Beiträge von Monina83

    Inhalt:


    „Um ihre Schwestern Maura und Tess und ihren Verlobten Finn zu beschützen, musste Cate der Schwesternschaft beitreten – einem geheimen Bund von Hexen, der einen Aufstand gegen die totalitäre Herrschaft der Bruderschaft plant. Jetzt, da die Hexenverfolgung im Land immer schrecklichere Ausmaße annimmt, scheint Cates Magie wichtiger denn je für die Mitglieder der Schwesternschaft zu sein. Noch immer glauben sie, dass Cate das mächtige Orakel ist, auf das die Hexen schon so lange warten. Cate möchte nicht zum Spielball der Schwesternschaft werden, doch als diese Maura und Tess ebenfalls in ihre Obhut nimmt, wird sie vor eine schwierige Wahl gestellt: Denn Maura würde alles dafür tun, die Hexen an die Macht zu bringen. Selbst wenn das bedeutet, ihre Schwestern zu verraten …“
    (Quelle: http://egmont-ink.de/die-buecher/)


    Cate lebt inzwischen bei der Schwesternschaft und lernt dort, ihre magischen Fähigkeiten zu kontrollieren. Unter dem Deckmantel der Glaubensgemeinschaft versuchen die Schwestern, das Leid der Hexen und Frauen in New London so gut es geht zu mindern. Doch die Bruderschaft wird immer unbarmherziger, vor allem als sie erfahren, dass die Hexe in der Prophezeiung auch noch hellsehen kann.


    Immer mehr Mädchen fallen der Bruderschaft zum Opfer, doch Cora, die Leiterin der Schwesternschaft will sich erst einen Plan zurechtlegen, bevor sie handelt. Cate und Tess sind ihrer Meinung , aber Maura will mal wieder mehr. Sie lässt sich von Schwester Inez dazu hinreißen ihre Magie gegen die Brüder einzusetzen. Doch welchen Preis müssen die junge Hexe und ihre Schwestern dafür bezahlen?


    Meine Meinung:


    Anfangs erlebt man nur Cates Leben. Man erfährt von der Arbeit der Schwesternschaft und dem Leben innerhalb der Klostermauern. Vor allem im ersten Drittel des Buches plätschert die Geschichte einfach so vor sich hin, ohne dass wirklich etwas passiert.


    Das Augenmerk dieses Bandes liegt hier eher auf der Gesellschaft und der Politik. Die Bruderschaft denkt sich neue Gesetze aus, um die Frauen noch weiter zu unterdrücken und die Unzufriedenheit innerhalb der Gesellschaft wächst. Vor allem in den niederen Schichten beginnen die Leute sich gegen die Bruderschaft aufzulehnen, worin die Hexen ihre Chance vermuten.


    Erst als auch Maura und Tess ins Kloster kommen, nimmt die Geschichte meiner Meinung nach wieder an Fahrt auf. Erneut kommt es zwischen Maura und Cate zu Konflikten. Maura möchte unbedingt die auserkorene Hexe sein und tut alles, um endlich einmal im Mittelpunkt zu stehen. Das sorgt natürlich für jede Menge Spannungen innerhalb der drei Geschwister, in die dieses Mal auch Tess hineingezogen wird.


    Auch Finn taucht wieder in Cates Leben auf und die Liebesgeschichte der beiden geht weiter. Doch nach wie vor müssen sie sich verstecken, denn Cate ist jetzt eine Schwester und Finn ein Bruder, eine Liebe zwischen den beiden also absolut verboten.


    Sehr interessant fand ich die Besuche in Harwood, dem Gefängnis für Hexen und Frauen. Dort erfährt man mehr über die Machenschaften der Brüder, über andere magische Fähigkeiten und auch über Cates Patentante Zara. Endlich werden ein paar Fragen über die Familiengeschichte der drei Schwestern beantwortet und es kommt etwas Licht ins Dunkle.


    Cate ist in diesem Band wieder einmal in einem besonderen Zwiespalt: Einerseits ging sie nur zur Schwesternschaft, um Finn und ihre Schwestern zu beschützen, andererseits wird sie von der Leiterin Schwester Cora, gebeten ihre Nachfolgerin zu werden. Da die Leiterin sehr krank ist, könnte das schnell der Fall werden und Cate muss sich entscheiden, wohin sie die Schwesternschaft führen will. Man kann ihre eigenen Zweifel förmlich spüren, denn einerseits würde sie nur zu gern den Machenschaften der Bruderschaft ein Ende setzen, doch andererseits muss dieser Schritt sehr gut überlegt werden, um die daraus resultierenden Folgen abschätzen zu können.


    Doch schließlich überschlagen sich die Ereignisse und Cate und die anderen sind dazu gezwungen zu handeln. Leider hielt der Showdown nicht die große Spannung bereit, die ich eigentlich erwartet hatte. Es gibt zwar eine wirklich dramatische Szene, doch diese ist so schnell wieder vorbei, dass ich mich gar nicht richtig hineinfühlen konnte. Hier hat die Autorin Jessica Spotswood in meinen Augen wirklich einiges an Potenzial verschwendet.


    Am Ende gibt es jedoch noch eine überraschende Wendung, die mich hoffen lässt, dass der Abschluss dieser Trilogie doch noch jede Menge Spannung bieten wird.


    Fazit:


    Leider hielt dieser zweite Band nicht das, was ich am Ende von Band eins erwartet hatte. Die Geschichte plätschert einfach so dahin und hält nur wenig Spannung bereit. Viel mehr geht es um Beziehungen, um Politik und die Frage, wer denn nun die Hexe aus der Prophezeiung ist.


    Das Ende lässt mich jedoch trotzdem sehnsüchtig auf die Fortsetzung warten, in der Hoffnung, dass der Kampf zwischen Bruderschaft und Schwesternschaft doch noch einige Überraschungen und Spannung bereithalten wird.


    Von mir bekommt das Buch 3,5 Punkte von 5.

    Inhalt:


    „Nur weg aus Rawka – das ist Alinas und Maljens einziger Gedanke nach dem furchtbaren Kampf gegen den Dunklen. Doch selbst an ihrem Zufluchtsort jenseits der Wahren See erreichen sie die Gerüchte: Der Dunkle habe das Gefecht auf der Schattenflur überlebt und strebe nach dem Zarenthron. Und er wird nicht ruhen, bis er Alina gefunden hat. Denn um seine Macht ins Unermessliche zu vergrößern, braucht er ihre Hilfe – ob freiwillig oder nicht.“
    (Quelle: http://www.carlsen.de/hardcove…isige-wellen/25040#Inhalt)


    Alina und Maljen wollen nichts wie weg aus Rawka und ein ganz normales Leben führen. Anfangs gelingt das auch, doch Alina leidet darunter, dass sie ihre Macht nicht aufrufen kann und schreckliche Albträume plagen sie.


    Da geschieht das Unglaubliche: Der Dunkle hat die Schattenflur überlebt und Alina und Maljen aufgespürt. Er verschleppt die beiden auf den Walfänger des Freibeuters Sturmhond. Doch worauf hat der Dunkle es abgesehen? Und wozu braucht er die Sonnenkriegerin?


    Alina merkt, dass sie sich nirgends vor dem Dunklen verstecken kann. Doch ist sie schon bereit für einen Kampf? Wer sind ihre Verbündeten und wem kann sie wirklich vertrauen? Und wieso fühlt sie sich plötzlich so anders?


    Ein Kampf zwischen Licht und Dunkel beginnt … .


    Meine Meinung:


    Der Anfang beginnt wie Band 1 mit einem „Davor“, wo man die Geschehnisse, die direkt an den Vorgänger anschließen, als eine Art Märchen erfährt, die in der 3. Person geschrieben wurde. Danach ist die Geschichte aus Alinas Sicht in Ich-Form geschrieben.


    Obwohl man keine richtige Rückblende erlebt, war ich doch sofort wieder in der Welt der Grischa gefangen. Hatte ich beim Lesen von Band 1 noch Probleme mit all den neuen Begriffen, konnte ich mich in der Fortsetzung an alles gut erinnern und problemlos in die Geschichte eintauchen.


    Sehr schön fand ich, dass die Geschichte ruhig beginnt und man vor allem hautnah die Gefühle von Alina und Maljen miterlebt. Endlich können die beiden zu ihrer Liebe stehen und könnten so glücklich sein, würde der Dunkle nicht als ständige Bedrohung zwischen ihnen stehen. Und schnell nimmt die Geschichte dann auch an Fahrt auf und der Dunkle verschleppt die beiden auf ein Schiff.


    Dort lernt man den Kapitän Sturmhond und seine Crew kennen, die es wahrlich in sich haben. Mit seinen lockeren Sprüchen und seiner Schlagfertigkeit zauberte mir der Freibeuter immer wieder ein Lächeln auf die Lippen und hat diese sonst so düstere Atmosphäre etwas aufgelockert.


    Der erste Teil des Buches ist wirklich sehr spannend und ließ mich richtig die Luft anhalten. Die Ereignisse haben mich mitgerissen und ich konnte das Buch kaum weglegen, so sehr fieberte ich mit Alina und Maljen mit. Einige unvorhersehbare Wendungen sorgten zusätzlich für Spannung und ließen mich an den Seiten kleben.

    Danach wird es etwas ruhiger und man lernt neue Charaktere kennen und erlebt, wie diese sich gemeinsam mit den Protagonisten entwickeln. Es gefiel mir sehr gut zu erleben, welche inneren Kämpfe Alina ausfocht und auch über Maljen erfährt man endlich mehr. Seine Gefühle, Wünsche, Träume und Ängste werden glaubhaft dargestellt und waren für mich sehr gut nachvollziehbar.


    Am Ende gibt es einen großen und sehr spannenden Showdown, der vor allem die düstere Stimmung sehr gut wiederspiegelte und erneut für jede Menge Spannung sorgte.


    Ein „Danach“-Kapitel erzählt die Geschichte erneut, als wäre es ein Märchen und betrachtet die Dinge von außen. Dieses Kapitel sorgt dafür, dass man voller Sehnsucht auf die Fortsetzung wartet, die sicher wieder einige Überraschungen mit sich bringen wird.


    Fazit:


    Diese Fortsetzung hat es wirklich in sich. Ab der ersten Seite tauchte ich erneut ein in die Welt der Grischa und lies mich von diesen magischen Wesen fesseln. Mit unvorhersehbaren Wendungen und der ständigen Bedrohung durch den Dunklen ist das Buch durchweg spannend und fesselnd. Die Entwicklung der Charaktere ist authentisch und nachvollziehbar und sorgt für viel Gefühl in dieser Geschichte.


    Eine wirklich tolle Fortsetzung, die mich erneut zu überzeugen wusste. Ich freu mich schon auf das große Finale.


    Von mir bekommt das Buch 5 Punkte von 5.

