'Palast der Finsternis' - Seiten 322 - Ende

  • Den letzten Abschnitt habe ich zwar schon länger beendet, bin aber leider wegen Vorbereitungen für Klausuren und eine Geburtstagsfeier nicht wirklich zum Posten gekommen.


    Insgesamt fand ich die Auflösung recht schlüssig und das Ende auch schön rasant. Man wollte kaum aufhören zu lesen, ich musste letztendlich doch wissen, wie alles zusammenhängt. Nichtsdestotrotz habe ich doch noch die ein oder andere offene Frage. Wie hängt zum Beispiel Miss Sei mit den Brüdern zusammen? Weiß sie, was die beiden da treiben? Gehört sie vielleicht bis zu einem gewissen Grad dazu? Außerdem ist mir immer noch nicht ganz klar, wie Hayden "entkommen" konnte, wenn man es denn so nennen mag. Habe ich es richtig verstanden, dass der Schmetterlingsmann da seine Finger im Spiel hatte?


    Die Motive des Schmetterlingsmanns erinnern mich irgendwie an den Film "War Games". Auch wenn es da nicht um einen unsterbliches Wesen ging, sondern um einen Computer, so ähneln sich die Motive doch recht stark.


    Am Ende hätte mich noch interessiert, wie Anouks Eltern reagiert hätten, wenn sie erfahren, dass sie noch lebt und was sie durchgemacht hat. Ob sie sie dann vielleicht wieder mehr wahrgenommen hätten? Oder ob sie es nur als Versuch gesehen hätten Aufmerksamkeit zu erhaschen?


    Schön finde ich, dass die vier da unten zusammengewachsen sind und füreinander nun so etwas wie eine Familie sind. Das wird vor allem Anouk gut tun, die dieses Gefühl von zuhause ja nicht kennt.


    Achso, was mir noch einfällt: Wenn das Genmaterial, dass der Schmetterlingsmann entwickelt hat unsterblich ist, warum sind dann die Schwestern nicht unsterblich gewesen? Oder auch ihre Nachkommen? Und woher wussten die Brüder, wie sie an das Serum kommen? Da muss der Schmetterlingsmann ja schon was ausgeplaudert haben...

    :lesend Peter V. Brett; Das Leuchten der Magie

    :lesend Dörte Hansen; Altes Land (eBook)

    :lesend Joanne K. Rowling; Harry Potter und der Orden des Phönix (Hörbuch: Rufus Beck)

  • Leider schaffe ich es erst jetzt zu Posten, da wir gerade umgezogen sind und die Telekom es leider noch nicht geschafft hat unser Internet zum laufen zu bringen.


    Gut gefallen hat mir zum Schluss, dass die losen Fäden noch zusammen gelaufen sind. Meine Fragen wurde zum größten Teil beantwortet, aber so wirklich überzeugt hat mich die ganze Geschichte nicht.
    Oft fand ich die Geschichte etwas langatmig und verwirrend.
    Schön fand ich, dass es viele Momente gab in denen man sich auch schön gruseln konnte.


    Allerdings wird dieses Buch wohl nicht eines meiner Highlights werden.

    Das Buch ist wie eine Rose, beim Betrachten der Blätter öffnet sich dem Leser das Herz.


    (Sprichwort aus Persien)


    LG büchervamp :flowers

  • Ich hab das Buch auch schon vor einer Weile beendet. Ich kann mich da Lumos anschließen.
    Mir hat es sehr gut gefallen. Warum die NAchkommen der Kinder nicht unsterblich waren hab ich mir so gedacht das man mit dem Blut der Nachkommen erst noch etwas machen muß damit man diese Unsterblichkeitsessenz erhält. Irgendein Gen ode sonst etwas extrahieren oder etwas in der Art. Ich glaube mi h zu erinnern das so etwas imBuch erwähnt wurde.

    Man merkt finde ich die Weiterentwicklung des Autors zwischen den Seltsamen und diesem Buch.

  • Ich komme leider auch erst jetzt zum Posten. Mir hat das Ende sehr gut gefallen - nicht zu viele offenen Fragen und ein spannender Showdown am Ende.


    Ich hoffe definitiv auf weitere Bücher von Stefan Bachmann.

    "Ein Buch muß die Axt sein für das gefrorene Meer in uns."

    Franz Kafka, Brief an Oskar Pollak, 27. Januar 1904






    :lesend

  • Dieser Abschnitt war wieder sehr spannend und ich musste ihn einfach in einem Rutsch lesen. Das Ende fand ich auch schlüssig. Mir hat die Geschichte mit den skurrilen Figuren gefallen. Es war für mich mal was anderes zu lesen. Unsterblichkeit finde ich im allgemeinen sehr interessant. Auf so eine Idee wäre ich aber nie gekommen. :lache