'Space Girls' - Seiten 353 - Ende

  • Ihr Lieben das Buch war so spannend, das ich es gestern beendet habe.

    Die Aussage von J. Cochran , fand ich sehr heftig und hart , sie viel doch diesen Frauen in den Rücken. James Fulton Kampf für die Frauen war vergeblich, es hat mich genauso traurig gemacht wie die Frauen. Die ganze Anhörung war für die Katz.

    Das Juni mit ihrem Flieger abgestürzt ist, hat mich schon etwas mitgenommen, Martha hart am Krankenbett aus, ich konnte mich gut in ihre Ängste um ihre Tochter hineinversetzen.

    Wieder mal hatten die Russen ihre Nase vorn und schicken eine Frau ins All, hier scheint man mehr Achtung vor den Frauen zu haben. Nicht die berühmten 3 K , Kirche, Küche, Kinder.

    Es war mir eine Genugtuung, das Juni und die Frauen in der Life erschienen sind.

    Dann die traurige Mitteilung vom Frauenarzt an Juni, das diese Test sie unfruchtbar gemacht haben, unfassbar was für eine Schweinerei man sich da mit den Frauen erlaubt hat.

    Die Hippiezeiten sind ausgebrochen, ich kann mich noch gut daran erinnern, ja das waren noch Zeiten.

    War ich erleichtert das Juni sich mit ihrer Mutter ausgesöhnt hat, ich habe mich so gefreut für die beiden. Dann die traurige Nachricht, das solche Männer wie Braun nicht bestraft werden, ich konnte Marthas Gefühle verstehen.

    Das Martha auf so tragische Weise sterben musste hat mich betroffen gemacht, endlich wo sie mit Juni wieder so gut versteht.

    Aber es gibt ja auch eine Positive Nachricht, Juni fliegt nach Köln, sucht dort Martha bekannte und ihren Vater auf, und erfährt das sie doch nun Schwanger ist.


    Vielleicht könnte man ja einen 2. Teil schreiben.

  • Ich bin noch nicht fertig, aber diese Abgeordneten in der Anhörung waren ja echt der Hammer.... Wenn so ein dicker Kerl meint, dass Frauen nicht ins All könnten, weil sie körperlich nicht fit genug wären... Und man sie nach einem Marathon ja pflegen müsste... Als ob gerade der sowas hinkriegen würde. Und dann dieses "was uns die Schwangerschaft einer Frau kostet!" Deswegen verdienen sie in gleichen Jobs ja auch weniger, damit man dann nicht soviel Geld verliert.

    Da krieg ich echt das <X.... gut dass ich nicht in dieser Zeit gelebt habe.


    Und dann fällt ihnen auch noch Jackie Cochran in den Rücken....


    By the way: Warum haben die Damen eigentlich alle Vornamen mit J? ich schmeisse die deshalb immer durcheinander :lache

  • So, jetzt habe ich das Buch auch fertig gelesen.

    Juni hat bei ihrem Absturz ja echt nen Haufen Glück gehabt, ne mehrfach gebrochene Wirbelsäule so zu überstehen ist schon echt ne Leistung.


    Schön, dass Juni und Martha sich wieder versöhnt haben. Auch wenn es am Ende kein schöner Anlass war, der Juni zu ihrem schritt gebracht hat. Der Frauenarzt war ja auch so ein Ekel.... wie kann man nur so mit einer Patientin umgehen.....


    Marthas Tod war sehr traurig, da sind bei mir ein paar Tränchen geflossen, vor allem war sie ja erst 47 und hätte noch soviel erleben können!


    Gut das sie ihr Leben aufgezeichnet hat, so hat Juni etwas, was sie immer an sie erinnern wird.

    Dann die Reise nach Köln, und das Wiedersehen mit Frau Bolze und ihrer Enkelin (ein Glück, dass die englisch kann ;-) )

    Und dann doch noch das Wunder einer Schwangerschaft... hat sich der Herr Frauenarzt doch verkuckt....


    Paul ist irgendwie ein Dampfplauderer. Ich weiss ja nicht, ob das was wird, mit dem weiteren Kontakt. Und vor allem wo Juni doch immer die Wahrheit hören möchte.....


    Dass Wernher von Braun die Apollo Missionen ermöglicht hat, war mir nicht mehr so bewusst.


