Britta Sabbag - Pandablues

  • Kurzbeschreibung
    Erscheinungstermin: 17. Mai 2013
    Manchmal erfüllen sich Wünsche, von denen man nicht wusste, dass sie existieren Charlotte kann es kaum fassen: Kann es sein, dass ihr Traummann Eric sie betrügt, noch dazu mit einer Sauberfrau? Und ihr Zoo-Praktikum als Pinguin-Pflegerin ist auch irgendwie nicht so, wie sie sich das vorgestellt hat. Gut, dass sie sich wenigstens auf ihre Freundinnen Trine und Mona verlassen kann. Bei denen läuft anscheinend alles wie am Schnürchen. Glücklicherweise sind die auch immer da, um Charlotte aus der Patsche zu helfen. Und das ist gar nicht so selten der Fall ...


    Produktinformation
    Taschenbuch: 256 Seiten
    Verlag: Bastei Lübbe (Bastei Verlag); Auflage: Aufl. 2013 (17. Mai 2013)
    Sprache: Deutsch
    ISBN-10: 3404168054
    ISBN-13: 978-3404168057
    Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 12,8 x 2,6 cm


    Über den Autor
    Britta Sabbag, geboren 1978 in Osnabrück, studierte Sprachwissenschaft, Psychologie und Pädagogik in Bonn. Nach dem erfolgreichen Abschluss ihres Studiums arbeitete sie sechs Jahre als Personalerin in mehreren großen Firmen. Als die Krise zuschlug, nutzte sie die Chance, um das zu tun, was sie schon immer wollte: schreiben. Heute schreibt und lebt sie immer noch in Bonn.



    Eigene Meinung
    Dies ist der Folgeband zu Pinguinwetter.
    Charlotte lebt nun schon 1Jahr mit Traummann Eric in dessen kleiner Wohnung, arbeitet im Zoo bei den Pinguinen und wird sogar befördert. eigentlich läufts gut, aber eigentlich doch nicht....;)


    Verrückte Familie , verrückte Freunde und immer wieder gerät sie in verrrückte Situationen , zum Teil etwas zu verrückt und unrealistisch , zum Teil recht witzig.


    Wie im ersten Teil ist der Schreibstil recht flüssig und einfach .
    Die 256 Seiten sind schnell durchgelesen -wie der Vorgänger eine ideale Urlaubslektüre mit Happy End.
    Diesmal gibt es ein Panda Daumenkino und eine Postkarte mit Panda dazu.
    Ebenso ein Charlotte-Lexikon , indem man Wissenswertes über Redewendungen und Nacktmulle erfährt.


    Fazit: Ich wurde einen Abend lang gut unterhalten, habe gelacht und mich gefragt was es doch für verrückte Leute gibt ,die ständig in Missverständnisse geraten. Oder warens doch nur die Hormone ? ;)
    Mir hats etwas besser gefallen als der erste Teil , der war mir etwas zu strange...

    7/10 Punkten

  • Das Buch ist als Taschenbuch erschienen. Die Besonderheit bei diesem Buch ist, dass es über ein Daumenkino in der Mitte der rechten Seite verfügt. In diesem Daumenkino tanzt ein kleiner Pandabär in und her und schlägt zu guter Letzt einen Purzelbaum.


    Aber Achtung: Zeigt dieses Daumenkino Euren Kids erst, nachdem Ihr das Buch gelesen habt. Ich habe den Fehler gemacht und es meiner zweijährigen Tochter mitten im Lesen des Buches gezeigt. Prompt wollte sie als das Daumenkino sich ansehen und ich kam nicht mehr zum Lesen.


    Charlotte schwelgt im Glück. Ein neuer Job, ein neuer Mann, tolle Freundinnen, was kann da noch fehlen? Doch dann holt sie die Realität ein. Der Praktikantenjob füllt sie nicht richtig aus, Eric scheint Geheimnisse vor ihr zu haben und ihre Freundinnen treiben zwischen der Neueröffnung eines Filzladens (Mona) und diversen Theatervorstellungen und PEKIP-Kursen (Trine) auf ihren eigenen Lebenswellen. Als es dann aber auch noch zum Krieg bei den Nacktmullen kommt, weiß Charlotte, es muss sich einiges ändern...


    Das Buch ist die Fortsetzung zu Pinguinwetter. Auch wenn es ratsam ist, den ersten Teil zu lesen, ist der zweite Band auch ohne Vorkenntnisse verständlich.


