Schreibwettbewerb Januar 2008 - Kommentare

  • Zitat

    Original von churchill


    Durch solche Aussagen wird eine besondere Spannung im Hinblick auf die Nennung der Autoren am kommenden Dienstag geschürt. Clever :wow


    Ups, ich hoffe, diejenige oder derjenige fühlt sich jetzt nicht auf den Schlips getreten. :rolleyes
    Das Wort ist absolut positiv gemeint, eben jemand, der oder die Sprachspielereien liebt. Ich würde mich selbst ja auch als Sprachfetischistin bezeichnen. :-)

  • Dienstag werden wir es wissen :lache


    Scheint langsam wieder auf ein heiteres Autorenraten hinauszulaufen ;-)... Außerdem fehlen noch jede Menge Kommentare :-)

    „Streite niemals mit dummen Leuten. Sie werden dich auf ihr Level runterziehen und dich dort mit Erfahrung schlagen.“ (Mark Twain)

  • Zitat

    Künstlerpech
    Verführung hat mit Raffinesse zu tun, mit dem Verbotenen, mit Phantasie, Spiel und Geist. Einen hormongesteuerten Kerl zu einem One-Night-Stand zu bewegen, hat nicht viel mit Kunst zu tun. Wenn "Verführung" auf Äußerlichkeiten und Geschlechtsverkehr reduziert wird, ist das doch ziemlich armselig, oder?


    Ich finde, es macht keinen Unterschied, ob ich einen Mann verführe, mit dem ich gerne eine Nacht verbringen würde - aber nicht mehr - oder um mir einen Ehemann zu angeln. In beiden Fällen setzt Frau ihre Raffinesse, ihren Charme - eben die Kunst der Verführung - ein, um erfolgreich zu sein.

    LG, Inge :wave

    Veröffentlichungen in den Anthologien: Schmökerbären-Abenteuergeschichten; Die spannensten Schmökerbären-Abenteuergeschichten; Mein Hund und ich; Wünsch dich ins Wunder-Weihnachtsland Band 14, 15 und 16; Wünsch dich ins Märchen-Wunderland - Band 3 und 4; Mein Pferd und ich; Blitzgeschichten und Donnerreime; 7. und 8. Bubenreuther Literaturwettbewerb; Wie aus dem Ei gepellt - Band 8 und 9; Bittersüße Wirklichkeit; Das Rad der Zeit, Mein Tier und ich

  • Punkte geben kann ich ja noch, aber kommentieren überfordert mich doch ein bisschen, da ich nicht unbedingt sagen kann, warum mir was gefällt oder nicht.
    Überhaupt hat es mal fünf (oder sogar mehr?) Texte gegeben, die ich mit nur drei Punkten bewerten mussten *seufz*


    Gut, ich fang mal mit den dreien an, die ich auch gepunktet habe und der Rest folgt hoffentlich morgen.


    Perlen vor die Säue
    Ein wunderbarer Reim ist das,
    so herzerfrischend wie nur was.
    Nun fällt mir leider nix mehr ein,
    egal, es gab ja drei Pünktelein!


    Ich kann nicht reimen :cry
    Nur warum sind manche Wortteile kursiv geschrieben? Das hab ich nicht ganz verstanden!


    Der Cleaner
    Zugegeben, nach den vielen langen Texten davor bestach dieser hier eindeutig auch durch seine Kürze. Klingt wie die erste Seite eines spannenden Thriller, den ich gerne mal lesen würde.
    Aber zu seinem Kunstwerk möchte ich deswegen trotzdem nicht gehören. ;-)
    Interessiert hätte mich noch, warum er Künstler genannt wird.


    Suizid
    Bei dem letzten Punkt, den ich zu vergeben hatte, habe ich mir sehr schwer getan, weil ich wie gesagt noch drei Geschichten irgendwie unterzubringen hatte.
    Da ich zum Thema „künstlich“ einen Text mit dem Titel „Suizid“ eingereicht hatte, war ich sehr neugierig, wer nun beim Thema „Kunst“ einen solchen Text einreicht und wie er aufbereitet wurde.
    Ehrlich gesagt: Ich mag diese Person nicht (also denjenigen, der sich umbringen möchte); er ist ein arroganter Schnösel und ich frage mich, welche Gründe er hat, sein jämmerliches Leben beenden zu wollen bzw warum sein Leben so jämmerlich ist? Die Umsetzung hat mir bis auf ein paar Einzelheiten aber doch gefallen (diese gewissen Einzelheiten haben diesen arroganten Eindruck nur verstärkt).
    Gegen seine Konkurrenten durchgesetzt hat sich dieser Text durch den Schluss. Eine poetische Idee, irgendwie.

