'Mord in Babelsberg' - Seiten 081 - 153

  • So fix ist nun auch der zweite Abschnitt gelesen. Spannend!


    Nun ist auch Viktor König selbst dem Mörder zum Opfer gefallen (ja, ich gehe auch davon aus, dass es sich um einen Mann handelt). Aber wie mag dies mit dem Mord an Marlene Dornow zusammenhängen? Ein direkter Zusammenhang ist für mich noch nicht ersichtlich. Dass Marlene Viktor König vielleicht mal über den Weg gelaufen ist, will ich nicht ausschließen, aber offensichtlich sind ja beide irgendwem "gefährlich" geworden. Bin auf das Motiv gespannt.


    Und Leo hat Angst bzw. schämt sich, seiner Clara etwas von der (früheren) Verbindung zu Marlene zu erzählen. Einerseits nachvollziehbar, aber andererseits war das ja schon vor seiner Beziehung zu Clara und selbige macht auf mich nicht den Eindruck einer höchst eifersüchtigen Schreckschraube. Ich denke, sie würde verstehen, dass ihn dieser Mord auf besondere Weise mitnimmt, ohne dass sie ihre Ehe in Frage stellen würde. Aber so ist das eben - manche Dinge bleiben unausgesprochen und gären vor sich hin, während Clara sich ihre eigenen Gedanken zum seltsamen Verhalten ihres Mannes macht. Und da sie nicht weiß, was ihn umtreibt, sieht sie den ersten offensichtlichen Zusammenhang, nämlich dass es mit ihrer Kinderlosigkeit zusammenhängen muss. Aber ich bin mir sicher, dass es im weiteren Verlauf doch noch ein klärendes Gespräch zwischen den beiden geben wird (muss - wahrscheinlich erst im letzten Abschnitt...)!


    Mir hat der Besucht im Talentschuppen gefallen. Man konnte sich die Situation richtig gut vorstellen - den Zauberer und den Bauchredner würden heute sicher ganz ähnliche Situationen erwarten. Zumindest, was die Buh-Rufe anbelangt. Ich glaube, heutzutage wird weniger Obst und Gemüse durch die Gegend geworfen...

    Jenny hat ihren Auftritt jedenfalls gut gemeistert.

  • Nun ist auch Viktor König selbst dem Mörder zum Opfer gefallen (ja, ich gehe auch davon aus, dass es sich um einen Mann handelt). Aber wie mag dies mit dem Mord an Marlene Dornow zusammenhängen? Ein direkter Zusammenhang ist für mich noch nicht ersichtlich. Dass Marlene Viktor König vielleicht mal über den Weg gelaufen ist, will ich nicht ausschließen, aber offensichtlich sind ja beide irgendwem "gefährlich" geworden. Bin auf das Motiv gespannt.

    Ich habe auch keine Ahnung, wie die beiden Morde zusammenhängen. Vielleicht hat Viktor König auch Marlenes Dienste in Anspruch genommen? Daraus ergäbe sich aber kein Mordmotiv. :gruebel


    Neben den roten Scherben habe ich mir die ominöse junge Frau aus dem Frisiersalon notiert, die in Marlenes Begleitung da war. Die Schilderung der Szene wirkte schon so, als würden sie sich gut kennen und als würde sich Marlene um die junge Frau kümmern oder sich ihrer annehmen. Sehr rätselhaft.


    Leo könnte ich schütteln. :schlaegerIch verstehe, dass es ihm peinlich ist, dass er Marlenes Dienste in Anspruch genommen hat. Es Clara zu verschweigen, macht die Sache nur noch schlimmer.

    Hoffentlich hat er die :huhn:huhn und schenkt Clara reinen Wein ein.

    Die eigentliche Geschichte aber bleibt unerzählt, denn ihre wahre Sprache könnte nur die Sprachlosigkeit sein. Natascha Wodin

  • Ich habe auch keine Ahnung, wie die beiden Morde zusammenhängen.

