'Das Geheimnis des Glasbläsers' - Seiten 490 - Ende

  • Nachdem ich beim Arzt jetzt viel Zeit hatte, habe ich das Buch jetzt schon beendet.


    Der Sultan erweist sich doch als ziemlich taktierend. Lässt sich von Simon ein Glasschwert herstellen. Interessant das dafür die richtigen Werkzeuge und Rohstoffe im Lager vorhanden waren.

    Simons Entscheidung Marietta und Ulf das Leben zu retten fand ich toll und auch folgerichtig. Schön dass sein Mut dann auch belohnt wurde.


    Der Abend bei den Bauern habe ich dann als Verschnaufpause empfunden. Das war richtig schön. Weniger schön war dann das Erwachen am nächsten Morgen. Raffaelle ist also der Kreuzmörder. Und im Prinzip aus den gleichen Gründen wie Simon. Nur dass er deutlich brutaler vorgegangen ist.

    Und der arme Ulf opfert sich um Simon und die Freunde zu retten. Da flossen bei mir doch ein paar Tränen.


    Simon und Marietta werden wohl in Böhmen glücklich. So entstand dann wohl das berühmte böhmische Kristall.


    Friedrich ist ja zu dumm um zu erkennen was ihm da geliefert wurde. Scheinbar hatte er schon wieder vergessen, was er beauftragt hatte. Traurig.


    Mir hat das Buch richtig gut gefallen, doe Flößer werde ich dann wohl auch noch lesen müssen.

    Ich habe richtig viel gelernt dabei, die Eroberung Konstantinopels war noch eine Lücke in meinem wissen. Und auch zur Glasherstellung war einiges neues dabei. Auch wen ich schon mal Glasbläser live in Bodenmais erleben durfte.


    Rezi schreib ich die Tage

    Vielen Dank an Ralf für die Begleitung der Leserunde!

  • Mir hat das Buch richtig gut gefallen, doe Flößer werde ich dann wohl auch noch lesen müssen.

    Ich habe richtig viel gelernt dabei, die Eroberung Konstantinopels war noch eine Lücke in meinem wissen. Und auch zur Glasherstellung war einiges neues dabei. Auch wen ich schon mal Glasbläser live in Bodenmais erleben durfte.

    Liebe Streifi, wow, Du warst aber schnell... Ich freue mich, dass mein Glasbläser Dir gefallen hat!

    Die Tränen kann ich sehr gut nachvollziehen. Die sind bei mir auch geflossen, als ich die Szene geschrieben habe.

    Die Flößer sind bestimmt auch was für Dich!

    Herzliche Grüße, Ralf

  • Also ich bin auch durch und es hat mir (wie auch die Flößer) sehr gut gefallen. Der Schreibstil ist für mich sehr angenehm, denn ich fühle mich mitten im Geschehen. Die Beschreibungen sind so gut, daß ich mir mir alles sehr gut vorstellen konnte. Dazu kam, daß ich vor gefühlten Ewigkeiten schon in Venedig war und mir die Stadt, Kanäle etc. bekannt sind und ich auch bereits Glasbläsern (ich glaube Bayer. Wald) zusehen durfte.



    Nun meine Anmerkungen zu diesem letzten Abschnitt:

    Der Krummsäbel aus Glas hat mich schwer beeindruckt und der Tod von Ulf hat mich sehr bewegt :cry

    Daß Raffaele der Kreuzmörder war hat mich überrascht, den hatte ich nicht auf dem Plan. Da hast du uns ganz schön an der Nase herumgeführt :lache

    Und zum Schluß Happy End und das Medaillon zerbricht.




    Ein Satz, den ich mir angemerkt habe, weil er mir gefiel ist: Mit einem Schwert kann ein krieger ein Dorf erobern, mit Wissen die ganze Welt :)



    Ich fühlte mich auch mit diesem Buch wieder bestens unterhalten und das Lesen hat echt Spaß gemacht. Ein herzliches Dankeschön Ralf Dorweiler für die schnelle Beantwortung unserer Fragen bzw. Anmerkungen und die Begleitung der LR. Meine Rezi werden ich in den nächsten Tagen schreiben.

