'Space Girls' - Seiten 266 - 352

  • Juni und ihre Mutter schaffen es nicht sich miteinander auszusöhnen, aber immerhin arbeitet es gewaltig in Juni, besonders während sie da im Wasser treibt. Vielleicht schaffen sie es ja doch noch sich wieder anzunähern und wieder zu versöhnen.


    Die Tests, denen sich die Frauen unterziehen müssen, sind ja richtig heftig. Ich meine, die Geschichte mit dem Vereisen des Innenohrs ist ja echt brutal, das hätte doch auch zu bleibenden Schäden führen können. Und wenn da was kaputt geht war es dann auch mit der Pilotenkarriere.

    Und jetzt stellt sich auch noch die Frage, ob das Ganze nicht doch noch abgeblasen wird.


    Und Ethel Herbert wird immer schlimmer, nicht nur, dass sie Martha scheinheilig den Job wegnimmt, nein sie muss auch noch versuchen Juni Steine in deren Weg zu legen.

    Aber gut, sie hat wohl generell gegen alle etwas, die auch nur annähernd nicht so sind wie sie selbst.

  • Der Streit zwischen Mutter und Tochter hat hohe Wellen geschlagen. Juni gibt sich unversöhnlich. Die Gerüchte und Diffamierungen, die man über Martha erzählt, tun schon körperlich weh. Eine sehr gemeine Intrige, und die schlimmste natürlich wieder Ethel Herbert, dieser alte scheußlich Drache.

    Na, mit Juni und den Frauen die an den Test teilnehmen hätte ich nicht getauscht, was für brutale Untersuchungen sie über sich ergehen lassen müssen, ich bekam Gänsehaut beim Lesen.

    Und dann später diese herbe und bittere Enttäuschung, die dritten Test werden nicht mehr durchgeführt und die Frauen aus dem Programm genommen. Ich hätte mit den Frauen vor Wut heulen können. Es ist doch reine Schikane, sie waren nichts weiter als Versuchskanichen.

    Das Treffen von Martha mit dem Reporter, der nochmals alles aufrollen will, ich habe da wenig Hoffnung, das von Braun es an den Kragen gehen könnte, er ist für die Amerikaner zu kostbar.

  • Juni und ihre Mutter schaffen es nicht sich miteinander auszusöhnen, aber immerhin arbeitet es gewaltig in Juni, besonders während sie da im Wasser treibt. Vielleicht schaffen sie es ja doch noch sich wieder anzunähern und wieder zu versöhnen.


    Ja, ich habe die ganze Zeit auf eine Annäherung gewartet / gehofft. Aber die kommt bestimmt noch... bin gespannt, wodurch.


    Die Tests waren wirklich heftig und unangenehm. Da habe ich teilweise echt mitgelitten...

    Hier war vor einer Weile eine Zeitungsartikel drin, in dem weibliche Versuchskaninchen gesucht wurden, die wochenlang nur liegen sollten, den Kopf etwas niedriger als die Füße. Sollte auch irgendwelche Erkenntnisse für die Raumfahrt bringen, aber die Details weiß ich leider nicht mehr.


    Und die "liebevoll" ausgewählte Unterkunft für die Pilotinnen... :rolleyes:

  • Ja, die Unterkunft war ein Hammer so würde unsere Jugend sagen. Ich fragte mich wie man diese Frauen in einem Stundenhotel unterbringen konnte. Das war auch ein quasi Test, unter unwürdigen Bedingungen.

  • Es lässt sich heute nur noch schwer nachvollziehen, aber es lag wohl tatsächlich am Geld. Die Untersuchungen waren ja von den Forschern privat finanziert und nicht von der NASA. Als ich nach Albuquerque gefahren bin, habe ich versucht, das "Bird of Paradise " wiederzufinden, aber es wurde zwischenzeitlich abgerissen. Schade - oder auch nicht...🤔😀

  • Und Ethel Herbert wird immer schlimmer, nicht nur, dass sie Martha scheinheilig den Job wegnimmt, nein sie muss auch noch versuchen Juni Steine in deren Weg zu legen.

    Aber gut, sie hat wohl generell gegen alle etwas, die auch nur annähernd nicht so sind wie sie selbst.

