'Ein Himmel für Dich' - Seiten 061 - 120

  • Dieser Abschnitt beginnt schon wieder ganz emotional. Es tur mir in der Seele weh, wie Rosie mit ihrer Mum spricht, denn diese kann ja nichts für die fehlende Gedächtnisleistung, das wird ja durch den Turmor kommen. Aber Rosie ist eben ein Teenanger und ihre Reaktion ist völlig normal, sie weiss nämlich ziemlich genau das ihre Mutter sterben wird und muss unendlich verzweifelt sein. Und dann lernt Juliette Shelley kennen. Und beide merken, das es der anderen nicht gut geht, trotzdem bleibt da zunächst eine Distanz, naja sie sind sich halt wildfremd. Und auch Rosie und Shelley treffen aufeinander, tatsächlich vertraut Rosie dieser Frau innerlich so das sie ihr sogar erzählt, was für eine Angst sie hat. Pampig bleibt sie trotzdem. Schon skurril, das Shelley ihr dann die Geschichte erzählt, das ihre verstorbene Mutter auch Rosie hiess. Und so beginnt die eigentliche Geschichte, denn natürlich landen Juliette und Rosie im Haus von Shelley. Und dann beginnt Juliette ihre Geschichte zu erzählen, ich denke es wird nun auch nicht mehr lange dauern bis Shelley ebenfalls ihre Geschichte erzählt.


    Ein Buch was einen gaaanz tief in der Seele trifft, es macht etwas mit mir, ich kann nur noch nicht sagen was

  • Ich bin jetzt noch nicht durch, aber wieso fährt jemand nach Irland, egal ob Sommer ist, und nimmt keine warme und Regenkleidung mit???


    Juliettes Tochter heißt wie Shelleys Mutter??? Na ob das Zufall ist??? Womöglich sind die noch verwandt und Rosies Vater war ihr Bruder? Könnte sein auch wenn sie ihn ja nicht kennt.

    [SIZE=7]"Leute die Bücher lesen, sind einfach unberechenbar." Spruch aus "Wilsberg " [/SIZE]

  • Ich bin jetzt noch nicht durch, aber wieso fährt jemand nach Irland, egal ob Sommer ist, und nimmt keine warme und Regenkleidung mit???


    Juliettes Tochter heißt wie Shelleys Mutter??? Na ob das Zufall ist??? Womöglich sind die noch verwandt und Rosies Vater war ihr Bruder? Könnte sein auch wenn sie ihn ja nicht kennt.

    Man darf glaub ich nicht vergessen, das Juliette einen Hirntumor hat, der einen in allem beeinträchtigen kann, zudem hat sie gerade erfahren das sie ziemlich bald sterben wird, da wundere ich mich über sowas ehrlich gesagt nicht mal im Ansatz.

  • Shelley war auch 16, als sie ihre Mutter durch eine tödliche Krankheit verlor. Sie musste auch zusehen. Doch hat sie noch ihren Vater, der dies auch überleben musste. Auch des KIndes zuliebe kämpfen. Sie versteht Rosie und sie vermisst ihre Rosie, die auf ihre kleine Lilly aufpasst. Shelley braucht eine Aufgabe, Strohhalme, zu erkennen, dass es ihr schlecht geht und sie leidet. Andere ihr versuchen zu helfen, doch hier in diesem Fall erkennt sie, dass sie durch ihre Erfahrung Rosie helfen will. Ihr beiseite stehen und sich in sie hineinversetzen kann.


    Juliette hat alle Phasen der Angst/ Hoffnungen durch, nun will sie die letzte verbleibende Zeit gut verbringen, nicht mehr fragen: "Warum ich?" Keine Wut verspüren, nur noch versuchen gute Erlebnisse zu teilen und zu schenken.


    Die Begegnung der drei ist wichtig und sie können sich gegenseitig stützen. Noch wissen Juliette und Rosie nicht, dass Shelley ihre Tochter vor drei Jahren mit drei gehen lassen musste/ genommen wurde.

    Manche Bücher müssen gekostet werden, manche verschlingt man, und nur einige wenige kaut man und verdaut sie ganz.
    (Tintenherz - Cornelia Funke)

  • Man darf glaub ich nicht vergessen, das Juliette einen Hirntumor hat, der einen in allem beeinträchtigen kann, zudem hat sie gerade erfahren das sie ziemlich bald sterben wird, da wundere ich mich über sowas ehrlich gesagt nicht mal im Ansatz.

    Ihre Schwester hat ihr aber beim packen geholfen. Gerade wenn jemand so krank ist, sollte man da für ihn mitdenken.

    [SIZE=7]"Leute die Bücher lesen, sind einfach unberechenbar." Spruch aus "Wilsberg " [/SIZE]

  • Ich hab ja jetzt erst bis zum Ende des Abschnitts gelesen und oh mann, könnte es sein, das Skipper Matt ist? Shelleys Reaktion deutet für mich darauf hin.

    [SIZE=7]"Leute die Bücher lesen, sind einfach unberechenbar." Spruch aus "Wilsberg " [/SIZE]

  • Ihre Schwester hat ihr aber beim packen geholfen. Gerade wenn jemand so krank ist, sollte man da für ihn mitdenken.

    Stimmt, die hätte wirklich dran denken sollen. Was oft auffällt bei solchen Themen ist übrigens auch hier wieder deutlich, die Angehörigen sind oft noch verzweifelter wie die Betroffenen, Juliette stört das total. Aber die wissen halt, das sie zurückbleiben

  • Ja, Juliette hat ja bereits ihren Kampf hinter sich und ist nur noch um ihre Tochter besorgt. Ihren Tod hat sie akzeptiert. Die Angehörigen sind da noch weg davon, manchmal denke ich schon, es ist leichter für den der stirbt, als für die, die zurück bleiben. Kommt natürlich auch oft auf das Alter an und die Beziehung untereinander.