    Seine Art ist irgendwie seltsam, er scheint eigentlich nur für seine Forschung gelebt zu haben. Alles andere sollte man wohl schön von ihm fern halten. Sein Verhalten bei der Zeugenaussage fand ich mega ätzend. „Das ist doch alles schon so lange vorbei“... Als ob Zeit das Geschehene dann weniger schlimm macht....


    Ich muss mal kucken ob ich meine Rezi noch heute schreiben, ansonsten kommt die in ein paar Tagen, je nachdem wie ich im Urlaub dazu komme.


    Mir hat das Buch ausgesprochen gut gefallen! Danke Maiken , dass du dieses Buch geschrieben hast!

    Die Raumfahrt hat mich schon immer fasziniert und ich hatte nach dem Abitur auch echt überlegt Astrophysik zu studieren, allerdings fand ich die Jobaussichten dann doch zu gering und vermutlich wär es mir auch zu kompliziert geworden :-) Aber das Interesse und die Faszination ist immer noch da.


    Das Feeling der Mondlandung kam super rüber, ich kenn das Ganze ja nur aus Aufzeichnungen, aber ich hatte die Bilder vor Augen. Schon ein beeindruckendes Ereignis, wenn es auch nicht unbedingt die Folgen hatte, die man sich damals teilweise erträumt hat.

    Ich bin gespannt, ob wir noch eine weitere Mondlandung oder eine Marslandung erleben werden.... Faszinierend wäre es auf jeden Fall...

  • Ich fand das auch schlimm, diese Anhörung, als wären Frauen nichts wert. Die halten mehr als Männer aus. Stell dir vor Männer könnten Kinder kriegen, dann würde ich schwarz sehen.

    Ja, das diese J. Cochoran, den Frauen so in den Rücken fiel, Pfui kann ich nur sagen.

  • Diese Anhörung hat es übrigens wirklich so gegeben, sie ist damals mitgeschrieben worden, ich habe sie lediglich übersetzt. Unfassbar, die Dialoge, oder?!?

    Haha, streifi, die Damen hatten wirklich alle ein J als Anfangsbuchstaben, ich habe es nur an einer Stelle versucht, weniger verwirrend zu machen, nämlich indem ich Jerri Sloan (später Truhill) zu Geraldine Sloan gemacht habe. Das war ihr Geburtsname, aber keiner nannte sie so.

  • Das freut mich sehr!!☺ Und wie schön, dass du dich für Astrophysik interessierst, vielleicht kannst du das Fach ja jetzt noch studieren? Ich finde, man ist nie zu alt, um etwas Neues auszuprobieren!😀

    Angeblich werden wir ja mit Artemis 1 im Jahr 2024 die nächste "bemannte" Mondlandung erleben - nur, dass sie diesmal " befraut" sein soll. Ich fände das super!🚀

  • Ich fand das auch schlimm, diese Anhörung, als wären Frauen nichts wert. Die halten mehr als Männer aus. Stell dir vor Männer könnten Kinder kriegen, dann würde ich schwarz sehen.

    Ja, das diese J. Cochoran, den Frauen so in den Rücken fiel, Pfui kann ich nur sagen.

    Das hat mich übrigens am meisten schockiert! Zumal es sich ja tatsächlich so zugetragen hat.

  • Ich konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen....

    Diese Anhörung war ja so garstig, was für beknackte Argumente da vorgebracht wurden. Schlimm....

    Und es erstaunt mich, dass die Russen da schon weiter waren und auch eine Frau ins All geschickt haben...


    Arme Juni, dass die Tests solch üble Langzeitfolgen hatten. Hoffentlich kommt das Baby gesund auf die Welt...


    Mit Marthas Tod hatte ich überhaupt nicht gerechnet, aber wenigstens hatten sich Juni und Martha noch versöhnt.

  • Auf Seite 373 ist glaube ich ein Fehler... dort steht ... Juni und Ben hielten sich an den Händen .... Ben zählte: ... Für mein Verständnis müsste es beides Louis heißen.