    Charlotte ist hier, neben ihren beiden Freundinnen, die Hauptprotagonistin. Im zweiten Teil kommt mir Charlotte gleich von Beginn an lebendiger, farblicher und plastischer vor. Dafür stecken ihre beiden Freundinnen und vor allem Eric etwas zurück.
    Die Geschichte entwickelt sich langsam, nimmt aber ab den Nacktmullen deutlich an Fahrt zu. Kurzweilig, spannend und sehr unterhaltsam, berichtet die Autorin aus dem Leben von Charlotte. Dabei lässt sie die Protagonistin in ihrem Buch selbst zu Wort kommen und der Leser bekommt auch noch Charlottes Gedankenwirrwarr mit.


    Witzige Dialoge, aber auch satirische-ironische Einwürfe von Charlottes Gedankenwelt machen das Buch zu einem Gute-Laune-Roman. Auch wenn der Panda auf dem Cover im Hintergrund eine Regenwolke sitzen hat, ist der Inhalt des Buches genau das passende Gegenmittel dafür.


    Auch wenn das Buch an sich keine schwere Kost ist, beinhaltet es doch einige tiefsinnige Bemerkungen, die zum Nachdenken anregen.


    Die Geschichte ist in sich abgeschlossen, doch bietet das Ende Potenzial für eine Fortsetzung und ich würde mich freuen, mehr von Charlotte und ihren beiden Freundinnen lesen zu dürfen.


    Fazit:
    Eine empfehlenswerte Sommerlektüre, bei der man abtauchen, sich wohlfühlen und gute Laune verbreiten kann.

  • Ich habe das Buch als Wanderbuch bekommen, ohne den ersten Band zu kennen, aber das hat nicht weiter gestört - ich bin auch so schnell in die Geschichte reingekommen.
    Für mich ist das Buch eins aus der Kategorie "Ein Buch wie eine warme Decke" - die perfekte Lektüre, wenn man sich mal vom tristen Alltag ablenken und einfach mal lachen will. Das Buch ist wirklich unterhaltsam und lustig geschrieben, die Figuren und ihre Erlebnisse teilweise ein bisschen skurril, aber definitiv nie langweilig.


    Das Buch ist mit seinen 256 Seiten schnell durchgelesen und eignet sich perfekt für zwischendurch oder auch als Reiselektüre für unterwegs (wobei dann die Gefahr besteht, dass Mitreisende sich durch wiederholte Lachflashs gestört fühlen könnten... :lache)


    Das Panda-Daumenkino ist wirklich eine süße Idee, aber wie Tanzmaus schon schreibt sollte man es kleinen Kindern erst zeigen, wenn man mit der Lektüre durch ist. ;-)


    Von mir gibt es 8 Eulenpunkte! :-)


    LG, Bella

  • Charlottes Wünsche scheinen sich zu erfüllen. Seit einem Jahr wohnt sie mit ihrem Traummann Eric zusammen. Lediglich eine größere Wohnung würde das Glück perfekt machen. Obendrein hat sie einen Job als Pinguinpflegerin im Zoo. Als sie beherzt während der Entbindung einiger Nacktmulls zupackt, befördert sie ihr Chef sogar in die PR-Abteilung. Auf den Erfolg muss Charlotte allerdings allein anstoßen. Ihre Freundinnen sind von ihrem Alltag arg beansprucht und Eric macht verdächtig viele Überstunden.


    Wer bereits "Pinguinwetter" gelesen hat, weiß, dass Charlottes Leben ganz schön chaotisch sein kann. In der Hektik nimmt sie nebenbei auch noch jeden Fettnapf mit, der am Wegesrand steht. Britta Sabbags Humor kennt dabei keine Grenzen und überrascht trotz aller Vorhersehbarkeit immer wieder aufs Neue. Der Schreibstil ist dabei erfrischend. Mit viel Situationskomik kreiert sie diverse Vorfälle um die Protagonistin und ihre Freundinnen Mona und Trine, dass die 250 Seiten eigentlich zu wenig sind. Dennoch werden die Figuren ausreichend beschrieben, um ihre Beweggründe nachvollziehen zu können. Bei allem Witz werden auch ernsthafte Themen behandelt. So muss Mona für sich erst noch den Mann fürs Leben auswählen, Trine die Verantwortung für die Erziehung ihrer Kinder übernehmen und Charlotte ihr Lebensmodell überdenken. Dem gegenüber stehen ihre Mutter, die schon immer einen alternativen Stil pflegte und ihre patente Großmutter Melitta.


