'Der Weihnachtssee' - Seiten 249 - Ende

  • Sorry, dass ich hier nur so durch die Seiten gerauscht bin. Aber ich hatte Zeit, ich hatte Tee und Plätzchen und ich hatten riesengroße Leselust. :lache


    Zuerst dachte ich mir, Finn wünscht sich seine Mama zurück. Aber dass dieser Wunsch nicht erfüllbar ist, weiß er wohl selbst. Und ich war mir bereits zu Beginn des Abschnitts sicher, sein Wunsch, hier bleiben zu dürfen, wird ihm erfüllt werden. Und ich war mir auch hier sicher, dass Kater Fleck hierbei eine Rolle zu spielen scheint. Wie wir erfahren, wurde der arme Kater ja von seinen herzlosen Vorbesitzern einfach zurück gelassen.


    Markus' Söhne heißen übrigens genau so wie meine beiden Bonusenkel. Das hat mich sehr gefreut. <3


    Ich finde in mehr als einer Hinsicht gut, dass Jana und Stephan ihre Trennung geklärt haben – nun steht für sie auch der Bewerbung im Kindergarten nichts mehr im Wege. München war ja nie wirklich ihr Zuhause.


    Sehr, sehr schön finde ich, dass auch Tonis „Seewunsch“ erfüllbar ist. Er ist ein guter Kerl, der nur das Beste für Finn möchte und er wird ihm sicher ein guter „Ersatzpapa“ werden. Ich bin mir ebenfalls sehr sicher, dass seine Lösung auch im Sinne seiner Schwester gewesen wäre. Und es macht so viel möglich...


    Ich hätte den Epilog eigentlich gar nicht mehr so wirklich gebraucht, in meinen Gedanken hatte ich die Geschichte bereits ähnlich fertig gestrickt. :lache


    Ich war mir nach dem gelungengen „Einstand“ von Markus sicher, dass die Schwestern gemeinsam in das Haus mit der Einliegerwohnung ziehen. Ich war mir auch sicher, dass aus Jana und Toni ein Paar werden wird – nur in meiner Version wären sie (noch) nicht verheiratet gewesen. Und auch bei mir ging Veronikas Schwangerschaft gut aus.


    Dennoch hat mir der Epilog mit dem Weihnachtsfest mit der gesamten großen, bunten Familie gut gefallen und das Buch läßt mich mit einem warmen Gefühl zurück.


    Ja, es war kitschig und ja, es war in allen Belangen vorhersehbar. Aber ich hatte ganz viel Spaß beim Lesen und es hat mir sehr gut gefallen. Weihnachtsbücher dürfen vorhersehbar sein und sie müssen ein Happy End haben. Mir hat diese überzuckerte Geschichte sehr gut gefallen – andererseits war es nicht so zuckrig, dass ich Zahnschmerzen bekommen habe. Alles gut.:thumbup:

    Lieben Gruß,


    Batcat batsmile.gif


    Ein Buch ist wie ein Garten, den man in der Tasche trägt (aus Arabien)

  • Auch wenn ich zu den anderen Abschnitten nichts mehr geschrieben habe, bin ich natürlich schon längst durch mit dem Buch. Es hat sich wirklich weggelesen wie nix. Eine sehr schöne Weihnachtsgeschichte, auch wenn es für meinen Geschmack schon ein bisschen viel Zuckerguss war.

  • Da habe ich glatt vergessen, im letzten Abschnitt noch zu Posten. Vieles geht erwartungsgemäß aus. Die Lösungswege fand ich sehr gut, insbesondere die verschiedenen Wünsche.


    Das Jana sofort mit Veronika gut auskommt, das Markus gleich genug Gulasch für viel mehr Personen hat, das Jana und Toni gleich heiraten - geschenkt. Ist ja Weihnachten :grin


    Insgesamt ein toller Wohlfühlroman, der mich nicht ganz überzeugt, insbesondere Stephan, was ich im letzten Abschnitt geschrieben hatte, aber mich sehr gut unterhalten hat.