    Wie mich diese Frau aufregt, ehrlich :rolleyes: So ein bisschen wundere ich mich aber auch über Martha selbst. Ich weiß, es ist alles nicht leicht für sie, schon seit Junis Geburt eigentlich, aber sie zieht sich einfach in sich selbst zurück und lässt alles geschehen. Ich hätte erwartet, dass sie für ihre Vergangenheit und vor allem für ihre Beziehung zu Juni kämpft - gerade weil sie selber weiß, wie schlimm es ist, wenn man sich mit der eigenen Mama nicht mehr aussöhnen kann.?(


    DIe Tests waren ja echt der Wahnsinn - ich war schon bisschen stolz, dass die Frauen das anscheinend tapferer ertragen haben als die Männer ;) Ich hoffe, die Anhörung hilft ihnen, die dritte Testphase wieder aufnehmen zu dürfen, aber ich hab die leise Befürchtung, dass das Auftauchen von Jacqueline Cochran nichts gutes zu bedeuten hat :wow Ich hoffe, ich täusche mich, ich fiebere so mit mit den Frauen :)

  • Den Streit zwischen Juni und ihrer Mutter finde ich sehr heftig, schade, dass Juni nicht versteht, warum ihre Mutter so gehandelt hat. Aber ich hoffe doch noch auf Versöhnung, denn so geht es ja auch nicht weiter, die beiden vermissen sich so sehr.

    Die Test der Frauen sind sehr hart, aber anscheinend schneiden die Frauen mindestens genau so gut ab, wie die Männer, was mich jetzt nicht so überrascht. Schlimm finde ich, dass die dritte Phase der Tests nicht mehr stattfinden soll. Alle Frauen haben sich den A... aufgerissen, um dabei zu sein, ihr Bestes gegeben und jetzt auch teils ihre Jobs verloren um dann ohne alles dazu stehen. Es ist ja leider teils heute noch so, dass Frauen hinter Männern zurückstecken müssen.

    Ich muss jetzt einfach weiterlesen... ich möchte wissen, ob die drei Frauen jetzt noch was erreichen können und die Tests doch zu Ende gebracht werden. Zu wünschen wäre es .....

  • Und Ethel Herbert wird immer schlimmer, nicht nur, dass sie Martha scheinheilig den Job wegnimmt, nein sie muss auch noch versuchen Juni Steine in deren Weg zu legen.

    Aber gut, sie hat wohl generell gegen alle etwas, die auch nur annähernd nicht so sind wie sie selbst.

    Diese Frau ist ja von Anfang einfach nur unsympathisch, leider, aber solche gibt es überall. Missgünstig, schlecht, ohne Einsicht. Ich hoffe, ihr Laden bekommt Probleme, wo sie die beste Verkäuferin verloren hat

  • Letztlich bleibt Ethel Herbert in diesem Abschnitt ja ein wenig auf der Strecke. Zum Glück, denn wenn sie sich nun auch noch eingemischt hätte, um Juni ihr Glück zu verderben, wäre das zu viel gewesen.


    Die Tests, denen sich die Frauen unterziehen müssen, sind krass. Wie hast du sie recherchiert? Besonders die Bluttests würden mich interessieren, denn ich habe beruflich damit zu tun. Ich hätte gar nicht gedacht, dass man damals schon Antikörper-Tests durchführen konnte.


    Bei dem Schwindeltest haben mir die Kandidatinnen leid getan. Ich musste vor einiger Zeit auch einen durchstehen. Der wurde allerdings mit lauwarmem Wasser gemacht. Das wurde in die Ohren gegossen und dann bekam ich eine riesige Brille auf und die Assistentin zählte, wie oft und wie lange sich meine Augen drehten...<X


    Dass weitere Tests einfach so abgesagt wurden, zeigt, dass die männliche Welt noch nicht dazu bereit war. Dr. Lovelace hat noch nicht mal den Mut, es den Frauen persönlich zu sagen.

    Waren echt einige Frauen so euphorisch und haben ihren Job gekündigt? Gerade in dieser Zeit, in der die ja tägloich erleben mussten, wie viel weniger Wert sie in den Augen vieler Männer waren, hätten sie da doch vorsichtiger sein müssen...:gruebel

  • Auch dieser Abschnitt lies sich wie nix.... Es ist wirklich eine sehr spannende Zeit und die Beschreibungen der Tests taten mir ja schon fast körperlich weh. Schon krass, was Astronauten so alles durchstehen müssen. Gleichzeitig auch klar, wenn man bedenkt welchen Kräften diese dann im All ausgesetzt werden. Der Test ders Ellennervs kam mir ein bisschen bekannt vor. Bei mir wurde auch Mal die Nervleitgeschwindigkeit in den Armen getestet und dafür wurde Strom durch meinen Körper gejagt. Ich hatte wirklich einen hellen Blitz vor Augen gesehen. Und das war wahrscheinlich nur annähernd so ein Test wie ihn Juni und Co. durchstehen mussten. Also eines weiss ich sicher: ich eigne mich auf keinen Fall als Astronautin. :chen

    Bei dem Schwindeltest haben mir die Kandidatinnen leid getan. Ich musste vor einiger Zeit auch einen durchstehen. Der wurde allerdings mit lauwarmem Wasser gemacht. Das wurde in die Ohren gegossen und dann bekam ich eine riesige Brille auf und die Assistentin zählte, wie oft und wie lange sich meine Augen drehten...<X

    Das hört sich auch total krass an. Alleine bei dem Gedanken daran, wird mir ganz anders.

