'Blutebbe' - Seiten 303 - Ende

  • :yikes Knut und Thor finden 5 mumifizierte Leichen, die hinter einer Wand des Leuchtturmes in Plastik versteckt wurden. :yikes Und allen fehlt die Lunge.
    Welch ein widerlicher Anblick muss das bloß gewesen sein?


    Ich muss sagen, das Knut und Co. in diesem Band aber ziemlich viel zu ertragen haben. Könnte mich nicht erinnern, das es in Band 1+2 auch so hoch her ging. Oder?


    Oh je, Chris ist auf dem Weg zu Helen und findet sie auch.


    Bei den Seiten zum Ende hin hat der Autor aber nochmal alles ausgepackt, was an Spannung aufzuwarten ist. Das Chris noch Maas so kaltblütig erschossen hat, könnte Knut ja nun zum Vorteil bei Helen werden. Ich mochte Maas nicht so dolle, aber leid hat es mir trotzdem getan. Naja, es kann halt nicht jeder überleben.


    Das mit dem Nebel im Watt, dann schießt Chris auf Rutger, Knut wird noch doller verletzt, und und und .... Da war ganz schön viel los.


    Und die letzten Sätze überlassen es der Fantasie des Lesers wie es wohl weitergehen mag.


    Mein kurzes Fazit: Band 3 finde ich bisher am härtesten und am brutalsten, was ich aber nicht im negativen Sinne meine. Hier hat Derek Meister nochmal eine Schüppe drauf gelegt und mich gut unterhalten.

  • Ja, im letzten Leserundenabschnitt sind fast alle Beteiligten, so sie denn noch am Leben waren, noch einmal zu Worte gekommen, wenn es für einige auch das letzte wurde.
    Ich denke, es wird für die drei in diesem Rettungsdingens gut ausgehen.
    UND ich weiß jetzt, warum Buchstaben eben Buchstaben heißen. :grin
    Ich muss das ganze Gemeuchel und Erigieren jetzt erst einmal "verdauen", Rezension erfolgt zeitnah!
    :wave

    “Lieblose Kritik ist ein Schwert, das scheinbar den anderen, in Wirklichkeit aber den eigenen Herrn verstümmelt.”Christian Morgenstern (1871 – 1914)

  • Hui, hier ging es aber zur Sache.
    Bei den ganzen Leichen (egal ob alt, frisch und nicht mehr ganz so frisch) kam mit dem Zählen ja kaum noch mit. Es war spannend, und dass Chris auf einmal in Valandsiel auftauchte hat noch einen Tick an Dramatik draufgesetzt. Aber es kam dann auch alles ziemlich schnell Schlag auf Schlag.
    Da kam man als Leser ja kaum zum Luftholen. :grin
    Um Maas tut es mir schon leid, er war ein guter Gegenpol zu Knut. Falls es weitergeht mit der Serie, wird er eine große Lücke hinterlassen. :-(
    Ich hoffe doch sehr, dass Knut, Helen und Thor diese Flut überleben werden und unser Dorfsheriff seine Verletzungen ohne bleibende Schäden auskurieren kann. Er hat sich ja geopfert wie ein echter Westernheld ;-)


    Was mir ein bisschen gefehlt hat, war der Grund warum Rutger so geworden ist, bzw. der Vater ihn so misshandelt hat. Dass niemand (z.B Lehrer, Nachbarn, Mitschüler etc.) all die Jahre etwas gemerkt hat, finde ich schwer vorstellbar.
    Er hat sich ja auch u.a. an vielen Haustieren vergriffen. Im letzten Abschnitt war, so weit ich mich erinnere, von Dutzenden Katzen und Hunden die Rede. Das muss doch auffallen, vor allem in einer so kleinen Gemeinde?! :gruebel




    Edit: Rächtschraipung unt Krammatick.... :bonk

  • ja wie jetzt?


    Der letzte Abschnitt war ja wirklich mal spannend, mit dem Ablenkungsmanöver, dem Leichenfund am Leuchtturm und vor allem Chris intervention.


    Dass Maas sterben musste fand ich schade. Wie Schneehase schon schrieb, er war ein guter Gegenpol zu Knut.


