'Das Skript' - Seiten 188 - 289

  • Meine Frage aus dem letzten Teil hat sich schon erledigt. Er kann sich an diverse Details also gar nicht ersinnern, weil er sie schlichtweg nicht geschrieben hat. Das erklärt natürlich einiges.


    Stohrmann wird mir übrigens auch immer unsympathischer. Mich würde es nicht überraschen, wenn der noch irgenwdo Dreck am Stecken hat.


    Ich bin noch nicht durch, aber das wollte ich schon mal kurz loswerden.

  • So, Teil 3 grade eben abgeschlossen ;-).


    Ich finde es immer noch wahnsinnig spannend. Weiterhin würde ich mich auf keinen Verdächtigen festlegen. Da ist doch der ein oder andere dabei, dem ich kein bisschen über den Weg traue. Es sind sogar noch 2 dazugekommen. Lüdtke und Lorth sind ja auch so richtig nette Zeitgenossen. Bin mal gespannt, welche Leichen noch in deren Kellerräumen zu finden sind.


    Jahn scheint zumindest auch so überhaupt nicht die Wahrheit zu sagen. Er ist also seit ein paar Tagen komisch, laut Haushälterin, verschwindet zwischendurch durch die Hintertür und verhält sich merkwürdig. Ich glaube zwar irgendwie nicht, dass er der Mörder ist, aber ich habe auch noch keinen Schimmer, was dahinter steckt.


    Die Nummer mit Zender fand ich ja schon wieder zu komisch. Der Typ ist einfach nur merkwürdig. Bin mal gespannt, wie sich das hinterher alles aufklärt.


    Dann wollen wir doch mal sehen, ob ich den Mörder heute Nacht noch entlarven kann :lache!

  • Goupie,


    das ist es ja, was ich an den Büchern von Arno Strobel so genial finde. Praktisch jede zweite Seite ändert sich die Meinung bei mir, wer der Täter sein könnte. So viele Leute haben ein äußerst logisches Motiv ohne dass es an den Haaren herbeigezogen wirkt. Es ist alles stimmig und logisch.


    LG
    woelfchen

  • Zitat

    Original von Woelfchen85
    Goupie,


    das ist es ja, was ich an den Büchern von Arno Strobel so genial finde. Praktisch jede zweite Seite ändert sich die Meinung bei mir, wer der Täter sein könnte. So viele Leute haben ein äußerst logisches Motiv ohne dass es an den Haaren herbeigezogen wirkt. Es ist alles stimmig und logisch.


    LG
    woelfchen


    Ja, das habe ich gemerkt ;-). Ich lass das mit den Spekulationen auch lieber, es wird eh falsch sein. Ein paar Seiten muss ich noch lesen, dann weiß ich es aber ganz sicher. Hoff ich :lache!

  • Ich bleibe bei meiner Theorie, dass die Haushälterin die Täterin ist. Sie heißt mit Nachnamen Jäger, das passt zu dem Lied. Außerdem ist es seltsam, dass sie auf einmal Angst hat vor Jahn. Aber wenn sie es ist, wie reagiert sind nun, da sie wohl mitbekommen hat, dass Jahn gar nicht der richtige Autor ist?
    Weiterhin glaube ich, dass die anderen 3 Jahn, Lüdtke und Lorth es nicht sind, da diese 3 schon mit der Autorenschaft zu tun haben. Und hey, ich bin gut, Jahn hat vieles nicht selber geschrieben. Endlich rate ich mal richtig, meist liege ich ja total daneben! :lache


    Dass Nina verschwunden ist finde ich furchtbar. Ich mochte das Mädchen irgendwie. Liegt vielleicht aber auch daran, dass sie ca so alt ist wie ich.
    Der Jurastudent hat voll gernervt. So hat er die Polizisten noch in die Irre geleitet...

  • Die Buchhändlerin habe ich gestrichen, es läuft eindeutig auf die Jäger zu. Die drei Männer sind zu geldorientiert und das Ding so durchzuziehen geht nicht ohne die nötigen Emotionen und nur wegen des Kontostandes- eher nicht.


    Was uns der Autor da über Lektoren erzählt- versoffene, arrogante, textverfälschende Typen, die dazu noch stinken- das dass der Lektor hat durchgehen lassen (oder hat der Autor eine Lektorin, die das eingefügt hat, weil sie ihre Kollegen besonders liebt :gruebel)


    Jurastudenten sind so, nicht alle, aber die meisten. Ich weiß das. Ich war mal einer.