    Ich habe nun auch den letzten Teil geschafft und bin gerade so voller Emotionen, die Anhörung, wie kann man als Frau den anderen Frauen so in den Rücken fallen, nur weil man selbst zu "alt" ist für die Mission, einfach unfassbar. Dann der Flugzeugabsturz von Juni, ich habe so mit ihr gezittert, dann die Diagnose, dass sie nach den Tests keine Kinder bekommen kann. Unfassbar, dass man die Teilnehmer nicht richtig aufgeklärt hat. Die Versöhnung mit der Mutter, einfach nur schön und dann kommt Martha so tragisch ums Leben. Juni fliegt nach Köln und trifft endlich ihren Vater und wird sofort liebevoll angenommen und zu guter letzt ihre Schwangerschaft. Es ist so traurig und so schön und einfach alles zusammen, ich weiß nicht, ob ich weinen soll oder lachen. Auf jeden Fall wieder ein tolles Buch und ein tolles Leseerlebnis, danke Maiken.

  • Was mich eigentlich rückblickend immer noch überrascht, ist das sich Martha (und auch Ben) nie verquatscht hat bzw. Juni nie Verdacht geschöpft hat hinsichtlich ihrer Vergangenheit...

    Haben die nie über alte Zeiten erzählt? Meine Tochter fragt mich oft wie dieses oder jenes in meiner Kindheit war und bei sowas hätte sie sich doch irgendwann in der langen Zeit in Widersprüche verheddert. Und Martha und Juni hatten ja durchaus ein gutes Verhältnis, haben also vermutlich auch viel miteinander geredet...

  • Interessanter Gedanke , chiclana. Ich habe mich dabei von den Erzählungen der Menschen leiten lassen, die um 1910 herum geboren wurden und nach dem Krieg nicht darüber reden wollten, was vor 1945 geschehen war. Deren Kinder haben zumeist erst ab den 1960er-Jahren angefangen zu fragen:Wie war denn das damals eigentlich? Und wie habt ihr euch verhalten? Ich selbst habe mit meiner Oma viel darüber gesprochen, allerdings erst in den 80er-Jahren.

  • Oh Mann, wie furchtbar, dass Martha und Juni sich vertragen und Martha dann so plötzlich aus dem Leben gerissen wird. Da sind viele Tränen geflossen ;(


    Aber schön, dass Juni dann nach Deutschland geflogen ist und ihre Vergangenheit erforscht hat. Und durch Frau Bolze heraus findet, dass sie doch ein Baby erwartet. Ein schönes Ende - das Buch beginnt mit Frau Bolze und einem Baby und endet auch so :)


    Das Buch hat mir sehr gut gefallen, ich bin sehr froh, dass ich bei der LR mitgemacht habe :wave

  • Dieser Abschnitt hatte es noch in sich. Das war ein richtiges Wechselbad der Gefühle - aber ohne rührselig zu werden. Das gefällt mir ausserordentlich gut.


    Marthas Tod ging mir sehr nahe. Aber ich war wirklich froh, dass sie sich mit ihrer Tochter noch aussöhnen konnte. Nachdem Junis Sturheit mich erst etwas enttäuscht hatte, konnte auch ich mich als Leserin wieder mit dieser Figur aussöhnen. ;-)


    Ein Highlight war für mich James Fulton. Ich hätte ihn knutschen können. :-] Leider war sein Kampf erfolglos - aber Spuren hat die Anhörung bestimmt trotzdem hinterlassen. Und nachdem die erste Kosmonautin ins All gestartet war, haben ja auch die US Medien sich an die 13 Pilotinnen erinnert. Das war zwar in dem Moment nur ein Tropfen auf den heissen Stein und keine wirkliche Wiedergutmachung (gerade für die Pilotinnen, die ihren Job gekündigt hatten), aber trotzdem wegweisend. Zum Glück für uns Frauen heute! :)


    Den Arzt, der Juni die unfassbare Diagnose an den Kopf geknallt hatte, finde ich unmöglich. Er hat von Empathie wohl noch nie etwas gehört. :cursing: Für Juni muss das furchtbar gewesen sein. Umso schöner, dass das grosse kleine Wunder dann doch geschah. Ich stelle mir vor, dass Juni ein Mädchen bekommen hat und sie sie Martha nannte. :-]


    In diesem Abschnitt ist wirklich sehr viel passiert - für mich ein bisschen zu geballt für die doch recht wenigen verbleibenden Seiten. Aber es tut meiner Begeisterung keinen Abbruch. Ich habe dieses Buch - wie auch schon "Unter uns die Welt" richtiggehend verschlungen und für meine Verhältnisse schnell gelesen. Ich finde, dass dir Maiken, die Mischung zwischen Roman und den geschichtlichen Hintergründen sehr gut gelungen ist. Das Buch ist informativ, macht neugierig, sich mit dem Thema näher zu befassen und gleichzeitig ist es spannende und mitreissende Unterhaltung.


