Schreibt Ihr Geschichten die in eurer Stadt spielen?

  • Worin liegt eigendlich der Unterscheid zwischen Inspiration und Kopie?
    Wenn ich dem gelangweilten C&A-Verkäufer nen anderes Aussehn und nen anderen Namen gebe. Dann wäre das doch legitim oder? :gruebel


    In unserm Dorf findet gerade ein Schreibwettbewerb statt in dem INHALTLICHER bezuig erwünmscht ist. ich würde ja mitmachen, würde mir was einfallen :lache (scheiß inspiration)

    "Rettet Robert- bewahrt den kleinen Robert nur als kleine Nebenrolle zu enden"
    (Rubinrot- Kerstin Gier) Macht mit! :lache

  • Es ist nicht zulässig, real existierende Personen handelnd auftreten zu lassen, es sei denn, man hat a) deren Einverständnis oder es sind b) Prominente, die sich - bis zu einer gewissen Grenze - derlei gefallen lassen müssen (wobei erkennbar muss, dass es fiktiv ist). Auch hier ist aber gefährlich, zum Beispiel eine Figur behaupten zu lassen, sie hätte mit Brad Pitt oder wenigstens Til Schweiger geschlafen und derjenige wäre schlecht im Bett. Oder sie erzählen zu lassen, sie hätte BP/TS getroffen, und derjenige wäre ein Idiot. Das klingt im Subtext zu authentisch. Aber man darf eine Figur sagen lassen, der eine oder andere wäre ein Idiot. So etwas wie "Tom Cruise ist doch ein Depp! sagte Anne zu Ingrid" geht also. Prominenz geht mit dem Verlust einiger Persönlichkeitsrechte einher, vereinfacht gesagt.


    Der gelangweilte C&A-Verkäufer ist keine konkrete reale Figur. C&A müsste, sollte es zum Streit kommen, nachweisen, dass sie keinen einzigen gelangweilten Verkäufer haben, dass es bei C&A also, im Gegensatz zu allen anderen Textilkaufhäusern, niemals gelangweilte Verkäufer gibt. Das ist aussichtslos und C&A würde sich mit derlei lächerlich machen. Davon abgesehen gibt es C&A, McDonald's usw. in jedem Stadtbild. Die Nennung dieser Firmen ist absolut zulässig. Wenn man ihnen jedoch Eigenschaften andichtet, die sie nicht haben, wird es gefährlich. Man sollte es also tunlichst vermeiden, dass ein Protagonist von einem BigMäc eine Vergiftung bekommt oder so. Das ist rufschädigend, geschäftsschädigend und vieles mehr. McDonald's würde klagen und gewinnen. Zu recht.


    Eine kleine Firma zu nennen ist auch gefährlich. Große, weltweit agierende Filialbetriebe wie die oben genannten gehören zum Kulturgut, ob man das nun gut finden will oder nicht. Das kleine Café an der Ecke oder der Elektrohandel am Ortsausgang können für sich beanspruchen, wie real existierende Personen (die keine Prominenten sind) vor jeder Art von Verleumdung (ergo Nennung) geschützt zu werden. Deshalb sollte die Authentizität hier enden. Wie gesagt - es sei denn, man hat das Einverständnis. Manch eine Kneipe freut sich über diese Art von Werbung.

  • Oft steht ja vorne im Buch ein Vermerk, dass - sinngemäß - alles frei erfunden sei und Ähnlichkeiten mit echten Personen Zufall seien. Rettet einen das?

    Surround yourself with human beings, my dear James. They are easier to fight for than principles. (Ian Fleming, Casino Royale)

  • Zitat

    Rettet einen das?


    Nur, wenn es stimmt. :grin


    Du kannst schwerlich das kleine Eckcafé "Café Eck" und seinen schrulligen Besitzer, Herrn Müllermeierschulze, eindringlich beschreiben, und dann behaupten, es wäre frei erfunden, obwohl es sowohl das "Café Eck", als auch Herrn Müllermeierschulze gibt. Dieser Disclaimer besagt lediglich, dass alle Personen und Orte von Dir erfunden wurden und Ähnlichkeiten zufällig sind. Das ist keine einseitige Freistellungserklärung, sondern ein Hinweis darauf, dass Du Dich darum bemüht hast, Ähnlichkeiten mit lebenden Personen zu vermeiden. Wenn Dir nachgewiesen wird, dass es diese Ähnlichkeiten dennoch gibt, hilft Dir auch dieser Disclaimer nicht. Und niemand wird Dir glauben, dass die Nennung des "Café Eck" und des Herrn Müllermeierschulze Zufall waren, obwohl Du über diesem Café wohnst. Es glaubt Dir erst recht niemand, dass Du C&A erfunden hast. ;-)

