Wie habt ihr eure Lieblingsautoren entdeckt?

  • Gute Frage!


    * Als Teenie las ich jede Menge Krimis von Arthur W. Upfield. Auf die bin ich gekommen, weil ich rausfand, dass das die Grundlage für eine seinerzeit populäre Fernsehserie war.


    * Meine erste Story von Marion Zimmer Bradley las ich in einer Anthologie, die ich an einer Autobahnraststätte gekauft hatte, weil mir auf Reisen der Lesestoff ausging.


    * Ellis Peters und ihre Bruder-Cadfael-Reihe hab ich aufm Kaufhaus-Wühltisch "kennengelernt"


    * Bücher von F. Paul Wilson und Michael Crichtonhat mein Bruder aus England mitgebracht.


    * Shulamith Lapid, Batya Gur und Kinky Friedman waren Tipps aus dem Kollegenkreis


    * Val McDermid und Edmund Schauer (ATQ.at) sind mir beruflich über den Weg gelaufen.

    Und was die Autofahrer denken,
    das würd’ die Marder furchtbar kränken.
    Ingo Baumgartner

  • Ich war schon als Kind eine große Leseratte, allerdings habe ich da nur alles mit Pferden verschlungen und stieß dabei irgendwann auf die Romane von Ursula Isbel; hab alle Reiterhof Dreililien-Bände mehrfach gelesen und mir später dann auch immer alles, was neu von ihr erschien, gekauft.


    Auf Brigitte Blobel kam ich mit 14, weil ich ein Geschenk suchte. Ich war im Buchladen und wollte für eine Schulfreundin zum Geburtstag ein Buch kaufen. Dabei fiel mein Blick auf "Einen Lehrer liebt man nicht" und weil besagte Freundin gerade heftig in den Sportlehrer verknallt war (und damit sehr nervte, zumal ich den nicht leiden konnte), kaufte ich das Buch. Nun war der Geburtstag aber erst in zwei Tagen und so ein neues Buch bei mir zu hause war zu verlockend, um nicht wenigstens mal anzulesen. :grin
    Dabei blieb es nicht, ich verschlang es geradezu, heulte am Ende wie ein Schloßhund und kaufte das Buch am nächsten Tag erneut; zum verschenken, denn ich wollte es nicht mehr abgeben.
    Dabei nahm ich mir dann gleich noch ein paar andere von Brigitte Blobel mit.


    Mit 15 waren Oma und ich in der Stadt bummeln und natürlich ging ich in den Buchladen. Das schöne Cover von Die Nebel von Avalon sprach mich sofort an, ich kaufte das Buch. Wir wurden auf dem Rückweg trotz Schirm nass bis auf die Haut, mein Buch mit, aber statt es auf die Heizung zu legen, fing ich sofort an zu lesen. Ich konnte es nicht aus der Hand legen, war fasziniert, begeistert, verzaubert. Klar, dass ich sofort schaute, was Marion Zimmer Bradley sonst noch so geschrieben hatte. ;-)


    Meine Mutter ist schon laaaange im bertelsman und meist darf ich mir dann was aussuchen. So war es dann mal wieder soweit, ich begleitete Mama in die Filiale und mein Blick fiel auf das Cover eines Nackenbeißers. Was hatte die Frau für wunderschönes Wallehaar und der Mann so stark und männlich. Ich war 15 und "Wächter meines Herzens" von Johanna Lindsey wurde mein erster Liebesroman. ich verschlang ihn an einem Nachmittag, bekam große Augen und rote Ohren und war erstaunt, WAS für Bücher es gibt. :lache
    Und noch mehr freute ich mich, dass ich in der Bahnhofsbuchhandlung artverwandte fand.
    Fortan verschlang ich also mit großer Begeisterung historische Liebesromane.


    Dann gab es mal wieder den bertelsman-Katalog und dabei wurde mein Blick von "Feuer und Stein" gefangen. Happiger Preis, aber das klang zu verlockend und oh Himmel, was für ein Buch. Es war so geschrieben, dass ich beim Lesen das Gefühl hatte, das alles selbst zu erleben. Und wann erlebt man sowas schon mal? Na eben. ;-)
    Klar, dass ich sofort alles Neue haben muss, was Diana Gabaldon so über potente Schotten schreibt.


