BILD - Banner der "Kulturnation" Deutschland

  • Ich finde die Bild höchstens amüsant und kann absolut nicht nachvollziehen, wie irgendjemand mit auch nur einem Fünkchen halbwegs gesundem Menschenverstand ernsthaft auch noch Geld dafür bezahlen kann. Um mich darüber aufzuregen, finde ich den Kram schon viel zu absurd, was eigentlich natürlich dumm ist, denn ich weiß ja, wieviele Leute sie ernst nehmen und wieviel Einfluss sie leider auch hat...


    Und von wegen alle über einen Kamm scheren - tut mir leid, aber irgendwo hört die Toleranz auch auf, ich kann mir ernsthaft nicht vorstellen, Bild-Leser im Freundeskreis zu haben. Und wenns in der Familie welche gäbe, würde ich ihnen meine Meinung wohl ganz klar sagen. Gottseidank ist das bei mir nicht der Fall...


  • Ach Gottchen! :grin Bild ist oft nur schneller. Ansonsten schreiben die anderen Blätter die gleichen Storys. Man kann sich aber auch ein Feindbild suchen und drauf los hauen und beim Rest die Augen verschließen. ;-)


    Und was "Die Beziehung zweier Menschen" angeht, naja, da gibts wohl auch diverse Ansichten was als "Beziehung" gilt und wie man drüber denkt.


    Achso, ich lese keine Bild, es sei denn, es liegt mal eine neben mir in der S-Bahn und ich hab Langeweile. Da ich seltens öffentlich fahre, also fast nie. Aber es kommt vor. Und jeder gescheite Kopf sollte seine eigenen Rückschlüsse aus einem Artikel ziehen können, egal wie das Wurschtblöatt sich nennt. ;-)

    _______________________
    Grüßle, Heaven


    Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen. (Goethe) ;-)


  • Ich bin ja eher ein Leser deines Leidensblättchen. :grin Aber eben, weil ich einen Teil der dortigen Infos eben nicht woanders finde.


    Ich hatte übrigens kürzlich Gelegenheit mit verschiedenen Redakteuren des Blättchens zu plaudern. :grin Sehr interessant. Ich hatte da auch einen Artikel zu bemängeln, der nur einen Teil wahrer Infos enthielt, der Rest ziemlich schräge Spekulation war. Eben DIESE Autorin hatte ich im Zwiegespräch. Sehr interessant für uns BEIDE. Sie hat Hintergrund-Infos zu ihrem Artikel bekommen, womit sie im nächsten ähnlichen Fall was anfangen kann. Und ich die Quintessenz mitgenommen: die gucken auch was Bild schreibt und müssen Artikel bringen, die die Leserschaft sicher interessiert um am großen Kuchen der Auflagen beteiligt zu werden. Und da reichen schon mal kurze Infos, die nett oder mit halbem Wissen aufgefüllt werden. Aber...das machen eigentlich fast alle, oder? ;-)

    _______________________
    Grüßle, Heaven


    Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen. (Goethe) ;-)

  • Zitat

    Original von amoeba: Ich finde die Bild höchstens amüsant und kann absolut nicht nachvollziehen, wie irgendjemand mit auch nur einem Fünkchen halbwegs gesundem Menschenverstand ernsthaft auch noch Geld dafür bezahlen kann. Um mich darüber aufzuregen, finde ich den Kram schon viel zu absurd, was eigentlich natürlich dumm ist, denn ich weiß ja, wieviele Leute sie ernst nehmen und wieviel Einfluss sie leider auch hat...


    Meines Erachtens ist die BILD in den wenigsten Fällen amüsant, und schon gar nicht, wenn sie wieder einmal über eine Person herfällt, sie anprangert und dazu ein entsprechend bearbeitetes Foto einstellt.
    Es bleibt die Frage nach der Würde eines Menschen, die nach meiner Meinung auch bei Personen bestehen bleibt, die sich in der Öffentlichkeit bewegen.