    Inhalt:


    „Getränke aus Salamanderherzen und Krötenschleim, eine sprechende Katze und ein Rabe, der einmal ein Mensch war, Drachenschuppen und Blutegelanhänger, eine Banshee und eine Vampirin, eine Mutter, die einen unbedingt unter die Haube bringen will und eine verantwortungslose große Schwester - und jede Menge fauler Zauber. Für Morgana ist es der ganz normale Wahnsinn. Mit Mitte zwanzig kommt sie sich nicht selten wie die einzig Erwachsene in ihrem Umfeld vor und darf so manches Missgeschick ihrer Freunde und Familie ausbaden. Eines steht dabei fest: Langweilig wird ihr so schnell nicht.“
    (Quelle: http://www.annikadick.de/romane/hex-hex/)


    Morgana erbt von ihrer Tante Henrietta einen Laden für Zauberbedarf. Die junge Hexe denkt, jetzt würde alles besser werden, da sie endlich von ihrer schrägen Schwester Desdemona und ihrer kontrollsüchtigen Mutter wegkommt. Doch damit fangen ihre Probleme eigentlich erst an, denn wer mit einer Vampirin und einer Banshee befreundet ist und so eine Familie hat, der kann nur im Chaos enden.


    Jeder Tag birgt eine neue Überraschung für Morgana und hält die junge Hexe damit in Atem … .


    Meine Meinung:


    Die Geschichte beginnt mit einem Brief von Henrietta an ihre Nichte Morgana, in dem sie erklärt, wieso sie umziehen will und damit ihren Zauberladen aufgeben muss. Da es jedoch ein Familienunternehmen ist, möchte sie gerne, dass Morgana den Laden übernimmt und diese ist sofort begeistert, da sie endlich von ihrer Mutter und ihrer Schwester wegkommt.


    Sie denkt, jetzt hätte sie endlich Ruhe, doch ihre Schwester Desdemona taucht immer wieder bei Morgana auf und sorgt kräftig für Wirbel. Dabei passieren so viele Dinge kurz hintereinander, dass man kaum zum Durchatmen kommt. Desdemona fallen ständig neue Dinge ein, um ihre Schwester Morgana in Atem zu halten und was diese nicht schafft, übernehmen Morganas beste Freundinnen: Laila, die Vampirin und Cait, die Banshee oder ihr Hexenkater Shadow.


    Man lernt viele magische Wesen kennen und erlebt, welche Eigenheiten ihnen die Autorin Annika Dick zugeschrieben hat. Es macht richtig Spaß, die einzelnen Darsteller kennenzulernen und gemeinsam mit ihnen Abenteuer zu erleben. Doch manchmal überschlagen sich die Ereignisse geradezu und in jedem Kapitel passieren so viele unglaubliche Dinge, die dann aber schnell wieder aufgelöst werden, so dass man teilweise kaum Zeit hat, diese Erlebnisse zu genießen. Manchmal hätte ich mir ein bisschen Alltag gewünscht, um Morgana etwas genauer kennenzulernen, ohne dass die nächste Katastrophe schon wartet.


    Sehr gut gefällt mir der Humor von Annika Dick, mit dem sie das Leben der Hexe Morgana erzählt. Da gibt es einen pinken Raben, eine durchgeknallte kleine Fee, die möchte, dass Morgana ihren Traumprinzen findet und deshalb die Wohnung voller Frösche zaubert und eine unberechenbare Schwester, die immer wieder für Wirbel sorgt.


    Das Ende bietet außerdem zusätzlich Spannung und ist ein absolut fieser Cliffhanger, der einen sehnsüchtig auf die Fortsetzung warten lässt. Mal sehen, welche zauberhaften Katastrophen dann auf Morgana und ihre Freunde warten.


    Fazit:


    In Annika Dicks „Hex Hex“ lernt man so viele magische Wesen kennen und erlebt so viele Abenteuer, dass man kaum zum Verschnaufen kommt. Dadurch verfliegen die Seiten geradezu und man fragt sich, was wohl noch alles auf Morgana zukommt. Dieses Buch macht wirklich jede Menge Spaß. Am besten man liest es im Sommer draußen auf der Gartenliege und lässt sich von der Hexe Morgana und ihren Freunden verzaubern.


    Von mir bekommt das Buch 4 Punkte von 5.

    Inhalt:


    „Grace blickt voller Zuversicht in die Zukunft, als sie ihren Mann in ein neues Leben nach Macao begleitet. Doch kurz nach ihrer Ankunft erfährt sie, dass sich ihr Traum von einer eigenen Familie nicht erfüllen wird. In ihrem Schmerz besinnt sich Grace auf ihre Leidenschaft, das Backen, und eröffnet ein Café. Im Lillian’s serviert sie nicht nur Tee und raffinierte Macarons, sondern begegnet auch Menschen, die ihr Leben verändern …“
    (Quelle: http://www.randomhouse.de/Tasc…h-Tunnicliffe/e422290.rhd)


    Grace und ihr Mann Pete wünschen sich nichts mehr als ein Baby. Doch all die Träume von einer eigenen Familie werden jäh zerstört, als der Arzt Grace mitteilt, dass sie keine Kinder kriegen kann. Und das ausgerechnet jetzt, wo sie ihrem Mann nach China gefolgt ist und dort nichts und niemanden kennt.


    Graces Lebensinhalt ist zerstört und sie fühlt sich völlig verloren. Um eine neue Aufgabe zu haben, stürzt sie sich in die Arbeit und eröffnet ein neues Cafe, in dem sie Macarons verkauft. Dort lernt sie auch Rilla, Gigi, Yok Lan und Majory kennen, die genau wie sie, alle ihre eigenen Probleme haben.


    Doch im Lilian’s ist für jeden Platz und nach einer heißen Tasse Tee und ein paar Macaraons sieht die Welt gleich schon wieder ganz anders aus.


    Meine Meinung:


    Das Buch beginnt damit, dass Grace und Pete in Macao ankommen. Dort erfahren sie, dass es mit ihrem Kinderwunsch nichts wird und während Pete sich in seine Arbeit flüchtet, fällt Grace in ein tiefes Loch, schläft den ganzen Tag und kann sich zu nichts mehr aufraffen. Ich fand, dass Graces Gefühle sehr glaubhaft dargestellt wurden und ich konnte den Schmerz förmlich körperlich spüren und litt gemeinsam mit ihr.


    Um ihren Schmerz zu verarbeiten, schreibt Grace immer wieder Briefe an ihre Mutter. Dort erfährt man auch einiges über Graces Kindheit und ihr Verhältnis zu ihrer Mutter, ohne jedoch genau zu wissen, was mit ihrer Mutter passiert ist. Dieses „Geheimnis“ wird erst am Ende des Buches gelüftet und erklärte noch einmal, wieso Grace so ist, wie sie ist und hat mir auch einige Tränen über die Wangen laufen lassen.


    Als Grace schließlich ihr Cafe eröffnet, wird das Lilian’s zu ihrem Lebensmittelpunkt. Sie stürzt sich in die Arbeit und kreiert ein Macaron nach dem anderen. Dabei spürt man förmlich Graces Liebe zum Backen. Jedes ihrer Macarons bekommt einen eigenen Namen und passt zu einer bestimmten Situation in ihrem Leben. Jedes dieser kleinen, köstlichen Kunstwerke erzählt eine eigene Geschichte und ich bekam richtig Appetit auf Macarons.


    Auch die Atmosphäre, in der die Geschichte spielt ist wirklich zauberhaft. Macao, eine Stadt in China, in der jeder jeden zu kennen scheint. Ein kleines Cafe, das familiär ist und in dem man sich so richtig wohlfühlen kann. Jede Kreation, die dort angeboten wird, wird liebevoll per Hand hergestellt und ist damit etwas ganz Besonderes. Ich hätte dem Lilian’s wirklich gern einen Besuch abegestattet.


    Dieses Buch ist außerdem voller wunderbarer und einzigartiger Charaktere. Nicht nur Grace ist absolut glaubwürdig und liebevoll, jeder Protagonist ist bis aufs kleinste Detail ausgearbeitet und gut durchdacht. Alle bringen ihre ganz eigenen Charaktereigenschaften und Geschichten mit, die man teilweise erst nach und nach erfährt, so dass man erst zum Ende des Buches wirklich weiß, was in jedem einzelnen steckt.


    Fazit:


    Dieses Buch ist wirklich ein kleiner Geheimtipp. Die Atmosphäre ist so zauberhaft und die Charaktere sind glaubhaft und liebevoll ausgearbeitet. Auf eine sanfte, aber trotzdem ehrliche Weise werden die Probleme der einzelnen Protagonisten dargestellt und erzählt, wie die Darsteller damit umgehen. Ein sehr emotionales Buch, das mich tief berührt und zu Tränen gerührt hat.


    Von mir bekommt das Buch 5 Punkte von 5.

    Inhalt:


    „Die 16-jährige Tessa Morton erwacht auf einer Intensivstation – und hat ihr Gedächtnis verloren. Bis auf eine immer wiederkehrende Erinnerung: Das hübsche Gesicht eines Jungen, mit dem sie sich innerlich tief verbunden fühlt. Als der junge Arzt Milo ihr helfen soll, ihre Amnesie zu überwinden, erfährt Tessa nach und nach mehr über die wahren Hintergründe ihrer vermeintlichen Krankheit. Das Bild des Jungen stammt aus der Vergangenheit, und Tessa war Teil des Projekts "Frozen Time" ...“
    (Quelle: http://www.bloomoon-verlag.de/…282-282/frozen_time-8961/)


    Tessa erwacht auf einer Intensivstation, kann sich aber weder an ihren Namen, noch an ihr Alter oder an irgendetwas anderes erinnern. Sie war anscheinend schwer krank, was eine Amnesie ausgelöst hat. Gemeinsam mit dem jungen Arzt Milo versucht sie, ihr Gedächtnis wiederzuerlangen.


    Doch das Einzige, an das sie sich erinnern kann ist ein junger Mann, namens Finn, dem sie wohl sehr nahe stand. Aber Finn ist unerreichbar, denn er war krank und wurde deshalb ins Projekt „Frozen Time“ aufgenommen. Doch wie passt das alles mit Tessas Vergangenheit zusammen?


    Je näher sie dem Geheimnis kommen und je mehr sich Tessa erinnert, umso gefährlicher wird es, denn es hat einen Grund, dass die Sechzehnjährige ihr Gedächtnis verloren hat und einige Leute wollen um jeden Preis verhindern, dass sie sich wieder erinnert. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt … .


    Meine Meinung:


    Das Buch beginnt sehr vielversprechend: Tessa wacht auf einer Intensivstation auf und kann sich an nichts erinnern. Sofort fragt man sich, was denn wohl mit dem Mädchen passiert ist. Leider flaut diese anfängliche Spannung schnell ab, denn seitenweise plätschert die Geschichte einfach so dahin, ohne dass sich Tessa an irgendetwas erinnert oder etwas anderes Spannendes passiert.


