Cassia&Ky: Die Auswahl - Ally Condie [14 - 17 Jahre]

  • Ich finde die Geschichte klingt interessant (mal ganz abgesehen von gewissen Marketingaussagen) und das Buch steht somit auf meiner Wunschliste. Allerdings bin ich immer noch etwas misstrauisch ... die Investition will überdacht sein. *g*



    Zitat

    Original von hestia2312
    Die Geschichte ähnelt von der Grundidee (alles-überwachendes Regime) und auch von der Schreibweise natürlich dem Buch "Tribute von Panem".


    Ist ein Buch erfolgreich gibt es immer welche, die auf den gleichen / einen ähnlichen Zug mit aufspringen - kennen wir ja von den Vampiren und anderen Gattungen genügend. Aber auch die Autorin von Panem (den ersten Teil lese ich gerade auf Englisch) hat weder Dystopien, noch Geschichten aus der Sicht junger Mädchen erfunden ... also ich finde die Inhaltsangaben klingen doch recht unterschiedlich.

  • Ich habe das Buch gerade bei Amazon entdeckt und auf die Wunschliste gepackt. Da der nächste Teil noch so lange auf sich warten lassen wird hat der erste (noch) keine eile. :grin


    edit sagt: erst muss noch der letzte Panem Teil gelesen werden. ;-)

  • Zitat

    Original von SweetMouse
    Ich habe das Buch gerade bei Amazon entdeckt und auf die Wunschliste gepackt. Da der nächste Teil noch so lange auf sich warten lassen wird hat der erste (noch) keine eile. :grin


    edit sagt: erst muss noch der letzte Panem Teil gelesen werden. ;-)


    Ich reich Dir die Hand ;-)


    Es juckt ja schon in den Fingern ABER auch ich habe noch einiges auf der Liste und der letzte Panemteil steht noch jungfräulich verpackt im Regal...

    "Katzen sind ein geheimnisvolles Völkchen. Es geht mehr in ihren Köpfen herum als wir uns vorstellen können. Das kommt ungezweifelt durch ihren engen Umgang mit Zauberern und Hexen." Sir Walter Scott

  • Ich hab das Buch in der Bibliothek gefunden und da ich neben meinen Hausarbeiten nur leichte Lektüre schaffe, mal auf Verdacht mitgenommen.


    Es ist ein nettes Buch.
    Ich war ja ziemlich gefesselt vom ersten Twilight-Buch (ja, ich gebs zu, auch wenn ich auch da viele Kritikpunkte hatte - fesselnd wars aber :lache), bin ein großer Panem-Fan und mag auch Cassandra Clare sehr - kurz, ich kann mich durchaus für Jugendbücher begeistern.


    Aber für meinen Geschmack ist das Buch einfach ziemlich handlungsarm. Nett, ja, süße Liebesgeschichte, aber es passiert halt wirklich ansonsten nichts.
    Zudem blieb für mich die Protagonistin, obwohl das Buch in Ich-Form geschrieben ist, sehr blass und schwammig, ich hatte gar kein Bild von ihr. Schade, denn gerade der Anfang des Buches ist vielversprechend und die Welt gibt einiges her, auch vom Gruselfaktor her.
    Das soll jetzt wirklich kein Verriss sein, ich fand das Buch nicht doof, aber auch nicht wirklich supertoll.


    Ich werde die Fortsetzung nicht lesen, da gibt es andere schöne(re) Bücher.
    Zum Beispiel die Panem-Trilogie, die hier meines Empfindens nach mehr als nur ein bisschen Pate gestanden hat.


    5,5/10 Punkten.

  • Na Cookiemonster. Das hört sich ja nicht gut an. Ich habe aber jetzt schön öfter gelesen das der erste Teil sich wie ein "Prolog" liest.
    Ich habe mich nun mal auf die Liste der Wartenden eingetragen und werde mir (frühestens in einem halben Jahr so wie die Liste aussieht) das Buch aus der Bücherei holen. Da kann ich nix falsch machen.

    "Katzen sind ein geheimnisvolles Völkchen. Es geht mehr in ihren Köpfen herum als wir uns vorstellen können. Das kommt ungezweifelt durch ihren engen Umgang mit Zauberern und Hexen." Sir Walter Scott

  • Scylla, ich hatte es ja auch aus der Bibliothek und dafür war es vollkommen okay. Ja, es liest sich wie ein langer Prolog. Die Liebesgeschichte fängt an und man lernt die Welt in der die Geschichte spielt kennen. Vielleicht ist das handlungsarme ja auch gewollt, aber mir war das einfach ein bisschen zu wenig, auch wenn es eine ganz nette Lektüre war. Aber es ist keines der Bücher, die lange in meinem Gedächtnis bleiben. :wave
    Schade!

  • Ein Buch, dass besser war, als ich es erwartet habe. Ein wenig wie ein weichgezeichnetes 1984 für Jugendliche. Von mir gute acht Punkte.


