Beiträge von Chianti

    Inhalt:

    Verena wollte nie mehr zurück in ihre Heimat an den Felsenhimmel. Zu sehr haben sie die fatalen Ereignisse des vergangenen Sommers geprägt. Doch dann führt sie ein Modeljob ausgerechnet wieder dorthin, wo sich ihr Leben für immer verändert hat. Zu allem Überfluss muss sie sich auch noch mit dem attraktiven, aber viel zu direkten Mattia ein Chalet teilen. Verena ahnt nicht, dass der ehemalige Polizist den Auftrag hat, die Wahrheit über den Sommer ans Licht zu bringen, der alles verändert hat ...


    Rezension:

    Verena Hofer möchte nicht wegen ihres hübschen Äußeren gebucht, sondern für ihr kluges Köpfchen wertgeschätzt werden.

    Doch sie braucht Geld und so nimmt sie einen Modeljob an, den sie gar nicht will und der sie zurück in ihre Heimat bringt.

    Am Felsenhimmel angekommen, trifft sie auf Mattia d'Alessi, der vorgibt, Naturforscher zu sein.

    In Wahrheit ermittelt er aber zu den Vorfällen im letzten Sommer, an denen auch Verena beteiligt war ...


    "In Love at Last" von Kristina Moninger ist der zweite und abschließende Band der Red Summer Dilogie, der aus den wechselnden Ich-Perspektiven von Verena Hofer und Mattia d'Alessi erzählt wird.
    Ein paar Kapitel durften wir aus der Perspektive von Emilia Martini lesen.


    Der erste Band endete mit einem Knall, der alles, was man zu wissen glaubte, noch mal auf den Kopf gestellt hat!

    Im zweiten Band dürfen wir Verena und Mattia begleiten. Jakobs Zwillingsschwester Verena, die die Geschehnisse am Felsenhimmel im Sommer am liebsten vergessen würde, es allerdings nicht kann und Mattia, der ein persönliches Interesse daran hat, die Erinnerungen an die Ereignisse wieder ans Tageslicht zu zerren, um sie final aufzuklären.

    Auch in diesem Band gab es wieder Rückblicke zu der Zeit vor dem Fall, zur Zeit des Falls und auch danach. Nur, dass wir dieses Mal auch in Emilias Sicht eintauchen durften und so erfahren haben, wie es überhaupt zu dem Vorfall am Felsenhimmel kommen konnte.


    Verena ist hübsch und klug. Sie wird aber nicht selten auf ihr Äußeres reduziert und verdient ihr Geld mit ihr verhassten Modeljobs, obwohl sie lieber im Hintergrund arbeiten würde.

    Ihre letzte Beziehung zu Leo endete damit, dass dieser gemeinsam mit Emilia in die Schlucht stürzte, was Verena immer noch stark belastet, zumal sie das Gefühl hat, dass die Geschichte noch nicht vorbei ist.

    Leo hat sie oft klein gehalten und Verena war und ist zum Teil noch immer unsicher. Mattia gegenüber war sie dagegen etwas biestig, aber ich mochte ihre Dynamik richtig gerne!

    Ich fand es übrigens sehr spannend, dass Verena Typ I Diabetikerin ist und das auch immer wieder eine Rolle gespielt hat.

    Mattia war Polizist, doch vor ein paar Monaten ist sein jüngerer Bruder Luca gestorben und Mattia hat den Dienst beendet. Mattia stammt aus Neapel, wo der Fußball regiert, oder La Famiglia, die Mafia.

    Er kommt nach Meran, um die Tode von Emilia, Leo und Tristan aufzuklären und es spielt ihm sehr in die Karten, dass er sich ausgerechnet mit Verena ein Chalet teilen darf, denn sie ist eine seiner Hauptverdächtigen, doch damit, dass sie ihm so unter die Haut gehen wird, hat er nicht gerechnet und das verkompliziert seine Pläne extrem.

    Ich mochte Verena und Mattia richtig gerne! Sie hatten eine wunderbare Dynamik und ich mochte es, dass Mattia Verena ein gutes Gefühl gegeben und sie nach Leo wieder aufgebaut und gut behandelt hat!

    Am Anfang habe ich die Anziehung zwischen ihnen noch nicht so gefühlt und habe auch generell ein wenig länger gebraucht, um in die Geschichte hineinzufinden, aber es war wie so oft, je mehr ich gelesen habe, desto stärker konnte mich die Handlung packen, sodass ich an einem Tag über dreihundert Seiten gelesen habe und das Buch sogar fast noch in einem Rutsch beendet hätte!

    Die verschiedenen Handlungsstränge nahmen immer mehr an Fahrt auf und ich fand es sehr spannend, wie Kristina Moninger diese verknüpft hat. Zum Schluss kam noch richtig Spannung auf und ich bin doch sehr zufrieden mit dem zweiten Band!


    Am Anfang stand auch die Tourismuskampagne, für die Verena gebucht wurde und die im Alpenchalet Felsenhimmel, dem Hotel ihrer Familie geshootet wurde, auch etwas stärker im Fokus, was ich ehrlich gesagt nicht so spannend fand. Hier hätte man für meinen Geschmack etwas mehr rausholen können oder zumindest Verenas Fähigkeiten ein wenig mehr hervorheben können, zumal die Kampagne dann auch irgendwie im Sande verlief.

    Auch der Handlungsstrang um das jüngste Kind der Hofers Kit war mir irgendwie zu knapp erzählt.

    Aber die Ereignisse am Felsenhimmel werden endlich aufgeklärt und auch wenn ich noch einige wenige Fragen habe und es in meinen Augen ein paar kleine Ungereimtheiten gab, so fand ich die Auflösung doch echt geglückt und war auch überrascht, was hinter Emilias Geschichte gesteckt hat!

    Ein wenig schade finde ich es trotz rundem Endes, dass die Reihe schon beendet ist, weil ich das Setting großartig fand und mir auch die Charaktere immer stärker ans Herz gewachsen sind!


    Fazit:

    "In Love at Last" von Kristina Moninger ist ein gelungener Abschluss der Red Summer Dilogie!

    Die Geschichte hat ein wenig gebraucht, bis sie mich wirklich packen konnte, aber dann hat sie mir so gut gefallen, dass ich das Buch fast an einem einzigen Tag gelesen habe!

    Ich mochte Verena und Mattia richtig gerne, denn die beiden hatten eine tolle Dynamik und mochte es auch, wie Kristina Moninger ihre Handlungsstränge zueinander geführt hat. Nicht alle konnten mich packen und bei manchen hätte ich mir mehr Tiefe gewünscht, aber insgesamt hat mir der zweite Band sehr gut gefallen und so vergebe ich vier Kleeblätter!



    ASIN/ISBN: 3989780123

    Inhalt:

    Die Sommer, die Sloane und Jasper als Jugendliche auf der Wishing Well Ranch verbracht haben, gehören zu den schönsten ihres Lebens. Doch mittlerweile sind sie beide erwachsen, Sloane ist verlobt und Jasper ein erfolgreicher Eishockeystar. Aber als Sloane an ihrem Hochzeitstag erfährt, dass ihr Verlobter sie betrogen hat, ist es ausgerechnet Jasper, der sie rettet. Gemeinsam fliehen sie, und mit jedem Tag, der vergeht, fällt es den beiden schwerer, die Gefühle zwischen ihnen zu ignorieren ...


    Rezension:

    Jasper Gervais und Sloane Winthrop kennen sich seit achtzehn Jahren und sind beste Freunde, doch Sloane ist seit genauso langer Zeit in Jasper verliebt.

    Sie hat sich damit abgefunden, dass er ihre Gefühle nicht erwidert und steht kurz vor der Hochzeit mit einem Mann, den sie nicht liebt, als Sloane erfährt, dass ihr Verlobter sie betrogen hat und ausgerechnet mit Jasper von ihrer eigenen Hochzeit flieht.

    Die gemeinsame Zeit, die sich danach miteinander verbringen, sorgt dafür, dass Gefühle an die Oberfläche kommen, die die beiden schon lange verdrängen, doch finden sie wirklich zueinander?


    "Powerless" von Elsie Silver ist der dritte Band der Chestnut Springs Reihe, der aus den wechselnden Ich-Perspektiven der achtundzwanzig Jahre alten Sloane Winthrop und des sechs Jahre älteren Jasper Gervais erzählt wird.


    Sloane ist die Cousine der Eaton-Brüder und verbrachte ihre Sommer auf der Wishing Well Ranch, wo sie vor achtzehn Jahren Jasper kennenlernte. Jasper, der von seiner eigenen Familie verstoßen und von Harvey Eaton und seinen Kindern aufgenommen wurde.

    Sloane ist seit Jahren in Jasper verliebt, der ihre Gefühle jedoch bisher nicht erwidert hat, sodass sie nicht länger auf etwas warten wollte, was wahrscheinlich nie passieren würde und hat zugestimmt, Sterling Woodcook zu heiraten, um ihren Vater bei seinen Geschäften zu unterstützen.

    Sie liebt Sterling nicht und findet zum Glück direkt vor der Hochzeit heraus, dass er sie betrogen hat, woraufhin Sloane die Hochzeit absagt und mit Jasper flieht.


    Sloane ist Balletttänzerin und stammt aus gutem Hause. Sie fügt sich den Wünschen ihrer Eltern, ist eine loyale und warmherzig Freundin. Doch Sloane macht eine starke Entwicklung durch, findet ihre eigene Stimme und beginnt diese zu nutzen, lässt sich nicht länger vorschreiben, was sie zu tun hat, was ich sehr mochte!

    Jasper wuchs in einem Trailerpark auf, bevor ein Unglück geschah, das seine Familie auseinandergerissen hat. Er wurde von den Eatons aufgezogen und ist mittlerweile Profi-Eishockeyspieler.

    Er ist ruhig, sensibel und in sich gekehrt,versteckt sich unter seiner Schirmmütze und schottet sich ab.

    Auch Jasper macht eine tolle Entwicklung durch, denn er kommt im Laufe der Handlung stärker aus sich heraus und kämpft endlich um die Dinge, die ihn glücklich machen.


    Ich mochte schon die ersten beiden Bände der Reihe echt gerne, aber der dritte Band hat mir besonders gut gefallen und ist mein bisher liebster Band der Chestnut Springs Reihe geworden!

    Ich mochte es, dass Sloane und Jasper schon lange enge Freunde sind, sie kannten sich in- und auswendig und besonders Sloane war immer für Jasper da, wenn ihn seine dunkle Vergangenheit belastet hat.

    Nun verbringen die beiden intensiv Zeit miteinander und endlich begreift auch Jasper, dass er in Sloane mehr sieht als nur eine Freundin. Sie machen einen kleinen Roadtrip durch Kanada, was mir sehr gut gefallen hat und ich mochte es, wie aus ihnen langsam mehr wurde!

    Ich mochte es auch, dass die beiden nichts überstürzt und auch manches hinterfragt haben.

    Auch die Nebencharaktere mochte ich wieder sehr gerne, denn wir haben Summer, Rhett, Willa und Cade wiedergesehen und auch mehr von Violet, Harvey und Winter gesehen und Winters Geschichte wurde schon etwas angeteasert, auf die ich mich sehr freue. Nur von Beau hätte ich gerne mehr gehört und gesehen, aber auch er darf seine Geschichte ja noch erzählen und auf die bin ich sehr gespannt!


    Fazit:

    "Powerless" von Elsie Silver ist ein großartiger dritter Band der Chestnut Springs Reihe, den ich noch mal stärker fand als die vorherigen Bände!

    Jasper und Sloane waren intensiv, auch weil die beiden sich schon so lange kannten und auch ihre dunkelsten Gedanken miteinander teilen konnten. Ich fand die Entwicklung der beiden jeweils sehr stark und mochte es auch sehr zu verfolgen, wie sie zueinandergefunden haben!

    Dieser Band ist mein bisher liebster Band der Reihe geworden und ich vergebe starke vier Kleeblätter!



    ASIN/ISBN: 3736323476

    Inhalt:

    Seit dem Tod ihrer Mutter hält Clara sich mit illegaler Tarot-Magie über Wasser. Doch nach einem missglückten Auftrag landet sie im Kerker von Halazar. Ihr Tod scheint sicher – bis Prinz Kaelis, der gefürchtete Leiter der Arcana Academy, ihr einen Deal anbietet: Mit ihrer Gabe soll Clara ihm helfen, eine mächtige Tarotkarte zu stehlen. Zur Tarnung führt der Prinz sie als neue Elevin an der Tarot-Schule ein – und als seine Verlobte. Schon bald erkennt Clara, dass hinter Kaelis’ eiskalter Fassade ungeahnte Tiefen stecken. Aber auch verborgene Absichten. Kann sie dem Prinzen vertrauen? Und will sie das? Schließlich riskiert sie für seine Ziele ihr Leben. Und dann sind da noch Claras eigene Pläne …


    Rezension:

    Clara hat bereits Tarotkarten gezeichnet, bevor sie lesen und schreiben konnte, doch dürfen nur Arkanisten, die an der Arcana Academy ausgebildet wurden, Tarotkarten anfertigen, verkaufen oder auch nur benutzen. Vor einem Jahr ist sie erwischt und in das schreckliche Gefängnis Halazar gebracht worden.

    Nun bietet ihr ausgerechnet Kaelis, der zweitgeborene Sohn des Königs von Oricalis und Schulleiter der Arcana Academy, einen Ausweg.

    Er befreit sie aus dem Gefängnis und bringt sie an die Arcana Academy, im Gegenzug soll sie ihm helfen, die mysteriöse einundzwanzigste Tarotkarte in seinen Besitz zu bringen, ein gefährlicher Deal, auch weil Clara und Kaelis sich schon bald näher kommen als gedacht, doch kann sie ihm wirklich vertrauen?


    "Arcana Academy" von Elise Kova ist der Auftakt der gleichnamigen Trilogie und wird aus der Ich-Perspektive der einundzwanzig Jahre alten Clara Graysword erzählt.


    Clara hat schon früh gelernt, ihren wahren Namen für sich zu behalten und ihre Mutter hat ihr schon früh beigebracht, wie man Tarotkarten zeichnet. Doch ihre Mutter starb vor ein paar Jahren, seitdem waren Clara und ihre jüngere Schwester Arina auf sich allein gestellt, bevor sie im Club der Sternrebellen eine Familie gefunden haben.

    Doch die beiden wussten, dass ihre Mutter nicht verunfallt ist und wollen herausfinden, was damals wirklich geschah.

    Clara wurde gefangen genommen, als sie Nachforschungen angestellt hat und sitzt seit einem Jahr in Halazar ein, bis Prinz Kaelis sie befreit.


    Clara ist eine äußerst begabte Arkanistin, die auch ohne Ausbildung Tarotkarten zeichnen und beherrschen kann, was sie übermütig werden lässt. Sie ist sehr von sich überzeugt, aber muss sich an der Academy auch umstellen. Sie war mir an manchen Stellen etwas zu vertrauensselig, aber auch eine starke und kluge Protagonistin, die ich echt gerne mochte!

    Kaelis ist der zweitgeborene Prinz von Oricalis, hat aber kein gutes Verhältnis zu seinem älteren Bruder oder zu seinem Vater.

    Er führt die Arcana Academy mit strenger Hand, obwohl er nur ein paar Jahre älter ist als Clara.

    Kaelis ist ein strategischer Planer, der eher kühl wirkt, in dem aber ein Feuer brennt. Ich mochte ihn ebenfalls richtig gerne!

