'Die Blutschule' - Seiten 001 - 079

  • Zitat

    Original von Jasmin87


    Die Hauptfigur vom Joshua-Profil ist der Autor der Blutschule. Es gibt immer mal wieder Ausschnitte daraus zu lesen. Und ich hatte erst noch einen anderen Verdacht aber den kann ich erst schreiben, wenn ihr beide Bücher gelesen habt :grin


    Ah verstehe, ok. Danke! :wave

  • Der Einstieg hat mir ganz gut gefallen, auch wenn ich es schade finde, dass bei diesem dünnen Büchlein die titelgebende Blutschule noch gar nicht auftauchte.


    Das Patiententagebuch fand ich cool, auch wenn ich etwas über den Sarkasmus des Protagonisten und auch seine schroffe Art über Vitus zu sprechen erschrocken war.


    Mir ist außerdem aufgefallen, dass Vitus zuerst die Asiatin auf üble Weise beleidigt, also ziemlich rassistisch ist, als der Polizist aber von ''Stotter-Peter'' spricht, findet er diese Bezeichnung gar nicht toll. Passt für mich nicht so wirklich zusammen. :D


    Den Stotter-Peter hatte ich mir auch anders vorgestellt. Ich finde es aber sehr interessant, dass sein Stottern auf Bösewichte hinweist. Dass Sandy nichts Gutes im Schilde führt, war mir schon klar, aber Peters Stottern beim anblick ihrer Kette hat ja nochmal alles bestätigt.


    Ich war überrascht, wie jung diese Jugendlichen eigentlich sind. Simon kommt mir älter als 13 vor und die Jugendbande im Kiosk war ja auch recht extrem für ihr Alter.


    Die Polizisten kamen mir recht seltsam vor...



    edit: zwei Wörter hinzugefügt

    ____________
    SUB: 300+ ?


    Liebe Grüße, Jacky :wave

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  • Der Schreibstil des Autors liest sich gewohnt flüssig.


    Da ich ja auch schon ein älteres Semester bin, fühlte ich mich gut in die Anfang 90er versetzt.


    Worüber ich mich gewundert habe, ist der Umstand, dass der Stotter-Peter zwei unbekannte Jugendliche (auch wenn er vor ihnen keine Angst hat) sofort sein Baumhaus zeigt. Schließlich ist er der Dorf-Aussätzige wird von allen angefeindet. Ist es dann realistisch sein Geheimnis jedem sofort preiszugeben?


    Das mit Gismo finde ich schon gruselig, aber wenigstens hat der Spiegel ihn zu einem guten Hund "umgepolt" und ich hoffe dass er von den Dorf-Jugendlichen nicht gefoltert wird...


    Ansonsten bin ich gespannt auf den nächsten Abschnitt.

  • Zitat

    Original von xexos


    Ich glaube, die Frage nach dem Realitätsgehalt sollte man bei dem Buch besser ausblenden.


    Wie ich schon mal irgendwo geschrieben habe: das ist meiner Meinung nach ein Horror-Buch. Und das ist eben selten realistisch :grin


    Zitat

    Original von Horizon
    Mir ist außerdem aufgefallen, dass Vitus zuerst die Asiatin auf üble Weise beleidigt, also ziemlich rassistisch ist, als der Polizist aber von ''Stotter-Peter'' spricht, findet er diese Bezeichnung gar nicht toll. Passt für mich nicht so wirklich zusammen. :D


    War das nicht so, dass Vitus bei der Beleidung bereits "verwandelt" war?
    Und beim Stotter-Peter eben noch nicht? :gruebel

  • Ich bin sehr gut in dieses Buch reingekommen. Es lässt sich super lesen. Kurze Abschnitte und locker geschrieben.


    Der Prolog hat mir gut gefallen. Super Idee mit dem Tagebuch und man weiß gleich, dass der Protagonist überlebt. Ich finde so was gut.


    Eigentlich geht es ja sehr beschaulich los. Die Familie war eine Durchschnittsfamilie, bis die Insolvenz kann. Für die Jungs ist es bestimmt schwierig aus ihrem Leben in Berlin herausgerissen zu werden. Aber die ganze Familie hält wenigstens zusammen. Alle sind sehr liebevoll ... noch.


    Die Jugendlichen in dem Dorf sind mir überhaupt nicht geheuer. Allen voran Sandy. Der traue ich überhaupt nicht über dem Weg. Aber vielleicht ist das Verhalten in so einem „Kaff“ für die Jugendlichen dort „normal“. Mobben ... was haben sie sonst zu tun. Hier bin ich schon sehr auf den nächsten Abschnitt gespannt, wie sie sich dort weiterverhalten. Weiterhin die „dicken Macker“ spielen?


