Herzgrab - Andreas Gruber

  • Ich hatte das Glück und das Vergnügen das Buch in der Leserunde zu gewinnen und zu lesen. Dafür nochmals vielen Dank an Wolke, Andreas Gruber und den Verlag.


    Zum Inhalt wurde schon alles geschrieben, deshalb nur noch mein persönlicher Eindruck.


    Es war nicht mein erstes Buch von Andreas Gruber, aber nach "Todesfrist" dachte ich, spannender geht es nicht mehr. Aber mit "Herzgrab" war noch eine unglaubliche Steigerung möglich. :anbet


    Schon mit dem Prolog beginnt eine unglaubliche Spannung die sich mit jeder Seite steigert. Der Leser wird immer wieder auf eine falsche Spur geführt - so dass die Auflösung des Falles bis zum Schluss spannend bleibt.


    Von mir bekommt dieser Thriller die vollen 10 Punkte.


    Vielen Dank auch für die tolle Autorenbegleitung durch die Leserunde.


    Viele Grüße :wave

  • Elena und Peter Gerink sind eigentlich ein tolles Paar, sie ist Privatdetektivin, er Kriminalkommissar. Doch gerade haben sie eine Ehekrise, die sich auch auf Peters beruflichen Alltag auswirkt, ist Elena doch ausgerechnet mit seinem Kollegen Dino fremdgegangen und daraufhin erstmal aus der gemeinsamen Wohnung ausgezogen.
    Und ausgerechnet mit Dino zusammen soll Peter nun in Italien nach der verschwundenen Tante von Monica del Vecchio suchen.


    Gleichzeitig wird Elena von Monica beauftragt, deren ebenfalls seit über einem Jahr verschollenen Vater, den berühmten Maler Salvatore del Vecchio, aufzuspüren. Gemeinsam mit ihrer Auftraggeberin reist also auch Elena nach Italien und natürlich führen diese beiden Fälle das Ehepaar Gerink im Laufe der Ermittlungen zusammen.


    Beide Handlungsstränge sind spannend und werden in hohem Tempo vorangetrieben. Die beiden Hauptfiguren sind trotz oder gerade wegen kleiner Fehler sympathisch und kommen realistisch und menschlich rüber. Auch die Nebenfiguren sind teilweise echte Highlights, wie zum Beispiel Kollege Dino. Neben blutigen und brutalen Details kommt hier auch der Humor nicht zu kurz und gibt dem Leser so immer wieder Gelegenheit zum Durchatmen!


    Die Handlung gab mir manches Rätsel auf und erst gegen Ende klärt sich das Bild dann so langsam auf. Bis dahin sorgen diverse falsche Fährten und viele Irrungen und Wirrungen für ein absolut spannendes Krimi-Erlebnis. Ganz am Schluss empfand ich eine Wendung als etwas unrealistisch, aber das tat dem Gesamtvergnügen dann keinen großen Abbruch mehr.


    Ich hatte das Buch trotz der ca 550 Seiten an 2 Nachmittagen durchgelesen, weil es so temporeich und spannend war, dass ich es einfach nicht mehr aus der Hand legen konnte.

  • Nach "Todesfrist" habe ich nun auch in der Leserunde "Herzgrab" gelesen.


    Meine Meinung: Genial!!!


    Elena ist Privatdetektivin und ihr Mann arbeitet bei der Wiener Kripo. Die Beiden machen gerade eine schwierige Phase durch und arbeiten scheinbar an zwei unterschiedliche Fälle. Diese Fälle bringt sie beide nach Italien und beide Fälle haben doch was miteinander zu tun.


    Elena wird von Monica beauftragt, ihren seit einem Jahr verschwundenen Vater Salvatore, einem berühmten Maler, zu suchen.
    Peter ist an dem Fall, die entführte Schwester von Salvatore, Theresa, zu finden.


    Was Theresa wiederfährt, wird eindrucksvoll und erschreckend beschrieben. Ich habe die ganze Zeit über mitgezittert und habe während des Lesens an kein gutes Ende geglaubt.


