'Schicksalstanz' - Seiten 148 - 222

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  • Oh je, der Elfenblick. Sorry, aber ich verstehe den Vater immer weniger. Natürlich möchte er seine Töchter schützen und hat deswegen nichts gesagt - meint er, aber genau das Gegenteil ist doch der Fall.
    Sie werden der Gefahr von durchgeknallten, verliebten Jungs ausgesetzt und können, wenn es ganz schlimm kommt, von denen noch bedrängt werden. Das ist ja auch mit Malte geschehen. Und der arme Kerl tut mir leid. Ich sehe ihn als Minnesänger im Schnee stehen und Lieder schmettern, ausgestattet mit Blumen und Pralinen.


    Die Autorin lässt den Leser durch die Erzählweise von Birke genauso wenig erfahren, damit es einen Knalleffekt gibt. Elfenblick, wow! Nur dabei vergisst sie, dass der Vater immer dümmer dasteht, und dass man seine Handlungen als nicht logisch bezeichnen kann.
    Gerade, dass er seinen besonderen Töchtern kaum etwas erzählt (obwohl sie sich ja verändern: der größer werdende Hunger, die Visionen, Birke, die im Wald, umgeben von toten Tieren aufwacht), ist doch in der Situation schwer nachvollziehbar.
    Immer nur Bruchstücke, damit auch der Leser nicht zu viel weiß.
    Sehr schade, denn das Buch liest sich mittlerweile gut, aber ich schüttele dauernd den Kopf.
    Teenager, die das Buch lesen, ist durchaus mehr Grips zuzutrauen.
    Und es wäre nicht schlimm gewesen, wenn die Elfen viel mehr vom Vater erfahren und mit der neuen Situation gelernt hätten umzugehen, anstatt nun ständig in Angst zu leben.


    Die neue Sportlehrerin ist bestimmt eine Elfe.



  • kann ich alles so :write



    der Elfenblick ist sicherlich eine interessante Idee, aber langsam hat man wirklich das Gefühl der Vater hat sie nicht mehr alle.
    Man kann es auch nicht mehr wirklich als "er will sie nur schützen" interpretieren, denn er schützt sie nun definitiv nicht mehr, sondern macht das genaue Gegenteil. An der Stelle mit der ersten Vision von Azalea hatte ich das Gefühl das der Vater vielleicht nicht nur blöd ist, sondern das man ihm gar nicht unbedingt trauen sollte....

  • Malte finde ich bis zu der Situation im Schwimmbad richtig nett. Für seine Aufdringlichkeit kann der Arme Kerl ja noch nicht einmal etwas und seine Zerknirschtheit, als er sich anschließend in der Schule entschuldigt fand ich sympathisch.


    Zitat

    Original von Minusch
    Und der arme Kerl tut mir leid. Ich sehe ihn als Minnesänger im Schnee stehen und Lieder schmettern, ausgestattet mit Blumen und Pralinen.


    So ungefähr habe ich ihn auch vor mir gesehen. Schmachtend und verzweifelt. Dass er nicht noch an irgendwelchem Grünzeug versucht hat in ihr Zimmer einzusteigen war auch schon alles :grin


    Zitat

    Original von Minusch
    Sorry, aber ich verstehe den Vater immer weniger. Natürlich möchte er seine Töchter schützen und hat deswegen nichts gesagt - meint er, aber genau das Gegenteil ist doch der Fall.


    Ich kann ihn auch ganz ehrlich nicht verstehen. Er muss doch merken, dass mit seinen Töchtern irgendetwas vor sich geht und sie langsam immer mehr Fähigkeiten entwickeln. Da wäre es doch angebracht mit ihnen zu reden und sie zu warnen, anstatt ihnen einfach weiterhin alles zu verbieten. Das Verbot scheint ja - insbesondere was Rose angeht - absolut nichts zu nützen.



    Zitat

    Original von Minusch
    Die neue Sportlehrerin ist bestimmt eine Elfe.


    Das habe ich mir auch so gedacht. Allein schon ihr Kommentar zu der Tanzshow und dann auch noch der standhafte Wunsch Rose und Birke zum Tanzen im Sportkurs zu überreden und nicht zuletzt, dass sie von der vierten Schwester - Erle - weiß, die doch schon bei der Geburt gestorben ist.

