Durchkauen oder einfach weiter?

  • Durchkauen oder einfach weiter? 0

    1. Textpassagen die ich nicht verstehe, überlese ich einfach. (0) 0%
    2. Textpassagen die ich nicht verstehe, erfrage ich bei jemandem in der Nähe. (0) 0%
    3. Textpassagen die ich nach mehrmaligem Lesen nicht verstehe, überlese ich einfach. (0) 0%
    4. Fremdwörter werden MANCHMAL nachgeschlagen oder erfragt. (0) 0%
    5. Textpassagen die ich nicht verstehe, kaue ich so lange durch, bis ich den Sinn verstanden habe. (0) 0%
    6. Fremdwörter werden einfach alle grundsätzlich überlesen und nicht weiter beachtet. (0) 0%
    7. Ich erfrage ein Fremdwort bei jemandem in der Nähe, weiß er es nicht schlage ich nicht nach. (0) 0%
    8. Ich erfrage ein Fremdwort bei jemandem in der Nähe, weiß er es nicht schlage ich nach. (0) 0%
    9. Fremdwörter werden IMMER rausgeschrieben und später nachgeschlagen. (0) 0%
    10. Fremdwörter schlage ich IMMER sofort nach. (0) 0%

    So, ich habe "Umfrage" in der Suche eingegeben und alle 15 Seiten durchgeschaut. Jetzt bin ich fast sicher, dass es so eine Umfrage noch nicht gab :lache


    Mich interessiert, ob ihr (alle) Fremdwörter nachschlagt, jemanden fragt oder einfach drüber weg lest. Und ob ihr schwierige Textpassagen so lange durchkaut oder auch jemanden fragt oder einfach drüber weg lest.


    Danke, bin gespannt :wave


    LG

    :eiskristall ~ Man sollte nicht nach den Sternen greifen, wenn man Blumen pflücken kann ~ :flowers


    Stephen King - Love

  • Ich "kaue" einen Text solange durch bis ich ihn verstanden habe, ansonsten wäre es ja vertane Lebenszeit etwas zu lesen ohne es zu verstehen. :wave


    mit kauenden Grüßen
    Voltaire



    p.s. Elbereth
    So, diese Grüße mussten einfach sein, auch wenn ich weiß dass das Urheberrecht der Grußsortierungen ausschließlich bei dir liegt. :grin :grin

    Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst. (Evelyn Beatrice Hall) ich wünsche allen einen schönen Tod und eine geruchslose Verwesenung.


    Allenfalls bin ich höflich - freundlich bin ich nicht.

  • Also wenn ich gerade an einer besonders spannenden Stelle bin und unbedingt wissen muss, wie es weitergeht, lasse ich das ein oder andere Fremdwort gern mal unbeachtet, solange es den Sinn nicht total zerstört. Als ich Dan Browns Illuminati gelesen hatte, war ich sogar gerade in Rom (hatte mir das Buch extra bis dato aufgespart) und hab mir die Orte angesehen, wo die Handlung jeweils spielte. Hat zwar nicht unbedingt etwas mit Fremdwörtern zutun, aber das Buch wurde dadurch noch viel lebendiger. Leider kann ich mir nicht bei allen Büchern die passende Reise dazu leisten :gruebel .. Und an manche Orte würden mich keine zehn Pferde bekommen, wenn ich da an einige Phantasie-Romane denke :yikes

    "Toutes les grandes personnes ont d´abord été des enfants. Mais peu d´entre elles s´en souviennent.."(Le Petit Prince, Saint-Exupéry)
    :lesend Die Stadt der träumenden Bücher

  • Wow, das hat sicher riesig Spaß gemacht!! So eine Reise ist sicher extrem spannend und man ist noch viel mehr in der Geschichte drin. Cool :-]


    LG

    :eiskristall ~ Man sollte nicht nach den Sternen greifen, wenn man Blumen pflücken kann ~ :flowers


    Stephen King - Love

  • Fremdwörter die ich nicht versteh, da schau ich selten nach was es bedeutet. Außer wenn ein Glossar dabei ist (in manchen Büchern) , dann schau ich schön öfters nach. Sonst überles ich es.


