'Engelskalt' - Seiten 001 - 079 (Teil I)

  • Schrecklich, was da mit den Mädchen passiert ist... die Frage ist, wie das alles zusammen hängt...


    Die Ermittler, Holger und Mia, die beide irgendwie emotionalen Balast mit sich herumschleppen... auch wenn Mias Probleme mir momentan schwerwiegender als die von Holger erscheinen.


    Der Schreibstil ist interessant. Am Anfang hatte ich Probleme, weil da diese kurzen, abgehackten Sätze waren, dann wieder wurden Worte wiederholt... aber inzwischen habe ich mich schon dran gewöhnt und bin gespannt darauf, wie die ganzen Handlungsstränge irgendwann zusammenfinden...

    "Ein Buch muß die Axt sein für das gefrorene Meer in uns."

    Franz Kafka, Brief an Oskar Pollak, 27. Januar 1904






    :lesend

  • Mir gefallen die ersten 80 Seiten richtig, richtig gut. :-) Im Prinzip ist im hier und jetzt nicht viel geschehen ausser das Holger Mia aufgesucht hat aber dank den Rückblenden, Gedankengängen wie auch immer wurden sehr viele Informationen zum Leser transportiert. Mir gefällt dieses ruhige, in die Länge gezogene erzählen. Von mir aus braucht der Autor im nächsten LR-Abschnitt noch nicht aufs Gaspedal zu drücken sondern kann mit dieser stoischen Ruhe getrost weitererzählen.


    Krimitypisch wurden ein paar Sachen kurz erwähnt die später wohl noch von Bedeutung sein werden. Der Mann mit dem dem Adler-Tattoo oder die Christenmenschen. Da mach ich mir noch keine Gedanken drüber was, wie, warum. Dazu fehlen mir weitergehende Informationen die jetzt nach und nach folgen werden.

  • Sodele, nun bin ich am Posten...


    Das Cover gefällt mir schon mal gut....


    Der Prolog lässt einen auf spannende Momente freuen...


    Das Duo Holger und Mia, schon gut im Deckeltext vorgestellt, lassen einen gute Unterhaltung vermuten, doch das ganze Team ist voll seltsam und gut.


    Wie der Typ mit dem Tattoo und die Sekte hinzugehören - ich bin gespannt.


    Aber alles lassen auf einen richtig psychopathischen Mordfall bzw. - fälle schliessen....

    Gruss Hoffis :taenzchen
    ----------------------
    :lesend Der fünfte Tag - Jake Woodhouse
    ----------------------

  • Ich hänge scheinbar etwas hinten dran :-)


    Bis jetzt gefällt mir das Buch sehr gut, Holger und Mia sind zwei sehr interessante Charaktere die einem aber auch zu denken geben, sie haben beide so etwas wie eine dunkle Seite, etwas das auf ihnen lastet und sie jederzeit droht zu erschlagen, besonders bei Mia merkt man das doch recht deutlich.


    Düster, spannend, so kann's weiter gehen

  • So auch ich hänge etwas hinterher, aber habe den ersten Abschnitt schon durch.


    Mir gefällt es bisher ganz gut, obwohl auch ich hoffe, dass es jetzt endlich losgeht und der Fall bearbeitet wird. Das Geplänkel um Mias Selbstmordgedanken hätte ich auch nicht gebraucht, aber vielleicht ist es einfach notwendig um sie besser kennenzulernen. Sie scheint auf jeden Fall einen messerscharfen Verstand zu haben.


    Munch finde ich richtig sympathisch..


    Die Morde selbst finde ich schon ziemlich krass. Wie die Mädchen an einen Baum gehangen werden mit dem Schulranzen auf dem Rücken...


    Bin jedenfalls gespannt wie es weitergeht.

    Einige Bücher soll man schmecken, andere verschlucken und einige wenige kauen und verdauen.

  • Zitat

    Original von hollyhollunder
    Tote Kinder sind ja immer eine Spur schwerer zu ertragen, als tote Erwachsene. Obwohl ich ziemlich abgehärtet bin muss ich da immer schlucken. Und die Puppenkleider und das Kind weisen schon auf einen schweren Psychophaten hin.


    Ich finde tote Kinder auch immer sehr schwer erträglich und die Sache mit den Puppenkleidern ist echt gruselig.


    Zitat

    Original von Rosenstolz
    Mich stören auch die "depressiven" nordischen Kommissare nicht. :grin
    Gehört für mich bei Büchern aus dieser Gegend schon fast dazu.


    Mich stören die auch nicht. Ich glaube ich wär eher enttäuscht, wenn es ganz normale Ermittler wären :grin


    Zitat

    Original von Grinse
    Ich frage mich nur ernsthaft, wie sie mit dieser enormen Tabletten- und Alkoholabhängigkeit "am nächsten Tag" ohne einen Entzug arbeiten können will.....? ?


    Das habe ich mich auch gefragt. Mir reicht schon ne Schmerztablette und ein Glas Wein um mich außer Gefecht zu setzen :rofl


    Zitat

    Original von Grinse
    Sie muss eine geniale Ermittlerin (gewesen) sein, mit einer enormen Auffassungs- und Kombinationsgabe. Entdeckt im Fingernagel der Kinderleiche eine eingeritzte Zahl wo jeder andere denkt, es wäre nur ein Kratzer...
    Entschlüsselt später den Namen auf den Schulbüchern "Rikke JW" als versteckten Hinweis zu unserem Pfleger aus dem Prolog: Rikke = "var ikke" = "war nicht" und JW = Joachim Wicklund... ?


    Für mich ist sie schon fast zu perfekt. In dem einen Moment noch vollgepumpt mit Medis und völlig durch den Wind, dann wieder die geniale Ermittlerin, die zu solchen Gedankengängen fähig ist. Ich weiß nicht was ich davon halten soll :gruebel

  • Zitat

    Original von Grinse


    Hmm... meinst Du, die "Christenmädchen" spielen noch eine Rolle? ?(
    Ich hielt sie eher so für Beiwerk, für die Geschichte von Tobias und Torben....


    Die spielen bestimmt noch eine Rolle, da bin ich mir sicher. Das ist sicher irgendeine gruselige Sekte.


    Zitat

    Original von Schneehase


    Genau das bedeutet es.


    Mir war das Wort auch neu und ich musste Google bemühen.


    Zitat

    Original von Evilangel


    So ging es mir auch. Zum Glück war dem nicht so...


    Die Befürchtung hatte ich auch. Als der Kurze so lange verschwunden war, habe ich schon auf den großen Paukenschlag gewartet. Zum Glück kam der nicht.

  • Alles in allem fand ich den ersten Abschnitt zwar gut, aber noch ist alles sehr verwirrend. Zuviele Personen und es passiert soviel durcheinander. Der Schreibstil ist mir teilweise zu abgehackt. Die Hauptprotagonisten finde ich ganz sympathisch. Vor allem Munch. Bei Mia bin ich mir noch nicht sicher.


    Mal sehen wie es sich weiter entwickelt.