'Der dunkle Thron' - Seiten 194 - 282

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    Original von Dori
    Was ich allerdings sagen muss, ist, dass ich bisher keinen wirklichen Zugang zu Nicks Schwester Laura finde, bisher bleibt sie für mich sehr farblos und flach.


    Geht mir auch so. Bei Julian und Blanche war das noch ganz anders, da habe ich ihre Episoden mit Jasper :heisseliebe immer lieber gelesen als seine. Schade, dass Laura so blass bleibt, dadurch tretet Durham auch so in den Hintergrund.


    Mary ist mir sehr sympathisch, damit hatte ich so gar nicht gerechnet. Von der Bloody Mary der Zukunft habe ich noch nichts entdecken können, auch wenn sie jetzt schon knallhart sein kann, wenn es muss. Ihre Freundschaft zu Nick mag ich auch, ich hoffe allerdings, dass ihm das nicht zum Verhängnis wird.


    Ich habe immer noch keine Idee, wer Nicks Romanze werden wird. Ich denke nicht, dass wir die Dame schon kennengelernt haben. Eine Hofdame kann es ja auch eigentlich nicht sein.. mal abwarten.


    Klasse, dass es mit Waringham wieder (wenn auch nur schrittchenweise) bergauf geht. Das wurde auch Zeit, in Jerome hat er auf jeden Fall eine tolle Hilfe und einen guten Freund bekommen. Das beruhigt mich etwas. :-)

  • Naja, Blanche war ja im letzten Roman auch mit Julian gleichgestellte Hauptfigur, während Laura nur Nebenfigur ist, wie beim letzten Mal die große Schwester Kate.... Ich mag Laura und finde es toll das sie mit einem Durham verheiratet ist - für alle die nur die Warinhams kennen: In Der König der purpurnen Stadt ist ein Durham die Hauptfigur, und ein Waringham die Nebenfigur!


    Mary wirkt jetzt noch sehr sympathisch, und vermutlich war sie es zu diesem Zeitpunkt auch noch. Sie konnte einem wirklich leid tun, genau wie ihre Mutter. Was Henry da macht hatten sie beide nicht verdient, egal ob man nun Pro oder Contra HenryVIII ist....

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    Original von Schwarzes Schaf


    Geht mir auch so. Bei Julian und Blanche war das noch ganz anders, da habe ich ihre Episoden mit Jasper :heisseliebe immer lieber gelesen als seine. Schade, dass Laura so blass bleibt, dadurch tretet Durham auch so in den Hintergrund.


    Das Gefühl hatte ich auch beim Lesen. Irgendiwie hatte ich in den Vorgängern doch ein besseres Gefühl für die Geschwister des Protagonisten, auch wenn sie nur Nebenfiguren waren. Hier tue ich mich jedoch noch ziemlich schwer mit Laura.



    In diesem dritten Abschnitt begegnen wir vermehrt Prinzessin Mary. Nick hat sich an sein Versprechen gehalten und kümmert sich ab und zu um sie. Zudem hat ist er in diesem Kapitel offiziell Earl of Waringham geworden, auch wenn er sich dafür arg zusammennehmen musste.
    Henry und Anne Boleyn haben es endlich geschafft, dass sie heiraten können, auch wenn Anne mittlerweile bereits hochschwanger ist. Es muss wirklich ein herber Schlag für König Henry gewesen sein, als er erfahren hat, dass die ganze Mühe „nur“ für eine Tochter war.
    Mary ist eine starke Persönlichkeit, die sich nicht so leicht unterbuttern lässt, auch wenn sie sehr einsam zu sein scheint. Ihr Vater interessiert sich nicht mehr für sie und zu ihrer Mutter darf sie keinen Kontakt haben. Vielleicht hilft ihr das Exil bei ihrer Schwester Elizabeth ja sogar, auch wenn Mary das bis jetzt noch nicht einsehen mag.


    Nick scheint ja – so ein Wunder – ein echtes Händchen für seine Baronie zu haben. So langsam geht es bergauf mit Waringham, auch wenn er sich noch immer nicht besonders gut mit seiner Stiefmutter versteht, aber auch das Problem hat er ja auf seine Weise behoben.


    Ich bin mal gespannt, ob sich John mit der Zucht in Fernbrook in Verbindung setzt. Immerhin war ja das Pferd, welches er zuletzt in Smithfield gekauft hat von dort und das Pferd hat ihm gut gefallen.

    :lesend Tad Williams; Der Drachenbeinthron

    :lesend Andreas Suchanek; Aurafeuer (eBook)

    :lesend Robert Galbraith; The Ink Black Heart (Hörbuch: Robert Glenister)

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    Original von Chroi
    Ich bin mal gespannt, ob sich John mit der Zucht in Fernbrook in Verbindung setzt. Immerhin war ja das Pferd, welches er zuletzt in Smithfield gekauft hat von dort und das Pferd hat ihm gut gefallen.


