Fan Fiction als Sandkasten für angehende Autoren

  • Soeben kam im Bayrischen Rundfunk ein interessanter Beitrag zum Thema "Fan Fiction".
    Dabei ging es nicht nur um das "internet-geborene" Phänomen selbst, sondern es wurde auch angesprochen, dass Fan Fiction heute eine Art Übungswiese (der nette Sandkastenvergleich im Threadtitel stammt direkt aus dem Beitrag) für angehende Autoren sei, die sich in speziellen Foren und Websites nicht nur das nötige Handwerkszeug aneignen, sondern auch schon einen Fankreis aufbauen könnten.


    Natürlich wurde auch das Thema "Mit dem selbstpublizierten eBook zum Millionär" angesprochen und Amanda Hocking als prominentes Beispiel genannt.


    Mich würde aber interessieren, wie die Eulen (-autoren) das sehen: Gewinnt Fan Fiction wirklich an Bedeutung? Kommen wirklich immer mehr oder überhaupt Autoren auf diesem Weg zu ihren ersten Veröffentlichung?

    :flowersIf you don't succeed at first - try, try again.



    “I wasn't born a fool. It took work to get this way.”
    (Danny Kaye) :flowers

  • Zitat

    Original von Alice Thierry
    ........die sich in speziellen Foren und Websites nicht nur das nötige Handwerkszeug aneignen, sondern auch schon einen Fankreis aufbauen könnten.


    "Könnten" ist genau die richtige Wortwahl. Denn zumeist eignen sie sich ja eben nichts an in ihrer unglaublichen Selbstüberschätzung. Dieses Möchtegern-Autoren sind ja nicht bereit etwas zu lernen, sich durchzubeißen - nein, sie sind oftmals der Meinung, nur weil sie zuhause einen PC haben, wären damit schon die Grundvoraussetzungen für ein erfolgreiches Schriftstellerleben vorhanden. Sie (diese Textmüllproduzenten) leben in einer selbsterschaffenen Traumwelt - wo das Wort "Kunst" eben nicht von "können" kommt. Und in Zeiten des unkontrollierten und ungeschützten "EBook-Verkehrs" werden wir wohl nun noch mehr mit diesen grausamen Texten zugeschüttet.

    Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst. (Evelyn Beatrice Hall)


    Allenfalls bin ich höflich - freundlich bin ich nicht.


    Eigentlich mag ich gar keine Menschen.

  • Hmmm... gute Frage. Fanfiction ist natürlich erst mal sehr einfach für den Anfang, denn man kann auf (mehr oder weniger) gut ausgearbeitete Figuren und Settings zugreifen, die andere Fans schon sehr gut kennen. Damit spart man sich, das selbst ausdenken zu müssen und kann sich auf die wenigen eigenen Figuren, Handlung und Schreibstil konzentrieren. Auf der anderen Seite fehlt so natürlich auch die Übung in diesem Bereich. Dann kann man seinen Stil von anderen bewerten und kritisieren lassen. So man denn möchte. :grin Ich sage mal, nach meiner Einschätzung (ich war in dem Bereich auch einige Zeit lang tätig, ist aber schon etwas her :alter) schreiben die meisten eigentlich nur zum Spaß oder aus Liebe zu "ihrer" Vorlage. Ich denke, diejenigen die wirklich ihren Stil verbessern wollen und nach konstruktiver Kritik suchen weil sie Schriftsteller werden wollen, sind eher die Minderheit. Die meisten wollen sich einfach mit Gleichgesinnten austauschen und ihrer gegenwärtigen Manie frönen.

    „Furcht führt zu Wut, Wut führt zu Hass. Hass führt zu unsäglichem Leid.“

    - Meister Yoda

  • Zitat

    Und in Zeiten des unkontrollierten und ungeschützten "EBook-Verkehrs" werden wir wohl nun noch mehr mit diesen grausamen Texten zugeschüttet.


