'Provenzalische Schuld' - Seiten 232 - Ende

  • Wow, zum Schluss wird es ja noch richtig gefährlich für Pierre und Charlotte. Und Leroche ? ist der Retter in der Not.

    Schön, dass dann beide ihre Beziehung prüfen und zu einer Einigung kommen. Manchmal bedarf es eben doch einer Notsituation, um zu erkennen, wieviel einem der andere bedeutet.


    Hat mir sehr gut gefallen, der neue Fall. Meine Rezi muss allerdings etwas warten.

    [SIZE=7]"Leute die Bücher lesen, sind einfach unberechenbar." Spruch aus "Wilsberg " [/SIZE]

  • Wow, was für ein Ende! Also lag ich mit meiner Vermutung, dass die beiden Morde nichts mit Nanettes Verschwinden zu tun haben, gar nicht mal so falsch.


    Da hat Pierre doch seine Vergangenheit mal so richtig eingeholt. Suzanne muss wirklich richtig Probleme gehabt haben, die nicht unbedingt mit Pierre zu tun hatten. AM Ende war er dann wohl nur der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen gebracht hat.


    Glücklicherweise war Leroche rechtzeitig zu Stelle und konnte Charlotte noch retten.

    Ich hoffe mal, dass die beiden sich jetzt zusammenraufen und ein eine Lösung finden. Das Charotte bei Pierre einzieht ist ja schon mal ein guter Anfang.


    Ich freue mich auf jeden Fal auf einen weiteren Fall für Pierre, auch um zu erfahren, wer denn nun neuer Bürgermeister wird und ob Luc und er nochmal UNterstützung für ihren apierkram bekommen.


    Rezi folgt... :wave

  • Ach, hab ich glatt vergessen: herzlichen Glückwunsch zur eigenen Romanfigur Suzann !

    Bin stolz wie Oskar. Sophie hat den guten Philipp so super in die Geschichte integriert, dass ich ihn am Anfang sogar überlesen habe, schließlich ist es schon ein Weilchen her....

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    "Es hat alles seine Stunde und ein jedes seine Zeit, denn wir gehören dem Jetzt und nicht der Ewigkeit."

  • Dass Suannes Selbstmord solche Nachwirkungen hatte - ich musste schlucken, mir war es offen gestanden ein wenig zu viel Psychothriller in der beschaulichen Provence.

    Ansonsten aber hat mir das Buch wieder sehr gut gefallen. Dass es sich um zwei voneinander unabhängige Fälle handelt, war schon im letzten Abschnitt deutlich geworden. Ich habe die Verzweiflung und die Wut der Bauern gut nachvollziehen können, die letztendlich zu den Morden an den beiden Frauen geführt haben.

    Natürlich bin ich neugierig, wie es weitergehen wird. Die erste
    Amtshandlung des neuen Bürgermeisters sollte dann bitte eine Sekretärin für Luc und Pierre sein. So geht das ja nicht weiter. :) Und es wäre schön, wenn Pierre und Charlotte tatsächlich zusammenziehen würden, die Schatten der Vergangenheit sind zum Glück verflogen.

    Glückwunsch an Suzann zur eigenen Romanfigur :wave

  • Wow, was für ein Ende. Da hat mich Sophie mit dem falschen Artikel ins Bockshorn oder gleich in den Wolfsrudel gejagd. Suzann , Glückwunsch zur Romanfigur.

    Ich habe mich ja die ganze Zeit gewundert, dass Pierre niemals bei Luc nachgefragt hat, ob es diesen Schulfreund überhaupt gibt.

    Auf die Idee, dass ein Psychopath es auf Pierre abgesehen hat, bin ich im Leben nicht gekommen.


    Rezi folgt.

    Don't live down to expectations. Go out there and do something remarkable.
    Wendy Wasserstein

  • Mich hat das Ende total überrascht, dass Pierres vergangenheit und seine Beziehung zu Suzanne dabei eine Rolle spiele, damit hatte ich nichtg gerechnet, hat aber super gepasst.



    Ich hoffe mal, dass die beiden sich jetzt zusammenraufen und ein eine Lösung finden. Das Charotte bei Pierre einzieht ist ja schon mal ein guter Anfang.