  • Ich bin jetzt auch durch. Für Weihnachten war es besinnlich schön. Auf das "Glühweingulasch" habe ich richtig Appetit bekommen. Es war alles sehr vorhersehbar (bis auf die Geschichte mit den Ohrringen und dem plötzlichen Verwandtschaftsverhältnis) aber es hat mich insgesamt nicht gestört. Eben heile Welt rundum und das brauchen wir wahrscheinlich alle in diesen Zeiten mal zwischendurch. Ich fand es dabei angenehmerweise nicht zu flach. Es war gut, dass so viele unterschiedliche Personen dabei waren. Das Ganze war sehr unterhaltsam und genau passend für die Vorweihnachtszeit :). Ich werde zukünftig noch mehr von der Autorin lesen (zu tweedy rüberwink :wave).


    Auf Epilog und Rezepte hätte ich aber ebenfalls verzichten können.

  • Die letzte Seite ist umgeblättert und das mit einem zufriedenen Lächeln in meinem Gesicht. :-] Ja, es war letztendlich eine Geschichte mit viel Zuckerguss - aber für ein Weihnachtsroman darf, nein muss das sogar so sein, finde ich. :engel :chen


    Und natürlich war es sehr vorhersehbar. Aber hier hätte es mich tatsächlich gestört, wenn es anders gekommen wäre. Eine (gar böse) Überraschung hätte einfach nicht gepasst. :zwinker


    Angelika Schwarzhubers Weihnachtsromane sind bei mir schon eine richtige Tradition geworden und ich muss sagen, dass dieses hier zusammen mit "Der Weihnachstswald" zu meinen liebsten zählt.

  • Ich hätte denEpilog eigentlich gar nicht mehr so wirklich gebraucht, in meinenGedanken hatte ich die Geschichte bereits ähnlich fertig gestrickt. :lache

    Das stimmt - der Epilog war schön zu lesen, aber für die Geschichte nicht zwingend nötig. Gut gefallen hat mir aber, dass der "Weihnachtssee" dann doch noch den "Schlusspunkt" darstellte. :)

    Die Rezepte finde ich eine tolle Idee. Ob es die hier mal geben wird steht auf einem anderen Blatt

    Ich finde Rezepte in Büchern zwar auch eine gute Idee. Da ich aber selbst nicht so koche (nur Kleinigkeiten, da mein Mann so viel besser kocht als ich :chen), komme ich so gut wie nie dazu, das auszuprobieren. Aber das Glühweingulasch klingt wirklich lecker.

  • Das ist mein erster Weihnachtsroman und hat meine Erwartungen voll erfüllt - ein richtiges Wohlfühlbuch.

    Die vielen Figuren machen es dann schon abwechslungsreich trotz der Hervorsagbarkeit und ein paar Spannungspunkte gab es auch noch.

    Alles endet in Harmonie am Wunschsee.


    Bei Wintergrillparties fallen mir leider hauptsächlich kalte Füße ein. :eiskristall

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    Von den vielen Welten, [...] ist die Welt der Bücher die größte. (Hermann Hesse)


    :lesend Peter Bamm: Eines Menschen Zeit

  • Bei Wintergrillparties fallen mir leider hauptsächlich kalte Füße ein. :eiskristall

    Sowas hatten wir mal von der Arbeit, es standen überall so Feuerschalen zum Wärmen rum. Das war richtig toll und stimmungsvoll. Und es gab leckeren, heißen Eierpunsch mit Sahne. :schleck

    Lieben Gruß,


    Batcat batsmile.gif


    Ein Buch ist wie ein Garten, den man in der Tasche trägt (aus Arabien)

  • Dass Jana und Toni binnen eines Jahres heiraten, hat vermutlich mit der Adoption von Finn zu tun.

    Oder Jana ist schnell schwanger geworden. ;)

    Das hatte ich noch vom Epilog erwartet.