    Das finde ich auch sehr beängstigend. Je leichter es wird, etwas zu fabrizieren und der Masse zugänglich zu machen, desto mehr sinkt auch das Niveau - mal ganz pauschal gesprochen.


    Ich bin bisher nur sehr periphär mit Fan Fiction in Berührung gekommen. Das, was mir untergekommen ist, fand ich entweder erheiternd (Anschmachtorgien und Projektion sexueller Phantasien) oder einfach gräßlich langweilig und schlecht. :schnarch


    Aber anscheinend haben in diesem Sektor manche Schreiber ihre treue Fangemeinde und bringen es sogar zu irgendwelchen Veröffentlichungen.


    In den BR-Beitrag hieß es übrigens auch, dass angeblich sogar bekannte Autoren Fan Fiction produzieren und das den Verlagen gar nicht schmeckt. ?(


    Das größte Gegenargument zu "durch Fan Fiction zur eigenen Veröffentlichung" sehe ich persönlich darin, dass die Fan Fiction-Schreiber auf vorhandene Ideen, Figuren und Settings zurückgreifen, also letztlich nur etwas Fremdes verhackwurschten.
    Da fehlt für mich der eigene kreative Schaffensprozess. Fan Fiction ist im Grunde nur ein Wiederkäuen, ein Aufkochen.


    Ob das als Grundlage für eine Schriftstellerkarriere genügt?

    :flowersIf you don't succeed at first - try, try again.



    “I wasn't born a fool. It took work to get this way.”
    (Danny Kaye) :flowers

  • Zitat

    Original von Alice Thierry
    Je leichter es wird, etwas zu fabrizieren und der Masse zugänglich zu machen, desto mehr sinkt auch das Niveau - mal ganz pauschal gesprochen.


    Da fehlt für mich der eigene kreative Schaffensprozess. Fan Fiction ist im Grunde nur ein Wiederkäuen, ein Aufkochen.


    Ob das als Grundlage für eine Schriftstellerkarriere genügt?


    Das Niveau wird sinken, wie du schon eingangs ganz richtig festgestellt hast. Und da der Begriff "Schriftsteller" nicht irgendwie geschützt ist, kann sich halt jede/jeder so nennen, was dazu führen wird, dass auch hier die Ansprüche erheblichen - wenn nicht so gar ganz nach unten - heruntergeschraubt werden müssen.


    Es wird auch hier - wie so invielen anderen Bereichen auch - dazu führen, dass die Mittelmässigkeit (mit Tendenz nach unten) zum Standard erhoben wird. :-(

    Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst. (Evelyn Beatrice Hall)


    Allenfalls bin ich höflich - freundlich bin ich nicht.


    Eigentlich mag ich gar keine Menschen.

  • Spielst Du auf Musik und Filme an? ;-)


    Auch wenn das Wort "Schriftsteller" nicht geschützt ist - eine Karriere hat man eigentlich doch nur, wenn man etwas erfolgreich praktiziert.


    Das wären dann also Schriftsteller ohne Karriere. Oder Fan Fiction-Autoren ohne Fans. :-]

    :flowersIf you don't succeed at first - try, try again.



    “I wasn't born a fool. It took work to get this way.”
    (Danny Kaye) :flowers

  • Zitat

    Original von Alice Thierry
    Spielst Du auf Musik und Filme an? ;-)


    Unter anderem gehören auch Musik und Filme dazu. Aber ich denke da beispielsweise auch an das Niveau von Tageszeitungen. Wenn ich überlege, wie sich im Laufe der Jahre die SÜDDEUTSCHE ZEITUNG zu ihrem Nachteil verändert hat; zu Zeiten eines Hans Heigert da war die SZ eine wirklich ausgesprochen lesenswerte Zeitung, da wurde noch argumentativ hochstehend kommentiert. Und heute? Ohne jeglichen Tiefgang dafür aber Stammtisch-Argumente (nicht immer - aber leider immer öfter)..... :-)


    Zitat

    Das wären dann also Schriftsteller ohne Karriere. Oder Fan Fiction-Autoren ohne Fans.