    Zitat

    Original von Voltaire: Bei der ZEIT habe ich einen Kurs "Anti-Arbeitslose" überhaupt nicht festgestellt. Vielleicht bin ich aber auch zu dumm das "perdide" Spiel der ZEIT zu erkennen. Grinsen


    Ich lese die ZEIT nur online, beobachte die Veränderungen jedoch schon länger.
    Zunächst fällt auf, dass diese Wochenzeitung eindeutig wirtschaftlicher und kommerzieller als noch vor zehn - fünfzehn Jahren ausgerichtet ist. Die Abonnentenwerbung hat massiv zugenommen; im Newsletter will man mir permanent hochwertige Uhren, Reisen, u.a. - selbstredend nach den griffigen Schlagzeilen des Tages - verticken. Und die Elite Partnervermittlung macht auch vor mir keinen Halt, ich allerdings vor ihr ;-).


    Die Macher des Blattes verhehlen zudem nicht, dass sie eine bestimmte Klientel bevorzugen und wenn Giovanni di Lorenzo durch die Talk Shows turnt,
    um das soziale Engagement seines Arbeitgebers vor allem gegenüber Migranten zu betonen und mit seiner eigenen Herkunft kokettiert, dann nimmt man ihm sein Gutmenschentum irgendwann nicht mehr ab.
    Genau die Kehrseite der chicen Migrantenfreunde zeigt sich dann bei Artikeln über Arbeitslose.
    Doch, und hier gilt wie überall im Leben, gibt es ausgewogene und weniger durchdachte und anständig recherchierte Beiträge.
    Zuweilen gewinnt man den Eindruck, dass gerade die Artikel, die auf die Arbeitslosen einschlagen, von jungen, lebensunerfahrenen und manchmal von einem starken Verlangen nach einer wie auch immer gearteten Gerechtigkeit geprägten Journalisten geschrieben werden.


    Am Ende bleibt nur die Erkenntnis, dass dem Zeitungsleser nach entsprechender Lektüre das Denken nicht erspart bleibt. So er denn möchte.

  • Zitat

    Original von rienchen
    Ich verstehe es eben einfach nicht, wieso man so ein Blättchen, das an allen Ecken und Enden systematisch und bösartigst intrigiert, das mittlerweile sogar politischen Einfluss ausübt, auch noch unterstützen kann. Ist Dir das nicht bewusst, ist es Dir vielleicht sogar egal, was ist es ? Fühlst Du Dich gut informiert? Erklär doch mal bitte, vielleicht verstehe sogar ich es dann.


    Ich habe keine Ahnung, wie oft ich diese Fragen schon Menschen gestellt habe, die ich eigentlich für intelligent und tolerant halte, mit denen ich aufgewachsen bin oder sie nur flüchtig kenne und die diese Zeitung regelmäßig oder auch nur im Urlaub lesen.


    Niemand konnte mir bis jetzt diese Fragen so beantworten, daß auch ich Verständnis für das Lesen und/oder das Kaufen dieses Blattes aufbringen konnte. Ich hab es irgendwann aufgegeben, über dieses Geschreibsel zu diskutieren.
    Und meine Meinung bilde ich mir auch ganz bestimmt nicht dadurch, indem ich dieses Zeug lesen muß.


    Ich halte diese Meinungsmache der BILD und das Spielen mit ihren Themen und ihren Lesern für nicht ungefährlich.


    Mag sein, daß es unverschämt und intolerant ist, aber ich bin hier Voltaires und rienchens Meinung und ich kann sehr gut damit leben.


    Meine Mutter gab mir die beiden o. a. Werke von Walraff und Böll als ich ungefähr 16 war und das hat mich einfach geprägt. :grin

  • Zitat

    Original von Salonlöwin
    Ich lese die ZEIT nur online, beobachte die Veränderungen jedoch schon länger.
    Zunächst fällt auf, dass diese Wochenzeitung eindeutig wirtschaftlicher und kommerzieller als noch vor zehn - fünfzehn Jahren ausgerichtet ist. Die Abonnentenwerbung hat massiv zugenommen; im Newsletter will man mir permanent hochwertige Uhren, Reisen, u.a. - selbstredend nach den griffigen Schlagzeilen des Tages - verticken. Und die Elite Partnervermittlung macht auch vor mir keinen Halt, ich allerdings vor ihr ;-).