    :wave

    :lesend Jonathan Tropper - Sieben verdammt lange Tage


    Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.
    Albert Einstein

  • So, ich bin über eine Zeitschrift drauf gestossen und habe es mir in Englisch bestellt, da es so ein wenig preiswerter war. Alles in allem hat mir das Buch ganz gut gefallen. Da ich Jugendromane eher selten lese, musste ich mich erst in die Welt von Cassia einfinden, deren Gedanken und Sehnsüchte sind nicht so ganz die meinen. Ich finde das Buch sehr ruhig, die zarte Liebesgeschichte mit Ky und der eher milde Konflikt mit Xander sind gelungen und nachvollziehbar, aber nichts aufregendes. Cassias Eltern haben mir gefallen, es scheint, in den beiden steckt einiges an aufmüpfigen Gedanken. Das Ende war mir allerdings zu sehr auf ein weiteres Buch eingestellt, ich mag es, wenn Geschichten abgeschlossen werden. Schließlich bin ich Leserin und nicht nur Konsumentin!

  • Mir schlicht unbegreifend, dass dieses Buch so hochgejubelt wird/wurde. Die Idee mag ja noch halbwegs ansprechend sein, das Buch selbst ist einfach nur stinklangweilig. Da passier ja wirklich absolut rein gar nichts. Dazu blutleere Charaktere, für die man nicht mal ansatzweise ein bisschen Sympathie oder was anderes übrig hat. Die "Heldin" ein naives Mädchen, das selbst bei der Ich-Schreibweise nicht besonders dreidimensional hervorsticht.
    Dazu ist alles toll und ja, keine Ahnung, einfach nur langweilig und lieblos. Für mich wirkt das wie ein ganz billiger Abklatsch der Panem-Trilogie (gut, die mochte ich auch nicht, aber da war zumindest etwas Spannung und Charakterentwicklung abzusehen).
    Aber das hier geht mal so gar nicht. :bonk

  • Habe das Buch auch gelesen, es war auch ok. Fand die Grundidee auch ganz interessant aber es fehlte was. Außer der Liebesgeschichte passiert nicht viel. Es war leicht zu lesen und hatte es auch innerhalb von 3 Tagen durch. Aber ich habe schon schönere und spannendere Bücher gelesen.

  • Cassia lebt in einer Welt, in der alles perfekt und vorhersehbar ist. Ihr Leben wird von der Gesellschaft bestimmt, deren ausführende Organe die Funktionäre sind. Ihr Essen, ihre Arbeit, ja sogar ihr Partner und die Anzahl ihrer Kinder wird vorgegeben. Sie ist glücklich. Doch dann lernt sie Ky kennen und erfährt, was es heißt eigenständig zu denken. Dies ist in der Gesellschaft aber nicht vorgesehen!


    Ally Condie zeigt uns mit ihrem Buch eine Welt in der Zukunft. Eine Welt, in der eigenes Denken und Handeln verpönt, ja sogar verboten ist. Durch ihren ruhigen und sanften Schreibstil schafft sie es, dass man sich als Leser in Cassia und Ky hineinversetzen kann. Dem Schrecken solch einer "perfekten" Welt begegnet man immer und überall. Die Figuren sind toll beschrieben, allerdings reißt die Autorin im ersten Teil nur oberflächliche Eigenschaften an. Das macht Lust auf mehr. Durch die Ich-Perspektive erlebt man mit, wie Cassia beginnt eigene Gedanken und auch kritische Fragen zu stellen. Immer gepaart mit der Angst erwischt zu werden.
    Dieses Jugendbuch regt zum Nachdenken und zum kritischen Fragen an.
    Es ist kein spannungsgeladenes Buch, das hätte auch nicht zur Geschichte gepasst. Wer sich erstmal an den ruhigen Stil gewöhnt hat, wird das Buch mögen.


    Ich freue mich schon auf den 2. Teil.

  • Hab´das Buch gerade beendet.


    Wenn unsere Zukunft so aussieht.... na dann Danke! ich freue mich im hier und jetzt zu leben!


    Aber die Geschichte ist sehr schön geschrieben, wieder mal ein Jugendbuch, das man auch als nicht mehr ganz Jugendliche (:lache ) gerne liest.


    Die Geschichte ist zwar nicht neu erfunden, da wir glücklicherweise mehr als 100 Bücher haben, hat ma´s schon mal gelesen.
    Aber aus Heranwachsender Sicht ist es neu und spannend!


    Sehr empfehlenswert!


    LG
    Sz

  • Mir hat das Buch ebenfalls sehr gut gefallen.
    Bis zur Hälfte empfand ich es noch als ganz nett, nicht herausragend, aber charmant und gut zu lesen, wenn auch etwas arg ... einfach.
    Dazu kam, dass ich es gleich nach einer anderen Dystopie gelesen habe ("Skinned"), und gegen dieses Buch hätte es jedes andere schwer gehabt.