    Nemo tenetur :gruebel


    Ware Vreundschavt ißt, wen mahn di Schreipfelerdes andereen übersiet :grin


    :lesend  :lesend

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  • Die beiden neu eingeführten Protagonisten Lorth und Lüdtke sind mir sehr unsympathisch und würden für Geld bzw. Geschäft (mehr Buchverkäufe) sicherlich sehr viel machen - aber derartige Folterungen glaube ich jetzt nicht.


    Es ist auch klar, warum sich Jahn an vieles nicht erinnert - Lorth hat es schlichtweg umformuliert. Die Ermittler haben zu Lorth auch den Gedanken geäußert "er wäre lieber Autor als Lektor" - hier bin ich gespannt auf welche Gemeinheit diese Rivalität noch hinauslaufen wird.


    Und bei den Ermittlern, Matthiessen erzählt dem Kollegen jetzt ihre Variante der Geschichte und hier bin ich auch gespannt, was am Ende mit Stohrmann noch alles ans Licht kommt. :gruebel


    Der Jurastudent hat also heimlich einen Wohnungsschlüssel nachmachen lassen, das geht überhaupt nicht.


    Die Buchhändlerin Hansen ist so sauer, daß sie ihre vorrätigen Bücher von Jahn an den Verlag zurückschicken will. Für mich scheidet sie als Täterin erst mal aus.



    Und nun auf zum letzten Teil, der sollte heute Nacht noch zu schaffen sein :chen:lesend

  • Die Haushälterin Jäger hat mehr Farbe für mich bekommen und sie versucht ja geradezu Jahn die Morde und Entführungen unterzujubeln.
    Mal schauen, ob sie mit in der Sache hängt.


    Verleger, Autor und Lektor haben genug mit ihren Sachen zu tun. Vertuschung, dass die Bücher doch sehr stark umgeschrieben wurden und viel Profit aus der ganzen Sache ziehen.


    Stohrmann ist mir weiterhin so unsypampathisch und ich frage mich die ganze Zeit, wie weit geht er um Matthiesen zu schaden.


    Jetzt werde ich den Fall mal auflösen. :-)

  • Gut, das Vorhaben "Lernen" ist für den heutigen Tag mal gestrichen, ich MUSS jetzt auch noch den letzten Teil lesen. :fetch Gemeinheit, dieses Buch so spannend zu machen!


    Die Buchhändlerin scheidet für mich jetzt auch aus. Sie tut mir fast ein bisschen leid ;) Und ihre Enttäuschung scheint authentisch zu sein. Ich glaube nicht, dass sie sich die Mühe machen würde, nur die Enttäuschte zu spielen, wenn sie in Wahrheit doch die Täterin war - zumal auch ihr Motiv wegfällt, wenn sie dem Lektor glaubt, dass große Teile der Bücher nicht von Jahn selbst stammen.


    Die Haushälterin? Ja, vielleicht. Aber ich denke schon, dass es sich beim Täter um die Person handelt, die auch die Morde zum vorigen Buch begangen hat. Welches Motiv hätte die Haushälterin denn gehabt, wenn Jahn damals doch noch gar nicht in Hamburg gewohnt hat? (Irgendeine Erkärung ließe sich sicher finden, aber noch bin ich skeptisch.)
    Auf der anderen Seite.. Heike (er)kennt sie vermutlich, aber nicht gut genug, um sich an ihren Namen zu erinnern.. wenn ich mal davon ausgehe, dass die "Zuvor"-Person Heike ist. Hmmmmm... :gruebel


    Den Jurastudent find ich langsam richtig sympathisch :grin Ich mag das Klischee des sozial inkompetenten Strebers, der heimlich in das unerreichbare hübsche Mädchen verliebt ist. Ich glaub nicht, dass er was mit der Sache zu tun hat.


    Verleger und Lektor traue ich es auch nicht zu - die sind zwar "kalt" genug, um sich über den Profit zu freuen, aber SO weit gehen sie nicht nur wegen eines Buches. Die haben ja wohl auch mehr im Programm als nur dieses eine.. Nein, hinter den Taten steckt etwas persönliches, denke ich.




    Und jetzt ab auf die Couch, die letzten Seiten warten :-]

  • Ich frage mich woher Arno sich so gut in HH auskennt Recherche im Internet, oder Urlaub in HH?