  • Zitat

    Original von Sinela


    Ich finde, es macht keinen Unterschied, ob ich einen Mann verführe, mit dem ich gerne eine Nacht verbringen würde - aber nicht mehr - oder um mir einen Ehemann zu angeln. In beiden Fällen setzt Frau ihre Raffinesse, ihren Charme - eben die Kunst der Verführung - ein, um erfolgreich zu sein.

    LG, Inge :wave


    Ja, in der heutigen Werbung ist jeder Käse "verführerisch" und jedes Stück Schokolade eine "Sünde". Ein bisschen schade, diese inflationäre Verflachung der Begriffe.
    Ein ohnehin rattiges Männchen zu einer schnellen Nummer zu bewegen verhält sich zu Verführungskunst wie ein 2-€uro-Döner an der Ecke zu einem Kugelfisch-Essen. :-)

  • :-) Aber gerne!


    Ich habe gepunktet für:


    "Das Bild" , ich fand den Text so treffend für viele Paarsituationen und das Ende hatte einen herrlich ironischen Touch!


    "Perlen vor die Säue", einfallsreich, gekonnt, absolut herrlich!


    "Sex III" Kurz, frech, völlig anders! "Anders" spricht mich eben immer an...


    So, war jetzt nicht so ausführlich, aber ich bin zur Zeit am kränkeln, darum muss es so reichen.

  • Man hat ja direkt ein schlechtes Gewissen, wenn man nicht kommentiert. Nicht böse sein, dass die Kommentare so kurz ausfallen, aber bei 18 Geschichten ist es schon sehr zeitaufwendig.


    Surreal:
    Flüssig geschrieben, aber mit der Geschichte ansich konnte ich nicht viel anfangen.


    Die Ausstellung:
    Anfangs war ich begeistert. Die Schreibweise gefällt mir sehr gut. Das Ende hätte man noch etwas ausbauen können.


    Nur gemalt:
    Die Idee war gut, die Sprach gefiel mir nicht ganz so gut


    Sex III:
    Vielleicht fehlt es mir für diesen Text an künstlerischem Verständnis. Keine Ahnung. Ich hab mich nur gefragt, was das soll und ob der Autor damit vielleicht einfach seine Ablehnung dem Schreibwettbewerb gegenüber ausdrücken wollte.


    Muse:
    Was soll ich dazu schreiben? Gefällt mir!


    Das Bild:
    Gut geschrieben, gute Idee. Momentan fehlt mir nur der Nerv mich mit Streitgesprächen auseinander zu setzen.


    Suizid:
    Das Thema liegt mir leider nicht. Sprachlich aber ein guter Text.


    Vorbei:
    Schon nach den ersten beiden Sätzen wusste ich, dass das kein Text für mich ist. Sprachlich und inhaltlich für mich einfach nicht das richtige.


    Über die Kunst einen Döner....:
    Mir hat einfach die Handlung nicht so gut gefallen. Sprachlich aber absolut ok.


    Worte:
    Sprachlich etwas holprig, grammatikalische Fehler und die Rechtschreibung hätte man auch besser prüfen lassen. Die Geschichte hat aber Potential.


    Angeklagt:
    Gute Geschichte, sprachlich sehr gut. Alles drin, alles dran. Man kann allerdings nur 3 mal Punkte vergeben.


    Das Ding im Park:
    Leider hat mich auch hier die Handlung nicht angesprochen. Das ist aber auch das einzige, denn die Sprache war absolut ok.


    Kunst der Natur:
    Der Satzbau war mir zu verwirrend. Einfacher geschrieben, wäre es sicher eine gute Geschichte geworden, die man allerdings noch hätte ausbauen müssen.


    Die Revolution der Phantasie:
    Mit dieser Geschichte konnte ich schlichtweg nichts anfangen. War mir zu konstruiert.


