'Köstliches aus Hefeteig" - Seiten 128 - Ende "Herzhaftes" (grün)

  • Schwäbische Dinnete S. 131


    Ich habe nun auch das erste Hefeteigrezept ausprobiert und ich muss leider zugeben, dass ich das Rezept ziemlich stark abgewandelt habe. :nono


    Zutaten:
    Dinkelvollkornmehl statt Weizenmehl
    Magarine statt Butterschmalz
    kein Knoblauch
    1 Zwiebel und 4 Frühlingszwiebeln
    Zucchini und Käse statt Speck
    Sauerrahm statt Schmand
    Kräuter der Provence statt Kümmel


    Zubereitung:
    Es hat alles gut geklappt. Ich habe allerdings etwas weniger Wasser verwendet und musste trotzdem ordentlich mit Mehl nacharbeiten, da der Teig erst recht klebrig war.
    Die Dinnete war nach 15 Minuten im Ofen (Umluft 230°C) schon recht dunkel.


    Ergebnis:
    Sehr lecker. Das wird es auf jeden Fall wieder geben. :-]

  • Das Brot ist fertig.


    Ich habe ca. 1/8 weniger Wasser verarbeitet, da ich ja alles nach und nach zugebe, merke ich, wenn es reicht. Außerdem gieße ich, bevor ich die Backofentür schließe noch Wasser auf den Ofenboden, so entsteht schnell Dampf, der das Brot antreibt.

  • Bei mir ist grade die schwäbische Dinnete im Ofen



    Der Teig war an sich schnell gemacht, aber ich musste noch etliches an Mehl mehr zugeben, mit der angegebenen Menge war das ne sehr klebrige Angelegenheit, was evtl. an der Küchenmaschine lag, oder daran das ich zuviel Kartoffeln drin hatte...
    Gegangen ist der Teig super, auch ich habe 2 Bleche voll rausbekommen, und auch der Belag war schnell gemacht. Bis auf die Tatsache das der Teig anfangs etwas klebrig war gab es also keinerlei Schwierigkeiten beim Backen....



    Veränderungen:


    2 kleine festkochende Kartoffeln statt 1 großen mehligkochenden
    magere Schinkenwürfel statt Speck
    kein Kümmel
    Butter statt Butterschmalz



    Geschmack: Sehr gut, der Teig bleibt schön fluffig - wohl wegen der Kartoffeln. Wir waren echt begeistert. Die zweite Dinnete gab es am dag drauf, aufgewärmt im Ofen hat sie auch einen Tag später noch richtig gut geschmeckt. Gibts auf jeden Fall wieder, in verschiedenen Varianten!

  • Ich habe heute die Bierstängel ausprobiert. Anstatt Salz oder Kümmel habe ich Sesam und Sonnenblumenkerne genommen. Allerdings habe ich dabei nicht bedacht, dass ich den Teig etwas salzen sollte, daher habe ich noch schnell einen Fetadip gemacht :lache


    Das Rezept war total einfach, allerdings zeitaufwändig, weil der Teig zig mal gehen musste. Beim nächsten Mal würde ich die Stangen kleiner und dünner schneiden. Sie sind mir irgendwie zu groß. Aber vielleicht habe ich auch einfach Salzstangen erwartet... Sie sehen gar nicht aus wie im Rezept, sind aber auch nicht misslungen.

  • Die sehen super aus! :anbet Das muss ich unbedingt mal machen. Das ist doch eher sowas wie diese Stangen, die es beim Italiener manchmal vorher gibt (Grissini heißen die glaube ich). Ah, ja Wiki hilft. Dort steht auch: "Sie sind knapp fingerdick mit einer variablen Länge von etwa 30 Zentimetern oder mehr." und genau so scheinen deine doch auch zu sein. :-)

  • Allgäuer Speckkugeln


    mein Abendbrot :grin


    An die hab ich vorhin mal gemacht.
    Da ich noch Kartoffeln von gestern hatte, war das eher spontan und praktisch, da ich die nicht mehr neu kochen mußte.


    Der Teig war schwerer zu kneten, als sonst - das schieb ich jetzt mal auf die Kartoffeln. Die haben den Teig bestimmt schwerer gemacht.
    Das dürfte auch stimmen, da er länger als normal aufgehen mußte.
    Ich stand schon ungeduldig und hungrig vorm Ofen, damit ich endlich loslegen konnte. :grin


    Dann endlich - statt Friteuse hab ich einfach einen kleinen Topf genommen, Öl rein, heiß werden lassen und dann ab mit den lütten Kügelchen da rein.
    Das ging hervorragend.
    Auch ging es jeweils sehr fix. Der kleine Berg fertiger Kugeln türmte sich langsam.
    Nach dem herausholen aus dem Öl, habe ich sie kurz in einem kleinen Sieb zwischengelagert, damit sie abtropfen können und nicht ganz so fettig sind.


