Welches Buch hat euch positiv überrascht?

  • Hallo zusammen,


    mich würde mal interessieren, welches Buch euch positiv überrascht hat, obwohl ihr euch davon zuerst gar nicht viel erwartet habt?


    Ist es sogar eines eurer Lieblingsbücher geworden?


    Habt ihr es oft verschenkt?


    Kennt ihr das, dass ihr dann unbedingt Partei für dieses Buch ergreifen wollt, wenn es jemand anderes abtut, weil es ihn eigentlich gar nicht interessiert?


    Bin auf eure Antworten und Bücher gespannt ;)


    Ich finde es schön, plötzlich und unerwartet ein Schätzchen zu entdecken


    :lesend

  • Mich hat "Vituosity - Liebe um jeden Preis" sehr positiv überrascht.
    Ich dachte, das sei wieder so eine Schnulze, womöglich mit übersinnlichem Einschlag usw.
    Aber dann stellte es sich überraschend als sehr viel mehr und tiefgründiger heraus. Das fand ich klasse!

  • Mich hat das hier positiv überrascht - ich hatte keine hohen Erwartungen un dann hat mich das Buch aus den Pantoffeln kippen lassen :lache Ich denk gern an die Lesezeit zurück, weil es mich so gefesselt hat und sowas ist bei mir eher selten der Fall. Das werd ich sicher irgendwann mal, nochmal lesen :-]

  • Zitat

    Original von beowulf
    Das sind so viele...immer mal wieder bei einem Genrewechsel, immer mal bei neuen Autoren.


    :write

    “Lieblose Kritik ist ein Schwert, das scheinbar den anderen, in Wirklichkeit aber den eigenen Herrn verstümmelt.”Christian Morgenstern (1871 – 1914)

  • Zuletzt dieses Buch hier. :wave


    Auf Amazon ist es recht mau bewertet worden, ich hatte es aber schon daheim, habe es dann eigentlich nur gelesen, weil ich es von meinem Papa bekommen habe, nachdem ich ihn überredet hatte, es zu kaufen und hab mir nicht so viel erwartet gehabt. Ich finde das Buch aber toll. :-]

  • Mich hat "Der Nobelpreis" positiv überrascht. Es war mein erster Eschbach und ich habe ihn mir eigentlich nur aus dem Bücherregal meiner Schwiegereltern gegriffen, weil da sonst fast nur Histo- oder Frauenromane drin standen und mir nach beidem in dem Moment so gar nicht war. Nach nichtmal 10 Seiten hatte mich das Buch dann :grin


    LG,
    FourRoses

    Ein Mensch, der für nichts zu sterben gewillt ist, verdient nicht zu leben.
    ~Martin Luther King

  • Das hab ich diesen Monat ganz hinten aus dem Schrank und war überrascht, dass ich da eine ungeahnte Perle fast vergessen hatte. Ein historisches Buch aus Japan, welches mich restlos überzeugt hat. Sehr empfehlenswert.

    Hollundergrüße :wave




    :lesend

    Kinder des Aufbruchs - Claire Winter


    (Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, daß er tun kann, was er will, sondern daß er nicht tun muß, was er nicht will - Jean Rousseau)

  • Tja, bei mir gibt es auch sehr viele, dass man die gar nicht alle aufzählen kann. Was mir aber spontan in den Sinn kam, als ich die Überschrift gelesen habe, ist dieses hier.


    Das erste von Anna`s Bücher und so wurde sie zu einer meiner Lieblings-Schriftstellerinnen. :-)

    Zündet man eine Kerze an,erhält man Licht.Vertieft man sich in Bücher,wird einem Weisheit zuteil.Die Kerze erhellt die Stube, das Buch erleuchtet das Herz.


    (Sprichwort aus China)

  • "Twilight" (1) hat mich positiv überrascht. Ich hasse Bestseller. Auch das Thema fand ich erst krude - Vampire wtf ?! :gruebel


    Als ich den Roman las, konnte ich aber nicht aufhören zu lesen, bis der Roman ausgelesen war.

    "Literatur ist die Verteidigung gegen die Angriffe des Lebens."


    "...if you don't know who I am - then maybe your best course would be to tread lightly."

