Das hat man wirklichdeutlich gemerkt, auch wie wenig die Studts nach Amerika passenwürden. Für die Zeit ihres Aufenthaltes dort können sie den Luxus genießen. Aber siesind sehr sozial eingestellte Menschen die wollen, dass es allen gutgeht.
Und man fragt sich, wieso Sohn Rudi später in Amerika landet, oder? Aber keine Sorge, das wird alles in Band 3 erklärt.
Die Anekdote mit denSchwarzfussindianern auf dem Dach des McAlpin habe ich natürlichrecherchiert, es gibt da in der Tat auch etliche Fotos davon.
Die Bilder habe ich auch bei meinen Recherchen gefunden und deshalb diese Geschichte eingebaut, weil ich das so skurril fand. Meine Lektorin und mein Verlag sind auch vernünftig, da hat sich keiner über das Wort Indianer oder das N-Wort in der wörtlichen Rede aufgeregt, weil das damals als ganz normal galt und jemand deshalb kein Rassist war.
DerenSchicksal (Vater tot aus dem Hafenbecken gezogen, Mutter mit Syphilisim Heim siechend) ist allerdings wenig überraschend. Das war jaschon in Band 1 klar, dass es für diese beiden kein Happy End gibtund ehrlich gesagt, das hätte man ihnen auch nicht von Herzen gönnenkönnen, zu sehr haben sie sich an ihren Kindern versündigt.
Ja, das musste ich noch einflechten, weil der Fiesling nix anderes verdient hat
. Millis Mutter ist mehr Opfer, aber es hätte ihr freigestanden, einen anderen Lebensweg zu wählen. Sie hat ja angefangen, anzuschaffen, als ihr Mann im Gefängnis saß. Und das hat die Beziehung nachhaltig zerstört, sodass er sie dann erst recht auf den Strich schickte und das Kuckuckskind auch.