buchgenres

  • So ich hab die Suche genutzt uns nix gefunden, weis jemand welche buchgenres es alles gibt, wäre net wenn ihr für jedes Genre 1 bis 2 Beispspiele nennt damit man weis was gemeint ist. Ihr könnt auch eure lieblingsgenres nennen und warum ihr sie bevorzugt oder warum ihr andere absolut ablehnt.


    Mein Hautgenre ist wohl Fantasy, aber ich bin auch in fast jedem anderen genre anzutreffen.


    Meine Beispiele bis jetzt:


    Fantasy:
    Herr der Ringe und co
    Harry Potter
    Das Buch
    Dämonen zum Frühstück


    Horror:
    Carry
    Dr Jeckyll und Mr. Hyde


    Urban Fantasy:
    Lycidas....



    Sci Fi:
    Das Herkules Projekt


    Monster:
    Jurassic Park



    wenn ihr mit einer einteilung unzufrieden seit dann sagt mir was ihr anders machen würdet.

  • das stimmt schon mit der unterteilung allerdings ist mir diese zu ungenau und auf mansche bücher nicht so ganz passend, ich versuche gerade meine bücher in genres zu unterteilen. Ich habe Bücher bei denen ich nicht weis wo ich sie einordenen soll.


    zB:
    Schindlers Liste
    Das Tagebuch von Jack the Ripper
    Unter Einsatz meines Lebens
    Meine schöne Schwester
    Tagebuch der Anne Frank
    Beim Leben meiner Schwester


    Zaniah


    oder meinst du, welche Genres man selbst bevorzugt?


    und das interessiert mich natürlich auch, aber auch warum ihr die genres bevorzugt und was ihr an anderen genres garnicht abkönnt was euch von diesn fernhält.

    Manchmal muss Musik so laut sein das sie wehtut!!!

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  • Du lieber Himmel, da müßte ich ja einen Besinnungsaufsatz schreiben oder wäre tagelang damit beschäftigt, meine Buchregale aufzulisten :pille :grin


    Was ist so schlimm daran, wenn DU nicht genau weißt, welchem Genre ein Buch zuzuordnen ist? Bei vielen Büchern kommen auch mehrere Genres in Frage.

  • Zitat

    Original von BelleMorte
    is mir alles egal :-]


    Das ist natürlich auch eine Möglichkeit. :grin



    Letztlich muß jeder für sich selbst entscheiden, wie er (und "sie" natürlich auch) die Bücher sortiert. Bei mir ist es eine Mischung von "derzeitige Lieblingsbücher in Sichtweite", Thematik, Autor - und nicht zu vergessen die nutzbare Regalhöhe (d. h. viele Bücher stehen nach Format, weil sie nur in bestimmte Regalfächer hineinpassen).


    Hauptsache ist, ich weiß, wo ich meine Bücher finde. :-] (Und dafür gibt es ja BookCook, wo ich den Standort meiner Bücher eintrage.)



    Edit. Sinnentstellenden Schreibfehler berichtigt

    Unter den Büchern finden wir wieder, was uns in der Fremde entschwand, Frieden im Innern und Frieden mit unserer Umgebung.
    (Gustav Freytag, 1816 - 1895, aus "Die verlorene Handschrift")

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  • Ich glaube, Genres sind primär ein Ordnungskriterium des Buchhandels geworden. Man stellt halt Bücher nebeneinander, die ähnliche Schwerpunkte haben, damit die Leute etwas finden, was "so ähnlich ist wie das Buch, das ich neulich gelesen habe". Je nachdem, wie stark man seine Regale untergliedert, kann man dann auch die Genres grob oder fein fassen.
    Fantasy zum Beispiel kann man ebenso in ein Dutzend Unterkategorien einteilen wie den Liebesroman oder den Krimi. Noch verwirrender wird es dadurch, dass Bücher manchmal aus Marketing-strategischen Gründen anders einsortiert werden, als es von ihren Motiven her nahe läge. Zum Beispiel tauchen in vielen historischen Romanen übersinnliche Phänomene auf, manchmal sogar bestimmtend für die Handlung, was sie eigentlich zu Fantasy machen sollte - aber da sich (früher zumindest) der historische Roman besser vekauft hat ... Oder auch "Der Schwarm" von Frank Schätzing - vermutlich haben das viele mit Begeisterung gelesen, ohne sich bewusst zu sein, dass sie einen Science Fiction-Wälzer in der Hand halten.

  • Bei mir regiert das Chaos. Und ich handle nach dem Motto, wer suchet, der findet :lache.


    Im Übrigen finde bei solchen "Suchaktionen" manchmal Bücher, von denen ich gar nichts mehr wusste :wow.

