'Schicksalstanz' - Seiten 001 - 071

  • Ich bin gut in die Geschichte gestartet. Bis jetzt wirkt alles ein bisschen nüchtern und schnell erzählt.
    Die Namen der Elfen finde ich sehr schön und ich bin gespannt, was der Vater verschweigt, denn hinter dem Tod der Elfe scheint mehr zu stecken.


    Von Malte scheint sich Birke schon jetzt nicht fernhalten können.
    Irgendwas scheint in ihr vorzugehen, weil sie immer diesen Hunger spürt, obwohl sie ja erst vor Kurzem getanzt haben.


    Habe mich mal über den Nöck belesen. Einerseits wird ihm nachgesagt, dass er mit Harfenklängen junge Mädchen verführt. Ältere Sagen sprechen davon, dass er wechselhaft und launisch ist, aber nicht böse.
    Mir war er schon ein bisschen unheimlich.

  • Ich finde auch, dass sich das Buch leicht lesen lässt. Die Elfengeschichte finde ich spannend, den Nöck interessant, das Teenie-Gehabe eher nicht. Aber es war ja klar, dass es so Art Geschichte sein würde.
    Ob ich die Twilight-Parallele (Fabelwesen, das sich von Menschen ernährt, um zu überleben und Mensch mit Elternteil als Polizist) gut finde, weiß ich auch noch nicht. Bis jetzt ist es doch sehr ähnlich und könnte langweilig werden. Ich glaube jedenfalls nicht, dass Malte hier der Böse ist, eher tippe ich darauf, dass die jüngste Schwester angreifbarer ist. Birke ist zu besonnen und vorsichtig.

  • Ich finde auch, dass sich das Buch bis jetzt gut lesen lässt. Es ist keine sehr anspruchsvolle Kost, aber für zwischendurch sehr angenehm.


    Die drei Schwestern mag ich schon jetzt, vor allem aber auch weil sie so verschieden sind. Ihr Vater hingegen ist mir etwas unheimlich. Was weiß er was er den Mädchen verheimlicht?
    War die tote Elfe vielleicht eine Verwandte von der Mutter?


    Vom Nöck war ich etwas irritiert, aber ein sich eine gute Idee. Ich bin gespannt ob es sein einziger Auftritt war, oder ob da noch was kommt.


    Was ich von Malte halten soll weiß ich noch nicht. Ich gehe zwar nicht davon aus, dass er der "Böse" ist, aber vielleicht ist er auch eine männliche Elfe und die beiden fühlen sich deshalb zueinander hingezogen?

    :lesend "Des Teufels Gebetbuch" von Markus Heitz
    :lesend "Don't kiss Ray" von Susanne Mischke
    :lesend "Plötzlich Fee - Sommernacht" von Julie Kagawa

  • Ich hab mir das Buch heute nachm Schwimmbadbesuch geschnappt. Eigentlich war ich mir ja lange nicht sicher ob ich überhaupt mitlesen will, ich bin bei solchen Geschichten extrem skeptisch und kann Teenager Fantasy meistens nicht ausstehen. Daher hatte ich auch echt Angst das es ein kleines Twilight für Arme wird...
    Anfangs kam es mir auch ein bisschen so vor, aber dann hat mich die Geschichte relativ schnell mitgenommen und sehr positiv überrascht. Mir gefällt auch das dänische Feeling, die Namen (bis auf Malte halt :chen), und die ganze Geschichte. Die Schwestern sind wirklich SEHR unterschiedlich, Birke mochte ich von Anfang an gerne, Azalea bleibt mir ein bisschen blass und Rose ist der personifizierten Teenagerfaktor. Aber da wussten wir ja - wie Sayia schon schrieb - worauf wir uns einlassen :-]


    Geheimnisvoll ist es wirklich, die tote Elfe und der Nöck, da steckt mit Sicherheit bei allem mehr dahinter....

  • Zitat

    Original von Maharet
    Aber da wussten wir ja - wie Sayia schon schrieb - worauf wir uns einlassen :-]


    Trotzdem fand ich den Schreibstil, die Erzählweise anfangs etwas holprig, aber nach dem zweiten Abschnitt war ich drin in der Geschichte.

  • Zitat

    Original von Minusch


    Trotzdem fand ich den Schreibstil, die Erzählweise anfangs etwas holprig, aber nach dem zweiten Abschnitt war ich drin in der Geschichte.


    Ich empfinde die Erzählweise als eher distanziert. Das geht mir oft so bei Geschichten, die aus der Ich-Perspektive im Präsens geschrieben sind. Leider liest sich das für mich dann auch immer recht emotionslos. Das liegt aber an mir, nicht am Buch.

