Der Seidenspinner – Robert Galbraith

  • Danke magali, du hast das prima in Worte gefasst, was ich nicht so ganz greifen konnte. Mir hat der zweite Teil eigentlich besser gefallen als der erste - ich fand ihn kurzweiliger aber immer noch sehr langatmig. Außerdem ist mir wirklich schleierhaft, warum Frau Rowling so auf dem Ekelfaktor herumreitet, genauso wie die ständigen sexistischen Bemerkungen, deren Beschreibungen diesmal schon fast pornographisch sind. Muss man in einem guten Krimi nicht unterbringen, wenn man unbedingt ins Gerede kommen will, dann schon.


    Robin fand ich ziemlich kindisch manchmal - aber magali hat Recht, sie ist eigentlich die interessanteste Figur in der Geschichte. Sie entwickelt sich langsam, dafür aber realistisch - gelungen auch die Wendungen, die Rowling ihren Verlobten nehmen lässt. Ich kann mich aber von der Vorstellung einer perfekten Sekretärin der fünfziger Jahre nicht lösen und bin jedesmal wieder verblüfft, wenn Smartphones ins Spiel kommen.


    Der Ex von Cormoran könnte ich auch mit Begeisterung in den Hintern treten - und ihn gleich mit, da er sich so lange von ihr beeinflussen lässt. Zum Glück hat er diesmal richtig gehandelt.


    Leider ist das Hörbuch diesmal nicht gekürzt - das hätte der Geschichte bestimmt gut getan, ich musst wirklich nicht bei jedem Pubbesuch wissen, was getrunken und gegessen wurde. Trotzdem freue ich mich auf den dritten Teil - mal sehen, wie sich die beiden entwickeln.


    LG
    Patty

  • Zitat

    Original von magali
    Der zweite Krimi hat mich enttäuscht und zwar, weil er alle Erwartungen erfüllt.


    Mich nicht, und zwar gerade deshalb, weil er meine Erwartungen erfüllt hat. Ein schöner (Ent-)Spannungskrimi.

    Zitat

    Original von magali
    Man liest und liest und wird ganz wundebar unterhalten. Intelligent unterhalten und witzig auch noch. Es ist ausschweifend erzählt, man kann sich hineinfallen lassen und von den Worten weitertragen. Stunde um Stunde um Stunde ...
    Mehr kann man sich nicht wünschen und trotzdem fehlt genau das Quentchen 'mehr'.
    Es gibt nämlich kaum einen Grund, warum man dieses Buch lesen soll und nicht ein anderes.


    Absolut richtig, aber ich sehe auch keinen Grund, gerade dieses Buch nicht zu lesen.


    Zitat

    Original von magali
    Es ist viel zu ausschweifend und viel zu wortreich. An nicht wenigen Stellen wirkt der Ausdruck gesucht.Sstatt eines kurzen Worts wählt Rowling gezielt das wuchtige mehrsilbige, eine Sünde eigentlich in der englischen Stilistik.
    Viele Beschreibungen werden dadurch zu lang, aufgebläht.
    Ähnliches gilt für die Charakterisierung Strikes, sie wiederholt sich. Wie oft wird erwähnt, woher sein Name kommt, was mit seinem Knie ist, was er ißt, wieviel Biere er trinkt und wie sehr er unter seinem Trauma leidet? Eine Entwicklung der Figur dagegen vermißt man.
    Daß der Fall am Ende nur mithilfe alter Freunden und anderen persönlichen Verbindungen in höhere Kreise zu lösen ist, ist wenig überzeugend. Das hat märchenhafte Züge. Wie die Inszenierung des Mords auch.


    Ich nenne es gemütlich. Ja, es gibt zig Wiederholungen und das kannn man langatmig finden. Ich habe mich in diesem Buch quasi eingerichtet und fand es beruhigend, dass Cormoran sich nicht groß entwickelt, das kommt schon noch. Darum mache ich mir keine Sorgen. Rowling hat da sicher noch einiges vorgesehen.