  • Ich schreibe an einer Krimireihe, fünf fertige Manuskripte warten schon, die in Andalusien spielt. Ja, dort wo ich lebe.
    Und als Erinnerung an meine alte Heimat habe ich einen humorvollen Roman geschrieben, der in Hanmburg spielt.


    Warum nicht dor schreiben, wo man sich auskennt? Ich würde mich sicherlich sehr schwer tun, einen Krimi in Kapstadt spielen zu lassen, wo ich noch nie in meinem Leben war!


    :lesend

    Liebe Grüße aus Andalusien
    Susanne :wave


    Das Leben ist kurz -aber ein Lächeln ist nur die Mühe einer Sekunde
    (Kubanisches Sprichwort)


    :lesend

  • Ich habe bei der Fülle von Örtlichkeiten, die in meinen Texten erwähnt werden, nicht immer nachgefragt und bin bislang damit gut gefahren. Hab aber auch nie real existierende Personen benutzt (außer zwei Inhabern einer Kostümwerkstatt, die ich aber um Erlaubnis gefragt hab und die begeistert waren).
    Grenzwertig war es möglicherweise, als ich den Rektor der Stuttgarter Musikhochschule unter Mordverdacht geraten ließ (denn einen solchen Rektor gibt es schließlich) :gruebel, aber ich habe deutlich gemacht, dass diese Figur erfunden ist, hab ihn äußerlich komplett anders beschrieben und ihm eine erdachte Biografie gegeben - natürlich auch einen anderen Namen - bisher kamen keine Klagen. ;-)


    Ein bisschen auf Glatteis hab ich mich im letzten Krimi begeben, denn da hab ich (natürlich über meine Figuren!) deutlich negativ Stellung gegenüber einer fragwürdigen medizinischen Richtung bezogen, und warte heute noch auf Briefbomben einschlägiger Mediziner (der Verlag übrigens auch :grin).




    Rita


    Ich hab das mit Caren und dem Kreuzfahrtschiff in der Mailing-List am Rande mitgekriegt, glaube aber wirklich, dass das Ausnahmen sind. Die meisten Leute/Firmen/Institutionen freuen sich doch, in einem Roman genannt zu werden, solange sie nicht verunglimpft werden; so ist zumindest meine Erfahrung. Natürlich ist man immer auf der sicheren Seite, wenn man vorab um Erlaubnis fragt.


    Den schwulen Käseverkäufer könntest du doch einfach mal unverbindlich fragen, vielleicht ist er ja ganz wild drauf, in einem deiner Bücher aufzutauchen! :lache

    Worte sind Waffen. Wenn Ihnen etwas ganz stark am Herzen liegt, legen Sie Ihre Waffe an und feuern. (James N. Frey)

  • Ich lasse meine Romane auch lieber in Orten spielen, die ich persönlich kenne. Flensburg z.B. liegt bei mir um die Ecke, da war es schön leicht, für den Krimi Flensburger Intermezzo zu recherchieren - und die lokalen Buchhändler haben sich über den Titel gefreut, weil er Touristen zum Kauf animiert.
    Meine Kinderbücher über die Schleifüchse spielen bewusst direkt in meiner Nachbarschaft.


    Aber dauernd bloß vom platten Land - meiner direkten Umgebung - zu schreiben, würde mich langweilen. Also wird jede Urlaubsreise zur Recherchetour. Außerdem liebe ich es, in Fantasiewelten abzutauchen, wo ich alleine bestimmen kann, wie die Umgebung aussieht.