    Ist das echt so das die Presse nachts um 3 bei der Polizei anruft?


    Ich weiß wer der Täter ist Zender :chen


    Da haben Erdmann und matthiessen sich ja schnell abspeisen lassen bei der Buchhändlerin mit dem Telefonat.


    Ich denke nicht das es Jahn war und die Buchhändlerin auch nicht, Stohrmann ist für mich immer noch sehr verdächtig.


    Was man so über den Verlag und das Verlagswesen liest ist auch spannend, von wegen Garantiehonorare und schlechte Autoren. Wie gut das Arno da nicht zugehört ;-)

  • Ich musste nach dem Arbeiten auch gleich diesen Abschnitt noch lesen.. Und es wird immer besser..


    Und da ich ziemlich schlecht darin bin, habe ich auch keinerlei Ahnung wer das sein könnte..


    Und hier wimmelt es ja nur so an Lügen und Intrigen.. Der Lektor und sein seltsamer Chef. Jahn, der wütend wird und immer wieder das Haus verlässt. Seine Haushälterin.. Mittlerweile zähle ich sogar Stohrmann zu den Verdächtigen, kann allerdings nicht sagen warum. Ist einfach so ein Gefühl..


    Mmmmhh.. wenn ich so schnell am Stück lese muss ich erstmal überlegen was ich eigentlich genau gelesen habe :grin


    Wie kommt man eigentlich auf diese kranke Idee einen Roman auf Haut zu schreiben und diese bei lebendigem Leibe abzuziehen? Also man muss ja als Autor schon auch kranke Ideen haben :wow

    Einige Bücher soll man schmecken, andere verschlucken und einige wenige kauen und verdauen.

  • Zitat

    Original von Nightflower
    Ich bleibe bei meiner Theorie, dass die Haushälterin die Täterin ist. Sie heißt mit Nachnamen Jäger, das passt zu dem Lied. Außerdem ist es seltsam, dass sie auf einmal Angst hat vor Jahn. Aber wenn sie es ist, wie reagiert sind nun, da sie wohl mitbekommen hat, dass Jahn gar nicht der richtige Autor ist?
    ......


    Hat sie das denn tatsächlich mitbekommen? Ich glaube dazu wurde nichts erwähnt, oder? :gruebel


    Irgendwie kann ich mir nicht vorstellen, dass sie das Monster ist:
    Sie als großer Fan schreibt Jahn Briefe, dann mordet sie in Köln und schleicht sich schließlich als Haushälterin bei ihm ein um dann in Hamburg weiter zu morden??? Nein, das ist irgendwie unrealistisch :pille


    Edit: Auf den Zusammenhang mit dem Lied und dem Namen wäre ich gar nicht gekommen.. :wow

    Einige Bücher soll man schmecken, andere verschlucken und einige wenige kauen und verdauen.

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  • Ich habe anfangs vermutet, dass eine Frau das Monster ist. Inzwischen bin ich nicht mehr so sicher, ob eine Frau es rein körperlich schaffen könnte, die Frauen zu töten, das heißt zu würgen und sie dabei anzuheben. Auch das Umlagern auf die Liege dürfte für eine Frau kaum zu schaffen sein.
    Was wäre, wenn es zwei Täter wären - das Monster und der willige Helfer :gruebel

  • Zitat

    Original von Clare
    Ich habe anfangs vermutet, dass eine Frau das Monster ist. Inzwischen bin ich nicht mehr so sicher, ob eine Frau es rein körperlich schaffen könnte, die Frauen zu töten, das heißt zu würgen und sie dabei anzuheben. Auch das Umlagern auf die Liege dürfte für eine Frau kaum zu schaffen sein.
    Was wäre, wenn es zwei Täter wären - das Monster und der willige Helfer :gruebel


    Den Verdacht hatte ich auch. Frau und Mann, also Haushälterin und Autor.


    Haushälterin die sich arbeistlos auf der Strasse sieht, weil Autor nicht genügend Geld verdient sie weiter zu beschäftigen und Autor der es gerne hat wenn seine Bücher auf der Liste stehen.

  • Zitat

    Original von schnatterinchen


    Den Verdacht hatte ich auch. Frau und Mann, also Haushälterin und Autor.


    Haushälterin die sich arbeistlos auf der Strasse sieht, weil Autor nicht genügend Geld verdient sie weiter zu beschäftigen und Autor der es gerne hat wenn seine Bücher auf der Liste stehen.


