Strafporto wegen Plastikfolie

  • Ich war am Samstag auf der Post um ein Buch zu verschicken - wie üblich als Büchersendung, Buch sorgsam in Plastiktüte gewickelt und im Lupo. Da fragte mich die nette Dame am Schalter, ob ich schon Probleme mit meinen Büchersendungen gehabt habe. Ich verneinte und sie sagte mir, dass die letzte Woche 12 Büchersendungen beanstandet wurden, da die Bücher in Plastik verpackt waren und die Versender allesamt Strafporto bezahlen mussten :pille


    Hattet ihr damit auch schon Probleme?

  • ????????????????????????????


    Wieso sollte das denn verboten sein??


    Ist doch eine Verpackung!!!!


    Solange man die Plastiktüte nicht zuklebt und die Post wirklich begutachten kann, dass TATSÄCHLICH keine Mitteilung zwischen den Seiten liegt, dürfte das doch kein Problem sein, oder???


    Hat die "gute" Frau denn gesagt, warum oder was genau verboten ist???

  • Ich klebe die Plastiktüten schon länger nicht mehr zu - vorsichtshalber. Und ein Anschriftdoppel kann einem die Post wohl kaum verwehren.

  • Ich bin überzeugt manche Menschen wollen sich einfach unbeliebt machen, frei nach dem Motto: "Ich brauche Feinde". Ist sehr vom Zufall abhängig wie der kleine Angestellte gerade darauf ist. Ich hatte schon Diskussionen darüber ob es Büchersendungen gibt oder nicht. :rolleyes:pille

  • Guckst du hier


    Büchersendungen müssen offen sein das stimmt. Ich versende meine Buchsendung immer im Polsterumschlag (manchmal auch ohne Polster) oben mit Musterbeutelklammern (hier kann man gut sehen wie die aussehen,ja so heißen diese Dinger) zugemacht. Marken drauf und ab in den Briefkasten wenn es nicht zu dick geworden ist :grin, ansonsten muß ich zur Post.
    Wie ist das eigentlich zu verstehen Plastetüte also durchsichtig das jeder sehen kann was drin ist oder wie?

  • Eine Luftpolstertasche mit Musterklemme reicht völlig aus. Wer meint, man müsse ein Buch noch besser verpacken, kann eine transparente Folie um das Buch wickeln, aber dann bitte nicht zukleben!


    Büchersendungen sind vergünstigte Verschickungsarten für lose versendete Bücher und andere Printprodukte (Zeitschriften, Magazine), denen kein persönliches Anschreiben beiliegen darf. Selbstverständlich sind Anschriftendoppel, Rechnungen, Lieferscheine, Visitenkarten und sogar Widmungen zulässig. Aber man darf die Bücher nicht verpacken (sonst ist eine rasche Prüfung nicht möglich) und keine Glückwunschkarten o.Ä. beilegen.


    Bei gewerblichen Büchersendungen von Buchhändlern, Versandhäusern etc. geht die Post davon aus, daß keine persönlichen Anschreiben beiliegen. Deshalb sind die immer regelrecht versiegelt.


    Die Post muß das Ding öffnen können, um den Inhalt zu prüfen (ob statt des Buches keine Schokolade drin ist o.Ä.), und sie haftet nicht für Schäden oder Verlust, die dadurch entstehen, daß der geöffnete Umschlag nicht mehr sicher schließt, weil der Kleber nicht mehr hält!


    Man kann sogar innerhalb Europas im begrenzten Umfang eine Art von Büchersendungen verschicken. Das funktioniert nicht mit allen Ländern, aber zumindest mit einigen.

  • Iris


    Ich packe meine Bücher auch extra noch in Papier ein und dann in die Versandtasche.
    Ich brauchte noch nie doppeltes Porto oder Strafporto zahlen. :gruebel


    Ist schon komisch oder?


