Zuletzt gesehener Film - ab 14.02.2025

  • Robert B. Parkers Jesse Stone: Ohne Reue (No Remorse)


    USA, 2010

    87 Minuten


    Mein Eindruck:

    Dieser Film basiert auf den Figuren von Robert B.Parker, aber nicht auf ein konkretes Buch. Stattdessen wurde ein Originaldrehbuich dazu geschrieben.


    Jesse Stone wurde als Polizeichef von Paradise suspendiert. Dafür hilft er jetzt als Berater einem Freund bei einer Mordermittlung in Boston. Es sind unabhängig voneinander 3 Menschen erschossen worden. Jesse verlässt sich auf seine Intuition und bald hat er einen Verdächtigen.


    Gleichzeitig gibt es in Paradise brutale Überfälle und das Team muss sich reinhängen.


    Ein weiterer guter Film der Jesse Stone-Reihe.


    ASIN/ISBN: ‎B08YKGNJ65

  • Ein guter Sommer eine deutsche Tragikomödie aus dem Jahr 2011 mit Jördis Triebel, David Striesow und ein großartiger Andreas Schmidt.


    Handlung


    Andi ist so schlecht drauf, dass er seinen Job als Reisebusfahrer aufgibt und Suizid begehen will. Der Versuch misslingt und über das Arbeitsamt bekommt er einen neuen Job bei einer Putzkolonne auf dem Bau. Dort lernt er Wilfried kennen, der ihm gegenüber absolut abweisend ist. Doch als Wilfried erfahren muss, dass seine Frau verstarb, weicht der hochsensible Andi nicht mehr von seiner Seite und versucht ihm zu helfen.

    Doch der größere Problemfall liegt bei dem Kriseninterventionsteam Hanna und Georg. Als Andi merkt, dass es zwischen den beiden kriselt, heftet er sich an die Fersen der Ärztin Hanna. Andi lässt sich nicht abwimmeln und so schafft er es, dass zwischen ihm, Wilfried und Hannah eine kleine Dreiecksbeziehung entsteht. Schließlich verlässt Andi Wilfried und Hannah, da er merkt, dass die beiden zusammengehören.

  • Beim ersten Versuch habe ich


    Everything, Everywhere, All At Once


    nach circa 30 Minuten entnervt abgebrochen und mir gedacht, was das wohl wieder für ein gehypter Mist ist, mit sieben Oscars ausgezeichnet und konnte das überhaupt nicht verstehen. Ich fand das so doof und überzogen blöd, das war für mich glasklar. Irgendwann, ein halbes Jahr später oder so bin ich mal nachts nach Hause gekommen und habe beim Zappen einen deutlich weiter hinten liegenden Teil des Films erwischt und konnte mich kaum losreißen. Das sollte der selbe Film sein? Tatsächlich sehr interessant und fesselnd und so ganz anders als am Anfang. Da wusste ich schon, dem muss ich nochmal eine Chance geben.


    Am Wochenende war es dann soweit und wir haben ihn nochmal ganz neutral geguckt. Und tatsächlich - wow. Man muss wirklich offen sein und sich anfangs nicht irritieren lassen. Und dann, plötzlich, ist man mittendrin in diesem skurillen Universum und ist voll drin in dieser außergewöhnlichen Geschichte, die soviel mehr ist als eine "Science Fiction Komödie". Der Film ist auf so vielen Ebenen angesiedelt, er ist emotional, philosophisch und von herausragender Raffinesse. Ich würde sagen, das ist ein grandioses Meisterwerk, das mich mit voller Wucht in der Magengrube erwischt hat. Fantastisch!


    Manchmal braucht es doch Geduld und ein paar Anläufe, bis es einem wie Schuppen von den Augen fällt.

    Ailton nicht dick, Ailton schießt Tor. Wenn Ailton Tor, dann dick egal.



    Grüße, Das Rienchen ;-)

  • rienchen


    Ich fand ihn toll, aber auch anstrengend. Ein Film, den ich mochte, aber kein zweites Mal sehen wollte.

    Bei mir ist es tatsächlich genau andersrum. Beim ersten Mal hat er mich unglaublich genervt und auch beim jetzigen, nochmaligen Versuch musste ich wieder durch die erste dreiviertel Stunde durch. Und jetzt habe ich das Gefühl, ihn noch zwei, dreimal gucken zu müssen, um dem gerecht zu werden.

    Ailton nicht dick, Ailton schießt Tor. Wenn Ailton Tor, dann dick egal.



    Grüße, Das Rienchen ;-)

  • Doppelspiel


    Regie: Tyler Perry


    OT: Duplicity


    sehr vorhersehbar, aber dennoch gut gemacht.