    Die Liebesgeschichte entwickelt sich eher langsam, da auch das Thema Vertrauen eine große Rolle gespielt hat, aber je länger die beiden umeinander herumgetänzelt sind, desto stärker hat es mich tatsächlich mitgerissen und das Warten hat sich definitiv gelohnt!


    Ich liebe das Element der Tarotkarten und fand die gesamte Welt hier sehr gut durchdacht und richtig spannend!

    In der Kleinen Arkana gibt es sechsundfünfzig Karten, vierzehn von jeder Farbe und zwanzig Karten in der Großen Arkana. Die Karten der Großen Arkana können nicht eingesetzt werden, aber die der Kleinen Arkana. Es gibt die Magie der Stäbe, der Kelche, der Münzen und die Magie der Schwerter, sie bilden die vier Farben des Tarot, die ganz unterschiedliche Eigentschaften und Auswirkungen haben.

    Eine Vier der Kelche lässt angewendet, beispielsweise eine Person einschlafen, mit der Fünf der Schwerter wird ein geisterhaftes Schwert beschworen. So können Arkanisten ihren Alltag erleichtern oder auch kämpfen.

    An der Arcana Academy wird Handhabung, Kartenkunst und Deutung gelehrt und Novizen müssen mehrere Prüfungen überstehen, bis sie vollwertige Schüler der Academy werden dürfen. Sollte ihnen die Aufnahme nicht gelingen, werden sie gebrandmarkt und zum Arbeiten in die Pulverminen geschickt.

    Die Welt war zum Teil grausam und gnadenlos, aber genau das hat sie auch so faszinierend gemacht!

    Wir begleiten Clara fast ein ganzes Jahr, doch nicht nur die Zeit an der Academy war spannend, auch Kaelis' geheime und gefährliche Pläne, für die er Clara gebraucht hat, haben viel Spannung in die Geschichte gebracht!

    Es werden viele Fragen aufgeworfen, aber man bekam auch ein paar Antworten, auch wenn viele Antworten wiederum neue Fragen aufgeworfen haben! Besonders die Hintergründe der Charaktere und der Welt fand ich sehr interessant und hier gab es ein paar überraschende Wendungen!

    Ich mochte das richtig gerne und nach einem spannenden, aber auch fiesen Ende bin ich sehr gespannt auf den zweiten Band!


    Fazit:

    "Arcana Academy" von Elise Kova ist ein gelungener Auftakt der gleichnamigen Trilogie!

    Die Welt war gut durchdacht und hat mir sehr gut gefallen! Ich mochte die Magie der Tarotkarten und die Zeit an der Arcana Academy echt gerne!

    Auch Clara und Kaelis haben mir richtig gut gefallen und ihre Liebesgeschichte konnte mich von Beginn an mitreißen!

    Auch die Handlung konnte mich packen, auch wenn es zwischenzeitlich etwas langatmig war, aber es war insgesamt spannend und ich mochte es, dass es auch komplex war.

    Ich bin sehr gespannt auf den zweiten Band und vergebe starke vier Kleeblätter!


    ASIN/ISBN: 3551559449

    Inhalt:

    Nach dem Mord an ihrer Cousine Elvira und dem Verrat durch ihre Mutter ist Inez Olivera am Boden zerstört. Als ihr Onkel Ricardo ihr ein Ultimatum bezüglich ihres Erbes stellt, bleibt ihr nur noch ein Ausweg: Whitford Hayes zu heiraten. Doch der Assistent ihres Onkels hat seine eigenen mysteriösen Gründe, in Ägypten zu bleiben. Inez bleibt keine andere Wahl, als ihr Herz aufs Spiel zu setzen und ihr Schicksal in die Hände desjenigen zu geben, dessen geheime Pläne sie ruinieren könnten …


    Rezension:

    Inez Olivera ist nach Ägypten gekommen, um herauszufinden, was hinter dem Tod ihrer Eltern steckt, doch was sie dann über diese erfahren hat, stellte ihre gesamte Welt auf den Kopf.

    Nun möchte ihr Onkel Ricardo, dass Inez nach Argentinien zurückkehrt, das gefährliche Ägypten hinter sich lässt, doch nach dem Mord an ihrer Cousine Elvira schwört Inez auf Rache, auch wenn sie dabei gegen ihre verräterische Mutter agieren muss.

    Ihre einzige Möglichkeit, in Ägypten zu bleiben, ist Whitford Hayes zu heiraten, der allerdings ganz eigenen Pläne hat.

    Kann sie ihm ihr Herz anvertrauen?


    "Where the Library Hides" von Isabel Ibañez ist der zweite und abschließende Band der Geheimnisse des Nil Dilogie, der wieder aus den wechselnden Ich-Perspektiven der neunzehn Jahre alten Inez Olivera und Whitford Hayes erzählt wird.


    Der zweite Band setzt genau an der Stelle an, an dem der erste Band geendet hat und wir sind wieder sofort drin in der Geschichte, die im Ägypten des Jahres 1884 spielt.

    Inez' einzige Möglichkeit, in Ägypten zu bleiben, ist die Hochzeit mit Whitford Hayes. Eine Möglichkeit, die ihr Herz schneller schlagen lässt, weil er sie nicht nur einmal gerettet und sie schon längst Gefühle für ihn entwickelt hat. Doch kann sie Whit wirklich bedingungslos vertrauen, oder verfolgt er seine eigenen Pläne?

    Nach dem gewaltsamen Tod ihrer liebsten Cousine Elvira möchte Inez den kriminellen Machenschaften ihrer Mutter ein Ende setzen, doch ihre Mamá ist klug und ist nicht so leicht zu finden. Von Kairo geht es nach Alexandria und auch in diesem Band spielen magische Gegenstände und archäologischen Funde eine große Rolle.


    Ich muss sagen, dass die erste Hälfte des Buches mich noch nicht ganz so stark packen konnte, weil die Handlung nur langsam an Fahrt aufgenommen hat.

    Inez und Whit suchen nach Anhaltspunkten, aber viel Spannendes ist in meinen Augen noch nicht geschehen.

    Auch Inez war mir nicht mehr ganz so sympathisch, weil sie mir zum Teil auf die Nerven gegangen ist. Sie ist stur, leichtsinnig und zum Teil sehr naiv, viel zu vertrauensselig. Eine Wendung kam für mich hier auch nicht überraschend. Selbst Schuld, wollte man schon fast sagen, obwohl ich ein Stück weit auch verstanden habe, warum sie nicht mehr hinterfragt und ihr Vertrauen verschenkt hat.

    Whit mochte ich dagegen wieder sehr gerne, auch wenn er sich nicht gerade mit Ruhm bekleckert hat. Aber auch hier konnte ich seine Motive absolut nachvollziehen!

    Er hat seine Versprechen ernst gemeint und ich fand es süß, wie Inez ihn immer wieder gereizt hat und wie weit er gegangen ist, um sie zu schützen.


    Die zweite Hälfte des Buches konnte mich dann positiv überraschen, denn es wurde doch noch spannend, oder ich war endlich in der Geschichte drin. Auf jeden Fall konnte mich die Handlung dann doch noch so stark mitreißen wie erhofft und Isabel Ibañez konnte mich tatsächlich auch noch überraschen, denn wir haben herausgefunden, was mit Inez' Papá geschehen ist und damit hätte ich mal so gar nicht gerechnet! Auch den Showdown am Ende und den Epilog mochte ich echt gerne. Zwischenzeitlich waren mir zu viele Charaktere auf einem Haufen, aber diese Situation hielt zum Glück nur kurz an und ich bin doch sehr froh, dass ich diesen zweiten Band gelesen habe und so die Reihe beenden konnte!


    Fazit:

    "Where the Library Hides" von Isabel Ibañez ist ein guter zweiter Band der Geheimnisse des Nil Dilogie!

    Die erste Hälfte des Buches konnte mich noch nicht ganz so stark packen, aber die zweite Hälfte hat mir umso besser gefallen! Es wurde noch mal spannend und Isabel Ibañez konnte mich überraschen! Inez und besonders Whit mochte ich wieder gerne und ich habe mich im alten Ägypten echt wohlgefühlt!

    Ich vergebe vier Kleeblätter und kann die Reihe empfehlen!



    ASIN/ISBN: 3473586846

    Inhalt:

    Davina King hat zwei Prinzipien: Sie will sich niemals wieder an einen Mann binden, und der Welt mit ausgestrecktem Mittelfinger zeigen, dass sie es als Frau in der Sportberichterstattung schaffen kann. Dieser Plan gerät allerdings ins Wanken, als sie während eines Pub-Besuchs eine Panikattacke erleidet und ausgerechnet auf Knightsbridge-United-Profi Alec Ward trifft, und dieser sie tröstet. Als Alec dann auch noch versehentlich ausplaudert, dass Davina sein neuer Glücksbringer sei, verleitet das die beiden dazu, einen Deal einzugehen: Um die mediale Aufmerksamkeit zu ihrer beider Vorteil zu nutzen, werden sie für ein halbes Jahr ein Paar spielen. Ohne jegliche Gefühle, versteht sich. Ein Kinderspiel für Davina, die sich nach ihrer letzten, fatalen Beziehung geschworen hat, nie mehr einen Mann zu nahe an sich heranzulassen. Alec und sie sind fake, aber das ändert sich, als ihr Ex wieder auftaucht und droht, ihre schlimmsten Albträume zurückzuholen.


    Rezension:

    Als Davina King eines Abends eine Panikattacke während eines Pubbesuchs erleidet, hilft ihr durch diese niemand anderes als der Fußballprofi Alec Ward.

    Obwohl Davina als Fußball-Reporterin arbeitet, hat sie ihn nicht erkannt, während Alec wusste, wer da vor ihm steht. Als er kurz darauf nach langer Zeit wieder ein Tor schießt, weiß er, dass der Talisman, den er von Davina bekommen hat, ihm Glück gebracht hat und verplappert sich gegenüber den Medien.

    Um von der medialen Aufmerksamkeit zu profitieren, einigen die beiden sich darauf, eine Fake-Beziehung einzugehen, doch zwischen ihnen fühlt sich alles echt an.

    Wie lange werden sie ihr Glück genießen können, bevor Davinas Vergangenheit sie einholt?


    "Offsided" von Marina Neumeier ist der erste Band der Knightsbridge United Reihe, der aus den wechselnden Ich-Perspektiven der achtundzwanzig Jahre alten Davina King und des neunundzwanzig Jahre alten Alec Ward erzählt wird.


    Als Field Reporterin ist Davina King nah an den Spielern dran und hat ein Händchen für Fragen, die die Spieler ins Schwitzen bringen, doch viele unterschätzen Davina und reduzieren sie auf ihr Aussehen.

    Sie kommt aus einer toxischen Beziehung, in der sie manipuliert und klein gehalten wurde und möchte sich nicht wieder an einen Mann binden, doch dann kommt Alec in ihr Leben. Alec, der ihr durch eine schwere Panikattacke hilft und mit dem sie sich gut versteht. Alec, der eine Golden Retriever Energie besitzt und eine wandelnde Greenflag ist.

    Er spielt seit seiner Jugend bei dem Londoner Fußballverein Knightsbridge United und möchte seinen auslaufenden Vertrag gerne verlängern, doch seit Monaten hat er kein Tor mehr gemacht. Das ändert sich nach der Begegnung mit Davina, die schnell zu seinem Glücksbringer wird.


    Als ihm das in einem Interview rausrutscht, ist das Interesse der Medien an den beiden so groß, dass sie sich entscheiden, das Spiel weiterzuspielen. Davinas Karriere profitiert davon und Alecs Verein sieht es positiv, wenn seine Spieler in glücklichen Beziehungen sind.

    Davina und Alec müssen allerdings nicht viel vorspielen. Die Chemie zwischen den beiden hat definitiv gestimmt und hatte ich während des Lesens so oft ein Lächeln im Gesicht! Die Dialoge waren so unterhaltsam und ich mochte Davinas spitze Zunge!

    Ich habe es geliebt, dass mit Alec ein guter Mann in ihr Leben kam, der dafür gesorgt hat, dass sie wieder vertrauen kann und viele ihrer kleinen Wunden zu heilen begannen. Sie macht eine tolle Entwicklung durch und es war so schön zu sehen, wie er sie auf Händen getragen hat, aber auch wie sie Alec immer wieder herausgefordert und unterstützt hat!

    Mit Davinas Ex gab es jemanden, der dafür gesorgt hat, dass sie mit ihrer Vergangenheit nicht abschließen konnte, was Spannung in die Geschichte gebracht hat. Auch diesen Handlungsstrang mochte ich, auch wenn er eher beklemmend war, das komplette Kontrastprogramm zu Alec.


    Ich bin ein kleines Fußball-Mädchen, sodass ich das Setting rund um Knightsbridge United sehr geliebt habe! Ich mag den Sport, schaue gerne Spiele, da stand ich sehr gerne mit Alec auf dem Platz oder mit Davina neben diesem.

    Auch die Nebencharaktere mochte ich sehr! Davinas beste Freundinnen Rosie und Tess oder Alecs beste Freunde Trenton und Mando, aber auch Alecs Manager Link und Davinas Managerin Audra.

    Ich freue mich schon sehr auf Trent und Rosie im zweiten Band, aber ich würde mich freuen, wenn es noch weitere Bände geben wird, weil ich mehr von den Charakteren lesen möchte und ich die Welt rund um Knightsbridge United schon jetzt echt liebe und da mehr Zeit verbringen möchte!


    Fazit:

    "Offsided" von Marina Neumeier ist ein großartiger Auftakt der Knightsbridge United Reihe!

    Ich habe Davina und Alec sehr geliebt, denn ihre Chemie hat gestimmt und ich musste während des Lebens so oft schmunzeln!

    Ihre Beziehung war wirklich richtig schön, besonders im Vergleich zu Davinas letzter, die für Spannung gesorgt hat.

    Ich habe das Fußballthema sehr geliebt, mochte auch die Nebencharaktere und die Welt rund um Knightsbridge United total gerne!

    Ich vergebe starke vier Kleeblätter und freue mich schon sehr auf den zweiten Band und hoffe, dass dieser nicht der letzte Band bleiben wird!


    ASIN/ISBN: 3745704711

    Inhalt:

    Die Bücherstadt Leipzig, 1930: Inmitten unruhiger Zeiten versammeln sich vier junge Männer in einem Antiquariat im Graphischen Viertel. Alle sind Söhne aus gutem Haus, alle sind vom Leben gelangweilt. Statt ihrem Studium nachzugehen, gründen Felix, Vadim, Julius und Eddie den „Club Casaubon“. Getrieben von ihrer Leidenschaft für Literatur und der Lust am Abenteuer werden sie zu Bücherdieben, spezialisiert auf kostbare, okkulte Bände. Doch als Eddies rätselhafte Schwester Eva zum Club stößt, werden sie immer tiefer in die Pläne erbarmungsloser Mächte hineingezogen.

    Fünfzehn Jahre später, 1945: Nach dem Krieg arbeitet Felix als Bibliothekar für die Amerikaner, um Millionen von geraubten Büchern zu katalogisieren. Seine Mission führt ihn zurück in das zerstörte Leipzig. Die Freunde von damals sind verschollen – oder nicht wiederzuerkennen. Und ist Eva wirklich tot? Während die Stadt unter dem Druck der nahenden sowjetischen Besatzung steht, gerät Felix in ein Netz aus Verrat und tödlichen Geheimnissen, das seinen Ursprung in den finstersten Winkeln seiner Vergangenheit hat.