    So ein bisschen wundere ich mich aber auch über Martha selbst. Ich weiß, es ist alles nicht leicht für sie, schon seit Junis Geburt eigentlich, aber sie zieht sich einfach in sich selbst zurück und lässt alles geschehen. Ich hätte erwartet, dass sie für ihre Vergangenheit und vor allem für ihre Beziehung zu Juni kämpft - gerade weil sie selber weiß, wie schlimm es ist, wenn man sich mit der eigenen Mama nicht mehr aussöhnen kann.?(

    Mooney, fühl dich erstmal lieb gedrückt. :knuddel1 So eine Situation stelle ich mir ganz furchtbar vor.


    Hier möchte ich ein bisschen für Martha in die Bresche springen. Ich hatte es so verstanden, dass sie immer wieder den Kontakt zu Juni und damit das Gespräch sucht. Aber es ist Juni,die total blockt. Und da würde ich sie gerne ab und an ein bisschen schütteln, damit sie wach wird. Louis fand ich in dieser Situation souverän als er sagte, er wäre froh, wenn er nochmals erleben könnte, wie seine Mutter einen Fehler macht. Ich hoffe so sehr, dass sich Martha und Juni bis zum Ende des Buches wieder aussöhnen.


    Und Ethel Herbert wird immer schlimmer, nicht nur, dass sie Martha scheinheilig den Job wegnimmt, nein sie muss auch noch versuchen Juni Steine in deren Weg zu legen.

    Aber gut, sie hat wohl generell gegen alle etwas, die auch nur annähernd nicht so sind wie sie selbst.

    Die alte verbitterte Schachtel! :cursing: Sorry, aber anders kann ich diese Person nicht bezeichnen. Mit dieser Figur trifft Maiken irgendwie einen Nerv bei mir. Es kann gut sein, dass sie mich zu sehr an eine ehemalige Nachbarin erinnert. Wenn ich an "damals" denke, schwillt mir schon wieder der Hals. Ja, solche Ethels gibt es leider tatsächlich. :( Ich habe mich auch gefragt, ob sie es tatsächlich geschafft haben sollte und über ihre Kontakte Einfluss auf die Entscheidung über das Mercury-Projekt nehmen konnte. :/ Aber ich denke, dass das doch zu weitreichende Entscheidungen sind, um sie auf die Befindlichkeiten einer Ladenbesitzerin von New Orleans zu treffen.

    Ich hoffe, die Anhörung hilft ihnen, die dritte Testphase wieder aufnehmen zu dürfen, aber ich hab die leise Befürchtung, dass das Auftauchen von Jacqueline Cochran nichts gutes zu bedeuten hat :wow Ich hoffe, ich täusche mich, ich fiebere so mit mit den Frauen :)

    Ich habe sehr ähnliche Befürchtungen, da man ja weiß wer schlussendlich zum Mond geflogen ist. Aber Jerries und Janets Ansagen fand ich grossartig. Solchen Frauen verdanken wir heutigen Frauen so viel. Ich fiebere jedenfalls auch dem Ausgang der Geschichte entgegen - auch wenn ich dann traurig sein werde, dass das Buch dann zu Ende ist.

  • So, nur noch ein Abschnitt übrig ... Diesen Abschnitt fand ich ganz spannend, aber ich hatte halt anhand des Klappentextes erwartet, dass die Geschehnisse in diesem Abschnitt ca. zwei Drittel des Buches einnehmen. Deshalb ging mir das jetzt alles zu schnell.


    Die Tests waren wirklich heftig. Wieso das Eiswasser gefrieren sollte, ist mir nicht wirklich klar, klingt aber echt schmerzhaft.


    Junis Sturheit bezüglich ihrer Mutter macht mich traurig und ärgerlich. Sie verhält sich wie ein Teenager und begreift es einfach nicht. Martha tut mir wirklich leid - das hat sie nicht verdient! Manchmal möchte ich sie mir zur Brust nehmen und mal richtig zusammenstauchen. Wundert mich, dass Ben ihr nicht mal gehörig die Meinung sagt.

    “You can never get a cup of tea large enough or a book long enough to suit me.” :lesend

    C.S. Lewis