    :lesend Rebecca Gablé; Der Palast der Meere

    :lesend Sergej Lukianenko; Wächter des Tages (eBook)

    :lesend Teresa Simon; Die Fliedertochter (Leserunde)

    :lesend Robert Galbraith; Weißer Tod (Hörbuch)

  • Zitat

    Original von Chroi
    So ungefähr habe ich ihn auch vor mir gesehen. Schmachtend und verzweifelt. Dass er nicht noch an irgendwelchem Grünzeug versucht hat in ihr Zimmer einzusteigen war auch schon alles :grin


    Mir tat er auch leid, er weiß ja gar nicht, was los ist. Zuerst dachte ich, er weiß, dass sie eine Elfe ist und geschickt wurde, um ihr Vertrauen zu gewinnen und will ihr an den Kragen. Dabei ist er unsterblich verliebt.

  • Er scheint doch der echte Vater zu sein, hatte zwischenzeitlich schon gedacht, er habe sich die Mädchen vielleicht geschnappt und die Mutter umgebracht.
    Allerdings verhält er sich sehr verantwortungslos, dass er die Mädchen schützen will ist zwar verständlich, allerdings macht er es ziemlich ungeschickt, dass die neue Sportlehrerin eine Elfe ist, glaube ich auch.

  • Die Spannung lässt doch zu wünschen übrig, da hatte ich nach dem ersten LA mehr erwartet, dafür gibt es (zu) viel Liebesprobleme, nicht nur Birke, auch Rose hat Kummer. Birke hat es "geschafft", den Elfenblick einzusetzen und Malte sozusagen bezirzt. Da sieht man mal wieder, dass es wenig Sinn macht, zu viele Geheimnisse zu haben, rechtzeitige Aufklärung und Warnungen wären angebrachter gewesen.


    Was mich gewundert hat: Birkes Familie ist schon vor der Geburt der Mädchen in den Ort gezogen, müssten dann die anderen Bewohner nicht wissen, dass es Drillinge sind?


    Die neue Sportlehrerin ist sicher eine Elfe, immerhin weiß sie auch, dass die Mädchen ursprünglich zu Viert waren - und der Tanz schien keine Wirkung auf sie zu haben. Doch wenn sie die Mädchen nur töten will, warum tut sie es dann nicht. Sicher steckt mehr dahinter.


    Na dann, auf zum Entspurt. Ich hoffe, wir erfahren wenigstens ein bisschen noch in diesem Roman.

  • In diesem Abschnitt ist ganz deutlich, dass ich sich um ein Jugendbuch handelt. Jede Menge Liebe, Kummer und Gefühle :lache Für die angepeilte Altersgruppe wahrscheinlich genau die richtige Mischung, für uns "alte Hasen" etwas to much.


    Der Vater wird mir immer unsympatischer. Spätestens jetzt müsste er ihnen doch alles erzählen was er weiß, damit nicht noch mehr Unheil geschieht.
    Aber vielleicht ist es auch nur eine falsch verstandene Art von Vaterliebe, dass er sie am liebsten von allem fernhalten will und ihnen bloß keine Angst machen will.


    Dass die neue Sportlehrerin eine Elfe ist steht für mich quasi fest. Sie hat keine Reaktion auf den Tanz gezeigt und sie weiß von Erle. Woher, wenn nicht "aus erster Hand"? Vielleicht ist es bei Elfen üblich, dass sie immer vier Kinder kriegen?
    Auch ihre Art macht sie nicht sympatischer. Aber ich verstehe auch nicht, was der Zirkus soll. Wenn sie die Schwestern doch töten will, warum die Nummer mit der Sportlehrerin?


    Und Malte tut mir schon so richtig leid :lache

    Zitat

    Original von Minusch
    Das ist ja auch mit Malte geschehen. Und der arme Kerl tut mir leid. Ich sehe ihn als Minnesänger im Schnee stehen und Lieder schmettern, ausgestattet mit Blumen und Pralinen.

    Ich hab ihn mir so Mitleidserregend vorgestellt, schrecklich :lache Wie er da so vor dem Fenster steht und sich heiser brüllt, der Arme.
    Ich bin ja gespannt was er noch für eine Rolle in dem ganzen spielen wird.


    So langsam habe ich das doofe Gefühl, dass wir es hier mit einem ordentlichen Cliffhanger zu tun bekommen. Mal schauen ob ich den letzten Abschnitt heute noch schaffe.