    Vor allem Peter und sein Kollege Dino werden nicht freundlich in Italien aufgenommen und die Ermittlungen erwiesen sich als äußerst schwierig. Die Polizei hält Informationen zurück und scheinen, damit etwas zu tun zu haben oder jemanden zu decken.


    Das Buch war an keiner Stelle langweilig und die Kapitel angenehm kurz. Langatmige Phasen gab es nie.


    Ich liebe den Schreibstil von Andreas Gruber. Er weiß es, wie er dem Leser beim Lesen lebhafte Bilder in den Kopf zaubert.
    Ich kann das Buch nur empfehlen!

  • Dieses Buch durfte ich im Rahmen einer (Vorab-)Leserunde hier im Forum lesen, dafür vielen Dank an den Verlag und Wolke und natürlich auch an den Autor Andreas Gruber für die Begleitung.


    Für mich war es der erste "Gruber" und ich muss sagen er hinterlässt mich ein wenig zwiegespalten: die erste Hälfte hat sich für meine Begriffe ein bisschen gezogen, besonders der Handlungsstrang um die Detektivin Elena. Dafür machte die Geschichte das im zweiten Teil mehr als wieder gut nachdem sie Fahrt aufgenommen hatte, war sie nicht mehr zu stoppen und man kam als Leser kaum noch zum durchatmen so überschlugen sich die Ereignisse.


    Dass sich am Ende alle Fragen geklärt haben hat mir gut gefallen, auch das Ende bzw. der Epilog um das Ehepaar Gerik, den italienischen Partner und Monica sowie das "Hündchen" machten die Geschichte für mich rund.


    Von daher vergebe ich 8 von 10 Punkten und bin durchaus gewillt, einen nächsten "Gruber" in`s Auge zu fassen.

  • Und wieder hat es der Autor Andreas Gruber geschafft, mich mit seinem neuesten Buch zu überzeugen. :-]
    Auch "Herzgrab" entwickelt sich ziemlich schnell zum Pageturner. Dazu trägt der fesselnde und kurzweilige Schreibstil genau so bei wie die wechselnde Erzählweise aus zwei Perspektiven.
    Einmal der von Peter, er arbeitet bei der Wiener Polizei, und einmal der von Elena, Detektivin und die Frau von Peter. Deren Verhältnis leider gerade eben wegen einem solchen zwischen Elena und Gino, dem Partner von Peter, hochgradig gestört ist.


    Wie sich die Suche nach mehreren verschwundenen Personen einer reichen italienischen Familie entwickelt ist absolut packend und spannend beschrieben. Was zum Glück auch nicht fehlt ist der für mich inzwischen typische "Gruber-Humor". ;-)
    Man darf also als Leser/in immer wieder mal richtig vor sich hin schmunzeln.


    So muss ein Krimi sein um meinen Geschmack zu treffen.


    Dafür gibt es 9 von 10 Punkten.

  • dies war mein drittes Buch von Andreas Gruber. Und ich finde es erstaunlich, er schafft es immernoch mehr, jedes Buch zu toppen, wo man eigentlich schon denkt, besser kann es eigentlich nicht mehr werden. Spannung und Witz war von der ersten Seiten an da, eine tolle Kombination, so frieren die Gesichtsmuskeln nicht ein. Die Handlungsstränge wurden langsam aufgebaut, man wurde immer mal wieder in die Irre geführt, was ich ja besonders schätze. Oftmals konnte ich keine klaren Zusammenhänge herstellen, aber im temporeichen Finale wurde alles aufgeklärt. Und man konnte alles sehr gut nachvollziehen, allerdings hab ich mit einem solchen Ende nicht im Traum gerechnet. Die Personen waren sehr realistisch dargestellt, so das man sich sehr gut reinfinden konnte. Der Schreibstil war sehr flüssig, so wie man das von dem Autor gewohnt ist.
    Ich warte schon voller Vorfreude auf den nächsten Roman von ihm :)


    alles in allem volle Punktezahl.

