'Der Schock' - Kapitel 32 - 44

  • Hääääää? Ich bin verwirrt! Peter/Froggy/Fjodor ist Lauras Vater? Das muss ich erst mal gedanklich verarbeiten. Ich habe gerade keine Zeit, ausführlich zu posten, aber das musste ich noch kurz loswerden. Irgerndwie krieg ich das noch nicht so ganz zusammen.

  • Hi Groupie, da bist Du ja schon wieder. :wave


    Da hatte ich auch gestern Nacht gestutz: Peter = Froggy = Fjodor = Lauras Vater.
    Das heißt aber auch, dass Lauras Mutter Jenny oder deren Schwester ist, da Ava Bjely ja genauso wie Jenny der Bruder von Buck ist. Also Ava Bjely = Jenny? :gruebel


    Interessante Wendungen in jedem Fall und auch irgendwie witzig, dass das alles in dem Haus von der damaligen Party stattfindet. Gut gefallen mir auch die Einschübe und Erklärungen zu den psychologischen Begriffen und Krankheiten.

  • Was mich noch stutzig macht, sind die vielen Talente von Fjodor. Angefangen hat er als ungeliebtes Kind seiner Eltern. Seine Mutter hat seinen Anblick nicht ertragen. Dann wurde er Multimillionär im Immobiliengeschäft und war permanent weltweit unterwegs. Im November 1992 allerdings brachte er seine Tochter nach Nordholm ins Internat und wurde dort Lehrer für Kunst, Sport und Segeln. Und ab 1994 nach Lauras Flucht von Nordholm hat er sich auch irgendwo versteckt, oder? Lehrer war er da zumindest nicht mehr.


    Die Aufklärung der Ereignisse um 1992 fehlen noch und der Unfall der Mutter, durch den sie gelähmt wurde.

  • Aha! Da war ich mit meiner Idee, dass Ava = Jenny ist, doch nicht so verkehrt. Aus der Halloween-Nacht mit Froggy ist demnach Laura entstanden. Ich glaube aber, dass er nicht dieselbe Person ist wie der Immobilientyp, mit dem Ava verheiratet ist und den Laura bisher Vater genannt hat, sondern eben nur der Erzeuger, von dem Laura vermutlich in Nordholm erfahren hat ... :gruebel


    Mal gucken, ob ich den Rest nun heute noch schaffe, aber ich hatte gestern eine Scheißnacht und mir fallen trotz aller Neugier gerade dauernd die Augen zu.

    With freedom, books, flowers and the moon, who could not be happy? - Oscar Wilde


    :lesend Rock My World - Christine Thomas

  • Zitat

    Original von xexos
    Lies mal den Part, wo sich Buck und Fjodor im Herrenhaus gegenüberstehen. Da steht auf Seite 305 unten "den Namen meiner Schwester auf den Lippen". JaneDoe hatte das hier KLICK ja auch schon vermutet/gewusst.


    Ich hatte das deshalb vermutet, weil Jenny sich im Haus gut auskannte, mit Froggy zielsicher in das Schlafzimmer des Hausbeistzers ging. Und weil Froggy so sicher war, dass Jenny auf der Party auch da sein würde. Irgendwie ergab das für mich die Schlußfolgerung, dass sie Bucks Schwester ist.


    Fjodors viele Talente haben mich auch beeindruckt. Und das immer im Hinblick darauf, dass er am liebsten unsichtbar wäre. Ist ihm ja gut gelungen all die Jahre über. Nie im Leben wäre ich darauf gekommen, dass es sich hier um Lauras Vater handelt. Dabei habe über den die ganze Zeit nachgedacht. Irgendwie passte er nie richtig ins Bild. Und dann so was :yikes

  • Zitat

    Original von JaneDoe
    Ich hatte das deshalb vermutet, weil Jenny sich im Haus gut auskannte, mit Froggy zielsicher in das Schlafzimmer des Hausbeistzers ging. Und weil Froggy so sicher war, dass Jenny auf der Party auch da sein würde. Irgendwie ergab das für mich die Schlußfolgerung, dass sie Bucks Schwester ist.


    Hut ab für diese Schlussfolgerung. Ich bin beeindruckt!

  • Froggy ist also Lauras Vater. Also ja dann auch ihr Lehrer im Internat. Ist ja dann mal interessant, zu erfahren, was dann vor Jahren dort im Wald geschehen ist. Zumindest wissen wir jetzt, dass der Lehrer nicht umgebracht wurde.
    Ist jetzt nur die Frage, ob er auch mit Lauras Mutter zusammengelebt hat. Oder doch nur der Erzeuger. Fragen über Fragen.
    Ich werde mich ranhalten, um dieses Buch heute zu Ende zu lesen.

