'Feuer in den Dünen' - Seiten 143 - 216

  • Huih, ich hoffe mal, dass Helene der SChuß vor den Bug jetzt gereicht hat, dass sie sich wirklich mehr um ihre Beziehung kümmert. Simon ist ja doch recht deutlich geworden.


    Wollte Helene nicht eigentlich bei Schimmel in Dänemarl vorbei fahren? Irgendwie hat sie das dann ja doch nicht gemacht. Gut, Schimmel ist scheinbar in Begleitung unterwegs, ich glaube er sprich nicht im majestätischen Wir von sich ;-) , von daher geh ich davon aus, dass er trotzdem nicht vereinsamen wird.


    Ich hab ja den leisen Verdacht, dass Sten der Maulwurf in der Soko ist. Irgendwie ist der mir zu betroffen wenn es um das Thema organisierte Kriminalität geht. Er macht da so den Eindruck, als würde ihm erst jetzt klar, auf was er sich da eingelassen hat.

  • Ich hab ja den leisen Verdacht, dass Sten der Maulwurf in der Soko ist. Irgendwie ist der mir zu betroffen wenn es um das Thema organisierte Kriminalität geht. Er macht da so den Eindruck, als würde ihm erst jetzt klar, auf was er sich da eingelassen hat.

    Bei mir verdichtet sich auch der Verdacht, dass er mit den Morden zu tun hat. Ich hatte das ja schon nach dem 2. ? Abschnitt vermutet. Nach dem Gespräch, das auf einen Spitzel hindeutet wird der Verdacht fast schon Gewissheit. Er wusste ja auch nur alleine von der Warnung Helenes in Bezug auf die Frau des Ermordeten.

    [SIZE=7]"Leute die Bücher lesen, sind einfach unberechenbar." Spruch aus "Wilsberg " [/SIZE]

  • Fein haben die beiden, also Simon und Helene, das wieder hinbekommen. Mal sehen, wie lange die Reue und die Zurückhaltung im Beruf anhält.

    Poulsen, der Meister der angefangenen Sätze. Das Gespräch mit der Ferienhausfirma fand ich ja ziemlich genial, das hatte was energetisierendes.

    [SIZE=7]"Leute die Bücher lesen, sind einfach unberechenbar." Spruch aus "Wilsberg " [/SIZE]

  • Oh oh, eigentlich hat es Simon richtig gemacht, auch wenn es ihm bestimmt schwer gefallen ist. Aber wenn er Helene nicht so in aller Deutlichkeit mal die Meinung gesagt und gezeigt hätte, wer weiß, ob sich dann groß was geändert hätte. So haben sie beide gemerkt, was ihnen die Beziehung bedeutet und Helene arbeitet daran. Schön, dass Simon nicht noch einmal alles durchgekaut hat. Typisch Mann, würde ich sagen. Es ist einmal gesagt und dann ist auch gut.


    Und nun ist auch der Graue wieder aufgetaucht. Was wäre diese Reihe ohne den Grauen. Herrlich. Ich mag ihn einfach zu gerne.


    Der „Kronprinz“ bleibt mir weiter unsympathisch. Auch ich hege teilweise die Vermutung, dass er evtl. der Maulwurf sein könnte.


    Im Fall geht es munter weiter. Der arme Poulsen, erst souverän, knickt er im Laufe des Gespräches immer weiter ein und schlurft nachher nur noch so davon. Herrlich. Bager schaltet nun doch die Polizei ein und Hilke ist verschwunden. Was ist das spannend. Gott sei Dank haben sie Bagers Familie gefunden und die hat nun Schutz. Allerdings, gibt es da ja noch den Spitzel. Was gibt der weiter?


    Ich muss jetzt endlich Klarheit haben und verabschiede mich auf`s Sofa.

    :lesend Marc Meller - Raum der Angst

    :lesend Pierre Lagrange - Düstere Provence

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    Hörbuch: Maria Nikolai - Die Schokoladenvilla - Goldene Jahre

    Hörbuch: Robert Galbraith - Der Ruf des Kuckucks

    SuB: 323

  • Eigentlich deutet alles auf Sten als Maulwurf hin, ansonsten kämen nur noch die zwei von der GZ infrage.