    Zitat

    Original von magali
    Handwerklich versiert, sauber ausgeführt, alles richtig gemacht und doch nichts Besseres geleistet als das, was schon vorhanden ist. Viel zu konventionell aufgezogen, zu viele Traditionen übernommen und viel zu viele Worte darum gemacht.
    Die Vorschau auf Band 3 zeigt, daß Rowling den gewählten Weg weitergehen wird. Er ist sicher, weil ihn schon viele eingeschlagen haben.
    Man kann sich auf tolle Krimis freuen.
    Bloß besonders interessant werden sie eher nicht mehr werden.


    ZUm Glück geht Rowling den gewählten Weg weiter. Für mich ist diese ruhige Schreibweise und von mir aus auch konventionelle Geschichte eine Ruheinsel innerhalb der Flut von blutigen Thrillern mit immer grausameren Mordmethoden und verschwurbelteren Handlungen, ein Blick auf eine grüne Rasenfläche sozusagen :-) Und das kann gerne so weitergehen.
    Es ist ja nicht so, als wäre Rowling die einzige Autorin auf dem Markt, die Krimis schreibt. Dann käme ich über kurz oder lang vielleicht auch zu dem Schluss, dass das als Unterhaltung eher unzureichend ist. Aber in diesem Genre ist sie für mich ein echtes wohltuendes Highlight und wird hoffentlich auch weiterhin meine Erwartungen so gut erfüllen. :-]

  • Damit da keine Mißverständnisse aufkommen:


    wenn jemand einen guten, soliden und spannenden Krimi in englischer Tradition lesen will, ist sie bei JKR bestens aufgehoben. Viel besser geht es zur Zeit wohl nicht. Da wären die Galbraith-Krimis auch die ersten, die ich empfehlen würde.
    Wobei ich der Meinung bin, daß 'Silk Worm' ziemlich blutig ist und viel Ekelhaftes detailliert beschreibt. Jemandem, die 'gemütliche' Krimis möchte, würde ich gerade diesen Band nicht empfehlen.


    Aber auch im Rahmen des Kriminalromans ist mehr möglich und wird auch mehr gemacht, die AutorInnen wissen das selbst. Es gibt immer wieder welche, die die gesetzen Grenzen verschieben, Bücher vorlegen, bei denen man sich fragt, inwieweit das noch Krimis sind. Oder welche, die schräg sind, andere Mittel einsetzen, mit Schnitten arbeiten wie im Film, das Genre dahin mitnehmen, wo sie sich sich befinden, ins 21. Jahrhundert.
    Das Schwierige ist, daß, wenn die Grenzen mal verschoben sind, die Verschiebung der Maßstab für das jeweilige Genre wird.
    Deswegen kann trotzdem jede lesen, was ihr zusagt, das hat damit nichts zu tun.
    Aber beim Einordnen ins große Ganze geht man anders vor.


    Ich neige zu der Ansicht, daß z.B. die immer wieder aufgekommene leise Kritik, daß die Galbraith-Romane so einen fünfziger oder sechziger oder sogar vierziger Jahre-Touch haben, obwohl sie deutlich nach 2000 spielen, eben daher rührt, weil JKR den traditionellen Weg wählt.
    Leserinnen verwirrt das doch ein wenig.



    tinkerbell


    zu Deiner Frage nach dem Ekelfaktor und dem Sexismus im Buch:


    das gehört zum Grundthema der Geschichte. Es geht um Rollenvorstellungen, was sind Männer, was Frauen, welche Erwartungen haben wir, was ist 'typisches' Verhalten. Einige Personen im Buch sind unglücklich, obwohl sie sich traditionell verhalten, also alles richtig machen (heiraten, Kinder, Häuschen), andere weil sie sich gegen die Tradition verhalten(Schwule), wieder andere leiden, weil sie gern traditionell leben würden, aber nie Partner/Partnerin gefunden haben.
    Um zu zeigen, wie verdreht Traditionen in dem Berich sind und wie sehr sie Menschen schaden, zeigt JKR überdeutlich den seelischen Schaden, den das anrichtet.
    Daß sie sich von den alten Rachtragödien anregen ließ, überdreht das Ganze zusätzlich.


