Das Böse unter der Sonne oder Rätsel um Arlena von Agatha Christie

  • Ich staune das bei der ganzen Vielfalt von Agatha Christie- Krimis dieser noch nicht bei ist, aber bitte schön hier ist er nun.

    Originaltitel "Evil under the Sun"
    Inhalt
    Hercule Poirot gönnt sich gerade einen wohlverdienten Urlaub in einem Feriendomizil auf der Schmugglerinsel nicht weit von Devons Küste, als der Leichnam der berühmten Schauspielerin Arlena Stuart dort gefunden wird. Bald muß Poirot feststellen, dass nahezu alle Gäste in irgendeiner Beziehung zu Arlena standen. Doch wer von den Verdächtigen, ihrer Familie eingeschlossen, hatte Grund genug sie eigenhändig zu erwürgen?


    Zur Autorin
    Zu der „Queen of Crime“ Agatha Christie braucht man nix mehr zu sagen, oder?


    Meine Meinung
    Wieder mal ein super Krimipuzzle a la Agatha Christie. Viele Verdächtige und Hercule Poirot mittendrin herrlich. Und die Auflösung einfach perfekt.
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  • Meine Meinung:
    Hercule Poirot macht Urlaub und natürlich ist er auch dort nicht vor Kriminellem gefeit, denn wie er selbst sagt, das Böse gibt es überall unter der Sonne... In diesem Fall, der sich von Beginn an darauf zuspitzt, dass mit großer Wahrscheinlichkeit einer der Hotelgäste der Täter war, doch im Laufe der Ermittlungen zeigt sich, dass bei den potentiell Verdächtigen entweder kein Motiv zu finden ist oder sie ein Alibi haben oder sie gar nicht in der Lage hätten sein können, die Tat zu begehen. Oder war es doch jemand von außerhalb, der sich Zutritt verschafft hat? ... Ein spannender und schwieriger Fall für Hercule Poirot, der die Puzzleteile lange hin und her schieben muss, bis er die Erleuchtung für die Auflösung bekommt, und die ist alles andere als einfach! Wieder mal ein herrlicher Geniestreich von Agatha Christie, die nicht nur auf den Kriminalfall, sondern auch hier besonders auf ihre skurrilen Figuren setzt! :anbet

  • Nachdem ich den Film ja schon kannte und für gut befunden habe, war es nun - Jahre später - an der Zeit das Buch zu lesen. Aufgrund meiner Vergesslichkeit( :rolleyes) wusste ich natürlich nicht mehr wers war, geschweige denn warum... Von daher war dieses Buch für mich wieder ein grosser Krimirätselspass, der leider viel zu schnell zuende war. Agatha Christei kann es einfach :anbet

  • Ein toller Krimi...
    Ich mah Krimi eigentlich gar nicht, aber ab und zu lese ich gerne agatha christie und wenn dann auch nur meinen lieben Belgier Hercules Poirot.
    Das Böse unter der Sonne ist ein spitzen Buch. Man würde nie darauf kommen wer der Mörder war!
    Ich liebe alle Charaktere im Buch und wie alle irgendwie zur Lösung beitragen...
    Auch der Film ist TOP

  • Hercule Poirot macht mal wieder Urlaub. Diesmal im südenglischen Badeort Devon. Es ist Sommer und der Meisterdetektiv verbringt viel Zeit mit Relaxen am Strand. Das ändert sich, als die berühmte Schauspielerin Arlena Marshall an der Küste erwürgt wird. Poirot vermutet den Täter unter einem der Gäste und beginnt auf seine gewohnt subtile Art, die einzelnen Verdächtigen zu verhören. Ihn dabei zu begleiten und selbst mitzurätseln, hat mir gefallen, obgleich ich wie üblich mal wieder keine Ahnung hatte, wer sich am Ende als Mörder entpuppen würde. Eine angenehme Cosy-Crime-Unterhaltung war es trotzdem. Oder gerade deswegen.

  • Agatha Christie - Das Böse unter der Sonne

    übersetzt von Ursula Gail


    Inhalt:


    Auf der kleinen Ferieninsel in Devon, wo Hercule Poirot sich einen Urlaub gönnt, herrscht erdrückende Hitze. Auch die Stimmung unter den Hotelgästen scheint unangenehm aufgeheizt. Als die berühmte Schauspielerin Arlena Stuart erwürgt in einer nahegelegen Bucht aufgefunden wird, geraten alle Gäste unter Verdacht, darunter auch die Stieftochter des Opfers, die ihre Mutter hasste. Poirot ahnt, dass die Lösung des Falls nicht so einfach ist, wie es den Anschein hat.


    Mein Leseeindruck:


    Ich habe dieses Buch mit großem Vergnügen gelesen, obwohl ich durch den Film bereits Täter und Motiv für den Mord kannte. So "musste" ich diesmal nicht rätseln, wer nun der Täter ist, sondern konnte mich über die kleinen Hinweise freuen, die Poirot auf die Spur bringen sollten - und die uns als Leserinnen verwirren sollten.


    Das Buch hatte ich vor vielen Jahren auch schon gelesen, aber bis auf eine einzige Szene alles schon wieder vergessen.


    Poirot überlässt diesmal die Zeugenbefragungen, bzw. die Befragungen von Verdächtigen, zum großen Teil der Polizei, er stellt aber ergänzende Fragen. Das hat mir gut gefallen, denn manchmal geht mir die Selbstgefälligkeit des belgischen Detektivs etwas auf die Nerven. Aber hier agiert er zur Abwechslung mal eher aus dem Hintergrund. Natürlich hat er am Ende des Buches seinen großen Auftritt, als er seinen Weg zur Identifikation des Mörders und dessen Motiv erklärt, aber das ist auch ein Teil der Bücher, der einfach nicht fehlen darf.