  • Hallo Richie,

    schön, dass Du wieder dabei warst. Ich freue mich sehr, dass ich Dir auch dieses Mal wieder "über die Schulter lesen" durfte. Besonders freue ich mich, dass Du Dich "bestens unterhalten" fühltest. Das möchte ich gerne mit meinen Geschichten... Mal sehen, vielleicht wird mir das ja auch mit dem nächsten Roman wieder gelingen?!?

    Herzliche Grüße, Ralf

  • Richie

    Tatsächlich kann ich zum neuen Roman noch nichts sagen. Außer, dass es sich erneut um einen außergewöhnlichen historischen Roman handeln wird... Ich bin jedenfalls schon ganz gefesselt davon!

    Wenn Du Aktuelles wissen möchtest, schau doch mal auf http://www.dorweiler.de rein oder - falls Du bei Facebook bist - abonniere da meine Autorenseite, da gibt es regelmäßige Infos.

    Ansonsten herzliche Grüße an Deinen Mann. Ich hoffe, dass ihm der Glasbläser gefallen wird!!!

    Herzliche Grüße, Ralf

  • Was für ein Finale. Simon setzt beim Sultan ja echt alles auf eine Karte. Schön, dass er belohnt wird und alle frei kommen.


    streifi hat es ja weiter oben schon erwähnt. Woher hat Simon das Material und das Feuer um das Schwert für den Sultan zu fertigen?


    So ganz war ich von Nani als Kreuzmörder nicht überzeugt. Irgendwie wurde immer nur drumrum geredet, aber eindeutige Beweise gab es irgendwie nicht. Daher bin ich froh, dass es noch anders gekommen ist, sonst wär ich mit dem Ergebnis nicht zufrieden gewesen. Da waren einfach noch zuviele Fragen offen. Dass es Raffaele war, hatte ich allerdings so gar nicht auf dem Schirm. Die Aufklärung ist aber absolut schlüssig.


    Dass Ulf sich opfert, um seine Freunde zu retten fand ich total dramatisch und hat mir auch ein paar Tränchen entlockt. Trotzdem war auch das passend. Wenn alle überlebt hätten, wär es mir zuviel Happy End gewesen.


    Danke für dieses tolle Buch lieber Ralf Dorweiler und natürlich für die Begleitung der Runde und die Zusatzinformationen. Das Buch hat mich gut unterhalten, allerdings haben mir die Flößer ein kleines bisschen besser gefallen. Ich halte dich bei FB im Auge und freue mich auf Lesenachschub. Das Buch wandert jetzt zu meinen Eltern. Sie haben beide auch Die Flößer verschlungen. Rezi kommt natürlich auch.

  • Oh,ich bin nun doch ein bisschen traurig.Ausgerechnet mein toller Ulf musste sterben,für mich war er der heimliche Held in diesem Buch.


    Die Szene beim Sultan war heftig,aber manchmal lohnt sich pokern da offenbar,so konnten nun alle gehen und am Leben bleiben.Das sich dann aber rausstellt das Raffaele war hat mich überrascht,damit hätte ich nie gerechnet.Ich hab auch erst überhaupt nicht kapiert,wieso der auf einmal so durchdreht.


    Und so gehen Serena und Marcus sowie Simon und seine Marietta nun ihre Wege


    Gut fand ich dann die 2 Prologe.Klar musste das mit dem Kaiser noch geklärt werden und wie wundervoll das Simon und Marietta einen Sohn bekommen den sie Ulf nennen..