    Dann erwischt es erst Veith und dann fast auch noch Knut, der sich durch den Arm schiesst um Helen zu retten. Wie er es noch so weit durch die ansteigende Flut geschafft hat ist mir ein Rätsel.


    Bei Thor sieht es so aus, als hätte er nochmal Glück gehabt und der Krebs hat noch nicht gestreut. Dafür verliert er fast seinen Sohn.


    Ich muss ehrlich sagen, zufrieden bin ich nicht mit dem Ende.
    Mir bleiben zuviele Fragen offen.
    Zum ersten, ob Knut und Veith ihre ja doch lebensgefährlichen Verletzungen überleben. Dass Veith noch nicht tod war, als Thor ihn findet grenzt ja auch schon an ein Wunder.


    Dann hätte ich auch gern mehr zum Hintergrund von Rutger erfahren, vor allem warum ihn der Vater so gequält hat und wie er den Kontakt zu Dr. Roselius halten konnte, ohne das der Vater misstrauisch wurde.


    Wie gesagt, mir waren das zuviele offene Enden. Nochdazu war das Buch ja nochmal deutlich härter als die beiden Vorgänger, das hat mir doch auch zu schaffen gemacht (Ich muss zugeben, ich Weichei lese mit den Jahren immer weniger Thriller, weil mir die Grausamkeiten immer mehr aufstossen).
    Einerseits würde ich schon gerne wissen, wie es auf Valandsiel weitergeht, andererseits ist die härtere Gangart so gar nicht meins. Und irgendwann wird die Häufung von Schwerverbrechen auf so ner kleinen Insel ja auch unglaubwürdig....

  • Ich bin zwiegespalten.


    Das Positive zuerst: Das Ablenkungsmanöver mit Birthe fand ich genial. Ich habe wirklich gedacht, jetzt hat der Mörder sie umgebracht. Der letzte Abschnitt war insgesamt sehr spannend; ich konnte das Buch gar nicht mehr weglegen. Auch der Showdown im Watt hat mir sehr gut gefallen.


    Andererseits ging es mir wie Streifi: Das Ende war mir zu abrupt und lässt zu viele offene Fragen. Ich hätte gerne mehr über Rutger erfahren und auch darüber, wie Knut & Co. ihre Verletzungen überstehen. Außerdem stört mich Maas' Tod. Ich kann es überhaupt nicht leiden, wenn Serienfiguren sterben und fand Butch' Tod schon sehr grenzwertig. Deshalb lässt mich das Buch insgesamt leider unzufrieden zurück und ich bin mir noch nicht sicher, ob ich einen eventuellen vierten Band lesen werde. Wird es denn einen geben?

  • Der letzte Abschnitt war richtig spannend!!


    Das mit den 5 Leichen hinter der Wandverkleidung war echt heftig!


    Allerdings stelle ich mir 2 Fragen: wie ist Maas darauf gekommen, das das fehlende Sektenmitglied Dr. Roselius war? Ich habe mehrmals hinund her geblättert, habe aber keine Erklärung gefunden..
    Auch hätte ich gerne erfahren, was da damals genau passiert ist und wie Rutger da mit reingerutscht ist.


    Wegen mir hätte die Parallelgeschichte um Helen und Chris Sawyer wegbleiben können. War für den Fall ansich nicht relevant und für mich unnötig.


    Das Knut wieder im Seenebel festsitzt, überrascht mich..im ersten Band "Die Sandwitwe" steckte er da ja auch schon fest..normalerweise passiert einem so etwas nur einmal.

  • Im letzten Abschnitt ging ja ganz gewaltig die Post ab und doch ist es der Abschnitt, der mir am wenigsten gefallen hat. Warum müssen Hauptfiguren zu Supermännern mutieren, die ein James Bond blass werden lassen. Aus meiner Sicht rückt das einen Krimi in die Nähe eines Ballerromans, wo nur zählt, wie spektakulär getötet wird. Da fällt es schwer, sich eine Steigerung vorzustellen. Der Autor geht nicht materialschonend mit seinen Figuren um, und es bleibt offen, ob es mit dieser Serie weiter geht. Bei einigen Figuren ist es fraglich, ob sie körperlich und seelisch wieder genesen können. Mir gefällt dieses offene Ende, zumal die wichtigen Fragen zu meiner Zufriedenheit beantwortet worden sind. Die positiven Eindrücke überwiegen deutlich, aber es gab auch ein paar Kröten zu schlucken. Ich hoffe die Rezi am Wochenende schreiben zu können.

