Der Mut-Zusprech-Thread für Fast-Buchabbrecher

  • Zitat

    Original von Prombär
    Sarah Lark gehört zu meinen absoluten Lieblingsschriftstellern, aber dieses Buch hier reißt mich einfach nicht vom Hocker. Okay, an die Neuseelandromane kommen ihre historischen Bücher (schreit sie unter Ricarda Jordan) nicht ran, aber Die Pestärztin war ja trotzdem gut...
    Nur das hier zieht sich und zieht sich und zieht sich... Ach. :rolleyes
    Sprecht mir Mut zu! Bitte!


    Ich versuchs :grin


    An welcher Stelle bist Du denn?
    Ich habs ja auch kürzlich gelesen und mir haben zumindest die ersten 3/4 gut gefallen.
    Aber das liegt auch daran, daß mich der Kinderkreuzzug sehr interessiert.


    Am Anfang dauert es ein bißchen, bis es losgeht, da die beiden Mädels erst vorgestellt werden.
    Aber dann wenn der Kreuzzug losgeht fand ich es halt sehr interessant und da kam auch ihr typisch interessanter Schreibstil wieder durch.


    Auch wenn Beo ihn verweigert - ich mag Sarahs Schreibstil, egal, welch Fehler sie in der Vergangenheit begangen haben mag.


    Daß sie nicht unbedingt für den Titel verantwortlich ist, denk ich mir mal. Verlage scheinen ja zu denken, daß die schein bar in sind die IN-Titel
    Ich hätts auch anders genannt. Eher auf die Kinder im Kreuzug bezogen und und nicht nur auf eine ""Ritterin". Stimmt ja eh nicht, da es ja mindestens 2 Hauptprotagonistinnen sind.

  • Zitat

    Original von Johanna
    Am Anfang dauert es ein bißchen, bis es losgeht, da die beiden Mädels erst vorgestellt werden.
    Aber dann wenn der Kreuzzug losgeht fand ich es halt sehr interessant und da kam auch ihr typisch interessanter Schreibstil wieder durch.


    Danke, das macht mir Mut! Ich bin nämlich noch nicht so weit... Bald geht es los, aber sie sind noch nicht gestartet ;-)

  • Hat jemand das hier schon gelesen oder liest es gerade?


    Ich bin jetzt ca. auf Seite 170 und quäle mich ein wenig. Zwar gibt es einige spannende Szenen, aber das war es auch schon. Das Buch ist ziemlich oberflächlich, die Charaktere lernt man überhaupt nicht kennen und so hat man gar keinen Bezug zu ihnen - eigentlich ist es sowieso nur eine Person, die man ständig begleitet, alle anderen tauchen immer nur kurz auf und man hat sie sofort danach wieder vergessen.


    Die Motivation der Hauptfigur, sich trotz Lebensgefahr immer weiter selbst in die völlig wirren Geschehnisse zu ziehen, wird quasi mit einem Satz erklärt, ansonsten hat man, trotz Ich-Erzähler!, keine Ahnung, was in diesem Mann vorgeht. Das macht keinen Spaß :-(


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  • Also ich sollte letztes Semester für ein Seminar "Saturday" von Ian McEwan lesen.
    Der Anfang war ganz furchtbar (der Typ braucht 50 Seiten, um aufzustehen und ans Fenster zu gehen!). Dass die Rezis hier völlig anderer Meinung waren, hat mich dann doch etwas verwundert, deswegen hab ichs weiter versucht. Aber es stockte trotzdem sehr, denn ich bin absolut kein Fan von Flashbacks und Saturday ist ja voll davon.
    Dann hat Kim_Meridian mir mal vorgerechnet, wie wenig Zeit ich nur brauche, wenn ich pro Tag ne halbe Stunde (ca. 50 Seiten) lese und ich hab wieder weitergemacht.
    Auf einer ICE-Fahrt von Leipzig nach Berlin saß mir ne Australierin gegenüber, die meinte, McEwan wäre ihr Lieblingsautor und das Buch wäre echt gut.
    Ich hab es dann auch beendet.


    Rückblickend muss ich sagen, dass es vom Aufbau her schon super ist, der Autor mag es wohl, seine Leser zu quälen. Es ist echt ne Kunst, das so zu schreiben, wie er es tat. Aber als Leser mittendrin hab ich es gehasst und wäre es nicht für die Uni gewesen, hätte ich es nach 50 Seiten weggelegt.


    So, genug zu meinem Erfahrungsbericht zu einem Buch, das hier noch nicht erwähnt wurde.


    Iszla, dein Problem ist zwar schon 4 Monate alt, dass du ein Buch länger nicht als 30 Tage lang lesen willst, aber ich kann das verstehen. :knuddel1
    Ging mir mit Bernard Cornwell genauso. Man hat einfach das Gefühl, so viele gute Bücher zu verpassen, weil man sich durch so einen Schinken durchquält/durchbeißt/durcharbeitet.


    Edit: Whoa, was schreib ich denn hier für Romane? Ich hätt kein Problem damit, wenn ihr das lesen meines Beitrags hier abgebrochen hättet. :lache

    Sorry, I can't hear you over the sound of my awesomeness. :putzen

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Dori ()

  • Himmel, Dori, du hast mich eben total erschreckt ... Steht da plötzlich mein Name ... :lache


    Na ja, was dieses Problem betrifft, bin ich mit mir inzwischen im Reinen. Ich lese nun mal sehr langsam, teilweise nur fünfzig Seiten oder weniger pro Tag - und wenn ich dann Bücher von Diana Gabaldon oder Stephen King lesen will, die über tausend Seiten haben, bräuchte ich sie ja gar nicht erst anfangen, weil ich schon vorher ahne, dass ich länger als einen Monat mit ihnen zu tun haben werde.