    Erst als die ersten Erinnerungen kommen und Tessa anfängt sich aktiv auf die Suche nach Antworten zu machen nimmt das Buch wieder an Fahrt auf und mit jedem Hinweis, den Tessa und damit auch der Leser bekommt, wird es spannender. Ich hatte zwar schon einige Vermutungen, was mit Tessa passiert sein könnte, aber ganz ehrlich, damit hatte ich natürlich nicht gerechnet. Die Autorin Katrin Lankers schafft es wirklich, den Leser hinzuhalten, um ihn dann so richtig zu überraschen.


    Die Welt in der Tessa lebt hat mich wirklich sehr fasziniert und wurde gut beschrieben, ohne Seitenweise Erklärungen einzufügen. Wir befinden uns im Jahr 2100, die Gesundheit der Menschen ist das wichtigste Gut, alles wird streng kontrolliert: Wasserverbrauch, Essen, Kleidung, Geburten, Wohnung, Job … die Bewohner dürfen keine eigenen Entscheidungen treffen. Es war alles genau durchdacht und in sich schlüssig, so dass es mir überhaupt nicht schwerfiel in die Welt von Tessa einzutauchen.


    Sehr gut gefiel mir auch, dass die Geschichte aus Tessas Sicht geschrieben wurde. So erfuhr man sofort, wenn sie sich an etwas erinnerte und konnte sich gemeinsam mit ihr auf die Suche nach Antworten machen. Leider muss ich sagen, dass mir Tessa manchmal etwas gefühlskalt vorkam. Erst zum Ende der Geschichte gewann sie für mich an Tiefe und wurde in meinen Augen glaubwürdiger.


    Eine Besonderheit dieses Buches ist sicherlich, dass die Liebe nur eine untergeordnete Rolle spielt. Zwar gibt es durchaus Liebesgeschichten, doch diese stehen ganz klar hinter den Geschehnissen um „Frozen Time“.


    Außerdem handelt es sich hierbei endlich mal wieder um einen Einzelband, worüber ich mehr als begeistert bin: Endlich kein endloses Warten auf die Fortsetzung.


    Fazit:


    Dieses Buch bietet dem Leser eine neue und spannende Science-Fiction-Welt, in der man sich gemeinsam mit der Protagonistin Tessa auf Spurensuche macht. Der anfangs etwas schleppende Einstieg wird mit unvorhersehbaren Wendungen und einem schlüssigen, abgeschlossenen Ende mehr als wettgemacht.


    Von mir bekommt das Buch 4 Punkte von 5.

    Inhalt:


    „Im glitzernden New York des Jahres 1910 hat die 16-jährige Michele in dem Musiker Philip ihre erste große Liebe gefunden – und wieder verloren. Denn irgendwann muss sie zurück in die Gegenwart. Als ihr plötzlich in ihrer Highschool Philip gegenübersteht, traut sie ihren Augen nicht und kann ihr Glück kaum fassen. Doch ihre Freude ist nur von kurzer Dauer: Denn Philip scheint sich an nichts erinnern zu können, nicht an sie, nicht an ihre gemeinsamen, romantischen Stunden – und auch nicht daran, wer er eigentlich ist und aus welcher Zeit er kommt. Michele ahnt, dass ein dunkles Verhängnis an Philips plötzlichem Gedächtnisverlust schuld ist – ein Verhängnis, das bis in die Tiefen ihrer eigenen Familiengeschichte zurückreicht. Fast zu spät erkennt sie, dass Philip in großer Gefahr schwebt, und es beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit …“
    (Quelle: http://www.randomhouse.de/Buch…exandra-Monir/e381913.rhd)


    Michele fällt schier in Ohnmacht, als Philip, ihre große Liebe aus der Vergangenheit plötzlich in ihrer Highschool in der Gegenwart auftaucht. Endlich scheint er, wie versprochen, einen Weg zu ihr gefunden zu haben. Doch dann kommt der Schock: Er kann sich nicht an sie erinnern und doch ist sie sich sicher, er ist es, ihr Philip.


    Aber der Gedächtnisverlust von Philip ist nicht das einzige Problem, mit dem sich Michele befassen muss. Denn sie findet die Tagebücher ihres Vaters und erfährt endlich mehr über ihn und seine Vergangenheit. Doch es gibt ein dunkles Geheimnis im Leben ihres Vaters und genau dieses Geheimnis ist es, das Michele in Gefahr bringt, denn eigentlich dürfte es sie gar nicht geben … .


    Meine Meinung:


    Ich habe mich total auf diese Fortsetzung gefreut, da ich Band 1 sehr gerne mochte und einige Fragen offen geblieben sind. Vor allem das Ende lies mich etwas frustriert zurück und ich setzte große Hoffnungen in Band 2.


    Doch bevor es mit Philip und Michele weitergeht, erfährt man erst einmal das Geheimnis von Micheles Großeltern und wieso sie Micheles Vater loswerden wollten. Das fand ich toll, denn eigentlich waren mir die Großeltern sehr sympathisch, aber ich fragte mich ständig, ob sie nicht doch ein falsches Spiel spielen würden. Doch eigentlich wollten sie immer nur ihre Tochter und jetzt auch ihre Enkelin beschützen.


    Sehr schön fand ich auch, dass man Micheles Vater richtig kennenlernt und seine Geschichte erzählt wird. Endlich werden einige Fragen geklärt und die Vergangenheit beginnt Sinn zu machen. Dabei gefiel es mir sehr gut, dass die Geschichte in Form von Tagebucheinträgen erzählt wird und man so, direkt die Sicht von Irving Henry erleben kann.


    Außerdem wird ein neuer Aspekt: Die Zeitreisegesellschaft, eingefügt. Immer wieder werden an den Kapitelanfängen kleine Auszüge aus dem Buch der Zeitreisegesellschaft abgedruckt und man erfährt, dass es durchaus Regeln gibt und die Zeitreisen nach einem bestimmten Schema ablaufen. Das hat es für mich alles verständlicher gemacht und einige Fragen beantwortet.


    Leider muss ich jedoch sagen, dass die Liebesgeschichte von Michele und Philip den ganzen Zauber in meinen Augen verloren hat. Das Besondere war für mich immer, dass sie in verschiedenen Zeiten lebten und eigentlich nicht zueinander finden konnten. Jetzt taucht Philip plötzlich in der Gegenwart auf und kann sich anfangs nicht mal an Michele erinnern und findet es auch nicht verrückt, dass sie ständig in seiner Nähe auftaucht und behauptet ihn zu kennen. Auf einer Reise in die Vergangenheit erfährt er, dass er wohl doch irgendwie in Michele verliebt ist und lässt sich daraufhin auf eine Beziehung mit ihr ein. Entschuldigung, aber das klingt mehr als unglaubwürdig und hat alles andere als etwas Magisches.


    Die Zeitreisen von Michele sind viel zu kurz und dienen lediglich der Informationsbeschaffung. Auch sie haben den Zauber verloren, der Band 1 so magisch gemacht hat.


    Der Showdown schließlich ging mir viel zu schnell und zu glatt über die Bühne. Da hatte ich mir eigentlich viel mehr erwartet, da ja eigentlich das gesamte Buch daraufhin arbeitet.


    Das Ende ist in im Großen und Ganzen in sich abgeschlossen, lässt aber auch noch Platz für eine Fortsetzung.


    Fazit:


    Endlich erfährt man alles Wichtige aus Micheles Familiengeschichte und viele Fragen, die in Band 1 aufgeworfen wurden, werden beantwortet, so dass sich dem Leser die Vergangenheit erschließt und man die Geschichte von Micheles Vater hautnah miterlebt. Leider verliert dieser Band jedoch all den Zauber und das Magische der Liebesgeschichte und der Zeitreisen, die seinen Vorgänger so besonders gemacht haben.


    Für alle, die Band 1 kennen, trotzdem ein absolutes Muss.


    Von mir bekommt das Buch 3,5 Punkte von 5.

    Inhalt:


    „Aria Rose hat mit einem Schlag ihr Gedächtnis verloren. Als sie dann auch noch den gut aussehenden Hunter trifft, ist ihre Verwirrung vollkommen. Auf mysteriöse Weise fühlt sie sich zu ihm hingezogen, doch diese Liebe darf nicht sein. Denn Hunter gehört zu den Mystikern, einer Rebellengruppe mit magischen Fähigkeiten. Sie werden von Arias Familie von jeher unterdrückt. Kaum gibt Aria sich ihren verbotenen Gefühlen hin, entbrennt ein erbitterter Machtkampf in der Stadt und eine dunkle Erinnerung kehrt zurück ...“
    (Quelle: http://www.ravensburger.de/sho…ene-herz-40099/index.html)


    In Mystic City gibt es Menschen mit magischen Fähigkeiten, genannt Mystiker und Menschen ohne Fähigkeiten. Arias Vater herrscht über diese Stadt. Doch damit alles so bleibt, wie es ist und die Mystiker nicht mehr Macht bekommen, möchte er sich mit seinem ärgsten Konkurrenten verbünden. Doch das gelingt nur, wenn Aria dessen Sohn Thomas heiratet. Leider kann Aria sich an nichts mehr erinnern. Was geschah vor ihrem Zusammenbruch und wieso fühlt sie so gar nichts für Thomas, mit dem sie angeblich schon länger eine geheime Beziehung hatte?


    Durch Zufall lernt Aria den Mystiker Hunter kennen und ist sofort von ihm fasziniert. Vielleicht kann er ihr die vielen Fragen beantworten. Was ist wirklich zwischen den Mystikern und den Menschen passiert und warum schließen sich die Mystiker-Rebellen zusammen, um gegen die bestehende Regierung zu kämpfen?


    Aria macht sich auf die Suche nach der Wahrheit, doch diese kann sie nur finden, wenn sie ihre Erinnerungen zurückbekommt. Doch wenn dies gelingt, wird sich ihr bisheriges Leben für immer verändern … .


    Meine Meinung:


    Das Buch beginnt sofort sehr mitreißend, indem man erfährt, dass eine verbotene Liebe entdeckt wird und man fragt sich sofort, was danach passiert ist.


    Dann springt das Buch zu Aria, die auf ihrer Verlobungsfeier ist, sich aber nicht an ihren Verlobten erinnern kann. Zunächst fügt sie sich stumm in ihr Schicksal, doch immer wieder kommen kleine Details ans Licht, die sie stutzig machen und schließlich wird ihr ganzes Denken vom Gedanken beherrscht, dass sie endlich herausfinden muss, was wirklich zu ihren Gedächtnislücken geführt hat und in Mystic City vor sich geht.


    Sehr schön fand ich die Idee, dass sich die Menschen zwar bewusst sind, dass es magische Fähigkeiten gibt, sie diese aber nicht fürchten, sondern für ihre eigenen Zwecke ausbeuten. Das fand ich mal eine sehr originelle Idee. Auch die Rebellen, die erst einmal mit einer legalen Strategie versuchen, die Umstände zu verändern, haben sofort meine Sympathie gewonnen. Hier zeigt dieses Buch wirklich einiges an Originalität, auch wenn man das Altbekannte: Eine verbotene Liebe, darin wiederfindet.