    Eigentlich mehr Drama als Thriller

    in der Mitte wird es etwas zäh, aber insgesamt ganz ordentlich.


    Kurzbeschreibung:

    Die Staranwältin Marley wird mit ihrem bis dato persönlichsten Fall konfrontiert, als sie den Mord am Mann ihrer besten Freundin Fela aufklären soll. Mithilfe ihres Freundes, einem Ex-Cop, der jetzt Privatdetektiv ist, führt Marleys Suche nach den wahren Ereignissen sie in einen gefährlichen Irrgarten von Täuschung und Verrat.

  • Dann bin ich auf deine Meinung gespannt

    So, wir haben "One Battle After Another" gestern gesehen, auf der heimischen Kinoleinwand. Vorweg: Nichts in meinem Gehirn hat in Bezug auf die - allerdings auch sehr lange zurückliegende - Lektüre von Thomas Pynchons "Vineland" Klick gemacht. Aber der Film fußt ja auch nur "lose" auf diesem Roman, der vor 35 Jahren erschienen ist, also zur Amtszeit von George W. Bush und Michail Gorbatschow, und im Jahr der deutschen Wiedervereinigung.


    Der Film ist schauspielerisch genial, und das liegt tatsächlich vor allem an Leonardo DiCaprio und Sean Penn, die in ihren gut konturierten Rollen vollständig - also über die Selbstverleugnung hinaus - aufgehen. Es gibt auch nicht wenige wirklich sensationelle Szenen, die Besetzung ist auch abseits der Hauptrollen großartig, die Bilder sind toll, die politischen Anspielungen (insofern man von Anspielungen sprechen kann) sind extrem gelungen und pointiert - und oft ziemlich witzig. Allerdings bleibt einem angesichts des realen Geschehens in den U.S. of A. das Lachen oder Lächeln oft im Halse stecken bzw. im Gesicht kleben. Etwa die faschistische Geheimorganisation "Christmas Adventurers Club", die wie eine Mischung aus den "Proud Boys", der Tea Party und Trumps Hinterzimmerklüngel daherkommt.


    "One Battle After Another" ist toll inszeniert und trotz seiner 162 Minuten jederzeit kurzweilig, wenn man den etwas irritierenden und sehr anzüglichen (und nicht immer ganz nachvollziehbaren) Einstieg hinter sich gebracht hat. Es gibt allerdings ein paar Logiklöcher, die trotz der Überlänge nicht gefüllt werden, und nicht nur aufgrund des großen Zeitsprungs, der zwischen den beiden Hauptteilen stattfindet, muss man sich manches einfach denken - oder auch nicht. Am Ende gibt es so etwas wie einen klassischen Showdown, fast tarantinoesk, aber all das ist wirklich großartig gemacht, im Detail fein ausgedacht, fantastisch gespielt und hinreißend fotografiert. Trotzdem denkt man sich danach: Was zur Hölle habe ich da eigentlich gerade gesehen? Worum genau ging es in diesem Film?

  • Erstmal etwas OT- hat sich jemand, wie ich, dieser


    Sammelklage gegen Amazon


    angeschlossen? Mich betrifft das und ich habe jedenfalls schon die Bestätigung des Bundesjustizministeriums bekommen. Ich bin gespannt, was dabei rauskommt. Man muss sich als Verbraucher ja auch nicht alles gefallen lassen.


    Gestern jedenfalls haben wir auf Prime einen wirklich sehenswerten Film gestreamt ( komischerweise war der komplett ohne Werbung, was mich stutzig gemacht hat, weil in jeder Folge "Fallout" gibt es fünf satte Werbeunterbrechungen, was derartig abtörnend ist, dass es echt kaum noch aushaltbar ist. Kaum noch ein Unterschied zum Privatfernsehen. Und dennoch werde ich das nicht auf werbefrei upgraden. Den Triumph gönne ich dem Konzern dann doch nicht. Lieber gucke ich dann halt erstmal was Anderes.) nämlich


    The Big Sick , ein Film von 2017.


    The Big Sick basiert auf der wahren Geschichte des pakistanischen Komikers Kumail Nanjiani (Nanjiani) und der Studentin Emily Gordon (Zoe Kazan), die sich verlieben und nun mit dem Aufeinandertreffen ihrer Kulturen umgehen müssen. Als Emily auf mysteriöse Weise erkrankt, muss Kumail sich ihren resoluten Eltern, den Erwartungen seiner Familie und seinen wahren Gefühlen stellen.