    Die Haushälterin schon, die hatte ich von Anfang an im Verdacht. Der Autor allerdings ist keiner meiner Verdächtigen. Ihm traue ich so ein planvolles Verhalten einfach nicht zu. Er kommt mir eher vor wie das Kind, das feststellt, dass ein anderes Kind in der Malstunde sich seine Idee abgeguckt hat und nun damit glänzt, weil es das Bild schneller und besser fertig hat.

  • Zitat

    Original von Mone80
    Die Haushälterin Jäger hat mehr Farbe für mich bekommen und sie versucht ja geradezu Jahn die Morde und Entführungen unterzujubeln.
    Mal schauen, ob sie mit in der Sache hängt.
    [...]


    Den Gedanken hatte ich auch. Es kommt mir etwas suspekt vor, dass die Haushälterin nur wegen einem Wutausbruch von Jahn direkt zur Polizei läuft.


    Die Beiden vom Verlag sich für mich raus. Vermutlich hat Lüdtke der Boulevard-Zeitung etwas gesteckt, um den Buchverkauf zu steigern. Die Hansen wird es ja nicht gewesen sein, sonst würde sie ihre Exemplare nicht zurück zum Verlag schicken.


    Die Frage warum Jahn kaum etwas über den Inhalt seines Buches wusste, ist nun geklärt. Doch warum ist er andauernd unterwegs? Recherchen fürs neue Buch oder steckt doch mehr dahinter?


    Herrlich fand ich die Szene, wo Matthiessen dem Zender einen lateinischen Satz um die Ohren haut. Darauf habe ich gewartet. :frech

  • @ Arno: Auf S. 259 hat sich ein Tippfehler eingeschlichen: "verlasen" statt "verlassen"


    Also, Erdmann finde ich immer unsympathischer. Er kehrt für meinen Geschmack zu sehr den Macho raus. Auch hat er seine Emotionen zunehmend nicht unter Kontrolle. Dass er seine Kollegin stützen will, ist ja in Ordnung, aber muss er für sie sprechen?
    Wie wäre es mit ihm als Mörder? Leider gibt Matthiessen ihm meistens ein Alibi. :lache


    Zitat

    Original von Nightflower
    Ich bleibe bei meiner Theorie, dass die Haushälterin die Täterin ist. Sie heißt mit Nachnamen Jäger, das passt zu dem Lied. Außerdem ist es seltsam, dass sie auf einmal Angst hat vor Jahn. Aber wenn sie es ist, wie reagiert sind nun, da sie wohl mitbekommen hat, dass Jahn gar nicht der richtige Autor ist?
    ...


    Das wäre mir nicht aufgefallen. Kompliment.
    Trotzdem kann ich sie mir nicht als Monster vorstellen. Sie könnte natürlich für Heikes Familie ebenfalls gearbeitet haben, so dass sie sie erkennt. Auch in Köln könnte sie eine Anstellung gehabt haben. Aber wenn sie die Mörderin ist, dann gehe ich doch nicht in den unmittelbaren Dunstkreis eines der Hauptverdächtigen.
    Aber was ist das Motiv für so eine grausame Tat?


    Die Buchhändlerin? Schon eher.
    Ich weiß nicht. Sie könnte fanatisch genug sein und dem Buch auf der Bestsellerliste verhelfen wollen. Ihre Enttäuschung könnte auch daher rühren, dass sie umsonst gemordet hat, weil Jahn wohl keine weiteren Bestseller mehr schreiben wird.
    Außerdem ist sie 1,70m groß. Vielleicht rühren die Kilos zuviel daher, dass sie Kraftsport treibt.
    Sie ist rothaarig und hat leuchtend grüen Augen, wenn das mal nicht zu einem Monster passt. :lache
    Ich kann mir die Buchhändlerin mit den bunten Tassen nicht als Mörderin vorstellen. Und doch sollten Erdmann und Matthiessen ihr Alibi beim Hautarzt überprüfen.


    Dann hätten wir noch diesen Herrn Lüdtke und Schäfer und und und...
    Der Müll in dem Keller würde am ehesten zu dem Lektor passen. :gruebel


    Da hilft nur weiterlesen. :lesend


    Übrigens lese ich immer "Strohmann" statt Stohrmann. :grin

    Die eigentliche Geschichte aber bleibt unerzählt, denn ihre wahre Sprache könnte nur die Sprachlosigkeit sein. Natascha Wodin