    Rezension:

    Felix und seine Freunde Vadim, Julius und Eddie sind Söhne gut betuchter Familien und stehlen seltene Bücher, um Vadims Antiquariat am Alten Johannisfriedhof in Leipzig über Wasser zu halten.

    Als Eva zu dem selbst ernannten Club Casaubon stößt, bekommen sie kurze Zeit später einen Auftrag, mit dem sie mächtige Gegner auf sich aufmerksam machen.

    Fünfzehn Jahre später ist Felix zurück in Leipzig, in der Stadt, in die er nie zurückkehren wollte und in der Erinnerungen an jeder Ecke lauern, doch die Geschehnisse von damals haben ihn nie losgelassen und schon bald merkt er, dass seine Vergangenheit ihn eingeholt hat.


    "Das Antiquariat am alten Friedhof" von Kai Meyer ist der vierte Band der Reihe um die Geheimnisse des Graphischen Viertels und wird aus den Perspektiven von Felix Jordan und Eva Wieland erzählt.


    Im Jahr 1930 treffen sich die vierundzwanzig Jahre alten Felix Jordan, Vadim Seewald, Julius Bittner und der zwei Jahre jüngere Eddie Wieland regelmäßig in Vadims Antiquariat am Alten Johannisfriedhof in Leipzig. Die vier sind seit Kindesbeinen an Freunde, auch dank ihrer Liebe zu den Büchern und haben den Club Casaubon gegründet.

    In Vadims Antiquariat werden allerdings nicht nur die Bücher aus den Regalen verkauft, unter dem Ladentisch verkauft Vadim auch seltene Ausgabe, die er gemeinsam mit seinen Freunden gestohlen hat. Sie alle sind Söhne wohlhabender Eltern, die aus Langeweile das Stehlen begannen, aber auch um das Antiquariat über Wasser zu halten.

    Die vier könnten unterschiedlicher nicht sein. Vadim, der arrogante manipulative Frauenheld, der zynische Julius, der zappelige und unbesonnene Eddie und Felix, der eher ruhig und zurückhaltend ist, klug agiert.

    Sie sind Freunde, doch je mehr Zeit man mit ihnen verbringt, desto öfter stellt man sich die Frage, wie es eigentlich wirklich um ihre Freundschaft bestellt ist.

    Als Eva zu ihnen stößt, bekommen sie kurz darauf einen großen Auftrag und das Übel nimmt seinen Lauf, denn sie machen gefährliche Mächte auf sich aufmerksam, die über Leichen gehen würden, um zu bekommen, was sie wollen.


    Fünfzehn Jahre später kehrt Felix gezwungenermaßen nach Leipzig zurück. In die Stadt, die er nach den Ereignissen vor fünfzehn Jahren hinter sich gelassen hat und in die er nie zurückkehren wollte.

    Er ist nach Amerika ausgewandert und mittlerweile Bibliothekar, der für die Publication Control Branch arbeitet. Er ist nach Deutschland geschickt worden, um eine Büchersammlung zu sichten und zu sortieren, doch dann taucht in Leipzig ein maskierter Mann auf, der behauptet, Hitlers Vorleser gewesen zu sein und zu wissen, wo sich dessen private Büchersammlung befindet. Er will unbedingt mit Felix sprechen, dem schnell klar wird, dass die Geschehnisse vor fünfzehn Jahren noch lange nicht abgeschlossen sind.


    Die dritte Zeitebene spielt im August 1944, wo der vorletzte Lazarettzug die deutschen Gebiete am Schwarzen Meer verlässt, doch die Reise durch Rumänien ist gefährlich, da Deutschlands ehemaliger Verbündeter nun Verbündeter der Sowjetunion ist.

    Als Bibliothekarin reist Eva Wieland im Lazarettzug LAZ 687, um die Patienten auf der beschwerlichen Rückreise von der deutsch-russischen Front in Bessarabien zurück nach Deutschland bei Laune zu halten, doch in Wahrheit verfolgt sie ihre eigenen Pläne.


    Ich mag die Bücher um die Geheimnisse des Graphischen Viertels richtig gerne, auch weil ich Geschichten rund um den Zweiten Weltkrieg sehr spannend finde und es mag, dass Kai Meyer die Bücher in seinen Geschichten in den Fokus rückt.

    Auch hier stehen ein oder sogar zwei besondere Ausgaben im Vordergrund, die sich durch die gesamte Geschichte ziehen.

    Es hat wieder ein wenig gedauert, bis ich komplett in der Geschichte drin war, auch weil ich mich in den Zeitebenen erst zurechtfinden musste. In der ersten Hälfte des Buches tauchen wir nur in die Geschehnisse der Jahre 1930 und 1945 ein, in der zweiten Hälfte kam dann noch die dritte Zeitebene hinzu. Spätestens ab der zweiten Hälfte konnte mich das Buch aber komplett packen!

    Wir lernen im Jahr 1930 die Mitglieder des Club Casaubons kennen, begleiten sie bei Bücherdiebstählen, erfahren, wie Eva zu ihnen gestoßen ist und wie ihre Freundschaft zu bröckeln begann. Und nach und nach erfährt man, was damals alles schiefgelaufen ist.

    Als Felix fünfzehn Jahre später nach Leipzig zurückkehrt, kehrt er in eine Stadt zurück, die vom Krieg schwer gezeichnet ist. Genau wie der mysteriöse maskierte Mann, der behauptet, einer seiner früheren Freunde zu sein und seine Geheimnisse zu teilen, wenn Felix Eva findet.

    Ich mochte dieses Mal alle Zeitebenen sehr gerne, aber die Geschichte im Jahr 1945 war für mich am spannendsten, auch weil es hier noch eine rätselhafte Mordserie gab, die Felix in Kontakt mit Cornelius Frey und Johannes Uhlig bringt, alte Bekannte aus dem dritten Band. Aber das waren nicht die einzigen bekannten Charaktere, denn es gab auch ein Wiedersehen mit Grigori Gomorov, worüber ich mich sehr gefreut habe!

    Aber auch in diesem Band mochte ich die verschiedenen Charaktere richtig gerne, auch weil sie wieder so unterschiedlich waren und ich fand es spannend, sie über die Jahre zu begleiten.

    Ich mochte es auch wieder sehr, wie komplex die Geschichte war, wie Kai Meyer die Fäden zusammengesponnen hat, aber auch, wie die einzelnen Bände der Reihe miteinander zusammenhängen! Das Graphische Viertel hat viele Geheimnisse und ich mag es, dieses über die Jahre zu begleiten, neue Ecken zu entdecken und finde es sehr spannend, wie detailreich Kai Meyer dieses Viertel in seiner Reihe beschreibt. Zu schade, dass das Graphische Viertel heute nicht mehr existiert!

    Auch diesen vierten Band habe ich sehr gerne gelesen und freue mich schon jetzt darauf, für den fünften Band ins Graphische Viertel zurückzukehren!


    Fazit:

    "Das Antiquariat am alten Friedhof" von Kai Meyer ist ein spannender vierter Band rund um die Geheimnisse des Graphischen Viertels!

    Ich mochte Felix und den Club Casaubon echt gerne, fand es spannend herauszufinden, was im Jahr 1930 mit ihnen passiert ist und wie die Vergangenheit Felix dann im Jahr 1945 eingeholt hat. Auch Evas Geschichte fand ich sehr spannend.

    Ich habe zwar wieder ein wenig Zeit gebraucht, bis ich komplett in der Geschichte drin war, aber ich mochte es, wie komplex es war, wie Kai Meyer die Fäden hat zusammenlaufen lassen!

    Auch die Charaktere, sowohl die neuen als auch die bereits bekannten mochte ich wieder sehr und dann natürlich die Rolle, den die Bücher auch in diesem Band gespielt haben!

    Ich vergebe vier Kleeblätter.


    ASIN/ISBN: 3426293986

    Inhalt:

    Harlow hasst die Götter. Doch als ihr Heimatdorf von Bestien angegriffen und ihre beste Freundin tödlich verwundet wird, geht sie einen Pakt mit Loki ein, dem Gott der List und Lügen. Für ein Heilmittel hilft Harlow ihm, an den heiligen Pfeil des Liebesgottes Amor zu gelangen. Auf ihrer Mission werden sie von einem perfiden Fluch getroffen: Die beiden können sich nicht voneinander entfernen, ohne tödliche Schmerzen zu erleiden. Und je mehr Zeit Harlow mit dem verführerischen Gott verbringt, desto mehr hinterfragt sie alles, was sie über ihn zu wissen glaubte. Nur ahnt sie nicht, dass Loki einen Plan verfolgt, der ihre Welt ins Chaos stürzen wird …


    Rezension:

    Harlow ist eine Agrai und ihr Leben besteht aus nicht endenden Training. Die Agrai beschützen die Welt der Menschen, doch der letzte Angriff auf ihr Lager ist lange her.

    Doch dann werden die Agrai tatsächlich angegriffen, Harlows beste Freundin Asra wird schwer verwundet und ein Gift breitet sich aus.

    Um ein Heilmittel zu beschaffen, reist Harlow nach Abyssos, in die Welt der Götter, wo sie auf Loki trifft, den Gott der Lügen und des Chaos, der ihr einen Deal anbietet.

    Wenn sie ihm dabei hilft, magische Artefakte zu beschaffen, wird er ihr das Heilmittel geben.

    Obwohl Harlow die Götter hasst, beginnt sie Loki zu vertrauen, doch was verschweigt er ihr?


    "Her Twisted Heart" von Franka Neubauer ist der erste Band des Loki-Duetts, der zum Großteil aus der Ich-Perspektive der Kriegerin Harlow erzählt wird, wir durften aber auch in Lokis Sicht eintauchen.


    Die Agrai sind ein uralter Schwesternbund an Kriegerinnen, der von der Göttin Artemis geschaffen und mit Magie gesegnet wurde. Als nach dem großen Krieg die Welt geteilt wurde, blieben die Agrai als einzige übernatürliche Wesen in der Welt der Menschen zurück, um das magische Portal zu bewachen, das in die Welt der Götter führt.

    Ihr Leben besteht aus immer währenden Training und die wichtigste Regel ist, dass die Agrai sich nicht verlieben dürfen, denn dies wird mit dem Tod bestraft.

    Harlow ist die Tochter einer Verräterin, kennt nicht mal den Namen ihrer Mutter, die sich in einen Gott verliebt hat. Und obwohl Harlow eine talentierte Kriegerin ist, wird sie mit Verachtung gestraft. Sie hält sich nicht nur beim Training zurück, will nicht auffallen und hat nur ihre beste Freundin Asra an ihrer Seite.

    Doch dann passiert das Undenkbare, ihr Lager wird angegriffen und Asra verwundet und vergiftet. Als Asra sie nach Abyssos schickt, weiß Harlow, dass ihre beste Freundin Geheimnisse vor ihr hatte, doch ihr bleibt nichts anderes übrig, als Asras Wunsch zu folgen und so lernt Harlow Loki kennen.


    Harlow ist eine mutige Kriegerin, die mir an sich gut gefallen hat, weil sie für sich und andere eingestanden ist und sich auch von Loki nichts hat gefallen lassen. Ich hätte mir allerdings gewünscht, dass sie vieles stärker hinterfragt hätte. Mir war sie fast schon zu gutgläubig, mir lagen so viele Fragen auf der Zunge und ich hätte mir gewünscht, dass Harlow diese ausgesprochen hätte.

    Loki ist natürlich ein charmanter und wortgewanderter Gott, der in Abyssos keinen leichten Stand hat, da alle ihn für den Mörder seiner Schwester Selene halten. Als Gott des Chaos sollte man ihm nicht trauen, denn Illusionen sind seine Spezialität, aber ich fand besonders die Kapitel aus seiner Perspektive sehr aufschlussreich. Die Wendung am Ende habe ich ihm nicht wirklich abgenommen, da bin ich gespannt, was dahintersteckt.


    Die Handlung hat mir gut gefallen, konnte mich aber nicht so stark mitreißen, wie ich es mir erhofft habe, auch weil sich manche Probleme einfacher lösen ließen als gedacht.

    Wie oben schon erwähnt, hätte mir auch gewünscht, dass Harlow deutlich mehr hinterfragt hätte, besonders was ihre Abstammung angeht.

    Die Welt der Götter war abwechslungsreich und Franka Neubauer hat die Mythologien ein wenig durcheinander gemischt. Wir treffen auf griechische, römische und nordische Götter, die in ihren eigenen Kosmos leben, was ich ganz spannend fand.

    Das Ende hat mich auf jeden Fall überrascht und ich bin gespannt, was dahintersteckt und bin auch neugierig, wie es mit Harlow und Loki im zweiten Band weitergehen wird!


    Fazit:

    "Her Twisted Heart" von Franka Neubauer ist ein guter Auftakt des Loki-Duetts, der mich jedoch nicht so stark fesseln konnte, wie ich es mir erhofft habe.

    Harlow und Loki waren spannende Protagonisten, besonders Loki fand ich sehr interessant! Bei Harlow hätte ich mir gewünscht, dass sie deutlich mehr hinterfragt hätte.

    Die Welt der Götter war sehr abwechslungsreich und ich mochte die Götter echt gerne.

    Von der Handlung hätte ich mir etwas mehr Spannung gewünscht, da sich viele Herausforderungen leichter lösen ließen als gedacht. Das Ende war aber spannend und ich bin gespannt, wie es mit Loki und Harlow im nächsten Band weitergeht!

    Ich vergebe drei Kleeblätter.



    ASIN/ISBN: 3499018004

    Inhalt:

    Megan Sutton kann ihr Glück kaum fassen. Am Set von Infinity Falling wird sie eine Hauptrolle übernehmen und in Vancouver all die grausamen Gerüchte Hollywoods hinter sich lassen. Doch ein Presseskandal gefährdet ihren Traum, und Megan sieht nur eine Möglichkeit, um ihr Image aufzupolieren: eine Fake-Beziehung mit dem charmanten Typen, den sie letzte Nacht im Affekt geküsst hat.

    Cole Buchanan hat der Liebe abgeschworen. Sein Herz schlägt einzig und allein für die Medizin, doch als ihm ein folgenschwerer Behandlungsfehler unterläuft, weiß er nicht, wohin mit sich. Verzweifelt sucht er Ablenkung in einer Bar und findet sie in einer jungen Frau, der er sich nach einem spontanen Kuss anvertraut. Womit er nicht gerechnet hat: Die Unbekannte entpuppt sich als berühmte Schauspielerin, die ihn bittet, ihren Fake-Freund zu spielen. Kein Problem, zumindest solange keine Gefühle ins Spiel kommen und die Presse niemals von seinem Fehler erfährt ...


    Rezension:

    Endlich geht es los, endlich reist die Schauspielerin Megan Sutton nach Vancouver, um dort den dritten Teil der Infinity Falling Reihe zu drehen.

    Doch bereits seit einiger Zeit begleitet sie schlechte Presse und besonders ein Gerücht hält sich hartnäckig.

    Als sie in einer Bar Cole Buchanan kennenlernt und es zu einem Kuss kommt, denkt sie nicht an die möglichen Folgen, doch schon am nächsten Tag sind die Bilder in der Presse und eine Schadensbegrenzung muss her.

    Cole und Megan sollen eine Fake-Beziehung für die Presse führen, doch fühlt sich alles zwischen ihnen vom ersten Moment an echt an.

    Wird es besonders Megan gelingen, ihr Herz zu schützen?