    Stotter-Peter. Also irgendwie hätte ich was anderes erwartet, als der, der dort aus dem Wald kam. Kommt mir derzeit noch harmlos vor. Das Baumhaus gefällt mir gut. Gismo: Auch ich musste sofort an „Friedhof der Kuscheltiere“ denken. Nur dass er scheinbar von böse zu gut gewandelt wurde.


    Der Seelenspiegel. Was für eine Idee. Wie interessant. Unheimlich. Wenn ich an den Klappentext denke, muss der Vater wohl auch noch mit ihm Bekanntschaft machen. Ich kann mir auch gut vorstellen, dass einige der Jugendlichen schon in ihn gesehen haben. Sandy? Von gut zu böse? Oder Stotter-Peter .. von böse zu gut?


    Also die Spannung wächst, weil ... es soll ja in Richtung Horror gehen ... und bis jetzt ist nur "Vorgeplänkel", was aber alles andere als uninteressant ist. Muss unbedingt weiterlesen.


    Ach übrigens: Das Joshua-Profil habe ich auch noch nicht gelesen.

    :lesend Claudia Winter - Wie sagt man ich liebe dich

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    Hörbuch: Ben Aaronovitch - Die Flüsse von London

    Hörbuch: Petra Hülsmann - Hummeln im Herzen

    SuB: 321

  • Ich bin super schnell in die Geschichte reingekommen, die Seiten lesen sich nur so weg. Das Ganze fängt ganz gemächlich an, allerdings bin ich schon gespannt, was dieser Seelenspiegel so aus den Leuten heraus holen wird. Die Idee ist schon genial, nur vermute ich mal, dass er mehr Böses hervorbringt als umgekehrt. Hoffentlich nicht zu dramatisch!

  • Erster Abschnitt ist jetzt auch gelesen. Ich bin schnell ins Buch gekommen. Die Kapitel sind schön kurz gehalten. Das gefällt mir. Schade das hier im ersten dritten noch nichts von der Blutschule erwähnt wurde. Bisher ist ja noch nicht so viel geschehen.


    Ich bin gespannt was noch kommt.

  • Vom Schreibstil her ist es gewohnt flüssig, noch bin ich aber auch noch nicht so richtig angekommen.


    Hier stand, es ginge in Richtung Horror?
    Ich war ja eher auf einen Thriller ausgerichtet.
    Hm, nach meinem letzten Erlebnis mit einem "Horrorbuch" wollte ich dem Genre eigentlich den Rücken kehren, aber warten wir mal ab, ob es Sebastian/Max schafft, mich eines besseren zu belehren.


    Am interssantesten bisher fand ich das Baumhaus - so etwas wollte ich als Kind auch immer haben :grin


    Die Jugendgang mag ich überhaupt nicht.
    Und das Ding mit dem Seelenspiegel driftet mir bisher zu sehr gen Phantasie ab.


    Den Nachfolger, der wohl scheinbar doch ein Vorgänger oder Mittendrinbuch ist? hab ich auch noch nicht gelesen.
    Mach ich dann wohl auch nur, wenn es definitiv ein Thriller und nix mit Horror oder Phantasie ist.

  • Zitat

    Original von Johanna
    Hier stand, es ginge in Richtung Horror?
    Ich war ja eher auf einen Thriller ausgerichtet.
    Hm, nach meinem letzten Erlebnis mit einem "Horrorbuch" wollte ich dem Genre eigentlich den Rücken kehren, aber warten wir mal ab, ob es Sebastian/Max schafft, mich eines besseren zu belehren.


    Was war das denn für ein Buch? :grin

  • Zitat

    Original von Jasmin87


    Was war das denn für ein Buch? :grin


    Bird Box - sooo langweilig und blöd und das wichtigste, das was mich interessiert hätte, gabs dann nicht mal. Eine logische, meinetwegen auch unlogische, Erklärung.
    Die Meinungen waren auch unterschiedlich in der Leserunde.


    Ich habs nachher veschrottelt und hoffe, die Empfängerin kann mehr damit anfangen als ich :grin


    Rezis

  • Um ehrlich zu sein gefällt mir das Buch bisher nicht so gut :-( Irgendwie hab ich was anderes erwartet. Ich finde nicht, dass man Sebastian Fitzek hier erkennt.
    Ich habe das Joshua Profil schon gelesen und war auch davon nicht zu 100% begeistert, aber dadurch sind die Entwicklungen der Blutschule teilweise voraus gegriffen.