  • Erst war ich ein bisschen skeptisch, denn von "Todesfrist" war ich so dermaßen begeistert, dass alle Thriller danach ein Problem hatten. Gerade als Nachfolgewerk hatte es "Herzgrab" nicht unbedingt leicht. Aber bei einer Vorableserunde konnte ich natürlich überhaupt nicht widerstehen.


    Und das war auch gut so, denn die neuen Ermittler haben mich ebenfalls völlig überzeugt. Da sie alle irgendwie auch privat verbandelt waren, hatte die ein oder andere Situation eine eigene Komik, die der Geschichte sehr gut getan hat. Ich musste jedenfalls häufiger mal herzhaft lachen und das ist auch bei einem Thriller ein gutes Zeichen.


    Der Erzählstil hat mir - wie schon beim letzten Mal - sehr gut gefallen. Er zwingt den Leser dazu, immer schneller weiterlesen zu wollen. Es bleibt kaum mehr Zeit zum Luftholen und das hohe Tempo unterstützt die Spannung.


    Neben einer sehr interessanten Handlung gibt es ein Ende, das keinesfalls konstruiert wirkt. Die Auflösung finde ich nicht ganz unwichtig, denn damit steht und fällt ein Thriller manchmal auch.


    Mich hat Andreas Gruber erneut total überzeugt. Er ist gerade dabei, sich zu einem meiner Lieblingsautoren zu schreiben ;-).

  • Endlich wieder ein Buch, das ich förmlich verschlungen habe. Es war großartig und unheimlich spannend. Und so viel besser als "Todesfrist".


    Von der ersten Seite an war ich gefesselt und wollte am liebsten gar nicht mehr aufhören zu lesen. Die Figuren haben mich gefangen genommen. Allen voran Skatozza, der da anfangs doch ein ziemlicher Schlaumschläger war. Aber er hat mir sofort gefallen. Und Gerink und er haben sich ja teilweise wirklich wie ein altes verheiratetes Ehepaar benommen. Ich habe mich schlappgelacht, dass sie in dem versifften Hotel die Honeymoon-Suite bekommen haben :lache


    Der Fall war richtig interessant. Nach der ersten Szene von Teresa in ihrer Gefangenschaft und aufgrund des Titelbildes wusste ich zwar, dass


    Ich hatte zwischendurch wirklich geglaubt, all die Zusammenhänge erkannt zu haben, aber da lag ich gewaltig falsch. Und das gefiel mir umso mehr. Die Spannung blieb aufrecht bis zum Showdown.


    Vor Jahren war ich selbst mal in Florenz und auch Siena, von daher kenne ich diese beiden Städte ein wenig. Und es war schön von Orten zu lesen, die ich selbst besucht habe. Zum Beispiel der Ponte Vecchio. Allerdings hatte ich nicht in Erinnerung, dass es in Florenz ständig nach Kloake riecht :gruebel Aber heiß war es im Frühling definitiv.


    Ich bin von dem Buch, den Figuren und der Geschichte absolut begeistert und kann es nur jedem weiterempfehlen. Ein grandioser Roman, den ich innerhalb von zweieinhalb Tagen verschlungen habe.


    Volle 10 Punkte von mir :-]

  • Wer einen spannenden Thriller lesen will, ist mit Andreas Gruber immer gut beraten, denn "Herzgrab" steht den beiden zuvor erschienenen Büchern "Rachesommer" und "Todesfrist" in nichts nach.


    Der Autor bleibt auch bei diesem Roman seinem gewohnten und durchaus bewährten Konzept treu: Auch in "Herzgrab" wird an zwei Punkten gleichzeitig ermittelt, die Handlungsstränge laufen dabei konsequent aufeinander zu, bis es schlussendlich zum großen Showdown kommt. Zwischendurch erfährt man in Rückblenden, was dem Opfer überhaupt zugestossen ist.


    Ich dachte anfangs, dass dieses Schema langweilig werden könnte, aber dem war nicht so. Es gab so einige überraschende Wendungen, die jedoch immer logisch aufgebaut waren.


