'Die Dunkelheit der Welt' - Seiten 095 - 176

  • *seufz*

    Warum will von Seidlitz nicht mit Tristan gehen und warum hat er die Mutter auf dem Gewissen? Was ein fieser Cliffhanger am Ende des Abschnitts :yikes


    Ich bin wirklich froh, dass Helene und Tristan mittlerweile miteinander geredet haben. Ich hätte es nicht verwunden, wenn sie sich wegen der gleichen Sache getrennt hätten.


    Josephine scheint ja tatsächlich wie gemacht zu sein für so einen Job. Ich könnte mich ja gar nicht so dumm und naiv stellen. Aber es ist ja tatsächlich so: Sie hat mit ihrem richtigen Job die besten Möglichkeiten. Ich finde es trotz allem so mutig von egal wem, wenn man sich so einer Sache verschreibt.

  • Jetzt zieht das Tempo aber gewaltig an. Die Geschehnisse überschlagen sich.


    Tristan ist mal wieder ein brodelnder Vulkan. Kennt man ja schon von ihm. Aber wegen Frau und Kind reisst er sich zusammen und tut hoffentlich das richtige. Dass er seinen Onkel nicht überzeugen kann ist natürlich schade. Aber für ältere Leute ist es einfach schwerer, immer wieder neu anzufangen. Und die Vorstellung erschreckt ihn so, dass er lieber das Risiko eingeht. Ein wenig unterschätzt er wahrscheinlich auch die Bedrohung. So ländlich bekommt man von den Deutschen wahrscheinlich weniger mit als in der Großstadt.


    Ich bin wirklich froh, dass Helene und Tristan mittlerweile miteinander geredet haben.

    Gut, dass das schon so schnell geschehen ist. Das ginge aber auch gar nicht anders, denn die Bedrohung durch Parsifal ist ja so akut, dass sie sofort fliehen müssen. Damit hatte ich gar nicht gerechnet, dass die direkte Konfrontation so schnell kommt. Mir wird jetzt auch klar, dass die Geschichte sich auf wenige Tage konzentriert. Ob sie es überhaupt schaffen, am nächsten Tag noch zu fliehen? Tristan muss ganz schnell wieder nach Hause, nicht, dass Helene und seine Tochter den Nazis alleine in die Hände fallen.


    Oh Mann, ich muss arbeiten, würde soo gerne sofort weiterlesen. =O


    Besonders interessant finde ich tatsächlich Gille. Ich hatte ja schon immer den Eindruck, dass er einfach ein armes Würstchen und ein Mitläufer ist. Dass er auch großes Pech hatte und nicht nicht der Hellste ist. Jetzt spürt man, dass er gar keinen Hass mehr hat und dass die Liebe seiner Frau und sein Familienglück ihn eigentlich zu einem zufriedenen Menschen gemacht haben. Er will keine Rache und er fragt sich immer wieder, ob das alles richtig ist. Aber er hat natürlich Angst und weiß auch gar nicht, wie er aus dem Dunstkreis von Parsifal herauskommen soll. Ich sehe da auch keine Chance. Ich hoffe aber, er kippt im entscheidenden Augenblick um und tut nicht, was die Nazis von ihm wollen sondern hilft unseren Freunden.

    Hollundergrüße :wave




    :lesend

    Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten - Becky Chambers



    (Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, daß er tun kann, was er will, sondern daß er nicht tun muß, was er nicht will - Jean Rousseau)

  • Josephine scheint ja tatsächlich wie gemacht zu sein für so einen Job. Ich könnte mich ja gar nicht so dumm und naiv stellen

    Stimmt, sie ist die geborene Schauspielerin. Eigentlich ist es ja wie Männern Honig ums Maul schmieren. :lache Mir widerstrebt es auch, mich als dumm und naiv zu geben aber besonders intelligent sind die Männer ja nicht, wenn sie ihr das so ohne weiteres abnehmen. Dann könnten wir das vielleicht auch. ;)

    Hollundergrüße :wave




    :lesend

    Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten - Becky Chambers



    (Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, daß er tun kann, was er will, sondern daß er nicht tun muß, was er nicht will - Jean Rousseau)

  • Dieser Abschnitt war schon wieder richtig spannend, und ich fürchte gerade sehr um das Leben von Tristan und seiner Familie, nachdem von Waldeck nun erfahren hat, dass sie sich in Paris aufhalten.

