'Shirley' - Seiten 083 - 180

  • Mir geht das auch so. Dieses Buch ist kein Vergleich mit Jane Eyre, was ich als Buch meines Lebens bezeichnen möchte. Shirley ist ein sehr langsames Buch, ohne eine Geschichte .Der Roman ist eher ein Sittengemälde der damaligen Zeit.

  • Ich habe den Abschnitt auch endlich beendet. Ich bemühe mich, sehe aber die Geschichte dahinter nicht. Um was geht es in dem Buch, wo ist diese Shirley.

    Das Lesen ermüdet mich sehr, ich hoffe bald auf einen "roten Faden".

    Das hoffe ich auch. Obwohl, das 7.Kapitel ging ja, da kam endlich mal etwas was man als Geschichte bezeichnen konnte. Zwischen Caroline und Robert scheint sich was zartes anzubahnen. Wäre schön, denn diese beiden Figuren gefallen mir recht gut.

    Diese Sykes-Bagage und die Hilfspfarrer....:rolleyes: Gut das Caroline so wohlerzogen ist. Ich hätte vermutliche keine Regel der Höflichkeit befolgt.:lache Wo Shirley bleibt frage ich mich allerdings auch...

    Noch bin ich mit dem Abschnitt nicht durch, ich hoffe, ich komme heute wieder zum lesen, es war doch recht viel los in den letzten Tagen....

  • .... Dieses Buch ist kein Vergleich mit Jane Eyre, was ich als Buch meines Lebens bezeichnen möchte. Shirley ist ein sehr langsames Buch, ohne eine Geschichte .Der Roman ist eher ein Sittengemälde der damaligen Zeit.

    Jane Eyre fand ich auch großartig! Bei diesem Roman trifft deine Einschätzung für mich den Nagel auf den Kopf. Mal sehen, ob es sich noch zu einer Geschichte mit rotem Faden entwickelt...


  • Also Mr. Helstone hat ja wirklich ganz schreckliche Ansichten bezüglich Frauen und Heirat:schlaegerWobei er in der damaligen Zeit wahrscheinlich nicht alleine mit dieser Meinung gewesen ist.

    Caroline tut mir jetzt schon leid, wenn sie mit ihm mal wegen ihren Gefühlen und einer eventuellen Heirat reden muss.

    Schreckliche Ansichten von einem schrecklichen Mann, er wirkt auf mich wie einer, der ganz allgemein nicht viel von seinen Mimenschen hält, ganz schlechte Voraussetzungen für einen Pfarrer. :wow


    Ich habe den Abschnitt auch endlich beendet. Ich bemühe mich, sehe aber die Geschichte dahinter nicht. Um was geht es in dem Buch, wo ist diese Shirley.

    Das Lesen ermüdet mich sehr, ich hoffe bald auf einen "roten Faden".

    Die Geschichtre dahinter oder gar einen "roten Faden" habe ich auch noch nicht entdeckt, aber es stört mich auch nicht weiter, ich mag diese ruhige, ausschweifende Erzählweise im Moment sehr, wenn ich mal Zeit finde, mich wirklich auf das Buch einzulassen.

  • So, inzwischen habe ich den Abschnitt auch beendet. Meine gute Meinung von Moore ist etwas getrübt, sein Verhalten gegenüber Farren ( der hieß doch so?) fand ich alles andere als positiv. Von meiner Seite hat ihn das ein bisschen Sympathiepunkte gekostet, auch wenn er sich darum bemühte das Farren Arbeit bekommt.

    Über Helstone habt ihr ja schon das Wichtigste gesagt, ich fürchte, er steht mit seiner Meinung über Frauen nicht allein da, es schien damals das gängige Frauenbild zu sein.


    Inzwischen habe ich mich an die Erzählweise gewöhnt und mag das Buch sogar.

    Allerdings erschließt sich mir nicht, warum Bronte auf Charaktere eingeht die dann eh sterben und somit für die Handlung irrelevant sind. Aber vielleicht ist das auch dem Zeitgeist geschuldet, die Uhren gingen damals einfach anders. Heutzutage ist man ja auch in der Literatur eine gewisse "Schnelllebigkeit" gewöhnt, daher habe ich mich wahrscheinlich auch am Anfang etwas geplagt.

    Aber nun da ich "drin" bin, mag ich es.


    Mittlerweile bin ich im nächsten Abschnitt, gespannt wann die ominöse Shirley endlich auftaucht.:grin

  • ich mag diese ruhige, ausschweifende Erzählweise im Moment sehr, wenn ich mal Zeit finde, mich wirklich auf das Buch einzulassen.

    :write

    Das kann ich gerade komplett für mich unterschreiben. Ich brauche immer ein wenig Zeit , um mich auf das Buch einzulassen. Mal so schnell ein paar Seiten am Abend nach der Arbeit kann ich hier nicht lesen. Aber wenn ich die nötige Ruhe für das Buch habe, dann gefällt es mir ausgeprochen gut.

  • Mir geht das auch so. Dieses Buch ist kein Vergleich mit Jane Eyre, was ich als Buch meines Lebens bezeichnen möchte.

    Ich habe sehr geringe Vorkenntnisse zu diesem Buch hier, da ich den Rat in der englischen Ausgabe, weder Vor- noch Nachwort vor der Lektüre des Romans zu lesen, im Gegensatz zu meiner sonstigen Gewohnheit befolgt habe. Über eines bin ich allerdings gestolpert: Bronte hat sich geweigert, ein Buch die "Jane Eyre" zu schreiben. Dieses ist (von ihr aus bewußt) ganz anders, obwohl der Verleger davon nicht begeistert war. Und das Punblikum damals auch nicht.


    "Jane Eyre" habe ich übrigens noch nicht gelesen, irgendwann hole ich das aber sicher noch nach.


    Schreckliche Ansichten von einem schrecklichen Mann, er wirkt auf mich wie einer, der ganz allgemein nicht viel von seinen Mimenschen hält, ganz schlechte Voraussetzungen für einen Pfarrer.

    :write

    Unter den Büchern finden wir wieder, was uns in der Fremde entschwand, Frieden im Innern und Frieden mit unserer Umgebung.
    (Gustav Freytag, 1816 - 1895)