    Liebe Grüße, Sigrid

    Keiner weiß wo und wo lang

    alles zurück - Anfang

    Wir sind es nur nicht mehr gewohnt

    Dass Zeit sich lohnt

  • Zitat

    Original von Red Gun
    So ich hab die Suche genutzt uns nix gefunden, weis jemand welche buchgenres es alles gibt, wäre net wenn ihr für jedes Genre 1 bis 2 Beispspiele nennt damit man weis was gemeint ist. Ihr könnt auch eure lieblingsgenres nennen und warum ihr sie bevorzugt oder warum ihr andere absolut ablehnt.
    Mein Hautgenre ist wohl Fantasy, aber ich bin auch in fast jedem anderen genre anzutreffen.



    Das meinte sie wohl damit :)


    Ich bevorzuge in letzter Zeit vor allem Fantasy... aber warum? Das kann ich nicht mal so genau sagen ^^ Fantasy ist ziemlich facettenreich & so immer wieder spannend.

  • hmmmm, ich finde die Unterteilung der Genres hier bei den Eulen schon ziemlich ausfuehrlich. "Probleme" macht eigentlich nur ein Buch, das sich eigentlich in mehrere Genres einfuegen koennte und sich entsprechend gar nicht einfuegen mag :lache


    Aber wenn dich interessiert, welche Genres die Eulen hier am liebsten moegen, schau mal in diese Umfrage rein.

    Gruss aus Calgary, Canada
    Beatrix


    "Well behaved women rarely make history" -- Laura Thatcher Ulrich

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  • Ich habe bei meiner Einteilung der Genres einfach mal die Euleneinteilung übernommen ;-)
    Nur Zeitgenössisches hab ich weggelassen, weil ich a) nicht weiß, was das ist und b) es doch wieder unter Belletristik einordnen würde.


    Allerdings wäre Sub-Genre eine Möglichkeit, mein BookCook zu füllen :gruebel
    Thriller in Medizinthriller, Kommissarthriller, Politthriller etc :gruebel

  • Hallo, Bernard.


    Zitat

    Oder auch "Der Schwarm" von Frank Schätzing - vermutlich haben das viele mit Begeisterung gelesen, ohne sich bewusst zu sein, dass sie einen Science Fiction-Wälzer in der Hand halten.


    Beziehungsweise ohne einen in der Hand gehalten zu haben. "Science Fiction" als Gattung soll(t)e (mal) eigentlich Romane umfassen, die "Zukünfte" unter besonderer Berücksichtigung wissenschaftlicher Visionen im Hinblick auf technologische Entwicklungen skizzierten. "Der Schwarm" entwickelt zwar eine wissenschaftliche Vision, aber keine menschengemachte Zukunft. Dem Roman liegt keine technologische Vision zugrunde. Einige Puristen und Genre-Gattungs-Streiter würden "Der Schwarm" demnach nicht der SF zuordnen. Da erfundene Lebensformen (u.a. eben jenes Kollektivwesen am Meeresgrund) entscheidende Rollen spielen, könnte man das Buch auch der "Fantasy" einverleiben (Was unterscheidet dieses Wesen vom Troll?). Das Buch ist aber zugleich ein Thriller, irgendwie auch ein Verschwörungsroman, Liebesgeschichte und Wissenschaftsroman.


    BelleMortes Beispiel mit dem Plattenregal ist so schlecht nicht. "Indie" oder, ausgeschrieben, "Independent" bezeichnete mal solche Musikprojekte, die abseits der weltumspannenden Konzerne produziert wurden, von Initiativlabels und kleinen Kollektiven - nicht selten mit verblüffend großem Erfolg. Bald fanden sich aber alle Bands in dieser Sparte, die Musik abseits vom Mainstream machten, also sich den gängigen Klangteppichen oder vordefinierten Genres verweigerten. Dann vermischte sich das. Mit der Schrumpfung der Plattenfirmen, die während der letzten Jahre stattgefunden hat, ist vieles zu "Indie" geworden, was früher schlicht Pop gewesen wäre - und umgekehrt. Combos wie "Green Day" werden als Punkbands gehandelt, sind aber so sehr Punk im ursprünglichen Sinne des Wortes wie Florian Silbereisen oder Karel Gott. "Depeche Mode" wird unter "New Wave" (wie lange kann eine Welle eigentlich neu sein?), "Synthie Pop" und einigen anderen Bezeichnungen geführt, aber eigentlich ist das "nur" eine Popband wie viele andere auch (aber eine sehr gute, um nicht missverstanden zu werden). Um diesem Problem Herr zu werden, wird immer feiner definiert, was schließlich irgendwann zur Folge haben könnte, dass jede Band ihre eigene Gattungsbezeichnung trägt (New-blue-Ghetto-Industrial-Synthie-Punk-Tribal-Pop).