    Ich denke, die beiden sind auf einem guten Weg. :-]

  • Uih, am Ende wird es noch spannend. Zum Glück war Lechat gerade noch rechtzeitig zur Stelle.


    Suzanne muss ein ernsthaftes Problem gehabt haben, für das Pierre beim besten Willen nichts kann. Einfach den Verlobungsring selbst anziehen geht gar nicht! Und dann noch Stalking.


    Was ist eigentlich mit Bricaud passiert? Hat Lechat ihn erschossen? Habe ich das überlesen oder wird das gar nicht erwähnt?


    Schön, dass Pierre und Charlotte wieder zueinander gefunden haben und ihren Urlaub nachholen.


    Einen Fehler für Sophies Liste habe ich auch noch entdeckt: S. 272 oben, "es knackte und prasselten"

  • Was ist eigentlich mit Bricaud passiert? Hat Lechat ihn erschossen? Habe ich das überlesen oder wird das gar nicht erwähnt?

    Herrjeh! Ich habe überall nach dem entscheidenden Satz gesucht und nun gesehen, dass er in der Endkorrektur herausgeflogen ist. =O


    Der Satz hieß ursprünglich:


    Sie lehnte ihr Gesicht an seine Schulter, Tränen auf den Wangen. „Robert hat ihn überwältigt, in dem Moment, als er abdrückte“, wisperte sie. „Die Kugel verfehlte meinen Kopf nur um Haaresbreite. Sie steckt jetzt in der Wand neben der Badewanne ...“


    Das wurde gestrichen, die Information mit der verfehlten Kugel Robert in den Mund gelegt (weil Charlotte ja zu schockiert war um hier ellenlange Erklärungen abzugeben) - und der Rest verschwand im Nirwana ... :rolleyes:


    Danke für das aufmerksame Lesen. Das kommt gleich mit dem "prasselte" auf die Korrekturliste. :wave

  • Ich hatte einige Sätze mit Worten gesehen, die irgendwie stehen geblieben waren, aber ohne sie gleich zu markieren wie am Kindle bleiben die bei mir nicht hängen. Und gestern bei der Warterei am Flughafen hatte ich dann doch keinen Nerv für Notizen ... Dafür habe ich das Buch gestern beendet.


    Der Mörder der beiden Frauen hatte sich ja schon im vorherigen Abschnitt abgezeichnet, das war nicht so überraschend. Nanettes Entführer hingegen schon. Ich fand ihn verdächtig, als er mit der Geocache Geschichte ankam - Nanette ist leidenschaftliche Wanderin, aber als Geocacherin konnte ich sie mir nicht vorstellen. Für mich ist sie mehr der Typ, der die Lanschaft bewundert, und nicht auf ihr GPS schaut und ihre Erfolge im Internet registriert.


    Was ich mich bei Charlotte gefragt habe: Hat sie kein Küchenfenster? Ich wäre vermutlich aus dem Küchenfenster getürmt, statt am Wohnzimmer vorbei zur Haustür zu rennen.


    Pierre sollte mal über eine Therapie nachdenken. Suzannes Suizid hat bei ihm zu einer echten Störung geführt. Ich hatte auch den Eindruck, dass er sich vor Suzannes Selbstmord nie wirklich mir ihr und dem Problem auseinander gesetzt hat. Klar, ihr Verhalten ging gar nicht, aber statt gemeinsamem Urlaub und Verlobung ein plötzliches Beenden der Beziehung ist schon hart. Da wäre ein klärendes Gespräch und eventuell eine zweite Chance schon angebracht gewesen, und ich hatte nicht den Eindruck, dass Pierre sich darauf eingelassen hat. Er macht eher so den Eindruck "Männer und Beziehungsgespräche" =:schnellwegWenigstens hat er jetzt eingesehen, dass es so nicht weitergehen kann, und bietet ihr das zusammenziehen an. Ein eigenes Zimmer für jeden klingt nach einem guten Kompromiss.