    "Bring Me Home" von Sarah Sprinz ist der dritte und letzte Band der Infinity Falling Reihe, der aus den wechselnden Ich-Perspektiven der zwanzig Jahre alten Megan Sutton und des achtundzwanzig Jahre alten Cole Buchanan erzählt wird.


    Die ersten beiden Bände der Reihe sind hinter meinen Erwartungen zurückgeblieben, da bin ich ehrlich.

    Dennoch habe ich mich sehr auf den dritten Band gefreut, auch weil ich mich so sehr auf Coles Geschichte gefreut habe, den wir bereits in Sarah Sprinz' University of British Columbia Reihe kennenlernen durften.

    Mir hat es dann auch so gut gefallen, dass wir neben den Charakteren aus der Infinity Falling Reihe auch die Charaktere aus der University of British Columbia Reihe wiedersehen durften!

    Ich mochte Laurie und Sam, Amber und Emmett und natürlich Hope und Scott so gerne, fand es so schön, sie noch ein Stück begleiten zu dürfen, auch weil sie mittlerweile Ende zwanzig sind und viel in ihren Leben passiert ist!

    Nun treffen sie auf Aven und Hayes und Holly und Ruben, aber natürlich liegt der Fokus auf Megan und Cole!


    Megan hat mit der Rolle der Daria ihre erste große Hauptrolle im dritten Film der Infinity Falling Reihe an Land gezogen und dementsprechend aufgeregt ist sie. Doch Megan ist auch unsicher, weil sie zuletzt nur schlechte Presse generiert hat. Das Gerücht, das sie es auf vergebene Männer abgesehen hat, hält sich hartnäckig, obwohl an den Gerüchten nichts dran ist.

    Als sie an ihren ersten Abend in Vancouver auf Cole trifft und Megan ihren ersten Kuss erlebt, glauben die beiden nicht, dass sie sich wiedersehen, doch das böse Erwachen erfolgt direkt am nächsten Tag, denn die Bilder sind nicht nur in der Presse gelandet, sondern Cole ist auch der Arzt am Set von Infinity Falling, sodass sie sich schneller wiedersehen als gedacht.


    Megan ist zwar erst zwanzig Jahre alt, aber sie wirkte auf mich oft reifer. Sie lässt sich allerdings noch sehr von der Presse beeinflussen, liest viele Artikel, die sie dann runterziehen. Megan hat die Idee, dass Cole ihr Fake-Freund spielen soll, damit sie auch mal positive Schlagzeilen macht, doch es fällt ihr immer schwerer, echt und vorgespielt zu unterscheiden, besonders, wenn sich alles zwischen ihnen echt anfühlt. Schon bald merkt sie, dass sie ihr Herz an Cole verlieren könnte.

    Cole ist mittlerweile Assistenzarzt und arbeitet in der Notfallmedizin, wo ihm gleich zu Beginn ein folgenschwerer Behandlungsfehler unterläuft und er erst mal freigestellt wird.

    Das nagt natürlich sehr an Coles Selbstbewusstsein, der daraufhin zur Überbrückung den Job als Arzt am Set von Infinity Falling annimmt. Er hat bisher nur eine ernsthafte Beziehung geführt, die jedoch kein gutes Ende nahm und hält sich selbst für beziehungsunfähig. Er ist sehr aufmerksam und fürsorglich, doch kann auch ein ganz schön fieser Mistkerl sein.


    Die Beziehung von Megan und Cole war ein ziemliches Auf und Ab, aber mega unterhaltsam!

    Ich fand es sehr spannend zu sehen, wie die beiden sich immer nähergekommen sind und die Nähe akzeptiert haben, bevor meistens Cole wieder zwei Schritte zurückgemacht hat. Aber ich mochte seine Entwicklung so gerne!

    Generell hat es mir auch gut gefallen, dass Cole eigentlich kein Teil der Unterhaltungsindustrie war. Er ist zwar nun Set-Arzt, aber er arbeitet ja normalerweise im Krankenhaus und hat keine Berührungspunkte zur Filmbranche, wodurch noch mal frischer Wind aufkam.

    Manchmal stört es mich auch, wenn es zu viele Nebencharaktere gibt oder die Cliquen zu groß werden, besonders wenn wie hier zwei Reihen zusammengeführt werden, aber hier hat es mich überhaupt nicht gestört, sondern ich habe die Zeit mit den Charakteren sehr genossen, vielleicht auch, weil ich die Charaktere aus der University of British Columbia Reihe insgesamt lieber mochte als die der Infinity Falling Reihe.

    Für mich ist dieser dritte Band dann mit Abstand der beste Band der Reihe geworden!

    Ich konnte komplett mit Megan und Cole mitfiebern, habe die letzten zweihundert Seiten an einem Stück gelesen, weil ich das Buch absolut nicht aus der Hand legen konnte und es hat nicht viel gefehlt und das Buch wäre zu einem Highlight für mich geworden!


    Fazit:

    "Bring Me Home" von Sarah Sprinz ist für mich der mit Abstand beste Band der Infinity Falling Reihe!

    Ich konnte absolut mit Megan und Cole mitfiebern, ich habe ihre Entwicklungen echt gefeiert und habe es geliebt, dass wir die Charaktere der University of British Columbia Reihe wiedersehen durften!

    Es hat nichts viel gefehlt und das Buch wäre zu einem Highlight für mich geworden, die letzten zweihundert Seiten habe ich in einem Rutsch gelesen, weil es so spannend war! Ich vergebe starke vier Kleeblätter.

    ASIN/ISBN: 3736320175

    Inhalt:

    Atemberaubende Dates unter Nordlichtern, Huskyschlittentouren durch glitzernden Schnee und kuschelige Stunden vor dem knisternden Kaminfeuer – so schön ist der Advent in Norwegen. Versüße dir die Vorweihnachtszeit mit romantischen Geschichten aus dem hohen Norden und lass dich von den prickelnden Lovestorys in „Northern Nights“ Tag für Tag in das bezaubernde Winterwunderland entführen …


    Rezension:

    "Northern Nights" ist ein Adventsakalender, in dem es vierundzwanzig weihnachtliche Kurzgeschichten von Andreas Dutter, Sandra Grauer, Jennifer Alice Jager, Laura Labas, Stefanie Lasthaus, Nina MacKay, Greta Milan, P. J . Reid, Sarah Saxx, Marius Schaefers, Jana Schäfer, Sabine Schoder und Rebekka Weiler zu lesen gibt, sowie das Silver-Special von Bianca Iosivoni.

    Dieses Mal spielen alle Geschichten im norwegischen Tromsø und wie gewohnt begegnen wir den unterschiedlichen Protagonisten geschichtenübergreifend, sodass die Protagonisten aus der vorherigen Geschichte oft in der nächsten erwähnt wurden und wir diese so noch ein Stück begleiten durften.


    Die ersten beiden Tage haben mir sehr gut gefallen! In der Geschichte von Sabine Schoder lernen wir Siri und Fynn kennen. Die beiden haben bereits eine gemeinsame Vorgeschichte und ihre Geschichte war echt spannend! Da war sogar ein wenig Action drin und ich mochte es, wie die beiden sich wieder annähern!


    Auch die Geschichte von P. J. Reid um das Kafe Kat und Hailee und Viggo fand ich sehr niedlich und hat mir richtig gut gefallen, auch wenn Hailees Aktion am Anfang etwas befremdlich war! Auch die beiden kennen sich schon länger, obwohl mir bei ihnen dann ein bisschen zu schnell von Verlieben gesprochen wurde.

    Hier muss ich dazu sagen, dass es ja nur Kurzgeschichten sind, wo man nicht erwarten kann, dass die Charaktere lange Zeit haben, um sich kennen und lieben zu lernen. Bei manchen Geschichten hat es mich etwas gestört, bei anderen nicht.


    Auch Arvid und Kaja in der Geschichte von Greta Milán mochte ich echt gerne, aber ich fand es dann nicht so gut, dass Kaja sich frisch trennt. Da ging es mir wieder zu schnell, aber das Setting rund um den Tromsø Ice Dom und die Eisschnitzkunst war echt toll und die Chemie zwischen den beiden auch.


    Rurik und Ida aus der Geschichte von Rebekka Weiler mochte ich sehr gerne! Eigentlich können die beiden sich nicht leiden, aber als sie Zeit miteinander verbringen, finden sie heraus, dass sie mehr gemeinsam haben als gedacht. Hier verbindet die beiden das Thema Musik, was ich sehr stimmungsvoll fand.


    In der Geschichte von Jana Schäfer lernen wir Greta und Elias kennen und die beiden fand ich total niedlich. Ich mochte auch den kleinen Emil, den Bruder von Elias, echt gerne und fand, dass es bei den beiden nicht zu überstürzt war, eine tolle Entwicklung! Hier werden unter anderem Kekse gebacken, was ich auch sehr gemocht habe!


    Auch die Geschichte von Stefanie Lasthaus mochte ich echt gern! Kari und Jesper waren früher beste Freunde, bis etwas die beiden entzweit hat, was nun aufgearbeitet wurde. Eine Sache fand ich etwas unlogisch, weil ich mich gefragt habe, wie ein Frettchen entkommen konnte, dass eine ganze Stadt abgesucht werden musste, aber ansonsten war die Geschichte toll. Besonders die Auflösung, warum Kari und Jesper sich damals entzweit haben, fand ich spannend!


    Die Geschichte von Elina und Arlo fand ich okay, aber es ging mir mit den beiden zu schnell und ich mochte den Verlauf nicht ganz so gerne. Auch meinen Humor hat Nina MacKay hier nur bedingt getroffen. Es geht mit den beiden in das B&B Cosy Northern Lights, das schon mal bessere Tage erlebt hat, eine gemütliche Atmosphäre, aber wie gesagt, nicht ganz mein Geschmack.


    Die Geschichte von Sandra Grauer war meine liebste Geschichte des Adventskalenders!

    Fria und Jori sind Eiskunstläufer und die beiden sind beste Freunde. Doch Fria ist heimlich in ihren besten Freund verliebt, was er nicht erfahren darf! Aber sie sind ein Paar auf dem Eis und als sie dann Probleme bekommt, ihm zu vertrauen, müssen die beiden an sich arbeiten. Es geht nicht nur aufs Eis, es gab auch noch einen tollen Ausflug mit Rentierschlittenfahrt, was ich sehr schön fand!

    Die Geschichte war wirklich toll und einfühlsam erzählt!


    Auch die Geschichte von Erik und Lena von Sarah Saxx hat mir insgesamt echt gut gefallen.

    Ich fand es etwas cringe, dass Lena direkt am ersten Abend zu ihm nach Hause geht, die Situation war jedoch speziell und ihr blieb nicht wirklich eine andere Wahl. Es kamen noch ernste Themen auf und natürlich gab es noch die Winterlichter!


    In der Geschichte von Laura Labas zieht es uns ins Kole's Northern Book Café, ein Café mit toller Atmosphäre, in dem der Besitzer Kole seine Gäste oft mit Getränken überrascht.

    Jenna und Kole mochte ich dann echt gerne. Das Café war ein tolles Setting und ihre Annäherung fand ich sehr schön.


    Mit der Geschichte von Marius Schaefers um Christopher und Moritz gab es nun auch die erste queere Geschichte, die allerdings nicht so meins war. Chris und Moritz fühlen sich schon lange zueinander hingezogen, denken fast unaufhörlich an den jeweils anderen, was mir irgendwie zu viel des Guten war.

    Ich mochte die beiden aber echt gerne und auch die Reise ihrer Volleyballmannschaft hat mir gefallen.


    Die Geschichte von Andreas Dutter rund um Ole und Henrik begann mit Streit, was ich in der Vorweihnachtszeit eher ungern lese. Auch die beiden haben bereits eine gemeinsame Vergangenheit und hier gab es ein großes Missverständnis, das nach Jahren aufgeklärt wurde.

    Den Beginn mochte ich nicht, aber ihre Geschichte hat sich zum Glück noch zum Guten gewandt!


    In der Geschichte von Jennifer Alice Jager lernen wir Anna, Jon und Annas Hund Bandit kennen.

    Ihre Geschichte mochte ich auch gerne, besonders weil ich Hunde echt gerne mag. Anna und Jon standen nicht ganz so im Fokus, aber das war okay, da es auch hier eine Trennung gab.

    Generell ist das ein Element, über das ich in der Vorweihnachtszeit auch ungern lese, besonders wenn sich die Love Interests die Klinke in die Hand geben, wobei es hier noch gut gelöst wurde.


    Mit Bianca Iosivonis Geschichte um Mia und Kasper gab es ein rundes Ende mit einer schönen Geschichte zu Silvester. Die Legende, dass Nordlichter Wünsche erfüllen, fand ich ganz niedlich, aber richtig abgeholt hat mich die Geschichte dann nicht mehr.


    Auch in diesem Jahr hat mir der Adventskalender gut gefallen, weil die Geschichten abwechslungsreich waren. Ich fand es ein bisschen schade, dass wir die Charaktere aus den vorherigen Geschichten nur noch in der jeweils nächsten Geschichte wiedergesehen haben und nicht das erste Paar beispielweise in der fünften Geschichte noch einmal. Das hat mir in den vorherigen Adventskalendern besser gefallen, weil das Bild der Geschichten auf mich runder wirkte.

    Tromsø war auf jeden Fall ein spannendes Setting, das viel zu bieten hatte und insgesamt haben mir die Geschichten ja auch echt gut gefallen. Manche besser, bei anderen ging es mir mit den Charakteren zu schnell, oder ich mochte es beispielsweise nicht, dass die Frau frisch getrennt war oder es zu viel Streit gab. Insgesamt aber wieder eine gute Mischung!


    Fazit:

    "Northern Nights" ist ein Adventskalender, der mir auch in diesem Jahr sehr gut gefallen hat.

    Dieses Mal zieht es uns ins norwegische Tromsø, ein wirklich tolles Setting und die Geschichten waren wieder sehr abwechslungsreich!

    Ich mochte die Geschichten echt gerne, es gab zwar auch ein paar, die mich persönlich nicht so angesprochen haben oder in denen mich etwas gestört hat, aber der Großteil der Geschichten hat mich sehr gut unterhalten.

    Ich vergebe vier Kleeblätter.


    ASIN/ISBN: 3473586838

    Inhalt:

    Matilda hat das Drama um die Liebe satt. Die Psychologie-Studentin ist sich sicher, dass man keinem Mann trauen kann. Davon versucht sie auch ihre Mitbewohnerin Briony zu überzeugen, die sich in den gut aussehenden Künstler Anthony verliebt hat. Denn Matilda durchschaut sofort, dass er mit ihrer besten Freundin spielt. Um Briony noch größeren Herzschmerz zu ersparen, geht sie einen gefährlichen Deal mit Anthony ein: Wenn er endlich aufhört, Briony falsche Hoffnungen zu machen, lässt Matilda sich von ihm malen – und zwar nackt. Doch mit jedem Pinselstrich erinnert er sie nicht nur an ihren längst begrabenen Traum, sondern auch an den Menschen, der sie früher war. Und plötzlich beginnt ihre Fassade zu bröckeln …


    Rezension:

    Matilda und Briony sind seit Jahren untrennbar und Matilda beschützt ihre beste Freundin wie eine Löwenmutter ihr Junges. Als sie davon überzeugt ist, dass Brionys neuester Schwarm Anthony nur mit ihr spielt, versucht Matilda ihn von ihr fernzuhalten und so schließen sie einen Deal:

    Anthony beendet die Sache mit Briony, wenn Matilda sich nackt von ihm malen lässt.