    Das wäre wirklich toll! Von Anne haben wir ja gar nichts mehr gehört, leider.

  • Man mag zu Laura vielleicht noch nicht so richtigen Zugang finden, dennoch stellt sich mir die Frage, ob und welch größere Rolle sie noch innehaben wird. Allein schon durch ihre Ehe und der daraus resultierenden Verbindung. :gruebel

    Mögen wir uns auf der Lichtung am Ende des Pfades wiedersehen, wenn alle Welten enden. (Der Turm, S. King)


    Wir fächern die Zeit auf, so gut wir können, aber letztlich nimmt die Welt sie wieder ganz zurück. (Wolfsmond, S. King)


    Roland Deschain

  • Nun hat Nick tatsächlich schon Nachwuchs bekommen und seine Tochter nach seiner Mutter benannt. Dafür dass er das getan hat, kümmert er sich aber recht wenig um sie. Für mich ist es jetzt irgendwie schwer zu glauben, dass sich noch eine Romanze mit einer Frau entwickeln wird, die er aufrichtig liebt. :gruebel


    Ich bin gespannt, wie es Mary im Haushalt ihrer kleinen Schwester ergehen wird. Ihr Abschlusssatz "Ich ginge lieber in den Tower." zeugt von Rebellion, aber daran glauben kann ich nicht so wirklich, denn was bleibt ihr anderes übrig als sich ihrem Vater, dem König, zu fügen?

    :lesendIlsa J. Bick - Brennendes Herz


    Es gibt mehr Schätze in Büchern als Piratenbeute auf der Schatzinsel... und das Beste ist, du kannst diesen Reichtum jeden Tag deines Lebens genießen. (Walt Disney )

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    Original von Schwarzes Schaf


    Mary ist mir sehr sympathisch, damit hatte ich so gar nicht gerechnet. Von der Bloody Mary der Zukunft habe ich noch nichts entdecken können, auch wenn sie jetzt schon knallhart sein kann, wenn es muss. Ihre Freundschaft zu Nick mag ich auch, ich hoffe allerdings, dass ihm das nicht zum Verhängnis wird.


    :write
    Das geht mir ganz genauso. Ich mag Mary und die Abschnitte im Buch die von ihr handeln sehr. Bis jetzt wird sie ja als sehr soziale und liebe Person dargestellt. Mit tut sie auch sehr leid weil sie keinerlei Kontakt mehr zu ihrer Mutter haben darf und so gut wie keine Freunde hat. Ich bin ja gespannt, wie sich ihr Leben nun verändert wenn sie zu ihrer kleinen Schwester zieht.


    Ich bin auch die ganze Zeit am rätseln wer wohl Nicks Herzensdame wird. Bei der Hochzeit von König Henry mit Anne Boleyn wird ja mal kurz angedeutet, dass der König Nick mit seiner Stiefschwester verheiraten könnte. :yikes Das ist ja ein schrecklicher Gedanke . Ich hoffe mal nicht, dass es dazu kommen wird.


    Ray mag ich auch nach wie vor sehr gerne. Die Beziehung zwischen ihm und Nick ist ja leider nicht mehr so ungezwungen und gut wie zu Beginn des Buches. Ich hoffe aber sehr, dass er sich nicht zu sehr von seiner Mutter und seinem Vormund beeinflussen lässt. Es wäre schön, wenn sich die beiden Brüder weiterhin so gut verstehen würden.

  • Ich finde es auch schade, dass Laura blass bleibt, ebenso der obligatorische beste Freund Jerome. Ich konnte zu beiden noch keine wirkliche Verbindung aufbauen, gerade wenn ich da an 'Das Lächeln der Fortuna' denke... Dort waren sie auch keine Protagonisten und doch hat man sie einfach ins Herz geschlossen. Dass Laura nicht den gleichen Raum einnimmt wie Blanche im vorherigen Band ist ja in Ordnung, aber dass sie fast ganz unter geht finde ich schade.


    Wer Nicks Frau oder auch Geliebte wird frage ich mich auch schon länger. Selbst das habe ich vergessen. :staun
    Ich will meine Vermutung nur lieber nicht aufschreiben, nicht dass es gar keine ist, sondern eine vergessen geglaubte Erinnerung.


    Tatsächlich muss ich sagen, dass mir das Buch beim zweiten Lesen viel besser gefällt als beim ersten Mal. Ich kann es mir auch nicht erklären, aber ich finde im zweiten Durchgang vier Jahre später einen viel besseren Zufang zu Nick.

  • Ich habe diesen Abschnitt verschlungen bzw. das Buch war doch soooo schnell vorbei... Ich finde es toll, das Nick sich so schnell so gut entwickelt. Was einigen, wie ich hier gelesen habe, nicht so gut gefällt ist die Tatsache, das er einen Bastard gezeugt hat, aber auch ein fast 18jähriger junger Mann hat in dieser Zeit so seine körperlichen Bedürfnisse gehabt und Polly hat sich ja mehr oder minder freiwillig zu ihm gelegt. Ich gehe aber davon aus, das er sich zur Vaterschaft bekennt und dem Kind ein relativ guter Vater sein wird. Ob er Polly heiraten wird oder ob er sie so "nebenbei" laufen lassen wird, wird sich bestimmt noch zeiten.