    Solche Angebote bekommen ich fast monatlich von der Financial Times Deutschland, von der FAZ, von der SZ, von der Frankfurter Rundschau und auch vom SPIEGEL. Ich hatte diese Zeitungen schon einmal alle im Abo bezogen. So will man eben alte Abonnenten zurückgewinnen. Das ist also nicht etwas ZEIT-typisches.


    Unabhängig bin auch auch schon der Ansicht, dass die ZEIT erheblich an Niveau verloren hat. Der Niveau-Niedergang begann, als man Roger de Weck zum Chefredakteur machte.

    Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst. (Evelyn Beatrice Hall)


    Allenfalls bin ich höflich - freundlich bin ich nicht.


    Eigentlich mag ich gar keine Menschen.

  • Es gibt Menschen die kaufen die BILD wegen des Sportteils und in manchen Städten wegen des Regionalteils. Der Regionalteil der BILD ist in Leipzig oft sachlicher und ausführlicher und besser informiert als die LVZ. Da liest man halt die eine Seite.

  • Salonlöwin : Doch, sowas wie "Wir sind Papst" finde ich schon sehr lustig. Und überhaupt diese völlig skurrile Zusammenstellung von Todesfällen neben nackten Mädchen neben was auch immer und die hirnlos formulierten Titel... klar, eigentlich ist das traurig, dass es sowas gibt, aber irgendwie ist es fürmich eben schon fast Selbstparodie.

  • Anzumerken wäre noch, dass es die Yellow Press in jedem Land der Welt gibt.


    In Mexiko z.B. gibt es El Gráfico und Metro. Beide sind Ableger zweier rennomierter Zeitungen (El Universal und Reforma) und überbieten sich jedes Mal mit Toten oder leicht bekleideten Frauen auf der Titelseite. Viel Bild, wenig Wort.


    Über England brauchen wir kein Wort zu verlieren.

  • Zitat

    Original von Oryx
    Anzumerken wäre noch, dass es die Yellow Press in jedem Land der Welt gibt.



    Und kaum ein anderes Land hat so viele Zeitungen mit Vollredaktionen und so viele Auslandskorrespondenten wie Deutschland.


    Das Niveau der Bildzeitung steht außer Frage.


    Allerdings ist die Zeitungsverlagslandschaft in Deutschland eine der besten! Und das liegt auch an den Lesern.


    Es gibt Länder, in denen lesen die Menschen zwar ebenfalls täglich Zeitung, allerdings häufig nur die kostenlosen Blättchen, die ihnen auf dem Weg zur U-Bahn in die Hand gedrückt werden.


    Natürlich ist das kein Grund nach noch besserer Qualität zu streben.


    Trotzdem sollte man bei all der (zum Teil berechtigten) Jammer- und Schimpferei die positiven Seiten nicht ganz außer Acht lassen.

  • Wir hatten in der Schule das Wallraff-Buch gelesen und ich habe demzufolge nie auch nur einen Pfennig oder Cent in die BILD investiert.
    Leute, die dies tun, werte ich aber deshalb nicht ab.


    Den Bemerkungen zum nachlassenden Niveau der ZEIT schließe ich mich an.
    Wir lasen sie früher gern, als es noch das Magazin mit dem kniffligen Rätsel gegeben hat - leider gewannen wir nie die ausgelobten Karten für Bayreuth.
    Heute lese ich kaum noch Zeitungen, sondern beziehe meine Informationen aus der ARD, manchmal auch 3sat, arte, phoenix, n24 und ntv. Und dem www.


    Was BILD allgemein betrifft, frage ich mich manchmal, warum sie von so vielen gelesen wird (abgesehen jetzt mal von den hier schon erwähnten Urlaubern). Offensichtlich ist doch der Bedarf dafür da. Auch wenn die Zahlen, wie hier ebenfalls schon geschrieben, wohl sinken.