    Diese Schreibbanausen merken erst sehr spät (manche vielleicht auch nie), dass sie mit ihrem Gestümpere nie Karriere machen werden.... :-(


    Leider aber findet sich aber immer wieder "Fans" die auch den grössten Schwachsinn anhimmeln.... :-( :bonk

    Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst. (Evelyn Beatrice Hall)


    Allenfalls bin ich höflich - freundlich bin ich nicht.


    Eigentlich mag ich gar keine Menschen.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Voltaire ()

  • Es gibt einige Autoren, die mit Fan Fiction angefangen haben - Iny Lorentz beispielsweise gehören dazu, wenn ich mich recht erinnere. Das Phänomen gibt es übrigens schon seit fast hundert Jahren - die Fans von Arthur Conan Doyle waren die ersten, die eigene Geschichten schrieben, die auf seinen Figuren basierten. Zu einer Art Epidemie wurde es mit "Star Trek".


    Selbstverständlich ist es immer gut, als Autor zu üben, wobei keine Rolle spielt, ob man Fan Fiction schreibt, an den Eulen-Schreibwettbewerben teilnimmt oder einfach täglich eine Kurzgeschichte verfasst. Bei organisierter Fan Fiction steht Feedback zur Verfügung, man erhält also Rückmeldungen zu den Texten. Allerdings ist der Wert dieses Feedbacks nicht unbedingt durchgehend hoch, da solche Communities ganz automatisch zur Selbstbeweihräucherung neigen, was auch für viele Autoren- und Schreibforen gilt. Und Headhunter sind in diesen Foren auch nicht unterwegs (es gibt keine Verlags-Headhunter). Viele dieser Texte sind sehr originell, oft klug und manchmal sogar beeindruckend. Die meisten aber eher nicht, wie bei allen Veranstaltungen dieser Art. Möglich, dass es sich trotzdem (s.o.) um ein Sprungbrett für einzelne handelt oder gehandelt hat, aber auf solche Ausnahmen sollte man sich nie kaprizieren, wie auch auf die hier genannte eBook-Millionärin: Diesen Leuten stehen immer viele (zehn-, hundert-)tausend gegenüber, die derlei nicht schaffen. Und die, die es geschafft haben, hätten das wahrscheinlich auch ohne FF-Foren. Es ist also nicht notwendigerweise das Biotop, das eine originelle Lebensform hervorbringt, sondern die Lebensform war schon originell, bevor sie ins Biotop eingezogen ist.

  • Zitat

    Original von Tom
    Es gibt einige Autoren, die mit Fan Fiction angefangen haben - Iny Lorentz beispielsweise gehören dazu, wenn ich mich recht erinnere.


    Und man sieht, wohin das führen kann. :wave

    Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst. (Evelyn Beatrice Hall)


    Allenfalls bin ich höflich - freundlich bin ich nicht.


    Eigentlich mag ich gar keine Menschen.

  • Ja nun, der Großteil von FanFiction ist wirklich entsetzlich-grauselig.
    Andererseits - man muss es ja nicht lesen, wenn man nicht will :grin.


    Allerdings stimmt es schon, dass jeder mal irgendwo anfängt. Der Unterschied zur Situation vor 20 Jahren ist der, dass die, die damals ihre Karl-May-FanFiction in karierte Heftchen geschrieben haben, die in Ermangelung von Internet nicht einer jubelnden Masse Gleichgesinnter zeigen konnten, sondern das Heftchen schamhaft vor den Klassenkameraden versteckt haben, weil Winnetou-Geschichten in karierte Heftchen schreiben als uncool galt.