    Doch je mehr Zeit sie miteinander verbringen, umso stärker fühlen sie sich zueinander hingezogen.


    "Try & Trust" von Nena Tramountani ist der zweite Band der Soho-Love-Reihe, der aus den wechselnden Ich-Perspektiven der zweiundzwanzig Jahre alten Matilda Wakefield und des gleichaltrigen Anthony Sinclair erzählt wird.


    Matilda ist die Mitbewohnerin von Briony, Liv und Noah, während Anthony Noahs bester Freund ist.

    Matilda fühlt sich wohl in ihrem Körper, doch hat Angst davor, Gefühle zuzulassen. Sie ist laut und provokant, aber in ihr ist auch viel Unsicherheit.

    Ich musste mit Matilda erst warm werden, fand sie Briony gegenüber zu beschützerisch und zum Teil auch übergriffig, auch wenn sie nur die besten Absichten hat. Aber je näher Matilda und Anthony sich kommen, umso stärker konnte man hinter Matildas Mauern blicken und ihre Entwicklung fand ich großartig!

    Auch Anthony mochte ich richtig gerne, er ist ein sensibler Künstler, der sehr einfühlsam und auch mal unsicher war, was ich sehr spannend fand!


    Die Geschichte konnte mich anfangs noch nicht ganz so stark packen, auch weil ich Matilda nicht sonderlich sympathisch fand, aber ich mochte es dann so gerne, wie Anthony und Matilda sich angenähert haben. Was als Deal begann, entwickelte sich schnell zu mehr. Etwas Tiefem und Echten, doch beide führen keine Beziehungen, haben jeder auf seine Art Angst davor verletzt zu werden, wenn sie Gefühle zulassen.

    Ich mochte es, dass besonders Matilda sich mit alten Verletzungen auseinander gesetzt hat und diese ein Stück weit aufgearbeitet hat. Sie wurde mir immer sympathischer, während ich Anthony von Beginn an mochte!

    Auch Briony, Liv und besonders Noah mochte ich wieder gerne und ich habe die Zeit in der WG wieder genossen!


    Fazit:

    "Try & Trust" von Nena Tramountani ist ein guter zweiter Band der Soho-Love-Reihe!

    Es hat etwas gedauert, bis die Geschichte mich mitreißen konnte, auch weil ich erst mit Matilda warm werden musste, aber je näher sie und Anthony sich gekommen sind, umso besser hat es mir gefallen. Die beiden waren wirklich vielschichtig und ich mochte ihre Geschichte echt gerne!

    Ich vergebe vier Kleeblätter.

    8/10

    ASIN/ISBN: 3328106219

    Inhalt:

    Die Kunststudentin Lucie hat auf dem Lakestone Campus ein Zuhause und echte Freundschaft gefunden – aber niemand kennt ihre wahre Identität. Zu groß ist ihre Angst, alles zu verlieren, wenn ihre Freunde wüssten, was sie getan hat. Dabei will Lucie einfach nur sie selbst sein. Doch dann taucht plötzlich jemand aus ihrem früheren Leben auf: Callahan. Callahan, dessen Herz sie gebrochen hat und dessen Blicke sie tief berühren. Denn er ist der Einzige, der jedes ihrer dunkelsten Geheimnisse kennt …


    Rezension:

    Lucienne McCoy hat vor zwei Jahren in Seattle neu angefangen und ihr altes Leben in Boston hinter sich gelassen, auch den Kontakt zu ihren besten Freund Callahan Carter hat sie abgebrochen.

    Sie erzählt niemandem von ihrer Vergangenheit, umso größer ist der Schock, als Callahan plötzlich am Lakestone Campus of Seattle studiert und sie kurz darauf den ersten Drohbrief bekommt, der auf ihre Vergangenheit anspielt.

    Werden Lucie und Call die Differenzen zwischen ihnen klären?


    "What We Hide" von Alexandra Flint ist der dritte und letzte Band der Lakestone Campus of Seattle Reihe, der aus den wechselnden Ich-Perspektiven der zwanzig Jahre alten Holland Lucienne Presley und des zwei Jahre älteren Callahan Carter erzählt wird.


    Vor zwei Jahren hat Lucie alle Brücken hinter sich abgebrochen, ihr altes, privilegiertes Leben in Boston zurückgelassen und ist mit einem neuen Namen nach Seattle gekommen, um dort am Lakestone Campus of Seattle Kunst zu studieren.

    Sie ist eine talentierte Künstlerin mit einem großen Herz und ist zu einer guten Freundin von Harlow und Brynn geworden, doch in Lucie lauern dunkle Abgründe, über die sie nicht spricht. Sie hat sich schon mal in den Alkohol geflüchtet und man war gespannt, was dahintersteckt, warum sie sich nicht mal ihren Freundinnen anvertrauen kann.

    Call wurde genau wie seine jüngeren Geschwister Jordan und Ella adoptiert, doch ihre Mutter ist mittlerweile alleinerziehend und braucht mehrere Jobs, um die Familie über die Runden zu bringen.

    Call ist Zehnkämpfer und nutzt die Mathematik, um in seinem Sport noch besser zu werden.

    Das Stipendium am Lakestone Campus of Seattle ist ein Lichtblick, das dafür sorgen soll, dass Call nicht nur seine Ziele erreicht, sondern auch seiner Familie eine Aussicht auf eine bessere Zukunft bietet.

    Call ist ein umgänglicher Typ, dem seine Familie über alles geht. Er ist ehrgeizig, aber nicht arrogant und war besonders früher immer an Lucies Seite, auch wenn sie ihn zum Schluss nicht besonders gut behandelt hat. Doch er ist loyal geblieben, bis sie aus seinem Leben verschwunden ist.


    Wir erfahren schnell, dass es vor zwei Jahren eine Nacht gab, die alles verändert hat und die der Auslöser dafür war, dass Lucie Boston verlassen hat. In Seattle kennt keiner Lucies Vergangenheit, weiß nicht, wer sie wirklich ist, bis Call auf dem Campus auftaucht, ihr ehemals bester Freund, ihre zweite Hälfte.

    Gleichzeitig bekommt Lucie Drohbriefe, die auf ihre Vergangenheit anspielen und die dafür sorgen, dass Lucies Leben immer weiter aus den Fugen gerät.

    Mir haben die Drohbriefe als Element generell gut gefallen, doch man hätte da auch ein wenig mehr Spannung herausholen können. Wobei ich die Auflösung, wer dahintersteckt, dann doch gelungen fand, ebenso die Auflösung, was in der Nacht damals wirklich geschehen ist.

    Ich fand es spannend, dass Call Zehnkämpfer ist, weil ich diesen Sport bisher nur aus dem Fernsehen kenne und über den ich in Büchern noch nichts gelesen habe, aber leider wird neben dem Ausdauerlauf und Hindernislauf keine weitere Disziplin behandelt, was ich echt schade fand, besonders weil die Sportler zehn Disziplinen beherrschen müssen.

    Und ich weiß nicht, warum es in dieser Reihe so extrem ist, aber auch im dritten Band sind mir die Nebencharaktere, diese große Clique, die sich über die drei Bände stetig gebildet hat, immer stärker auf die Nerven gegangen. Zack, Harlow, Sue, Chloe, Mason, Ethan, Kace, Brynn, Lucie und nun stoßen auch noch Call und dessen Mitbewohner Miles dazu. Alle sind hochbegabt und ich fand es irgendwie anstrengend, wenn sich alle getroffen haben. Ging mir im zweiten Band aber auch schon so.

    Aber auch Har und Bry, wie Lucie sie gerne nennt, haben mich etwas genervt, auch weil sie Lucie zum Teil unter Druck gesetzt haben.


    Die Handlung konnte mich aber ganz gut mitreißen, nur den Mittelteil fand ich etwas langatmig.

    Von Lucies Kunst hätte ich gerne noch mehr gesehen und aus den Suspense-Elementen hätte man meines Erachtens noch etwas mehr herausholen können, aber ich mochte die Entwicklung von Lucie und Call echt gerne, wobei es auch sehr lange gedauert hat, bis die beiden sich nähergekommen sind. Man hat aber gemerkt, dass sie über fünfzehn Jahre lang beste Freunde waren, denn sie kannten sich einfach, trotz zwei Jahre anhaltender Funkstille.

    Der dritte Band ist tatsächlich auch mein liebster Band der Lakestone Campus of Seattle Reihe geworden.


    Fazit:

    "What We Hide" von Alexandra Flint ist ein gelungener dritter Band der Lakestone Campus of Seattle Reihe.

    Ich mochte Lucie und Call echt gerne und die beiden sind mein liebstes Paar der Reihe.

    Aus den Drohbriefen, die Lucie bekommt, hätte man für meinen Geschmack noch etwas mehr Spannung herausholen können und mir sind die vielen Nebencharaktere komischerweise sehr auf die Nerven gegangen, aber das Buch ließ sich sehr gut lesen und so vergebe ich schwache vier Kleeblätter.


    ASIN/ISBN: 3473586358

    Inhalt:

    Die meisten Studierenden glauben, dass die Geschichten der Professorin nur erfunden sind. Es gibt keinen Mann in Hollywood, den man anrufen kann, um zu erfahren, wann man sterben wird. Es gibt keine Hotelbar in Los Angeles, in der es spukt und der Teufel höchstpersönlich sich gerne die Zeit vertreibt. Und so etwas wie Magie gibt es ohnehin nicht. Aber ... keine von ihnen hat eine so tragische Vergangenheit wie Holland St. James. Holland hofft, mit ihrer Abschlussarbeit ihre Vergangenheit neu schreiben zu können. Und das, indem sie beweist, dass einige der berüchtigtsten Todesfälle im alten Hollywood in Wirklichkeit Morde waren – begangen von niemand anderem als dem Teufel selbst. Sie ahnt nicht, dass die Recherche sie in eine tödliche Welt voller jahrhundertealter Geheimnisse und unvorstellbarer Lügen führen wird. Und auf die Spur zweier extrem gefährlicher Männer, die beide bereit sind, alles zu tun, um eine Magie ausfindig zu machen, die Hollands Leben entweder für immer verändern oder völlig zerstören wird.


    Rezension:

    Folklore 517 ist kein normaler Kurs, denn er findet immer an unterschiedlichen Orten statt und man muss Hinweise entschlüsseln, um überhaupt herauszufinden, wo der Kurs als nächstes stattfindet.

    Die Professorin erzählt urbane Mythen und Holland St. James ist ihre eifrigste Schülerin, deren Ziel es ist, herauszufinden, warum ihre Eltern wirklich sterben mussten.

    Doch als sich mit dem Uhrenmann ein Element der Mythen als real herausstellt und Holland ihren Todeszeitpunkt nennt, muss sie ein Objekt finden, hinter dem viele dunkle Mächte her sind.

    Wem kann sie auf der nervenaufreibenden Suche vertrauen?


    "Alchemy of Secrets" von Stephanie Garber ist der Auftakt einer Reihe, der aus der personalen Erzählperspektive der fünfundzwanzig Jahre alten Holland St. James erzählt wird.

    Besonders zu Beginn wird auch der Leser immer wieder direkt angesprochen, wenn der Kurs Folklore 517 besucht wird.


    Ich liebe die Bücher von Stephanie Garber normalerweise immer sehr, weil ihre Geschichten märchenhaft und bildgewaltig sind. Hier hat es aber lange gedauert, bis die Geschichte mich wirklich packen konnte.

    Hollands Eltern starben früh und wir erfahren schnell, dass St. James nicht Hollands richtiger Nachname ist und sie niemandem die Identität ihrer Eltern anvertraut. Sie möchte deren Tode aufklären, auch mithilfe des Kurses bei der Professorin, denn Holland ist überzeugt, dass der Teufel bei ihren Toden eine Hand im Spiel hatte.

    Die Märchen und Mythen waren interessant und man hat die Magie gespürt und generell mochte ich die Atmosphäre des Buches echt gerne!

    Das Buch spielt in Los Angeles und hat einen Bezug zur Filmbranche, was ich sehr spannend fand und es wirkte auf mich oft auch so, als würde es nicht in der Gegenwart, sondern eher zu Zeiten des alten Hollywoods spielen.


    Holland mochte ich als Protagonistin auch gerne, weil sie sich wie Alice im Wunderland gerne in Kaninchenlöchern verliert und an Magie glaubt. Ihr Vater hat sie immer auf Schnitzeljagden geschickt, sodass sie Hinweise erkennen und kombinieren kann, was ich sehr mochte.

    Es gab nicht nur einen potenziellen Love Interest, sondern gleich vier spannende Männer, von denen zwei Holland auf ihrer Suche nach einem wichtigen magischen Gegenstand begleiten, der ihr Leben retten könnte.

    Ich mochte es, dass man nicht wusste, wem man wirklich vertrauen kann und wem nicht, aber ich hätte mir dann doch mehr Antworten gewünscht, weil hier viele Fragen offengeblieben sind. Auch die Rolle von Hollands Zwillingsschwester January war sehr undurchsichtig, was mich zum Schluss hin doch etwas genervt hat.

    Ich hatte generell das Gefühl, dass vieles noch im Dunkeln liegt, auch was die Geschehnisse am Ende betrifft, weil ich auch den Showdown nicht komplett begriffen habe, weil ich gefühlt nicht alle Teile bekommen habe, um das Puzzle zusammenzusetzen.


    Ab der zweiten Hälfte konnte mich das Buch aber immer stärker packen, auch weil man wissen wollte, wie es weitergeht, ob Holland ihre Aufgabe lösen wird und wem sie trauen kann.

    Mir war sie aber auch immer zu vertrauensselig und zu sprunghaft, da hätte ich mir wieder stärkere Beweise gewünscht, die jemanden komplett belastet oder entlastet hätten, denn so wusste ich bis zum Schluss nicht, wer wirklich gute und wer schlechte Absichten hat, wobei manche Taten natürlich für sich gesprochen haben.

    Ich mag Charaktere, die nicht nur gut oder böse sind, aber dafür muss ich die Motive kennen und die blieben hier leider im Dunkeln.

    Aber es wird ja noch einen zweiten Band geben und ich bin gespannt, in welche Richtung die Geschichte gehen wird und hoffe, dass wir mehr über January, Mason, Gabe und Adam erfahren werden.


    Fazit:

    "Alchemy of Secrets" von Stephanie Garber lässt mich ehrlich gesagt etwas zwiegespalten zurück.

    Ich mochte die magische Atmosphäre, die Stephanie Garber wieder einmal meisterhaft erschaffen hat, aber es hat doch lange gedauert, bis die Geschichte mich wirklich packen konnte.

    Ich mochte Holland und fand die Handlung immer spannender, aber mir sind zu viele Fragen offengeblieben, besonders was ihre Helfer angeht, hätte ich mir am Ende gewünscht, dass wir mehr Informationen bekommen hätten, weil ich nicht wusste, wem man wirklich vertrauen kann und hier war Holland mir auch zu vertrauensselig.

    Ich bin dennoch sehr gespannt, wie die Geschichte weitergehen wird und vergebe schwache vier Kleeblätter.