    Und wozu das alles? Damit der Kunde schneller findet, wonach er vermeintlich sucht. Vieles ist ja auch noch "pur". Aber manches eben nicht mehr. Douglas Adams hat mit seinen "Anhalter"-Romanen zwar auch SF vorgelegt, aber eigentlich ein neues Genre definiert. Terry Pratchett wird als Fantasy-Autor geführt, schreibt aber auch Gesellschaftssatiren, und zwar gleichzeitig. Der ganze Gestaltwandler-Krempel (von Vampir bis Werwolf), der derzeit den Fantasy- oder Horrormarkt (oder welchen auch immer) flutet, kann eigentlich unter "Liebesgeschichten über gemischtrassige Paare" subsummiert werden. Vielleicht gibt es diese oder eine ähnliche Bezeichnung demnächst; sie könnte fällig werden, um echte Horrorromane von diesem Zeug abzugrenzen. Wie gesagt, es geht um die Orientierung für den Kunden. Dass man dabei gleichzeitig jene ausgrenzt, die ein Genre (wie z.B. SF) nicht mögen, aber ein dieserart kategorisiertes Buch eigentlich mögen würden (weil es keine "pure" SF ist - wie das genannte "Der Schwarm"), erschwert das ganze.


    BTW: Was "Popromane" sind, ist mir, um ehrlich zu sein, immer noch nicht klar, obwohl ich angeblich welche schreibe. ;-)

  • Zitat

    Original von Bernard
    Ich glaube, Genres sind primär ein Ordnungskriterium des Buchhandels geworden. Man stellt halt Bücher nebeneinander, die ähnliche Schwerpunkte haben, damit die Leute etwas finden, was "so ähnlich ist wie das Buch, das ich neulich gelesen habe".


    Meine Wahrnehmung von Genres ist ähnlich. Genres sind Marketing, ein notwendiges Übel, um es dem Leser einfacher zu machen, etwas für ihn Interessantes zu finden. Aber Genres sind auch schrecklich ungenau.


    Science Fiction ist mein Lieblingsbeispiel.


    Jose Saramago, portugiesischer Nobelpreisträger: Stadt der Blinden


    Kurzbeschreibung: In einer unbekannten Stadt in einem unbekannten Land wird ein Mann, der in seinem Auto sitzt und darauf wartet, daß die Ampel auf Grün schaltet, plötzlich mit Blindheit geschlagen. Aber anstatt in Dunkelheit gestürzt zu werden, sieht dieser Mann plötzlich alles weiß, als ob er "in einem Nebel gefangen oder in einen milchigen See gefallen wäre". Ein barmherziger Samariter bietet an, ihn nach Hause zu fahren (um ihm danach das Auto zu stehlen); seine Frau bringt ihn mit dem Taxi in eine nahegelegene Augenklinik, wo er an den anderen Patienten vorbei in das Behandlungszimmer gebracht wird. Innerhalb eines Tages sind die Frau des Mannes, der Taxifahrer, der Arzt und seine Patienten und der Autodieb allesamt Opfer dieser Blindheit geworden. Als die Epidemie sich ausbreitet, gerät die Regierung in Panik und beginnt, die Opfer in einer leerstehenden Nervenheilanstalt unter Quarantäne zu stellen. Dort werden sie von Soldaten bewacht, die den Befehl haben, jeden, der zu fliehen versucht, zu erschießen.


    John Wyndham, englischer Science Fiction Autor: Die Triffids


    Kurzbeschreibung: Ein Kometenschauer ist über London niedergegangen, und alle Tätigkeit ist zum Erliegen gekommen. Riesige wandelnde Pflanzen bedrohen die plötzlich erblindeten Menschen. Die ganze Stadt ist in gespenstische Stille getaucht, überall bricht Chaos aus. Mit genauem Blick für realistisches Detail führt Wyndham den Leser durch ein apokalyptisches Szenarium, das durchaus aktuelle Züge trägt. Der Mensch hat rücksichtslos in die Natur eingegriffen, und die Natur wendet sich gegen ihn.


    Das eine Buch wird man unter Belletristik finden, das andere unter Science Fiction, dabei ist die Prämisse der beiden Bücher nahezu identisch. Nun könnte man sich als Science Fiction-Fan darüber beklagen, dass Saramagos Roman nur weil er ein ernsthafter Autor ist, nicht als Genre-Literatur bezeichnet wird, tatsächlich ist für die meisten Leser die Trennung der beiden Bücher aber gerade sinnvoll, sonst wären die verschiedenen Bücher eines Autoren verstreut über den ganzen Buchladen. Literatur ist chaotisch und Marketing und Genres versuchen das unmögliche zu schaffen und Ordnung ins Chaos zu bringen.