    Was ich vermeide, ist real existierende Menschen zu verwenden. Ich mache lieber aus der realen Museumsdirektorin einen Direktor. Das erspart mir Konflikte und ist rechtlich unbedenklicher, siehe Toms Antworten. Ich verfahre einfach nach dem Motto: würdest du gerne im Roman auftauchen? Nein? Dann tu das auch keinem anderen an. :grin


    Gefion

  • Regiobuecher, z.B. Krimis, sind schon seit Jahren total 'in'. Ich halte das Ganze aber fuer ein zweischneidiges Schwert. Einerseits lesen die Leute so was gerne, andererseits sitzt du mit deinem Regiotext dumm da, wenn du keinen Verleger findest. Die meisten dieser Texte sind nicht so einfach auf eine andere Region umschreibbar - wohin also mit dem schoenen Manuskript, das dich so viel Zeit und Recherche gekostet hat?


    Bevor du also einen Fulda-Roman schreibst, wuerde ich recherchieren, wie viele Verlage es dort ueberhaupt gibt, denen du dein Werk anbieten koenntest. Oder das Ganze zwar Fulda-Roman nennen, aber von vornherein so konzipieren, dass du Fulda jederzeit durch Bingen, Heidelberg oder eine andere Stadt ersetzen koenntest.


    Bei gelangweilten C&A Verkaeufern und leicht wiedererkennbaren Kaeseverkaeufern waere ich sehr vorsichtig, weil man vor Klagen nie sicher ist. Ausserdem hast du das Risiko, dass der homosexuelle Verkauefer laengst woanders arbeitet, wenn das Buch rauskommt - und dann ist der Witz an der Sache sowieso weg.


    Grundsaetzlich ist es besser, wenn du aus dem gelangweilten Verkaeufer einen netten Verkaeufer machst. Aus der uebelriechenden Gasse eine mit frisch gefegtem Kopfsteinpflaster. Aus den verkochten Kartoffeln eine kulinarische Sensation wie sie auch ein franzoesischer Chefkoch nicht besser hingekriegt haette. So was erzeugt einen gewissen Wohlfuehlfaktor, und genau deshalb kommen diese Regiotexte auch so gut an: Die Leute wollen auf ihre Stadt/Region stolz sein. Wenn du an jeder Ecke Maengel aufzeigst, bewirkst du das Gegenteil. Unterschwellig kriegen die Leser ein schlechtes Gefuehl, waehrend sie dein Buch lesen.


    Das ist meine Meinung/Erfahrung, keine Ahnung, ob es auch Statistiken zu dem Thema gibt.


    Noch was: Die Zeiten von Karl May sind vorbei, du musst eine Region und ihre Einwohner gut kennen, bevor du ueber sie schreibst. Es gibt immer ganz genaue Leser, die dir jede Ampel um die Ohren schmeissen, die es im wirklichen Leben an dieser Stelle gar nicht gibt.


    Liebe Gruesse, :-)


    Bettina

  • Zitat

    Original von Lesetante
    Hi ihr,
    wollt mal fragen ob Ihr auch Geschichten schreibt, die in eurer Stadt bzw. Dorf spielen?!


    Update:
    Ja, tue ich. Erst wollte ich, jetzt habe ich angefangen. Und bin auch schon mittendrin.
    Schreibe nun an meinem Vampirroman (allerdings ohne Vampire ;-)), und er spielt in Los Angeles. Meine Protagonistin wohnt im Apartmenthaus, in dem auch ich wohne, und naechtliche Strassenkaempfe spielen auf den umliegenden Daechern. Der beste Kumpel der Heldin ist Concierge im Haus und ich habe einfach die echte Vorlage dafuer benutzt :grin.
    Ich muss mich nur ins Auto setzen, um mir ein Bild von meinen Schauplaetzen zu machen, und das ist einfach kein Vergleich dazu, die Sets nur ueber Fotos und Beschreibungen zu recherchieren (ich weiss, wovon ich rede, ich habe das jahrelang gemacht). Man bekommt einfach ein Gefuehl fuer den Ort, die Gerueche und Geraeusche und kleinen Details. Wunderbare Metaphern finden sich wie von selbst, die Inspiration ist einfach phantastisch. Und z.B. die Konzeption einer Actionszene ist auch viel leichter, wenn man den Platz physisch vor sich sieht und raeumliche Gegebenheiten die Handlung wie von selbst entstehen lassen.


    LG,
    Andrea

  • Ich schreibe zum Teil aus meiner Stadt, mich hat es auf eine schöne Insel verschlagen, wo ich mich aus kenne viel drüber gelesen habe und wo ich selber gerne sein würde.