    :lesend Remy Eyssen - Verhängnisvolles Lavandou

    :lesend Hanna Caspian - Sternenwende

    :lesend Günther Pfeifer - Endstation Waldviertel

    :musik: Richard Osman - Der Donnerstagsmordclub


  • Ich meine gelesen zu haben, dass die jungen Leute gemeinsam studiert haben und dann ist es einfach, die Frau Doktor zu identifizieren.


    Rutger ist über sein Verhältnis mit der Roselius da reingerutscht.


    Die Story um Helen und Chris war nicht zwingend nötig, aber gestört hat sie mich auch nicht.


    Da dies mein erster Band aus der Serie war, war der Seenebel für mich neu. :rolleyes

    :lesend Remy Eyssen - Verhängnisvolles Lavandou

    :lesend Hanna Caspian - Sternenwende

    :lesend Günther Pfeifer - Endstation Waldviertel

    :musik: Richard Osman - Der Donnerstagsmordclub

  • Ok, mir hat dieser letzte Abschnitt eigentlich ganz gut gefallen.
    Ja, es war viel Action und Blutvergiessen.............aber irgendwie doch passend.
    Eigentlich auch, weil ich den Tod von Maas schade fand.
    Ich habe mir mal ein paar Bilder zu solchen "Rettungsinseln" im Watt angeschaut.
    Sehr gut, dass es sowas gibt.
    Knut war wirklich sehr stark verletzt...........und er träumt ja auch vom Aufhören/Weggehen von der Insel..........aber trotzdem finde ich es schade, dass dies der letzte Band war.
    War das von vornherein so geplant?


    Rezi folgt.

  • Mich hat das offene Ende auch gestört. Ich hätte gerne noch geklärt gehabt, warum Rutger so geworden ist und ob die Grausamkeiten erst nach dem Tod seiner Mutter eingesetzt haben. Und wenn es vorher schon zu ähnlichen Vorfällen gekommen ist, warum hat seine Mutter nicht eingegriffen? :gruebel Schade, ich hatte darauf gehofft, im letzten Teil dafür eine Erklärung zu bekommen.


    Um Maas tut es mir auch leid. Er war zwar nicht die sympathischste Figur, aber irgendwie gehörte er doch zum Team. Dass Thor, Helen und Knut von der Bake gerettet werden, setze ich mal voraus. Es gibt doch bestimmt so etwas wie eine Küstenwache vor Ort, die auf Leuchtfeuer reagiert? Nur überleben Knut und Helen überhaupt ihre Verletzungen? Und würden sie tatsächlich gemeinsam nach Hawaii gehen?


    Die Geschehnisse im Watt jedenfalls waren unglaublich spannend erzählt, auch wenn es ein bisschen viel Action ganz nach Hollywood war.


    Insgesamt aber hat mir der Thriller aber wirklich gut gefallen.

  • Das Ende hat es ganz schön in sich gehabt. Gleich 5 Leichen ohne Lungen werden im Leuchtturm gefunden, wie furchtbar ist das denn.
    Mich hätte es auch interessiert, was zur Rutgers Entwicklung geführt hat. Veranlagung, Einfluss des Vaters ........! Furchtbar ist es auf jeden Fall.
    Interessant ware es natürlich auch zu erfahren, ob die Verletzen überleben. Ich mag es nicht, wenn am Ende von Büchern Fragen offenbleiben. Beseonders wenn es ein Buch ist, zu dem es keine Fortsetzung gibt. Man sagt dann natürlich, dass man sich als Leser dann selber überlegen kenn, wie es ausgeht, aber ich mag das nicht.
    Mit diesen kleine Abstrichen hat mir das Buch aber sehr gut gefallen und ich fand auch den Hintergrund mit der Wikinger Mystik sehr interessant.
    Ich habe das Buch zwar schon vor einigen Tagen beendet, komme aber erst jetzt zum Schreiben, da ich keinen Zugang zum Rechner hatte.
    Rezi folgt.