    Wie immer in den Krimis von Agatha Christie haben wir viele Verdächtige, fast alle haben ein Motiv, alle haben ein scheinbar "bombenfestes" Alibi und Poirot muss mit Hilfe der Polizei alles durchleuchten und in Frage stellen, um zum Ziel zu kommen. Ich habe diesen Weg sehr gerne mit verfolgt.


    Ich kann das Buch sehr empfehlen, wenn man einmal bei einem Cosy-Krimi etwas vom Alltag abschalten will. :)


    ASIN/ISBN: B00S9K7IWQ

  • Sommer, Sonne, Strand. Urlaub für Hercule Poirot! Aber dieser wird arg gestört, denn selbst an beschaulichen Orten ereignen sich mitunter Todesfälle, deren Ursache zu klären sind. So auch in diesem Fall. Ermordet wurde die vor allem bei den Frauen eher unbeliebte Arlena Marshall. Bloß: Wieso? Beinahe jeder der Gäste auf der fast hermetisch abgeriegelten Insel hätte ein Motiv. Doch Hercule Poirot ist schon zur Stelle und weiß den Mordfall nach seiner Manier zu lösen.


    Mir hat dieser Krimi mal wieder gut gefallen. Die Personenanzahl ist anfangs vielleicht ein wenig verwirrend, aber das tat dem Lesefluss keinen großen Abbruch. Agatha Christie ist eine Meisterin darin, falsche Fährten zu legen und falsche Indizien zu streuen - um dann am Schluss in einem Rundumschlag die Lösung zu präsentieren.


    Ich habe lange im Dunkeln getappt, hatte aber dennoch großen Spaß, die Auflösung zu verfolgen. Viel Miträtseln konnte ich zwar nicht, aber wunderbar in einem spannenden Schmöker versinken. Die handelnden Personen sind gewohnt skurril und Hercule Poirot einfach unnachahmlich in seinen Schlussfolgerungen.


    Wer gute Krimiunterhaltung mag, kommt an Agatha Christie eben nicht vorbei. 8 Eulenpunkte.

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  • Ich habe dieses Buch mit großem Vergnügen gelesen, obwohl ich durch den Film bereits Täter und Motiv für den Mord kannte. So "musste" ich diesmal nicht rätseln, wer nun der Täter ist, sondern konnte mich über die kleinen Hinweise freuen, die Poirot auf die Spur bringen sollten - und die uns als Leserinnen verwirren sollten.

    Auch ich habe das Buch gelesen, obwohl ich den Film bereits kannte und somit auch Täter und Motiv. Jedoch gibt es zwischen Film und Buch doch den einen oder anderen Unterschied. Hercule Poirot hat im Buch Hilfe bei den Ermittlungen, welche ich äußerst aufschluss- und hilfreich fand. Dennoch wäre ich wieder mal nicht auf den wahren Täter gekommen. Agatha Christie führt einen hier wieder gut hinters Licht. :) Aber das lieben wir ja so an ihr.

    Auch das Okkulte, wofür Agatha Christie einen Faible hat, darf in diesem Buch nicht fehlen - auch dies kommt im Film nicht vor. Schade, da ich gerade diesen Part so menschlich fand.


    Insgesamt ließ sich das Buch gut lesen und die Ermittlungen haben Spaß gemacht. Ich vergebe 9 von 10 Punkten. Den einen Punkt ziehe ich für das

    Ende ab.

  • Meine Rezension

    Diesen Krimi habe ich wieder im Rahmen einer Leserunde mit den Staubi-Eulen gelesen. Ich bin ja nicht so der Poirot-Fan, seine großsprecherische Art, die absolut frei von jeder Bescheidenheit ist, strengt mich ja eigentlich an.


    Doch dieser Krimi hat mir gut gefallen, was sicher zum Teil auch daran liegt, daß Poirot sich sehr zurücknimmt – lag das etwa daran, daß er ja eigentlich im Urlaub ist? - und erst zum großen Finale auftrumpft.


    Wie so oft hätte ich mir wieder ein Personenverzeichnis gewünscht, aber das ist ja leider eher die große Ausnahme bei Büchern.


    Das Buch hat mir wieder großen Spaß gemacht: Die Orte und Personen wurden gut gezeichnet und es war vergnüglich, hier wieder mit zu rätseln. Diesmal war ich sogar auf der richtigen Spur, das Tatmotiv war aber letztlich nicht vorhersehbar und wurde erst mit der Auflösung mitgeliefert.


    Das war aber jetzt nicht völlig an den Haaren herbeigezogen, daher fand ich das auch nicht weiter störend. Über das Ende läßt sich nun wirklich streiten, aber das muß man einfach der Zeit zu schreiben, in der das Buch geschrieben wurde.


    Für einen Poirot Krimi war er wirklich sehr gut, aber in meinen Augen braucht er den Vergleich mit anderen Agatha Christies, die ich bereits kenne, nicht scheuen.


    Ich freue mich schon jetzt auf die nächste Staubi-Leserunde, bei der ich mitmachen kann und als letztes Fazit muß ich sagen: ich habe schon viele cosy Krimis gelesen, aber die von Agatha Christie spielen allesamt ganz vorne mit.

    Lieben Gruß,


    Batcat


    Ein Buch ist wie ein Garten, den man in der Tasche trägt (aus Arabien)