    ASIN/ISBN: 3570167747

    Inhalt:

    Nie wollte Sasha nach Amsterdam zurückkehren. Sie schätzt ihr Leben fernab von uralten Verschwörungen und dem hiesigen Hexenrat. Doch als sie eine erschütternde Nachricht erhält, bleibt ihr keine Wahl. Widerwillig schließt sie einen Deal: Ein Jahr lang hilft sie bei der fieberhaften Suche nach Pandoras Büchse – dafür erhält sie die Freiheit, ein unabhängiges Leben zu führen. Das mächtige Artefakt, das seit Jahrtausenden verschollen ist, birgt die Macht, das entfesselte Unheil der Welt zu bannen. Als Sasha mit ihren Nachforschungen beginnt, geschehen seltsame Dinge, und plötzlich steht auch noch ein Alchemist vor ihrer Tür, mit einer Anziehungskraft, der sich Sasha kaum entziehen kann. Er bietet an, ihr zu helfen. Aber kann sie ihm wirklich vertrauen? Mehr noch: Kann sie sich selbst trauen?


    Rezension:

    Zehn Jahre ist es her, dass Sasha Bishop ins Exil gegangen ist, zehn Jahre, in denen sie keinen Kontakt zu ihrer Familie hatte, für die sie eine Enttäuschung war, zumindest für die Seite ihres Vaters.

    Nun liegt ihre geliebte Gran im Sterben und sie darf nach Amsterdam zurückkehren.

    Ihr Vater bietet ihr einen Deal an, wenn er ihr und dem Rat bei der Suche nach der verschollenen Büchse der Pandora hilft, darf Sasha bleiben und am Ende eines Jahres wartet die Freiheit auf die junge Hexe, doch auch ein geheimnisvoller Alchemist möchte Sashas Hilfe.

    Für welche Seite wird sie sich entscheiden?


    "Witches of Deadly Sins" von Ava Reed ist der erste Band der Hexenerbe-Dilogie, der zum Großteil aus der Ich-Perspektive der sechsundzwanzig Jahre alten Sasha Bishop erzählt wurde, hin und wieder durften wir auch aus der Perspektive von Dastan Navid lesen.


    Sasha entstammt zwei mächtigen Hexenfamilien, doch bisher hat sich ihr Hexenmal nicht gezeigt und so fehlt ihr der Segen der Göttin Artemis, was sie besonders für ihren Vater, der ein angesehenes Ratsmitglied ist und dessen Mutter zu einer Enttäuschung gemacht hat.

    Sie hat sich vor zehn Jahren dazu entschieden, lieber ins Exil zu gehen und alles hinter sich zu lassen, als mit der permanenten Enttäuschung zu leben, die ihr entgegengebracht wurde.

    Ihre Mutter starb früh, umso besser ist das Verhältnis zu ihrer Tante Brenna und ihrer Gran, doch nun liegt letztere im Sterben und Sasha darf nach Amsterdam zurückkehren.


    Sasha ist eine starke und unabhängige junge Frau, die ihre Familie schon früh verlassen hat. Sie ist mit sich selbst im Reinen und weiß, was sie will. Sie lässt sich nicht den Mund verbieten und hat ihren eigenen Kopf, was ich sehr mochte! Ich konnte echt mit ihr mitfiebern.

    Auch Dastan mochte ich, auch wenn er doch sehr mysteriös blieb, aber im Nachwort hat Ava Reed versprochen, dass wir ihn im zweiten Band besser kennenlernen werden, worauf ich mich sehr freue!

    Die Spannung zwischen den beiden hat sie aber meisterhaft dargestellt und auch wirklich ausgereizt, es hat echt Spaß gemacht zu verfolgen, wie Sasha und Dastan sich nähergekommen sind und ich mochte ihre Dialoge total gerne, auch weil Dastan charmant provokant war.


    Die Suche nach der Büchse der Pandora ist für die Hexen das höchste Ziel, denn diese ist seit Jahrtausenden verschollenen und sie wird benötigt, um das Unheil, das damals aus ihr entkommen ist, wieder einzusperren.

    Jede Hexe oder Hexer nutzt die ihm oder ihr gegebene göttliche Magie intuitiv oder Mithilfe von Zaubersprüchen. Sasha und ihre Familie sind mächtige Elementarhexen und Sasha schöpft ihre Kraft aus dem Wasser und der Erde, während ihr Vater sich zum Feuer hingezogen fühlt.

    Es gibt unterschiedliche Magiebegabungen, was ich sehr spannend fand und manche Hexen haben Begleittiere, die sich ihnen anschließen. Sashas Begleiter ist der Steinkauz Atlas, mit dem sie sogar in ihrem Kopf kommunizieren kann und den ich ebenfalls sehr mochte! Von ihm hätte ich gerne noch viel mehr gesehen.

    Neben den Hexen, die von der Göttin Artemis erschaffen wurden, gibt es auch Nymphen, Vampire, Gnome und andere Wesen, die wahrscheinlich daraus entstanden sind, dass das Unheil, das aus der Büchse der Pandora entkommen ist, die Menschen mutieren ließen.

    Es gibt auch Alchemisten, die die Kinder von einem Hexer oder einer Hexe und einem Menschen sind. Sie werden in der Welt der Hexen verachtet.


    Ich bin ja ein großer Fan von Geschichten, in denen Hexen eine Rolle spielen und ich mochte die Hexen in "Witches of Deadly Sins" so gerne!

    Amsterdam ist ein großartiges Setting und ich mochte die Welt der Hexen richtig gerne! Die Bishop-Frauen besitzen ein Haus, das fast lebendig wirkt, wenn es Türen zuschlägt oder Fenster öffnet, auch die Stimmung des Buches hat mir sehr gefallen!

    Dann natürlich die unterschiedlichen Magiebegabungen, die Feste, die gefeiert werden, die Rituale und Traditionen, die wir kennenlernen durften, eine spannende Mischung!

    Sasha legt sich gerne die Tarotkarten und hat Altgriechisch studiert, was ihren Vater dazu veranlasst, ihr einen Deal vorzuschlagen.

    Sie soll ihm und den Rat ein Jahr bei der Suche nach der Büchse der Pandora helfen, beispielsweise indem sie Fundstücke übersetzt und nach Hinweisen Ausschau hält, im Gegenzug darf sie aus dem Exil zurückkehren und am Ende des Jahres wartet ihre Freiheit ohne weitere Verpflichtungen gegenüber dem Rat auf Sasha.

    Von dieser Suche hätte ich mir ehrlich gesagt etwas mehr versprochen, denn genau wie die Liebesgeschichte slow burn war, hatte ich das Gefühl, dass auch die Handlung eher langsam in Gang gekommen ist.

    Es ließ sich aber immer gut lesen und es kam auch oft Spannung auf, nur hätte ich eben erwartet, dass die Suche nach der Büchse der Pandora stärker im Fokus stehen würde. Das Ende konnte mich aber komplett mitreißen und hier gab es eine Wendung, die ich so niemals erwartet hätte!

    Es bleiben einige Fragen offen und ich bin sehr gespannt, wie die Fäden im zweiten Band zusammenlaufen werden!

    Mir hat dieser erste Band richtig gut gefallen und ich freue mich riesig auf den zweiten Band!


    Fazit:

    "Witches of Deadly Sins" von Ava Reed ist ein genialer Auftakt der Hexenerbe-Dilogie!

    Ich mochte Sasha und Dastan richtig gerne und habe die Dynamik zwischen ihnen geliebt!

    Auch die Welt der Hexen und das Magiesystem haben mir sehr gut gefallen und die Handlung konnte mich mitreißen, auch wenn ich erwartet hatte, dass die Suche nach der Büchse der Pandora stärker im Fokus stehen würde. Aber mit der Enthüllung am Ende konnte Ava Reed mich komplett überraschen und ich kann den zweiten Band jetzt schon kaum erwarten!

    Ich vergebe gute vier Kleeblätter!



    ASIN/ISBN: 3328604308

    Inhalt:

    Nachdem ihr letzter Einsatz in einer Tragödie endete, soll Scharfschützin Nell Gallows in die Spezialeinheit Malum versetzt werden. Die Soldaten dieser Truppe sind bekannt dafür, nur die gefährlichsten Einsätze zu übernehmen – und Neuzugängen das Leben zur Hölle zu machen. Was also tun, wenn bald die Qual beginnt? Eine letzte Nacht der Freiheit! Doch der Unbekannte, mit dem Nell sie verbringt, ist ausgerechnet der Mann, den sie am meisten fürchten sollte: Bradshaw, ihr künftiger Vorgesetzter. Bradshaw ist grausam und gnadenlos – und dennoch ist da etwas, das die beiden magnetisch zueinander zieht.


    Rezension:

    Vor zwei Jahren hat Penelope Gallows ihre gesamte Einheit verloren, nun wird sie der Untergrundabteilung Malum zugewiesen, die vor zwei Jahren ihren Scharfschützen Achilles verloren hat.

    In Patagonien ist ein Einsatz nicht so gelaufen, wie er sollte und Nell schwört auf Rache, die sie allerdings nur bekommt, wenn sie ein Teil der Malum Squad wird, die jedoch alles dafür tun, damit Nell ihre Einheit wieder verlässt.

    Insbesondere Bradshaw, mit dem sie einen heißen One -Night -Stand hatte, bevor sie seiner Einheit zugewiesen wurde, macht ihr das Leben zur Hölle.

    Doch gleichzeitig zieht es sie immer wieder wie magnetisch zueinander.


    "Leave Me Behind" von K M Moronova ist ein Einzelband, der aus den wechselnden Ich-Perspektiven von Penelope Gallows und Bradshaw Bright erzählt wird.


    Beide gehören seit ihrer Jugend zu den Dark Forces, die gegründet wurden, als der organisierte Terrorismus und Schwarzmarktgeschäfte zunahmen, mit denen die Regierung nichts zu tun haben wollte. Es gibt drei absolut tödliche Einheiten: Hades, die Bluthunde, die ausgeschickt werden, um Chaos zu stiften, Riøt, die Verräter exekutieren und Malum, die überall dorthin geschickt werden, wo man keine andere Einheit hinschicken kann, um die Feinde leise und effizient auszulöschen.

    Als Nell zu Beginn ihrer militärischen Strafe Riøt zugewiesen wurde, nahm ihr Partner Jenkins sie unter seine Fittiche, bis sie zu einer absolut skrupellosen Soldatin wurde, die sowohl als Scharfschützin als auch im Nahkampf brilliert.

    Doch in Patagonien ging vor zwei Jahren alles schief, Nells gesamte Einheit wurde ausgelöscht und der Malum Squad verlor ebenfalls ein Mitglied. Nell will unbedingt herausfinden, warum die Mission damals gescheitert ist, doch dafür muss sie zu einem Teammitglied von Malum werden.


    Sowohl Nell als auch Bradshaw, die unter ihren Codenamen Bunny und Bones zu Partnern werden, tragen eine Menge Dunkelheit in sich.

    Bones ist als Todesgott der Dark Forces bekannt und nicht einmal seine eigene Einheit darf seine Identität kennen.

    Nell hat mehr Menschen umgebracht als sie zählen kann. Beide sind skrupellos und finden in dem jeweils anderen jemanden der die Dunkelheit in ihnen versteht.


    Ich lese nicht oft Dark Romance, aber hier fand ich es besonders in Verbindung mit dem Militär-Setting sehr spannend, wobei Bradshaw und Nell teilweise echt Grenzen überschritten haben und es mir zum Teil doch zu viel war.

    Die Geschichte ließ sich aber richtig gut lesen und ich mochte besonders die erste Hälfte richtig gerne.

    Obwohl Nell und Bradshaw bereits einen One-Night-Stand hatten, bevor sie offiziell zu seiner Einheit gestoßen ist, tut Bradshaw alles, damit Nell seine Einheit wieder verlässt, obwohl sie eine Bereicherung für diese ist. Es war spannend anzusehen, wie die beiden gegen die Anziehung kämpfen, aber Bradshaw ging mir zum Teil zu weit damit Nell rauszuekeln.

    Von der Handlung hatte ich mir etwas mehr versprochen, denn ich fand, dass da ein bisschen Potenzial auf der Strecke geblieben ist, oder man noch mehr daraus hätte herausholen können.

    Eine Wendung fand ich leider auch sehr vorhersehbar und sobald der echte Einsatz losging, hat die Geschichte mich doch echt verloren, sodass sie mich nicht mehr ganz so stark packen konnte.


    Fazit:

    "Leave Me Behind" von K M Moronova ist ein guter Einzelband, der mich besonders zu Beginn sehr fesseln konnte!

    Ich mochte Nell und Bradshaw, auch wenn die beiden eine Menge Dunkelheit in sich trugen und einige Grenzen überschritten haben, aber die Spannung zwischen ihnen war echt mitreißend!

    Die erste Hälfte des Buches hat mir deutlich besser gefallen als die zweite Hälfte, denn als der echte Einsatz losging, hat die Geschichte mich leider verloren und ich muss auch sagen, dass ich das Gefühl habe, dass aus der Handlung mehr hätte herausgeholt werden können, auch weil ich eine Wendung sehr vorhersehbar fand.

    Ich vergebe gute drei Kleeblätter.



    ASIN/ISBN: 3734115205

    Inhalt:

    Als ein Hurricane über Houston fegt, verliert die alleinerziehende Mutter und Bibliotheksleiterin Tansy nicht nur vorübergehend ihr Haus, sondern auch ihre geliebte Bücherei. Bald kann sie mit ihrer Tochter Briar wieder nach Hause ziehen, doch die Bücherei muss für die kommenden vier Monate in den botanischen Garten verlegt werden. Zusammen mit ihrem kleinen Team versucht sie, das Beste aus der Situation zu machen. Doch irgendwie will ihre Bücherwelt nicht so richtig in den Garten passen. Besonders Jack, der angehende Direktor des Gartens, lässt sie spüren, dass sie nicht willkommen sind. Dass es damals seine starken Hände waren, die sie aus dem Hurricane gerettet haben, macht das Ganze nicht einfacher! Wie soll sie für ihr Team und die Bücherei einstehen, wenn ihr Puls jedes Mal in die Höhe schnellt, sobald sie vor ihm steht?


    Rezension:

    Als nach einem schlimmen Hurrikan die Grand Gellman Library renovierungsbedürftig ist, wird diese kurz entschlossen in den benachbarten botanischen Garten verlegt.

    Während Tansy ihr Bestes gibt, um die Bibliothek so gut wie möglich am Laufen zu halten, ist Jack, der Leiter des botanischen Gartens, überhaupt nicht glücklich von seinen neuen Untermietern.

    Doch die beiden können nicht leugnen, dass da eine unbestreitbare Anziehungskraft zwischen ihnen ist.

    Wird sich die alleinerziehende Mutter auf den mürrischen Kerl einlassen, dessen Sprache die Blumen sind?


    "Botanic Hearts" von Melanie Sweeney ist ein Einzelband, der aus den wechselnden personalen Erzählperspektiven der dreißig Jahre alten Tansy Perkins und des siebenunddreißig Jahre alten Jack Reid erzählt wird.


    Tansy hat im Hurrikan nicht nur ihr Haus verloren, das sie nun fast komplett neu aufbauen muss, sondern auch ihre Arbeitsstelle, die Bibliothek hat schwere Schäden davongetragen.

    Nun ist sie zur Leiterin der Bibliothek geworden und nachdem diese in den Botanischen Garten verlegt wurde, versucht sie mit dem begrenzten Platz und den örtlichen Begebenheiten so gut es geht zu arbeiten, doch Jack, der Leiter der Lerner Botanic Gardens, macht es ihr nicht leicht.

    Die beiden sind bereits während des Hurrikans aneinandergeraten und kurze Zeit später haben sie sich wiedergesehen, als ausgerechnet Jack Tansy und ihre acht Jahre alte Tochter Briar aus den steigenden Fluten gerettet hat.