    Ich habe grad nachgeschaut, ob es von den wichtigsten Theaterstücken, auf die JKR sich bezieht, deutsche Wikipedia-Artikel gibt, gibt's aber leider nicht. Also stell Dir als Vorlage/Anregung für den Roman Geschichten vor, in denen Familien sich gegenseitig zerfleischen, Haßtiraden schmettern, Verwünschungen und üble Flüche, sich ermorden. In denen Leute glauben, daß sie Wölfe sind und Leichen aus Gräbern buddeln(echt wahr!), andere schrecklich sterben, weil sie ein vergiftetes Buch in der Hand halten, sich hassen über diese Welt hinaus und Familienbankette in Blutorgien enden.
    Das Publikum liebte das vor vierhundert Jahren.


    Du hast das Hölrbuch gehört, ja? Werden da die Zitate aus den Stücken, die über den Kapiteln stehen, mitvorgelesen?



    Aber:
    JKR beschreibt Abschlachten und psychische Grausamkeiten nicht um des reinen Effekts wilen, wie es in vielen marktgängigen Thrillern geschieht, es hat seinen Sinn in der Handlung.
    Dies umso mehr, weil es mit dem zweiten Thema verbunden ist, Schreiben und Literatur. Da haut sie auch beträchtlich auf den Putz.
    So ganz zur Entspannung ist das Buch nun auch nicht.
    :lache



    :wave


    magali

    Ich und meine Öffentlichkeit verstehen uns sehr gut: sie hört nicht, was ich sage und ich sage nicht, was sie hören will.
    K. Kraus

  • Ja, das Hörbuch ist ja leider ungekürzt - inklusive sämtlicher Zitate. Und es gibt genug Beispiele für Krimis, in denen sich auch Familien zerfleischen, ohne so ausgebreitet auf die sexistische Schiene zu fahren. Wenn ich alleine an das Buch denke, dass der Autor in dem Buch geschrieben hat, dann frage ich mich wirklich, wer so etwas ekelhaftes lesen möchte. Ich weiß, es wird bestimmt Personen geben - aber an der Geschichte fehlt einfach alles. Sie dient ja nur für die Beispiele der realen Personen, deren Fehlverhalten öffentlich gemacht wird und bis ins Peinlichste ausgeschlachtet wird - vom Autor im Buch und somit auch von Frau Rowling. Um Kritik zu üben kann ich mich auch einer anderen Sprache bedienen, muss wirklich nicht so grobschlächtig sein.


    Das hat mich an dem Buch unglaublich gestört - und ich konnte es noch nicht mal überblättern :bonk

  • :lache
    Anhören wollte ich mir die Zitate nicht auch noch. Ich habe sie meist überlesen und erst im Nachhinein noch mal angeguckt.


    Und nein, natürlich muß man nicht so grobschlächtig sein. Sie hat sich halt dafür entschieden, weil sie ihr Thema vor der beschriebenen Folie bearbeiten und präsentieren wollte. Der 'Sexismus' gehört dazu, er prägt uns auch noch. Sie kritisiert es ja.


    Ich fand die Auszüge aus Bombyx-Dingens auch ausgeprochen widerlich. Aber es ist die Entscheidung der Autorin, muß man hinnehmen.

    Ich und meine Öffentlichkeit verstehen uns sehr gut: sie hört nicht, was ich sage und ich sage nicht, was sie hören will.
    K. Kraus

  • Zitat

    Original von magali
    Wobei ich der Meinung bin, daß 'Silk Worm' ziemlich blutig ist und viel Ekelhaftes detailliert beschreibt. Jemandem, die 'gemütliche' Krimis möchte, würde ich gerade diesen Band nicht empfehlen.


    Hm, vielleicht ist gemütlich der falsche Begriff. Ich meinte damit auch nicht den Krimi im Ganzen, sondern die vielen Beschreibungen, besonders was die Person Cormorans betrifft. Und die blutigen bzw. Sexszenen, so schlimm fand ich sie nun nicht, sind ja keine Effekthascherei, sondern in der Handlung begründet.

