Colleen Hoover - Verity

  • ASIN/ISBN: 3423230126

    Inhalt

    Die Jungautorin Lowen Ashleigh bekommt ein Angebot, das sie unmöglich ablehnen kann: Sie soll die gefeierten Psychothriller von Starautorin Verity Crawford zu Ende schreiben. Diese ist seit einem Autounfall, der unmittelbar auf denTod ihrer beiden Töchter folgte, nicht mehr ansprechbar und ein dauerhafter Pflegefall.
    Lowen akzeptiert – auch, weil sie sich zu Veritys Ehemann Jeremy hingezogen fühlt. Während ihrer Recherchen im Haus der Crawfords findet sie Veritys Tagebuch und darin offenbart sich Lowen Schreckliches …

    Die Autorin

    Colleen Hoovers Erfolgsgeschichte ist beinahe unglaublich: Eigentlich schrieb sie ›Weil ich Layken liebe‹ als Weihnachtsgeschenk für ihre Mutter, aufgrund der guten Resonanz in ihrem Umfeld veröffentlichte sie es dann aber selbst als E-Book - und verkaufte zwei Monate später bereits 200 Bücher am Tag. ›Weil ich Layken liebe‹ landete noch vor ›50 Shades of Grey‹ auf der New-York-Times-Bestsellerliste!

    Colleen Hoover lebt mit ihrem Mann und ihren drei Söhnen in Texas.


    Eigene Meinung

    Ein neuer Hoover ? Klar hab ich den bestellt, da bisher alle gelesen und gemocht. Weder hab ich vorher die Inhaltsangabe groß gelesen, noch Rezensionen. Dass es einen Hype um dieses Buch gibt, ist völlig an mir vorbeigegangen. Ich hab einfach eine meiner Lieblingsautorinnen vorbestellt...

    Es ist was völlig anderes als ihre bisherigen Bücher, trotzdem ein pageturner.


    Obwohl ich sonst nie Thriller lese und einige Szenen wirklich verstörend sind, konnte ich das Buch nicht aus der Hand legen und hab es innerhalb eines Tages gelesen. Hoover hat es mit diesem Werk sogar geschafft mich aus einer sehr tiefen Leseflaute zu holen.


    Die Charaktere Lowen und Jeremy selbst fand ich zwar nicht so sympathisch, wurden mMn aber auch nicht wirklich tief beleuchtet.

    Sie sind für mich aber eh nur Nebendarsteller. Hauptchara und wirklich wichtig sind Verity und ihre fesselnde verstörende Autobiografie.

    Jeremy hatte ich auch die ganze Zeit als "den wirklich Bösen" in Verdacht und dachte, da passiert am Ende noch was Schlimmeres mit Lowen. So wie das Buch verlaufen ist, war er das vll auch ein bischen, aber doch nachvollziehbar.


    Fazit

    Es gab manchmal ein paar Logikfehler, aber mich hat das Buch auch am nächsten Tag noch beschäftigt.

    9/10


  • Meine Meinung zum Buch:


    Titel: Drum prüfe wen du liebst!

    Ich habe von der Autorin bisher noch kein Buch gelesen, weil ich kein Fan von Liebesgeschichten bin, aber nachdem dieser Roman auf Social Media so gehypt wird, wollte ich mir unbedingt selbst ein Urteil bilden. Und was soll ich sagen? Ich bin begeistert!


    In der Geschichte geht es um die recht erfolglose Jungautorin Lowen, die kurz vor dem Ruin steht. Doch dann bekommt sie ein Angebot, das sie kaum ausschlagen kann. Für Starautorin Verity Crawford soll sie eine Romanreihe beenden. Als Lowen den Ehemann der Autorin kennenlernt, ist es um sie geschehen. Wird diese Entscheidung sie in den Abgrund führen oder die ganz große Liebe bedeuten?


    Zu Beginn der Lektüre hatte ich wirklich angenommen, dass es sich um einen Liebesroman handelt, aber es ist vielmehr eine Art Erotikthriller, der mich so in seinen Bann gezogen hat, dass ich einfach nicht mehr mit dem Lesen aufhören konnte.


    Mit Lowen als Figur konnte ich mich jetzt nur bedingt identifizieren, denn so viel wie sie im Leben durchmachen musste, habe ich nicht erlebt. Sie verstehen und ihr Verhalten nachvollziehen konnte ich jedoch.


    Jeremy ist als männliche Hauptfigur wirklich klasse. Bereits nach den ersten Seiten ist man Feuer und Flamme für ihn, weil er so hilfsbereit ist in dieser harten Situation. Auch später wie er sich um seine Frau kümmert hat mich schwer beeindruckt.


    Bezüglich Verity habe ich der Autorin alles abgekauft, was sie uns als Leser einimpfen wollte. Hier bin ich gnadenlos in die Falle getappt.


    Der Roman hat wirklich dafür gesorgt, dass ich alles um mich herum vergessen und an nichts anderes gedacht habe als dieses Buch zu beenden.


