Lesejahr 2011 - Die Flops

  • Liebe Büchereulen


    Bestimmt werdet ihr viiieeellleee Büchergeschenkgutscheine unter dem Tannenbaum finden die ihr natürlich möglichst schnell in entsprechendes Lesefutter umwandeln wollt! Leider sind auf dem Buchmarkt viele Romane erhältlich die es nicht unbedingt wert sind gelesen zu werden und die enttäuschte und ratlose Leser zurücklassen.


    Bitte führt hier maximal ein oder zwei Bücher auf von denen ihr in diesem Lesejahr enttäuscht wurdet und helft uns armen Eulen die Gutscheine nur in gute Bücher zu investieren und nicht in einen Reinfall. Vielen Dank!

  • Hier habe ich auf jeden Fall mehr erwartet, auch nach den guten Rezensionen, die man (auch zur Originalausgabe, die ich gelesen habe) auf Buchblogs findet.


    War mir viel zu platt!


    Edit sagt, dass ich viel abgebrochen habe, hier aber das, was ich von denen als Flopp sehe, die ich ausgelesen habe.

    "Show me a girl with her feet planted firmly on the ground and I'll show you a girl who can't put her pants on." (Annik Marchand)

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  • Dieses Hörbuch war überhaupt nicht nach meinem Geschmack.


    Thomas Mann oder wer es schwer hat, soll es auch gut haben [Tonträger] Gesamttitel: Suchers Leidenschaften


    Grund: Dem Hörbuch fehlt jede Leichtigkeit
    und hört sich auch technisch an als wäre es in den 60ziger aufgenommen.


    Wenn man über TM spricht muss man sich schon etwas mehr einfallen lasen, da es schon so viel gibt.


    Das Konzept von Dr.Suchers ist nichts und der Sprecher Hans Peter Hallwachs auch nicht.


    Weitere Suchers Leidenschaften über andere Autoren werde ich mir sparen.

  • Ich habe das Buch zwar beendet und auch eine Rezension geschrieben, aber ich habe mir von dem Bestseller einfach mehr erwartet und war von den Fußnotenbeschreibungen ziemlich genervt. Die Hauptfigur verlor über weite Mittelstrecken des Buchs für mich leider ihren Reiz, wo am Anfang gerade die leicht "rotzige" Sprache noch toll war und man am Ende sehen konnte, wie praktisch sich Killer- und Arztwissen miteinander in Einklang bringen lassen...

  • Obwohl das Buch, sowie die Serie so hochgelobt werden, konnte ich mit der Geschichte gar nichts angefangen. Die Figuren waren mir zu unsympathisch, allen voran Sookie, und deren Handlungen waren für mich nicht nachvollziehbar. War gar nicht meins.

  • Er hat den Nobelpreis für Literatur erhalten (nicht für diesen Roman) aber was er in diesem Jahr veröffentlicht hat ist in meinen Augen einfach nur schlecht geschrieben, ohne jegliche Freude und absolut uninspiriert. Tut mir leid, aber Maria Vargas Losa hat nicht viel zu erzählen, ausser übelsten Gräueltaten der Kolonialisierung Afrikas, und das macht er auf 445 meist furztrockenen, Entschuldigung, sterbenslangweiligen Seiten... :rolleyes

  • Anne Bronte: Agnes Grey
    Anne Hertz: Sahnehäubchen
    Derek Meister: Rungholts Ehre


    Ich habe mich in diesem Jahre schneller durchgerungen etwas nicht zu beenden - das ist für mich ein -'Für mich nicht geeignet' und nicht - Buch ist schlecht - eben nur schlecht für mich.


    Besonders enttäuscht war ich von Agnes Grey, von der ich mir mehr erhofft hatte. Das ewige Gouvernantenleiden konnte ich jedoch nicht mehr ertragen - vielleicht hatte ich vorher zuviel Biografien von den Brontes gelesen - aber das Thema konnte ich dann nicht mehr ertragen.


    Nach der Begeisterung hier, wollte ich es mit Anne Hertz versuchen, leider sprang der Funke nicht über - genausowenig wie Bei Rungholts Ehre - der Typ interessierte mich einfach nicht, daher hab ich es abgebrochen und konnte so bei allen dreien nicht mehr feststellen, ob es nicht vielleicht doch noch besser geworden wäre - aber ich hab mich nicht mehr gequält und war stolz auf mich. Schließlich gibt es genug Bücher, die mich unterhalten und sich lohnten.