    @ Ralf Dorweiler

    Danke für dieses schöne Buch und deine Begleitung durch diese Runde.Hoffentlich lesen wir uns wieder


    Ausführliche Rezi folgt morgen


    :vergrab:vergrab

  • Ich habe das Buch gestern auch schon beenden können und bin mit dem Ende doch sehr zufrieden. Glücklicherweise hatte ich recht und die Auflösung des Kreuzmörders war doch nicht so einfach, wie sie sich noch im letzten Abschnitt dargestellt hat. Wenn es gleich drei Mörder gab, hätte man lange nach einer Person suchen können, die zu allen drei Schauplätzen Zutritt hatte.

    streifi hat es ja weiter oben schon erwähnt. Woher hat Simon das Material und das Feuer um das Schwert für den Sultan zu fertigen?

    Das habe ich mich an der Stelle auch gefragt. Die Materialien hätte man ja vielleicht noch zufällig vor Ort haben können. Mich hatte eher die Feuerstelle verwundert, die ja doch eine ganz bestimmte Temperatur liefern muss. Mit einem x-beliebigen Feuer ist es da ja nicht getan. Auch die Werkzeuge sind ja eher speziell.

    Ralf Dorweiler war das dichterische Freiheit oder hatte der Sultan wirklich die Möglichkeiten auf seinem Feldzug Glas herzustellen?


    Den Sultan empfand ich als eine sehr interessante Persönlichkeit. Er scheint sehr klug zu sein, jedoch auch an seine Macht gewöhnt. Da hat es mich doch sehr gefreut, dass er wirklich alle Freunde entlassen hat.

    Ein Satz, den ich mir angemerkt habe, weil er mir gefiel ist: Mit einem Schwert kann ein krieger ein Dorf erobern, mit Wissen die ganze Welt

    Den Satz habe ich mir auch rausgeschrieben. Ich denke, er beschreibt den Sultan ganz gut, so wie wir ihn kennen gelernt haben.


    Auch gut fand ich auf S. 517: "Möge dieser Säbel Euch auch nach der Eroberung der Stadt daran erinnern, dass Macht zerbrechlich ist wie Glas, wenn nur das Schwert allein sie begründet."

    Friedrich ist ja zu dumm um zu erkennen was ihm da geliefert wurde. Scheinbar hatte er schon wieder vergessen, was er beauftragt hatte. Traurig.

    Insbesondere wenn man darüber nachdenkt, dass aus dieser Laune heraus Ulf sein Leben lassen musste und das Leben vieler anderer in Gefahr war. Da ist es echt schon bitter, wenn er dann kein Interesse mehr an dem Ergebnis seines Auftrages hat und die Früchte dieser Arbeit einfach zerstört bzw. zerstören lässt.


    Insgesamt hat mich das Buch wirklich gut unterhalten und ich habe mich sehr gefreut, es lesen zu dürfen. Auch wenn mir die Gefühlsschwankungen der Protagonisten teilweise etwas zu schnell gingen.

  • Das habe ich mich an der Stelle auch gefragt. Die Materialien hätte man ja vielleicht noch zufällig vor Ort haben können. Mich hatte eher die Feuerstelle verwundert, die ja doch eine ganz bestimmte Temperatur liefern muss. Mit einem x-beliebigen Feuer ist es da ja nicht getan. Auch die Werkzeuge sind ja eher speziell.

    Ralf Dorweiler war das dichterische Freiheit oder hatte der Sultan wirklich die Möglichkeiten auf seinem Feldzug Glas herzustellen?

    Hinter dem Lager des Sultans befindet sich ja wohl auch noch ein Dorf, zumindest ist da die Rede von eine Gerberei o.ä. (ich habe das Buch grade nicht zur Hand um nochmal zu gucken) Vielleicht ist dort ja auch eine Glashütte.

  • Das war aber noch ein rasantes Ende. Sie werden zu Gefangenen des Sultans und kommen aber doch wieder frei und dann zeigt Rafaele seine wahres Gesicht. Mir war die Auflösung mit Nani auch etwas zu einfach, so ist es zwar menschlich erschreckend aber doch eine sehr spannende Wendung.