    Romantisch mit Tiefgang, berührend, aber ohne Kitsch und mit einem tollen Soundtrack. Ich mag alles an dem Film. Sehr, sehr schön.

    Ailton nicht dick, Ailton schießt Tor. Wenn Ailton Tor, dann dick egal.



    Grüße, Das Rienchen ;-)

  • Ich habe gerade vom Erkältungskrankenbett aus das Biopic „Springsteen - Deliver Me From Nowhere“ gesehen und wäre dabei mehrfach beinahe eingeschlafen, was nicht an der Erkältung lag. Wenn es keine Geschichte gibt, die man erzählen könnte - warum zur Hölle macht man dann eine ganzen verdammten Film? Stinklangweiliger, unempathischer, steriler Grütz.

  • Gute Besserung Tom


    So toll ich Springsteen ja finde ( eher gefühls- denn musikmäßig), so wenig interessiert mich dieser Film. Fand schon den Trailer eher abschreckend. Nunja. Diese Art Filme sind gerade schwer angesagt.

    Ailton nicht dick, Ailton schießt Tor. Wenn Ailton Tor, dann dick egal.



    Grüße, Das Rienchen ;-)

  • "The Big Sick" hat mir damals auch richtig gut gefallen.

    Für mich eine 10 von 10.:thumbup:



    Mein letzter Film war "The Substance".

    Ich bin bei Horror-Filmen einiges gewohnt. Splatter mag ich gern, aber es gruselt mich schon lange nicht mehr. Body-Horror ist das einzige, was mich dazu bringt, mich hinterm Sofa verstecken zu wollen. :yikes

    So auch bei diesem Film, der eine bitterböse Groteske auf den vorherrschenden Beauty-Wahn (vor allem in Hollywood) ist. Die Effekte sind wirkungsvoll, die Bilder eindringlich.

    Auch wenn mir ein paar Unstimmigkeiten aufgefallen sind, hat mir der Film gut gefallen.

    Demi Moore macht einen tollen Job und ist einer der wenigen Schauspielerinnen ü50,

    die sich noch nicht bis zur Unkenntlichkeit verstümmelt haben.


    Ich versuche gerade seit zwei Wochen (!), "Babygirl" auf Netflix fertig zu gucken. Nicole Kidman in einer eigentlich sinnlichen Rolle zu sehen ist kaum auszuhalten. =O

    Als würde man einem mit Eis überzogenen Stein sagen: "Hey, spiel mal eine blühende Sonnenblume!" :rolleyes

    Viele Grüße
    Inks



    bokmal.gif


    Aktuell: Stephen King - Ihr wollt es dunkler | V.E. Schwab - Das Mädchen, das Geschichten fängt

    SuB: 48

  • Ich habe gerade vom Erkältungskrankenbett aus das Biopic „Springsteen - Deliver Me From Nowhere“ gesehen und wäre dabei mehrfach beinahe eingeschlafen, was nicht an der Erkältung lag. Wenn es keine Geschichte gibt, die man erzählen könnte - warum zur Hölle macht man dann eine ganzen verdammten Film? Stinklangweiliger, unempathischer, steriler Grütz.

    Gute Besserung Tom


    So toll ich Springsteen ja finde ( eher gefühls- denn musikmäßig), so wenig interessiert mich dieser Film. Fand schon den Trailer eher abschreckend. Nunja. Diese Art Filme sind gerade schwer angesagt.

    The Boss ist mein musikalischer Hero - auch wenn er nicht auf die Einladung zu unserer Silberhochzeit reagiert hat :lache - aber bei den Trailern habe ich für mich schon entschieden, das ist einer der Filme, den die Welt nicht braucht. Bzw. ich nicht. Aber nachdem ja viele andere Musikverfilmungen sich gut verkaufen ließen tja kam man da vielleicht nicht dran vorbei.


    Lieber höre ich weiter nur die Mucke.:chen

    Hat schon jemand Greenland 2 geschaut???

    Muff Muff Muff dat Muffelinchen


    Leben ist was uns zustößt, während wir uns etwas ganz anderes vorgenommen haben. (Henry Miller)

  • Hm, also ich fand Babygirl echt ganz gut! Nicole Kidman spielt diesen Spagat zwischen konservativer Ehefrau, erfolgreicher Geschäftsfrau und unterwürfiger Geliebten mEn echt gelungen. Ich nehme ihr das Geheimnis unter dem spröden Äußeren voll ab. Wen ich allerdings als komplette Fehlbesetzung empfinde, ist Antonio Banderas.

    Ailton nicht dick, Ailton schießt Tor. Wenn Ailton Tor, dann dick egal.



    Grüße, Das Rienchen ;-)