'Die Fliedertochter' - Seiten 001 - 099

  • so schöne alte Worte ...

    Trottoir ... Portemonnaie .... Necessaire ( Behältnis für Feilen und Nagelscheren) ...

    manche kennen heuzutage nicht einaml mehr Plissee ...

    schade, wenn es jetzt nur noch "echt krass" und "mega" im Sprachgebrauch gibt und schöne Sprachvielfalt ausstirbt (betrifft natürlich NICHT die Büchereulen, ist allgemein beobachtet)

    In unserem Dialekt sind diese Worte alltäglich. Okay, nicht umsonst meinte Mal ein Professor, dass unser "Wallisertitsch" dem Althochdeutschen sehr nahe geblieben sei. Und dann noch die Nähe zum französisch sprachigen Teil... Daher fallen mir gar nicht alle Wörter als "alt" auf. :chen


    Ich finde es auch sehr schade, dass die Sprachen und Dialekte verschwinden. Ich muss mich da selber an die Nase nehmen und nicht ständig "denglische" Wörter verwenden.

  • Schade finde ich es um "Portemonnaie" - Generationen Viertklässler haben sich mit der Schreibweise gequält, es geübt und irgendwann ´drauf gehabt. Jetzt ist es nur noch eine schnöde Geldbörse. Sprache muss Herausforderungen bieten und darf nicht nur englische Worte aufnehmen.

    Manche Bücher müssen gekostet werden, manche verschlingt man, und nur einige wenige kaut man und verdaut sie ganz.
    (Tintenherz - Cornelia Funke)

  • Entschuldigung, dass ich mich jetzt erst melde. Nach diversen Feiern (70.+80.Geburtstag und Goldhochzeit der Eltern) habe ich jetzt die Ruhe um zu schreiben.


    Ich war sehr schnell in dem Roman drin. Paulina gefällt mir! Mal sehen, was es mit dem Brief aus dem Prolog auf sich hat! Und wie es ihr in Wien ergeht. Sie scheint es bei den Brunners gut angetroffen zu haben. Mal sehen, wie die Geschichte weitergeht. Und ihre Schneekugel hat sicher ein Geheimnis in ihrem Inneren...


    Luzie's Geschichte gefällt mir bisher auch sehr gut. Ihre "Flucht" aus Berlin und der Abschied von den Großeltern ist mir sehr nahe gegangen. Jetzt ist sie in Wien - und hat dort schon ein Engagement gefunden. Und zwei Verehrer... ich bin schon neugierig, wie es weitergeht...:knuddel1


    Das Wort "Kruschtelzimmer" gefällt mir total gut. Ich kann mir gut vorstellen, was es heisst - aber ich hatte das Wort zuvor nie gehört oder gelesen. ;-)

    Das Wort finde ich einfach nur toll! Ich kannte es vorher auch nicht - aber es passt einfach!:)

    Auch mir gefällt es, dass es in zwei Zeitebenen spielt und auch beide sehr ausführlich sind. Eine schöne Idee ist es, die Tagebucheintragungen kursiv hervorzuheben und dann das weitere Geschehen dazu weiter und ausführlicher auszuarbeiten.

    Das gefällt mir auch richtig gut! Die Tagebucheintragungen kommen dabei richtig gut zur Geltung.

  • Ayasha

    Ein großer Schreibtisch zum Briefe schreiben und basteln. Einige Regale mit Bastelzeugs und ein gemütliches Bett zum lesen und für meine Auszeiten alleine.

    Das klingt toll und sehr gemütlich. :-)



    Kruschtelzimmer? Wie schön!!!!!!!!!!!!

    Sollte eigentlich jeder haben ... <3

    Au, ja. Ich muss Mal mit meinem Mann reden.... :chen

  • Wenn meine Kinder mal ausgezogen sind... Theoretisch hab ich im Keller auch einen Raum, in dem ich kruschteln kann. Allerdings ist der momentan eher zugestellt mit allem möglichen, so daß da erstmal ausgemistet werden müsste...

    Das war bei meinem Zimmer auch so. Eigentlich hatte es eine andere Bestimmung. Irgendwann war ich es leid, und wir haben renoviert und für mich das Kruschtelzimmer fertig gemacht. Ich liebe es.

  • Das Kruschtelzimmer war mir bis dato auch kein Begriff, die anderen hier genannten Begriffe aber schon. Ich habe mich übrigens auch sehr über das Plumeau gefreut. Schon erstaunlich, wie man sich über so ein kleines Wort freuen kann. Hier würde ich auch nicht ausschließen, dass ich es eher aus dem Platt kenne.

    :lesend Joanne K. Rowling; Der Ickabog

    :lesend Philip Reeve; Die verlorene Stadt (eBook)

    :lesend Robert Galbraith; The Cuckoo's Calling (Hörbuch: Robert Glenister)