    Die gleichen Leute, nur eine Generation später, tippen jetzt fehlerverseuchte Dragonball-Fan-thasien in ihren Computer, und ein paar von denen werden es mal zu was bringen - weil sie selbstkritischer sind als der Rest, mehr um's Handwerk bemüht, und irgendwann echten Ehrgeiz entwickeln. Der Rest übt entweder für schöneres Tagebuch-Schreiben und erfreut sich am Hobby, oder gibt eines Tages desillusioniert auf, weil keiner ihre selbstverlegten eBooks kaufen will. Das ist allerdings ein längerer Prozess.


    Ich kenne auch ein bis zwei Autoren, die ihre ersten Versuche in der FanFiction-Ecke unternommen haben - Jenny Benkau z.B. hat da, wenn ich nicht irre, auch mal was gemacht, und die kann wirklich richtig gut schreiben. Meine bescheidene Meinung.
    Ich selber konnte FanFiction nie was abgewinnen, war einfach nicht meine Welt - aber das könnte auch daran liegen, dass ich aus der Winnetou-Geschichten-in-karierten-Heftchen-Schmuddelecke stamme.


    LG, Andrea

  • Zitat

    Original von Tom
    Zu einer Art Epidemie wurde es mit "Star Trek".


    Äh, ja, ich bekenne mich schuldig... :grin
    Star-Trek-Geschichten waren meine ersten, die jemals einen Anfang, einen Mittelteil und ein Ende hatten, so weit hatte ich es vorher nie gebracht. Allerdings hat diese Storys damals in den 80ern auch nur meine Freundin zu Gesicht gekriegt, und wenn sie inzwischen mein Mann mal zum Amüsemang gelesen hat, wird das der "Kreis" der Leser bleiben - was sicher auch besser so ist. :chen


    Ob man damit das Schreiben lernen kann, weiß ich nicht. Wie schon gesagt wurde, kann man mit Fan Fiction immerhin schon auf einen großen Hintergrund zurückgreifen, den man nicht erst selbst erfinden muss - am Drumherum muss man aber schon noch genug basteln. Ob ich damals mutig genug gewesen wäre, so etwas in einem Forum einem doch breiteren Publikum vorzusetzen - ich weiß nicht. Denn zumindest zu meiner Zeit wurde in altmodischen gedruckten Newslettern und Magazinen wirklich nicht nur beweihräuchert, eher auch mal im Gegenteil. :grin


    Wer schreiben will, muss schreiben, und zwar immer wieder - eine schöne Übung, die noch dazu Spaß macht, ist Fan Fiction in meinen Augen auf jeden Fall. :wave

  • Soweit ich das verstanden habe, ist der Podcast des jeweiligen Tages immer erst am Folgetag abrufbar. Also heute der von gestern und morgen der von heute. Deshalb der olle Fritzi Duo.


    Ist ja auch verständlich, wenn das erst mal eingepflegt werden muss.


    Also am besten Morgen nochmal probieren, DraperDoyle.

    :flowersIf you don't succeed at first - try, try again.



    “I wasn't born a fool. It took work to get this way.”
    (Danny Kaye) :flowers

  • Cassandra Clare hat auch mit FanFictions angefangen. Als Cassandra Claire.


    Ich hab eine Zeitlang im Remus-Lupin-Wahn sehr viele Harry-Potter-FanFictions gelesen. Da muss man sich durch viel Scheisse wühlen, um einige Perlen zu finden, aber einiges fand ich richtig gut. Ich wünschte nur, ich hätte damals schon einen Kindle gehabt, ich hab das Zeug noch am PC gelesen. Aus meiner Lieblingsgeschichte habe ich inzwischen ein Kindle-eBook gebastelt.
    .

  • Nur mal was zur Qualität von Fanfiction:


    Das vieles Schrott, ist, gerade in überlaufenen Fandoms a la Harry Potter oder vielen Mangas und Animes, ist klar. Und je nach Seite findet man wirklich nur Schrott.