    Ich finde es ziemlich unlogisch, dass sich zwei Jungen mit einem Pädophilen lässig in einem Baumhaus unterhalten. Und dann auch noch der unsterbliche Hund (ok, das kann Einbildung von dem Kerl sein) und dieser angebliche Seelenspiegel, das war dann doch zu viel des guten.
    Vermutlich sieht der Vater der beiden auch noch in den Spiegel und wird dann vom fürsorglichen Papa zum Monster...
    Ich weiß, es geht eher in Richtung Horror, aber gruselig fand ich bis jetzt nur oben genannte Aspekte...


    Naja, wer weiß, vielleicht überzeugt es mich ja doch noch ;-)

    :lesend "Des Teufels Gebetbuch" von Markus Heitz
    :lesend "Don't kiss Ray" von Susanne Mischke
    :lesend "Plötzlich Fee - Sommernacht" von Julie Kagawa

  • Zitat

    Original von AnjaR
    Um ehrlich zu sein gefällt mir das Buch bisher nicht so gut :-( Irgendwie hab ich was anderes erwartet. Ich finde nicht, dass man Sebastian Fitzek hier erkennt.


    Das soll man ja auch nicht!! Das hier ist ein völlig anderes Buch!


    Zitat

    Original von AnjaR
    Ich habe das Joshua Profil schon gelesen und war auch davon nicht zu 100% begeistert, aber dadurch sind die Entwicklungen der Blutschule teilweise voraus gegriffen.


    Das dachte ich zuerst auch aber ich finde, das täuscht. Warte einfach mal bis zum Ende :-)



    Zitat

    Original von AnjaR
    Ich finde es ziemlich unlogisch, dass sich zwei Jungen mit einem Pädophilen lässig in einem Baumhaus unterhalten. Und dann auch noch der unsterbliche Hund (ok, das kann Einbildung von dem Kerl sein) und dieser angebliche Seelenspiegel, das war dann doch zu viel des guten.
    Vermutlich sieht der Vater der beiden auch noch in den Spiegel und wird dann vom fürsorglichen Papa zum Monster...
    Ich weiß, es geht eher in Richtung Horror, aber gruselig fand ich bis jetzt nur oben genannte Aspekte...


    Naja, wer weiß, vielleicht überzeugt es mich ja doch noch ;-)


    Horror heißt nicht nur gruselig, sondern auch unrealistisch/unlogisch. Ich finde, wenn man sich das von Anfang an bewusst macht, kann man durchaus Spaß an dem Buch haben.

  • Zitat

    Original von Jasmin87
    Horror heißt nicht nur gruselig, sondern auch unrealistisch/unlogisch. Ich finde, wenn man sich das von Anfang an bewusst macht, kann man durchaus Spaß an dem Buch haben.


    Das sehe ich auch so. Wobei ich es immer schön gruselig finde, wenn der Horror so aufgezeigt wird, dass es vielleicht doch möglich ist...
    Und im konkreten Fall finde ich es Joshua-Profil hin oder her, auch nicht tragisch, wenn ein Autor auch mal andere Genre angeht. Das man dabei nicht zwingend alles "mitnehmen" kann ist doch wie bei jedem Buch.

    Viele Grüße
    Thomas


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    wyrd bid ful aræd - Das Schicksal ist unausweichlich

  • Sodale, ich bin jetzt auch an Bord. Wobei "an Bord" bitte nicht wortlich u nehmen ist, jedenfalls kriegen mich keine 10 Pferde/Seepferdchen auf diesen unheimlichen Seelenspiegelsee.
    Spannungsfaktor hoch.
    Aber das habe ich nicht anders erwartet.
    Ich kenne bei weitem noch nicht alle Fitzek-Bücher, aber die, die ich kenne, hatten es wirklich in sich!!
    Ein kleiner Fehler ist mir aufgefallen, auf S. 51... "das Mädchen, der" muss es meiner Auffassung nach stattdessen "das Mädchen, dem" heissen.
    Ob ich das Joshua-Profil lesen werde, werde ich anschließend entscheiden.
    Fitzek-Grusel muss ich dosieren! :lache
    Aber wenn sich eine der Damen bereit erklären würde, mir das Ende von Bird-Box per pn zu verraten, wäre ich sehr dankbar.
    :wave

    “Lieblose Kritik ist ein Schwert, das scheinbar den anderen, in Wirklichkeit aber den eigenen Herrn verstümmelt.”Christian Morgenstern (1871 – 1914)