    Tansy ist stolz darauf, alleine klar zu kommen und möchte nicht gerettet werden. Sie erzieht auch Briar zu einer unabhängigen jungen Frau, auch weil auf Briars Vater lange kein Verlass war.

    Tansy strotzt meist voller Tatendrang, ist enthusiastisch und optimistisch.

    Jack ist dagegen eher wortkarg und mürrisch. Er ist der frisch gebackene Leiter des Botanischen Gartens und will diesen nach dem Hurrikan wieder aufbauen, denn auch hier hat der Hurrikan Schäden angerichtet.

    Jack hat bereits eine Scheidung hinter sich und geht keine Beziehungen mehr ein.

    Tansy und Jack geraten nicht nur einmal aneinander, aber man merkte schnell, dass die beiden sich auch stark zueinander hingezogen fühlen.


    Besonders die erste Hälfte des Buches hat mir sehr gut gefallen, denn die Geschichte ließ sich echt gut lesen und war unterhaltsam, trotz der eher ernsten Themen rund um den Hurrikan und den dahergehenden Zerstörungen. Ich fand es dann spannend, dass Melanie Sweeney im Nachwort erzählt, dass die Geschichte auf einer wahren Begebenheit beruht!

    Ich mochte Tansy und die anderen Bibliothekar:innen echt gerne, mochte auch Tansys Beziehung zu Briar! Auch der Botanischen Garten hat mir als Setting sehr gut gefallen und Jacks Schwester Amy und ihr Mann Omar sind mir schnell ans Herz gewachsen!

    Die Beziehung von Jack und Tansy hat sich toll entwickelt, allerdings war Tansy mir auf den letzten Metern echt zu anstrengend, weil sie nicht wusste, was sie will.

    Ich konnte ihre Bedenken ein Stück weit nachvollziehen, aber ich hätte mir gewünscht, dass sie da einen Schritt auf Jack zugegangen wäre. Außerdem wurde es mir bei den beiden zu schnell zu ernst.

    Aber trotzdem hat es mir insgesamt richtig gut gefallen!


    Fazit:

    "Botanic Hearts" von Melanie Sweeney hat mir richtig gut gefallen!

    Die Geschichte ließ sich sehr gut lesen, wurde trotz der ernsten Themen sehr unterhaltsam erzählt und mir haben die Charaktere und das Setting der Botanische Garten echt gut gefallen!

    Bei Tansy und Jack wurde es mir aber zu schnell zu ernst und Tansy hat mich zum Schluss etwas genervt, aber insgesamt hat es mir echt gefallen, sodass ich vier Kleeblätter vergebe.

    ASIN/ISBN: 3499018268

    Inhalt:

    Auroras Zeit als Valet im Divine District hat ein jähes Ende gefunden. Nun ist sie auf der Flucht – weit entfernt von der einzigen Welt, die sie je kannte. Doch die Schrecken der Vergangenheit lassen Aurora nicht los. Denn Galadons Herrschaft nimmt immer grausamere Züge an, täglich gibt es Hinrichtungen und die Bewohner von Silver City leben in Angst.

    Als Colden beschließt, in die Stadt des Lichts zurückzukehren, um Galadon zu einem Kampf auf Leben und Tod herauszufordern, folgt Aurora ihm. Zurück an dem Ort, der sie beinahe alles gekostet hätte, ist sie umgeben von Feinden. Solchen, die ihr offen nach dem Leben trachten, und solchen, deren wahre Absichten im Verborgenen liegen. Die größte Gefahr jedoch ist Colden. Denn für sein Ziel scheint er alles opfern zu wollen – selbst wenn es sie beide zerstört …


    Rezension:

    Aurora und Colden konnten aus Silver City fliehen, doch sie haben einen hohen Preis gezahlt.

    Zeit zum Ausruhen finden sie allerdings nicht, denn Galadons Herrschaft wird immer grausamer und als Colden etwas in Erfahrung bringt, entschließt er sich nach Silver City zurückzukehren, um Galadon auf ein Spiel auf Leben und Tod herauszufordern.

    Obwohl Colden sich verändert hat, entschließt Aurora sich ihn zu begleiten, denn sie hat die Hoffnung nicht aufgegeben, dass immer noch etwas von dem alten Colden in ihm steckt.


    "To Love a God" von Anna Benning ist der zweite Band der Götterlicht-Saga, der aus den wechselnden Ich-Perspektiven von Aurora und Colden erzählt wird.


    Der erste Band endete mit einem ziemlichen Cliffhanger und der zweite Band setzt genau dort wieder an. Der Kampf gegen Galadon und seine Verbündeten ist vorerst geschlagen, doch einen wirklichen Sieger gab es nicht und der Preis für ihr Entkommen war sehr hoch, denn Colden hat viele seiner Erinnerungen verloren.

    Nun muss er herausfinden, wer er eigentlich ist und was er will.

    Außerdem stehen Colden, Aurora und ihre Freunde vor der Frage, wie es für sie weitergehen wird.

    Werden sie sich weiterhin verstecken oder Galadon erneut herausfordern, um dessen Schreckensherrschaft endlich zu beenden?


    Auch dank der kurzen Kapitel ließ sich das Buch sehr gut lesen, aber es war auch von Beginn an total spannend! Es gab eine kurze Zusammenfassung des ersten Bandes am Anfang, sodass ich schnell wieder in die Handlung hineingefunden habe.

    Es tauchen neue Charaktere auf, von denen man nicht weiß, ob sie Freund oder Feind sind und wie weit man ihnen vertrauen darf. Es gab im Prinzip drei spannende Antagonisten, die für mich allerdings auch alle noch stärker hätten beleuchtet werden dürfen, weil sie echt viel Potenzial hatten.

    Aber auch bei Colden und Aurora bleibt es spannend, denn Colden ist nicht mehr der, den wir aus dem ersten Band kennen. Ich mochte diese Entwicklung total gerne, weil ich ihn so noch interessanter fand, denn man musste ihn fast komplett neu kennenlernen, obwohl er im Prinzip immer noch derselbe war!

    Aber auch Aurora hat mir wieder sehr gut gefallen. Sie ist mutig und unabhängig, lässt sich nichts sagen und braucht niemanden, der sie beschützt, weil sie sich selbst sehr gut wehren kann!

    Die Liebesgeschichte setzt quasi wieder bei Null an, aber auch das fand ich echt spannend!

    Von Varian, Zak, Livia und Brynn hätte ich dagegen gerne mehr gesehen, denn die Freunde von Colden und Aurora standen leider nicht mehr ganz so stark im Fokus, was ich schade fand, was allerdings auch zur Handlung gepasst hat.


    Auch die Welt nimmt immer mehr Form an, denn wir blicken über Silver City hinaus und lernen zwei neue Orte kennen. Auch über die Geschichte und Traditionen der Götter erfahren wir etwas mehr.

    Die Handlung war ebenfalls sehr spannend und nahm immer mehr an Fahrt auf! Am Ende konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen, denn hier passierte richtig viel, auch dank eines Charakters, den ich irgendwie immer noch mag, obwohl er keiner der Guten ist. Aber auf seine Geschichte bin ich total gespannt und hoffe, dass wir diese im dritten Band erfahren werden.

    Generell freue ich mich schon sehr auf den finalen Band, denn natürlich endete auch der zweite Band mit einem Cliffhanger, den ich zwar nicht ganz so gemein fand wie den des ersten Bandes, aber ich bin jetzt schon sehr neugierig, in welche Richtung der dritte Band gehen wird und natürlich, ob alles gut ausgehen wird!


    Fazit:

    "To Love a God" von Anna Benning ist ein spannender zweiter Band der Götterlicht-Saga!

    Es war wirklich von Beginn an spannend und ließ sich sehr gut lesen!

    Ich mochte besonders Coldens Entwicklung richtig gerne, weil ich seinen Wandel sehr interessant fand, aber auch Aurora hat mir wieder sehr gut gefallen!

    Ich hätte mir gewünscht, dass wir von Coldens Freunden Zak und Brynn noch mehr gesehen hätten und auch die Antogonisten hätten gerne noch stärker beleuchtet werden dürfen, aber auch so hat es mir sehr gut gefallen!

    Nach dem Ende bin ich besonders gespannt auf den dritten Band und vergebe gute vier Kleeblätter!



    ASIN/ISBN: 3737344043

    Inhalt:

    Nach einem schweren Schicksalsschlag ist Grace am Boden zerstört. Das Einzige, was sie noch antreibt, ist die Suche nach der Person, die für den Vorfall verantwortlich ist, der ihr Leben für immer verändert hat. Im The Darlington will das Zimmermädchen Antworten finden, als ausgerechnet Ethan Darlington sie dabei erwischt, wie sie in das Büro des Hotelmanagers einbricht. Eigentlich kann Grace den arroganten Hotelerben nicht ausstehen, nur leider bleibt ihr keine andere Wahl, als sich Ethan anzuvertrauen, damit er sie nicht auffliegen lässt. Das gemeinsame Geheimnis bringt die beiden einander näher, bis sie der starken Anziehung zwischen ihnen nicht länger widerstehen können — und wollen.


    Rezension:

    Vor sechs Wochen ist Graces Welt aus den Fugen geraten und in einer Welle von Trauer versunken.

    Nun steht ihr erster Arbeitstag im The Darlington nach dem Tod ihrer Zwillingsschwester an und Grace will jede ihr sich bietende Chance nutzen, um Amys Tod aufzuklären.

    Unerwartete Hilfe erhält sie ausgerechnet von Ethan Darlington, den sie normalerweise nicht ausstehen kann, aber der ihr Herz in letzter Zeit gefährlich zum Schlagen bringt.


    "Ethan & Grace" von Laura Kneidl ist der zweite Band der The Darlington Reihe, der aus den wechselnden Ich-Perspektiven der zweiundzwanzig Jahre alten Grace Claymore und des gleichaltrigen Ethan Darlington erzählt wird.


    Normalerweise sind die beiden wie Katz und Maus.

    Ethan ist der jüngste Spross der Darlingtons, die in London das Luxushotel The Darlington führen.

    Sein Studium hat bei ihm keinen hohen Stellenwert, aktuell nimmt er jede Party mit und ist leider häufiger betrunken als nüchtern.

    Dabei ist Ethan wirklich klug, einfühlsam und freundlich, doch die Familiensituation setzt ihm sehr zu und so flüchtet er sich in den Alkoholrausch.

    Grace ist Zimmermädchen im The Darlington und putzt auch die privaten Räume der Hoteliersfamilie. Sie und Erhan sind nicht nur einmal aneinandergeraten, auch weil Grace sich Ethans respektloses und arrogantes Verhalten nicht bieten lässt und ihm ordentlich Kontra gibt, obwohl er ein Darlington ist, was ich schon im ersten Band sehr mochte!

    Doch als Grace nach ihrer Pause ins The Darlington zurückkommt, ist er wie ausgewechselt, was dafür sorgt, das ihr Herz in seiner Gegenwart noch schneller schlägt als sonst, denn er hat schon immer eine ungeheurere Anziehung auf sie ausgewirkt.


    Den ersten Band mochte ich zwar ganz gerne, aber ich hatte so meine Probleme, mich komplett auf Henry und Kate einzulassen, aber da mir sowohl das Setting als auch die Handlung echt gut gefallen haben, wollte ich unbedingt weiterlesen und das war eine sehr gute Entscheidung, denn der zweite Band hat mir richtig gut gefallen!

    Ich konnte komplett mit Ethan und Grace mitfiebern, mochte sie total gerne, auch weil die beiden eine tolle Chemie haben! Besonders Ethan hat mich positiv überrascht, eben weil hinter seiner scheinbar sorglosen Schale ein einfühlsamer Kern gesteckt hat und auch weil er die Partys aus den richtigen Gründen schnell hinter sich gelassen hat.

    Er ist das Nesthäkchen der Familie und eigentlich nur für seine Mutter noch im Hotel, aber auch seinen älteren Brüdern nähert er sich in diesem Band wieder an, was ich sehr mochte!

    Auch Graces Freundschaft zu Rose und Kate spielt wieder eine Rolle und ich mag es ja immer gerne, wenn nicht nur Liebesbeziehungen Teil der Geschichte sind, sondern eben auch Freundschaften und Beziehungen zwischen Geschwistern.


    Während die Darlingtons vom Missbrauchsskandal um Richard Darlington, dem Vater von Henry, Logan und Ethan, erschüttert werden und das einst so beliebte Luxushotel immer größere Probleme bekommt, haben die Claymores ganz andere Sorgen, denn am Abend der Pearl Gala starb Graces Zwillingsschwester Amy bei einem Autounfall, der bisher nicht aufgeklärt werden konnte.

    Die Polizei tut nicht viel, was Grace nicht hinnehmen will und so stellt sie selbst Ermittlungen an, mit der Hilfe von Ethan, der immer an ihrer Seite war, wenn sie ihn gebraucht hat.

    Der Skandal um Darlington Senior war spannend, denn es geht vor Gericht, aber die Ermittlungen rund um Amys Tod standen etwas stärker im Fokus und ich mochte es, dass durch diese auch Suspense-Elemente in die Handlung kamen!

    Ich mag es, dass die Geschichte sich über alle drei Bände zieht, auch weil man mit jedem Band etwas tiefer in die Welt eintauchen darf!

    Die Entwicklung hat mir total gut gefallen und auch der zweite Band endet mit einem Cliffhanger, den ich aber nicht ganz so gemein fand wie den des ersten Bandes.

    Ich freue mich schon jetzt sehr auf Rose und Logan, auch weil ich eine leise Ahnung habe, dass die beiden sich vielleicht schon kennen und ich sehr gespannt darauf bin, wie schnell Rose ihre Ablehnung gegenüber den Darlingtons ablegen wird. Außerdem sind natürlich noch einige Fragen offen, sodass ich gespannt bin, wie alles enden wird!


    Fazit:

    "Ethan und Grace" von Laura Kneidl ist ein großartiger zweiter Band der The Darlington Reihe!

    Ich konnte hier von Beginn an mit den beiden mitfiebern, mochte sowohl Ethan als auch Grace richtig gerne und auch ihre Chemie war besonders toll!

    Die Geschichte entwickelt sich sehr spannend weiter, ich liebe das Setting und die Charaktere und bin schon jetzt sehr gespannt, wie es im dritten Band weitergehen wird!

    Ich vergebe starke vier Kleeblätter!


    ASIN/ISBN: 373632491X

    Inhalt:

    Die Suche nach ihren Wurzeln führt Genevieve auf ein verwunschenes Anwesen in Italien. Enchantra ist wunderschön, voller Magie, aber absolut tödlich. Als Genevieve eintritt, findet sie sich gefangen in einem perfiden Spiel wieder. Wenn sie hier lebend wieder rauskommen will, muss sie sich mit Rowin verbünden, einem sündhaft gut aussehenden, aber zutiefst unausstehlichen Unsterblichen. Die beiden müssen als Paar antreten und das Publikum davon überzeugen, dass sie hoffnungslos verliebt sind. Aber ist Rowin ihre Rettung – oder bedeutet er den Tod?


    Rezension:

    Nach dem Tod ihrer Mutter ist Genevieve Grimm auf der Suche nach einer Nekromanten-Familie wie der ihren in der Hoffnung, endlich Gleichgesinnte zu finden.

    Als sie auf Enchantra, das italienische Anwesen der Familie Silver eingeladen wird, ahnt sie nicht, dass sie sich schon bald in einem perfiden Spiel wiederfinden wird, in dem es für sie um Leben und Tod geht.