    Die Figuren sind sympathisch beschrieben, insbesondere das Ermittlerteam Dino Scatozza und Peter Gerink ergänzt sich prima. Vielleicht hat mir der Handlungsstrang mit den beiden ein wenig besser gefallen, als derjenige um Elena Gerink und ihrer Klientin Monica del Vecchio - aber so ganz genau will ich mich da gar nicht festlegen. Jedenfalls haben auch einige private Details Raum, die im Laufe der Geschichte immer mal wieder zutage kommen und die menschliche Seite der Ermittler zeigen. So manche witzige Situation bleibt dabei natürlich nicht aus, den ein oder anderen Lacher konnte ich mir daher nicht verkneifen.


    Insgesamt wieder ein äußerst solider und gut geschriebener Thriller, den man so bald nicht aus der Hand legen kann. Da mir die Idee, die hinter "Todesfrist" steckte, dann doch den entscheidenden kleinen Tick besser gefallen hat, vergebe ich diesmal gute 9 von 10 Punkten.

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    SUB: 79

  • Nach der Lektüre von „Todesfrist“ hatte ich für mich einen „neuen“ Autor entdeckt und ich freute mich umso mehr, dass ich sein neuestes Werk „Herzgrab“ im Rahmen einer von ihm begleitende Leserunde lesen durfte.


    Die vom Klappentext – und auch vom ausgesprochen gelungenen Cover – versprochene Spannung liess auch nicht lange auf sich warten. Ich hatte das Buch kaum aufgeklappt, schon war ich direkt in die Geschichte rein gepurzelt. Auch der Erzählrhythmus finde ich sehr gelungen und ich musste mich jeweils zwingen, das Buch beiseite zu legen. Der Plot selber ist mitreissend und war für mich als Leser in vielerlei Hinsicht unvorhersehbar. Ich kann mich zudem nicht erinnern, dass mich ein Thriller so doppelt mitgenommen hat: in erster Linie die Spannung auf der Thriller-Ebene, die es absolut in sich hat, und gleichzeitig das Mitfühlen mit den überaus sympathischen Protagonisten. Gerade weil die Ermittler Elena, Peter und Dino so normal wirken, haben sie sich schnurstraks in mein Herz gemogelt. Und die perfekt dosierte Prise Humor, der die Figuren stets begleitete, hat die Geschichte auf angenehme Weise aufgelockert, ohne die Ernsthaftigkeit oder die Spannung zu zerstören.


    So begeistert, kann ich nur die volle Punktzahl vergeben und ich hoffe, dass ich nicht allzu lange auf den neuen Gruber warten muss.

  • Ich durfte dieses Buch im Rahmen der Vorab-LR lesen und bin begeistert!


    Das Cover macht schon einiges her. Sehr gut gefällt mir, dass der Verlag die Bücher nun in gleicher Form herausbringt.


    Andreas Gruber hat es wieder mal geschafft, mich von der ersten Seite an zu fesseln.
    Sein Schreibstil hat mir schon in Todesfrist sehr gefallen und hat mich auch diesmal wieder überzeugt. Die Personen werden sehr gut dargestellt und beschrieben, so dass sie für mich sehr bildhaft und glaubwürdig rüber kamen.


    Sehr gefallen hat mir auch der immer wieder eingestreute Witz, in der richtigen Dosis, der das Buch noch mal auflockerte ohne fehl am Platze zu sein.


    Die Geschichte hat mich als Leser vollkommen gepackt und erst auf der letzten Seite wieder losgelassen. Der Aufbau der Geschichte ist sehr gelungen. Die Spannung war von Anfang an da und hat sich immer weiter gesteigert.
    Ich hatte sehr spannende und schöne Lesestunden!


    Für mich ist Herzgrab ein rundum gelungener Thriller, der den Leser nicht mit Fragen zurücklässt. Alles ist in sich schlüssig und wurde sehr gut gelöst.


    Es war sehr schön, dass einige Städte meiner Abschlussreise in dem Roman vorkamen. Florenz, Siena. Da hatte ich doch immer noch ein paar Bilder der Städte vor Augen.


