'Die an den Tod nicht glauben' - Seiten 341 - Ende

  • Allerdings muss ich sagen, dass Perdita nun auch noch alleine zu Eugen Küchelbecker geht und zuerst noch nicht einmal den Hauch eines Verdachts hat, finde ich wirklich dumm von ihr. Auch später, ihn zu konfrontieren. Spätestens, als er die Riegel der Türe zuzog, wäre ich doch schon in Habachtstellung gewesen und hätte überlegt, wie ich aus der Nummer wieder heil herauskomme. Da hatte sie letztlich aber schon mehr Glück als Verstand...



    Was den realen Mordfall angeht bitte ich um Information (= konkrete Lösung), gerne auch per PN. :*

    Nun, Perdita hatte ja nicht die ganzen Informationen und den Einblick, die wir Leser haben. Natürlich habe ich auch gedacht, nein, sie geht da jetzt nicht wirklich alleine hin. Aber aus unserer Sicht müssen wir ihr einfach zu Gute halten, dass sie es nicht besser wusste und auch auf Tadeu fixiert war.


    Ich habe mich auch dumm und dämlich gesucht nach dem realen Vorbild aber mit Chatdingens stehe ich eher auf Kriegsfuß.

  • Ich hab mein Ergebnis mal in den Spoiler gepackt, ich hoffe es ist auch wirklich richtig.

    Brilliant! Damit hast du, wenn du möchtest, ein ebook oder Hörbuch von Band 2 gewonnen. ChatGPT darf natürlich auch mithören.

    Vielen Dank für das Angebot :-], aber ich bin ein absoluter Papierbuch-Fan und die Serie muss auf jeden Fall ins Regal. :-]

  • Ich komme mit Gemini auf eine andere Lösung:

  • Ich bin jetzt auch im "Ziel", wie es hier so schön formuliert wurde.


    Ja, auch mir stockte der Atem, als sie plötzlich bei Eugen war und ihn um Mithilfe bei der Überführung von Tadeusz zu bitten. Ich verstehe ja auch, daß sie nicht darauf gekommen ist, daß Eugen der Mörder ist, aber warum sie zu ihm läuft, leuchtet mir dennoch nicht wirklich ein. So sehr, wie er die ganze Zeit an Tadeusz Lippen hängt, war doch zu erwarten, daß er nichts gegen Tadeusz sagen würde und ihm - wissentlich oder auch in völliger Unwissenheit - von Perditas Verdacht erzählen würde, was sie auch so in große Gefahr gebracht hätte. Andersrum betrachtet entspricht das aber ihrem Verhalten das ganze Buch hindurch. Egal ob ihre Meldung der gestohlenen Leiche bei der Polizei oder das Eindringen bei Charon, über etwaige Konsequenzen ihres Handelns hat sie nie wirklich nachgedacht.


    Mir hat der Krimi gut gefallen, ich bin allerdings generell ein großer Fan von historischen Krimis, von daher war das hier genau mein Beuteschema und am Ende muß ich gestehen, daß ich von dem Glossar, dessen Hinweis ich nach dem ersten Abschnitt gelobt hatte, kaum Gebrauch machen mußte. Umso interessanter fand ich den kleinen Exkurs zum Thema Bestatter und Feuerbestattungen, den Du uns bei einem der ersten Abschnitte hier im Forum gegeben hast. Vielen Dank auch dafür.


    Jetzt werde ich einmal schauen gehen, wen ihr da als historisches Vorbild so ausgegraben habt, mir fällt da kein passender Fall ein (habe die Spoiler noch nicht gelesen).

    "Wie kann es sein, dass ausgerechnet diejenigen, die alles vernichten wollten, was gut ist an unserem Land, am eifrigsten die Nationalflagge schwenken?"
    (Winter der Welt, S. 239 - Ken Follett)

  • Herzlichen willkommen im Ziel, und vielen Dank fuers Raten, bei dem ich so gern dabei war.

    Ich verkünde: ChatGTP trägt den Sieg davon. Aber ich bin total begeistert, Xexos, dass es noch so einen Typen gegeben hat. Werde mir den jetzt gründlich vornehmen. Und wer weiss, vielleicht wird ja ein Buch daraus, auch wenn Dante Rosetti so gar nicht mein Fall ist. (Ich höre jetzt Corinna aufstöhnen. Solange wir uns kennen und durch Londoner Museen und Galerien streifen, belabere ich sie schon damit, dass ich ihre Liebe zu den Präraffäliten nicht teilen kann.)


