Plauderecke für Autoren

  • KollegInnen interessieren mich nicht.
    Bin eh zumeist als Kollegenschwein unterwegs. :rofl

    Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst. (Evelyn Beatrice Hall) ich wünsche allen einen schönen Tod und eine geruchslose Verwesenung.


    Allenfalls bin ich höflich - freundlich bin ich nicht.

  • Hallo Ihr,


    hab mich jetzt wieder unter Kontrolle. Der nächste Schlagabtausch kann kommen.


    Danke, dass ihr mich ertragen habt.


    :-]


    Eigentlich bin ich nicht so ein Weichei.



    Gruß

    Fay
    Ein Roman ist wie der Bogen einer Geige und ihr Resonanzkörper wie die Seele des Lesers. (Stendhal)

  • Zitat

    Original von magali
    Du hast 'öffentlich weinen' bei Deiner Aufzählung vergessen.
    Scheint das Neueste zu sein.


    Ist ja auch in Ordnung. Wenn jemand meint, das tun zu müssen. Gehört bloß nicht hier in die Ecke, sondern in die Plauderabteilung unter "Mir geht es nicht gut, weil".
    Hierher gehört der Austausch übers Schreiben. Dachte ich.


    Zitat

    Original von Voltaire
    Wer nicht mit Kritik leben kann, sollte am besten mit dem Schreiben aufhören.


    Seufz. Warum schon wieder diese Aussage?
    Was hat das miteinander zu tun? Warum soll ich auf die Bücher toller Autoren verzichten, nur weil sie dünnhäutig sind?
    Du raufst Dich nun mal gern. Ich nicht. Soll ich deshalb mit dem Schreiben aufhören?
    Jeder darf - sofern er die Grenzen des rechtlich Zulässigen nicht überschreitet - andere kritisieren. Aber er darf ihnen nicht vorschreiben, ob sie die Kritik locker an sich abperlen lassen oder ob sie ihnen unter die Haut geht.
    Klar sollte man am besten jedem Jungautor sagen: Du musst damit rechnen, verrissen zu werden. Zu Recht oder zu Unrecht, sachlich oder unsachlich. Stell Dich drauf ein.
    Aber keiner hat das Recht zu sagen: Wenn Du das nicht ab kannst, lass es sein mit dem Schreiben.


  • Das Recht dieses zu sagen hat man schon - man kann halt nur niemand zwingen/vorschreiben dieser Aufforderung nachzukommen.


    Und ist, wenn man seine Meinung sagt, und dieses gern auch in direkter und manchmal harter Form macht mit "raufen" gleichzusetzen?

    Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst. (Evelyn Beatrice Hall) ich wünsche allen einen schönen Tod und eine geruchslose Verwesenung.


    Allenfalls bin ich höflich - freundlich bin ich nicht.

  • Zitat

    Original von Voltaire
    Wer nicht mit Kritik leben kann, sollte am besten mit dem Schreiben aufhören.


    Da ist etwas dran. Wer bekommt Kritik ständig um die Ohren geschleudert wie ein Fischkutter die Wellen des Ozeans? Natürlich - die Schreiberlinge!


    Kritik der Leser, der Testleser, der Kritiker, der Lektoren, der Verlage, der Agenturen, der Buchhandlungen, der Zuhörer bei Lesungen... und am schlimmsten schmerzt die Kritik des Partners.


    Aber das gehört dazu, denn ohne die heftigen Tritte in den Hintern könnten wir nicht das werden, was wir sein wollen und was wir schließlich auch sein könnten. Also, freut euch über jeden Tritt und genießt ihn, denn jeder Schreiberling ist dazu verdammt!


  • Na, da freu ich mich schon mal auf Februar. Denn Tritte sind ja anscheint die Streicheleinheiten eines Neulings. :chen Ich wusste gar nicht, dass ich auf SM stehe. Interessant! :wippe


    Übrigens hat Wolke abgelehnt diesen Thread zu löschen. Es wären zu viele gute Beiträge von Tom drin.

    Fay
    Ein Roman ist wie der Bogen einer Geige und ihr Resonanzkörper wie die Seele des Lesers. (Stendhal)

  • ...ob und wie Kritik, ist mir wurscht (wobei ich Voltaire zu den sehr guten Kritikern zähle)


    Aber, mir geht ein ganz anderes Thema im Kopf herum...e-pub.