    Anfangs hat man das Gefühl, genau wie Aria im Dunkel zu tappen, doch schnell kann sich der Leser denken, worauf die ganze Geschichte hinauslaufen wird und obwohl es doch einige spannende Momente gibt, war das Buch insgesamt sehr vorhersehbar und plätscherte so vor sich hin. Das Hauptaugenmerk dieser Geschichte liegt wirklich darin, dass Aria ihr Gedächtnis wiederfindet und man erfährt, welche Umstände in Mystic City wirklich herrschen. Wer große Kämpfe sucht, ist bei diesem Buch falsch und doch möchte man wissen, wie alles wirklich gekommen ist und liest deswegen immer weiter und weiter.


    Die Geschichte ist aus Arias Sicht in Ich-Form geschrieben, so dass man gemeinsam mit der Protagonistin versucht Licht ins Dunkel zu bringen und die Welt zu verstehen, in der Menschen und Mystiker wohnen, in der es arm und reich gibt und ein Frieden unmöglich erscheint. Dabei kommt einem Aria anfangs noch sehr naiv und fügsam vor, doch im Laufe der Geschichte gewinnt sie viel an Stärke und Eigeninitiative und zeigt, dass in ihr durchaus Heldenpotenzial steckt.


    Insgesamt gefiel mir die mystische Atmosphäre des Buches sehr gut. Vor allem am Ende, beim großen Showdown erfährt man sehr viel über die verschiedenen Fähigkeiten der Mystiker und wird noch einmal so richtig neugierig darauf gemacht, was in dieser Reihe noch alles steckt.


    Fazit:


    Trotz der altbekannten, verbotenen Liebe und viele Vorhersehbarkeiten weiß „Mystic City – Das gefangene Herz“ doch zu überzeugen. Vor allem die mystische Atmosphäre und ein paar neue Ideen konnten mich wirklich begeistert. Zudem erlebt man eine Protagonistin, die sich sehr positiv entwickelt und den Leser mit ihren Geheimnissen zum Weiterlesen anspornt. Eine dystopische Welt mit Fantasy-Elementen, bei der es sich durchaus lohnt, sie kennenzulernen.


    Von mir bekommt das Buch 4 Punkte von 5.

    Inhalt:


    „Morgen soll Barbara auf dem Scheiterhaufen verbrannt werden. Sie ist unschuldig, doch niemand wird ihr zuhören. In ihrer letzten Nacht im dunklen Kerker durchlebt sie die fatalen Geschehnisse der vergangenen Monate noch einmal: die Gespräche mit ihrer Pflegemutter, die Eifersucht ihrer Ziehschwester, die aufkeimende Liebe zum jungen Martin Wieprecht und die Offenbarung, wer ihr wahrer Vater ist. Aber wird Martin sie retten können? Oder wird ihre Ziehschwester ihre Beschuldigung widerrufen? Barbara hofft auf das Licht des nächsten Morgens – und fürchtet es zugleich!“
    (Quelle: http://www.loewe-verlag.de/titel/titel-14323_hexenfeuer.html)


    Barbara lebt in einer Zeit, in der es reicht, jemanden als Hexe zu beschuldigen und schon landet man auf dem Scheiterhaufen und wird verbrannt. Auch die junge Frau ist in eine Falle geraten und sitzt seit dem im Kerker und wartet auf ihr Urteil.


    Doch wie konnte es nur so weit kommen? Hat der Hass ihrer Ziehschwester dazu geführt oder brachte sie die heimliche Liebe zu einem jungen Mann in Gefahr? Barbara lässt ihr Leben Revue passieren und während sie so nachdenkt, schwebt sie zwischen der Hoffnung, doch noch gerettet zu werden und der Resignation, dass es längst zu spät ist.

    Meine Meinung:


    Das Buch beginnt damit, dass Barbara im Kerker sitzt und darauf wartet zum Scheiterhaufen geführt zu werden. Während die letzte Kerze herunterbrennt, erinnert Barbara sich an ihr bisheriges Leben, an alle schönen, aber auch an die schrecklichen Ereignisse. Diese Erinnerungen verlaufen chronologisch von Barbaras Geburt bis hin zu ihrer Verurteilung. So erfährt der Leser nach und nach, wie es dazu kam, dass die junge Frau schließlich als Hexe bezichtigt wurde. Das fand ich toll, denn obwohl man sich früh denken kann, wer Barbara in eine Falle gelockt hat, fragt man sich als Leser doch, wie es genau dazu kam.


    Obwohl das Buch in der 3. Person geschrieben ist, fängt man doch sehr schnell an, sich in die Protagonistin hineinzudenken, mit ihr zu hoffen und zu verzweifeln und wünscht sich nichts mehr als ein Happy End für die sehr sympathische Hauptdarstellerin.


    Da dieses Buch für die Zielgruppe ab 13 Jahren geschrieben wurde, werden einige Dinge nur sehr allgemein angesprochen. Z.B. erzählt Barbara jedoch von den Folterungen, die allzu blutigen Details werden jedoch ausgespart, so dass sich der junge Leser zwar vorstellen kann, dass es schrecklich gewesen war, er beim Lesen aber nicht übermäßig belastet wird.


    Fazit:


    Das Thema „Hexenverfolgung“ wurde in diesem tollen Buch sehr feinfühlig dargestellt, um dem jungen Leser dieses dunkle Kapitel der Vergangenheit nahezubringen. Dabei setzt die Autorin Isolde Heyne auf große Emotionen und zieht den Leser mit einem flüssigen Schreibstil mitten in das Geschehen der Geschichte, das einen nicht mehr so schnell loslässt.


    Von mir bekommt das Buch 4 Punkte von 5.

    Inhalt:


    "Kylas Gedächtnis wurde gelöscht, ihre Persönlichkeit ausradiert, ihre Erinnerungen sind für immer verloren. Kyla wurde geslated. Aber die Stimmen aus der Vergangenheit lassen die Sechzehnjährige nicht los – hat sie wirklich unschuldige Kinder bei einem Bombenanschlag getötet? Zählte sie zu einer Gruppe von gefährlichen Terroristen? Und warum steht ein Bild von ihr auf einer geheimen Webseite mit vermissten Kindern? Kyla wird immer wieder von Flashbacks aus ihrem früheren Leben eingeholt und merkt allmählich, dass ihre wahre Identität ein großes Geheimnis birgt. Gemeinsam mit Ben, einem anderen Slater, in den sie sich verliebt, begibt sie sich auf die Suche nach der Wahrheit – doch wem kann sie überhaupt noch vertrauen?"
    (Quelle: https://shop.coppenrath.de/produkt/61183/geloescht/)


    Kyla wurde geslated, ihr Gedächtnis komplett gelöscht. Jetzt hat sie die Chance in ihrer neuen Familie einen Neuanfang zu starten. Doch immer wieder quälen sie furchtbare Albträume, die ihr sehr real erscheinen. Sind das Erinnerungen an ihr früheres Leben? Und wie soll sie bei Null anfangen, wenn sie ihre Vergangenheit doch wieder einholt? Schnell macht sich eine große Frage in Kyla breit: Wieso wurde sie geslated und warum ist sie so anders, als die übrigen Slater?


    Auch Ben, Kylas Freund, macht sich viele Gedanken. Doch während Kyla sich um ihre Vergangenheit kümmert, denkt Ben mehr an seine Zukunft. Aber nur wenn man weiß, wer man in der Vergangenheit war, kann man sich dafür entscheiden, wer man in Zukunft sein möchte. Doch die Suche nach Antworten ist sehr gefährlich, denn immer mehr Menschen verschwinden und niemand weiß, was mit ihnen geschieht… .


    Meine Meinung:



    Das Buch beginnt mit einem sehr spannenden, aber auch geheimnisvollen Prolog, den man nicht wirklich einordnen kann. Danach springt die Geschichte in die Gegenwart und zu Kyla, die von ihrer neuen Familie in der Klinik abgeholt wird, nachdem sie geslated wurde. Die Geschichte ist aus Kylas Sicht in Ich-Form geschrieben. Dadurch bekommt der Leser zwar Kylas Gefühle, Träume und Zweifel hautnah mit, erhält aber auch nur so viele Informationen, wie Kylas selbst über ihre Vergangenheit hat. Schnell fragt man sich gemeinsam mit dem Mädchen, weswegen sie geslated wurde und was es damit wirklich auf sich hat.


    Immer wieder liest man einige Traumsequenzen, die zwar meist mehr Fragen aufwerfen, als sie beantworten, die Geschichte aber immer wieder unter einem neuen Gesichtspunkt darstellen und somit spannend machen, was sehr wichtig ist, da dieses Buch nicht die großen Spannungsmomente enthält, die einen die Luft anhalten lassen. Und trotzdem klebte ich förmlich an den Seiten, was sicher auch daran lag, dass ich nie genau wusste, wem ich vertrauen konnte und wem nicht. Charaktere, die mir anfangs sehr sympathisch waren, weckten plötzlich Zweifel in mir. Personen, die ich in die Kategorie „Feind“ einsortiert hatte, musste ich neu beleuchten und ständig fragte ich mich, ob ich wohl dieses Mal mit meiner Einschätzung richtig liegen würde. Die Autorin Teri Terry, schafft eine Atmosphäre voll mit Zweifeln, Rätseln, Geheimnissen, Lügen und Intrigen, in einer Welt, in der die Protagonistin niemandem trauen kann, nicht einmal ihren eigenen Träumen. Ich war richtig fasziniert, wie es Frau Terry gelang, immer wieder kleine Hinweise einzubauen, ohne zu viel zu verraten.


    Neben vielen kleineren Charakteren, die für mich sehr undurchschaubar waren, blieb mir auch die Protagonistin Kyla ein echtes Rätsel. Anfangs hatte ich das Gefühl, sie wolle sich in ihr neues Leben einfügen und nichts von ihrer Vergangenheit wissen. Doch je mehr Erinnerungen in ihr erwachen, desto neugieriger wird sie und doch bleibt sie immer auf der Hut und ist sehr vorsichtig in dem, was sie tut. Viel passiert aus Instinkt, ohne dass sie sich bewusst dafür entschieden hätte. Diese Vorsicht hob sie meiner Meinung nach etwas von den momentan üblichen und sehr rebellischen Protagonisten ab, machte sie mir jedoch leider nicht sehr sympathisch, da ich mir teilweise mehr Eigeninitiative von ihr erwartet habe.


    Etwas schade fand ich auch, dass man sehr wenig von Kylas Welt erfährt. Anfangs dachte ich sogar, dass alle Jugendlichen mit einem gewissen Alter geslated werden. Nur nach und nach erhält man ein paar Informationen über die Slater und was die Regierung zu diesem Schritt bewogen hat. Ich hätte gern noch mehr über das Leben im Jahr 2054 erfahren und hoffe, dass die Folgebände hier noch etwas mehr bieten.