    EDIT:
    "Trotzdem sollte man bei all der (zum Teil berechtigten) Jammer- und Schimpferei die positiven Seiten nicht ganz außer Acht lassen." (ronja)


    Als da wären? (Die Frage ist ernst gemeint, nicht provozierend!)
    Mir fallen da spontan nur irgendwelche Hilfsgeldersammelaktionen ein, die ich oft bei Kooperationspartnern derartiger Aktionen erwähnt finde.
    Oder meintest du "Seiten" inhaltlich?
    :wave

    “Lieblose Kritik ist ein Schwert, das scheinbar den anderen, in Wirklichkeit aber den eigenen Herrn verstümmelt.”Christian Morgenstern (1871 – 1914)

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von maikaefer ()

  • Noch mal zur Attraktivität Bild-Zeitung:


    sie ist billig, kostet weniger als 1 Euro. Sie ist kurz. Ihre Leserinnen können sie im Schnitt in einer Dreiviertelstunde von vorne bis hinten lesen. Das vermittelt nicht nur das Gefühl rundum 'informiert' zu sein, sondern auch von dem ausgegebenen Geld etwas zu haben.


    Gleichfalls interessant ist, daß die Einführung von Abonnements die Zahl der verkauften Exemplare nicht sehr erhöht hat. Die Bild-Zeitung war ja eine sog. 'Kaufzeitung', jahrzehntelang gab es sie nur am Kiosk oder in Zeitungsbateilunegn von Kaufhäusern, am Bahnhof u.ä.. Das hat Leserinnen und Leser offenbar nie gestört, ganz im Gegenteil.


    LeserInnen hat das Blatt seit Ende der 1990er verloren, und zwar mehr als eine Million. Und sie verliert noch. Das rührt aber nicht daher, daß diese Leute die Bildzeitung nicht mehr gut finden, sondern daß sich das Verhalten, wie man sich Information besorgt, verändert hat. Offenbar sind diese LeserInnen ins Internet abgewandert.


    edit: 'Die Zeitung selbst informiert über diesen Trend ausfühlich' - der Satz ist kompletter Unsinn, entschuldigung. Die Bildzeitung informiert darüber natürlich nicht ausführlich, sondern hin und wieder rutscht mal ein Hinweis in die Öffentlichkeit. Ausführlich informiert Bildblog, das ist etwas anderes.
    Mein Fehler. edit-Ende


    Dann wäre noch anzumerken, daß Bild diejenige Zeitung ist, die pro Jahr die meisten Rügen (über 100) des Deutschen Presserats einfährt. (Darüber informiert die Website des Presserats)
    Die Bildzeitung wird übrigens, wie alle Zeitungen, von weit mehr Männern als Frauen gelesen.


    Das sollte einer zu denken geben. :grin



    :wave


    magali

    Ich und meine Öffentlichkeit verstehen uns sehr gut: sie hört nicht, was ich sage und ich sage nicht, was sie hören will.
    K. Kraus

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von magali ()



  • Ich meinte die positiven Seiten an der deutschen Zeitungen- und Zeitschriftenverlagslandschaft im Gegensatz zu der anderer Länder, die bessere Qualität der Redaktionen - siehe meinem Beitrag.

  • Kurz zur Bildzeitung oder dem Kölner Express, der sich ja auf einem ähnlichen Niveau bewegt.
    Ich würde mich definitiv nicht als Leserin bezeichnen, denn ich überfliege höchstens mal die Überschriften, wenn ich Tanken gehe.
    Aber beide bieten eben eine Möglichkeit sich rasch und schnell einen Überblick über das Tagesgeschehen zu verschaffen, für Menschen, die in der Lage sind zu differnzieren und wissen, wie viel man von den Texten wirklich glauben darf, kann und sollte sicherlich die schnellere Möglichkeit, als sich durch die ja wesentlich dickere und weniger bebilderte Süddeutsche, Zeit oder Welt zu ackern.


    Ich greife darauf im Urlaub ab und an zurück.


    Und wenn ich seit ich selbst hin und wieder mit Journalisten zu tun habe, die dann auch meine Aussagen widergeben, weiß ich, daß nicht nur bei Bild und co hier und da zugunsten des Leserinteresses die Wahrheit und die Aussagen der Interviewpartner mehr als nur ein bißchen zurecht gebogen werden.


