Das geht mir gerade durch den Kopf

  • Muffelinchen

    Dafür kann man nie zu jung sein. Ein Freund hatte den Termin stehen und freute sich drauf - leider hat er den Termin nicht mehr erlebt.

    Ich war schockiert, dass ich jetzt auch schon in "dem" Alter bin. Allerdings musste ich gründlich überlegen, denn ich bin eigentlich schon noch ein bissel zu jung für "sowas", denn ich werde mit Abzügen in die Rente gehen. Daher habe ich mich da beraten lassen und schon etliche Nächte drüber geschlafen.


    Aber dann dachte ich mir: Du wirst nicht jünger, Du wirst nicht gesünder und wer weiß, ob der Arbeitgeber noch mal so ein wirklich gutes Angebot rausgibt (Spoiler ;): nein, seitdem nicht mehr). Ich beglückwünsche mich selbst zu dieser Entscheidung.


    Nach über 40 Jahren in einem zwar wunderbaren - aber leider auch extrem stressigen - Fulltimejob, bin ich inzwischen absolut tiefenentspannt und habe endlich wieder Zeit für Familie, Freunde und Hobbies. <3

    Lieben Gruß,


    Batcat batsmile.gif


    Ein Buch ist wie ein Garten, den man in der Tasche trägt (aus Arabien)

  • Bei uns gibt es das ATZ Angebot erst ab dem 60. LJ.

    Und seit 2024 ist es aus dem Tarifvertrag rausgeflogen.

    Ich musste mich also entscheiden, der Dezember 2023 war der spätestmögliche Starttermin.

    Da die Arbeitsbelastung der Jahre zuvor extrem war und ich mir nicht vorstellen konnte, dies noch einige Jahre durchzustehen, habe ich einen Antrag gestellt.

    Die Freistellungsphase rückt näher und ich bin echt gespannt, ob ich dann dieselben positiven Erfahrungen wie Batcat machen werde. :-)

  • Ich rate jedem, bei dem das geht, ATZ zu machen.


    Mein Mann war 2014 der letzte Jahrgang, bei dem das in seiner Firma möglich war. Er hat es gemacht, natürlich mit Abzügen, und dieselben positiven Erfahrungen gemacht. Das wünsche ich Dir auch, Rosenstolz .

    Irrlicht und Hexe (7. Hexenregel: Unterschätze nie die Kraft des Wortes - es hat eine besondere Kraft, es kann befreien, anstoßen und verändern, aber auch verletzen und zerstören)

  • Bei meinem Mann war das Angebot so gut, dass wir mit dem Angebot die Abzüge bei der Rentenversicherung ausgleichen konnten. Er geht mit 63 ohne Abschläge.

    Wir haben bei mir überlegt was wir machen, aber es bringt nicht mehr soviel. Ich zahle trotz Teilzeit gut ein, das schaut gar nicht so schlecht aus derzeit.



    Am Ende bleibt eh nur: Kucken was kommt

  • Ich rate jedem, bei dem das geht, ATZ zu machen.

    Unbedingt! Leider hat meine Firma keine Altersteilzeit mehr angeboten, als ich soweit war. Ich bin dann halt mit 63 gegangen, die Abschläge konnte ich vorher noch ausgleichen. Ich bin wirklich jeden Tag froh, dass ich nicht mehr arbeiten muss. Obwohl ... ich überlege mir immer mal wieder, ob ich mir nicht einen Minijob suchen soll. Mal sehen.

  • Unbedingt! Leider hat meine Firma keine Altersteilzeit mehr angeboten, als ich soweit war. Ich bin dann halt mit 63 gegangen, die Abschläge konnte ich vorher noch ausgleichen. Ich bin wirklich jeden Tag froh, dass ich nicht mehr arbeiten muss. Obwohl ... ich überlege mir immer mal wieder, ob ich mir nicht einen Minijob suchen soll. Mal sehen.

    Wenn man bei einem Minijob fest angestellt ist, hat man auch "nur" den Jahresurlaub als Freizeit (gut, außer natürlich die Zeit, die man dann in der Woche frei hat).

    Das muss man dabei bedenken, ob es okay ist.