    Am sympathischten war mir Luc. Pierre ist mir etwas zu sehr "Problemmann" mit typisch männlichen Verhaltensmustern, die schon an Chauvi grenzen.

    “You can never get a cup of tea large enough or a book long enough to suit me.” :lesend

    C.S. Lewis

  • Was ich mich bei Charlotte gefragt habe: Hat sie kein Küchenfenster? Ich wäre vermutlich aus dem Küchenfenster getürmt, statt am Wohnzimmer vorbei zur Haustür zu rennen.


    Die Lage des Küchenfensters wird in den Vorgängerbänden noch ausführlicher thematisiert – es geht nach hinten raus. Direkt auf den kleinen Grünstreifen, über den der Täter eingestiegen ist ... :wave



    An dieser Stelle muss ich auch den armen Pierre in Schutz nehmen. Wie zu Beginn beschrieben, hat er sehr wohl das Gespräch mit Suzanne gesucht, was es allerdings verschlimmert hat. Sie hat ihn belagert, sich in seinen Freundeskreis gedrängt und ihm in seinem Lieblingscafé aufgelauert, was – gelinde gesagt – mehr als grenzüberschreitend ist.

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    Zitat aus dem Buch S. 46:

    Er hatte versucht, es ihr zu erklären, hatte es damit allerdings noch schlimmer gemacht. Jedes nachfolgende Gespräch, auf das er sich auf ihr Bitten hin einließ, näherte in ihr die Hoffnung auf einen Neuanfang, bis er schließlich die Segel strich, sich überhaupt nicht mehr meldete und jeden ihrer Versuche ignorierte, mit ihm in Verbindung zu treten.

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    Stalker reagieren auf jede positive Zuwendung mit der Intensivierung ihrer Bemühungen. Sie leiden unter einer Art Zwangsstörung, geben sich mit einem Nein nicht zufrieden. Jedes Gespräch ist ihnen Ansporn, weiterzumachen, um ihr Ziel zu erreichen. Psychologen raten daher zu strikter Kontaktvermeidung, um diesen Teufelskreis zu unterbrechen. Pierres Fehler war es also nicht, kein klärendes Gespräch zu suchen, sondern eben dies zu tun.

    Suzannes Verhaltensmuster hatte sich wie im Buch beschrieben ja schon vor dem Urlaub angekündigt. Sie hatte seine Sachen druchwühlt, ihn kontrolliert und ausspioniert. Die Sache mit dem Ring war also nur der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen gebracht hat. Pierre hatte trotzdem versucht, darüber hinwegzusehen, bis er merkte, dass er damit nicht klar kommt. Andere wären sicher schon vorher auf Distanz gegangen.


    Übrigens sind die Folgen für Stalkingopfer verheerend. Vor allem, wenn sich der/die Betreffende umbringt. Die Schuldgefühle für den Zurückbleibenden sind massiv; Ängste, jemanden wieder zu nahe heranzulassen, beherrschen sämtliche Folgebeziehungen. Viele Opfer stürzen in tiefe Depressionen, was bei Pierre zum Glück nicht der Fall ist.


    Pierre hat trotz all dem Eines geschafft: Seine Empathie für andere zu bewahren, selbstkritisch zu bleiben, seine eigenen Handlungen zu korrigieren und sich um Lösungen zu bemühen. Also kein "typisch männliches Verhaltensmuster", oder? ;)

  • Pierre hat trotz all dem Eines geschafft: Seine Empathie für andere zu bewahren, selbstkritisch zu bleiben, seine eigenen Handlungen zu korrigieren und sich um Lösungen zu bemühen. Also kein "typisch männliches Verhaltensmuster", oder? ;)

    Na ja, sie am Telefon abzuwürgen, die Angst vor dem "keine Zeit für Urlaub" Gespräch und dann noch dreist sie als einzige hinzustellen, die den Urlaubsbeginn platzen lässt, ist schon irgendwie "typisch männlich" ... :hau   :grin Und natürlich dieser Alleingang bei den Ermittlungen ... die Frauen tun sich gleich zu einer Gruppe zusammen, er versucht es lieber auf eigene Faust.

    “You can never get a cup of tea large enough or a book long enough to suit me.” :lesend

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