    Für mich stellt sich die Gesundheitsfrage und die elend lange Vorlaufzeit für ein print. Das passt, bei dem, was ich alles noch schreiben will, nicht mehr in die real existierende Landschaft.


    Zu Ostern mache ich den Test über Amazo/Kindel (also kein print)
    Verliere ich dadurch 50% meiner print-Stammleser, stehe ich vom Honorar immernoch besser da, als vorher.


    Kommt es so, wird es von mir überhaupt kein print mehr geben. Ich liefere dafür monatlich einen download


    euer hef

  • Zitat

    Original von Fay
    hef, das verstehe ich nicht.
    Soll das heißen, dass du nur noch e-books verlegen lassen willst?
    Gruß


    Fay, Geschwindigkeit ist Zeit mal Weg. Wenn dir die Zeit davon läuft, musst du den Weg verkürzen.


    ....und...ich möchte Voltairs Kritiken noch lesen können.
    Natürlich kann ich beim Verlag auch noch prints haben. Aber das passt mir alles nicht mehr in den Plan. Glaub mir, ich habe es mir genau überlegt.


    Ab diesen Samstag gehe ich in Rente, dazu gibt's noch ein lustiges Kalendertürchen. Aber ab da mache ich endlich was ich will....und lasse mich nicht mehr in Zeittafeln pressen. Bis der Verlag ein print raus hat, habe ich schon wieder drei andere geschrieben. Nee. Ich mag nicht mehr.
    Das muss schneller gehen


    euer hef

  • Okay, habe verstanden.
    Gut, dass die meisten nicht wissen wieviel Zeit ihnen noch bleibt.
    Wünsche dir viel Glück damit, ich denke das E-book wird immer beliebter und du hast genügend Leser beisammen. Da kann nichts schief gehen. Aber das eine schließt das andere ja nicht aus. Du kannst doch erst dein e-book veröffentlichen und dann paralell dazu den Druck deines Buchs anleihern.

    Fay
    Ein Roman ist wie der Bogen einer Geige und ihr Resonanzkörper wie die Seele des Lesers. (Stendhal)

  • Zitat

    Original von beisswenger


    Da ist etwas dran. Wer bekommt Kritik ständig um die Ohren geschleudert wie ein Fischkutter die Wellen des Ozeans? Natürlich - die Schreiberlinge!


    Kritik der Leser, der Testleser, der Kritiker, der Lektoren, der Verlage, der Agenturen, der Buchhandlungen, der Zuhörer bei Lesungen... und am schlimmsten schmerzt die Kritik des Partners.


    Und woran liegt's? Weil offenbar Autoren (wie andere Künstler auch) eher von öffentlicher Anerkennung abhängig sind als Altenpfleger oder Werkzeugmacher. Warum sollten sie sich sonst in Scharen in Leserforen tummeln? Der eine oder andere hier mag zufällig Autor und könnte genauso gut Bauingenieur sein. Nichtsdestotrotz ist die Gruppe der Autoren, gemessen am Bevölkerungsschnitt, hier deutlich überrepräsentiert.
    Und wer die Anerkennung sucht, wird zwangsläufig irgendwann auch auf Ablehnung stoßen.


    Und hinzu kommt, dass der Reiz der Literatur darin liegt (auf welchem Niveau auch immer), dass sie uns mitreißt, warum sollten wir sonst lesen. Umso frustrierender, wenn sie das nicht tut, im Gegenteil, uns wütend macht. Da ist es doch nur menschlich, wenn die Kritik dann eben auch etwas leidenschaftlicher ausfällt.


    Aber jetzt freuen wir uns erst mal, hefs brandaktuelle Meinung zum Thema epub zu hören.

    Menschen sind für mich wie offene Bücher, auch wenn mir offene Bücher bei Weitem lieber sind. (Colin Bateman)

  • Zitat

    Original von Voltaire


    Warum sollte ich dich nicht mögen? :gruebel
    Und mein Beitrag vom gestrigen Tagen hier in diesem Thread bezog sich ganz gewiß nicht auf dich; da hatte ich jemand anderen im Kopf. :-)
    Einfach nicht zuviel in die Eulenbeiträge hineininterpretieren..... :wave


    Ja, ich denke, damit hat er mich gemeint.
    Ich weiß zwar nicht, womit ich den Unmut auf mich gezogen habe - bin weder ein Forenneuling der nur für sich Werbung macht, sondern beteilige mich auch nach Möglichkeiten - aber bei einem Vollzeitjob und an die 100km Arbeitsweg pro Tag kann ich nicht ständig Zeit im Forum verbringen.