    :lesend "Des Teufels Gebetbuch" von Markus Heitz
    :lesend "Don't kiss Ray" von Susanne Mischke
    :lesend "Plötzlich Fee - Sommernacht" von Julie Kagawa

  • Den Elfenblick fand ich jetzt gar nicht so albern, das passt eigentlich ganz gut ins Konzept. Aber Malte war wirklich bemitleidenswert... :grin
    Alberner fand ich da schon das Getue um den Badeanzug - die Mädels haben Internet, warum bestellen sie sich nicht einfach hochgeschlossene Schwimmeranzüge oder evtl. sogar Neopren-Anzüge??? Dafür der Zirkus mit dem Anzug und dem Körperkleber... das war echt ein bisschen dämlich.


    Der Vater ist auch nicht mehr wirklich glaubwürdig - wieso glaubt er, seine Töchter schützen zu können, indem er sie absichtlich dumm hält? Was verspricht er sich davon? Gerade jetzt, wo er doch merkt, dass sich so viel verändert, müsste er doch eigentlich alles rausrücken, was er weiß, damit die Mädchen mit ihrem Elfen-Dasein besser umgehen können.


    Dass die neue Sportlehrerin eine Elfe ist, ist ziemlich offensichtlich - fragt sich jetzt nur, ob gut oder böse... :gruebel


    LG, Bella

  • Das Buch lässt sich ja weiterhin angenehm lesen, aber wirklich logisch ist das alles nicht für mich. Vor allem habe ich nur noch einen Abschnitt vor mir und nicht das Gefühl, dass da noch viel kommt, sondern erst in den Folgebänden passiert. Normalerweise sind erste Bände zum Einführen in die Welt da, aber bisher plätschert alles nur so dahin...
    Mich nervt es, dass wir nur so bröckchenweise etwas erfahren.


    Das mit dem Elfenblick finde ich so extrem blöd nicht, aber es lässt den Vater nun wirklich als Idioten dastehen. Trotzdem hat dieser Blick nicht wirklich was Neues, erinnert mich an andere magische Wesen wie Vampire oder Werwölfe...


    Zitat

    Original von AnjaR
    In diesem Abschnitt ist ganz deutlich, dass ich sich um ein Jugendbuch handelt. Jede Menge Liebe, Kummer und Gefühle :lache Für die angepeilte Altersgruppe wahrscheinlich genau die richtige Mischung, für uns "alte Hasen" etwas to much.


    Das kann ich nur so unterschreiben, war mir auch zu viel.


    Zitat

    Original von belladonna
    Alberner fand ich da schon das Getue um den Badeanzug - die Mädels haben Internet, warum bestellen sie sich nicht einfach hochgeschlossene Schwimmeranzüge oder evtl. sogar Neopren-Anzüge??? Dafür der Zirkus mit dem Anzug und dem Körperkleber... das war echt ein bisschen dämlich.


    Ähm ja so ist es. Vor allem kommt man ja wohl einfacher an einen Neoprenanzug als an Körperkleber, oder?

  • Vor allem frage ich mich was der Körperkleber überhaupt bringen soll. Entweder man hat einen hochgeschlossenen Badeanzug - dann braucht man ihn nicht, oder man hat eben keinen - dann bringt auch Körperkleber nix, der vielleicht gegen Schwitzen oder nen Regenschauer wasserdicht ist, aber sicher nicht gegen Schwimmbad. Das hab ich echt nicht verstanden...

  • In diesem Abschnitt passiert wenigstens etwas.... Ich frage mich gerade, ob mir diese Geschichte als Jugendliche auch gefallen hätte. Ich wage zu behaupten, dass es mir auch damals zu wenig um die Elfen an und für sich gegangen wäre. :gruebel


    Die Sache mit dem Elfenblick empfinde ich als angenehme Wendung und als Antrieb für die Geschichte. Auch wenn ich bis jetzt Elfen als harmlose Wesen gesehen hatte, gefallen mir diese dunkleren Seiten richtig gut.