    Die erotischen Szenen habe ich als sehr angenehm empfunden. Sie waren keineswegs billig oder so, sondern man spürte die Leidenschaft und das Knistern zwischen dem Paar.


    Die Wende ganz zum Schluss hat mich mit offenem Mund zurückgelassen, denn mit allem habe ich gerechnet, aber mit dem ganz gewiss nicht. Ein kitschiges Ende war das ganz sicher nicht. Nach der Lektüre war ich zunächst komplett durch den Wind und das muss ein Buch erst einmal schaffen.


    Fazit: Für mich eine absolute Überraschung, so dass ich jetzt öfter zu einem Buch der Autorin greifen werde. Hier kann ich nur eine klare Leseempfehlung aussprechen. Spitzenklasse! Der Hype ist meines Erachtens absolut gerechtfertigt.


    Bewertung: 10/ 10 Eulenpunkten

  • Die Wahrheit im Verborgenen

    Cover: Ich finde das Cover sehr schön gestaltet und es hat mich neugierig gemacht, dass es für mich nicht direkt einzuordnen war. Es drückt eine Leichtigkeit aus, doch die Geschichte ist sehr viel tiefer.

    Inhalt: Lowen bekommt die Chance die Thriller-Reihe der kürzlich ins Wachkoma gefallenen Starautorin Verity Crawford zu vollenden. Um dafür zu recherchieren, lädt sie der Ehemann Jeremy in das Haus der Familie Crawford ein, die vor dem Unfall von Verity bereits die beiden Töchter verloren hat. Bei ihrer Recherche deckt sie nicht nur ein dunkles Geheimnis von Verity auf, sondern kommt auch Jeremy näher.

    Meine Meinung: Da dies mein erstes Buch der Autorin ist, war ich sehr angenehm vom Schreibstil der Geschichte überrascht. Dieser ist sehr anschaulich und flüssig, so dass ich schnell in das Buch eintauchen konnte. Die Figuren sind sehr schön ausgearbeitet und wirken realistisch. Die menschlichen Schwächen der einzelnen Charaktere sind immer wieder schön in den Kontext eingebettet.

    Zu Beginn war ich etwas skeptisch und wusste nicht so recht was ich von dem Knistern zwischen Jeremy und Lowen halten soll. Es hat sich eine gewisse Zeit recht falsch angefühlt, da Verity ja auch noch da war. Allerdings hat die Autorin es interessant inszeniert hier meine Moralvorstellung in Frage zu stellen. Zum Schluss fragt man sich ob es überhaupt einen unschuldigen Charakter in dem ganzen wendungsreichen Spiel gibt und welche dunklen Geheimnisse noch ausgegraben werden.

    Ich verstehe den Hype um das Buch ganz gut, da die Geschichte eine Achterbahnfahrt gleicht, so gibt es romantische und lustige Momente, aber auch viele beklemmende, bedrückende und gruselige Abschnitte. Trotz der vielen Wendungen und Spannung ist es für mich ein Liebesroman mit Thriller Elementen. An einigen Stellen fand ich allerdings, dass die Reaktionen der Charaktere nicht logisch nachvollziehbar waren, durch den Hype bin ich aber auch mit sehr hohen Erwartungen eingestiegen.

    Die Geschichte wird mich aber definitiv noch eine Weile beschäftigen, also eine klare Leseempfehlung.

    Fazit: Eine Achterbahnfahrt für Spannung und Emotionen mit realistischen Charakteren und viel Input zum Nachdenken.


    Für mich 8 von 10 Eulenpunkten


    Das Buch ist wie eine Rose, beim Betrachten der Blätter öffnet sich dem Leser das Herz.


    (Sprichwort aus Persien)


    LG büchervamp :flowers


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  • Schon seit Jahren fallen mir die Bücher der Autorin immer wieder auf und ich wollte schon ewig eins lesen. Als „Verity“ auf den deutschen Markt kam, konnte ich nicht widerstehen. Doch auf das, was ich zu lesen bekam, war ich nicht gefasst, denn die Geschichte ging mir unter die Haut.

    Besonders gut hat mir die Grundidee gefallen, dass die junge Nachwuchsautorin Lowen engagiert wird, um die Erfolgsreihe der im Wachkoma liegenden Bestsellerautorin Verity weiterzuschreiben. Ich stelle es mir unglaublich schwer vor, einem solchen Anspruch gerecht zu werden, da sicher jeder Autor seine ganz eigene Art hat sich auszudrücken. Um dem gerecht zu werden will Lowen das Material und die Notizen von Verity sichten. Dabei entdeckt sie die Rohfassung einer Biografie.