    "Pandablues" ist eine gelungene Fortsetzung des Vorgängers. Kenntnisse daraus werden nicht vorausgesetzt und die für die Geschichte notwendigen Zusammenhänge ergeben sich oft aus den Dialogen. Die Bücher können durchaus auch einzeln gelesen werden, ohne dass es den Lesespaß mindert, wobei die Entwicklung von Charlotte in chronologisch richtiger Reihenfolge natürlich nachvollziehbarer ist. Alles in allem bietet dieser Frauenroman einige Stunden hervorragender Unterhaltung. Wer davon angetan ist, bekommt sicher auch noch einen dritten Teil zu lesen. Am Ende deutet jedenfalls alles darauf hin.

  • Meine Meinung:


    Pandablues passt optisch perfekt zum ersten Band Pinguinwetter. Nur statt pink mit Pinguin gibt es diesmal blau mit Panda. Und auch das herrliche Daumenkino ist wieder vertreten. Das war schon beim ersten Band eine tolle Idee.


    Der Schreibstil und der Humor der Autorin hat sich im Vergleich zum ersten Band nicht verändert, sondern ist immer noch erfrischend. Wie schon beim ersten Teil hat man als Leser regelmäßig Lachanfälle, weil die Situationen, in die Charlotte sich bringt, einfach zu komisch sind. Man sollte Pandablues tatsächlich lieber zuhause lesen, da man sonst des öfteren schief von der Seite angeschaut wird, wenn man ohne Vorwarnung in Lachen ausbricht. Vor allem bei der Szene, als Charlotte mit Trine in der Babygruppe ist, hatte ich Tränen in den Augen vor Lachen.


    Zu Kritisieren gibt es eigentlich nicht viel, mich persönlich hat nur gestört, dass die Beziehung zwischen Charlotte und Eric irgendwie zu kurz kam. Er tritt immer nur am Rande auf, darf hier und da mal einen Satz sagen und auch als seine Rolle am Ende des Buches etwas umfassender wird, kommt er mir nur wie eine kleine Nebenfigur vor.


    Insgesamt ist Pandablues eine perfekte Sommerlektüre, leicht zu lesen, humorvoll und voller witziger Szenen.


    Von mir 8 von 10 Punkten.

  • Ich habe diesen Roman gelesen, weil er als Wanderbuch zur Verfügung gestellt wurde.
    Nachdem ich den Klappentext und einige der hier eingestellten Rezensionen gelesen hatte, wollte ich einmal ausprobieren, ob mir dieser Chick-Lit-Roman zusagt.
    Chick-Lits zu lesen ist für mich immer eine Gradwanderung: viele Romane dieses Genre empfinde ich als zu seicht, manche Chick-Lit-Autorinnen haben mich aber angenehm überrascht und mir mit pointiertem Witz, liebevoll gezeichneten Figuren und gelungenem Spannungsbogen viele angenehme Lesestunden bereitet.
    Von Britta Sabbag hatte bisher noch nichts gelesen.


    Zum Buch: Der optische Eindruck ist angenehm, die Farbe Blau mit dem Pandabären als Symbol griffig und auffallend, auch der Titel erscheint mir sehr publikumswirksam.


    Meine Lese-Eindrücke:


    Leider kann ich nicht sagen, dass ich mich von Pandablues uneingeschränkt gut unterhalten fühlte. Große Teile des Romanes empfand ich als schleppend.
    Obwohl aufgrund der leicht skurrilen Figuren und Ereignisse dieser Roman offensichtlich witzig gemeint ist, konnte ich nur selten lachen. Der Funke sprang beim Lesen nicht auf mich über. Woran mag das gelegen haben? Einige der Begebenheiten sind für mein Empfinden zu sehr an den Haaren herbeigezogen, andere Einfälle sind eigentlich sehr lustig, jedoch werden sie im Ton alltäglicher Plaudereien erzählt, wobei häufig die Spannung verlorengeht, da immer wieder die Pointe zu früh verraten wird und erst im Nachhinein mühsam erklärt wird, wie es dazu kam, dass... Obwohl die Protagonistin, Charlotte, zunächst recht sympathisch wirkte, konnte ich mich nicht auf sie einlassen, denn es mangelte an Tiefgründigem. Sie konnte mich nicht wirklich berühren, ebensowenig deren Freundinnen. Dies war u.a. ein Grund, der dafür sorgte, dass ich bereits nach nach den ersten 5 Kapiteln begann, mich zu langweilen. Die Freundin Trine, die vermutlich den Prototyp der überengagierten Supermummy verkörpern soll, der in mehreren Romanen von Kerstin Gier bereits aufs Feinste karikiert wurde, ist für mich als Figur nicht überzeugend, da sie permanent beim Telefonieren in den Hörer schreit oder flucht, immer wahnsinnig übertreibt, ihrer Freundin unendlich oft Schwierigkeiten einbrockt - fast komplett ohne Erholungspausen und Zwischentöne. Warum sollte Charlotte aber mit einer solch extrem hysterischen Frau befreundet sein? So etwas auszuhalten ist kaum möglich, es sei denn, es gäbe tiefere Bande aus früheren Zeiten zwischen den Protagonistinnen. Davon ist jedoch (zumindest in diesem Band) fast nichts zu spüren.