    Ein bisschen störte mich Simons Verhalten. Immerhin ist seine Helene Leiterin einer aktuellen Mordermittlung. Dafür, dass es da keine geregelten Arbeitszeiten gibt, sollte er als Unternehmensinhaber doch am meisten Verständnis haben.

  • Ein bisschen störte mich Simons Verhalten. Immerhin ist seine Helene Leiterin einer aktuellen Mordermittlung. Dafür, dass es da keine geregelten Arbeitszeiten gibt, sollte er als Unternehmensinhaber doch am meisten Verständnis haben.

    Ich denke da kommt einiges zusammen. Erst die Havarie, der geplatzte Urlaub, dann sitzt er it dem zu reparierenden Boot alleine da uns seine Helene kniet sich in den neuen Fall, anstatt ihn zu unterstützen. Auch Männer sind manchmal emotional und fühlen sich falsch behandelt. Und man darf sich fragen, kam Helene der Fall gerade recht? Ich will da nichts reindeuten was nicht ist, aber es könnte sein. Sie spürt ja selbst, dass sie sich zu sehr in die Arbeit reinhängt, da tut so ein Kopfputzer manchmal Wunder.

    [SIZE=7]"Leute die Bücher lesen, sind einfach unberechenbar." Spruch aus "Wilsberg " [/SIZE]

  • Eigentlich deutet alles auf Sten als Maulwurf hin, ansonsten kämen nur noch die zwei von der GZ infrage.


    Ein bisschen störte mich Simons Verhalten. Immerhin ist seine Helene Leiterin einer aktuellen Mordermittlung. Dafür, dass es da keine geregelten Arbeitszeiten gibt, sollte er als Unternehmensinhaber doch am meisten Verständnis haben.

    Keine geregelte Arbeitszeit - okay. Das Problem ist in meinen Augen aber eher, dass Helene nicht bereit ist, zu delegieren, ihren Kollegen auch mal zu vertrauen. Sie ist nicht die einzige Polizistin vor Ort.

  • Ich hab ja den leisen Verdacht, dass Sten der Maulwurf in der Soko ist. Irgendwie ist der mir zu betroffen wenn es um das Thema organisierte Kriminalität geht. Er macht da so den Eindruck, als würde ihm erst jetzt klar, auf was er sich da eingelassen hat.

    Dito, das dachte ich auch als erstes, als von dem Spion in den Reihen der Esbjerger Polizei Zentrale die Rede war.

    An den Kollegen aus der deutsch/Dänischen Zentrale hab ich zwar auch gedacht, aber der kommt ja aus Pattberg.

    Aber trotzdem, das wäre doch zu offensichtlich, wenn es Sten ist.

    Der Chef - der dort zur Besprchung kam? Aber der ist ja wohl ein zu hohes Tier. Es wurde ja gesagt, der Maulwuf käme leider nicht in die wichtigen Besprechungen.

    Aber wer sonst???

    Ok, da hilft nur weiterlesen :grin


    Froh bin ich auch, daß Helene ( welch schöner Name übrigens - meine neueste Nichte - 1 Monat alt - hat auch diesen Namen erhalten - nun lese ich ihn natürlich besonders gern :grin )

    also, daß Helene & Simon sich wieder zusammengerauft haben.

  • Glückwunsch zu neuen Nichte Johanna Meine Trauzeugin hieß so. Sie wurde immer Nelli gerufen.

    An den Kollegen aus der deutsch/Dänischen Zentrale hab ich zwar auch gedacht, aber der kommt ja aus Pattberg.

    Aber trotzdem, das wäre doch zu offensichtlich, wenn es Sten ist.

    Der Chef - der dort zur Besprchung kam? Aber der ist ja wohl ein zu hohes Tier. Es wurde ja gesagt, der Maulwuf käme leider nicht in die wichtigen Besprechungen.

    Aber wer sonst???

    Das mit den wichtigen Besprechungen hatte ich doch glatt überlesen.

    [SIZE=7]"Leute die Bücher lesen, sind einfach unberechenbar." Spruch aus "Wilsberg " [/SIZE]

  • Glückwunsch zu neuen Nichte Johanna Meine Trauzeugin hieß so. Sie wurde immer Nelli gerufen.

    Das mit den wichtigen Besprechungen hatte ich doch glatt überlesen.