    Insgesamt ist der Schreibstil sehr flüssig und leicht. Es gibt viele auch sehr kurze Absätze und so liest man dahin, ohne zu merken, wie die Seiten verfliegen, bis man schließlich am Ende angelangt ist. Hier überschlagen sich die Ereignisse und ich war richtig gefesselt und wollte gar nicht aufhören zu lesen. Leider kam das Ende jedoch viel zu schnell und jetzt heißt es, bis zum Frühjahr (2014) warten, bis man erfährt, was es mit Kyla wirklich auf sich hat.


    Fazit:


    Die Geschichte rund um Kyla und ihre gelöschten Erinnerungen ist wirklich außergewöhnlich. Der Autorin Teri Terry gelingt es, den Leser in ihren Bann zu ziehen und Zweifel gegenüber allem und jedem zu sähen, so dass man förmlich an den Seiten klebt, um zu erfahren, was es mit den Slatern wirklich auf sich hat. Dabei wird der Leser jedoch nur mit kleinen Hinweisen gefüttert, so dass sich mehr Fragen stellen als beantwortet werden und es auf jeden Fall spannend bleibt für den Folgeband, auf den ich schon jetzt sehnsüchtig warte.


    Von mir bekommt das Buch 4,5 Punkte von 5.

    Inhalt:


    „Jamian Bryonts steht mit dem Rücken zur Wand. Um seinen jüngeren Bruder zu schützen, nimmt er die Schuld für einen Fehler auf sich, den er nicht begangen hat, und unterwirft sich damit einem ewigen Fluch: Mittels eines Giftes raubt der Senat der Vampirjäger ihm die Sterblichkeit. Doch warum gerade diese diabolische Strafe für ihn gewählt wurde, stellt Jamian vor ein Rätsel. Und was hat es mit der Vampirfrau Laine auf sich, die zeitgleich in seinem schottischen Dorf auftaucht und über Gesetze nur lacht? Klar ist nur eins – sie ist die Letzte, der Jamian vertrauen darf. Denn Laine hat einen tödlichen Auftrag.“
    (Quelle: http://www.sieben-verlag.de/buecher/Stolen_Mortality/)


    Jamian und sein jüngerer Bruder Junias mussten schon früh ihr Familienerbe antreten und Wächter ihres Heimatortes Glen Mertha werden. Als Kienshi sorgen sie dafür, dass die Vampire sich an die Regeln des Senats halten, damit es Frieden zwischen Vampiren und Menschen gibt und das Geheimnis der Übernatürlichen vor den Menschen verborgen bleibt.


    Doch diese Aufgabe gestaltet sich als äußerst schwierig seit Laine, die Vampirfrau in Glen Mertha aufgetaucht ist. Wieso wird sie von den anderen Vampiren angegriffen und ist immer wieder in Jamians Nähe und bringt ihn in unmögliche Situationen? Und wieso nur hilft er ihr immer wieder, obwohl sie sich nicht an seine Regel zu halten scheint? Was will sie wirklich im kleinen, verschlafenen Glen Mertha und wieso interessieren sich der Oberste Senator und seine Tochter Sinead plötzlich so für Jamian und Junias?


    Eine uralte Prophezeiung taucht auf und auf einmal scheint jeder sein ganz eigenes Interesse an den Wächtern von Glen Mertha zu haben, aber auch die Byronts-Brüder haben ihre eigenen Pläne und längst keine Lust mehr, sich stumm in ihr Schicksal zu fügen. Der Kampf um die Sterblichkeit kann beginnen … .


    Meine Meinung:


    Zuerst war ich wirklich sehr skeptisch, was dieses Buch anging: Nicht noch ein Vampirroman dachte ich mir, doch sobald ich die Leseprobe gelesen hatte, war es auch schon um mich geschehen. Anfangs erfährt man einiges über die Byronts-Brüder Jamian und Junias und der ältere der Beiden hat mich sofort mit seiner Bruderliebe für sich eingenommen. Ohne mit der Wimper zu zucken, nimmt er die Strafe für ein Vergehen seines Bruders auf sich und opfert für ihn sogar seinen wertvollsten Besitz. Obwohl er sein Schicksal Wächter zu sein nicht ändern kann und sich eigentlich an die Regeln des Senats halten müsste, findet er seinen ganz eigenen Weg mit der Situation zurecht zu kommen und sucht eine unkonventionelle Lösung, um den Frieden in Glen Mertha zu bewahren. Mit diesem tollen, tiefgründigen und starken Charakter hatte mich die Autorin, Jennifer Benkau sofort für dieses Buch begeistert. Doch auch sein Bruder Junias und die Vampirfrau Laine sind so einzigartig, glaubwürdig und wunderbar, dass ich unbedingt mehr über sie erfahren wollte und deswegen nicht aufhören konnte zu lesen. Sehr schön fand ich deshalb auch, dass das Buch immer wieder die Perspektive ändert und man als Leser sowohl die Sicht von Jamian, als auch Junias und Laine lesen kann.


    Doch auch die Geschichte an sich bietet etwas ganz Besonderes: Neben den allseits bekannten und bluttrinkenden Vampiren gibt es dieses Mal einen ebenso starken Gegenpart: Die Kienshi. Doch was jetzt nach einer Gut und Böse Story klingt, ist doch ganz anders, denn in diesem Buch gibt es nicht schwarz oder weiß und es ist nicht immer alles so, wie es scheint, denn auch die Wächter haben eine dunkle Seite und Jennifer Benkau lädt den Leser immer wieder dazu ein, sein Bild über die einzelnen Charaktere neu zu überdenken und führt ihn durch unvorhersehbare Wendungen in immer neue Richtungen. Ich liebe Bücher, bei denen man bis zum Schluss nicht weiß, wie es enden wird.


    Insgesamt gefällt mir die Atmosphäre des Buches sehr gut. Wir befinden uns im schönen, aber meist kalten und regnerischen Schottland, das mit seinen Legenden und Mythen, eine geheimnisvolle, fast schon düstere Stimmung schafft. Schnell wurde ich gefangen, von der Landschaft und der Umgebung, in der die Geschichte spielt und das obwohl sich die Autorin Jennifer Benkau nicht mit langen Beschreibungen auffällt.


    Das Hauptaugenmerk dieser Geschichte, liegt ganz anders als ich durch den Klappentext vermutet hatte nicht etwa auf Kampf und Spannung, sondern eher auf der Gefühlsebene. Ganz besonders hervorzuheben ist hier natürlich die Beziehung zwischen Jamian und Junias, die fast schon über Bruderliebe hinaus geht. Die beiden haben eine besondere Verbindung zueinander, was vielleicht auch daran liegt, dass sie schon in jungen Jahren so viel Verantwortung tragen und größtenteils auf sich allein gestellt waren. Neben dieser Geschwisterliebe, die immer wieder sehr passend in die Geschichte einfließt, findet man auch noch tolle und einmalige Liebesgeschichten und Charaktere, die mit Loyalität und Gewissen und um ihre Unabhängigkeit kämpfen.


    Während die Autorin all diese Gefühle beschreibt, nimmt sie kein Blatt vor den Mund. Brutale Kämpfe werden ebenso schonungslos erzählt, wie „Bettgeschichten“ und das mit einer Selbstverständlichkeit, dass diese Geschichte trotz fantastischer Elemente glaubhaft und authentisch ist.


    Und dann dieses Ende … ganz ehrlich, so hätte ich das nie vermutet und ich bin tief beeindruckt. Was ich damit meine? Das müsst ihr selber nachlesen … :-]


    Fazit:


    Obwohl ich eigentlich kein Vampirbuch mehr lesen wollte, bin ich froh, dass ich es doch getan habe, denn ich kann nur eines sagen: WOW! Diese Geschichte ist so anders, so einmalig, so glaubwürdig, düster und emotional, dass ich förmlich an den Seiten klebte. Dieses Buch ist ein absolutes Must-read, vor allem für alle, die von Vampirgeschichten längst genug haben :grin


    Von mir bekommt das Buch 5 Punkte von 5.

    Inhalt:


    „Charlotte Paul hat schon so manches Praktikum absolviert und die Nase gestrichen voll von falschen Versprechen und echten Hungerlöhnen. Nun aber scheint die Chance ihres Lebens gekommen zu sein: ein Praktikum mit Aussicht auf ein Volontariat bei einem Fernsehsender in Berlin. Manchmal hilft es, wenn man ein freches Mundwerk hat, doch wenn man den künftigen Chef angiftet, kann das fatale Folgen haben. Aber auch wenn Charlottes Lieblingsfeindin sie mit größter Lust bis auf die Knochen blamiert, lässt sie sich nicht unterkriegen. Sie plant einen gekonnten Gegenschlag, denn Charlotte hat ein Ziel vor Augen: raus aus dem Praktikum und rein ins wirkliche Leben.“
    (Quelle: http://www.randomhouse.de/Pape…Eva-Sternberg/e425967.rhd)


    Charlotte ist Mitte 20, wohnt in Berlin und möchte endlich aus dem Praktikanten-Status raus und hinein in das echte Arbeitsleben. Diese Chance bietet sich, als sie die Aussicht auf ein Volontariat bei einem Fernsehsender bekommt. Doch dafür muss sie sich erst einmal durch einige Widrigkeiten kämpfen: Sie bekommt das Themengebiet „Wirtschaft“ zugewiesen, obwohl sie sich im Bereich „Gesellschaft“ viel besser auskennt, ihre zickige Konkurrentin versorgt sie mit falschen Informationen und sie mault ihren Chef an, bevor sie überhaupt weiß, dass er ihr Chef ist.


    Und als wäre das nicht schon genug, herrscht auch in Charlottes Privatleben das reinste Chaos: Ihre besten Freundinnen bringen sich ständig in Schwierigkeiten, ihre Eltern trennen sich und ein junger Mann weckt plötzlich Gefühle in ihr, die sie sich nicht wirklich eingestehen möchte.


    Ganz schön viel für ein Leben, aber Charlotte wäre nicht Charlotte, wenn sie nicht aus jeder noch so verqueren Situation das Beste machen würde.


    Meine Meinung:


    Das Buch beginnt sofort mit einem sehr ungewöhnlichen Schreibstil. Die Protagonistin Charlotte erzählt dem Leser von ihrem Leben, ihren Wünschen und Hoffnung und das mit einer Note Sarkasmus, schwarzem Humor und jeder Menge Witz. Anfangs hatte ich etwas Bedenken, dass diese Erzählform sich durch das ganze Buch ziehen und es nur wenig Dialoge geben würde. Doch nach ein paar einführenden Worten begibt man sich gemeinsam mit Charlotte in die Gegenwart und es gibt schließlich auch viel wörtliche Rede. Trotz allem bleibt uns der ungewöhnliche Erzählstil erhalten, was ich klasse und sehr außergewöhnlich fand.


    Obwohl dieses Buch vor allem durch seinen Humor lebt, werden doch auch einige ernste Themen angesprochen und man merkt schnell, dass auch in „Sex and the office“, trotz des Covers, das Leben nicht immer rosarot ist. Charlotte muss sich durch viele Widrigkeiten kämpfen und einige Rückschläge einstecken, doch trotz allem verliert sie nie ihren Mut und versucht das Beste aus allem zu machen, was mir sehr gut gefiel, da dieses Buch trotz allem immer positiv blieb.