    Einzig eine Heirat mit Rowington Silver bietet ihr eine Chance aufs Überleben, denn als seine Frau darf sie als seine Partnerin teilnehmen und Rowin kann sie so beschützen.

    Doch wird sie die Spiele wirklich unbeschadet überstehen?


    "Enchantra - Verrate die Liebe, rette dein Herz" von Kaylie Smith ist der zweite Band der Wicked-Games-Reihe, der aus der personalen Erzählperspektive der einundzwanzig Jahre alten Genevieve Grimm erzählt wird.


    Schon der erste Band hat mir richtig gut gefallen und so war ich sehr gespannt auf die Geschichte von Ophelias jüngerer Schwester Genevieve!

    Sie wird nach Enchantra eingeladen, dem Familienanwesen von Barrington Silver, einem alten Freund von Genevieves Mutter Tessie Grimm.

    Während Ophelia ihr Leben lang von ihrer Mutter darauf vorbereitet wurde, eines Tages die Magie ihrer Familie zu erben, hat Tessie Genevieve nie die Aufmerksamkeit geschenkt, die sie verdient hatte. Zudem wissen die Schwestern nicht viel über die Vergangenheit ihrer Mutter.

    Genevieve erhofft sich von ihrem Besuch auf Enchantra, dass die Familie Silver ebenfalls eine Nekromanten-Familie ist, so wie die Familie Grimm, doch dann erreicht sie Enchantra zum denkbar schlechtesten Zeitpunkt, denn die alljährliche Jagd steht an.

    Jedes Jahr müssen die sieben Kinder von Barrington Silver ein Spiel spielen, das nur einer gewinnen kann. Während der Sieger ein Jahr in der Welt der Sterblichen leben darf, müssen seine Geschwister in der Hölle dem Teufel Knox dienen, der zudem ihre Mutter am Leben hält.

    Genevieve muss teilnehmen, doch ihr bietet sich die Chance, gemeinsam mit Rowington Silver zu spielen, dafür muss sie nur seine Frau werden.


    Ich mochte Genevieve und Rowin richtig gerne! Genevieve lässt sich nichts sagen, sehr zum Leidwesen Rowins, der sie nur beschützen möchte, was sich als schwieriger als erwartet herausstellt.

    Aber Genevieve ist auch mutig und gewitzt, sie ist eine würdige Spielerin, die man nicht unterschätzen sollte!

    Die beiden kennen sich zu Beginn nicht und landen direkt vor dem Altar, doch das gefährliche Spiel sorgt dafür, dass sie sich schnell kennenlernen und ich mochte die Entwicklung der Liebesgeschichte richtig gerne!

    Auch Rowins Geschwister mochte ich total gerne! Ganz besonders Sevin und Ellin, aber auch Grave und Covin sind mir irgendwie ans Herz gewachsen und natürlich mochte ich auch Rowins Begleittier Umbra echt gern.


    Die Jagd dauert sieben Nächte, in denen jeweils beginnend um Mitternacht zwölf Stunden gespielt wird.

    Die Kinder der Silvers sind allesamt unsterbliche Nachtmahre mit unterschiedlichen Fähigkeiten, während Genevieve ein Schemen ist. Allerdings können sie während der Runden nicht auf ihre Magie zurückgreifen. In den Runden versucht ein Jäger seine Geschwister zu eliminieren, die natürlich überleben wollen, während der Teufel Knox das Spiel Mithilfe von Spiegeln überträgt, sodass sich in der Hölle eine Fangemeinde gebildet hat und auch der Publikumsliebling gekürt wird.

    Ich fand schon das Teufelshaus Phantasma total spannend und hatte an Enchantra keine hohen Erwartungen, da bin ich ehrlich. Aber der zweite Band muss sich absolut nicht hinter dem tollen Auftakt verstecken! Die Jagd in Enchantra war anders als Phantasma, was auch gut war!

    Die Geschichte konnte mich schnell fesseln und sehr gut unterhalten. Ich wollte gar nicht, dass das Buch endet, auch weil die Weichen bereits für den dritten Band gestellt wurden und ich diese Entwicklung sehr mochte!

    Ophelia und Salem tauchen erst am Ende des zweiten Bandes auf und ich habe die Hoffnung, dass wir im dritten Band auch die Silvers wiedersehen werden. Ich bin sehr gespannt, wessen Geschichte in diesem Band im Fokus stehen wird und ob die Geschichte des zweiten Bandes quasi weitergführt wird oder wir noch ein drittes Wicked Game erleben dürfen.


    Fazit:

    Auch der zweite Band der Wicked-Games-Reihe von Kaylie Smith hat mir richtig gut gefallen!

    "Enchantra - Verrate die Liebe, rette dein Herz" muss sich überhaupt nicht hinter dem tollen Auftakt verstecken, denn die Jagd war sehr spannend und ich mochte auch Genevieve und Rowin, aber auch Rowins Geschwister haben mir sehr gut gefallen!

    Ich habe das Buch echt verschlungen und so vergebe ich starke vier Kleeblätter!



    ASIN/ISBN:
    3746642019

    Inhalt:

    Als Jupiter Wilson auf dem Jahrmarkt ein seltsames Amulett aus dem Spielzeugautomaten fischt, ahnt sie nicht, dass sie damit ein Tor nach Zodiac öffnen wird. Ein Reich, in dem die Sternzeichen über die Magie jedes Einzelnen bestimmen – und wo sie, ein Mensch, plötzlich in einen jahrhundertealten Konflikt zwischen den vier herrschenden Häusern hineingezogen wird. Verzweifelt versucht Jupiter, einen Weg zurück nach Hause zu finden. Unerwartete Hilfe erhält sie dabei ausgerechnet von dem geheimnisvollen Nox. Doch kann sie dem gefährlichen Wächter wirklich trauen?


    Rezension:

    Als Jupiter Wilson auf einem Jahrmarkt ein antikes Amulett findet, ahnt sie nicht, dass sich ihr Leben mit einem Schlag ändern wird, denn sie ist auf einmal Teil einer alten Auseinandersetzung und in großer Gefahr.

    Als sie dann auch noch in die Parallelwelt Zodiac gebracht wird, in der die Sternzeichen die Magie der dort lebenden Menschen bestimmen, kann sie kaum glauben, was ihr geschieht, denn Jupiter will nur zurück nach Hause, doch noch hat sie etwas, hinter dem viele Parteien her sind ...


    "Sternenstaub" von Nicole Böhm ist der erste Band der House of Zodiac Reihe, der aus den wechselnden Ich-Perspektiven von Jupiter Wilson und des Wächters Nox erzählt wird.


    Gemeinsam mit ihrer besten Freundin Vivian reist Jupiter von Chicago nach Phoenix, um ihren Bruder zu unterstützen, der dort ein Planetarium eröffnet hat.

    Jupiter liebt die Astronomie, während sie der Astrologie nicht viel abgewinnen kann.

    Als die beiden dann auf einen Jahrmarkt ein antikes Amulett finden, das Vivian Jupiter schenkt, machen sie finstere Gestalten auf sich aufmerksam und so gelangt Jupiter kurze Zeit später in eine Parallelwelt namens Zodiac, in der ausgerechnet die Sternzeichen eine wichtige Rolle spielen.

    Jupiter ist eine tolle Protagonistin, die stets ihrem Herzen folgt, auch wenn sie sich selbst in Gefahr bringt. Sie schlägt sich mehr als wacker in dieser Ausnahmesituation und ich mochte sie echt gerne!


    Auch in Zodiac hat es mir sehr gut gefallen!

    Es gibt vier Kontinente, die in vier Häuser aufgeteilt sind. Es gibt eins im Osten, Süden, Westen und Norden. Dann noch das Grenzland und Onryx, die Heimat der Schattenassassinen.

    Jedem der vier Häuser sind jeweils drei Sternzeichen zugehörig. Zum ersten Haus, dem Haus des Ostens, gehören beispielsweise Widder, Stier und Zwilling.

    Jeder in Zodiac kann magische Fähigkeiten entwickeln, aber das ist kein Muss und jedes Sternzeichen hat seine eigene Magie.

    Fischgeborene können beispielsweise Magie an Menschen binden, Krebsgeborene können in Träume anderer Leute schauen und diese manipulieren. Steinbockgeborene können für einen kurzen Moment die Zeit anhalten, Widdergeborene haben eine enorme mentale Kraft und körperliche Stärke, können anderen Menschen sogar ihren Willen aufzwingen, während Stiere mit einer gewissen Übung ihre Form wandeln können.

    Je reiner die Ahnenreihe, desto stärker die Magie, weshalb besonders die Königshäuser großen Wert darauf legen, dass ihre Nachkommen im richtigen Sternzeichen geboren werden.

    Ich finde die Astrologie im Gegensatz zu Jupiter sehr spannend und mochte die Welt, in die Nicole Böhm uns hier entführt, richtig gerne! Ich fand es dann auch besonders spannend, dass mit Jupiter jemand in diese Welt kam, die absolut nichts mit der Astrologie anfangen konnte und sich so alles, woran sie bisher geglaubt hat, auf den Kopf gestellt hat.


    Die Liebesgeschichte ist sehr Slow Burn und zwischenzeitlich gab es auch noch zwei potenzielle Love Interests, aber die Liebesgeschichte stand hier noch nicht so stark im Fokus, was auch okay war.

    Denn auch die Handlung konnte mich echt fesseln, sodass ich das Buch kaum zur Seite legen konnte!

    Die überwiegend kurzen Kapitel laden echt zum Weiterlesen ein und vor jedem Kapitel gab es noch spannende Informationen, sei es Nachrichten von Jupiters Bruder Adrian oder Auszüge aus Dokumenten von Zodiac. Die Welt wirkte sehr gut durchdacht und es hat Spaß gemacht, diese gemeinsam mit Jupiter zu erkunden, da freue ich mich schon jetzt auf die Folgebände!

    Es dauerte auch nicht lange, bis es spannend wurde, generell gibt es hier viele Auseinandersetzungen, sei es körperlicher oder verbaler Natur.

    Als Jupiter das Amulett bekommt, steht sie im Visier vieler Parteien, denn das Amulett ist ein wichtiges Artefakt für die Königshäuser. Viele sind hinter Jupiter her und es bleibt fast durchgehend spannend. Ich mochte es, dass es am Ende noch die eine oder andere Überraschung gab und ich fand es klasse, dass ich bei einer Wendung die richtige Vermutung hatte!

    Ich würde am liebsten sofort weiterlesen, denn der erste Band der House of Zodiac Reihe war richtig spannend und mit diesem Cliffhanger am Ende kann es auch nicht schnell genug gehen, bis der zweite Band erscheint!


    Fazit:

    "Sternenstaub" von Nicole Böhm ist ein absolut gelungener Auftakt der House of Zodiac Reihe!

    Die Handlung war von Beginn an spannend und die Welt sehr gut durchdacht und es hat richtig Spaß gemacht, diese gemeinsam mit Jupiter zu erkunden!

    Ich liebe es, dass die Sternzeichen und deren Magie eine Rolle gespielt haben und mochte auch Jupiter und Nox richtig gerne!

    Ich vergebe starke vier Kleeblätter und kann es schon jetzt kaum erwarten, wieder in diese geniale Welt eintauchen zu dürfen und zu erfahren, wie es nach diesem fiesen Ende weitergehen wird!


    ASIN/ISBN: 3734114721

    Inhalt:

    Am Vorabend ihres dreißigsten Geburtstags beschließt Sportagentin Bess Beringer, ihr Leben zu verändern. Bewaffnet mit einem Fünfjahresplan will sie die Liebe mit der gleichen Zielstrebigkeit angehen wie die Arbeit in ihrer erfolgreichen Agentur. Doch dann macht ihr Mark "Tank" Tankiewicz, der große, gut aussehende Eishockeyspieler, der vor Kurzem zu den Brooklyn Bruisers gewechselt ist, einen Strich durch die Rechnung. Die beiden hatten vor Jahren eine heiße Affäre, und die alte Anziehungskraft ist mit einem Schlag wieder da - aber Tank ist nicht an etwas Festem interessiert. Eigentlich müsste Bess es besser wissen, als sich auf ihn einzulassen ...


    Rezension:

    Bess Beringer hat zu ihrem dreißigsten Geburtstag einen Fünfjahresplan erstellt, in dem sie unter anderem beschließt, sich auf die Suche nach dem Mann fürs Leben zu machen.

    Doch ihre Pläne werden komplett über den Haufen geworfen, als ausgerechnet Mark Tankiewicz zu den Brooklyn Bruisers kommt, mit dem Bess bereits vor neun Jahren eine leidenschaftliche Affäre hatte.

    Tank hat gerade eine gescheiterte Ehe hinter sich und absolut kein Interesse an etwas Festem.

    Wird Bess sich dennoch auf ihn einlassen?


    "Wonach wir uns sehnen" von Sarina Bowen ist der siebte Band der The Brooklyn Years Reihe, der aus den wechselnden Ich-Perspektiven der dreißig Jahre alten Bess Beringer und des zwei Jahre älteren Mark Tankiewicz erzählt wird.


    Bess ist die jüngere Schwester von Dave Beringer, dem Protagonisten des vierten Bandes der True North Reihe.

    Während ihr Bruder ein erfolgreicher Eishockeyspieler war, ist sie Sportmanagerin geworden und ihre wichtigste Regel war immer, sich niemals auf Spieler einzulassen.

    Doch vor neun Jahren hat sie ihre eiserne Regel ein einziges Mal verletzt, indem sie eine Affäre mit Mark Tankiewicz begonnen hat, die wenige Monate andauerte.

    Nun sehen sie sich fast genau neun Jahre später wieder und machen gefühlt da weiter, wo sie aufgehört haben.

    Doch Bess ist mittlerweile bereit, sich fest zu binden, während Tank vor den Scherben seiner Ehe steht.


    Auch der siebte Band der The Brooklyn Years Reihe hat mir gut gefallen, auch wenn die Geschichte von Bess und Tank ein wenig gebraucht hat, bis sie mich packen konnte. Die beiden gehen schnell von Null auf Hundert, da hat man definitiv gemerkt, dass die beiden sich bereits kannten. Es ging mir ein wenig zu schnell mit ihnen und die Geschichte war mir lange zu flach, aber zum Glück kam dann zum Ende hin noch etwas Tiefe in die Geschichte!

    Das angesprochene Thema fand ich dann sehr interessant, hätte aber auch gerne noch stärker vertieft werden dürfen.

    Besonders im Vergleich zur True North Reihe finde ich die The Brooklyn Years aber generell etwas schwächer, was die tieferen Themen angeht. Oft kratzt man nur an der Oberfläche, aber die einzelnen Bände lassen sich dadurch auch leicht weglesen und eignen sich perfekt für zwischendurch.

    Ich mochte Bess und Tank richtig gerne, fand es schön, dass wir noch was von den Brooklyn Bruisers gesehen haben und die Protagonisten der vorherigen Bände noch ein Stück begleiten durften!


    Fazit:

    Auch "Wonach wir uns sehnen" von Sarina Bowen hat mir gut gefallen, auch wenn der siebte Band nicht mein liebster Band der The Brooklyn Years geworden ist.

    Ich mochte Bess und Tank echt gerne, aber ihre Geschichte war mir lange Zeit zu flach und auch zu unaufregend. Erst zum Ende hin, kam noch Tiefe in die Geschichte, was mir gut gefallen hat.

    Ich vergebe gute drei Kleeblätter.


    ASIN/ISBN: 3736318731