    Mamas Bücherregale hatte ich ja schon nach den ersten Lindseys nach artverwandtem abgesucht und dabei einige sehr schöne Romane von Kathleen E. Woodiwiss gefunden, nun war ich mal wieder auf der Suche nach neuem Lesestoff, da sprang mir der Titel "Die Schicksalsnacht" ins Auge, von A. J. Cronin.
    Ich verschlang es an einem Nachmittag und suchte weitere. Inzwischen habe ich alle von ihm, wirklich alle, die er je geschrieben hat, zusammengesammelt in sämtlichen Antiquariaten.

  • Hallo liebe Büchereulen,
    meine Lieblingsautoren habe ich vorwiegend durch Zufall entdeckt.
    Mir sprang ein ansprechendes Buchcover ins Auge, der Inhalt klang
    interessant und schon war es gekauft.


    Aber ich habe es auch schon erlebt, dass ich Buchtipps von meiner
    Freundin oder Kollegen bekommen habe. Hätte ich diese nicht
    bekommen, hätte ich nie im Leben solch ein Buch gelesen. Manchmal
    muß man wirklich mit der Nase draufgestoßen werden.


    Ich bin mir sicher, dass ich hier viele Anregungen bekommen werde.
    Einpaar Werke habe ich mir schon in meiner Wunschliste festgehalten.


    Mensch, Leute, so schnell kann ich ja garnicht lesen, bei so vielen
    Tipps hier im Forum.Da bräuchte ich noch einpaar Jahre mehr zum Leben und Lesen ; )

  • Hallo,


    bei Mir was es die Oma , die mit Lucy Maud Montgomery Anne auf Green Gables schenkte , und die fand ich als Kind klasse sowie Astrid Lindgreen. Oder Bücher die ich heute noch mal gerne lese( wenn ich traurig bin) aus der Kinderzeit sind Else Ury mit Nesthäckchen oder der Trotzkopf.
    Dann kam in der Pupertät Marion Zimmer Bradley dazu mit den Nebeln von Avalon.
    Durch die Schule und die Liebe zur Geschichte kam ich zu Ulrike Schweikert und andere Autoren die das Thema Mittelalter beschreiben und erzählen hinzu.


    Mein Sohn wollte dann irgendwann Harry Potter lesen, bekam dann auch Band 1 und den hat er nie gelesen, aber mein Mann( der fast nie liest) hat alle 7 Bände gelesen.
    Durch meine Begeisterung für Irland, Schottland und England kamen dann Marian Keyes, Maeve Binchy, Erica James, Maeve Haran, Katie Ffjorde, Susan Sallis, Jane Green und viele andere Buchautoren hinzu. :lesend
    Und durch Euch werden es immer mehr Autoren die man gerne liest und immer mehr. :knuddel1

  • Öhm... meine Lieblingsautoren entdecke ich für gewöhnlich, indem ich Bücher von ihnen lese. :grin


    In allen drei Fällen (denn so viele Lieblingsschreiber hab ich) handelt es sich um Spontankäufe oder Geschenke, die sich dann später als Glücksgriffe entpuppt haben. In einem Fall (James Clemens, Das Buch des Feuers) habe ich sogar ein Jahr gebraucht, um mit dem Lesen anzufangen, weil ich das Buch von außen für völlig uninteressant hielt.

  • Cornelia Funke habe ich in der Grundschule entdeckt als wir da die Gespensterjäger gelesen haben.
    Und Antonia Michaelis durch Zufall weile sie ihr gelesen hat und ich einfach mal wieder auf eine Lesung gehen wollte.

  • Zu meinen Liéblingsautorinnen kam ich meist über Freundinnen.


    *Eine Freundin empfahl mir Diana Gabaldon, also hab ich mir Feuer und Stein aus der Bücherei geholt und liebe die ersten 4 Bände der Saga :-)


    *Gegen herkömmliche Liebesromane hatte ich totale Vorurteile, bis mir eine andere Freundin ein Buch von Susan Elizabeth Phillips in die Hand drückte. Seitdem ist sie meine absolute Lieblingsautorin!

  • Hi,


    also zu V.C. Andrews kam ich als Teenie, weil meine Schwester ein Buch von ihr hatte , dass ich mir heimlich schnappte. Seit dem jedes Buch von Andrews besorgt u süchtig danach. Les diese Familienchroniken immer und immer wieder :-).