    Zitat

    Bücher haben Ehrgefühl, wenn man sie verleiht, kommen sie nicht zurück. T.Fontane


    :lesend:fruehstueck
    Ich lese Thomas Mann; Der Zauberberg;

  • Meine Geschichten spielen möglichst an realen Orten, sei es in China, Indonesien, Hamburg oder in Lüneburg. Auch mich inspirieren die realen Gerüche und Geräusche, die Architektur, selbst das lokale Wetter; verwendbare Geschichten und Anekdoten lauern im echten Leben hinter jeder Ecke – es kommt nur darauf an, sie zu finden und dann so zu verwursten, dass sie ins große Ganze passen. Und oft ist es eine Kleinigkeit, eine Merkwürdigkeit, die den Anstoß für eine Geschichte mit komplexer Handlung gibt.
    Trotzdem, um es mit den Worten der Lektorin meines Mannes zu sagen – in einem Roman hat die Wirklichkeit nichts zu suchen. Das ist natürlich überspitzt formuliert, aber in vielen Romanen ist tatsächlich so, dass, sollten die Figuren völlig normal agieren bzw. reagieren, die Geschichte spätestens auf Seite 20 vorbei wäre – die neugierige Journalistin würde beschließen, besser die Finger von der Aufklärung des Mordes lassen und zur Polizei zu gehen. Der Retter des holden Burgfräuleins naht leider nicht in letzter Sekunde, und der unterernährte Drache kann sich endlich mal ungestört den Bauch vollschlagen. Und, und, und. Aber ich schweife ab, denn eigentlich geht es ja um das Setting der Geschichten und die darin wohnenden Menschen.
    Und dabei macht mir die rechtliche Situation eigentlich viel weniger Kopfzerbrechen als die moralische Verantwortung. Natürlich kann ich einer real existierenden Person oder zumindest an eine erinnernde weder einen Mord, Bettgeschichten oder auch nur einen Ladendiebstahl anhängen. Das fällt meinem Empfinden nach in die Kategorie Rufmord. Aber es geht noch weiter: Ich muss auch mit Stereotypen aufpassen und kann nicht ein ganzes Volk, eine ganze Gemeinschaft verunglimpfen und/oder eines Verbrechens beschuldigen.
    Nun handeln in vielen Büchern (auch in meinen :-)) Menschen kriminell, moralisch fragwürdig usw. – weshalb meine Personen, auch die Guten, grundsätzlich frei erfunden sind und als nicht zu pauschalisierende Individuen agieren. Und das tun sie in einer Umgebung, die es gibt, deren geschichtliche und politische Hintergründe stimmen, denn ich möchte ja suggerieren, dass die Geschichten so hätte stattfinden können. Dabei nutze ich bei Ortsangaben oft eine gewisse Unschärfe: Die Cranachstraße in Hamburg gibt es, das Haus von Doktor Kirschner nicht. Die Hausnummer der Wohnung einer Protagonistin wird nicht angegeben, wohl aber die Bäckerei im Erdgeschoss, usw. In meinem zweiten Buch habe ich sogar eine kleine Insel in Indonesien dazuerfunden, mitsamt eines kompletten Volkes. Sowohl die Insel als auch die Kultur dieses Volkes sind aus Versatzstücken der Realität zusammengebaut und wirken im Gesamtzusammenhang real. Ich konnte aber dadurch vermeiden, existierenden Völkern aus dieser Ecke auf den Schlips zu treten, denn das ist so ziemlich das letzte, was ich möchte.


    Liebe Grüße
    von SteffiB

  • Mein Vampirroman spielt nicht in der Stadt, in der ich lebe. (Die war mir irgendwie zu klein dafür :grin )


    Aber er spielt in Deutschland, nämlich in Berlin. :-) Ich war erst einmal dort, aber diese Stadt ist der Hammer! Für Vampire die ideale Location! :-]Der Freund meiner Schwester wohnt dort, den hab ich immer genervt, wenn ich was wissen wollte. :lache


    Vampire in Deutschland sind einfach toll!! *schwärm*



    Liebe Grüße


    Verena

  • Zitat

    Original von MaryRead


    Hier sind noch ein paar. ;-)


    Helene : Ganz meine Meinung - ich habe noch nie eingesehen, warum man als Vampir einen US-amerikanischen Pass braucht.