  • Zitat

    Original von Saiya
    Ich empfinde die Erzählweise als eher distanziert. Das geht mir oft so bei Geschichten, die aus der Ich-Perspektive im Präsens geschrieben sind. Leider liest sich das für mich dann auch immer recht emotionslos. Das liegt aber an mir, nicht am Buch.


    Das meinte ich. ;-)Nüchtern und nicht so berührend.
    Ich lese viele Jugendbücher, die einen nicht so einfachen Schreibstil haben wie dieses hier und die mehr Emotionen ausdrücken, gerade wegen der Ich-Perspektive. Aber hier bin ich nicht gerade gefesselt, das vermisse ich.

  • Zitat

    Original von Saiya


    Ich empfinde die Erzählweise als eher distanziert. Das geht mir oft so bei Geschichten, die aus der Ich-Perspektive im Präsens geschrieben sind. Leider liest sich das für mich dann auch immer recht emotionslos. Das liegt aber an mir, nicht am Buch.



    Das geht mir genau so, eigentlich breche ich solche Bücher auch recht schnell ab. Aber hier hats mich jetzt nicht so gestört, ich fand die distanzierte Erzählweise okay, zum Teil hatte ich das Gefühl eine Kurzgeschichte zu lesen (ist es ja fast, bei nicht mal 300 Seiten).
    Wie gesagt, ich hab das Buch gestern in einem Rutsch ausgelesen ohne auf die Kapiteleinteilung zu achten, und es war wirklich genau das richtige Buch bei dieser Megahitze, nach einem anstrengenden Schwimmbadbesuch. Man muss nicht viel nachdenken :chen
    Das fand ich gestern super, und es hat mir Spaß gemacht die Story zu lesen...

  • Ich habe gestern im Liegestuhl liegend die ersten Seiten gelesen und bin gut in die Geschichte gestartet.


    Das ist wirklich mal herrlich leichte Lektüre für Zwischendurch, genau das Richtige bei der Hitze.


    Vom Nöck las ich hier zum ersten Mal, habe davor noch nie etwas davon gehört und musste direkt googeln.


    Bisher gefällt mir das Buch echt gut. :-)

  • Zitat

    Original von Saiya
    Ich finde auch, dass sich das Buch leicht lesen lässt. Die Elfengeschichte finde ich spannend, den Nöck interessant, das Teenie-Gehabe eher nicht.


    Das Teenie- Gehabe ging mir auch ein wenig auf den Keks, aber wir lesen ja ein Jugendbuch und da kommt das ja nicht gerade selten vor...

  • Zitat

    Original von Saiya
    Ich finde auch, dass sich das Buch leicht lesen lässt. Die Elfengeschichte finde ich spannend, den Nöck interessant, das Teenie-Gehabe eher nicht.


    Das sehe ich ganz genauso. Aber da ich schon lange kein Buch mehr mit solchem Teenie-Gehabe gelesen habe, werde ich wohl auch das überleben und hoffe einfach, dass die Geschichte drumherum interessant weiter geht.


    Ein wenig irritiert war ich beim Lesen davon, dass Birke ihre Lehrer alle (zumindest für sich) beim Vornamen nennt. Ich vermute einfach mal, dass das an den unterschiedlichen Kulturen liegt, und dass das in Dänemark vielleicht Normalität ist.


    Nun bin ich auf jeden Fall gespannt, was mit der toten Elfe war, die ja anscheinend den Namen der toten Mutter kannte und über die der Vater anscheinend etwas verschweigt.

    :lesend Peter V. Brett; Das Leuchten der Magie

    :lesend Dörte Hansen; Altes Land (eBook)

    :lesend Joanne K. Rowling; Harry Potter und der Orden des Phönix (Hörbuch: Rufus Beck)

  • Die Geschichte startet mit einem Tanz, bei dem die Elfenmädchen alle paar Wochen ihre Energien aufladen, indem sie sie ihren Zuschauern entziehen. Damit das ungefährlich für die Menschen ist, müssen mindestens 100 Leute anwesend sein. Für eine 4.000-Seelen-Stadt ist das ganz schön viel, wenn das alle vier Wochen stattfindet. Mir gefällt das Ambiente, die Namen, das Geheimnisvolle. Wie kommt es, dass eine Elfe Kinder mit einem Menschen hat, warum ist die Elfenmutter tot, wer ist die ertrunkene Elfe, warum hat der Nöck versprochen, den Elfenmädchen nichts zu tun???? Lauter Fragen, die einen bei der Stange halten, auch wenn im ersten Abschnitt nicht wirklich viel passiert.


    Mir persönlich gefällt die Ich-Erzählung im Präsens sehr gut. Ich fühle mich dabei ganz nah am "Geschehen". Klar muss man sich auf das Erleben eines 15jährigen Teenagers einlassen, aber damit habe ich kein Problem. Interessant finde ich auch die Einblicke in den dänischen Schulalltag.