    Edvard Munch lieb' ich hingegen, und sein wundervolles Bild 'Jealousy' habe ich 2019 in der Ausstellung 'Edvard Munch - Love and Angst' des British Museum gesehen. Es war die beste Munch-Ausstellung, die ich je erlebt habe, und falls euch der Katalog je unterkommt - er ist grossartig. Das Bild hat mich total gepackt, ich wollte sofort nach Tbilisi und alles über Dagny herausfinden. Leider wollte einen Roman ueber den authentischen Fall nie jemand haben.


    Jealousy (Munch) - Wikipedia

  • Ich gebe zu: den englischen König hätte ich jetzt nicht unbedingt gebraucht, für mich war die Handlung auch so schlüssig. Aber ich bin ja bekanntermassen kein Fan historischer Romane (und dies daher auch mein erstes Buch der Autorin) – ich kann mir durchaus vorstellen, dass Fans des Genres den Verweis und die Geschichte dahinter sofort erkannt und sich daran .

    Also ich lese seit Jahrzehnten historische Romane- aber den König und die Ermordung von Thomas Beckett. Hat es bei uns in den Schulunterricht geschafft.

    Nemo tenetur :gruebel


    Ware Vreundschavt ißt, wen mahn di Schreipfelerdes :lesend America against America Wang Huning:lesendBeate Maly Mord im Planetarium

  • Zunächst einmal möchte ich mich entschuldigen, dass ich an der Leserunde nicht wirklich aktiv teilgenommen habe. Irgendwie hat es in diesem Fall mit dem Hörbuch nicht geklappt, trotz der Hilfestellung durch LeSeeBär und Nofret. Ich habe mehrfach über die Kapitelgrenzen hinaus gehört, war mir dann nicht mehr sicher, was in welchen Abschnitt gehört. Ich habe aber eure Diskussionen verfolgt.


    Ich verspreche, sollte es zu einer Leserunde für den zweiten Teil kommen, bin ich dabei und hole mir in dem Fall das eBook.


    Ich bin auch auf die Lösung gekommen, allerdings deutlich später als Zwergin. Mein Weg war tatsächlich ein anderer, ich habe keine KI genutzt, sondern bereits vorher schon nach dem Schwarzen Ferkel gegoogelt. Ich war einfach neugierig, ob das ein realer Ort war oder eine erfundene Künstlerkneipe nach realen Vorbildern. Als Charly dann hier den Maler erwähnt hatte, kam mir gleich Munch in den Sinn, weil ich seinen Namen im Zusammenhang mit dem schwarzen Ferkel gelesen hatte. Ohne den Tipp mit dem Maler wäre ich allerdings nicht darauf gekommen.


    Spannenderweise habe ich über den Fall, den Xexos ausgegraben hat, schon einmal etwas gehört, hätte da aber keine Verbindung hergestellt.

  • Ich hab ewig überlegt den englischen König nachgegrübelt, auf Henry II und Thomas Becket bin ich absolut nicht gekommen, war doch echt nicht schwierig :bonk

    Der Teil wiederum ging bei mir relativ rasch - da war mir sofort klar, welcher König gemeint sein musste.

    Mir hat der Krimi gut gefallen, ich bin allerdings generell ein großer Fan von historischen Krimis, von daher war das hier genau mein Beuteschema und am Ende muß ich gestehen, daß ich von dem Glossar, dessen Hinweis ich nach dem ersten Abschnitt gelobt hatte, kaum Gebrauch machen mußte. Umso interessanter fand ich den kleinen Exkurs zum Thema Bestatter und Feuerbestattungen, den Du uns bei einem der ersten Abschnitte hier im Forum gegeben hast. Vielen Dank auch dafür.


    Das kann ich so auch nur unterschreiben. Historische Romane machen zwar grundsätzlich einen großen Teil meines Lesefutters aus, wenn sie dann auch noch Krimis sind, bin ich absolut im Glück.


    Und dass man dabei eigentlich immer etwas lernt, wie hier durch den Exkurs zum Bestatterwesen, liebe ich.

  • Ganz herzlichen Dank, Ellemir. Ich freue mich umso mehr, dass du beim zweiten Teil auch wieder dabei sein willst. Und dass du über das Ferkel (das hab ich schon mal in meinem ersten Odessa-Roman kurz ,auftreten' lassen ...) auf Dagny Juel gekommen bist.

    In Xexos' Fall habe ich gestern schon reingesehen und bin total begeistert ...