    Ja und weil die günstiger verschickt werden können, sind sie meist auch länger unterwegens. Also nicht wundern wenns mal länger dauert. So bis 10 Tage wurde mir auf meinem Postamt mal gesagt.

  • Ich find das unsinnige die Bücher xmal einzuwickeln wenn sie eh in einem Plastikpolster liegen. :rolleyes


    Strafporto? Zahlt das nicht der Empfänger? :gruebel

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    Grüßle, Heaven


    Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen. (Goethe) ;-)

  • Zitat

    Original von oemchenli
    Ich packe meine Bücher auch extra noch in Papier ein und dann in die Versandtasche.
    Ich brauchte noch nie doppeltes Porto oder Strafporto zahlen.


    Glück gehabt. Die Post öffnet ja wahrscheinlich auch nur eine Zufallsquote von Büchersendungen.


    Zitat

    Ich versende meine Buchsendung immer im Polsterumschlag (manchmal auch ohne Polster) oben mit Musterbeutelklammern


    Jedes Mal, wenn ich etwas ohne Polsterumschlag bekomme, kommt der Umschlag hier schon in Fetzen an und eine Ecke des Buches hängt raus, und manchmal war es reines Glück, dass das Buch überhaupt noch drin war. Einmal kam so ein ungepolsterter Umschlag auch nur mit einem von zwei Büchern an. Ich wünschte echt, ich könnte mich drauf verlassen, dass alle mit gepolstertem Umschlag versenden, die zerreissen einfach nicht so leicht.

  • Wie Iris schrub: Eine Büchersendung ist eine besondere, verbilligte Form zum Versand von Büchern (und nur dafür). Als normale Post würde das deutlich mehr kosten. Deshalb darf eine Büchersendung nicht verschlossen sein, sie darf - bis auf eine etwaige Rechnung - keine gesonderten Mitteilungen enthalten und das Buch muß entweder originalverschweißt sein oder unverpackt. Alles andere kann Strafporto kosten. Die Post prüft stichprobenartig, und wenn man dabei Pech hat, hat man Pech.

  • Ich hab mal auf den Umschlag vorne irgendwo ein "Liebe Grüße" draufgeschrieben, da wurde ich am Postschalter schon zurückgepfiffen, das sei bei einer Büchersendung nicht erlaubt. :rolleyes

    Surround yourself with human beings, my dear James. They are easier to fight for than principles. (Ian Fleming, Casino Royale)

  • Zitat

    Original von MaryRead
    Ich hab mal auf den Umschlag vorne irgendwo ein "Liebe Grüße" draufgeschrieben, da wurde ich am Postschalter schon zurückgepfiffen, das sei bei einer Büchersendung nicht erlaubt. :rolleyes


    :pille Da fehlen einem echt die Worte.

    Liebe Grüße
    Sabine


    Ich :lesend "Ein Ort für unsere Träume" von Kristin Harmel

    Ich höre

    SuB: 142

  • Mir ist das bisher noch nie passiert, aber gut, daß Ihr es hier angesprochen habt, dann laß ich meine Gefrierbeutel künftig weg. Ich wollte ja eigentlich nur die Buchecken schützen dadurch. Dann muß der Lupo künftig reichen.

    Liebe Grüße
    Sabine


    Ich :lesend "Ein Ort für unsere Träume" von Kristin Harmel

    Ich höre

    SuB: 142

  • Zitat

    Original von oemchenli
    Weiß wer wie hoch das Starfporto ist?


    Je nach Gewicht müsste die Sendung dann als Maxibrief oder Päckchen durchgehen. Das Strafporto ist somit die Differenz zwischen Büchersendung und Maxibrief oder Päckchen.


    Mit Luftpolstertaschen hatte ich übrigens noch nie Probleme. Ich verwende immer zwei rechteckige Klammern, die runden rutschen nämlich durch die Löcher. Bisher ist alles so angekommen, wie ich es verschickt habe.