    MaryRead : Danke für die Erwähnung meines Buches :-)
    Ich fand es damals ausgesprochen inspirierend, durch Köln zu wandern und mir zu überlegen, wie meine Protagonisten die verschiedenen "Locations" wahrgenommen hätten. Ich denke, das hat der Story gut getan. Und dass auch das Bürogebäude meines ehemaligen Arbeitgebers in Düsseldorf auftaucht - nun, das bemerken wirklich nur Insider.

  • Nein - meist spielt es nicht in meinem Kaff :chen
    Meist nehme ich ja Frankreich *schwärm*
    Aber Berlin oder München ist auch ganz schön ...
    Mein Roman spielt in Frankreich.
    Aber wer weiß - vielleicht stattet die Hauptfigur Camille ja mal dem Deutschland einen Besuch ab :)

  • oh ich ganz und garnicht.


    Ich stehe ja voll auf England, Amerika und Australien und alle meine Geschichten spielen entweder in England, Amerika oder Australien. :anbet


    Ich liebe diese Länder einfach und mir kommt es garnicht in den Sinn, sie in meiner Heimatstadt/land spielen zu lassen.


    Vorallem liebe ich die Englische Sprache über alles und finde es so auch passend, das meine Figuren in Englisch sprechenden Ländern leben, außerdem möchte ich auch nach Amerika oder Australien auswandern.


    Was für mich auch praktisch ist, sie passen in jedes Genre das ich bearbeite, mein Geschichtsroman spielt z.b im Mittelalter in England.... :-)

  • Hallo!
    Nein, in meiner Stadt spielt keine meiner Handlungen. Allerdings beeinflusst sie mich sehr, mein Lieblingseiscafé habe ich zum Beispiel ziemlich genau übernommen, oder Häuser aus der Umgebung werden einfach mit eingebracht. Wenn ich mir einen bestimmten Schauplatz ausdenke versuche ich mich auch ein wenig an der Realität zu halten, wobei auch vieles lediglich meinen Gedanken entspringt.
    Aber direkt hier spielt sich nichts davon ab! Ich dichte mir gerne etwas in die großen Städte. Bei München/Berlin/Frankfurt/Paris/New York, reicht mein bisschen Reiseerfahrung und der Rest wird hinzugefügt wie gewollt. Fällt wohl eher kaum auf, ob der Baum in der 3.Straße Rechts in Berlin da jetzt steht, oder nicht ;)
    Allerdings war ich schon des öfteren in der Bretagne in Frankreich (TOLL! SEHENSWERT!) und das übernehme ich dann doch auch 1:1 aus meiner Erinnerung!
    LG
    Batty

    Nimm ein Kind an die Hand und lass dich von ihm führen.
    Betrachte die Steine, die es aufhebt und höre zu, was es dir erzählt.
    Zur Belohnung zeigt es dir eine Welt, die du längst vergessen hast.

  • Ich schreibe seit Jahren an einem Roman, habe damit noch während meiner Schulzeit angefangen... und irgendwie habe ich bei den Orten immer eine bestimmte Gegend in unserer Stadt im Hinterkopf. Dabei nenne ich keine Straßennamen und soweit ich mich erinnern kann (im Moment ruht das "Werk" seit längerem, mangels Zeit zum Schreiben ;-)), habe ich auch den Namen der Stadt nie direkt erwähnt... aber es kann sein, dass jemand wie zB ehemalige Mitschüler von mir unsere Schule und das Viertel drumherum als Handlungsort wiedererkennen werden :grin


    Bei den anderen Plätzen musste ich wegen der historischen Zusammenhänge wirklich reale Orte nehmen und das Kind beim Namen nennen, weil die Städte an sich wichtig für die Handlung sind... aber den Ort, wo die Hauptfigur wohnt und zur Schule geht, habe ich absichtlich vage gelassen (auch wenn man als Autor möglicherweise ein bestimmtes Bild vor Augen hat), das könnte im Grunde jede x-beliebige Stadt im Ruhrgebiet sein ;-)

  • Neee Lieber nicht ;-( ;-( ;-( ;-( ;-( ;-( ;-( ;-( ;-( ;-( ;-( ;-( ;-(
    Erstens ist mir meine Heimatstadt irgendwie zu langweilig(hier passierd nie etwas.)
    Und wen ich meine Heimatstadt erwähnen wurde wären das nicht gerade nette Dinge die ich schreiben wurde(von wegen Langweilig)