    Die Geschichte an uns für sich könnte trotzdem mehr Tempo vertragen und das Liebesgeflüster steht immer noch zu stark im Vordergrund. Wobei mir gut gefällt, wie die Autorin die Gefühle dieser ersten Verliebtheit darstellt. :fingerhoch


    Im Grossen und Ganzen bleibt die Geschichte aber zu oberflächlich und das Märchenhafte, das mir im ersten Abschnitt so gut gefallen hatte, geht immer mehr verloren. :-(

    Lesen ist ein grosses Wunder

    Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach

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  • Dass die Sportlehrerin eine Elfe ist, war mir auch gleich klar. Sie weiß zu viel, hinterfragt zu viel und dann noch diese Anmerkung, dass sie ''fast schwebend über den Boden gleitet''. Ich finde das sehr offensichtlich. Hoffentlich irre ich mich nicht total. :chen


    Im letzten Abschnitt habe ich mich schon gefragt, ob die Elfen nicht vielleicht noch mehr Fähigkeiten haben, abgesehen von den Visionen Azaleas. Deshalb finde ich den Elfenblick eigentlich ganz cool, wenn auch gefährlich. Rose könnte ich zutrauen, dass sie ihn auch absichtlich nutzen würde, weil ich sie einfach etwas naiv einschätze.


    Zitat

    Original von Chroi


    So ungefähr habe ich ihn auch vor mir gesehen. Schmachtend und verzweifelt. Dass er nicht noch an irgendwelchem Grünzeug versucht hat in ihr Zimmer einzusteigen war auch schon alles :grin


    :write :rofl


    Naja, mich nervt diese banale Liebesgeschichte, aber den jüngeren Lesern sagt das bestimmt zu, ja.


    Und beim Vater fehlen mir echt die Worte. Sein Verhalten ist mehr als komisch. Ich traue ihm nicht so ganz über den Weg.


    So, nun schnell weiter zum letzten Abschnitt.

  • Das die Sportlehrerin keine normale Lehrerin ist, war ja sowas von klar, das hätte man gar nicht mehr auflösen brauchen.


    Dann noch die Sache mit dem Elfenblick ist auch nicht ganz einfach für Birke und dann erst noch wie es sich für Rose auswirkt.


    Aber das verhalten vom Vater finde ich auch nicht so toll und ich habe mich echt gefragt ob die Elfen so böse sind wie er sie darstellt oder ob er nicht auch Selbstsüchtig gehandelt hat.

  • Der Vater ist ja ein Marke. Der fährt voll auf Blindflug und hofft, dass nichts passiert, hat aber eigentliche keine Ahnung, was mit seinen Töchtern so abgeht. Als sie klein waren, ging das vielleicht, aber jetzt in der Pubertät geht die Post ab. Der arme Malte. Die arme Birke. Bin gespannt, das deutet alles auf eine große Katastrophe hin.


    Zitat

    Original von PMelittaM
    Was mich gewundert hat: Birkes Familie ist schon vor der Geburt der Mädchen in den Ort gezogen, müssten dann die anderen Bewohner nicht wissen, dass es Drillinge sind?


    Anscheinend leben sie schon immer sehr zurückgezogen im Wald. Er wird nach dem Tod der Elfenmutter kaum mit ihnen in eine Krabbelgruppe gegangen sein oder ähnliches. Er hält sie ja abgesehen von der Schule von allem fern. Und als sie in die Schule kamen, hat er es ja zeitversetzt gemacht, erst A..., dann Birke und dann Rose. Allerdings scheint es mit der Verwaltung in diesem Landstrich nicht so weit her zu sein. Neugeborene Kinder muss man doch anmelden. Er konnte doch nicht jedes Jahr ein Neugeborenes anmelden, wenn die Mutter bei der Geburt der Vierlinge gestorben ist. Logiklücken tun sich da schon auf, abgesehen davon, dass man als Leser nicht mehr erfährt, als Birke.

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    "Es hat alles seine Stunde und ein jedes seine Zeit, denn wir gehören dem Jetzt und nicht der Ewigkeit."


  • :write

    Mögen wir uns auf der Lichtung am Ende des Pfades wiedersehen, wenn alle Welten enden. (Der Turm, S. King)


    Wir fächern die Zeit auf, so gut wir können, aber letztlich nimmt die Welt sie wieder ganz zurück. (Wolfsmond, S. King)


    Roland Deschain

  • Der VAter der Mädchen geht ein großes Risiko ein, indem er den Mädchen alles verschweigt, das hat man bei der Sache mit dem Elfenblick gesehen. Auch Malte tut mir Leid, er scheint wirklich ein sehr schlechtes Gewissen zu haben, dabei kann der arme Kerl ja gar nichts dafür.


    Diese Darla am Ende des Abschnittes ist vermutlich nicht "nur" die Sportlehrerin.....