    Irrlicht und Hexe (7. Hexenregel: Unterschätze nie die Kraft des Wortes - es hat eine besondere Kraft, es kann befreien, anstoßen und verändern, aber auch verletzen und zerstören)

  • 601 € brutto gibts da derzeitig maximal. Krankenkasse geht noch weg, aber für Rentner keine RV und keine Arbeitslosenversicherung, pauschale Lohnsteuer zahlt der Arbeitgeber. Was man da verhandeln muss ist der Stundenlohn aus dem sich dann die Arbeeitszeit ergibt. Unbedingt mit regeln, dass sich das Gehalt jährlich an die Regelungen anpasst.

    Nemo tenetur :gruebel


    Ware Vreundschavt ißt, wen mahn di Schreipfelerdes :lesend America against America Wang Huning:lesend Die Hafenschwester Teil 2 Melanie Mezenthien

  • Wenn man bei einem Minijob fest angestellt ist, hat man auch "nur" den Jahresurlaub als Freizeit (gut, außer natürlich die Zeit, die man dann in der Woche frei hat).

    Das muss man dabei bedenken, ob es okay ist.

    Es besteht durchaus die Möglichkeit, zusätzlich zum regulären Urlaub unbezahlten Urlaub zu nehmen, was zwischen Arbeitgeber und Minijobber vereinbart werden kann.

  • Es besteht durchaus die Möglichkeit, zusätzlich zum regulären Urlaub unbezahlten Urlaub zu nehmen, was zwischen Arbeitgeber und Minijobber vereinbart werden kann.

    Ah, okay. Klar, wenn man das möchte.

    Irrlicht und Hexe (7. Hexenregel: Unterschätze nie die Kraft des Wortes - es hat eine besondere Kraft, es kann befreien, anstoßen und verändern, aber auch verletzen und zerstören)

  • Ah, okay. Klar, wenn man das möchte.

    Meine Freundin praktiziert dieses Vorgehen seit Jahren. Sie arbeitet in einer kleinen Firma und schmeißt eine Filiale im ländlichen Raum. Sie "darf" arbeiten und muss es nicht und legt wert darauf, im Spätsommer/ Frühherbst zwei Monate am Mittelmeer zu verbringen.

    Ihrem Chef hat sie verständlich gemacht, dass - für den Fall er ihr diese Freistellung nicht zugesteht - sie gegebenenfalls auch kündigen würde. Da die ländliche Filiale organisiert mit einer Bürokraft funktioniert, und zwar besser als die anderen Filialen mit mehr Mitarbeitern hat sich der Chef sehr einsichtig gezeigt.


    Ergänzung: Dieser unbezahlte Urlaub hat natürlich nicht nur Licht-, sondern auch Schattenseiten, d.h. vor dem Urlaub die Planung für über zwei Monate vorbereiten und nach dem Urlaub die Fehler der in die Filiale geschickten Aushilfen, meistens Azubis berichtigen.

  • Ich war am Mittwoch ja beim Anwalt, um bei meinem letzten Arbeitgeber die fehlenden Papiere und auch fehlendes Geld einzuklagen. Wie durch Zufall habe ich heute morgen wenigstens meinen Lohnzettel von Oktober per Mail von denen bekommen.

    Aber auch das reicht noch nicht, um wenigstens AG beantragen zu können. Also lebe ich noch immer von meinem Ersparten, ohne weitere Einkünfte :rolleyes

  • Ich war am Mittwoch ja beim Anwalt, um bei meinem letzten Arbeitgeber die fehlenden Papiere und auch fehlendes Geld einzuklagen. Wie durch Zufall habe ich heute morgen wenigstens meinen Lohnzettel von Oktober per Mail von denen bekommen.

    Aber auch das reicht noch nicht, um wenigstens AG beantragen zu können. Also lebe ich noch immer von meinem Ersparten, ohne weitere Einkünfte :rolleyes

    Schei** Bude - für die Du da gefahren bist. Tut mir leid für Dich.

    Muff Muff Muff dat Muffelinchen


    Leben ist was uns zustößt, während wir uns etwas ganz anderes vorgenommen haben. (Henry Miller)