Lest ihr seit Kindl/Tolino & Co. eigentlich noch Papierbücher?

  • Für mich hat sich das Leseverhalten inzwischen ungefähr 50/50 aufgeteilt. :-)


    Englische Originale lese ich lieber als E-book. Die sind meistens einfach günstiger und (ich will hier nicht pauschalisieren) manchmal sind die englischen Taschenbücher von der Papierqualität einfach nicht vergleichbar mit den Taschenbüchern, wie sie hier im Buchhandel erhältlich sind.


    Mein Bücherregal würde ich aber nach wie vor nicht missen wollen. :-)

    "Ein Buch muß die Axt sein für das gefrorene Meer in uns."

    Franz Kafka, Brief an Oskar Pollak, 27. Januar 1904






    :lesend

  • Ich gehöre ganz klar zu Fraktion der Readerverweigerer - nicht als erklärter Feind moderner Technik sondern weil ich halt ein konservativer Buchhändler bin. Ich habe nichts gegen Reader, sie sind "einfach nicht mein Ding"......

  • Ich muss gestehen, dass ich immer mehr auf den E-Reader zurück greife.
    Letztens habe ich mal wieder einen dicken Schincken in der Hand gehalten und gelessen, man war der schwer. Und ich vermisste sofort wieder meinen E-Reader.
    Komisch erst wollte ich gar nichts vom E-Reader wissen, dann habe ich mich angenähert und jetzt möchte ich ihn überhaupt nicht mehr missen.

  • Ich habe ja jetzt auch einen Reader. Ja, dei den dicken Schinken ab 1000 Seiten ist das schon eine tolle Sace. :grin
    Ich benutze alles, Reader für dicke Schinken, Papierbücher aber auch Hörbücher während der Hausarbeit oder beim Stricken. :wave

    Don't live down to expectations. Go out there and do something remarkable.
    Wendy Wasserstein

  • Ich greife nur noch ganz selten zum Printbook.
    Das liegt vor allem daran, dass ich gerne im Liegen lese. Da ist ein Ebook-Reader einfach unschlagbar.


    Außerdem finde ich es praktisch, wenn man unterwegs ist. Der Reader ist leicht und nimmt nicht viel platz weg. Selbst beim Arzt im Wartezimmer ist er jetzt immer mit dabei.


    Früher dachte ich, das Gefühl von Papier zwischen den Fingern würde ich zum Lesen brauchen. Das hat sich aber geändert.
    Meine Stimme geht daher eindeutig an den Reader, in meinem Fall ein Kindle Paperwhite.

  • Ich habe im September als Abschiedsgeschenk einen Kindle Paperwhite bekommen. Das ich viel lese, war bekannt, das ich aber eher auf Papier stehe, wohl nicht..... :lesendnaja, jetzt habe ich das gute Stück einige Wochen ignoriert und seit ein paar Tagen hat meine Neugierde doch gesiegt..... ;-)ich finde es zwar schade, das ich nicht in Büchereien ausleihen kann, aber auf unseren Reisen macht der Reader auf jeden Fall Sinn. Trotzdem wird das Papier wohl immer mein Favorit bleiben.

  • Seit ich meinen Kindle Paperwhite habe, lese ich Unterhaltungsliteratur nur noch darauf. Ich hole mir nur Bücher als Printausgabe, wenn ich darin viel markieren muss/möchte oder viel darin rumblätter (Ratgeber zum Hundetraining in meinem Fall :grin)


    Ich liebe meinen Kindle über alles. Er wird einfach überall mit hingeschleppt. Die Beleuchtung ist sehr praktisch, da ich meistens abends im Bett lese. Selbst mein Freund hat mittlerweile einen eigenen Ordner drauf mit Thrillern und wir überlegen, uns einen zweiten Kindle zuzulegen, damit wir uns mit dem Lesen nicht mehr in die Quere kommen. :rolleyes :chen

  • Noch vor einem Jahr habe ich mich vehement geweigert, einen Ebook-Reader zu nutzen. Es geht noch nichts über ein Buch in der Hand.
    Da ich aber meist englische Romane lese und diese als Ebook viel günstiger sind, habe ich mir die einfachste Version des Kindles gekauft.


    Und was soll ich sagen - nimmt mir jemand meinen Kindle ab werde ich zur Hyäne!


    Mittlerweile liegt mein Print-Buch-Anteil nur noch bei etwa 10 % (z. B. Sachbücher).

    Lächeln ist die eleganteste Art seinem Gegner die Zähne zu zeigen...

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Rodeo ()

  • Ich habe bis vor gar nicht langer Zeit auch noch zu den hartnäckigen E-Book-Verweigerern gehört. :-)
    Dann habe ich mich irgendwann dazu durchgerungen, mir doch mal einen Kindle zuzulegen und seitdem bin ich wirklich überzeugt, vor allem der praktische Aspekt ist nicht zu leugnen.
    Besonders bei zukünftigen Urlaubsreisen werde ich vermutlich noch das ein oder andere Mal dankbar dafür sein, nicht mehrere dicke Wälzer im Koffer mit mir herumschleppen zu müssen.
    Und ich kann noch lesen, wenn mein Mann neben mir längst am Schlafen ist, weil ich dazu kein Licht mehr anmachen muss. So profitieren wir also beide. :grin

  • Auf dem Arbeitsweg habe ich meinen Reader immer dabei (dafür keine Papierbücher mehr, auch nicht als Tb), aber zu Hause lese ich natürlich die gedruckten Exemplare ebenfalls. Zum einen habe ich eine ganze Menge noch nicht gelesener, andererseits kaufe ich mir auch weiterhin Hardcover oder Taschenbücher.
    Und beim Sticken liebe ich es einfach, mir Romane als Hörbücher vorlesen zu lassen.