  • Ah, okay, danke. Dann sind wir wir wieder beieinander ein Stück weit.
    Strike selber ist mri als Protagonist eher fern, aber was ich in 'Silk Worm' sehr mochte, waren die Beschreibungen der Winterwelt. Der Eisregen in London, die Fahrt nach Cornwall, der winterliche Garten hinter dem Club.
    Da fand ich JKR at her very best und hätte keinen Satz missen wollen.


    Blöde Frage: kann eigentlich jemand den Nachnamen von Robin aus dem Stand nennen?
    Von Cormoran hört man immer beide Namen, Robin hat hier nur einen Vornamen. Oder?
    :gruebel

    Ich und meine Öffentlichkeit verstehen uns sehr gut: sie hört nicht, was ich sage und ich sage nicht, was sie hören will.
    K. Kraus

  • Zitat

    Original von magali
    Blöde Frage: kann eigentlich jemand den Nachnamen von Robin aus dem Stand nennen?
    Von Cormoran hört man immer beide Namen, Robin hat hier nur einen Vornamen. Oder?
    :gruebel


    Gut beobachtet. Ich kann mich nicht erinnern, aber das ist kein Maßstab. :rofl Robin wird eingeführt als Frau, die heiraten wird, so dass ihr Name vermutlich sowieso nicht mehr gebraucht wird. Wenn sie nicht heiraten sollte, sieht das schon anders aus. :-)

  • :lache


    Perfekt, danke!
    Ich habe das Buch vor zwei Minuten noch mal aus der Kiste gefischt - ich hab's zum Weitergeben aussortiert, ich behalte nur den ersten - und den vollen Namen auf der Buchrückseite gefunden.
    Uff!
    Kommt er im Buch auch vor? Wahrscheinlich. Oder?

    Ich und meine Öffentlichkeit verstehen uns sehr gut: sie hört nicht, was ich sage und ich sage nicht, was sie hören will.
    K. Kraus

  • O je.
    Ich sehe, ich muß an der feministischen Überzeugung meines Unterbewußtseins noch arbeiten.
    Bei Frauen merke ich mir vor allem die Vornamen.
    :wow

    Ich und meine Öffentlichkeit verstehen uns sehr gut: sie hört nicht, was ich sage und ich sage nicht, was sie hören will.
    K. Kraus

  • Ich habe mich sehr auf den neuen Roman um Cormoran Strike gefreut und auch wenn er (wie viele Fortsetzungen) mit Teil 1 meiner Meinung nach nicht mithalten konnte


    Wie schon im 1 . Teil liegt der Schwerpunkt auf der Ermittlung anhand von Zeugenaussagen, die irgendwann zusammen ein passendes Bild ergeben. Ich mag diese „langsame“ Ermittlungsart ohne viel Technik, bei der ich als Leser auch wunderbar mitraten konnte (ohne natürlich auf die Lösung zu kommen) und ohne unnütze Gewalt oder Action. Schade fand ich nur, dass Assistentin Robin – auch wenn sie natürlich mit von der Partie ist – selten die Erzählperspektive einnehmen darf, ihre Sicht habe ich manchmal vermisst. Die Tat und deren folgende Aufklärung sind immer stimmig und durchdacht.


    Besonderes „Schmankerl“ für Buchbegeisterte ist natürlich das Umfeld, in dem der Mord passiert. Ein Schriftsteller wird so getötet, wie er es in seinem Buch beschreibt und so geht es auch während der Ermittlungen immer wieder um Literatur, Verlage und alles was dazugehört. Und natürlich in erster Linie um die Menschen, die sehr detailliert und genau ausgearbeitet sind. Jeden „Typ“ konnte ich mir wunderbar vorstellen.

    Strike geht’s in diesem Buch richtig gut. Aus dem einsamen Wolf des letzten Bandes wird ein durchaus salonfähiger Ermittler mit Freunden und Verwandten. Seine Verbitterung ist spürbar weniger geworden und auch wenn ich mit dem „Grantler“ Cormoran gut klargekommen bin, finde ich auch den „neuen“ weltgewandteren Detektiv passend.