    Seite 158 oben. "Leider kein hohes Tier. Bei den Sitzungen ihrer Sonderkommission ist er nicht dabei. Ärgerlich, daß er nicht an alle informationen kommt, aber trotzdem: ganz nützlich der Mann."



  • Seite 158 oben. "Leider kein hohes Tier. Bei den Sitzungen ihrer Sonderkommission ist er nicht dabei. Ärgerlich, daß er nicht an alle informationen kommt, aber trotzdem: ganz nützlich der Mann."



    Ich erinnere mich, danke. Da ich jedoch das Hörbuch hatte, nie wieder übrigens, kann ich mich an Seitenzahlen nicht erinnern. Aber ich dachte, das wäre später gewesen.

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  • Vielleicht kann man Streit auch einfach damit erklären, dass diese selten für alle Beteiligten und Betrachter logisch sind. ;)

    So ist es wohl. Manchmal sind sie das für die direkt Beteiligten erst recht nicht. :lache


    Ich finde auch diese Situation wieder sehr aus dem Leben gegriffen erzählt. Das sind Streitigkeiten, an denen Beziehungen wachsen und sich festigen können oder sich langsam aushöhlen und zu Ende gehen.

    Die leise, ehrliche Versöhnung der beiden hat mich richtig gerührt. Da war viel große Liebe "in the air". :-]


    Ich fand die Hilflosigkeit in der Situation sehr gut aus Helenes Sicht erzählt. Mit ihrer herausragenden Beobachtungsgabe hat sie sofort die Simons registriert.


    Das ist sowieso eines der Dinge, die ich an Helene mag. Sie registriert auch kleine Dinge, die nichts mit ihrer Arbeit zu tun haben, macht sich Gedanken. Das macht es mir als Leserin sehr leicht, ihr zu folgen und gibt dem lieben Dieter natürlich die Möglichkeit, so etwas wie die Historie des Flensburger Kommissariatsgebäudes einzustreuen. Das ist immer wieder interessant. Oder auch die schöne Gegend, in der sie mit Simon lebt. Ich bekomme jedesmal Lust mir das alles mal in echt anzusehen.


    Vielleicht darf Nuri ja mal den Maulwurf enttarnen. Das würde mir gefallen. Er muss einen Erfolg verbuchen und kann dann seine Chefin beruhigt in den Urlaub schicken.


    Diese mafiösen Zustände erinnern mich ein wenig an die Problematik mit den sog. "Familien-Clans" hier im Ruhrgebiet.


    Ich denke, dass auch das Mordopfer erpresst wurde. Genug gegen ihn in der Hand hatten sie ja. Er hatte bestimmt Angst, dass seine kriminelle Vergangenheit ans Licht kommt und so sein Leben in Dänemark zerstört werden könnte.

    Ich hoffe, seine Frau wird lebend gefunden.

  • Das ist sowieso eines der Dinge, die ich an Helene mag. Sie registriert auch kleine Dinge, die nichts mit ihrer Arbeit zu tun haben, macht sich Gedanken. Das macht es mir als Leserin sehr leicht, ihr zu folgen und gibt dem lieben Dieter natürlich die Möglichkeit so etwas wie die Historie des Flensburger Kommissariatsgebäudes einzustreuen. Das ist immer wieder interessant.

    Ach ja, liebe Saiya, dir fallen diese Passagen eben immer auf - zu meiner großen Befriedigung. :anbetVielleicht geht es auch anderen LeserInnen so, aber der Erwähnung wert finden es auch in den "Profi-Rezensionen", z. B. in der Presse, die wenigsten. Ich versuche in meinen Kriminalromanen immer, einen logischen Spannungsbogen aufzubauen, diesem und einem vordergründigen Schaudern der Leserschaft jedoch nie den Anspruch zu opfern. Und das bedeutet für mich eben, stets Bezüge zur Zeitgeschichte und / oder zu wichtigen Gegenwartsthemen herzustellen. Ich denke, für jeden Menschen, der ein fühlendes Herz und ein denkendes Hirn hat, ist es zum Beispiel geradezu unvermeidlich, sich mit der düsteren Geschichte des Gebäudes zu beschäftigen, in dem er täglich seine Arbeit verrichtet.