    Ja, ist aber so, und wenn das Buch trotzdem gut ist, werde ich es auch nicht bereuen. :-]

  • Bin soeben beim o.g. Buch, befinde mich auf Seite 118 und quäle mich ein wenig. Obwohl ich schon einige Grangé's gelesen habe, habe ich mich so noch nicht durch die ersten 100 Seiten gequält.
    Jetzt seid ihr dran: Ich brauche ein paar aufmunternde Worte - oder bleibt es so schlecht??? ?(


    Edit: Was ist los??? Hat es hier noch keiner gelesen??? :fetch


    Edit2: Hat sich inzwischen erledigt. Habe es tatsächlich noch durch gelesen, auch wenn es mir immer wieder schwer gefallen ist, es nicht aus der Hand zu legen.

    :lesend"Labyrinth - Elixier des Todes: Agent Pendergast 14" von Douglas Preston & Lincoln Child


    "Wenn man liebt, sind Pockennarben so hübsch wie Grübchen."

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 Mal editiert, zuletzt von Ciryatan ()

  • Puh... ich fürchte, ich werde schon wieder ein Buch von meinem Alt-SuB abbrechen. :-( Und zwar "Arlington Park" von Rachel Cusk.
    Irgendwie ist es langweilig und ich schweife ständig mit den Gedanken ab. Gut, ich bin zur Zeit vllt. auch nicht so konzentrationsfähig, da mir Sachen wie Kinderzimmerfertigstellung, Babyklamotten kaufen usw. im Kopf rumschwirren. :-] Aber ich möchte trotzdem gerne etwas lesen. Ich bezweifle aber, dass Arligton Park mich genügend fesseln kann.


    Also, ich bin wohl knapp auf Seite 70 oder so, die zweite Frau ist gerade dran, ihr zynisches Gift zu versprühen.
    Kann mir jemand sagen, ob es sich lohnt, dranzubleiben? :pille

  • Was habe ich mich auf dieses Buch gefreut als ich es aus dem SUB fischte.. Nun bin ich auf Seite 161 und tue mich so unendlich schwer mich darauf zu konzentrieren.
    Es liest sich so garnicht flüssig und es zieht sich schlimmer wie Kaugummi. Es passiert so überhaupt nichts spannendes..


    Kann mir jemand sagen ob es sich wirklich lohnt weiter zu lesen oder ob es verplemperte Zeit ist?!

  • Bitte motiviert mich! Ich lese gerade das Buch "Die Rosenzüchterin" von Charlotte Link und finde einfach nicht rein. Ich bin auf Seite 132.
    Ich spiele ganz stark mit dem Gedanken das Buch abzubrechen.
    Lohnt es sich durchzuhalten? :help

  • Ich brauche ein wenig Ermutigung für Jodis Picoult "Zeit der Gespenster". Ich habe es als WB und eigentlich liebe ich die Bücher von Jodi Picoult, aber das hier geht mir ein wenig auf den Geist. Die Figuren regen mich ein wenig auf, ich kann deren Handeln kaum nachvollziehen und die fast schon geschwollene Sprache bzw. die Gefühlsduselei gehen mir so mächtig auf den Senkel. Außerdem kann ich mit Geistern nicht viel anfangen. Ich lese das Buch nur weiter, weil es ein Picoult-Buch ist und ich schon beim letzten Buch am Anfang genervt war und es dann doch mein Monatshighlight wurde, aber ich habe schon ein wenig Angst davor, in die Rezis zu gucken und was Schlechtes zu lesen. Also Eulen mit "Am Ende wird es nicht besser"-Sprüchen mögen bitte wegbleiben. :lache

    With love in your eyes and a flame in your heart you're gonna find yourself some resolution.


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  • Ich bin gerade am ersten Band der Johannes Cabal Reihe dran und überlege ernsthaft, ob es sich lohnt weiterzulesen. Bin zwar noch nicht sehr weit aber irgendwie strengt es mich ziemlich an.
    Ganz besonders der Schreibstil spricht mich so gar nicht an.


    Wird es denn besser oder genauer, lohnt es sich denn durchzuhalten?

    :lesend
    Rachel Aaron - The Spirit Rebellion
    Patrick Rothfuss - Der Name des Windes
    Stefan Zweig - Sternstunden der Menschheit

  • Zitat

    Original von Shadow91
    Ich bin gerade am ersten Band der Johannes Cabal Reihe dran und überlege ernsthaft, ob es sich lohnt weiterzulesen. Bin zwar noch nicht sehr weit aber irgendwie strengt es mich ziemlich an.
    Ganz besonders der Schreibstil spricht mich so gar nicht an.


    Wird es denn besser oder genauer, lohnt es sich denn durchzuhalten?


    Meiner Meinung nach lohnt es sich. Ich habe am Anfang auch etwas gebraucht um reinzufinden. Wird definitiv besser.

  • Zitat

    Original von Nachtelfe


    Meiner Meinung nach lohnt es sich. Ich habe am Anfang auch etwas gebraucht um reinzufinden. Wird definitiv besser.


    Ok, wenn es mit dem reinkommen nicht nur mir so geht versuche ich weiterzulesen. Danke :wave

    :lesend
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  • Zitat

    Original von Babyjane
    @ Gummi
    Das Ding hat durchaus seine Längen, aber es lohnt sich. Weitermachen.


    Mach ich, aber zum großen Teil nur, weil es ein Picoult-Buch ist. Aber danke. ;-)

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