    Hier mal das Ergebins
    Lecker sind sie - allerdings würd ich mehr Salz in den Teig als angegeben machen, ich mußte nachsalzen.


    Und da ich noch soviel Teig übrig hatte, habe ich spontan aus dem Rest ein kleines Brot geformt und das backt gerade im Ofen vor sich hin.
    Dann hab ich gleilch morgen zum Frühstück ein leckeres Speckbrot - so es denn lecker wird.


    Die Bilder kommen dann später, da das noch im Ofen aufs fertig werden wartet.

  • Zitat

    Original von Eskalina
    Die sehen toll aus und die habe ich auch schon auf meiner Liste. Also Salz sollte in den Teig, sagt du...das notier ich mir gleich mal. :write


    Aber nur, wenn du nicht eh Salz oder Kümmel drüber machst. Obwohl die Gäste sie auch so mochten.

    "Monsters are real, and ghosts are real, too. They live inside us, and sometimes, they win."

    (Stephen King)

  • Zitat

    Original von Findus
    @ Johanna, wozu hast Du die denn gegessen??


    Das war mein Problem, vor lauter Backbegeisterung habe ich sozusagen vergessen, mir etwas dazu zu machen :schaem


    Ich hab dann einfach nur einen Salat gemacht und mir den dazu gegönnt und die kleinen Kügelchen sozusagen als Beilage verwendet.


    Ich habe aber noch einen Großteil übrig, da guck ich mal, was ich damit mache. Vermutlich heute im Laufe des Tages einfach immer mal zwischendurch naschen.


    Eine gute Idee war das Brot aus dem Teigrest.
    Das ist zwar innen etwas klitschig - denke daß das an den Kartoffeln liegt - hat aber zum Frühstück gut gechmeckt.
    Der Rand war knusprig und es war ganz lecker.


    Hier mal das Ergebnis.
    Nicht irritieren lassen, es ist ein kleiner Teller - also Frühstücksteller und das Brot ist so klein, daß es auch als großes Brötchen durchgehen könnte :grin

  • Zitat

    Original von Findus
    @ Johanna, wozu hast Du die denn gegessen??


    Ich könnte mir vorstellen, dass ein Frischkäse- oder Quarkdip mit Kräutern ganz gut dazu passt.
    Oder als Beilage zu einem Schweinebraten mit Bratensoße. Als Ersatz für z.B. Speckknödel.

  • Zitat

    Original von Findus
    Ja die werde ich sicher auch mal machen Booklooker, wenn welche übrig sind, kann man die auch tags drauf noch verputzen?


    Das weiss ich noch nicht ;-) Habe heute noch keinen probiert. Aber ich denke schon. Wenn man sie in einer Tupperschüssel oder ähnlichem lagert bestimmt.

    "Monsters are real, and ghosts are real, too. They live inside us, and sometimes, they win."

    (Stephen King)

  • Heute standen bei uns die Dinnete auf dem Speisezettel.


    Den Teig habe ich genau nach dem Rezept gemacht. Ich habe nur zum Ausrollen etwas Mehl zusätzlich gebraucht.
    Da ich bei eure Vorerfahrungen gelesen habe, habe ich den Teig zwischen zwei Backpapieren ausgerollt, das hat sehr gut funktioniert.


    Der Schmandbelag war sehr flüssig und auch zuviel. Ich habe den Rest im Kühlschrank, morgen gibt es gleich noch einmal Dinnete. Die Zwiebelmenge empfanden wir ebenfalls als sehr viel, den Knoblauch zu dominant. Das nächste Mal verzichte ich darauf, obwohl ich Knoblauch sehr mag.
    Zugegeben war ich vor dem Backen etwas skeptisch, ob ein Hefeteig mit Kartoffel schmecken kann.
    Aber: Die Dinnete sind superlecker! Alle waren begeistert.


    Das Foto ist die sehr sparsam belegte Version meiner Tochter. ;-)



    Die eigentliche Geschichte aber bleibt unerzählt, denn ihre wahre Sprache könnte nur die Sprachlosigkeit sein. Natascha Wodin

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  • Zitat

    Original von Batcat
    Sieht lecker aus. Die möchte ich auch mal machen. Wieviel kommt dabei raus, wenn man die Menge laut Rezept macht?


    Zwei solcher Fladen, etwa in Pizzagröße.
    Edit: Wir sind zu viert satt geworden, es gab allerdings noch Spargelsuppe.

    Die eigentliche Geschichte aber bleibt unerzählt, denn ihre wahre Sprache könnte nur die Sprachlosigkeit sein. Natascha Wodin

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