    Da die Geschichte aus Charlottes Sicht erzählt wird, beginnt man gleich ab der ersten Seite, sich mit der Protagonistin zu identifizieren und ich muss sagen: Ich finde sie super. Mir gefiel ihre chaotische und sarkastische Ader, ihre Sicht auf die Dinge und die Art wie sie diese angeht. Sie ist so herrlich authentisch und ich habe sie sofort ins Herz geschlossen.


    Weniger gut gefiel mir allerdings ihr unbedenklicher Umgang mit Drogen. Zwar ist es „nur“ Marihuana, das sie sich immer wieder gönnt, trotz allem wirkt es bei ihr normal, fast schon so, als würde es zum „guten Ton“ gehören, ab und zu mal einen Joint zu rauchen. Vielleicht bin ich da etwas empfindlich, doch ich finde, das hätte dieses Buch wirklich nicht nötig gehabt und obwohl es für Erwachsene geschrieben wurde, finde ich, sollte man dieses Verhalten nicht verharmlosen.


    Sehr schade finde ich auch, dass am Ende alles viel zu schnell und zu plötzlich kommt. Viele Fragen, die während der Geschichte aufgeworfen wurden, bleiben am Schluss leider unbeantwortet. Ich hätte gerne noch ein paar Seiten mehr gelesen und ein runderes Ende gehabt. Aber wer weiß, vielleicht ist das ja noch nicht das letzte Abenteuer von Charlotte.


    Fazit:


    Dieses Buch hat mich durch seine witzig-spritzige Art sehr überrascht. Die Protagonistin ist äußerst sympathisch und ich liebe ihren Sarkasmus, der sich durch die gesamte Geschichte zieht. Ich konnte gar nicht genug kriegen von diesem außergewöhnlichen Humor und hätte gern noch mehr gelesen.


    Von mir bekommt das Buch 4 Punkte von 5.

    Inhalt:


    „Die 16-jährige Callie lebt in einer Welt, in der eine unheimliche Katastrophe alle getötet hat, die nicht schnell genug geimpft werden konnten – nur sehr junge und sehr alte Menschen haben überlebt. Während die Alten ihren Reichtum seitdem stetig mehren, verfallen die Jungen einer anscheinend ausweglosen Armut. Die einzige Möglichkeit für die jugendlichen Starters, an Geld zu kommen, war bislang die Body Bank. Dort konnten sie ihre Körper an alte Menschen vermieten, um so ihr Überleben zu sichern. Callie ist es gelungen, die Machenschaften des skrupellosen Instituts zu stoppen. Doch nun sieht sie sich einer viel größeren Gefahr gegenüber: Der Old Man, der mysteriöse Leiter der Body Bank, ist entkommen und trachtet Callie nach dem Leben. In einer erbarmungslosen Jagd wird ihr klar, dass das Geheimnis des Old Man dunkler ist, als sie es jemals erahnen konnte. Denn der Schlüssel dazu liegt in ihrer eigenen Vergangenheit verborgen.“
    (Quelle: http://www.piper.de/buecher/enders-isbn-978-3-492-70264-5)


    Die Body Bank ist geschlossen und Callie, ihr Bruder Tyler und ihr bester Freund Michael müssen nicht mehr auf der Straße leben, da sie in Helenas Villa ziehen können. Sie könnten alle so glücklich sein, hätten Callie und viele andere Starters nicht immer noch den Chip im Kopf. Und genau das macht sich der Old Man zum Vorteil, denn Callies Chip ist einmalig und er möchte sie um jeden Preis in seine Finger bekommen. Sie und all die anderen sind also nie und nirgends sicher vor den dunklen Machenschaften des Old Man.


    Da hilft nur eines: Die Flucht nach vorne. Callie will den Old Man in seinem Versteck aufspüren und ein für alle Mal seiner gerechten Strafe zuführen. Dabei bekommt sie sowohl Hilfe von bekannten Freunden, als auch von unerwarteter Seite. Doch wem kann sie wirklich trauen und was hat es mit diesen Stimmen in ihrem Kopf auf sich? Plötzlich wird Callie von ihrer Vergangenheit heimgesucht und diese wird am Ende auch über ihre Zukunft entscheiden.


    Schreibstil:


    Das Buch beginnt nur kurze Zeit nachdem „Starters“ geendet hat. Callie kämpft mit dem Chip in ihrem Kopf und wünscht sich nichts mehr als ein ruhiges Leben zusammen mit ihrem Bruder Tyler und ihrem besten Freund Michael. Doch diese Ruhe hält nur kurz an, dann erinnert ein schreckliches Erlebnis Callie daran, dass sie nie und nirgends sicher sein wird, solange der Old Mann noch frei herumläuft. Ab da nimmt das Buch wieder richtig an Fahrt auf und wird sofort sehr mitreißend und spannend. Da es in dieser Dilogie nur sehr wenige wirklich wichtige Personen gibt, brauchte ich nicht lange, um mich an alle zu erinnern und diese richtig einzuordnen. Das fand ich klasse, da ich mir so einen schwierigen Einstieg ersparte und sofort wieder in Callies Welt eintauchen und versinken konnte.


    Dachte ich anfangs noch, der ewige Kampf um den Old Man würde mich schnell langweilen, wurde ich doch eines Besseren belehrt. Es geht zwar erneut um die Chips und den Old Man, doch die Autorin Lissa Price bringt einige neue Aspekte in die Geschichte ein, ohne den roten Faden zu verlieren oder sich in unglaubwürdigen Geflechten zu verlieren. Die gesamte Story ist sehr stimmig und obwohl es einige unvorhersehbare Wendungen gibt, passt am Ende doch alles super zusammen.


    Sehr schön fand ich erneut, dass die gesamte Geschichte aus Callies Sicht erzählt wird. So bekommt man ihre Gefühle und Gedanken, aber auch die Gedankenübertragungen, die über ihren Chip ablaufen hautnah mit und kann sich ein eigenes Bild von der jeweiligen Situation machen. Außerdem ist mir Callie bereits im ersten Band sehr ans Herz gewachsen und auch, wenn sie in „Starters“ schon eine große Entwicklung gemacht hat, so ist sie in „Enders“ doch noch etwas reifer und vor allem tougher geworden, was sie wirklich gut brauchen kann, um dem Old Man und einigen anderen die Stirn zu bieten. Obwohl sie die Machenschaften des Erfinders der Body Bank das Handwerk legen und endlich Ruhe haben möchte, ist es doch nicht bloße Rache, die sie antreibt, was mir wirklich sehr gut gefallen hat.


    Besonders überrascht hat mich, dass man in „Enders“ die einzelnen Charaktere nie so ganz in gut und böse unterteilen kann. Man lernt als Leser einige Personen kennen, die man nicht sofort einzuordnen weiß oder die einen am Ende doch noch sehr überraschen, sowohl im positiven, als auch im negativen Sinne. Es ist einfach so, wie der Old Man immer zu Callie sagt: „Trau niemandem außer dir selbst – und dann ziehe auch das in Zweifel.“


    Fazit:


    Hat mich „Starters“ schon total begeistert, konnte mich die Fortsetzung ebenso mitreißen. Dieses Buch überzeugt wieder einmal durch vielschichtige, überraschende Charaktere, eine tolle Story und jede Menge Spannung und unvorhersehbare Wendungen. Ein absolutes Must-read für alle, die grandiose Dystopien lieben.


    Von mir bekommt das Buch 5 Punkte von 5.

    Inhalt:


    „Nach dem Tod der Mutter verlässt Blaire ihr Zuhause, um bei ihrem Vater und dessen neuer Familie in einem luxuriösen Strandhaus zu leben. Vor allem ihr attraktiver Stiefbruder Rush lässt sie jedoch immer wieder spüren, dass sie nicht willkommen ist. Er ist so abweisend wie anziehend, so verletzend wie faszinierend, er ist verwirrend und unwiderstehlich – und er kennt ein Geheimnis, das Blaires Herz mit einem Schlag für immer brechen könnte.“
    (Quelle: http://www.piper.de/buecher/ru…ve-isbn-978-3-492-30438-2)


    Drei Jahre lang hat sich die 19jährige Blaire alleine um ihre kranke Mutter gekümmert. Nach ihrem Tod möchte sie für kurze Zeit bei ihrem Vater unterkommen, bevor sie genug Geld verdient hat, um auf eigenen Füßen zu stehen. Doch dort angekommen findet sie nur ihren Stiefbruder Rush vor, der ihr nur widerwillig Unterschlupf gewährt.


    Sofort ist sie von dem attraktiven Sunnyboy fasziniert, weiß aber auch, dass er Frauen nur als Objekt der Begierde ansieht und sich nicht auf etwas Ernstes einlässt. Doch bei ihr scheint das anders zu sein … das Leben könnte so schön sein, wäre da nicht, dieses große Familiengeheimnis, das plötzlich alles verändert.


    Schreibstil:


    Die Geschichte beginnt damit, dass Blaire bei Rush zuhause auftaucht und dort versucht Unterschlupf zu finden. Über die Krankheit und den Tod ihrer Mutter erfährt man nur kurz aus ihren Erinnerungen. Man kann zwar immer wieder herauslesen, was für eine gute Beziehung sie zu ihrer Mutter hatte und dass die letzten Jahre echt schwer für sie waren, doch die wirklich große Emotionen kommen nicht rüber. Teilweise wirkt die Protagonistin sogar etwas hart und kalt.


    Sehr schön finde ich, dass die Geschichte aus Blaires Sicht in Ich-Form geschrieben ist. So bekommt man hautnah mit, was sie denkt und fühlt, was vor allem in Bezug auf Rush sehr interessant ist, da sie ja einerseits sehr fasziniert von ihm ist, andererseits aber durchaus denkt, dass sie nicht in seine Welt passt.


    Rush bringt seine ganz eigene Geschichte mit, über die man immer wieder in kleinen Ausblicken erfährt. Er hat jede Nacht eine andere Frau, mit der er zwar im Bett landet, aus der er sich aber nicht wirklich etwas zu machen scheint. Das ändert sich schlagartig als er Blaire kennenlernt. Anfangs versucht er noch, sich von ihr fernzuhalten, doch da sie bei ihm einzieht, gestaltet sich das als sehr schwer.


    Es kommt also, wie es kommen muss und die beiden beginnen eine heiße Affäre. Hier nimmt die Autorin Abbi Glines kein Blatt vor den Mund, wenn es darum geht, den Sex zwischen den beiden zu beschreiben. Dennoch sind diese Szenen meiner Meinung nach so geschrieben, wie sie in jedem Schlafzimmer vorkommen könnten, ohne groß zu übertreiben oder derb zu werden. Da die beiden Protagonisten außerdem frisch verliebt sind, finde ich es nicht schlimm, dass sie häufig miteinander im Bett landen. Trotzdem verliert die Geschichte hier in meinen Augen noch mehr an Handlung. Plötzlich scheint nur noch das Körperliche wichtig zu sein.


