'Provenzalischer Sturm' - Seiten 257 - Ende

  • Super spannendes Finale. Und recht dramatisch. Herzergreifend aber die Szene am Bahnhof, als Alain und Pierre ihr verkorkstes Wochenende ad acta legen und von vorne anfangen wollen. Da hatte ich echt Tränen in den Augen. Wohl auch, weil es Pierre so viel bedeutet. Richard hat sich auch gemausert, aber ich kann es verstehen, wenn man doch fremd irgendwo hin kommt, die Tochter mit einem fremden Mann, da ist man erstmal auf Abstand, egal wie alt sie ist. Ich glaube, der Heiratsantrag hat ihm gezeigt, dass es Pierre ernst meint.

    Ich bin schon auf den nächsten Band gespannt. Da werden vielleicht die Zerrereien um den Posten eine größere Rolle spielen. Dieser Langlois scheint ein zäher Bursche zu sein.

  • Super spannendes Finale. Und recht dramatisch. Herzergreifend aber die Szene am Bahnhof, als Alain und Pierre ihr verkorkstes Wochenende ad acta legen und von vorne anfangen wollen. Da hatte ich echt Tränen in den Augen. Wohl auch, weil es Pierre so viel bedeutet. Richard hat sich auch gemausert, aber ich kann es verstehen, wenn man doch fremd irgendwo hin kommt, die Tochter mit einem fremden Mann, da ist man erstmal auf Abstand, egal wie alt sie ist. Ich glaube, der Heiratsantrag hat ihm gezeigt, dass es Pierre ernst meint.


    Schön, dass dir diese Szenen gefallen haben. Die beiden Väter haben sich im Laufe des Schreibens wie von selbst entwickelt – es hat richtig Spaß gemacht, ihnen diesen Raum zu geben.


    Ich bin schon auf den nächsten Band gespannt. Da werden vielleicht die Zerrereien um den Posten eine größere Rolle spielen. Dieser Langlois scheint ein zäher Bursche zu sein.

    Ja, ich glaube, da ist noch ein kleiner Showdown fällig. 8)

  • Die Auflösung hat mich am Ende ziemlich überrascht, da wäre ich nicht drauf gekommen. Allerdings habe ich die letzten beiden Abschnitte gestern einfach nur genossen, ohne wirklich viel mitzurätseln und das "Drumherum " hat für mich mehr Raum eingenommen als der Kriminalfall. Es hat mir gut gefallen, ein kleines bisschen Urlaub in der Provence. :-]


    Die Väter fand ich auch herrlich, gut dass Pierre und Alain doch nicht so wortlos auseinander und dass Richard im Laufe des Wochenendes auch noch etwas aufgetaut ist.

  • Es war also ein persönliches Motiv, obwohl all das Geschäftliche natürlich auch hätte sein können. Eigentlich tragisch, dass diese Sache, die vor zig Jahren Geschehen ist, nun solche Nachwirkungen hat.

    Agnes hat es im Leben nicht leicht gehabt. Sie musste die Schule abbrechen, um zu arbeiten und gerät dann an einen Mann, der ein Trophäe in ihr sieht. Auch für ihn arbeitet sie ohne Unterlass und wird auch noch misshandelt. Ich kann verstehen, dass sie ihn daher gerne losgeworden ist. Aber auch für ihren damaligen Freund war das tragisch.

    Charlotte geht es wieder besser, aber ihr Geschmack hat gelitten. Ich kenne das von einer Ohroperation meines Mannes; da hat es ungefähr zwei Jahre gedauert, bis der Geschmack wieder richtig da war.

    Pierre hat mal wieder nicht lockergelassen und den entscheidenden Hinweis entdeckt. Es freut mich, dass sein örtlicher Kollege das dann auch anerkannt hat.

    Pierre und Alain haben einen Weg gefunden, um ihr Verhältnis zu verbessern. Ich hatte schon Angst, dass es nun ganz vorbei sein könnte. Richard ist eigentlich auch ganz umgänglich.

    Zuhause hat Pierre nun einen Konkurrenten, der mit aller Kraft Pierres Job will. Das gibt noch Ärger, aber dieses Mal wird Pierre wohl kämpfen, denn er weiß ja nun, dass der die Rückendeckung der Dörfler hat.

    Es war wieder einmal spannend, lehrreich und unterhaltsam.

  • Herzergreifend aber die Szene am Bahnhof, als Alain und Pierre ihr verkorkstes Wochenende ad acta legen und von vorne anfangen wollen.

    Ein Wendungen, die mir gefallen hat.