    Perlen vor die Säue:
    Gigantisch, oberste Kategorie. Super geschrieben und total lustig. Eindeutig 3 Punkte! :anbet


    Künstlerpech:
    Ich bin ja ein absoluter Fan der Dialogform und habe mich sehr auf die Geschichte gefreut. Leider gab die Handlung für mich wenig her.


    Das Portrait:
    Ich fand die Geschichte ein wenig konstruiert und habe mich gegen Ende gefragt, ob ich den tieferen Sinn nicht verstanden hatte. Auch vom sprachlichen her, wirkte es noch etwas unausgereift.


    Der Cleaner:
    Diesen Text hat vermutlich jemand geschrieben, der vorher noch nicht an einem Wettbewerb teilgenommen hat. Sprachlich fand ich ihn absolut ok. Die Geschichte hätte man ausführlicher gestalten können. Von mir trotzdem 1 Punkt, weil ich mich freuen würde, mehr von dieser Eule zu lesen. Die Idee war sehr gut.

    Liebe Grüße,
    Ninnie



    Es ist ein großer Vorteil im Leben, die Fehler, aus denen man lernen kann, möglichst früh zu begehen.
    Sir Winston Churchill 1874-1965

  • Zitat

    Ja, in der heutigen Werbung ist jeder Käse "verführerisch" und jedes Stück Schokolade eine "Sünde". Ein bisschen schade, diese inflationäre Verflachung der Begriffe.
    Ein ohnehin rattiges Männchen zu einer schnellen Nummer zu bewegen verhält sich zu Verführungskunst wie ein 2-€uro-Döner an der Ecke zu einem Kugelfisch-Essen. :-)



    Ich glaube, da würde ich lieber den Döner als den Kugelfisch essen, wäre wahrscheinlich ungefährlicher. Aber was ein Glück: Als Vegetarier kann ich auf beides verzichten. :lache

    Bist Du der Meinung, dass alle Männer rattig sind (sorry, wollte an dieser Stelle keine Ratte beleidigen)? Kann doch sein, dass der Mensch in der Bar gar nicht auf einen One Night Stand aus war. Solche Männer soll es nämlich tatsächlich geben - habe ich mir zumindest sagen lassen. :lache :lache :lache

    LG, Inge :wave

    Veröffentlichungen in den Anthologien: Schmökerbären-Abenteuergeschichten; Die spannensten Schmökerbären-Abenteuergeschichten; Mein Hund und ich; Wünsch dich ins Wunder-Weihnachtsland Band 14, 15 und 16; Wünsch dich ins Märchen-Wunderland - Band 3 und 4; Mein Pferd und ich; Blitzgeschichten und Donnerreime; 7. und 8. Bubenreuther Literaturwettbewerb; Wie aus dem Ei gepellt - Band 8 und 9; Bittersüße Wirklichkeit; Das Rad der Zeit, Mein Tier und ich

  • Zitat

    Original von ninnie



    Sex III:
    Vielleicht fehlt es mir für diesen Text an künstlerischem Verständnis. Keine Ahnung. Ich hab mich nur gefragt, was das soll und ob der Autor damit vielleicht einfach seine Ablehnung dem Schreibwettbewerb gegenüber ausdrücken wollte.


    Vielleicht bezieht sich der Text einfach auf die Diskussion zu dem Buch "Sex II" ?

    Liebe Grüße, Sigrid

    Keiner weiß wo und wo lang

    alles zurück - Anfang

    Wir sind es nur nicht mehr gewohnt

    Dass Zeit sich lohnt

  • Der Rest kommt noch... muss jetzt erst mal ham ham gehen :-]


    Surreal
    Mir fehlt es bei diesem Test leider an Inhalt. Sprachlich ist der Text gut, aber ein Punktekandidat war er leider nicht.