    Der Schreibstil der Autorin Abbi Glines ist insgesamt sehr flüssig und passt super zum Alter der Protagonisten. Schnell liest man sich durch die Seiten, bis man plötzlich am Ende angelangt ist.


    Trotzdem darf man sich von „Rush of love – Verführt“ nichts Neues erwarten. Hier trifft wieder ein reicher, äußerst attraktiver, aber oberflächlicher Sunnyboy, auf eine unscheinbare, charakterstarke, fast schon unschuldige junge Frau. Die beiden verlieben sich trotz Widrigkeiten ineinander und müssen um diese Liebe kämpfen. In diesem Buch findet man also das altbewerte Schema. Wen das nicht stört, der kann durchaus ein paar schöne Lesestunden mit diesem Buch haben.


    Fazit:


    Wer eine locker-leichte Geschichte für zwischendurch sucht, die einen flüssigen und angenehmen Schreibstil hat und wer mit niedrigen Erwartungen an dieses Buch geht, kann ein paar schöne Lesestunden damit erleben. Hier geht es weniger um eine tiefgründige Handlung oder vielschichtige Charaktere, sondern einfach nur, um eine schöne Liebesgeschichte, mit ein paar erotischen Szenen. Ein toller Lesespaß für zwischendurch.


    Von mir bekommt das Buch 4 Punkte von 5.

    Inhalt:


    „Endlich haben Aria und Perry seinen Stamm erreicht. Doch seine Leute trauen Aria nicht. Um den Anfeindungen zu entfliehen, macht sie sich gemeinsam mit Roar auf die Suche nach der Blauen Stille, dem Ort, an dem alle Ätherstürme ruhen und der auch Perrys Stamm retten kann. Während ihrer Abwesenheit taucht Kirra, die Anführerin eines befreundeten Stammes auf. Wird Perry ihren Annäherungsversuchen widerstehen?“
    (Quelle: http://www.oetinger.de/nc/schn…n._Durch_Ewige_Nacht.html)


    Aria und Perry sind endlich wieder vereint und erreichen gemeinsam die Tiden. Doch obwohl Perry jetzt deren Kriegsherr ist und Aria Schutz verspricht, sind die restlichen Stammesbewohner alles andere als freundlich gesinnt. Auch, dass das Mädchen eine Horcherin ist und nur zur Hälfte Siedlerin beruhigt sie nicht. Die Emotionen kochen über und damit Perry nicht seinen ganzen Stamm verliert, verlässt Aria das Dorf und macht sich gemeinsam mit Roar auf zu Sable und den Hörnern.


    Dort wollen sie erfahren, wo sich die Blaue Stille befindet und gleichzeitig Perrys Schwester und Roars große Liebe Liv befreien. Die Blaue Stille ist ihre einzige Hoffnung, denn nur, wenn Aria diese Information mit Konsul Hess teilt, bekommen sie Talon zurück und können sich selbst und die Tiden in Sicherheit bringen.


    Doch was ist der Preis für diese Information und werden die Tiden Aria hinterher akzeptieren oder wird alles nur noch aussichtsloser?


    Charaktere:


    Neben den äußerst sympathischen Protagonisten Aria und Perry, gibt es noch jede Menge anderer einmaliger und besonderer Darsteller, wie z.B. Roar, Perrys besten Freund. Er ist mein absoluter Liebling in diesem Band, denn er kümmert sich nicht nur um Perry, sondern nimmt sich auch um Aria an und baut eine ganz innige und tiefe Freundschaft zu ihr auf, die ihr Halt und Kraft gibt. Oder Cinder, der Junge, der den Äther beherrschen kann. Endlich erfährt man auch etwas mehr über ihn und merkt, dass er wirklich einmalig ist. Und dann lernt man auch Liv einmal persönlich kennen und erlebt, wieso sie für Perry und Roar so etwas Besonderes ist. Genau diese Charaktere machen diese sowieso schon tolle Geschichte noch einmal ein Stück besser.


    Schreibstil:


    Die Geschichte beginnt einige Zeit nach „Gebannt“ und man wird sofort in die Geschehnisse hineingeworfen. Natürlich hatte ich noch die wichtigsten Personen im Kopf, hatte bei den Nebenfiguren aber manchmal doch etwas Probleme, sie wieder richtig zuzuordnen. Es dauerte also ein paar Kapitel, bis ich alles geordnet hatte und mich wieder in Arias und Perrys Welt zurechtfand.


    Von da ab war ich aber erneut gefangen und total begeistert. Ich freute mich gemeinsam mit Aria und Perry über das Wiedersehen und wartete gespannt auf die Reaktion der Tiden. Doch leider trennen sich die Wege der beiden relativ schnell wieder, was mich etwas gestört hat, aber auch wieder für jede Menge Spannung sorgt.


    Sehr schön fand ich wieder die Perspektivwechsel, die alle zwei Kapitel erfolgen. Einmal liest man Perrys Sicht und dann wieder Arias. Dabei gibt es oft sehr spannende Cliffhanger am Ende eines Kapitels, so dass ich gar nicht mehr aufhören konnte zu lesen, da ich immer wissen wollte, wie es weitergeht. Insgesamt ist das Buch überhaupt sehr spannend, denn es warten wieder jede Menge Gefahren und auch einige unvorhersehbare Wendungen auf Perry und Aria.


    Am meisten konnte mich in diesem Band jedoch der emotionale Aspekt begeistern. Hier ging es nicht nur um die Liebe zwischen Perry und Aria, die auf eine harte Probe gestellt wird, hier geht es um tiefe, innige Freundschaft, um Eifersucht, Intrigen, Verantwortung, Loyalität, Schmerz, pure Verzweiflung, Trauer und Hoffnung. Die ganze Bandbreite der Gefühle wird in „Getrieben“ angesprochen, ohne das es übertrieben oder kitschig rüberkommt.


    Zum Ende gibt es dann noch einmal einen tollen Showdown und obwohl es nicht direkt einen Cliffhanger gibt, werden doch viele Fragen aufgeworfen und das Ende ist so offen, dass es nur verspricht auch im finalen Band „Geborgen – in unendlicher Weite“ spannend zu werden. Leider müssen wir jetzt erst einmal bis März warten, bis wir wissen, ob es für Aria, Perry und ihre Freunde am Ende doch noch ein Happy End geben wird.


    Fazit:


    Da ich von Band 1 schon mehr als begeistert war, bin ich mit sehr hohe Erwartungen an diese Fortsetzung gegangen und muss sagen: Ich wurde nicht enttäuscht. Veronica Rossi hat es erneut geschafft mich mit der Welt der Ätherstürme zu faszinieren. Schnell taucht man in die Geschichte ein, fiebert mit den äußerst sympathischen Protagonisten mit und kann gar nicht mehr aufhören zu lesen. Eine mehr als gelungene Fortsetzung.


    Von mir bekommt das Buch 5 Punkte von 5.

    Inhalt:


    „Gwen wurde von ihrer Göttin Nike mit einer äußerst schwierigen Mission betraut: Sie soll verhindern, dass die Schnitter das letzte Siegel am Gefängnis des grausamen Gottes Loki brechen und damit einen neuen Chaoskrieg entfachen. Doch dazu muss Gwen den Helheim-Dolch finden, jenes göttliche Artefakt, das vor Jahren auf dem Campus der Mythos Academy verschwunden ist. Ihre einzigen Hilfsmittel sind ein altes Tagebuch und ihre magische Gypsy-Gabe. Aber noch bevor die Suche beginnt, sieht sich Gwen mit zahlreichen Problemen konfrontiert: einem ausgewachsenen Fenriswolf, den sie in ihrem Zimmer verstecken muss, einer zornigen Walküre, die ihre neu erworbenen Heilkräfte hasst, und einem unbekannten Mädchen mit Loki-Maske, das nicht nur schuld am Tod von Gwens Mutter ist, sondern nun auch ihr selbst nach dem Leben trachtet.“
    (Quelle: http://www.piper.de/buecher/frostherz-isbn-978-3-492-70285-0)


    Eigentlich wollten Gwen und ihre Freunde Daphne, Carson und Logan nur ihre Hausaufgaben erledigen, als sie ins Kreios-Museum gingen, doch dann überfallen Schnitter die Artefakt-Ausstellung und töten einige ihrer Mitschüler. Um nicht das gleiche Schicksal zu erleiden stellen sich die vier dem Kampf und können die Schnitter vertreiben.


    Doch von da an wird Gwen umso mehr bewusst, wie wichtig ihr Auftrag ist: Sie muss unbedingt den Helheim-Dolch für die Göttin Nike finden, den ihre Mutter vor vielen Jahren auf dem Gelände der Mythos-Academy versteckt hat. Leider hat Gwen kaum Hinweise auf den Verbleib des Artefakts und ihre Freunde sind ihr im Moment auch keine sehr große Hilfe, denn Daphne kämpft mit ihren erwachten Heilkräften und Logan geht ihr wegen ihrer Gypsy-Gabe aus dem Weg, da er ein Geheimnis hat, das er um jeden Preis bewahren will.


    Auf sich allein gestellt versucht Gwen ihr Bestes, doch sie hat nicht damit gerechnet, dass sich erneut ein Schnitter in der Mythos-Academy eingeschlichen hat und Gwen immer einen Schritt voraus zu sein scheint. Wird es dem Gyspsy-Mädchen erneut gelingen, die Pläne der Schnitter zu vereiteln oder bricht doch das Chaos über die Welt der Krieger und Götter herein?


    Charaktere:


    Ich liebe die Charaktere dieser Reihe. Obwohl sie in verschiedene Gruppen, wie z.B. Spartaner, Gypsy, Wikinger, Walküren, Amazonen usw. mit speziellen Eigenschaften, die diese Gruppe ausmachen, eingeteilt sind, hat jeder Darsteller doch noch eigene Charaktereigenschaften, die ihn auszeichnen. Immer wieder fallen mir neue Sachen auf, die die einzelnen Personen so besonders und einzigartig machen. Es macht Spaß alle Eigenheiten der Darsteller zu entdecken.


    In diesem Band ist es auch besonders schön, weil sich die Charaktere weiterentwickeln, weil sie an ihren Aufgaben wachsen und ihre Kräfte sich erweitern. So wird es niemals langweilig, weil es ständig Neues zu entdecken gibt und man gar nicht anders kann, als sich mit den äußerst sympathischen Helden ins Abenteuer zu stürzen.


    Schreibstil:


    Dieser Band beginnt sofort sehr spannend und zwar mit dem Schnitter-Angriff im Museum. Diese Situation fand ich wirklich toll beschrieben. Ich hab richtig die Luft angehalten und mitgefiebert. Da ich im letzten Band „Frostfluch“ bemängelt hatte, dass es Band 1 zu ähnlich ist, war ich ehrlich begeistert vom Anfang von „Frostherz“.


    Danach wird es wieder etwas ruhig. Durch kleine Erinnerungen von Gwen, erfährt man auch noch einmal, was in den ersten beiden Bänden passiert ist, ohne, dass es langweilig wird.