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    "Es hat alles seine Stunde und ein jedes seine Zeit, denn wir gehören dem Jetzt und nicht der Ewigkeit."

  • Man kommt schnell ins Buch, es lässt sich bisher gut und flott lesen (auch wegen der kurzen Kapitel) und eine gewisse Spannung gibt es auch schon, mir gefällt es ganz gut bisher.


    Birke, Rose und Azalea sind Elfendrillinge (es scheint auch noch eine vierte Schwester gegeben zu haben - Erle), die nicht ganz ungefährlich für ihre Umwelt zu sein scheinen. Wenn sie tanzen, ernähren sie sich von den Menschen (von was genau, ist mir noch nicht ganz klar - Lebensenergie?), um zu verhindern, dass Menschen geschadet wird, muss eine größere Menge zusammen kommen - und jetzt muss diese Menge erhöht werden, die Schwestern werden wohl stärker (Oder nur Birke, die in Ich-Form erzählt, denn ihre Schwestern scheinen nicht vermehrt "Hunger" zu haben). Das Loch im Rücken stelle ich mir gruselig vor - warum es wohl da ist. Warum die Schwestern nicht als Drillinge, die sie sind, leben dürfen, liegt wohl daran, dass keiner nachforschen soll ...


    Malte ist neu an der Schule, seine Mutter Lehrerin, aber er ist von der alten Schule geflogen. Zu Birke scheint er sich hingezogen zu fühlen oder hat es andere Gründe, dass er ihre Nähe sucht? Irgendwie scheint er mir ein Geheimnis zu haben.


    Die tote Elfe im Eis ist geheimnisvoll. Bin gespannt, wer sie ist und warum sie die Mutter der Schwestern sucht. Der Nöck gefällt mir. Schön auch, dass es mehr Sagengestalten gibt als nur Elfen.


    Ich bin gespannt, wie es sich weiter entwickeln wird.


    Edit: Ach ja, noch ein Wort zum Vater: Er scheint Mensch zu sein. Ob er der richtige Vater der Schwestern ist?

  • An die Ich Erzählweise im Präsens muss ich mich erst gewöhnen. Das Buch liest sich locker leicht weg :)
    Birke scheint etwas anders als ihre Schwestern zu sein, von denen es anscheinend anfangs vier gab. Elfen mit hohlem Rücken, kannte ich auch noch nicht, ob es dafür noch eine Erklärung gibt?
    Der Nöck ist faszinierend, mal schauen wie es weitergeht, bis jetzt gefällts mir, man darf ja nicht vergessen, es ist Jugendfantasy ...

  • Zitat

    Original von LyFa
    An die Ich Erzählweise im Präsens muss ich mich erst gewöhnen. Das Buch liest sich locker leicht weg :)
    Birke scheint etwas anders als ihre Schwestern zu sein, von denen es anscheinend anfangs vier gab. Elfen mit hohlem Rücken, kannte ich auch noch nicht, ob es dafür noch eine Erklärung gibt?
    Der Nöck ist faszinierend, mal schauen wie es weitergeht, bis jetzt gefällts mir, man darf ja nicht vergessen, es ist Jugendfantasy ...


    Ich mag Geschichten im Präsens, vor allem, wenn sie auch in Ich-Form sind, ganz gern, finde sie sind meist eindringlicher.

  • Auch ich bin leicht in die Geschichte rein gekommen und der lockere Erzählstil gefällt mir gut. Die Autorin erzählt die Geschichte zwar eher auf nüchterne Weise und ich fühle mich dadurch als neutraler Betrachter, was aber nicht unangenehm ist.


    Die Atmosphäre ist gut rüber gebracht und ich fühle mich auf jeden Fall nach Dänemark versetzt. Als der Vater die Elfe unter dem Eis fand, habe ich sogar gefröstelt - und das mit diesen heissen Temperaturen! :-)


    Die Geschichte selber macht mich neugierig und die vielen Fragen, die aufgeworfen wurden, lassen eine gewisse Spannung aufkommen. Ich habe mich nur gefragt, warum die Familie nicht in eine grössere Stadt zieht, wo sie anonymer leben könnten und wo vor allem viel mehr Zuschauer für die Tanzshows zu gewinnen wären. Hat das möglicherweise mit ihrer Naturverbundenheit zu tun? Oder gar mit Nöck? :gruebel


    Zitat

    Original von LyFa
    Birke scheint etwas anders als ihre Schwestern zu sein, von denen es anscheinend anfangs vier gab. Elfen mit hohlem Rücken, kannte ich auch noch nicht, ob es dafür noch eine Erklärung gibt?
    Der Nöck ist faszinierend, mal schauen wie es weitergeht, bis jetzt gefällts mir, man darf ja nicht vergessen, es ist Jugendfantasy ...