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    Von den vielen Welten, [...] ist die Welt der Bücher die größte. (Hermann Hesse)


    :lesend Peter Bamm: Eines Menschen Zeit

  • Sowas hatten wir mal von der Arbeit, es standen überall so Feuerschalen zum Wärmen rum. Das war richtig toll und stimmungsvoll. Und es gab leckeren, heißen Eierpunsch mit Sahne. :schleck

    Auf der Geburtstagsparty meines Bruders gab es letztens zwar Glühwein zum Gebäck aber nur eine Feuerschale für 50 Leute. Lange habe ich es da nicht auf der Hotelterrasse ausgehalten. Es fing dann auch zu nieseln an, so dass alle einen guten Grund hatten, ins Haus zu gehen.

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    Von den vielen Welten, [...] ist die Welt der Bücher die größte. (Hermann Hesse)


    :lesend Peter Bamm: Eines Menschen Zeit

  • Ja, es war überzuckert und vorhersehbar, aber es war auch eine schöne Geschichte. Schade nur, dass ich mit der Sprecherin nicht klar kam. Beim Hörbuch gab es übrigens keine Rezepte am Ende. Den Epilog fand ich gut, weil es zeigt, dass man auch neue Traditionen begründen kann. Das wird wohl nicht das letzte Weihnachtsbuch der Autorin sein, aber zukünftig werde ich es doch lieber lesen als hören.

  • Buch gestern Abend fertig gelesen und ich kann mich euch nur anschließen: am Ende wars ein wohlig-warmes Weihnachtsgefühl :grin.


    Alles wie erwartet/erhofft ausgegangen, das Haus mit Eigentumswohnung für Gitti, Paula und Markus ist ja fast noch besser als meine WG-Idee. Zumindest stressfreier. :-] Dass Finn einen so überlegten Wunsch hat, hat mich zwar überrascht, aber so konnte er zumindest in Erfüllung gehen! :) Und Toni hatte (endlich) den notwendigen Anstoß, seine Haltung "Wir schließen hier alles ganz schnell ab" zu überdenken und zu ändern.


    Den Epilog hätte ich zwar nicht gebraucht, aber ich finde, er passt ganz gut. Nur so eine schnelle Hochzeit hätte es nicht sein müssen, ich hätte den beiden mehr "Kennenlernzeit" gegönnt.

    Ich finde Rezepte in Büchern zwar auch eine gute Idee. Da ich aber selbst nicht so koche (nur Kleinigkeiten, da mein Mann so viel besser kocht als ich :chen), komme ich so gut wie nie dazu, das auszuprobieren. Aber das Glühweingulasch klingt wirklich lecker.

    Hindert dich ja nichts daran, die Rezepte weiterzugeben. :-]

    „Wer nur Menschen um sich herum haben will, die einem in allen gleichen, lebt bald schon in einer verdammt kleinen Welt.“ Nicole Wellemin, Das Echo der Moore, Piper 2025

  • Ich habs nun gestern auch durchgelesen.
    Schön, einfach den Tag durchlesen.


    Meine Meinung deckt sich mit Eurer.
    War mal ganz schön, leicht zuckrig, aber wie gesagt, Weihnachten - auch kurz danach - darf das ruhig mal sein.

    Happy End hat mir gefallen.


    Aber, ich gestehe, wenn ich mich entscheiden müßte, würde ich dann doch lieber die Weihnachtskrimis lesen.

    Beate Maly ist da halt einfach unschlagbar. :grin

  • Aber, ich gestehe, wenn ich mich entscheiden müßte, würde ich dann doch lieber die Weihnachtskrimis lesen.

    Beate Maly ist da halt einfach unschlagbar.

    Zum Glück "muss" man sich nicht unbedingt entscheiden. Ein Weihnachtskrimi UND eine zuckrige Geschichte - das finde ich ideal. :engel :chen

  • Zum Glück "muss" man sich nicht unbedingt entscheiden. Ein Weihnachtskrimi UND eine zuckrige Geschichte - das finde ich ideal. :engel :chen

    So geht mir das auch. Ich finde mindestens EINE zuckrige Geschichte an Weihnachten muss sein! Das können wir im nächsten Jahr am Besten genau so wieder machen. Erst der neueste Maly Weihnachtskrimi und dann kurz vor Weihnachten eine Zuckergeschichte (mit Abstimmung).