'Mord in Dingley Dell' - Seiten 001 - 086

  • Die ersten zwei Kapitel habe ich jetzt gelesen und bisher gefällt mir das Buch sehr gut. Die Mischung der Gäste lässt auf viele Verwicklungen hoffen, und die erste Leiche hat auch nicht lang auf sich warten lassen. Bin gespannt wie es weiter geht.


    Angenehm ist mir der Schreibstil aufgefallen - Reginald Hill kann's einfach. Ich habe schon sehr simpel gestrickte und geschriebene Weihnachtskrimis gelesen, Gott sei Dank ist das hier weder das eine noch das andere.


    Die Idee, mal eine Dickens'schen Weihnachtsfeier zu erleben, würde mich auch reizen, aber vermutlich ginge mir die Vorstellung sehr schnell auf den Geist, weil sie meistens unecht wirkt. Geht mir zumindest auf Mittelaltermärkten so.

  • Soeben habe ich den 1. Abschnitt beendet.


    Der Schreibstil des Autoren gefällt mir sehr gut. Ich muss jedoch zugeben, dass er für mich anfänglich gewöhnungsbedürftig war. Aber ich habe mich dann schnell reingefuchst. ;)


    Bis jetzt sind mir noch zu viele Leute in das Geschehen verwickelt, mit denen ich noch nichts anfangen kann. Sie sind für mich noch nicht greifbar. Der Fokus des Lesers soll auf Arabella gelenkt werden, was mir noch nicht so richtig gelungen ist.

    Dass der Mord nicht hat lange auf sich warten lassen ist für uns als Leser eindeutig, für die Darsteller der Geschichte eher nicht.


    Arabellas Erforschungen hinsichtlich ihres Gefühls beobachtet zu werden, fand ich ganz interessant. Ich kann mir nicht vorstellen, dass nur Joe zum Voyeur wird, sondern auch andere.

    Die Rollen von Boswelle und Wardle habe ich noch nicht so ganz durchschaut. Wie geschrieben, noch ist manches für mich nicht greifbar.

  • Bin auch eben mit dem ersten Abschnitt fertig geworden.

    Hatte etwas Probleme in die Geschichte reinzukommen. An den Schreibstil habe ich mich relativ schnell gewöhnt. Aber es werden doch sehr viele verschiedene Charaktere angesprochen. Bin gespannt, welche Rolle sie alle in der Geschichte spielen. Der erste Mord geschieht so quasi nebenbei. Ich dachte mir sofort: der ist doch tot, aber dann wird er quasi einfach so zur Seite geschoben. Fürs Erste.


    Arabellas Rolle ist interessant. Hier haben wir sicherlich noch mehr zu erwarten. Aus Boswell werde ich bislang nicht schlau. Aber die Geschichte, die er Arabella erzählt klingt doch sehr "abenteuerlich". Hier bin ich auch gespannt, was wirklich dahinter steckt.

    Insgesamt ist alles sehr verworren und schon jetzt sind gefühlt unzählige Fäden vorhanden, die zusammengewebt werden müssen.


    Nachdem ich in die Geschichte gefunden habe, kann ich es kaum erwarten weiterzulesen.

  • So, jetzt bin ich fertig mit dem ersten Abschnitt. Nach der Hälfte habe ich angefangen, mir die Namen zu notieren - es sind ja doch etliche Akteure und im Namen merken bin ich nicht besonders gut.


    Es werden viele Fragen aufgeworfen:

    - erstmal natürlich: war Custers Unfall wirklich ein Unfall?

    - warum wird Arabella im Salon "leichenblass"? Hat es mit Sawyer zu tun?

    - welches Spiel spielen die Leclercs?

    - war es wirklich nur eine routinemäßige Überprüfung von Arabellas Lebenslauf?

    - was steckt hinter der Sache mit Peter Bennett? Ich vermute mal, dass er es ist, der tot in der Themse treibt.


    Es sind ja noch mehr Fragen gewesen, aber der Autor füttert uns auch schon zwischendurch mit Antworten, das finde ich gut.


    Mir gefällt der Schreibstil immer besser, ich mag die leichte Ironie, die immer mal wieder hervorblitzt. Zum Beispiel der kurze Abschnitt um Peter Bennetts Schuh - kurz und knackig und sehr überraschend.


    Was nun hinter dem "Konsortium" steckt, weiß ich noch nicht. Aber ich denke mal, dass es nicht so ganz legal sein wird.

  • Ich denke, Arabella ist nicht nur ein Zufallsgast in Dingley Dell. Sie muss mit einer Absicht hergekommen sein oder auch hergeschickt worden sein.

    Das denke ich auch.

    Super Idee von dir, die Namen zu notieren ;).

    Deine Fragen habe ich mir beim Lesen teils auch gestellt.

    Ich denke Custers Unfall war kein Unfall.

    Ich denke auch, dass es Peter Bennett ist, der tot in der Themse treibt. Dann wären es schon zwei Tote.

    Stellt sich die Frage, welche Rolle Sawyer spielt. Hat er Bennett auf dem Gewissen? Oder hat er seine Stelle eingenommen, weil er vlt. die Aufgabe hatte das Konsortium zu überprüfen?

    Arabellas Blässe könnte mit Sawyer zusammenhängen, ich hatte bei der Begrüßung der beiden das Gefühl, dass sie sich kennen.

  • Stellt sich die Frage, welche Rolle Sawyer spielt. Hat er Bennett auf dem Gewissen? Oder hat er seine Stelle eingenommen, weil er vlt. die Aufgabe hatte das Konsortium zu überprüfen?

    Arabellas Blässe könnte mit Sawyer zusammenhängen, ich hatte bei der Begrüßung der beiden das Gefühl, dass sie sich kennen.