    Es gibt da ein dienstliches Interview mit mir für eine durchaus seriöse Tageszeitung zu einem massiven Unfallgeschehen, bei dem ich mich bis heute frage, ob der Journalist mir wirklich zugehört hat oder einfach seine Halluzinationen aufgeschrieben hat. Nicht einen der zitierten Sätze hatte ich gesagt, mein Name, meine Dienststelle und der Unfallort waren falsch angegeben und irgendwie hatte er auch noch zwei Tote mehr als wir gefunden.
    Seitdem glaube ich bei jedem Medienmachwerk allerhöchstens 20 % von dem was, dort wirklich steht.

  • Zitat

    Der CDU-Politiker und die 16-Jährige. Sex beim ersten Treffen


    Zu diesen ganzen Sexthemen, die die Bildzeitung immer sehr genüsslich ausschlachtet, habe ich hier mal einen interessanten Artikel, an dem man ganz genau sehen kann, wie dieses Käseblättchen mal lustig die Moral nach seinem Gusto im Winde dreht.


    Außerdem verstehe ich nicht, warum manche (die meisten) Leute fadenscheinige Argumente an den Haaren heranziehen, um in den Genuss der Lektüre von Bild zu kommen. Überregionale Zeitung etc. (Damit spreche ich bewusst niemanden *hier* an, ich meine *die*, die *ich* kenne.)
    Ich verstehe es nicht. Wieso sagen die nicht einfach: ich stehe auf bunte Bildchen, sinnentleerte Überschriften, ein paar blanke T***en zwischendrin, deren Trägerinnen auch nicht mehr Hirn im Kopf zu haben scheinen als der Leser dieses Blättchens. Das wäre wenigstens mal ehrlich.


    Und bevor ich mir im Urlaub oder sonst irgendwo ein Exemplar kaufe, um mich (im Internet- und Vernetzungszeitalter) zu "informieren", werfe ich das Geld lieber in das blaue Meer und sehe ihm beim Untergang zu. Das ist m.E. nach sinnvoller investiert. :grin


    Edit:

    Zitat

    Aber beide bieten eben eine Möglichkeit sich rasch und schnell einen Überblick über das Tagesgeschehen zu verschaffen, für Menschen, die in der Lage sind zu differnzieren und wissen, wie viel man von den Texten wirklich glauben darf,


    Da sehe ich eben das Problem schon in der Werbung. Bild spricht mit Poldi, Schweini, Lahmi etc ja schon die jüngste Generation an, die eventuell gar nicht mehr in den Genuss des Differenzierens kommt, sondern systematische Denunziation als normale Berichterstattung/Journalismus empfindet.

    Ailton nicht dick, Ailton schießt Tor. Wenn Ailton Tor, dann dick egal.



    Grüße, Das Rienchen ;-)

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von rienchen ()

  • Manchmal bin ich richtig stolz darauf, dass ich in meinem ganzen Leben noch keine einzige BILD gekauft habe ( und das wird auch so bleiben ).
    Mir reichen die Überschriften morgens in der Bahn ( denen kann man ja nicht ganz entgehen ).
    Es ist mir unverständlich, wie man dafür Geld ausgeben kann.

  • Zitat

    Original von rienchen
    Und bevor ich mir im Urlaub oder sonst irgendwo ein Exemplar kaufe, um mich (im Internet- und Vernetzungszeitalter) zu "informieren", werfe ich das Geld lieber in das blaue Meer und sehe ihm beim Untergang zu. Das ist m.E. nach sinnvoller investiert. :grin


    Was heißt hier "informieren"? Ich habe mir auf Kanaren auch drei Wochen lang die Bild gekauft, weil ich in der Arbeitspause zu müde war, um etwas zu unternehmen und mir einfach nach einer deutschen Zeitung war und sei es die Bild - denn das war eh das einzige, was ich da bekam. Und ja, ich habe es genossen, auf meinem Hotelbett oder in Meeresnähe zu liegen, mich vor den nächsten vier Stunden Gläsersammeln zu erholen und währenddessen in der sinnentleerten Bild zu blättern. Und ich stehe dazu. :grin

    With love in your eyes and a flame in your heart
    you're gonna find yourself some resolution.