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  • Kommt auch auf den Menschen an, ich habe trotz meines Berufes immer noch eine echte Angst vor dem Tod, weil ja niemand weiss ob und was noch kommt..dann ist es bestimmt schwer loszulassen. Meine Mutter hatte das nie und ist ganz friedlich eingeschlafen, leiden muss heute eigentlich niemand mehr, man kann einfach wegdämmern, so wie es auch Juliette getan hat, davor habe ich auch keine Angst..aber was erwartet einen da dann, wo immer das sein wird:erschreck

  • Juliette und Rosie sind jetzt in Irland. Rosie findet es ziemlich ätzend und Juliette wird jetzt richtig bewusst, dass es wahrscheinlich ihr letzter Urlaub mit ihrer Tochter ist. Rosie ist ihrer Mutter gegenüber ziemlich zickig und gemein. Im Laufe des Abschnitts wird klar, dass es nicht nur an der Pubertät liegt. Rosie weiß, dass ihr Muttr bald sterben wird. Das macht sie wütend und traurig zugleich.


    Sowohl Juliette, als auch Rosie treffen auf Shelley. Beide merken, dass es ihr nicht gut geht. Sie lässt ja wirklich gar keinen an sich ran. Okay, sie begegnen sich auch an Lilys Geburtstag, ein denkbar ungünstiger Zeitpunkt. Kein Wunder, dass sie so durcheinander ist. Trotzdem bröckelt ihre Fassade. In der Boutique noch sehr mässig, als sie aber auf Rosie trifft, hat sie das Bedürfnis ihr zu helfen. Ein lange verschüttetes Gefühl. Shelley ht ihre Mutter auch sehr früh verloren und kann nachvollziehen, wie es Rosie geht. Dass ihre verstorbene Mutter auch Rosie hieß .... Ich bin mir noch nicht sicher, ob mir das nciht zuviel des Guten ist.


    Am nächsten Tag bei Shelley erzählt Juliette ihre Geschichte und fragt tatsächlich, ob Shelley vielleicht „Skipper“ kennt. Shelleys Reaktion lässt vermuten, dass es sich um Matt handelt.


    Shelley öffnet sich ein wenig. Sie gibt zu, dass es ihr nicht gut geht, und dass sie schon lange niemanden so nah an sich rangelassen hat. Warum dass so ist, sagt sie noch nicht.


    Mich packt es noch nicht so ganz. Ja, beide Geschichten sind furchtbar und auch irgendwie berührend, aber irgendwie ist der Funke noch nicht ganz übergesprungen.


    Mal sehen, wie es weiter geht.

  • Ja, Juliette hat ja bereits ihren Kampf hinter sich und ist nur noch um ihre Tochter besorgt. Ihren Tod hat sie akzeptiert. Die Angehörigen sind da noch weg davon, manchmal denke ich schon, es ist leichter für den der stirbt, als für die, die zurück bleiben. Kommt natürlich auch oft auf das Alter an und die Beziehung untereinander.

    Genau das hat mein Kollege im letzten Jahr gesagt. Seine Frau ist nach einer Krebserkrankung gestorben. Sie ist einfach eingeschlafen, er bleibt übrig und muss sein Leben weiter meistern.

  • Shelley ht ihre Mutter auch sehr früh verloren und kann nachvollziehen, wie es Rosie geht. Dass ihre verstorbene Mutter auch Rosie hieß .... Ich bin mir noch nicht sicher, ob mir das nciht zuviel des Guten ist.



    Mich packt es noch nicht so ganz. Ja, beide Geschichten sind furchtbar und auch irgendwie berührend, aber irgendwie ist der Funke noch nicht ganz übergesprungen.

    Ja, die Namensgleichheit hätte nicht sein müssen. Aber vielleicht führt uns die Autorin auch vor? Bei mir ist das ganze Buch über nix übergesprungen auch wenn einem die Erzählung nahegeht

    [SIZE=7]"Leute die Bücher lesen, sind einfach unberechenbar." Spruch aus "Wilsberg " [/SIZE]

  • Bei mir ist das ganze Buch über nix übergesprungen auch wenn einem die Erzählung nahegeht

    Oh je. Das bestätigt dir aber sicher, dass das Genre wirklich nichts für dich ist.


    Ich fühle mich wie ein Zuschauer, der ein Theaterstück anschaut. Ich bin einfach nicht mittendrin im Geschehen, eher neutraler Beobachter.

  • In diesem Abschnitt gibt es ein paar Ungereimtheiten. Wie schon angesprochen, die Sache mit der Kleidung, dass sie eigentlich überhaupt nichts passendes anzuziehen dabei hat obwohl die Schwester packen geholfen hat.


    Vielmehr hat mich aber gestört, dass Juliette bereits völlig durchgedreht ist, als Rosie sich erst um fünf Minuten verspätet hätte. Sie ist 15 nicht 5 !


    Ansonsten liest sich die Geschichte gut, allerdings muss ich auch sagen, beide Frauen sind mir vom Wesen her eher fremd und es berührt mich nicht besonders. Ich bin gespannt, wie das noch weitergeht.

  • Vielmehr hat mich aber gestört, dass Juliette bereits völlig durchgedreht ist, als Rosie sich erst um fünf Minuten verspätet hätte. Sie ist 15 nicht 5 !

    Das ist wahr. Allerdings befinden sich ja beide in einer Krise und somit einer Ausnahmesituation. Da handelt und fühlt man nicht rational.

    [SIZE=7]"Leute die Bücher lesen, sind einfach unberechenbar." Spruch aus "Wilsberg " [/SIZE]