  • Ich lese ausschließlich Print-Bücher. Bei einem Reader würde ich das Papier schrecklich vermissen, wie es in meinen Haenden liegt, wie es riecht und wie man da rein blaettern kann. Das ist für mich ein wesentlicher Bestandteil des Lesegenusses. :lesend

  • Zitat

    Original von parvati
    Ich lese ausschließlich Print-Bücher. Bei einem Reader würde ich das Papier schrecklich vermissen, wie es in meinen Haenden liegt, wie es riecht und wie man da rein blaettern kann. Das ist für mich ein wesentlicher Bestandteil des Lesegenusses. :lesend


    Das habe ich auch immer gesagt, aber jetzt würde ich meinen Kindle nicht mehr missen wollen. Ich lese sehr gerne abends darauf und liebe es, durch die reduzierten Ebooks zu stöbern.


    Dennoch lese ich nach wie vor überwiegend Papierbücher.

    SuB: 276


    :lesend
    Kaufman/Spooner - Their Fractured Light
    Joe Abercrombie - The Blade Itself

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Schwarzes Schaf ()

  • Für mich ist der Ebookreader nur Ergänzung, kein Ersatz: Für die Onleihe ist es praktisch, weil es nicht so viel Spaß macht, schwere Wälzer zwischen Bücherei und Zuhause hin- und herzuschleppen (meine Bücherei ist fernab von meiner Buslinie und Parkmöglichkeiten), und super für die Handtasche und die Badewanne.
    Und für englische Bücher ist es großartig, Wörter direkt nachschlagen zu können.


    Normalerweise bevorzuge ich aber Papierbücher.

    Entspanne dich. Lass das Steuer los. Trudle durch die Welt. Sie ist so schön.
    Kurt Tucholsky

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Nria ()

  • Ich war immer gegen E-reader aus denselben Gründen, die hier auch schon aufgeführt wurden. Aus diversen Gründen lese ich inzwischen aber sehr gern auf meinem Kindle und würde es nicht mehr missen möchten.


    1. Habe ich nur begrenzt für Printbücher in meiner Wohnung, sodass ich mir jetzt wirklich nur noch diejenigen kaufe, die mir als e-Book gut gefallen haben und die ich unbedingt im Regal stehen haben möchte.
    2. Habe ich schon so, so, so viele tolle Romane gelesen, die es bisher nur als e-Books gibt. Hätte ich keinen Kindle, hätte ich sie nie gelesen und mir wäre etwas Großartiges entgangen.
    3. (Die Geschichte habe ich schon öfter im Forum geschrieben, aber ich mache es gern nochmal :chen) komme ich eigentlich nur noch zum Lesen, wenn ich meinen Sohn ins Bett bringe bzw. wenn er nachts weint und ich mich eine Weile zu ihm lege. Da ich da nicht jedes Mal das Licht einschalten kann, ist der Kindle die perfekte Lösung gewesen.
    5. Ist es für mich auch eine Preisfrage, weil e-Books generell günstiger sind und es auch sehr oft Aktionen, Gratistage usw usw gibt, die einiges an Geld einsparen können.


    Ich bevorzuge trotzdem Printbücher einfach wegen des Lesegefühls und werde, sobald mein Sohn älter ist und ich tagsüber wieder mehr lesen kann, auch wieder mehr darauf zurückgreifen. Missen möchte ich meinen Kindle allerdings nicht mehr aus den oben genannten Gründen. Momentan lese ich ca. 95% meiner Bücher als e-Books.

  • Ja, natürlich lese ich trotz eReader auch weiterhin noch Papierbücher! Für mich war das nie eine Entweder / Oder - Entscheidung :wow


    Wie ich finde, haben beide Varianten ihre Vor- und Nachteile, eine eierlegende Wollmilchsau gibt es halt schlichtweg nicht. Und so lese ich auch weiterhin munter im Wechsel mal auf Papier, mal auf meinem Reader.

  • Ich kaufe mir hauptsächlich ebooks, um dann in der Bahn zu lesen. Aber zuhause oder in einem längeren Urlaub fehlt mir dann doch der Charme eines echten Buches. Außerdem ist meine Büchersammlung noch nicht groß genug für ein eventuelles zukünftiges Haus :D

  • Früher war ich vehementer Verfechter des gedruckten Buches. Seit ich Rheuma in den Händen habe, bin ich zum E-Reader Fan geworden. Außerdem ist es auf Reisen einfach viel praktischer. Und die Nutzung der Onleihe, die bei uns hier sehr gut ist, geht elektronisch auch sehr bequem.
    Alles was mit Bildern bestückt ist, kaufe ich aber weiterhin als Hardcover. :lesend