    Und dabei hast du das Buch schon mal gelesen. ^^

    Hast du eigentlich "Angst", dass die Erinnerung wiederkommt und dir die Lösung quasi mittendrin wie Schuppen von den Augen fällt?

    Neben den roten Scherben habe ich mir die ominöse junge Frau aus dem Frisiersalon notiert, die in Marlenes Begleitung da war. Die Schilderung der Szene wirkte schon so, als würden sie sich gut kennen und als würde sich Marlene um die junge Frau kümmern oder sich ihrer annehmen. Sehr rätselhaft.

    Wobei ich schon bei der ersten Schilderung den Eindruck hatte, dass Marlene sich ihrer nicht aus freundschaftlichen Gründen angenommen hat. So, wie die Friseurin sie geschildert hat, kam sie fast herrisch rüber. :gruebel


    Leo könnte ich schütteln. :schlaegerIch verstehe, dass es ihm peinlich ist, dass er Marlenes Dienste in Anspruch genommen hat. Es Clara zu verschweigen, macht die Sache nur noch schlimmer.

    Hoffentlich hat er die :huhn:huhn und schenkt Clara reinen Wein ein.

    Irgendeine verschleppte "Beichte" muss es ja geben. Aber trotzdem weiß man ja meistens, dass es dann doch gut ausgeht (ich denke, das ist jetzt kein Spoiler). Nur bis dahin ist es regelmäßig zum In-die-Tischkante-Beißen. :unverstanden

  • Und dabei hast du das Buch schon mal gelesen. ^^

    Hast du eigentlich "Angst", dass die Erinnerung wiederkommt und dir die Lösung quasi mittendrin wie Schuppen von den Augen fällt?

    Ich lese das Buch auch zum zweiten Mal und ich bin mir ziemlich sicher, dass ich schon weiß, wer der Mörder ist, tut meinem Lesevergnügen aber keinen Abbruch, wenn das "Drumherum " gut ist, lese ich öfters auch Krimis mehrmals. Beim 3. Leo Band dachte ich allerdings auch schon früh, dass ich mich erinnere und es war völlig falsch. :lache

  • Und dabei hast du das Buch schon mal gelesen.

    Hast du eigentlich "Angst", dass die Erinnerung wiederkommt und dir die Lösung quasi mittendrin wie Schuppen von den Augen fällt?

    Nein, ich bin eher erschrocken, dass ich mich überhaupt nicht mehr an den Inhalt erinnern kann. Das ging mir schon beim letzten Mal so. Immer, wenn ich in einem Buch eingetaucht bin, denke ich, dass ich das nie wieder vergesse. Aber anscheinend... :unverstanden Ich kommentiere erst frisch und lesen dann die Beiträge der ersten Runde nach. Da bin ich ebenfalls erstaunt, was ich geschrieben habe. :lache

    Die eigentliche Geschichte aber bleibt unerzählt, denn ihre wahre Sprache könnte nur die Sprachlosigkeit sein. Natascha Wodin

  • Beim 3. Leo Band dachte ich allerdings auch schon früh, dass ich mich erinnere und es war völlig falsch. :lache

    Das ist natürlich auch nicht schlecht. :grin

    Ich glaube, ich hab noch nie einen Krimi doppelt gelesen. :/ Aber in den letzten Jahren (oder vielmehr in den Jahren des "Erwachsenenlesens" hab ich sowieso seeeeehr wenig (eigentlich gar nicht) ein Buch zum wiederholten Mal gelesen.