    Um Birke mache ich mir ernsthaft Sorgen. Etwa scheint auf jeden Fall anders zu sein bei ihr... Dadurch dass sie die Geschichte erzählt, fühle ich mich ihr auch verbundener als den anderen beiden Mädchen.


    Was den "hohlen Rücken" betrifft, stelle ich mir vor, dass es nicht wirklich ein Loch ist, sondern eine durchsichtige/durchscheinende Stelle am Rücken, die möglicherweise der "Platz" für Elfenflügel ist - Flügel die mit den Jahren/mit der Entwicklung der Elfen verloren gegangen sind (so wie wir Menschen auch einige Fähigkeiten verloren haben). Oder wachsen diese vielleicht noch? :gruebel


    Durch die Figur Nöck hat das Buch für mich etwas Märchenhaftes und ich bin gespannt wie es weiter geht. :-)

  • Ich konnte jetzt auch endlich anfangen; das Buch liest sich ja wirklich extrem schnell weg.
    Ich bin auch kein Fan der Kombination von Ich-Erzähler und Präsens zusammen und fand den Erzählstil anfangs auch irgendwie banal, aber so langsam komme ich in die Geschichte hinein.


    Das Loch im Rücken der Elfen hat mich ziemlich irritiert, es muss ja ganz schön groß sein, wenn es vom unteren Rand der Schulterblätter bis zum unteren Rücken reicht und auch noch elliptisch geformt ist! :yikes So ganz kann ich mir das nicht vorstellen... ein richtiges Loch kann es ja eigentlich nicht sein, denn sonst könnten die Freundinnen der Elfen es ja spüren, wenn sie sie zufällig berühren oder auch umarmen. Also doch eher was Materielles, das dabei durchsichtig ist??? :gruebel Die Idee von dem Platz für die Feenflügel gefällt mir gut, vielleicht kommt ja tatsächlich noch was in der Art.


    Der Vater der Mädchen ist merkwürdig. Er scheint viel zu wissen, will den Mädchen aber nichts sagen - vielleicht, um sie zu schützen? :gruebel Ich wüsste ja schon gern, woran die Mutter gestorben ist, und dann scheint es ja noch eine verstorbene Schwester - Erle - zu geben...


    Der Nöck ist eine interessante Figur; beschrieben ist er ja ziemlich gruselig und so ganz harmlos scheint er mir nicht zu sein, wenn er Rose für eine Information gleich ihre goldenen Ohrringe abknöpft... andererseits scheint er mir auch nicht wirklich böse zu sein und ich bin mir sicher, dass er auch viel mehr weiß, als er zugibt.


    Ich habe auch den Verdacht, dass die tote Elfe vielleicht eine Schwester von Birkes Mutter war... Aber warum ist sie gekommen??? Und warum ist sie ertrunken???


    Malte scheint ja ganz nett zu sein; mir geht das mit der gegenseitigen Zuneigung ein bisschen zu einfach, aber gut, dafür ist es ein Jugendbuch. Die Twilight-Parallele habe ich so gar nicht gesehen (schon gar nicht den Aspekt mit dem Polizisten), immerhin habe ich seit Twilight schon eine ganze Menge auch gute Jugend-Fantasy gelesen, wo es um Liebesbeziehungen zwischen Mensch und Nicht-Mensch geht.


    Ich bin auf jeden Fall gespannt, wie es weitergeht!


    LG, Bella

  • Zitat

    Original von belladonna
    Das Loch im Rücken der Elfen hat mich ziemlich irritiert, es muss ja ganz schön groß sein, wenn es vom unteren Rand der Schulterblätter bis zum unteren Rücken reicht und auch noch elliptisch geformt ist! :yikes So ganz kann ich mir das nicht vorstellen... ein richtiges Loch kann es ja eigentlich nicht sein, denn sonst könnten die Freundinnen der Elfen es ja spüren, wenn sie sie zufällig berühren oder auch umarmen. Also doch eher was Materielles, das dabei durchsichtig ist??? :gruebel Die Idee von dem Platz für die Feenflügel gefällt mir gut, vielleicht kommt ja tatsächlich noch was in der Art.


    Das fand ich auch sehr schwer vorstellbar, aber gerade aufgrund dieser Skurilität wieder reizvoll, weil es etwas völlig neues ist und das Denken in andere Bahnen lenkt.

    smilie_sp_274.gif
    "Es hat alles seine Stunde und ein jedes seine Zeit, denn wir gehören dem Jetzt und nicht der Ewigkeit."