Buchcover englischer Bücher

  • Vorab: Falls es diese Diskussion hier schon einmal gab, seht es mir nach. Bin ja noch ein Eulenküken! :-)


    Über das Design von Buchcovern läßt es sich sicher gut streiten und die Geschmäcker sind hier wahrscheinlich auch recht verschieden.
    Aber immer, wenn ich in großen Buchhandlungen rumschmökere, stelle ich fest, daß die englischsprachigen Bücher meist viel schönere Cover haben, als die deutschen Ausgaben.
    Empfinde nur ich das so?
    Wird die deutschsprachige Zielgruppe irgendwie als langweiliger eingeschätzt und somit dezenter farblich / bildlich angesprochen?
    Oder, oh Schreck, sind wir vielleicht sogar wirklich so ein bisschen fade und dem trägt man nur Rechnung?


    Jedenfalls würde mich Eure Meinung dazu interessieren.

  • Das ist lustig, denn mir gefallen in der Regel die Cover der deutschen Ausgaben deutlich besser als die englischen... Es gibt zwar auch Ausnahmen, aber in der Regel ist das so. Mir sind die englischen Cover oft zu grafisch und poppig...

  • :waveIch habe auch schon sehr oft festgestellt, dass ich die Cover der englischen Bücher viel schöner finde. Sie sprechen mich oft viel mehr an und sind meiner Meinung nach häufig viel phantasievoller gestaltet, als die deutschen Cover. Möglicherweise sind die englischen Cover-Designer einfach einfallsreicher und nicht so nüchtern, wie ihre deutschen Kollegen... :gruebel

  • So, dann steht es also nach drei Antworten fifty-fifty.
    Scheint also wirklich Geschmackssache zu sein.


    Wenn ich so überlege, ist es wirklich das etwas poppigere, wie es Woelfchen85 ausdrückt, was mir mehr zusagt.


    Tilia Salix : Meinst Du, die Unterschiede in der Desing-Ausrichtung der Cover zwischen den einzelnen Verlagen sind größer, als die "zwischen den Ländern"?

  • Zitat

    Original von Giny
    Tilia Salix : Meinst Du, die Unterschiede in der Desing-Ausrichtung der Cover zwischen den einzelnen Verlagen sind größer, als die "zwischen den Ländern"?


    Yupp.


    Edit: aber auch: es gibt Verlage, deren Cover sind grundsätzlich etwas dröge. Diogenes zum Beispiel. Bei anderen finde ich die deutschen Cover oft schöner, Carlsen z.B. hat dem Harry Potter ein deutlich ansprechenderes Äußeres gegeben.

  • Ich finde manchmal das englische, manchmal das deutsche Cover schöner - verallgemeinern könnte ich das nicht.


    Viele englische Titel sind mir aber zu wirr und textüberflutet, das fällt mir häufiger in der englischen Abteilung im Buchladen auf.

    Entspanne dich. Lass das Steuer los. Trudle durch die Welt. Sie ist so schön.
    Kurt Tucholsky

  • Was Taschenbücher anbelangt, habe ich den Eindruck, dass im englischsprachigen Raum mehr Mühe auf die Covergestaltung verwendet wird (zumindest was Belletristik und Sachbücher angeht - bei Thrillern, Fantasy & Co. kann ich nicht mitreden).
    Das mag auch daran liegen, dass die Leute in USA oder GB kreativer sind - in Sachen Werbung und Showbusiness haben sie den Deutschen meiner Meinung nach Einiges voraus.


    Sicher gibt es Ausnahmen. Gerade bei den Hardcovern schlagen sich manche deutsche Verlage sehr wacker und können gut mit den Kollegen aus Übersee und jenseits des Kanals konkurrieren, doch prinzipiell gefallen mir die Aufmachungen der Originalausgaben besser.


    Ich finde auch schön, dass in England oder Amerika die Formate der Bücher nicht einheitlich sind. Das bringt eine interessante Abwechslung ins Regal. Ich habe es lieber bunt als streng nach DIN und farbkonform.


    Fazit: Cover englischer Bücher: Thumbs up! :fingerhoch

    :flowersIf you don't succeed at first - try, try again.



    “I wasn't born a fool. It took work to get this way.”
    (Danny Kaye) :flowers

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  • Zitat

    Original von Tilia Salix


    Edit: aber auch: es gibt Verlage, deren Cover sind grundsätzlich etwas dröge. Diogenes zum Beispiel. Bei anderen finde ich die deutschen Cover oft schöner, Carlsen z.B. hat dem Harry Potter ein deutlich ansprechenderes Äußeres gegeben.


    Ich seh schon, ich seh schon...frag zehn Leute und Du bekommst zehn Meinungen. Ist also wirklich Geschmackssache.
    Sehr amüsant finde ich in diesem Zusammenhang, daß ich die Cover von den "Potters" ziemlich wenig mochte. Sowohl die deutschen von Carlsen, als auch die englischen von Bloomsbury. Ich habe mir dann die Adult-Ausgabe von Bloomsbury gekauft, die deutlich mehr meinem Geschmack entsprach.


    Also @Tilia....sieht so aus, als hätten wir einen recht unterschiedlichen Geschmack! :grin

  • Zitat

    Original von Eskalina
    :waveIch habe auch schon sehr oft festgestellt, dass ich die Cover der englischen Bücher viel schöner finde. Sie sprechen mich oft viel mehr an und sind meiner Meinung nach häufig viel phantasievoller gestaltet, als die deutschen Cover. Möglicherweise sind die englischen Cover-Designer einfach einfallsreicher und nicht so nüchtern, wie ihre deutschen Kollegen... :gruebel


    :write


    So gehts mir auch bei fast allen Büchern. Es gibt natürlich auch wenige Ausnahmen, aber meistens finde ich die englischen Cover fantasievoller und liebevoller gestaltet als die deutschen. Allein schon deshalb kauf ich mir gern ab und zu mal ein englisches Original statt der deutschen Ausgabe. :grin

  • Bei Chick-Lit schwanke ich immer, ob mir die englischen Cover gefallen. Ich habe in meinem Bücherregal eine extra Ecke für diese Bücher und da geht es schon sehr pastellig daher. Allerdings sind die Cover da auch sehr aufwendig gestaltet mit Prägemustern und Glitzerzeugs. :chen Naja, es passt halt gut zum Genre. Da finde ich die deutschen Bücher häufig sehr einfallslos.


    Bei Thrillern, die mein Hauptlesegebiet darstellen, kommt es hüben wie drüben vor, dass mir die Cover zu plakativ daherkommen. Was ich nicht mag (und das können die Engländer), ist, wenn Fotos von Personen auf den Covern sind, die man dann logischerweise mit der Story assoziiert. Das nimmt mir irgendwie die Fantasie, mir ein eigenes Bild von den Protagonisten machen zu können.


    Amerikanische Bücher lese ich - so es denn geht - gar nicht. Ich will nicht pingelig sein, aber das amerikanische Papier riecht für mich total muffig. Oft gibt es Bücher ja als englische und amerikanische Ausgaben. Selbst da gibt es häufig genug gravierende Unterschiede beim Cover.


    /edit fügt noch hinzu, dass die Twilight-Serie ( :schaem ) im Englischen nicht nur von den Buchtiteln, sondern auch von den Covern um Längen schöner ist als im Deutschen.

    With freedom, books, flowers and the moon, who could not be happy? - Oscar Wilde


    :lesend Rock My World - Christine Thomas

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