    Wie seine Ahnen auch, wird Nick gezwungen, einen Eid zu schwören, der ihn zwischen alle Stühle bringt und seine Ansichten und Gedanken schon schwer durcheinander wirbelt. Es scheint ihm nicht ganz klar zu sein, das er keine offenen Worte sagen darf, denn wirklich jeder könnte ein Spion sein und ihn verraten. Was dann passiert, können wir uns denken: er muss in den Tower...


    Ich sehe sehr deutlich, das die Stiefmutter von Nick und "Bruder Norfolk" es geschickt eingefädelt haben, Ray und Louise an strategisch clevere Positionen am Hof zu bringen. Dort erfahren sie alles, dort können Sie Unfrieden stiften und sich evtl. doch noch bereichern.


    Mal sehen, wie das jetzt weitergeht.

  • Tja, wer wird die Frau an Nicks Seite, ehrlich gesagt keine Ahnung.....


    Das Buch gefällt mir bisher sehr gut. Das Laura nicht die gleiche Rolle einnimmt wie Blanche im vorigen Band ist mir auch aufgefallen. Mich stört es allerdings nicht sonderlich.


    Ich finde es super spannend wie Nick nur zwischen beiden Lagern steht, bin gespannt wie es diese Situation meistern wird, ich glaube dass wird uns noch in Atem halten :gruebel

  • Ich schnecke mal wieder etwas hinterher :hau ;-)


    Mary ist eine interessante Figur, sie hat die Veranlagung, eigentlich ein netter Mensch zu werden, wird aber wohl durch ihre Umstände geprägt. Ich bin gespannt, wie sich ihre Beziehung zu Nick weiterentwickelt.


    Nick bei Hofe - dort wirkt er wie ein Fremdkörper, so ganz anders als seine Vorfahren. Nick wird als Earl bestätigt, schwört Henry seinen Eid - vorerst. Ich bin gespannt, wann es um den "nächsten Schwur" geht, den man Henry gegenüber leisten muss (und ob das im Buch überhaupt erwähnt wird). Und Henry wird nicht leidlicher werden ob der Tatsache, dass ihm nur eine Tochter geboren wird.


    Ernstliche Sorgen mache ich mir um den kleinen Ray :-( Ich habe die Befürchtung, dass er zwischen den Fronten aufgerieben wird.

    SUB 220 (Start-SUB 2020: 215)


    :lesend Susanne Michl u. a. - Zwangsversetzt. Vom Elsass an die Berliner Charité. Die Aufzeichnungen des Chirurgen Adolphe Jung (1940 - 1945)

    :lesend Antonio Iturbe - Die Bibliothekarin von Auschwitz

    :lesend Anthony Doerr - Alles Licht das wir nicht sehen (Hörbuch)

  • Nun wird`s langsam richtig spannend. Nick kommt an den Hof, und Gablé schildert das Gepränge dort sehr schön. Ein interessanter erzählerischer Schachzug, durch den Nick Zugang zu Insiderwissen bekommt, ist, dass er Anne Boleyns Bruder kennen lernt, der ihm recht zugeneigt ist.
    Ich habe mich bisher mit der Epoche Henrys VIII. nur oberflächlich beschäftigt, insofern finde ich es sehr spannend, einige Hintergründe zu erfahren und es macht Spaß, über den Gesandten des Kaisers zu lesen, und auch, welchen Einfluss letzterer damals hatte. Das deutsche Kaisertum ist ja wenig später zur Bedeutungslosigkeit verblasst, hier aber ist es noch ein "Global Player".
    Mary wird von Gablé bisher wirklich positiv dargestellt. Ich habe auch im Nachwort gelesen, dass die Autorin ein anderes Bild von Mary vermitteln will, als in den meisten Geschichtsbüchern dargestellt wird, allerdings ohne diese zu glorifizieren. Bin gespannt, wie ihre Schilderung der Königin weitergeht.

  • Ich hänge ewig hinterher. Hatte in diesem Abschnitt irgendwie den Bezug verloren, so dass ich das Buch beiseite gelegt hatte.


    Ich hoffe, dass es im nächsten Abschnitt besser wird.


    Wer Nick´s Frau werden könnte, hmm... hab schon viel überlegt, aber so wirklich einfallen will mir da auch noch nix.


    Die Szene bei Hofe wurde von der Autorin gut dargestellt. Nick fühlt sich nicht wohl und dieses Unwohlsein hat sie gekonnt rüber gebracht, so dass ich mich auch nicht gern mit ihm bei Hofe aufgehalten habe, sondern lieber zu Hause auf dem eigenen Hof. Gut, dass er den Hof soweit wieder in den Griff bekommen hat.