    Binchen
    :write
    Kein Lesen ist der Mühe wert, wenn es nicht unterhält. (William Somerset Maugham) ;-)

  • Ganz klar: "Der Hypnotiseur" von Lars Keppler war echt ein Reinfall




    "Dolmen-Vergessen sollst du nie" von Marie-Anne Le Pezennec war noch schlechter, eins der schlechtesten Bücher, die ich jemals in meinem Leben gelesen habe.




    Christoph Marzis "Grimm" habe ich abgebrochen, weil ich seinen Schreibstil furchtbar fand.

  • Paul Harding hat für seine Geschichte lange keinen Verlag gefunden und wurde öfters abgewiesen und als das Buch doch noch veröffentlicht wurde hat es doch tatsächlich den Pulitzerpreis gewonnen... :rolleyes :pille Wäre ich Verlagsleiter, ich hätte die Geschichte so auch nicht veröffentlicht und hätte dem Autoren das Manuskript zur Überarbeitung zurückgegeben.

  • Zitat

    Original von sapperlot
    Paul Harding hat für seine Geschichte lange keinen Verlag gefunden und wurde öfters abgewiesen und als das Buch doch noch veröffentlicht wurde hat es doch tatsächlich den Pulitzerpreis gewonnen... :rolleyes :pille Wäre ich Verlagsleiter gewesen, ich hätte das Manuskript auch nicht veröffentlicht...


    :write

  • Abgebrochen habe ich in diesem Jahr tatsächlich keines, aber durch dieses bereue ich es mich durchgequält zu haben. Vom Thema her wäre hier wirklich mehr drin gewesen... - das kann Beckett doch eigentlich (mittlerweile) viel besser


    Simon Beckett *Voyeur*


    Donald Ramsey ist ein eher leidenschaftsloser Mensch. Erotik ist für den Londoner Galeristen im wahrsten Sinne des Wortes eine Sache der Anschauung: Sex zu machen bereitet ihm keinen Spaß, Sex zu beobachten schon. So sammelt Donald Ramsey lieber erotische Kunst als tatsächliche fleischliche Abenteuer. In dieser emotionalen „Isolation“ hat er sich eigentlich ganz splendid eingerichtet.
    Das ändert sich erst, als Ramsey im Spiegel seines Büros beobachtet, wie sich seine bislang von ihm nicht beachtete Assistentin Anna – in seinen Augen überaus lasziv – zuerst aus- und dann umzieht. Ihr unschuldig-sinnliches Posieren berührt etwas in dem Mann, das er bisher für nicht existent, oder doch zumindest: für ewig verschüttet hielt. Als der Galerist dann auch noch durch ein belauschtes Telefonat erfährt, dass sich Anna mit ihrem Bostoner Freund Marty in die USA zurückziehen will, glaubt er, schnell handeln zu müssen. Er engagiert den skrupellosen Zeppo, um das Paar auseinander zu bringen – und bemerkt gar nicht, welches Unheil er damit herauf beschwört...


    Edit: ISBN ergänzt

  • bin leider gar nicht reingekommen und die Geschichte war einfach brutal und langweilig.

    Bücher sind eine höchst ergötzliche Gesellschaft. Wenn man einen Raum mit vielen Büchern betritt - man braucht sie gar nicht zur Hand zu nehmen - ist es, als würden sie zu einem sprechen, einen willkommen heißen.
    -William E. Gladstone-

  • hatte mich sehr darauf gefreut, bin aber auch hier nicht reingekommen, außerdem fand ich den Hauptcharakter dämlich und viel zu abstrakt!

    Bücher sind eine höchst ergötzliche Gesellschaft. Wenn man einen Raum mit vielen Büchern betritt - man braucht sie gar nicht zur Hand zu nehmen - ist es, als würden sie zu einem sprechen, einen willkommen heißen.
    -William E. Gladstone-

  • Noch selten hat mich ein Buch so enttäuscht, meine Erwartungen waren aber auch sehr hoch. Ich habs nicht mal mehr aus den Ferien mit nach Hause genommen :wow


    Kurbeschreibung:
    Molching bei München. Hans und Rosa Hubermann nehmen die kleine Liesel Meminger bei sich auf – für eine bescheidene Beihilfe, die ihnen die ersten Kriegsjahre kaum erträglicher macht. Für Liesel jedoch bricht eine Zeit voller Hoffnung, voll schieren Glücks an – in dem Augenblick, als sie zu stehlen beginnt. Anfangs ist es nur ein Buch, das im Schnee liegen geblieben ist. Dann eines, das sie aus dem Feuer rettet. Dann Äpfel, Kartoffeln und Zwiebeln. Das Herz von Rudi. Die Herzen von Hans und Rosa Hubermann. Das Herz von Max. Und das des Todes. Denn selbst der Tod hat ein Herz.