    Inzwischen bereue ich, mein Büchlein hier eingstellt zu haben (hatte eine Woche Urlaub und Zeit dafür) -
    Wenn sowas nicht gewünscht ist, dann doch bitte eben die Beiträge begrenzen, die man haben muss, um dort was zu posten.
    Nun, wenigstens hats mir eine Rezenssion bei Amazon eingebracht, die ehrlich ist.
    Ich gebe zu, nach so einem Angriff, nur weil ich hier in der Autorenecke was gepostet habe, weiß ich nicht mehr, wie ich mich hier im Forum verhalten soll.

  • von Draper


    Nichtsdestotrotz ist die Gruppe der Autoren, gemessen am Bevölkerungsschnitt, hier deutlich überrepräsentiert.


    A) wo nimmst du deine Parameter für "überrepräsentiert" her? Hast du die falsche Umrechnungstabelle? Die Eulen haben fast 9000 Mitglieder!!!!


    B) habe ich den Eindruck, dass es von Wolke eine gute Entscheidung war, dass sich Leser und Autoren/innen hier näher kommen.


    C) den Nachsatz hätte Voltaire besser gebracht. Also bitte nicht andere nachäffen


    euer hef

  • also ich musste mir ja schon viel anhören, auch viel von Voltaire, aber dass ich denselben nachäffe :yikes
    Voltaire, wenn wir uns auch viel streiten, nix liegt mir ferner, alls dich nachhzuäffen. :wow


    Ansonsten behalte ich mir vor, wenn mal wieder der obligatorische epub Einwurf von hef kommt, meinen Kommentar zu posten. Zumindest außerhalb der einschlägigen Threads :kiss

    Menschen sind für mich wie offene Bücher, auch wenn mir offene Bücher bei Weitem lieber sind. (Colin Bateman)

  • Zitat

    Original von DraperDoyle
    also ich musste mir ja schon viel anhören, auch viel von Voltaire, aber dass ich denselben nachäffe :yikes
    Voltaire, wenn wir uns auch viel streiten, nix liegt mir ferner, alls dich nachhzuäffen. :wow


    Ansonsten behalte ich mir vor, wenn mal wieder der obligatorische epub Einwurf von hef kommt, meinen Kommentar zu posten. Zumindest außerhalb der einschlägigen Threads :kiss


    Aber zur Autorin h.c. werde ich dich N I C HT ernennen. Das muss man sich verdienen :nono :wave


    euer hef

  • Ich schließe mich jetzt mal Birgit an. Ich glaube oder hoffe zumindest, dass bei fast jedem Autor oder auch Neuautor Zweifel an seinem Schreibvermögen bleiben. Zuletzt entscheidet doch der Leser, ob ihm dass Buch gefällt und auf das Urteil wartet doch auch jeder Schreiber mit Spannung und viel Herzklopfen. Es ist unglaublich schwierig ein wirklich gutes und vorurteilsloses und trotzdem ehrliches Feedback zu bekommen. Da finde ich es gut, wie Tom den Neuautoren zu Seite springt. Ein bisschen mehr Erinnerung daran, wie es bei dem ein oder anderem in seinen Anfangszeiten war, würde da manchmal nicht schaden. Kann mir gut vorstellen, dass auch die Karriere von "echten Autoren" nicht ohne Hochs und Tiefs abläuft.

  • Zitat

    Original von hef


    Aber zur Autorin h.c. werde ich dich N I C HT ernennen. Das muss man sich verdienen :nono :wave


    euer hef


    Wie gut, dass ich als Nicht-Autorin auf derlei öffentliche Anerkennung nicht angwiesen bin ;-) [SIZE=7]da hab ich ja nochmal Glück gehabt[/SIZE]

    Menschen sind für mich wie offene Bücher, auch wenn mir offene Bücher bei Weitem lieber sind. (Colin Bateman)

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