    Sawyer und Bennett waren sicher auf gegnerischen Seiten.

    Vielleicht wurde Arabella so blass, weil ihr bei Sawyers Auftauchen klar wurde, dass was mit Bennett passiert sein muss? Das würde dann aber bedeuten, dass sie und Bennett zusammengearbeitet haben.

  • Den ersten Abschnitt habe ich jetzt auch beendet und kann es kaum erwarten, wie die vielen Personen zusammen in die Geschichte passen. Die Spannung wurde auf alle Fälle sehr gut erzeugt. Ein Personenregister erstelle ich mir auch immer, wenn es viel Personal in einem Roman gibt.

  • Ich bin irgendwo zwischen Seite 50 und 60 gelandet.


    Mit den vielen Personen habe ich aktuell auch noch so meine Probleme. Ich finde es eigentlich immer gut, wenn es bei einem Buch mit vielen Darstellern ein kurzes Personenregister gibt.


    Ansonsten werden natürlich erst einmal die Fallen ausgelegt, in die wir der Reihe nach reintappen sollen: Was ist mit Arabella? Was ist Custer passiert? Ist die Leiche Mr Bennett? Warum wird Arabella beobachtet etc. etc.


    Ich frage mich, ob man bei der Lektüre noch mehr Vergnügen empfinden würde, wenn man mit Dickens und speziell dem Roman "Die Pickwickier" mehr vertraut wäre?


    Bisher liest es sich aber ganz gut und unterhaltsam.

    Lieben Gruß,


    Batcat


    Ein Buch ist wie ein Garten, den man in der Tasche trägt (aus Arabien)

  • Ich frage mich, ob man bei der Lektüre noch mehr Vergnügen empfinden würde, wenn man mit Dickens und speziell dem Roman "Die Pickwickier" mehr vertraut wäre?

    Das habe ich mir auch überlegt. Die Zitate an jedem Kapitelanfang ließen sich dann vermutlich besser einordnen.

  • Sawyer und Bennett waren sicher auf gegnerischen Seiten.

    Vielleicht wurde Arabella so blass, weil ihr bei Sawyers Auftauchen klar wurde, dass was mit Bennett passiert sein muss? Das würde dann aber bedeuten, dass sie und Bennett zusammengearbeitet haben.

    Hm guter Gedanke... oder sie kennt Sawyer so von wo anders und weiß wer er wirklich ist. Dafür muss sie Bennett nicht zwangsweise gekannt haben.

  • Also ich hab, wie ihr seht, auch den 1. Abschnitt nun gelesen, nachdem ich nun endlich den Nachtdienst hinter mir habe und Zeit habe, Quarantäne hin oder her. :grin

    Ich hab mit dem Sprache etwas Probleme. Manche Wörter sagen mir nichts. Aber aktuell überlese ich das einfach. :lache Von daher kann ich sagen, dass ich schwer reinkam, aber nun angekommen bin.

    Es sind viele Personen, ja ein Register wäre nicht schlecht. Vor allem weil gefühlt alle eigentlich jemand anderer sind. :rofl

    Was genau gespielt wird blick ich auch noch nicht. Was ist mit diesem Wilderer am Anfang? War der der Mörder von Custer oder wie der hieß?

    Bennett ist sicher auch tot, ja... vll war es wirklich Sawyer, wer weiß. :/

  • Habe nachgeguckt, bin auf Seite 62.


    Soviele Gedanken über "wer ist warum in Dingley Dell" und "wer ist eigentlich in Wirklichkeit jemand oder etwas anderes, als er zu vorgeben scheint" mache ich mir aktuell noch nicht.


    Ich lese und sauge die Fakten auf und werde erst nach dem ersten Abschnitt versuchen, mir ein Bild zu machen...

    Lieben Gruß,


    Batcat


    Ein Buch ist wie ein Garten, den man in der Tasche trägt (aus Arabien)

  • Ich hab dann auch endlich mal beginnen können.

    Aber noch nicht den Abschnitt durch.


    Morgen ist ja zum Glück Wochenende, da sollte es dann lesetechnisch besser werden.

    Außerdem ist es ja ein Weihnachtsbuch - und noch ist es ja nicht Weihnachten :grin

  • Ich habe es auch endlich zum Ende des 1. Abschnitts geschafft und wieder einmal stelle ich fest, dass es keine gute Idee is, einen LR-Krimi häppchenweise abends im Bett zu lesen. :rolleyes


    Ich war auch erstaunt festzustellen, dass das Buch von 1972 ist, aber das ist zumindest eine Erklärung, warum es auf Englisch nicht zu bekommen war. Die Sprache gefällt mir gut, erinnert mich ein bisscchen an Agatha Christie. Weniger gut gefällt mir, dass der Autor mit Stereotypen nur so um sich wirft. Fehlt nur noch, dass irgendjemand dem deutschen Ehepaar vorhält, dass sie den 2. Weltkrieg verloren haben...


    Ansonsten lässt es sich sehr interessant an. Die Auswahl der Gäste ist keineswegs zufällig, und so ziemlich jeder scheint ein doppeltes Spiel zu spielen - das verspricht noch sehr interessant zu werden!


    Die Konstruktion der Überwachungsanlage finde ich hochinteressant, mal schauen, wer noch alles davon weiß und Gebrauch macht!


    Ich vermute auch, dass Arabella Sawyer kennt, wobei ich ihr auch noch nicht so recht über den Weg traue. Aber das tue ich derzeit bei keinem der Beteiligten... :lupe


    Ich hoffe auf mehr Lesezeit am Wochenende, denn ich bin doch sehr gespannt, wie es weitergeht! Bis jetzt gefällt es mir auf jeden Fall gut.


    LG, Bella