    Apropos "sich näher mit dem Thema zu befassen" hier in kleiner Tipp für diejenigen, die Netflix haben: ich habe gesehen, dass es eine Dokumentation mit Namen "Mercury 13" gibt. Ich habe sie selber noch nicht gesehen, steht aber ganz oben auf meiner "Zu-schauen-Liste". :-)


    Ab Morgen bin ich eine zeitlang unterwegs. Daher wird mein Leseeindruck noch ein bisschen dauern. Ich möchte ihn aber nicht zwischen Tür und Angel schreiben. Ich werde ihn so rasch wie möglich nachreichen und ich hoffe, das ist okay.


    An dieser Stelle nochmals ein ganz herzliches Dankeschön an dich, Maiken, für dieses tolle Buch und deine Begleitung der Leserunde. Danken möchte ich auch unbedingt dem Verlag und Wolke, die diese Runde möglich gemacht haben. Ich bin sehr froh, dass ich dabei sein durfte.


    Und ich freue mich auf das nächste Maiken-Buch.... :wave

  • Endlich hatte ich genug Lesezeit um das Buch zu beenden. Juni und Martha haben sich wieder versöhnt - ich hatte beim Lesen das Gefühl, dass das ein wenig zu kurz kam. Genauso die Zeit von Juni im Krankenhaus. Erst bangen alle um sie und dann ist sie wieder gesund und versöhnt mit ihrer Mutter. Gerade wo dieser Bruch zwischen den beiden so heftig war, wäre eine Aussprache zwischen den beiden für mich als Leserin wichtig gewesen. So kam es mir vor, als habe man mir etwas Wichtiges vorenthalten.


    Als Juni und Martha Pläne für die Zukunft geschmiedet haben, wusste ich, dass Martha das nicht mehr erleben würde. Das war mir zu offensichtlich.

    Der letzte Abschnitt wirkt sehr komprimiert, als solle noch schnell so viel wie möglich hineingepackt werden. Das Buch hätte ruhig länger sein können, die Aufmerksamkeit von uns Leserinnen war ja da. ;)

    Insgesamt habe ich das Buch gern gelesen. Die Geschichte um das "Raumfahrtprogramm" für die Frauen hat mir gut gefallen und war sehr interessant. Gern hätte ich mir einige Passagen noch ausführlicher ausgearbeitet gewünscht, wie die Gesundung von Juni und die Versöhnung mit ihrer Mutter.

  • Bin auch durch - für mich ging in diesem Abschnitt das Buch den Bach runter ...


    Dass Jacqueline Cochran den Frauen in den Rücken fällt, hatte ich schon erwartet. Sie ist von Neid zerfressen. Wenn sie nicht mitmachen darf, soll es keine.


    Nicht klar ist mir, wie das radioaktive Wasser die Eileiter verkleben konnte. Ich hatte die Fragen damals eher als Warnung vor Fehlbildungen des Embryos durch die Radioaktivität aufgefasst.


    Juni ist bis zu ihrem Absturz immer noch eine zickige sture Göre. Sorry, aber sympathisch war sie mir da nicht. Auch dieses "ich will nicht heiraten". Bei der Szene habe ich mich gefragt, ob Maiken zu oft "4 Hochzeiten und ein Todesfall" gesehen hat. Ich fand das albern, schließlich ist Louis kein Mann, der sie einschränken würde.


    Dann gibt es eine Versöhnung zwischen Juni und Martha, aber wir sind nicht dabei?!? Ich hatte mich wirklich auf die Szene gefreut, und dann gibt es sie nicht ...


    Endgültig sauer wurde ich bei Marthas Tod. Sie kann Juni nicht mehr die Zeichnungen erklären, nicht mit ihr nach Deutschland fliegen (Nur mit einer Handtasche??? Und ohne Louis?), lernt ihr Enkelkind nicht kennen und auch nicht Jerry ... Bei sowas werde ich wütend auf die Autoren, das müsste nicht sein.


    Sorry, aber es war nicht mein Buch. Der Klappentext hatte eine andere Erwartung geweckt, und das Ende finde ich doof. Es ist ein gutes Buch, aber nicht meins, und ich bin froh dass ich durch bin.

    “You can never get a cup of tea large enough or a book long enough to suit me.” :lesend

    C.S. Lewis