  • es wurde eigentlich alles schon geschrieben was ich auch schreiben wollte



    aber jetzt wird mir die Aussage aus dem Prolog klar.


    Froggys Vater zu Froggy:


    »Weißt du, wie viel Kummer ihr das macht, dass du so
    bist?«
    »Ich könnte dir ja verzeihen,
    Ich weiß ja, woher’s kommt. Aber sie weiß es auch. Na ja, und
    sie hasst mich dafür. Mich! Weißt du, wie weh das tut?«


    und später war Großvater Theodor auf dem Bild
    "ein weißhaariger Mann mit vornehmer Blässe"


    ich nehme an, der Albinismus hat eine Generation übersprungen,
    und Froggys Vater hat ihn weitervererbt.
    deshalb hasst die Mutter ihn dafür, wie er sagt.



    auf was für scheinbare Belanglosigkeiten man achten muss
    ich glaub ich muss es wenn ich fertig bin gleich nochmal lesen :-)

  • Das mit dem "noch mal lesen" wäre ein riesen Kompliment!
    Toll, dass Du die Verbindungen nachträglich so erkennst und zusammenbaust. Mir ist tatsächlich immer wichtig, dass man, selbst wenn man das Buch zum zweiten Mal liest, diese Dinge entdecken kann und in den schon mal gelesenen Sätzen noch etwas neues erkennt.
    :-) :-) :-)

  • das war auch als Kompliment gedacht :-)


    dieses Buch ist auch nicht langweilig wenn man das Ende kennt,
    es gibt dann noch ganz viel 'aha'-Effekte zu entdecken wie es scheint.


    offene Fragen habe ich auch noch,
    aber das gehört erst in den nächsten Abschnitt ;-)

  • :yikes Marc, was machst du mit mir, sprich mit den Protagonisten!?!? :yikes


    Ich habe ja so einiges erwartet, aber dass Froggy Lauras Vater ist... Ich bin geplättet und gleichzeitig entsetzt. Und bitte seid mir nicht böse, aber ich kann jetzt hier nicht verweilen, ich MUSS gleich weiterlesen. :wave

  • Hui, das nenne ich mal eine Entwicklung. Das Froggy Lauras Vater ist wurde ja bereits vermutet.

    Zitat

    Ist jetzt nur die Frage, ob er auch mit Lauras Mutter zusammengelebt hat. Oder doch nur der Erzeuger. Fragen über Fragen.


    Ich würde sagen, dass sie mit ihm zusammengelebt haben muss. Woher soll Laura sonst wissen, dass er ihr Vater ist? Oder hat er sie erst später aufgesucht? ?(
    Vielleicht hat er sie im Wald auch gar nicht bedrängt, sondern ihr gesagt, dass er ihr Vater ist und daraufhin ist sie abgehauen?


    Eins muss ich Lauras Mutter lassen, zumindest hat sie ausnahmsweise mal im richtigen Moment den Mund aufgemacht und ihren Stolz beiseite gelassen. Anscheint liegt ihr ja doch etwas an Laura.


    Als Nele und Anna aufgetaucht sind und nicht auch noch in Froggys Gewalt gelandet sind war ich richtig erleichtert, das wäre richtig grausam gewesen. Wäre aber auch eine Alternative gewesen um die beiden als Druckmittel gegen Jan einzusetzen :gruebel


    Ich bin dann auch wieder weg, der letzte Teil ruft nach mir

    :lesend "Des Teufels Gebetbuch" von Markus Heitz
    :lesend "Don't kiss Ray" von Susanne Mischke
    :lesend "Plötzlich Fee - Sommernacht" von Julie Kagawa

  • Zitat

    Original von Ayasha
    :yikes Marc, was machst du mit mir, sprich mit den Protagonisten!?!? :yikes


    Ich habe ja so einiges erwartet, aber dass Froggy Lauras Vater ist... Ich bin geplättet und gleichzeitig entsetzt. Und bitte seid mir nicht böse, aber ich kann jetzt hier nicht verweilen, ich MUSS gleich weiterlesen. :wave


    :-) :grin :-)

  • Aber wenn Froggy Lauras Vater ist, ist es dann nicht ein riesiger Zufall, dass sie ausgerechnet in das Internat kommt, in dem er Lehrer ist? Wussten sie jeweils voneinander? Offensichtlich hatten sie danach länger keinen Kontakt, denn als Froggy Laura ursprünglich entführen wollte, hat er sie ja erst mal nicht erkannt. Und was hat der Direktor damit zu tun? Und wieso... nein! Ich glaube, ich muss einfach gleich weiterlesen. :chen

    It’s not enough for the phrases to be good; what you make with them ought to be good too. - Aldous Huxley

  • Also doch, wie erwartet - Froggy ist der Vater. :grin
    Arme Laura.
    Erst den Kerl als Vater, dann die Mutter, die den Frust darüber an ihr ausläßt.