    Richard hat sich auch gemausert, aber ich kann es verstehen, wenn man doch fremd irgendwo hin kommt, die Tochter mit einem fremden Mann, da ist man erstmal auf Abstand, egal wie alt sie ist.

    Ich fand aber nicht, dass Richard auf Abstand war, er war einfach steif. Der Wein hat wohl geholfen undas Gespräch mit Pierre, der ihm sagte, dass Charlotte sich immer Anerkennung gewünscht hat.

  • Ich fand aber nicht, dass Richard auf Abstand war, er war einfach steif. Der Wein hat wohl geholfen undas Gespräch mit Pierre, der ihm sagte, dass Charlotte sich immer Anerkennung gewünscht hat.

    Es gibt verschiedene Arten Abstand zu halten. Hat nichts mit der Entfernung zu tun.

  • Mir hat es auch gut gefallen, auf Agnes Motiv bin ich natürlich nicht gekommen. Was für eine traurige Lebensgeschichte...


    Nun ist also warten auf den nächsten Band angesagt, um zu erfahren, wie es zwischen Pierre und seinem Konkurrenten weitergeht. Wobei dieser Gilbert auf mich schon jetzt psychiatrisch auffällig wirkt - ganz unabhängig von der Frage, ob er nun noch mit dem Bürgermeister unter einer Decke steckt oder auch nicht.


    Lucs Beziehung mit Florence gebe ich nicht mehr allzuviel Chance auf eine längere Haltbarkeit. :grin

  • Danke für diesen unterhaltsamen Roman. Ab Seite 300 regte sich ein kleiner Verdacht bei mir, aber warum und diese Hintergründe habe ich so nicht erwartet. Das finde ich übrigens sehr gut.

    Die Rollen der beiden Väter fand ich auch hervorragend in die Story mit eingebunden, ihre Sorgen und Ängste gegenüber ihren Kindern. Sie wollten beide nur das Beste für Ihre Kinder, haben es aber beide zum Teil falsch gezeigt.


    Dann bin ich mal gespannt welchen Fall Pierre als nächstes zu lösen hat. :)

  • Ich bin nun auch am Ende des Buches angelangt und hätte mit dieser Auflösung auch nicht unbedingt gerechnet.

    Aber ich habe auch nicht allzu sehr mitgerätselt sondern mich eher mit der Geschichte treiben lassen...........Eine richtig schreckliche Vorstellung unter diesen Bedingungen eine Beziehung/Ehe führen zu müssen.

    Die psychologischen Aspekte haben diesmal bei vielen Beteiligten eine große Rolle gespielt.


    Auch die Beschreibung und Entwicklung der beiden Väter hat mir gut gefallen.

    Und natürlich die Beziehung zwischen Pierre und seinem Vater. Gut, dass sie am Ende einen Neustart wagen.:thumbup:


    Von den Rezepten (vielen Dank dafür) möchte ich gerne die Tartelettes mit dem Wildkräutersalat und den Auflauf (Clafoutis) nachkochen.....:)


    Auch dieser 8. Band hat mir insgesamt richtig, richtig gut gefallen.

    Vielen Dank für die Begleitung der Leserunde, Sophie.:blume

  • Von den Rezepten (vielen Dank dafür) möchte ich gerne die Tartelettes mit dem Wildkräutersalat und den Auflauf (Clafoutis) nachkochen.....:)


    Auch dieser 8. Band hat mir insgesamt richtig, richtig gut gefallen.

    Vielen Dank für die Begleitung der Leserunde, Sophie.:blume

    Auch dir ganz lieben Dank – schön, dass du wieder dabei warst! :knuddel1

    Ich freue mich sehr, dass dir das Buch so gut gefallen hat und wünsche viel Spaß beim Zubereiten der Rezepte.

  • Ich habe Samstag zu Ende gelesen, war aber den ganzen Sonntag unterwegs...


    Das Ende mit Pierre und Alain hat mir auch sehr gefallen, ich hatte wirklich befürchtet dass er sich verpisst... Richard fand ich eigentlich gar nicht steif, er ist halt eher der korrekte Typ und nicht so ein Egozentriker wie Alain. Dazu fleißig, geschichtsinteressiert und höflich. Alain war ganz schön eifersüchtig, aber er hat sich benommen wie ein trotziges Kleinkind. Schon nach dem Tod seiner Frau war er ja eher ichbezogen und hat sich nicht wirklich um seinen Sohn gekümmert. Richard hingegen will nur das beste für seine Tochter, auch wenn er dabei nicht immer den richtigen Weg wählt. Mir wäre Richard ehrlich gesagt lieber als Schwiegervater, auch wenn er weniger unterhaltsam wäre.