    Hoffentlich bleibt ihnen noch die Zeit um zu fliehen, ich befürchte ja fast, sie schaffen es nicht mehr.=O


    Tristan hat mir bei dem versuchten Attentat auf den Polizeipräsidenten schon leid getan. Er gerät da ja komplett zwischen die Fronten. Er beschützt also den Polizisten, obwohl er ihn aus tiefster Seele hasst. Und er erschiest stattdessen einen jungen Mann aus dem Widerstand, für den Trsitan ja eigentlich arbeitet. Das ist für ihn wirklich eine schlimme und schwierige Situation . Aber ich wüßte auch nicht, wie er andrers hätte handeln können. Er hatte ja nur Sekunden um zu reagieren und er beschützt damit eben auch das unschuldige Kind von dem Polizisten.


    Das einzige Gute an dem Vorfall ist, dass sich Tristan und Helene danach endlich aussprechen können und nun zusammen nach einer Lösung suchen.


    Bei den Abschnitten mit Josephine hat mir besonders gut gefallen, dass man als Leser erfährt, dass sie ja anscheinend die ganze Zeit über an Tristan gedacht hat und sogar versucht hat per Brief mit ihm Kontakt aufzunehmen. Und sie hat auch einen Brief an seinen Onkel geschrieben, um sich nach Tristan zu erkundigen. Aber da waren sie anscheinend alle schon nach Paris ausgewandert. Aber ich finde es so schön, dass sie ihn die ganze Zeit in ihrem Herzen getragen hat und sich um ihn Sorgen gemacht hat.

    Ich bin wirklich schon so gespannt auf die Szene, wenn die beiden hoffentlich wieder aufeinander treffen.:)


    Besonders interessant finde ich tatsächlich Gille. Ich hatte ja schon immer den Eindruck, dass er einfach ein armes Würstchen und ein Mitläufer ist. Dass er auch großes Pech hatte und nicht nicht der Hellste ist. Jetzt spürt man, dass er gar keinen Hass mehr hat und dass die Liebe seiner Frau und sein Familienglück ihn eigentlich zu einem zufriedenen Menschen gemacht haben

    :write

    Gille finde ich hier als Person auch sehr gelungen. Ich kann seine Zweifel und Gedanken nachvollziehen und finde es wirklich schön, dass er anscheinend durch die Liebe von seiner Frau ein bisschen bekehrt worden ist und nicht mehr diesen tiefen Hass in sich spürt.

    Ich bin mal gespannt, wie lange er sich einfach noch die Befehle von seinem Vorgesetzten gefallen lässt oder wann er vielleicht anfängt dagegen zu rebellieren.

  • Tristan hat mir bei dem versuchten Attentat auf den Polizeipräsidenten schon leid getan. Er gerät da ja komplett zwischen die Fronten. Er beschützt also den Polizisten, obwohl er ihn aus tiefster Seele hasst. Und er erschiest stattdessen einen jungen Mann aus dem Widerstand, für den Trsitan ja eigentlich arbeitet. Das ist für ihn wirklich eine schlimme und schwierige Situation . Aber ich wüßte auch nicht, wie er andrers hätte handeln können. Er hatte ja nur Sekunden um zu reagieren und er beschützt damit eben auch das unschuldige Kind von dem Polizisten.

    Emotional war das wirklich ein Desaster. Da hat sich die Resistance irgendwie selbst ins Bein geschossen. Da bringen sich die eigenen Leute gegenseitig um. Das war schon sehr verquer und frustrierend. Kein Wunder, dass Tristan da mal austickt.

    Hollundergrüße :wave




    :lesend

    Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten - Becky Chambers



    (Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, daß er tun kann, was er will, sondern daß er nicht tun muß, was er nicht will - Jean Rousseau)

  • Aber ich finde es so schön, dass sie ihn die ganze Zeit in ihrem Herzen getragen hat und sich um ihn Sorgen gemacht hat.

    Ich bin wirklich schon so gespannt auf die Szene, wenn die beiden hoffentlich wieder aufeinander treffen

    Ich bin da ja etwas zweigeteilt, weil ich Helene so toll finde. Ich möchte nicht, dass sie sich als zweite Wahl empfindet. Tristan legt in seine unerfüllte Liebe schon sehr viel rein.

    Hollundergrüße :wave




    :lesend

    Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten - Becky Chambers



    (Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, daß er tun kann, was er will, sondern daß er nicht tun muß, was er nicht will - Jean Rousseau)

  • Empfindet sie sich denn als zweite Wahl? Das Gefühl habe ich nicht.

    Immer, wenn Josephine auftaucht - real oder namentlich - habe ich schon das Gefühl, dass Helene ihre Beziehung bedroht sieht. Sie weiß genau, dass Tristan unglaublich an ihr hängt/sie noch immer liebt. Und wie hätt er sich entschieden, wenn Josephine sich auf eine Beziehung mit ihm eingelassen hätte? Ich könnte mir schon vorstellen, dass da eine Unsicherheit bei Helene unterschwellig da ist, oder zumindest immer mal hochschwappt.