    Meines Erachtens hat die Autorin zwar einige skurrile Ideen, zumindest in der ersten Hälfte des Romans. Doch verschenkt sie sehr viel Potential beim Spannungsaufbau, nutzt Möglichkeiten für gute Pointen häufig nicht und lässt in der Figurenzeichnung zu wenig Mitgefühl aufkommen, so dass die emotionale Anbindung nicht so gut funktioniert.
    Richtiggehend genervt haben mich die Weihnachtskapitel - hat man Ähnliches nicht schon hundertfach im Fernsehen serviert bekommen? Da musste ich ein paar Kapitel überschlagen, um schließlich kurz vor dem Schluss wieder einzusteigen. Doch auch hier fand ich nichts anderes als klischeehafte und kitschig-süßliche Handlungen, die in hunderten oder tausenden Frauenromanen so oder ähnlich bereits durchgespielt wurden.


    Mein Fazit: Es ist dank solcher Autorinnen wie Kerstin Gier und Sophie Kinsella wirklich nicht einfach, im Chick-Lit-Genre gegenwärtig zu punkten, da schon sehr viele Themenkreise "abgegrast" sind. Einige der Ideen in Pandablues sind wirklich erfrischend neue Varianten, vieles ist aber nur Mehr-vom-Immer-Gleichen. Überwiegend verhält es sich so, dass Klischees zugespitzt werden, jedoch nicht versiert genug, um wirklich zu beeindrucken und zum Lachen zu reizen, zumindest nicht diejenigen Leserinnen, die bereits einige gelungene Chick-Lits kennen.


    Ich kann daher nur 5/10 Eulenpunkten geben.

  • Nachdem ich „Pinguinwetter“ im letzten Jahr im Rahmen der Leserunde bei den Büchereulen gelesen hatte, wollte ich natürlich wissen, wie es mit Charlotte und Eric weitergeht. Leider muss ich sagen, dass mich die Geschichte nicht wirklich mitreißen konnte.


    Charlotte ist als Hauptfigur in diesem Roman eher nervig und zu wenig selbstbewusst. Die chaotische Planlosigkeit, die sie an den Tag legt, funktioniert bei anderen Büchern dieses Genres besser – hier wirkt vieles einfach albern und abgedroschen. Was lustig sein soll, ist teilweise zu gezwungen und aufgesetzt. So driftet so manche Situation ins Lächerliche ab (z.B. Charlottes Versuche, den Nachnamen Ihres Vorgesetzten – Willi Schweinehagen – zu umgehen, weil sie ihn nicht aussprechen mag/kann, fand ich völlig übertrieben: Es ist doch bloß ein Name). Nicht alles wird durch Übertreiben lustig (so gab es noch weitere Szenen, die in meinen Augen einfach nicht passten). Auch das Verhältnis zu Eric und Charlottes Eindrücke hierzu fand ich missglückt:

    Mit einer Protagonistin, die mit beiden Beinen fest im Leben steht, hat das reichlich wenig zu tun; genau das habe ich eher vermisst.


    Natürlich sind die ganze Geschichte und deren Ausgang vorhersehbar, was ja in diesem Genre eigentlich grundsätzlich der Fall ist. Aber hier war das Ende nicht wirklich rund, eher konstruiert, gepaart mit ein paar kleineren Ungereimtheiten, die auf mich störend gewirkt haben.



    So manche beschriebene Szene hat eher Augenrollen statt Lachen ausgelöst. Trotzdem konnte ich an der ein oder anderen Stelle auch mal schmunzeln. Auch war es schön, so manche Figur „wiederzutreffen“: Oma Melitta zum Beispiel (halt ein echtes Original) oder Charlottes verrückte Mutter Renate. Die Geschichte selbst würde ich als eher durchschnittlich bezeichnen, irgendwie hat man das alles schon mal gelesen (in abgeänderter Form natürlich). Da auch das Leseerlebnis eher durchschnittlich war, gibt es von mir 5 von 10 Eulenpunkten.

    Aktuelle Lektüre: Eine Hand voller Sterne - Rafik Schami | Der Zorn der Einsiedlerin - Fred Vargas
    SUB: 67

  • Ich habe dieses Buch als Mängelexemplar gekauft, weil ich dringend was zum Abschalten brauchte.