    Aber dann entwickelte diese ruhige, eher scheue Geschichte eine ganz eigene Dynamik und aus der Ruhe wurde eine gut geerdete Kraft, die mich richtig neugierig macht auf die weiteren Teile.
    Schönes Buch :-]

  • Wenn ich jetzt beginne, diese Rezension zu schreiben, weiß ich nicht wohin sie mich führt. Selten war ich von einem Buch so zerrissen. Sätze und Absätze lang schüttelte ich den Kopf über das was dort passiert. KOnnte ich nicht weiter lesen, wollte ich weiter lesen, weil ich auf etwas wartete: ich wartete auf ihr Aufbegehren.


    Jetzt fragt ihr euch auf wessen Aufbegehren oder? Ich erwartete, dass man manche Dinge nicht einfach so hinnimmt, dass man sich wehrt und wie mein Freund nach ein paar Seiten "Die Auswahl" sagte: "Die paaren sich? Ein Paarungsbankett?" Ich versuchte ihm zu erklären, dass Cassia so aufgewachsen ist und es nicht anders kennt, dass die Welt in der sie lebt schon viel älter ist als unsere und viel .... Was sagt man? Moderner weil sie "ewig" gesund sind? Essen nach hause bekommen und selbst nicht einkaufen/kochen? Oder ist sie zurückgebliebener, weil es keine eigene Meinung gibt, nur ausgesuchte Vergangenheit und den Glauben an "Nicht-freie" Partnerwahl"?


    Es ist genau die Frage, die auf dem Buchumschlag steht: Was würdest du tun? Dir ist ein sicheres Leben garantiert, aber du musst dich dem System beugen, egal wen du lieben sollst....


    Cassia lebt wie oben erwähnt in einem extrem sicheren System. Vom Schlaf bis zu den Nährstoffen wird alles von den Funktionären bestimmt und vor denen hat man auch Respekt und Angst. Die Arbeit, die Cassias Familie seit Generation ausübt liegt in im Blut, alle Daten sind auf Mikrochips verfügbar, nie passiert dem System ein Fehler.


    Als Cassie ihren eigenen Paarungschip nach dem Paarungsbankett erhält, scheint alles in Ordnung, aber plötzlich wird ein anderes, auch freundlichen Gesicht, angezeigt. Sie beginnt zu Grübeln und langsam wird sich sympathisch, weil sie lebendig wird... Manchmal braucht man länger um Dinge als falsch zu entlarven... Aber es beginnt...


    Cassia & Kys Geschichte hat mich beeindruckt. So sehr Cassia am Anfang nicht mochte, so sehr liebe ich sie am Ende, weil sie eine Veränderung mitmacht. Nun könnte der geneigte Leser meinen, diese Veränderung geht zu langsam von statten, viel würde nicht passieren und der Widerstand ist auch eher gering. ABER was soll denn dann bitte im nächsten Teil passieren? Man sollte schon meinen, wenn gesagt wird, es wird eine Trilogie, sollte ein Leser fähig sein zu akzeptieren, dass nicht alles in diesem ersten Band geschehen kann.


    Wie ich oben schon erwähnte, war ich teilweise geschockt wie das System in diesem Staat funktioniert. Es grenzte an Überwachungsstaat. Schlimm war es den Tod in diesem Buch zu begegnen, der mich wirklich mitgenommen hat und den ich nicht verstanden habe. Ich möchte nicht verraten wer stirbt, aber ich finde es ist viel zu früh. An diesem Punkt hatte ich für meine Strichliste: "Was würdest du tun?" schon viele Striche auf der "Gegen das System"- Seite.


    Auch am Ende hatte ich ein paar wenige Tränen für Cassia & Ky über. Jetzt sitze ich hier und bin der Meinung, dass Cassia viel schneller hätte aufbegehren müssen, viel deutlicher. Aber kann ich das beurteilen? Das einzige, dass ich weiß ist: Ich möchte früh genug sterben und das werde ich auch ;), bevor so etwas bei uns beginnt zu wirken, denn ganz unwahrscheinlich finde ich alle Dinge in Cassia & Ky nicht.

  • Ich hatte das Buch als WB und habe es flott durchgelesen. Ich fand es gut. Vielleicht ist es langweilig, aber die Welt in der Cassssie und Ky leben ist auch unglaublich langweilig und das schon seit über drei Generationen, da kann man schonmal einen perfekten Überwachungsstaat aufbauen in dem nur wenige aufbegehren. Aber irgendwann tun sie es! Und genau das passiert hier, erst langsam und nur mit kleinen Dingen, wenn Dir ein Leben lang etwas eingetrichtert wurde, dann glaubst Du es - dafür gibt es doch genug Beispiele! Für ein Jugendbuch echt gut. Ich freue mich auf den zweiten Band!