    Aber: Es gibt auch die anderen und je älter die durchschnittliche Zielgruppe der Sendung/des Buches/was auch immer ist, desto mehr werden es. Ich lese in letzter Zeit wieder reativ viel, zu Sherlock momentan, vorher auch zu Torchwood oder teilweise eben zu Star Trek und da gibt es Autoren (bzw. meistens Autorinnen), die haben es eben wirklich drauf. Und manche von denen bringen durchaus nachher auch Bücher raus. Man muss etwas suchen und die englischsprachige Community scheint mir auch meist besser zu sein als die deutsche, aber dass alles nur Müll ist, stimmt einfach nicht! Gerade bei Livejournal kann man richtig tolle Sachen finden, wenn man sich ein bisschen die Zeit zum Suchen nimmt. Im Januar habe ich noch zwei jeweils 100.000 Wörter lange Fanfics gelesen, und da hatte ich definitiv schon publizierte Romane, die deutlich schlechter waren. Da ziehe ich dann echt den Hut vor.


    Übrigens hab ich selber früher ab und an geschrieben, aber war doch immer zu faul - eigentlich wäre das aber mal wieder ne gute Sache!

  • Zitat

    Original von amoeba
    Nur mal was zur Qualität von Fanfiction:


    Das vieles Schrott, ist, gerade in überlaufenen Fandoms a la Harry Potter oder vielen Mangas und Animes, ist klar. Und je nach Seite findet man wirklich nur Schrott.


    Aber: Es gibt auch die anderen und je älter die durchschnittliche Zielgruppe der Sendung/des Buches/was auch immer ist, desto mehr werden es. Ich lese in letzter Zeit wieder reativ viel, zu Sherlock momentan, vorher auch zu Torchwood oder teilweise eben zu Star Trek und da gibt es Autoren (bzw. meistens Autorinnen), die haben es eben wirklich drauf. Und manche von denen bringen durchaus nachher auch Bücher raus. Man muss etwas suchen und die englischsprachige Community scheint mir auch meist besser zu sein als die deutsche, aber dass alles nur Müll ist, stimmt einfach nicht!


    stimme ich absolut zu.
    Ich habe kaum deutsche Fanfiction gelesen, da das meistens tatsächlich Schrott war (sprich, in den Fandoms in denen ich unterwegs war). Aber bei englischer Fanfiction gibt es wahre Perlen. Ich habe in manchen Bereichen dort auch Romane gelesen, die wesentlich besser waren als vieles gedrucktes. Gerade bei Star Trek zum Beispiel waren ja viele der späteren veröffentlichten Romane von Lohnschreibern, die einmal zu dieser Serie und einmal zu jener Serie schrieben, und wo man den Eindruck hatte, die kennen die Charaktere überhaupt nicht richtig. Gute Fanfiction-Autoren dagegen kennen ihre Charaktere und ihr Setting.


    Ich finde Fanfiction eine gute Spielwiese. Allerdings nicht, wenn es eben nur daraus rausläuft, sich von anderen Fans beweihräuchern zu lassen. Letzten Endes kommt es darauf an, ob der Autor selber Entwicklungspotential hat und sich beim Schreiben weiterentwickelt, und dann eben den Sprung raus aus der Fanfiction schafft. Und das ist ja schon mehr als einem Autor gelungen.


    Zitat

    Original von Alice Thierry
    Fan Fiction ist im Grunde nur ein Wiederkäuen, ein Aufkochen.


    Das würde ich bei guter Fanfiction nicht so sehen. Betonung liegt allerdings auf "gut". Denn zum einen erfordert es, Charaktere und Setting gut zu kennen und sich gut und stimmig einfügen zu können, gleichzeitig aber auch eine originelle neue Story zu erzählen, die in das ganze Universum passt. Aber das findet man halt wirklich nur wenn es gute Stories sind, und die muss man wirklich erst mal finden.


    Edit fügte ein fehlendes a ein.