    Schade, dass Ulf sterben musste. Er war die gut Seele der Geschichte und ausgerechnet ihn muss es erwischen..... .

    Jetzt heisst Abschied nehmen von Simon und Marietta, aber ich hoffe es gibt bald eine neue Geschichte von Dir, Ralf. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, die Rezi folgt in den nächsten Tagen.

  • Hallo Ihr Lieben, ich war auf Lesereise und komme erst heute Abend dazu, alles zu lesen.

    Ganz kurz zum Säbel: Ich habe (fast) immer drei Kapitel aus der Sicht von Simon und eines aus Serenas Sicht. Mir war es wichtiger, die Haremsszene zu beschreiben und Mariettas Weg darzustellen, als noch eine Glasmacherbeschreibung. Da sowieso Serena dran war, passte das. Jetzt muss ich sehen, dass ich vielleicht einfach in einem Satz hätte erwähnen sollen, dass es rund um Konstantinopel viele Glasmacher gab. Es gibt sogar Quellen, die behaupten, dass ein Teil des Glasgeheimnisses von Angelo Barovier aus Konstantinopel und den Umland kam. Simon hat den Säbel natürlich nicht einfach hergezaubert, sondern wurde zu einer der Glashütten gebracht, wo er arbeiten konnte. Manchmal ist es so, dass eine Szene dem Autor sehr logisch erscheint, aber nicht jedem Leser. Ja, es hätte wahrscheinlich nicht gestört, wenn Simon nach der Befreiung aller kurz gefragt worden wäre, wo er den Säbel erarbeitet hat. Ich fand die Beschreibung der hinter den Osmanen liegenden Werkstätten eigentlich ausreichend, aber jetzt merke ich an Euren Reaktionen, dass eine winzige Zusatzerklärung gut gewesen wäre...

    Vorher konnte ich nicht erklären, worum es ging, weil ich natürlich nicht die dramaturgische Spannung nehmen wollte, was Simon dem Sultan fertigt.

    Herzliche Grüße, Ralf

  • Alles klar, vielen Dank für die zusätzlichen Informationen. Dir selbst war das wahrscheinlich klar, dann denkt man da gar nicht mehr so drüber nach.


    Edit: Gab es eigentlich ein historisches Vorbild für das gläserne Schwert?

    :lesend Ann Leckie; Die Mission

    :lesend Tad Williams; Das Herz der verlorenen Dinge (Hörbuch)

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Chroi ()

  • Hallo Chroi,

    nein, dafür dab es tatsächlich kein Vorbild, allerdings habe ich mich bei meinem Glasmacher versichert, dass die Fertigung so möglich ist, wie ich sie beschrieben habe. Simon sollte ja ein besonderes Geschenk machen, da wollte er dem Feldherrn schmeicheln. Auf der anderen Seite wollte ich auch darstellen, dass eben die Macht, die auf die Kraft des Schwertes gestützt ist, brüchig sein kann.

    Herzliche Grüße,

    Ralf

  • Manno, warum musste Ulf sterben :-( Das war doof... (aber wohl notwendig ;-) )


    Okay, mit dem Kreuzmöder sind wir auf die falsche Fährte gelockt worden, aber eigentlich ist es so genau so logisch ;-)


    Simon und Maritta sind glücklich, freut mich echt für die beiden.


    Mir hat der Roman ausgesprochen gut gefallen, mein Rezi folgt dann in den nächsten Tagen

  • Nun bin ich endlich - leider - auch am Ende angelangt. Sehr spannend nochmal.

    Und dass Ulf sterben musste - da bekam ich feuchte Augen. Er war für mich der heimliche Held der Geschichte und auch wenn es dramaturgisch vielleicht gut war - ich hätte ihn gerne am Leben gelassen. Er war wie ein großes Kind für mich.