    Die Ausstellung
    Ich mag keine „Verwirkliche deinen Traum“ Geschichten; außerdem wirkt der Text hier für mich ein bisschen wie ein Schulaufsatz; was nicht unbedingt schlecht ist, aber gegen seine Konkurrenten konnte er sich nicht durchsetzen.


    nur gemalt
    Einmal durchlesen und zwei Tippfehler gezählt (nur so nebenbei).
    Der Schluss gefällt mir gut. Dass er so auf die Mitleiddrüse drückt, finde ich nicht und auch, warum sich manche nicht vorstellen können, wie das mit dem Bild hinterher ziehen klappt, kann ich nicht verstehen (oder ich bin einfach ein Bündel an Phantasie). Im Gegensatz zu flashfrog finde ich allerdings, dass man die beiden Texte (also den von Lotta und den hier ) gar nicht vergleichen kann. Lotta ihrer sprüht von Poesie, was man von dem hier nicht behaupten kann.
    Aber gegen seine Konkurrenten hatte er bei allen Verständnis keine Chance.


    Sex III
    Eine witzige Idee, mehr nicht. Außerdem widerstrebt es mir, einen so kurzen Text zu bepunkten, wo sich andere Autoren scheinbar mehr Mühe gegeben haben.
    Und der Titel? Schön, dass mittlerweile ein Link dazu gepostet wurde, aber als normaler Forenuser kann ich nicht jedes Buch kenne und mögliche Assoziationen nicht erkennen. Schade drum.


    Muse
    Dieser Text hat den undankbaren vierten Platz bekommen, leider. Hat mir sehr gut gefallen, aber irgendwie erweckte er in mir den Einruck, dass gute Noten wegen dem „Dealen von Kunstgegenständen“ verschwinden (die Verhaltensnote ja, aber der Rest?). Letztendlich hat das den Punkt gekostet, weil die Geschichte hat mir an sich gut gefallen (aber dieser eine Punkt macht das Kraut auch nicht mehr fett, oder?)


    Das Bild
    Ich mir die Geschichte so real vorstellen, dass mir Paul sogar unsympathisch wurde (mit Stella habe ich nämlich vollstes Verständnis). Die Idee fand ich witzig, die Umsetzung hat mich auch gefallen (bis auf den letzten Satz, den finde ich überflüssig), nur leider hatte ich keine Punkte mehr übrig.


    Vorbei
    Mir liegt die Geschichte leider nicht… außerdem hab ich mich die ganze Zeit gewundert, was „Hochzeiten“ sind, bis ich drauf kam, dass es sich um Hoch-Zeiten handelt.


    Über die Kunst, einen Döner Kebap zu essen, ohne sich mit Knoblauchsauce zu bekleckern
    Witziger Titel; hatte von der Geschichte aber mehr erwartet. Vielleicht versteh ich einfach nicht, was Döneressen mit einem Seitensprung zu tun hat. Na ja… witzige Idee, aber meiner Meinung nach nichts dahinter, sorry.


    Worte
    Der Geschichte fehlt leider das gewisse Etwas… irgendwas, was mich in den Bann gezogen hätte.

  • Zitat

    Original von ninnie
    Sex III:
    Vielleicht fehlt es mir für diesen Text an künstlerischem Verständnis. Keine Ahnung. Ich hab mich nur gefragt, was das soll und ob der Autor damit vielleicht einfach seine Ablehnung dem Schreibwettbewerb gegenüber ausdrücken wollte.


    Ich bin sicher, dass hier keine prinzipielle Ablehnung gegenüber dem Schreibwettbewerb geäußert werden sollte. Darüberhinaus glaube ich, dass es sich hier um jemand handelt, der/die schon des öfteren am Schreibwettbewerb teilgenommen hat und aus dieser Position heraus Anfragen stellt, Anfragen an Lesegewohnheiten und Beurteilungskriterien ...
    Natürlich ist dieser Text eine Provokation. "Provocare" heißt "Hervorrufen", man könnte auch sagen "Herauslocken". Das ist gelungen.


    Wer dies schrieb, hat sich komplett an die Regeln gehalten. Die 500 Worte sind als Obergrenze unangetastet geblieben. Gleichzeitig wird hier eine Geschichte (!) in wenigen Worten zugespitzt erzählt (!). Auch flashfrogs fachkundige Erläuterung, der zufolge die Geschichte in sich unlogisch sei hält mich nicht vom Punkten ab ;-)


    Eine Anmerkung noch zu Kommentaren dieses Monats und der letzten Monate: Mir fällt auf, dass ein Nichtgefallen oft mit der jeweils beschriebenen Thematik begründet wird. Das finde ich ein bisschen schade. Ich stelle fest, es gibt sehr gute Texte, die bei den Eulen daran scheitern, dass Protagonisten oder Inhalte "unsympathisch" sind. Kein Wunder, dass "stromlinienförmige" Schreibversuche die Mehrheit der Einsendungen darstellen ...