    Hollundergrüße :wave




    :lesend

    Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten - Becky Chambers



    (Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, daß er tun kann, was er will, sondern daß er nicht tun muß, was er nicht will - Jean Rousseau)

  • Empfindet sie sich denn als zweite Wahl? Das Gefühl habe ich nicht.

    Ich denke auch, dass Helene das zumindest zeitweise so gesehen hat. Jetzt ist natürlich schon viel Zeit vergangen, seitdem Tristan Josephine das letzte mal gesehen hat. Und ich denke bei einem erneuten Aufeinandertreffen würde es auch sehr auf das Verhalten von Tristan ankommen. Ob er dann ganz klar zu Helene steht oder sich evt. doch wieder heimlich mit Josephine trifft .

    Auf jeden Fall denke ich auch, dass Helene unterschwellig das Gefühl hat oder zumindest früher hatte, nur die zweite Wahl zu sein.

  • Gille finde ich in diesem Abschnitt auch sehr interessant, ja er tut mir sogar ein bisschen Leid, er scheint ja dank seiner Frau seinen Hassund seine Wut hinter sich gelassen zu haben, wenn er nur auch von Wladeck hinter sich lassen könnte, aber das wird ihm wohl kaum gelingen.

    Immer, wenn Josephine auftaucht - real oder namentlich - habe ich schon das Gefühl, dass Helene ihre Beziehung bedroht sieht. Sie weiß genau, dass Tristan unglaublich an ihr hängt/sie noch immer liebt. Und wie hätt er sich entschieden, wenn Josephine sich auf eine Beziehung mit ihm eingelassen hätte? Ich könnte mir schon vorstellen, dass da eine Unsicherheit bei Helene unterschwellig da ist, oder zumindest immer mal hochschwappt.

    :write Das denke ich auch.

    Emotional war das wirklich ein Desaster. Da hat sich die Resistance irgendwie selbst ins Bein geschossen. Da bringen sich die eigenen Leute gegenseitig um. Das war schon sehr verquer und frustrierend. Kein Wunder, dass Tristan da mal austickt.

    Ich denke, dass hier ein großes Problem der Resistance deutlich wird, da keiner zuviel wissen darf, kochen viele kleine Grüppchen ihr eigenes Süppchen und kommen sich dabei gegenseitig in die Quere, leider.

  • Ich denke auch, dass Helene das zumindest zeitweise so gesehen hat. Jetzt ist natürlich schon viel Zeit vergangen, seitdem Tristan Josephine das letzte mal gesehen hat. Und ich denke bei einem erneuten Aufeinandertreffen würde es auch sehr auf das Verhalten von Tristan ankommen. Ob er dann ganz klar zu Helene steht oder sich evt. doch wieder heimlich mit Josephine trifft .

    Auf jeden Fall denke ich auch, dass Helene unterschwellig das Gefühl hat oder zumindest früher hatte, nur die zweite Wahl zu sein.

    Ja, früher schon. Das glaube ich auch. Vor allem, weil Josephine ja auch so bekannt und einfach sie selber ist. Aber nach über zehn Jahren sollte das vergangen sein. Ich verstehe Tristan aber, dass ihn ihr angeblicher Tod so zu schaffen macht. Sie haben sich ja nicht im Streit getrennt.

  • Ich denke, dass hier ein großes Problem der Resistance deutlich wird, da keiner zuviel wissen darf, kochen viele kleine Grüppchen ihr eigenes Süppchen und kommen sich dabei gegenseitig in die Quere, leider.

    Ja das war anscheinend echt ein Problem. Wenn die Resistance besser organisiert gewesen wäre, hätte sie vielleicht viel mehr erreichen können. Aber das war wohl einfach nicht möglich in der damaligen Zeit, ohne Handys usw. . Und so ist es natürlich auch gut, wenn die einzelnen Gruppen nicht zu viel voneinander wissen und dann bei einem Verhör auch nichts verraten können.

  • Oweia, ist das grad spannend, seit Julius entdeckt hat, dass Tristan Bougets Fahrer ist, habe ich Angst um ihn und seine Familie (by the way: Auch die Szenen im Auto war sehr spannend), jetzt wollen sie zwar fliehen, aber erst am nächsten Tag, Julius kann ihnen immer noch zuvor kommen. Wobei er ja womöglich Gille damit beauftragt hat, und Gille hat Zweifel (wer hätte das gedacht, aber seine Ehe und Kinder haben ihn offenbar zumindest zum Teil gewandelt).