  • Dieses Jahr waren zwar einige schlechte Bücher dabei, aber insgesamt doch recht wenige.


    Unangefochtener Spitzen-Flop war aber dieses hier: "Belle" von Lesley Pearce.


    Ich bin ja schon nicht mit hohen Erwartungen an das Buch herangegangen, etwas Leichtes, Kitschiges für den Urlaub sollte es sein, eine Schmacht-Seufz-Schmonzette zum Wegschmökern.


    Seicht und kitschig war's auch, mit platten Holzschnitt-Charakteren und einer Heldin, die ungefähr alle 20 Seiten als ach so schön, ach so clever beschrieben wird, sich aber permant nur strunzdumm verhält, was sich für mich nicht einmal mit ihrer - ebenfalls übermäßig häufig zitierten - Naivität erklären lässt.


    Darüber hinaus ist die ganze Story psychologisch unglaubwürdig, dass es ein einziges Ärgernis ist und wird dazu noch gewaltsam in ein sehr bemüht wirkendes Logikraster gepresst. Dazwischen sind lieblos Passagen mit völlig nichtssagendem Zeitkolorit reingeklatscht, wie auch der Sprachstil insgesamt lieblos und platt daherkommt.


    Unterirdisch!!

  • abgebrochen hab ich kein Buch.


    Eher ein Flop war bei mir:


    Alex Capus - Leon und Louise
    einfach, weil das Buch den Namen 1. kaum verdient hat. Das Buch wird von einem Verwandten von Leon erzählt und ist meiner Meinung nach so weniger gefühlvoll als es hätte sein können. Außerdem ging es eher um Leons gesamtes Leben als um die Liebesgeschichte von Leon und Louise. Da hatte ich einfach mehr erwartet.


    Marion Zimmer Bradley - Die Ahnen von Avalon
    gerade bei diesem Buch war ich total gespannt, aber leider war das tatsächlich der Teil der mir am wenigsten zusagte und eher langweilig war.


    Lisa J. Smith - Tagebuch eines Vampirs 7 Schwarze Mitternacht
    Zum größten Teil war das Buch eher langweilig und Elena hat extrem genervt. Teile zwischendurch waren kurzzeitig mal ganz interessant und das Ende hat mir dann auch ganz gut gefallen. Aber alles in allem war es eher nicht so gut.


    Richelle Maed - Vampire Academie
    bis auf Teil 1 und 4 fand ich die Umsetzung weniger toll. Zu viele Wiederholungen (wenn man alles zusammenzählt bekommt man bestimmt einen ganzen Teil zusammen). Und auch was sie später mit Dimitri gemacht hat fand ich total unglaubwürdig. Am Ende mochte ich eigenlich nur noch Christian richtig. Alles andere fand ich eher nervig. Es ist zwar keine richtig schlechte Reihe, aber mir war vieles zu zäh und unglaubwürdig und zu lang. Die Idee fand ich aber wirklich super, nur die Umsetzung halt nicht so.


    Lauren Kate - Engelsmorgen
    Ich fand das war mehr oder weniger eine weitere Variation vom 1. Teil. Luce mochte ich noch nie besonders, aber hier war sie noch schlimmer als im 1. Teil. Manche Infos waren zwar ganz interessant, aber sonst war das eher nichts für mich.


    Charlaine Harris - Sookie Stackhouse
    zumindest zum Teil. Leider schafft es Frau Harris aus allen Charatere die mir ans Herz gewachsen sind was negatives zu machen. Besonders einen Charakter hat es ziemlich schlimm erwischt. Auch so ist mir das Thema Sex zu viel in diesem Buch. Aber die Idee an sich ist wirklich toll.


    Dennoch hab ich alle Bücher noch relativ gut bewertet, da ich die meisten Bücher auch nicht so ganz schlecht bewerte. Sind jetzt mehr als ein oder zwei, aber ich hoffe das ist nicht schlimm.