    Und Streifi, danke fuer den Buchtipp. Muss ich lesen. Richard Dehmel war ein ziemlicher Widerling, der seine erste Frau regelrecht zerstört hat. Auch einer von der Sorte, bei dem man sich fragt: Was finden eigentlich so viele kluge Frauen an DEM? Ulrike Renk hat das sicher wie gewohnt hervorragend recherchiert und erzaehlt. Darauf freue ich mich.

  • Auch ich bin inzwischen (leider) wieder aus Berlin zurück.


    Perdita hat es ja nochmals richtig "krachen lassen" als sie einfach so mir nichts, dir nichts zu Eugen gegangen ist. Sie hat jedenfalls noch viel zu lernen und einiges an Entwicklungspotenzial. :)


    Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen und auch das Ende lässt mich das Hörbuch zufrieden "wegklicken". Wie schön, dass Kolja bei Perdita und ihrem Vater bleiben darf. Und dass es für Isolde und Dieter ein Happyend gibt, hatte ich mir ja auch sehr gewünscht.


    Charon Czerny bleibt weiterhin mysteriös und auf die Antwort, wer Elsie ist, müssen wir uns wohl noch etwas gedulden. Für mich Neugiernase gar nicht so einfach... :rofl Aber umso mehr freue ich mich auf die Fortsetzung und auf das Wiedersehen mit liebgewonnenen Figuren.


    Da hier schon so fleißig geraten wurde, habe ich die KI erst gar nicht befragt. Von alleine wäre ich auf jeden Fall nicht drauf gekommen. :schuechtern


    An dieser Stelle nochmals ein ganz herzliches Dankeschön an alle, die diese Runde möglich gemacht haben. :blume Und vor allem auch an dich, liebe CharlieLyne , für das Hörbuch und auch für die engagierte Begleitung dieser Runde. :knuddel1

  • Mir hat der Krimi gut gefallen, ich bin allerdings generell ein großer Fan von historischen Krimis, von daher war das hier genau mein Beuteschema und am Ende muß ich gestehen, daß ich von dem Glossar, dessen Hinweis ich nach dem ersten Abschnitt gelobt hatte, kaum Gebrauch machen mußte. Umso interessanter fand ich den kleinen Exkurs zum Thema Bestatter und Feuerbestattungen, den Du uns bei einem der ersten Abschnitte hier im Forum gegeben hast. Vielen Dank auch dafür.

    Das finde ich an historischen Romanen auch immer so spannend, dass man so vieles dazulernen kann. Und wenn es dann in einer Runde noch so zugeht wie hier, dann ist das für mich gleich das doppelte Lesevergnügen. :-]

  • Irgendwie hat es in diesem Fall mit dem Hörbuch nicht geklappt, trotz der Hilfestellung durch LeSeeBär und Nofret. Ich habe mehrfach über die Kapitelgrenzen hinaus gehört, war mir dann nicht mehr sicher, was in welchen Abschnitt gehört.

    Mir erging es sehr ähnlich. Und obwohl die Erzählerin einen Super-Job gemacht hat und gerade das "Berlinerische" sehr eingängig rüberbringt, werde ich mich für die Folgebände wohl auch für das Buch entscheiden. Die Geschichte ist doch recht komplex und da ich beim Hören meistens etwas nebenbei mache (Haushalt etc.), habe ich die Befürchtung, dass das eine oder andere Detail verlorgen gegangen sein könnte.

  • Ah, ihr wißt ja, historische Romane sind so überhaupt nicht mein Genre. Historische Krimis sind die Ausnahme, wenn sie in einer für mich spannenden Zeit spielen. :grin


    Mag ja sein, dass da zwei sehr unfähige Lehrkräfte nicht ganz unbeteiligt daran sind, die ich hatte, während es zeitlich bis ca. zum 19. Jahrhundert ging. Die haben den Unterricht so dröge und fade gestaltet, dass das für mich kein Spaß, sondern nur Zwang war. Erst danach hatten wir einen Lehrer, der den Stoff spannend gemacht hat und eigentlich interessieren mich auch Bücher weitestgehend erst ab diesem Zeitpunkt. Möglicherweise gibt es da einen Zusammenhang. :gruebel ;)


    Aber auch ich möchte mich sehr gerne bei CharlieLyne für ihre sehr engagierte Begleitung der Leserunde bedanken, das ist nicht so selbstverständlich, sich da die Zeit zu nehmen und die Mühe zu machen. :anbet

    Lieben Gruß,


    Batcat batsmile.gif


    Ein Buch ist wie ein Garten, den man in der Tasche trägt (aus Arabien)