Ich habe auch keine Bucket List, kann mir aber schon vorstellen, dass es eben auf dem Gegensatzpaar "bringt mir Struktur" vs. "überfordernde ToDo-Liste/stressende ToDo-Liste" genug Leute gibt, die das für sich benötigen. Im "Kleinen" habe ich das, siehe SUB, ja auch. Ansonsten habe ich das für "große Lebensziele" nicht, weil es mich stressen würde, im Kopf zu haben, das noch erreichen zu "müssen" und dann ist das direkt schlecht für mich - abgesehen davon, dass mich eine lange Liste in Sachen Reihenfolge auch so stressen würde, dass ich heillos überlastet davor sitzen würde - deswegen ist mein SUB ja auch klein.
Das geht mir gerade durch den Kopf
-
-
-
Den Löffel abgeben macht einen ursprünglichen Sinn. Besteck hatte man früher nicht zu Hause. Jeder trug seinen eigenen Löffel am Gürtel. Die meisten Menschen hatten einen einfachen aus Holz, der vor der Beerdigung abgeschnitten wurde. Man hat seinen Löffel vorher halt behalten, danach nicht mehr benötigt.
-
Wobei es da auch Unterschiede gab. Teils war es wohl auch Usus, den Löffeln in eine Schlaufe am Tisch zu stecken.
-
-
Wobei es da auch Unterschiede gab. Teils war es wohl auch Usus, den Löffeln in eine Schlaufe am Tisch zu stecken.
Was für bodenständige Leute auch Sinn macht. Wer nicht viel unterwegs ist, hat meist auch seinen Stammplatz am Tisch.
Wenn der stirbt, erbt seinen Platz und somit seinen Löffel der nachrückende Knecht oder sonstiger Erbe.
-
Ich hatte früher auch mal solche Bucket- oder Löffellisten, meistens mit Ausflugszielen. Das war teilweise ganz praktisch, wenn ich dann später im Sommer keine Idee hatte, wohin ich mal fahren könnte. Hat aber keinen echten Mehrwert gebracht.
Ich habe mir für dieses Jahr nur eines vorgenommen:
Ich möchte freundlicher mit mir selbst umgehen.

-
Letzten Endes kommt es wohl darauf an, wie man die Liste sieht. Wenn ich das Beispiel Ausflugsziele oder auch reisen nehme, habe ich schon noch einige Ideen, wo ich gerne einmal hin möchte. Aber das ist keine wirklich geordnete Liste und es ist auch kein "unbedingt", sondern einfach nur eine Idee, die vielleicht eines Tages Wirklichkeit wird. Eine Liste, die man "unbedingt" noch erledigen möchte, halte ich dagegen für kontraproduktiv, sie bringt nur zusätzlichen Stress statt tolle Erlebnisse.
-
Wobei freilich einiges getan werden sollte, wenn man Unheil abwehren möchte. Im persönlichen Bereich z.B. sich einen Job suchen, wenn einem das Geld ausgeht.

-
Mein Neffe hat mich das vor Jahren mal gefragt und ich dachte: Wat für´n Ding? War mir bis dato auch kein Begriff gewesen. Ich hab es aber auch mit Eimer übersetzt, damals und auch jetzt sagt google in der Übersetzung "Eimer". Ich brauche sowas auch nicht, hab genug mit den unvorhergesehenen Ereignissen in der Familie und bei mir zu tun um die zu bewältigen.
Das Einzige, was ich mir immer gewünscht und bis heute nicht geschafft habe, war ein Fallschirmsprung. Aber nun mit der neuen Hüfte hat sich das auch erledigt.
-
Wobei freilich einiges getan werden sollte, wenn man Unheil abwehren möchte. Im persönlichen Bereich z.B. sich einen Job suchen, wenn einem das Geld ausgeht.

Aber das hat ja nix mit einer Bucket List zu tun.

Ich habe irgendwie das Gefühl, dass diese Bucket List oder meinetwegen auch Löffelliste eher so ein Ding jüngerer Generationen ist.
Dazu passen ja auch so zahlreiche Bücher wie "100 Orte, die man gesehen haben muss, bevor man stirbt". Die gibt es inzwischen ja in inflationärer Menge. Und ich denke mir dann immer völlig ignorant... "Einen Scheixx MUSS ich".

-
Ich brauche auch so Vieles nicht, was junge Leute unbedingt haben müssen bzw. glauben, haben zu brauchen.

-
Ich habe irgendwie das Gefühl, dass diese Bucket List oder meinetwegen auch Löffelliste eher so ein Ding jüngerer Generationen ist.
Und es hat viel mit Social Media und der Selbstdarstellung dort zu tun. Wem es gefällt...
Ich kann nichts mit solchen Löffellisten anfangen. Natürlich gibt es noch Dinge/Orte, die ich machen und sehen möchte. Aber es ist auch nicht schlimm, wenn manche Träume Träume bleiben. Dafür ist das Leben auch einfach zu unberechenbar, um sich an einer Liste auszurichten.
Und wie du schon sagtest: "Einen Scheixx MUSS ich".

-
Mir reichen meine neuen 2026er-Buch-Challenges schon als Bucketlisten aus, da brauche ich nicht noch mehr Stress.

-
Ich habe da auch das Gefühl, dass das schon ganz früh anfängt. Viele Eltern in meinem Umkreis planen für jedes Wochenende irgendwas anderes mit ihren Kindern: Freizeitparks, die nur irgendwie erreicht werden können, Zoos/Tierparks, Spieleland, etc. Da ist kaum mal ein Wochenende gemütlich zuhause eingeplant, oder mal einfach mit einem Spaziergang ohne "besonderes" Ziel.
Was haben wir da nur alles verpasst

-
Also ich kann aus meinem Bekanntenkreis nur sagen, dass es eher die ältere Generation ist, die im Freizeitstress ist, weil die sich das eben auch leisten können. Die jüngeren gehen arbeiten, machen Praktika, Ausbildungen und haben gar nicht die finanziellen Puffer für das alles.
-
Bucket-Liste, nein danke, das brauche ich nicht.
Eine ungefähre Vorstellung, was ich unbedingt noch lesen möchte, habe ich dagegen schon

-
Eine Zeitlang hatte ich Listen unterschiedlicher Art. Nachdem ich aber immer nach wenigen Tagen die Listen vergessen habe, habe ich jetzt nur noch eine Adressen- und eine Geburtstagsliste.
-
Oh, ich habe schon jede Menge Listen (TO DOs etc.) - aber das sind eben nur kurzfristige Dinge und das meiste davon eben Pflichten, von denen ich keine übersehen/vergessen will. Die werden abgehakt und gut ist. Meist sind das auch nur Sachen, die ich in den nächsten 2-4 Wochen erledigen will.
-
Solche Listen erinnern mich immer an den Spruch:
Willst du den lieben Gott mal lachen hören, dann sage einfach "Ich habe einen Plan".
Hier wird nur eine Liste geführt - die Einkaufsliste und selbst die weist manchmal erhebliche Tücken auf.
Zudem habe ich immer spontan gehandelt. Wenn ich etwas wollte habe ich es gemacht - sicher aber nicht auf einer Liste notiert.