    Fazit: Ein sehr atmosphärischer Krimi, der vor allem durch seine gut ausgearbeiteten Charaktere besticht. Macht Spaß zu Lesen und wird mit 8 überdurchschnittlichen Punkten belohnt.

    „Aber das macht unser Leben aus, nicht wahr? Dass wir durch Begegnungen zu dem werden, was wir schlussendlich sind.“ Michael Düblin, Der kalte Saphir, Seite 263

  • Robert Galbraiths zweiter Strike-Roman ist mindestens ebenso verzwickt und komplex wie das erste Buch. Wieder gibt es jede Menge subtile Hinweise, die man leicht mal überliest und dann über die Auflösung umso verblüffter ist. Manche mögen vielleicht bemängeln, dass die Handlung diesmal zu breitgefächert wird und vielleicht ein paar Spannungsmomente fehlen. Mir hingegen hat dieser nahezu klassische Who-dunnit-Krimi sehr gut gefallen, von der Tiefe von Galbraiths gut recherchierter Geschichte war ich beeindruckt. Gern hätte ich gesehen, wie er (bzw. sie) das alles recherchiert und konstruiert hat. Auf den in Kürze erscheinenden dritten Strike-Band freue ich mich schon sehr. Ich bin gespannt, wie die Story um das ungewöhnliche Ermittlerteam weitergeht.

  • Nun habe ich fertig und mein Fazit lautet:


    Ein Krimi hat normalerweise so 300- 400 Seiten Umfang und hätte die Autorin einen Krimi geschrieben hätte man den Verlagsseitig auf diesen Umfang auch eingedampft. Ich bin da
    anderer Ansicht als meine Vor- Leser, das ist zwar ein Dedektivroman, fast ein klassischer Who-dune-it ( für den klassischen Fehlen die Miträtselhinweise für den Leser)- aber in ergebe Linie nimmt breiten Raum ein eine Milieustudie des britischen Literaturbetriebes, die der Autorin offensichtlich wichtig ist, die Handlung aber kaum vorantreibt.


    Die Figuren des Romans Cormoran Strike und Robin werden weiterentwickelt, auch werden weitere Aspekte ihrer Entwicklung aufgezeigt, die Personen sind interessant und machen das weiterlesen der Reihe sinnvoll. Die Lösung wer der Mörder war ist für mich hier weniger zentraler Aspekt der Geschichte.

    Nemo tenetur :gruebel


    Ware Vreundschavt ißt, wen mahn di Schreipfelerdes andereen übersiet :grin


    :lesend Ungläubiges Staunen- Über das Christentum Navid Karmann :lesend

  • Mir hat es sehr viel Spaß gemacht, Cormoran Strike und Robin Ellacott bei ihrer zweiten gemeinsamen Ermittlung zu begleiten. Man folgt den beiden durch das winterlich verschneite und vereiste London, in dem sie versuchen, den Mord an einem Autoren aufzuklären.


    Sehr schön fand ich es, dass hier auch einmal das Privatleben der beiden beleuchtet wurde. Strike ist eben doch nicht so der einsame Wolf, für den man ihn im ersten Band vielleicht hält und wir lernen Robins Familie näher kennen.


    Die Handlung beschert dem Leser immer wieder unerwartete Wendungen und zumindest mir erschloss sich bis Ende nicht, wer der Täter ist.


    Der Einblick hinter die Kulissen eines Verlages war interessant, die sexuelle Sprache und die genaue Beschreibung des Mordes waren dafür nicht so meins.


    Fazit: ein guter Nachfolger zum ersten Band, der Lust auf mehr macht! Auch wenn ich Band 1 einen Tick besser fand.


    :lesend

    "Drei Dinge sind uns aus dem Paradies geblieben: die Sterne der Nacht, die Blumen des Tages und die Augen der Kinder!" (Dante Alighieri)