    Textpassagen die ich nicht verstehe, wiederhole ich mit lesen, bis ich es verstanden habe. Wenn ich es nach dem zigsten male immer noch nicht geschnallt habe, dann les ich halt weiter. :grin

    :oha Lg Bellamissimo
    ~~~~~~~~~~~~~~
    Habent sua fata libelli- Bücher haben ihre Schicksale:pferd
    :lesend Der Fluch der Hebamme- Sabine Ebert
    Mit offenen Karten- Agatha Christie

  • Voltaire , da ich auch an magali schon abgegeben habe, will ich auch bei Dir großzügig sein :lache


    on topic: seestern hat Recht, es kommt wirklich selten vor, dass ich über ein Wort stolpere, mit dem ich überhaupt nichts anfangen kann.
    Das schaue ich dann auch nach :-]


    Bei schwer verständlichen Textpassagen, muss ich sagen, mache ich das stark vom Buch selber abhängig, wenn mich das Buch fesselt, dann "arbeite" ich schonmal an solch einer Passage, falls nicht, und ich sowieso nur quer lese, dann überfliege ich auch schon mal :rolleyes


    spontan entschlossene Grüße von Elbereth :wave

    “In my opinion, we don't devote nearly enough scientific research to finding a cure for jerks.”

    ― Bill Watterson

  • Bei deutschsprachigen Büchern kam es noch nie vor, daß ich Fremdwörte nachschlagen mußte.


    Bei englischsprachigen Büchern schlage ich nur in Ausnahmefällen nach, meist erschließt sich die Bedeutung aus dem Zusammenhang.


    Wenn ich einen ganzen Absatz nicht verstehe, lese ich ihn mehrmals durch. Meist liegt es aber nicht einmal am unverständlichen Text, sondern z.B. an der Uhrzeit und der dadurch bedingten schwächelnden Konzentration. Dann lasse ich es bleiben und lese am nächsten Tag weiter.


    Wenn ich einen schwierigen Text vor mir habe (wie z.B. seinerzeit das Buch "Werte" von Peter Prange, sehr zu empfehlen übrigens!), reduziere ich automatisch mein Lesetempo.

    Lieben Gruß,


    Batcat


    Ein Buch ist wie ein Garten, den man in der Tasche trägt (aus Arabien)

  • Wenn es Fremdwörter gibt, die ich nicht kenne und auch im Kontext nicht verstehe, schlage ich nach...habe also "manchmal" angeklickt und hoffe, dass die Antwortoption auch so gemeint war.


    Passagen deren Sinn sich mir nicht sofort erschließt, lese ich entsprechend mehrmals. In wenigen Fällen, wo ich dann immer noch nicht schlauer bin, diskutiere ich das mit meinem Mann.

  • Was ich ganz vergessen hatte, noch in meinem Posting zu erwähnen:


    Bei vielen Büchern macht es mir großen Spaß, weitere Informationen zu ergoogeln. Sei es, weil ich über genannte Personen und Orte mehr wissen möchte, mein Wissen über eine bestimmte Zeit oder bestimmte Ereignisse erweitern möchte oder aber einfach mehr über Bestimmtes lesen will.


    Das war z.B. bei Peter Pranges "Miss Emily Paxton" so, als ich viele Details über die Weltausstellung und den Kristalllpalast, aber auch die Geschichte der "Tretmühlen" nachgeschlagen habe.


    Oder bei "Deine Juliet" fand ich es sehr interessant, über die Zeit der deutschen Belagerung der Kanalinseln nachzulesen und mir ein Bild der Insel Guernsey zu machen.


    Solche Dinge interessieren mich einfach sehr.


    Ich finde es sehr interessant, da über den eigentlichen Buchrand hinaus noch weitere Informationen zu erhalten und das Internet ist für solche Dinge ein Fundus ohne Boden. Natürlich gilt hier wie für alle Infos aus dem Internet: Nichts blind glauben, alles hinterfragen.

    Lieben Gruß,


    Batcat


    Ein Buch ist wie ein Garten, den man in der Tasche trägt (aus Arabien)

  • Also ich schlage so gut wie nie ein Fremdwort nach, denn meistens ergibt sich der Sinn aus dem Ganzen Satz oder dem Abschnitt... ansonsten frage ich manchmal meine Mama oder meinen Schatz, aber nur wenn sie gerade in der Nähe sind!
    Und schwierige Passagen, die ich nicht verstehe, lese ich erneut und wenn das auch nix bringt, dann les ich drüber weg!