    Sehr schön finde ich wie immer, dass die Geschichte aus Gwens Sicht geschrieben ist und man viele ihrer verworrenen und chaotischen Gedanken und vor allem ihren teilweise sehr trockenen Humor hautnah mitbekommt. Dadurch schließt man das Gypsy-Mädchen richtig ins Herz und versucht gemeinsam mit ihr, die Rätsel zu lösen und den Geheimnissen auf die Spur zu kommen.


    Anhand der Hinweise, die man immer wieder bekommt, kann man sich schnell sein eigenes Bild von den Geschehnissen machen und ich muss ehrlich gestehen, dass die Geschichte schon sehr vorhersehbar ist, was mich jedoch nicht sonderlich gestört hat, da allein die Charaktere dieser Reihe so einzigartig und besonders sind, dass es einfach Spaß macht, gemeinsam mit ihnen Abenteuer zu erleben.


    Besonders gut gefallen hat mir an diesem Band, dass Gwen und ihre Gypsy-Gaben sich endlich auch entwickeln. Es heißt ja immer, dass diese Gabe etwas ganz Besonderes und Seltenes ist, doch bis jetzt dachte ich immer, dass Gwen eine der schwächsten Kriegerinnen in Mythos ist. Aber das ändert sich in diesem Band endlich so richtig: Gwen kann mehr als nur Gegenstände berühren und Erinnerungen auffangen. Ihre Gypsy-Gabe ist ihr endlich auch im Kampf gegen die Schnitter richtig hilfreich. Und trotzdem bleibt Gwen, Gwen, mit ihrer chaotischen Art und all ihren Schwächen, besonders der, dass sie immer alles allein und auf eigene Faust schaffen will.


    Insgesamt ist der Schreibstil von Jennifer Estep locker, leicht und flüssig, so dass die Seiten einfach so dahinfliegen und man durch die vielen Dialoge und die ständige Bedrohung, die sehr spannend über der Geschichte schwebt, gar nicht mitkriegt, wenn man plötzlich am Ende angekommen ist.


    Das Ende ist erst einmal abgeschlossen, aber nur für den Moment, denn man weiß schon während des Lesens, dass es auf jeden Fall noch eine Fortsetzung geben wird. Doch besonders spannend macht es wieder einmal die Leseprobe am Ende von „Frostherz“, denn hier bekommt man schon wieder einen sehr aufregenden Ausblick auf „Frostglut“. Ich freu mich auf jeden Fall aufs nächste Abenteuer von Gwen und ihren Freunden.


    Fazit:


    Erneut konnte mich die Autorin Jennifer Estep mit den Abenteuern des Gyspy-Mädchens Gwen und ihrer Freunde fesseln. Auch dieses Mal gibt es wieder jede Menge Rätsel, Geheimnisse, Spannung, Humor und reichlich Gefühl. Ich liebe diese Reihe einfach.


    Von mir bekommt das Buch 5 Punkte von 5.

    Ich lese gerade "Was geschah mit Mara Dyer?".


    Der Anfang war gleich total spannend, aber danach ist total die Luft raus und ich musste mich echt zum Weiterlesen zwingen. Während ich dann so dahin las, hatte ich fast das Gefühl, es wäre einfach eine nette Highschool-Story, doch dann gibt es totale Schnitte im Buch und plötzlich passiert wieder etwas total Ungewöhnliches. Irgendwie hatte ich als Leser immer das Gefühl, als hätte ich etwas Wichtiges verpasst und so bekam ich bis zum Ende irgendwie nie den richtigen Durchblick.


    Eigentlich hatte ich ja gehofft, es wäre ein Einzelband ... Pech gehabt: Trilogie. Mal schauen, ob ich mir die Fortsetzungen überhaupt hole .... .


    Bis jetzt hab ich nur Positives über dieses Buch gehört. Geht es denn jemandem ähnlich wie mir?


    LG
    Moni

    Gestaltung:


    Das Cover ist absolut traumhaft. Schon allein die Farbe gefällt mir sehr gut, doch das Besondere ist sicher dieser holografische Streifeneffekt, der so schön schimmert und einen zusätzlichen Wassereffekt erzeugt.


    Inhalt:


    „Sie sind schön. Sie sind stark. Und gefährlich. Penn, Lexi und Thea ziehen alle Blicke auf sich – sie aber haben nur Augen für Gemma. Immer tiefer ziehen die geheimnisvollen Fremden Gemma in ihren betörenden Bann. Doch dahinter lauert eine Welt, die faszinierender, abgründiger und tödlicher ist als alles, was Gemma je erlebt hat …


    Die 16-jährige Gemma liebt das Meer. Und sie liebt ihren besten Freund Alex. Der Sommer verspricht perfekt zu werden – bis die geheimnisvollen Mädchen Penn, Lexi und Thea auftauchen und Gemma in ihren Bann ziehen. Nach einer gemeinsamen Partynacht fühlt Gemma sich wie ausgewechselt: stärker, schneller und schöner als je zuvor. Was ist passiert? Als sie die Wahrheit erfährt, ist es bereits zu spät: Die verführerische Welt der Sirenen lockt Gemma unaufhaltsam in die tödlichen Tiefen des Meeres ...“
    (Quelle: http://www.randomhouse.de/Buch…manda-Hocking/e393668.rhd)


    Gemma liebt es zu schwimmen und verbringt so viel Zeit wie möglich im Wasser. Doch gerade dadurch zieht sie die Aufmerksamkeit von Penn, Lexi und Thea auf sich, die sich seit kurzem in Gemmas Heimatort Capri aufhalten. Harper, Gemmas Schwester möchte nicht, dass sie sich mit diesen Mädchen trifft und auch Gemma selbst findet sie unheimlich, doch irgendwie ziehen sie die Drei auch an und so findet sie sich schließlich auf einer Party mit ihnen wieder.


    Doch danach ist alles anders und Gemma beginnt sich zu verändern und nur die drei Mädchen können ihr erklären, was es mit diesen Veränderungen auf sich hat. Sie bieten Gemma ein neues Leben, doch dieses hat nicht nur positive Seiten und das Schlimme daran: Das Mädchen hat gar keine Wahl, denn das Meer singt unaufhörlich sein Lied … .


    Charaktere:


    Gemma ist ein 16jähriges Mädchen, dessen große Leidenschaft das Schwimmen ist. Dafür lässt sie alles stehen und liegen, geht über Verbote hinweg und bringt sich sogar selbst in Gefahr, was ich teilweise sehr leichtsinnig fand. Für mich kam sie sehr wie eine verwöhnte Göre rüber, die sich einfach nimmt, was sie will, ohne Rücksicht auf andere. Außer ihrer Leidenschaft fürs Schwimmen erfährt man kaum etwas über sie, weswegen sie in meinen Augen etwas farblos blieb und neben ihrer Schwester unterging.


    Harper ist von Anfang an präsenter. Sie hat nach dem Unfall ihrer Mutter schon früh Verantwortung übernehmen müssen und ist sozusagen ein Mutterersatz für Gemma. Deswegen macht sie sich natürlich besonders Sorgen um ihre kleine Schwester und übertreibt es damit auch das ein oder andere Mal. Sie denkt vor allem daran, dass sie bald aufs College gehen wird und möchte, dass Gemma und ihr Vater dann auch ohne sie zurechtkommen. Dadurch, dass sie schon so früh erwachsen sein musste, hat sie ihre Jugend nie richtig ausgekostet. Es klingt so, als wäre sie nie auf irgendwelchen Partys gewesen, hätte nie getrunken oder einen Freund gehabt. Bei ihr steht einfach ihre Familie im Vordergrund.


    Sehr gut gefiel mir Daniel. Anfangs denkt man noch, er sei ein „Taugenichts“, doch schnell verwandelt er sich zum absoluten Traummann und auch Alex kann in Sachen „Sympathie“ wirklich punkten.


    Die drei Sirenen werden dagegen kaum näher beschrieben und bleiben gerade dadurch sehr geheimnisvoll.


    Schreibstil:


    Das Buch beginnt mit einem sehr ungewöhnlichen Prolog, denn anders, als ich es bisher von Amanda Hocking gewohnt war, gibt es nicht diese fröhlich, leichte und nette Stimmung. Im Gegenteil, man merkt sofort, dass es dieses Mal etwas düsterer werden wird.


    Danach beruhigt sich die Situation etwas und man kann als Leser erst einmal die Protagonisten kennenlernen. Was mich etwas verwirrte, war die Tatsache, dass dieses Buch in der 3. Person geschrieben ist, es sich aber nicht immer nur um Gemma dreht, so wie ich anhand des Klappentextes dachte. Im Gegenteil, mir kam es fast so vor, als würde Harper (Gemmas Schwester) eine wichtigere Rolle in dieser Geschichte spielen. Sie ist so eine Art Mutterersatz für Gemma und ist deswegen von ihrer Veränderung besonders betroffen und macht sich große Sorgen um ihre kleine Schwester.

    Da die Gefühle von Harper den Großteil der Geschichte einnahmen, ging mir ehrlich gesagt etwas die Spannung verloren, da man nur wenig darüber erfuhr, wie Gemma sich veränderte. Auch die Sirenen kamen erst in der zweiten Hälfte des Buches wirklich zum Vorschein und man erfuhr mehr darüber, was es mit ihnen auf sich hat. Das fand ich ebenfalls sehr schade, aber ich hoffe, dass die Fortsetzung hier noch mehr zu bieten hat.


    Toll fand ich dagegen, dass „Watersong“ auch einmal etwas düsterer ist und die Sirenen einmal nicht die netten Fantasywesen sind, in die sich jeder gerne verliebt. Das ist einmal erfrischend anders, wenn es auch seine grausamen Seiten hat.


    Insgesamt ist der Schreibstil sehr flüssig und einfach zu lesen, so wie man es von Amanda Hocking gewohnt ist. Ich hatte das Buch in wenigen Stunden ausgelesen.


    Das Ende fand ich sehr gelungen, da es einen tollen Showdown gibt, der jede Menge Spannung und auch Gänsehautfeeling mit sich bringt. Ich freu mich auf jeden Fall auf Band 2 und bin gespannt, wie es mit Gemma und den Sirenen weitergehen wird.


    Fazit:


    Diese Geschichte ist definitiv mal etwas anderes, denn sie zeigt die Sirenen einmal von einer düsteren Seite. Das ist einmal erfrischend, jedoch auch alles andere als romantisch. Der schleppende Einstieg und die Tatsache, dass Gemmas Schwester teilweise mehr Raum einnahm, als die Protagonistin, führten bei mir zum Punktabzug. Doch der gewohnt lockere Schreibstil der Autorin Amanda Hocking, zieht den Leser rasant durch dieses Buch und lässt ihn mit großer Neugier auf die Fortsetzung zurück.


    Für Fans von Amanda Hocking ein absolutes Must-Have.


    Von mir bekommt das Buch 3,5 Punkte von 5.