    Es ist der Nachfolger zu "Pinguinwetter", welches ich nun nicht mehr zu lesen brauche, weil in diesem Buch das alles schon zusammengefasst wurde.
    Ja, es ist ganz witzig. Aber es ist einfach nur eine Sammlung witziger oder absurder Situationen (die Teebeutelgeschichte :lache), die an einem sehr dünnen roten Faden aufgereiht sind... Mehr als "ganz nett" kann ich diesem Buch leider nicht zugestehen.

    "Leben, lesen - lesen, leben - was ist der Unterschied? (...) Eigentlich doch nur ein kleiner Buchstabe, oder?"


    Walter Moers - Die Stadt der träumenden Bücher

  • Mich hat Charlotte in diesem Band ziemlich genervt - entweder hat sie geheult oder ist irgendwohin geflüchtet, und hat da dann geheult. Anstatt mal zu reden oder Ungereimtheiten die Stirn zu bieten, benimmt sie sich wie ein trotziges Kleinkind - wahrscheinlich zuviel Finn im Blut. Ihre Freundinnen bestärken sie dann auch noch in ihrem Irrsinn - anstatt ihr mal Vernunft einzubleuen. Aber bei den beiden kann man das ja auch nicht erwarten, die handeln ja eh beide am Rande des Nervenzusammenbruchs. Leider sind auch ihre Aktionen nicht besonders witzig sondern absurd und übertrieben, wobei mich doch einiges zum Lachen brachte. Am besten hat mir diesmal Renate und Jörn gefallen - aber das war irgendwie zu wenig.


    Ich mag Britta Sabbag sehr gerne, ich habe sie kennenlernen dürfen und sie war mir als Person sehr sympathisch - besonders wenn sie anfängt ins Komödiantische beim Reden abzudriften. Aber hier wäre weniger mehr gewesen - vor allem mal manchmal ein vernünftiges Auftreten und Handeln zwischendurch.


    LG
    Patty

  • Pandablues von Britta Sabbag (Komödie, 2013)


    - amüsanter 2. Teil -


    Inhalt lt. Amazon:


    Manchmal erfüllen sich Wünsche, von denen man nicht wusste, dass sie existieren Charlotte kann es kaum fassen: Kann es sein, dass ihr Traummann Eric sie betrügt, noch dazu mit einer Sauberfrau? Und ihr Zoo-Praktikum als Pinguin-Pflegerin ist auch irgendwie nicht so, wie sie sich das vorgestellt hat. Gut, dass sie sich wenigstens auf ihre Freundinnen Trine und Mona verlassen kann. Bei denen läuft anscheinend alles wie am Schnürchen. Glücklicherweise sind die auch immer da, um Charlotte aus der Patsche zu helfen. Und das ist gar nicht so selten der Fall ...


    Dies ist der zweite Teil um die chaotische Charlotte, der mir auch wieder gut gefallen hat, allerdings nicht ganz an den ersten Teil "Pinguinwetter" herankam. Als Clou erwartet den Leser im Buch ein Pandadaumenkino passend zum Titel.


    In diesem Teil erwarten Charlotte wieder viele amüsante, chaotische oder tollpatschige Dinge, die sehr amüsant zu lesen waren, dennoch hat mich die Story im ersten Band mitgerissen. Zum Ende allerdings gibt es noch eine Überraschung, wo ich hoffe, dass es hier noch einen dritten Teil drüber geben wird. Stoff genug dafür wäre jedenfalls vorhanden.


    Da mir gewisse Teile aus Pandablues durch eine Lesung schon bekannt waren, war ich sehr auf diesen Teil gespannt, da es sehr amüsant klang, somit wurde ich nicht enttäuscht.


    Fazit:


    Ein sehr amüsanter zweiter Teil, der mir auch gut gefallen hat. Würde mich freuen, wenn die Reihe fortgesetzt werden würde. Somit auch wieder sehr lesenswert.


    Note: 2+/ 9 von 10 Eulenpunkten

  • Pandablues war für mich kurzweilige Unterhaltung.
    Den ersten Teil kenne ich nicht - aber das war kein Problem, man kommt auch so gut in die Story rein.
    Charlotte war mir sympathisch und ich fand den Humor wirklich gut und teilweise sogar richtig witzig.
    Klar war die Story an sich vorhersehbar und alles so kam wie von mir erwartet - aber das war nicht weiter schlimm und ist ja bei diesem Genre auch nicht ungewöhnlich.


    Ich hatte ein paar vergnügliche Lesestunden und vergebe 8 von 10 Punkten.