    :wave Gruß Dany


    Die Wirklichkeit ist etwas für Leute, die mit Büchern nicht zurechtkommen.
    Leserweisheit

  • kommt eindeutig auf das Buch an...ich lese ja auch gerne Fachbücher. Wenn da ein fremdwort im Zusammenhang kommt schlage ich das natürlich nach, sonst bräuchte ich ja das Buch nicht lesen. Ich will ja dabei lernen. Wobei die meisten Fremdwörter, die ich dann nicht verstehe eh im Text erklärt werden.
    In normaler Belletristik begegnen mir selten fremdwörter mit denen ich nichts anfangen kann. Spontan kann ich mich an nichts erinnern. Aber ich denke ich würde es nur nachschlagen wenn es mir irgendwie gefällt im Zusammenhang ;-)
    Bei englischen Büchern schlage ich auch nur nach, wenn das Wort doch irgendwie wichtig ist und sich nicht selbst erschließt. Manchmal schlage ich auch unwichtigere Worte nach, wo ich zwar ungefähr weiß, was sie bedeuten, die dann aber so oft im Text auftauchen, dass ich doch mal die konkrete Übersetzung wissen will.


    Wenn ich Passagen nicht verstehe kommte es auf meine Motivation an, wie ich weiter vorgehe. In Sachbüchern bemühe ich mich schon sehr dann dahinter zu kommen. Wenn mir das nicht gelingt, ist in der Regel das ganze Buch eher ein Fehlgriff, weil sich solche Passagen dann durch alle Seiten ziehen, und so macht es keinen Spaß zu lesen. Wenn ich in einem sonst verständlichen Buch auf so ne Stelle treffe, liegt das in der Regel an Konzentrationsmangel und lässt sich durch gesteigerte Konzentration auch wieder beheben.
    Im Romanen lese ich weiter wenn sich der Sinn nach mehrmaligem Lesen noch nicht erschließt und verbuche es dann unter "Autorenfehler" oder "das wird sich noch aufklären wenn ich nur weiter lese"

  • Ich habe dafür abgestimmt:


    "Textpassagen die ich nicht verstehe, kaue ich so lange durch, bis ich den Sinn verstanden habe. "


    Und wenn es die ganze Nacht dauert… :lache

  • Zitat

    Original von Bellamissimo
    Fremdwörter die ich nicht versteh, da schau ich selten nach was es bedeutet. Außer wenn ein Glossar dabei ist (in manchen Büchern) , dann schau ich schön öfters nach. Sonst überles ich es.


    Textpassagen die ich nicht verstehe, wiederhole ich mit lesen, bis ich es verstanden habe. Wenn ich es nach dem zigsten male immer noch nicht geschnallt habe, dann les ich halt weiter. :grin


    Genauso mache ich es. Ich will keine "Sachbücher" lesen, bei denen man sich mit Sekundärliteratur beschäftigen muss. Es soll Unterhaltung sein. Selten genug ist eine bestimmte unverständliche Textpassage oder ein Fremdwort extrem wichtig für die Handlung. Da beschäftige ich mich nur länger damit, wenn sie mich absolut reizen, und das kommt eben selten vor. Der Handlungsfluß, die Spannung ist mir wichtiger. Hängt aber natürlich auch ab von der Art der Bücher, die man liest (ich hauptsächlich Krimis).

  • Zitat

    Original von Batcat
    ...
    Das war z.B. bei Peter Pranges "Miss Emily Paxton" so, als ich viele Details über die Weltausstellung und den Kristalllpalast, aber auch die Geschichte der "Tretmühlen" nachgeschlagen habe.


    Du machst mir ja Mut :-( Das Buch liegt als nächstes auf meinem SuB.


    on topic:
    So oft kommt es bei deutschen Büchern nicht vor, dass ich ein Wort überhaupt nicht kenne. Von daher kann ich wirklich alle nachschlagen. Auf Zugfahrten mache ich das Merken von diesen Worten zum Gedächtnistraining. :grin

  • mir fehlen da ganz eindeutig noch fragen wie: die meisten fremdworte kenne ich...


    ich bin so frei, zu behaupten, dass ich eine ganze Menge von gängigen Fremdworten kenne.
    Und wenn ein Autor meint, völlig fremde Sprachen in Fülle oder in längeren Passagen einbauen zu sollen, dann mag er auch so nett sein, die Übersetzung gleich mitzuliefern. Da aber auch die meisten Autoren verstanden werden wollen, tun sie das auch freundlicher Weise.

  • Ich hab da so ein kleines Wörterbuch-Compüterchen seit ner Woche, und kann die Fremdwörter jetzt immer selber nachschauen :-]
    Sonst hab ich immer irgendjemanden gefragt, weil ich zu faul bin ein Wörterbuch aus dem Schrank zu ziehen... :grin