    Und Buck - der Elende - auch noch als Onkel.
    Eigentlich sehr verwunderlich, daß Laura da noch halbwegs psychisch gesund ist.



    Ich gestehe ja, daß es mir fast schon ein wenig zu viel war mit Laura und ihrer dauernden Gefangenschaft und dem Gequält werden.
    Dafür hab ich die Kapitel mit Jan und auch Katy verschlungen.
    Die beiden sind mir die sympathischsten.


    Gut gefiel mir so gesehen auch das Wiedersehen mit Jan und seinemVater.
    Alles nur ein typisches Mißverständnis, weil Papa meint zu wissen, was der Sohn braucht und möchte.
    Sagt natürlich nix - sprechen könnte ja überanstrengen :rolleyes - und schon haben zwei Menschen sich voneinander entfernt.


    Vielleicht lernen sie ja endlich jetzt, daß miteinander reden doch so seine gewissen Vorteile haben könnte...

  • Zitat

    Original von Johanna
    Gut gefiel mir so gesehen auch das Wiedersehen mit Jan und seinemVater.
    Alles nur ein typisches Mißverständnis, weil Papa meint zu wissen, was der Sohn braucht und möchte.
    Sagt natürlich nix - sprechen könnte ja überanstrengen :rolleyes - und schon haben zwei Menschen sich voneinander entfernt.


    Deswegen auch: Der Weg zur Hölle ist gepflastert mit guten Vorsätzen.
    Ich finde, dass Missverständnis zwischen Jan und seinem Vater ist ein ganz klassisches, dass sich zwischen den unterschiedlichsten Menschen immerzu wiederholt.
    Niemand ist in der Lage, mit dem anderen zu reden oder sich in ihn hineinzuversetzen. Und schon tut man das vermeintlich Richtige, was sich dann als grundverkehrt erweist.

  • Irgendwie konnte ich heute einfach nicht aufhören zu lesen und habe nun auch Part 5 geschafft, der mich vollends begeistert hat.


    In diesem Abschnitt erfahren wir, dass Ava einen Unfall hatte und deswegen querschnittsgelähmt ist, also ist Laura scheinbar nicht Schuld daran.


    Gut fand ich die Szene als Katy und Jan geblitzt wurden, da dachte ich schon der Polizist würde Jan trotz Schminke erkennen und ihn gleich einkassieren.


    Auch der Besuch im Altenheim war äußerst spannend gestaltet, ist es sicher nicht einfach aus einer dementen Person Informationen zu bekommen.


    In diesem Abschnitt bestätigt sich meine Vermutung, dass Froggy in Lauras Wohnung war und die Bilder abgehängt hat. Ebenso bestätigt sich (wow bin etwas stolz auf mich), dass Froggy Lauras Vater ist, nur hätte ich nicht geahnt, dass sie es auch weiß. Woher sie das weiß, tät mich nun brennend interessieren. Ob es mit dem Internat zu tun hat?


    Absolut gar nicht habe ich damit gerechnet, dass in dem alten Herrenhaus die Galerie mit den toten Frauen untergebracht ist. Was für ein Schock muss das für Jan gewesen sein?!


    Laura befreit sich mit Hilfe des Heizstrahlers? Wie hat sie das nur gemacht. Gern hätte ich von Marc hierzu eine Erklärung, wenn das geht, denn ich kann es mir irgendwie nicht vorstellen.


    Etwas fragwürdig in dem Abschnitt fand ich zwei Passagen. Zum Einen: Katy besucht ihre Zwillingsmädchen nicht, weil sie nicht an ihren Mann Sören, der sie scheinbar auch betrügt, erinnert werden will, hat aber bei ihrem Freund ein Bild der Kinder auf dem Nachtschränkchen im Schlafzimmer? Wie passt das zusammen? Ich könnte mir ja noch vorstellen, dass sie ein Bild im Portemonnaie hat, aber dass sie im Schlafzimmer eines hat, wo sie mit ihrem neuen Kerl rummacht. Also ich weiß nicht...


    Auch etwas komisch fand ich, dass in dem Sandkasten der Kinder eine rostige Kinderschaufel liegt. Wieso? Da können einem die zwei kleinen Mädchen echt nur Leid tun... Was für Eltern?


    Ansonsten kann ich nur sagen, dass mir das Buch von Abschnitt zu Abschnitt immer besser gefällt. Am Liebsten würde ich heute fertig lesen, aber mir fallen schon die Äuglein zu, weshalb ich mir das Beste, nämlich den Schluss, dann wohl für morgen aufheben werde... Hoffentlich bekomme ich heute Nacht keine Albträume...