    Von diesem Moment an wollte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen. Die Handlung und der Schreibstil sind absolut fesselnd und mit einem mulmigen Gefühl im Bauch ging es mir wie Lowen, die Veritys Biografie heimlich liest. Ich musste weiterlesen, auch wenn ich mir nicht sicher war, ob mir gefallen wird, was sie entdeckt und was noch passieren wird.
    Das Setting trug zusätzlich zur beklemmenden Stimmung bei, allem voran Veritys düsteres Haus, in dem sie nun im Wachkoma liegt, gepflegt von ihrem Mann Jeremy, der dort mit dem einzigen Kind lebt, das ihnen geblieben ist.
    Für ihre Recherche zieht Lowen für ein paar Tage in dieses Haus, dessen Atmosphäre sie sofort beklemmt.

    Die Stimmung und das Setting haben mich an den Nervenkitzel in Hitchcocks Filmen erinnert, denn es dauert nicht lange und Lowens Nerven sind zum Zerreißen gespannt. Sie fühlt sich dort nicht mehr sicher und genau wie sie wusste man bald nicht mehr, was Realität ist und was Einbildung.

    Lowen fand ich teilweise etwas anstrengend und konnte ihr Handeln nicht immer nachvollziehen, vor allem, dass sie den Fund und den Inhalt der Biografie so lange geheim hält. Doch welcher Mensch verhält sich schon immer schlüssig, besonders in einer solchen Situation?

    Da ich nur selten Thriller lese, bin ich nicht besonders abgehärtet und vielleicht haben mir deshalb einzelne Szenen doch etwas zugesetzt, was sicher auch an der Spürbarkeit der Atmosphäre lag. Und so kann ich am Ende nur sagen: Gut gemacht Frau Hoover! Mit dieser beklemmenden Story haben sie mir ein paar spannende Lesestunden beschert.

    Für mich habe ich eine neue Autorin entdeckt und das Schöne dabei ist, dass es jede Menge Bücher von ihr gibt, die noch vor mir liegen. Ich bin gespannt, wie mir ihre Romane gefallen, die in einem ganz anderen Genre angesiedelt sind.


    Von mir gibt es 10 von 10 Eulen

  • Wow, das komplette Gegenteil von Will und Layken, die ich ja auch zufällig diesen Monat gelesen habe.

    Eigentlich habe ich mir das Buch nur vorgenommen, weil meine beiden liebsten V-logger komplett gegensätzliche Meinungen dazu hatten.

    Nun, ich habe gestern angefangen und es heute beendet, also spannend ist es. Allerdings benehmen sich die HF ziemlich geschmacklos, und so bin ich nicht zu 100% überzeugt, gebe aber gern 8 Punkte.

    „An solchen Tagen legt man natürlich das Stück Torte auf die Sahneseite — neben den Teller.“

  • Eine Inhaltswiedergabe spare ich mir, denn das haben andere Eulen vor mir schon gut und ausführlich erledigt.

    Ich bin bezüglich dieses Buches ein wenig hin und her gerissen. Auf der einen Seite finde ich ist das Buch gut und flüssig zu lesen, aber auf der anderen Seite auch sehr vorausschaubar. Interessant fand ich das der Hauptspielort lediglich im und um das Wohnhaus spielt. Nur am Anfang und am Ende wechselt der Handlungsort und bei einer kurzen Ausnahme in der Mitte der Handlung. Durch diese Begebenheit hat sich die Autorin dann auch nicht in Beschreibungen der Umgebung verausgabt, was ich persönlich in manchen Büchern sehr langatmig finde. Auf der anderen Seite fand ich das Buch wie gesagt sehr vorausschaubar und ich wusste zu 95% was als nächstes passieren würde. Ja, es hatte grausame Elemente gerade in dem Manuskript und die Sprache war gewöhnungsbedürftig, hat mir persönlich aber nichts ausgemacht. Diese Passagen als besonders grausam und spannend empfunden habe ich allerdings nicht.


    Für meinen nächsten Kommentar setzte ich mal den Spoiler Alarm ein …..



    Es war kein schlechtes Buch, aber keines das ich mit „das musst du unbedingt lesen“ in meinem Bekanntenkreis empfehlen würde.


    Mehr wie 8 Punkte würde ich hier auf keinen Fall vergeben.

  • Ich habe den Roman als Wichtelbuch bekommen und halte es ähnlich wie Sabsi. Dabei habe ich auch klar bemerkt, dass die Autorin mehr aus dem LIebesromangenre kommt, da die Geschichte zwischen Lowen und Jeremy doch enorm wichtig war. Auch bei der Reflexion der "Autobiographie". In dieser wurde ja auch das Sexleben zwischen Jeremy und Verity beschrieben. Somit war es für mich insgesamt eher ein Liebesroman mit Thrillerelementen als umgekehrt. Die Thrillerelemente hätte man teilweise noch besser ausbauen können, damit sie nicht so vorhersehbar waren.

    Der Schluss, den Sabsi in ihrem Spoiler beschreibt, war durchaus nett, aber nicht notwendig gewesen. Ich bin und bleibe etwas gespalten.
    Insgesamt war es flüssig und nett zu lesen, eine kleine leichte Unterhaltung, deren Zeit nicht vergeudet ist, aber direkt weiterempfehlen würde ich das Buch auch nicht. Vor allem keinen (Psycho-)Thrillerfans.