  • Mich hat "Das Lied der Träumerin" von Tanya Stewner überrascht. Das Cover sieht richtig kitschig aus und der Klappentext lässt einen seichten Teenieroman erwarten. Doch so einfach war es am Ende doch nicht, denn das Buch hat mich sehr zum Nachdenken gebracht. Einfach mal runterlesen und weglegen war nicht.


    edit: Rechtschreibfehler gefunden

  • Zunächst habe ich an "Martha im Gepäck" von Ulrike Herwig gedacht. Dieses Buch habe ich für einen typisch humorvollen Frauenroman gehalten, aber am Ende habe ich ein Buch in der Hand gehalten, das mich in einen wunderbaren Urlaub entführt hat.


    Noch erwähnenswerter finde ich allerdings "Der Tag, an dem Marilyn starb" von Donna Milner. Ich weiß nicht, was ich von dem Buch erwartet habe, aber diese Wirkung, die es auf mich gehabt hat, sicherlich nicht. Überwältigende Gefühle und eine Geschichte ... Tja, da fehlen mir die Worte.

  • Oh, das waren auch wirklich schon sehr viele in meinem Leben. Quasi immer, wenn ich mit falschen, nicht so großen oder gar keinen Erwartungen an das Buch heran gegangen bin und es dann überdurchschnittlich gut, also sozusagen fantastisch war. ;-)


    Zuletzt war das letzte Woche, als ich "Wovon wir träumten" von Julie Otsuka las. Ich wusste nicht so recht, was ich von dem Buch halten sollte, aber habe einfach mal angefangen zu lesen und konnte dann kaum aufhören um es kurz an der Kasse zu bezahlen und mich damit in den nächsten Park, auf die nächste Bank zu verziehen um es zu Ende zu lesen. Das Buch hat mich wirklich bewegt und ist mir sehr nah gegangen! :-)


    (Ich weiß allerdings nicht, ob es nicht vielleicht ein besseres Cover gegeben hätte. Das Cover hat mich eigentlich nicht so angesprochen, bzw. eher an etwas "leichteres" denken lassen. Andererseits sind Kirschblüten auch irgendwie passend.)

  • Zitat

    Original von FourRoses
    Mich hat "Der Nobelpreis" positiv überrascht. Es war mein erster Eschbach und ich habe ihn mir eigentlich nur aus dem Bücherregal meiner Schwiegereltern gegriffen, weil da sonst fast nur Histo- oder Frauenromane drin standen und mir nach beidem in dem Moment so gar nicht war. Nach nichtmal 10 Seiten hatte mich das Buch dann :grin


    LG,
    FourRoses


    Ich liebe Eschbach. Der Nobelpreis war für mich eines seiner schlechteren. Am besten sind für mich "Eine Billion Dollar" und "Ausgebrannt".


    Aber am positivsten überrascht hat mich "Die Haarteppichknüpfer" (und ich habe auch noch lange darüber nachgedacht). Das habe ich geschenkt bekommen und hätte es mir niemals selbst gekauft. Das Genre ist so gar nicht meins. Aber in dem kleinen Buch steckt so viel, dass man daraus eine mehrbändige Saga machen könnte.

  • Der Klappentext gibt nicht viel her, doch das Buch ist für meinen Geschmack phantastisch geschrieben und sehr tiefgründig. Ich denke noch oft daran.


    Zitat

    Ein elegantes modernes Märchen, ein spritziger Gesellschaftsroman à la F. Scott Fitzgerald und Truman Capote. Es ist die charmante Geschichte einer versäumten Liebe und zugleich ein stimmungsvolles Porträt des New York der späten Dreißigerjahre. New York, Neujahr 1937: Die beiden Freundinnen Kate und Eve - zwei Provinzschönheiten, die die Welt erobern wollen - gabeln in einer Jazzkneipe den charmanten Tinker Grey auf. Er trägt Kaschmir und scheint Single zu sein - ein Sechser im Lotto. Eine turbulente Freundschaft à trois beginnt: Die beiden jungen Frauen weisen Tinker in die Geheimnisse des Schnorrens ein - wie gelangt man in die Radio City Music Hall, ohne Eintritt zu bezahlen? - und Tinker revanchiert sich, indem er sie in die feinsten Clubs der City ausführt. Eines ist klar: Die beiden wollen dazugehören in dieser Welt der schokobraunen Bentleys, der seidenen Etuikleider und des prickelnden Champagners. Erst als das beschwingte Dauerabenteuer jäh durch einen Unfall beendet wird, stellt sich für Kate die Frage, wer eigentlich in wen verliebt ist ... oder ob es für sie sogar viel mehr ist.

    [/quote]

    “Wer kleine Kinder und Hunde nicht mag, kann kein schlechter Mensch sein



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