    Sophie Kinsella wurd mir von Schwesterchen empfohlen, weil sie "die Schnäppchenjägerin" so witzig fand. Daurhin besorgte ich mir alle verfühbaren Bücher von ihr die ich einfach nur köstlich finde. Sie schrieb ja auch unter einem andren Namen früher, auch vond amals las ich ein Buch.


    J.K Rowling Ich wehrte mich mit Händen und Füße gegen die Potter Manie, doch dann sagte ich mir: was ich verteufle muss ich wenigstens kennen. Also nahm ich voller Abneigung das erste Buch zur Hand und PENG, ich war infiziert u seit dem teeue Potter Anhängerin :kiss.


    Kathi Reichs entdeckte ich beim Wühlen in meiner Lieblingsbuchhandlung und verfiel den Geschichten sofort, genau das erichtige für mich! Hab die meisten ihrer Bücher hier.

  • Ich habe zwei Lieblingsautoren: Elizabeth George und W. Somerset Maugham
    Ich kenne die beiden Autoren durch meinen Vater, der den gleichen Bücher-Geschmack hat wie ich. Er hat mir von beiden Autoren irgendwann in meiner Kindheit ein Buch gegeben und ich war sofort begeistert. Mit der Zeit und weiteren gelesenen Exemplaren sind sie dann zu den Autoren geworden, die ich am liebsten lese und auf die ich mich qualitativ immer verlassen kann.

  • Also mein Lieblingsauto ist Sebastian Fitzek. Ich finde ihn echt super. Eine Freundin von mir hat gerade sein Buch ,,Die Therapie" gelesen und weil ich so neugierig war, musste ich es natürlich bestellen. Als ich es dann hatte, habe ich es innerhalb von einem Tag gelesen. Seitdem ist das Buch mein Lieblingsbuch und Sebastian Fitzek mein Lieblingsautor.

  • Meinen Lieblingsautor Jonathan Lethem habe ich mit seinem Roman Amnesia Moon für mich entdeckt, der in dem Katalog eines britischen Vesandladens für Science Fiction folgendermassen angepriesen wurde:


    Zitat

    Since the war and the bombs, Hatfork, Wyoming, is a sick town, full of mutants and sexual deviants. Chaos lives in the projection booth in the abandoned Multiplex, trying to blot out his present, unable to remember his past. Then the local tyrant, Kellogg, reveals to him over a can of dog food in the desert that the bombs never fell.


    Das fand ich irgendwie ansprechend :grin. Muss so ungefähr 1995 gewesen sein.


    Dreizehn Jahre später ist aus Lethem ein respektabler Autor geworden, der in Deutschland auf Lesereisen geht, gute Kritiken in diversen Zeitungen und in 3Sat Kulturzeit bekommt, einen National Books Critics Circle Award und einen McArthur "Genius" Grant erhalten hat.


    So wird er heutzutage beworben:


    Zitat

    Komisch und teilnahmsvoll beschreibt Jonathan Lethem in dieser romantischen Farce die Paradoxien der Liebe, die sich zwischen den Mitgliedern einer aufstrebenden Rockband in Los Angeles abspielen. Der Roman handelt von geistigem Eigentum und seelischer Abhängigkeit, mit einem leisen Anklang an den Sommernachtstraum, der die Bandbreite Jonathan Lethems eindrucksvoll vor Augen führt. Ein subversiver Roman über Oberflächlichkeit und Tiefe in der Liebe.


    - googol

  • Anfangs hatte meine Mutter die Englischen Bücher von der "Freche Mädchen-freche Bücher"-Serie gekauft. Dann habe ich wenig später diese Bücher auf Deutsch in der Bücherei gesehen und lieh mir spontan eins aus. So habe ich angefangen weitere zu lesen.

  • Henry James und George Elliot entdeckte ich, weil sie in einem literarischen Rezension über Fontane genannt wurden ... meine Neugierde war geweckt ...


    Thomas Mann wollte ich schon immer lesen, aber erst als es hieß, ich muss ein Examensprüfungsthema aus dem 20. Jahrhundert wählen (wobei ich doch Fan der vorigen Jahrhunderte bin) und sein Gesamtwerk neben Goethe und Schiller als eines der wenigen zulässigen gilt ... war meine Wahl getroffen ...


    das nichts bereuende eyre