    „Streite niemals mit dummen Leuten. Sie werden dich auf ihr Level runterziehen und dich dort mit Erfahrung schlagen.“ (Mark Twain)

  • Zitat

    Original von churchill
    Ich stelle fest, es gibt sehr gute Texte, die bei den Eulen daran scheitern, dass Protagonisten oder Inhalte "unsympathisch" sind. Kein Wunder, dass "stromlinienförmige" Schreibversuche die Mehrheit der Einsendungen darstellen ...


    Ob mir ein Text gefällt oder nicht, mache ich sowohl an der behandelten Thematik als auch am Schreibstil fest.
    Ein Text kann noch so gut geschrieben sein, bringt aber nichts, wenn die Geschichte mich nicht anspricht.


    Nach welchen Kriterien bewertest du denn?


    Das Gedicht, mein absoluter Favorit, hat beispielsweise nichts mit dem Strom, den du ansprichst zu tun.

    Liebe Grüße,
    Ninnie



    Es ist ein großer Vorteil im Leben, die Fehler, aus denen man lernen kann, möglichst früh zu begehen.
    Sir Winston Churchill 1874-1965

  • Diese Bemerkung war nicht auf dich bezogen. Das Gedicht ist sicher nicht stromlinienförmig. Im Gegenteil, Gedichte haben zwar immer ihre Fans (das habe ich ja auch schon erfahren dürfen), aber für einen Sieg im Wettbewerb reicht es fast nie, weil eben eine große Anzahl der LeserInnen "nichts damit anfangen können". Das ist aber eher eine stilistische Frage. Was mir aber auffällt, ist, dass z.B. Texte, die ein Alkoholproblem behandeln, oft allein deshalb schon durchfallen. Vor einigen Monaten war ich da Leidtragender, diesmal jemand anders, obwohl beide Texte (wie ich meine) richtig gut sind ...

    „Streite niemals mit dummen Leuten. Sie werden dich auf ihr Level runterziehen und dich dort mit Erfahrung schlagen.“ (Mark Twain)

  • Zitat

    Original von churchill
    Was mir aber auffällt, ist, dass z.B. Texte, die ein Alkoholproblem behandeln, oft allein deshalb schon durchfallen. Vor einigen Monaten war ich da Leidtragender, diesmal jemand anders, obwohl beide Texte (wie ich meine) richtig gut sind ...


    Aber das ist doch bei Büchern genau gleich, warum soll es also bei Kurzgeschichten anders sein?
    Was mich viel mehr schockier ist, dass aufgrund des Titels manche Geschichten gar nicht durchgelesen werden (deshalb wundert es mich ja, dass Suizid so viele Punkte bekommen hat)

  • churchill


    Naja. Ich tu mich auch immer schwer Texte objektiv zu bewerten, die mir überhaupt nicht gefallen. Ich versuche es, ob es mir gelingt, steht auf einem anderen Blatt Papier. Es ist zudem schwierig einem Text Punkte zukommen zu lassen, der einem von der Thematik nicht gefällt, wenn 17 andere im Rennen sind, und man nur 3 Punktmöglichkeiten zur Verfügung hat.


    Darf ich mal fragen, welchen Text du denn damit meinst?

  • Ich ahne, worauf Du hinaus willst, Churchill, aber das Problem ist ja nun wahrlich nicht neu. Ich denke, es ist Teil gerade dieses Wettbewerbs, dass auch die Inhalte ansprechen müssen.
    Ich bekenne mich partiell auch schuldig: Es gibt Texte, da reagiere ich allergisch allein aufgrund des Inhalts. Und ich denke, es ist eine eigene Herausforderung auch inhaltlich gute Umsetzungen des vorgegebenen Themas zu finden.
    Ansonsten muss ich mir diesmal sicher nicht vorwerfen lassen, zu pauschal oder zu knapp kommentiert zu haben :lache