    Die beiden Frauen tun mir auch leid. Nicht nur Agnes, auch Caterine. Sie war ja auch zunächst ein Opfer und hat ein Trauma. Wenn sie nicht den unschuldigen Makler ermordet hätte, ich hätte mir glatt gewünscht dass die beiden Frauen mit den Aktionen durchkommen...


    Es war ein schöner mörderischer Ausflug nach Châteauneuf-du-Pape und ich habe beim Lesen Lust auf Rotwein bekommen. Auf den nächsten Band freue ich mich schon sehr, wenn wir (hoffentlich) Hochzeitsvorbereitungen erleben und die Dorfgemeinschaft wieder eine größere Rolle spielt.

    “You can never get a cup of tea large enough or a book long enough to suit me.” :lesend

    C.S. Lewis

  • Auf das Hochzeitsmenü bin ich auch sehr gespannt. :) Ich finde nur leider niemanden, der die Rezepte für mich kocht. :lache Ich bin da leider sehr talentfrei.

    Die Clafoutis sind doch nicht kompliziert, die will ich unbedingt ausprobieren. Vielleicht nehme ich auch Aprikosen und ein paar Tropfen Marillengeist statt der Beeren...

    “You can never get a cup of tea large enough or a book long enough to suit me.” :lesend

    C.S. Lewis

  • Herzergreifend aber die Szene am Bahnhof, als Alain und Pierre ihr verkorkstes Wochenende ad acta legen und von vorne anfangen wollen. Da hatte ich echt Tränen in den Augen.

    Ich habe mich auch über das versöhnliche Ende gefreut. Hand aufs Herz - es gibt leider genug Fälle, in denen es bei dem Abschiedsbrief und Kontaktabbruch geblieben wäre.

    Mich würde mal interessieren, wie oft es in Realität tatsächlich vorkommt, dass Eltern ihre Kinder fallen lassen, wenn der/die Partner/in stirbt. In Medien ist das ja eine beliebte Konstellation. Gerne auch in Zusammenhang mit Alkoholkonsum.

    Die Auflösung hat mich am Ende ziemlich überrascht, da wäre ich nicht drauf gekommen.

    Ich auch nicht. Besonders mit dem "Nicht-Telefonat" hat mich Sophie doch noch bekommen. Dabei fand ich mich schon so schlau, dass ich nicht an einen Anruf geglaubt habe. Aber das es nicht mal ein Gespräch gab ... :lache Menschlich finde ich es sehr gruselig, dass Caterine den Tod von Daniel inszeniert hat, obwohl der nichts Verwerfliches getan hat und auch damit gelebt hätte, dass Charlotte stirbt ...

    Ich muss gestehen, dass mir ein Wein-Motiv besser gefallen hätte. Zum Beispiel mit der Bruderschaft. Das hätte ich so "noch nicht gehabt". Unfälle, Vertuschungen darüber und im Hintergrund eine Vergewaltigung kam mir doch leider etwas (sehr) bekannt vor. :help Ich verstehe, dass persönliche Motive mehr Dramatik haben (Agnes Schicksal ist ja auch sehr berührend), bin aber eher ein Fan von Motiv-Frische.

    Auch ich möchte mich noch bedanken für die Leserunde un die informative Begleitung dieser Runde. Es hat Spaß gemacht und ich würde gerne beim nächsten Buch wieder mitlesen.

    Dem kann ich mich nur anschließen. :wave Mir gefällt die Art, wie sehr viel gute Recherche unaufdringlich in die Fiktion eingewoben sind. Und das leckere Essen. :lache Der Anhang ist ein kleines Juwel, so dass auch Leser ohne Leserunde nochmal eine Idee bekommen, was Realität und was erdacht ist.

    Ein weiterer großer Pluspunkt ist die Wohlfühl-Atmosphäre. Ich habe gerade keinen Bedarf an zu trübsinnigen, beziehungsunfähigen Ermittlern oder zu viel persönlicher Dramatik. Daher bin ich sehr dankbar über Pierres gute soziale Einbettung und die Versöhnlichkeit in der Beziehung zu den Vätern und bezüglich Charlottes Geschmackssinn. :tanz(und natürlich auch, dass sie nicht am Herd gestorben ist)


    Was ich mich noch gefragt habe: Hat Pierre kein Auto? Wieso sind sie denn mit Charlottes Arbeitsauto gefahren? :lache das fand ich doch eine lustige Vorstellung.