    Von Seidlitz soll auch mit, der will aber nicht, und ich befürchte fast, dass er krank ist, womöglich totkrank?


    Auch dass Josephine lebt, hat Julius mittlerweile erfahren. Und deren Leben ist ein bisschen gefährlicher geworden, denn Julius jagt die Resistance und erhält durch Folter viele Informationen. Dass Josephine beteiligt ist, liegt für ihn nahe.


    Ich bin wieder ganz gefangen genommen, ganz großes Kino wieder!


  • Julius hat entdeckt, dass Tristan in Paris ist, und dieser muss nun samt seiner Familie fliehen - eine schreckliche Vorstellung, von einem Tag auf den anderen alles hinter sich lassen zu müssen, wenn man an einem Ort ein bisschen heimisch geworden ist.

    Von Seidlitz lebt zurückgezogen irgendwo auf dem Land und möchte nicht mit Tristan und seiner Familie fliehen. Ich weiß nicht, ob er sich wirklich in Sicherheit wähnt, ich denke vielmehr, dass er müde ist und resigniert hat. Er hat sich dort ein wenig eingelebt und möchte nicht mehr neu anfangen. Ich hoffe nur, dass er nicht entdeckt wird - und wenn doch, dass er Julius wenigstens nicht auf Tristans Spur bringt. (Freiwillig wird er das sicher nicht, aber Julius ist ja nicht zimperlich, wenn er jemanden zum Reden bringen will.


    Besonders interessant finde ich tatsächlich Gille. Ich hatte ja schon immer den Eindruck, dass er einfach ein armes Würstchen und ein Mitläufer ist. Dass er auch großes Pech hatte und nicht nicht der Hellste ist. Jetzt spürt man, dass er gar keinen Hass mehr hat und dass die Liebe seiner Frau und sein Familienglück ihn eigentlich zu einem zufriedenen Menschen gemacht haben. Er will keine Rache und er fragt sich immer wieder, ob das alles richtig ist. Aber er hat natürlich Angst und weiß auch gar nicht, wie er aus dem Dunstkreis von Parsifal herauskommen soll. Ich sehe da auch keine Chance. Ich hoffe aber, er kippt im entscheidenden Augenblick um und tut nicht, was die Nazis von ihm wollen sondern hilft unseren Freunden.

    Das fand ich auch interessant, dass man eine unerwartete Seite an ihm entdeckt - vielleicht ist es der Einfluss seiner Frau, vielleicht war aber auch die Folter des Clochards so etwas wie ein heilsamer Schock. Aber ob er aus diesem Umfeld rauskommt, ohne sich selbst in Gefahr zu bringen? Immerhin hat er sehr viel mitbekommen....

    Auf jeden Fall denke ich auch, dass Helene unterschwellig das Gefühl hat oder zumindest früher hatte, nur die zweite Wahl zu sein.

    Sie empfindet sie zumindest als eine gewisse Bedrohung, sie ist zwar nicht wirklich präsent, aber sie ist sich bewusst, dass Tristan sie nicht vergessen hat. Andererseits halte ich sie zumindest für so selbstbewusst, dass sie weiß, was sie und Pauline Tristan bedeuten.


    Josephine hat einen Auftrag und spioniert für die Resistance. Da ist zum Teil ihr schauspielerisches Talent gefragt, sie muss sich dumm stellen, um sich nicht zu verraten. Gar nicht so einfach, ich glaube, mir würde man zu deutlich ansehen, was ich von den Dingen halte, die ich da höre. =O


    Ich war auch von diesem Abschnitt wieder ganz gefesselt. Und obwohl die Grundstimmung sehr düster ist (Der Titel ist wirklich sehr passend) hat mich die Atmosphäre wirklich begeistert, ich hatte beim Lesen wirklich manchmal Gänsehaut.

  • Oh man, warum ist Tristans Onkel schuld an dem Tod von Tristans Mutter???


    Fragen über Fragen. Ich bin froh, dass Tristan und Helene miteinander geredet haben, somit ist dies zumindest etwas leichter, Aber jetzt wird es brandgefährlich und sie müssen schauen, dass sie mit ihrer kleinen Tochter aus der Schusslinie kommen.


    Tristans Cousin ist ein solches Ekel und Gille soll wieder die Drecksarbeit für ihr erledigen.


    Es ist sehr spannend und ich mag das Buch sehr, komme nur zur Zeit schwer zum lesen, aber ich bleibe dran und freue mich aufs weiterlesen später :wave