    Nein, ich bin eher erschrocken, dass ich mich überhaupt nicht mehr an den Inhalt erinnern kann. Das ging mir schon beim letzten Mal so. Immer, wenn ich in einem Buch eingetaucht bin, denke ich, dass ich das nie wieder vergesse. Aber anscheinend... :unverstanden

    Dein Erschrockensein kann ich gut nachvollziehen, geht mir das doch auch häufig so bei Büchern. :D

    Bei Büchern, die ich zwar gern gelesen habe, die aber kein besonderes Highlight waren, ist mir das dann eher egal. Aber erschreckend finde ich es bei Büchern, die einem beim Lesen ein besonderes Gefühl, eine besondere Wärme oder einfach sonstwie Besonderheit entgegengebracht haben.

    Davon abgesehen finde ich es immer sehr spannend zu entdecken, was von einem Buch nach dem Lesen wirklich hängen bleibt.


    Ich kommentiere erst frisch und lesen dann die Beiträge der ersten Runde nach. Da bin ich ebenfalls erstaunt, was ich geschrieben habe. :lache

    Das ist dann wirklich eine sehr besondere Leserunde. :lache

  • Welche Verbindung gibt es zwischen Marlene und Viktor König? Da sehe ich noch gar nichts. Und ob die Morde mit dem Film in Verbindung stehen, kann ich noch nicht so recht glauben, auch wenn hier wie dort Glas im Mittelpunkt steht.


    Ich frage mich aber, ob die Frau, mit der Marlene im Friseursalon war, Johanna Gerber war, das wäre eine Erklärung, warum diese in dem Roman überhaupt auftaucht.


    Am Ende dachte ich, Leo sagt Clara endlich, dass er Marlene kannte. Es hätte gut gepasst, zumal nach dem, was sie morgens sagte.

  • Ich glaube, ich hab noch nie einen Krimi doppelt gelesen. Aber in den letzten Jahren (oder vielmehr in den Jahren des "Erwachsenenlesens" hab ich sowieso seeeeehr wenig (eigentlich gar nicht) ein Buch zum wiederholten Mal gelesen.

    Ich lese auch sehr selten ein Buch zweimal. Aber hier wollte ich die komplette Reihe mit euch nochmal lesen. Fast hätte ich mir "Mord in Babelsberg" noch einmal gekauft, weil ich mir sicher war, dass ich es noch nicht gelesen habe. Ein Blick in "Bookcook" hat mich dann gerettet.

    Die eigentliche Geschichte aber bleibt unerzählt, denn ihre wahre Sprache könnte nur die Sprachlosigkeit sein. Natascha Wodin

  • Ich habe auch keine Ahnung, wie die beiden Morde zusammenhängen. Vielleicht hat Viktor König auch Marlenes Dienste in Anspruch genommen? Daraus ergäbe sich aber kein Mordmotiv. :gruebel

    Ein Mordmotiv könnte Erpressung sein. Und somit Angst vor Entdeckung. Nur, was soll oder kann entdeckt werden? Ob es mit der Pfaueninsel zu tun hat, oder dem Film?


    Die junge Frau im Friseursalon ist interessant, ob sie Marlenes Ziehtochter werden soll, in ihre Fußstapfen treten?


    Am Ende dachte ich, Leo sagt Clara endlich, dass er Marlene kannte. Es hätte gut gepasst, zumal nach dem, was sie morgens sagte.

    Ja, aber eine Versöhnung oder Aussprache ist nicht mehr fern. Leo muss nur mal wieder über seinen Schatten springen, es ist ihm sicher oberpeinlich, dass er einmal die "Dienste" einer solchen Dame in Anspruch genommen hat. Sowas kann man verschweigen, zumal es die Beziehung vorher nicht berührt hat. Nun aber schon, also komm zu Potte, Leo.


    Ob Elly wirklich so unschuldig ist? Sicher, sie ist entsetzt und traumatisiert aber ich könnte mir schon vorstellen, dass sie damit zu tun hat. Zumal Victor ja betäubt wurde.

    Es muss nicht mal ein Zusammenhang zwischen den Morden bestehen, sie ist nur auf den Zug aufgesprungen. :gruebel Nun ja, es wird sich zeigen.