    Von mir gibt es sehr gute 9 von 10 Punkten!

    Es geht uns mit den Büchern wie mit den Menschen. Wir machen zwar viele Bekanntschaften, aber wenige erwählen wir zu unseren Freunden, unseren vertrauten Lebensgefährten.
    Ludwig Feuerbach (1804-1872)

  • Ich bin spät dran, aber besser spät als nie!


    Ich fand dieses Buch sehr gut! :-)
    Um was es geht muss ich glaub nicht mehr erklären.


    Das Cover ist schon mal sehr toll. Ich mag es ja, wenn es so erhoben ist. Und das Bild passt auch perfekt zur Geschichte. Macht sich mit den anderen Grubers sehr gut in meinem Regal! :-]


    Zum Inhalt: Ich war von Anfang an gefesselt, da es so spannend war. Die beiden Ermittler + Anhang fand ich sympathisch und ich konnte auch die Herabgehensweise und Denkweise gut nachvollziehen. Man wurde immer mal wieder auf ne falsche Fährte gelockt. Zwischendurch musste ich echt immer wieder lachen, was das Ganze etwas aufgelockert hat.
    Am Ende blieben keine Fragen offen und es wurde alles gut aufgelöst, was mir persönlich sehr zusagt!
    Die Idee hinter der ganzen Story hat mir auch gut gefallen.


    Kurz und knapp: ein sehr guter Krimi, ich vergebe 9 von 10 Punkten und warte auf den nächsten Gruber! :wave

  • Guten Tag,


    beinah hätte ich es vergessen ☺


    Ich habe im Rahme der Leserunde dieses Buch gelesen und der Gesamteindruck ist schon sehr gut.


    Inhalt:


    Es war schon sehr interessant die beiden Ermittler zu beobachten und zu sehen wie sich die Story aufbaut, ab und an hat mich das Buch schon überrascht, insgesamt war die Story aber sehr gut und die Charakter teilweise wirklich gut dargestellt.


    Insgesamt kann man das Buch empfehlen, ich gebe ihm 8/10 Punkte

  • Titel: Herzgrab
    Autor: Andreas Gruber
    Verlag: Goldmann
    Erschienen: November 2013
    Seitenzahl: 541
    ISBN-10: 3442480175
    ISBN-13: 978-3442480173
    Preis: 9.99 EUR


    Das sagt der Klappentext:
    Die junge Wiener Privatdetektivin Elena Gerink hat den Ruf, bisher noch jede vermisste Person gefunden zu haben. Doch die Suche nach dem verschwundenen weltbekannten Maler Salvatore Del Vecchio gestaltet sich schwieriger als gedacht. Als überraschend ein letztes Gemälde von ihm auftaucht, weist ihr das den Weg in die drückende Schwüle der Toskana. In Florenz trifft Elena auf ihren Ex-Mann Peter Gerink, der als Spezialist des Bundeskriminalamts nach einer in Italien verschwundenen Österreicherin sucht. Schon bald erkennen sie, dass die Ereignisse zusammenhängen - auf eine derart perfide und blutige Art und Weise, dass Elena und Peter dem Fall auch gemeinsam kaum gewachsen scheinen ...


    Der Autor:
    Andreas Gruber, geb. 1968 in Wien, studierte an der dortigen Wirtschaftsuniversität und arbeitet halbtags für einen Pharma-Konzern. Mit seiner Familie lebt er in Grillenberg in Niederösterreich. Er ist zweifacher Gewinner des Vincent Preises und dreifacher Gewinner des Deutschen Phantastik Preises.


    Meine Meinung:
    Der Andreas Gruber hat es voll drauf. Der Junge kann Thriller. Beste Thrillerunterhaltung, so, das man das Buch kaum aus der Hand legen mag.
    Ein raffiniert komponierte Geschichte, mit allem was das Thrillerherz so verlangt. Und Andreas Gruber enttäuscht seine Leser nicht. Er schreibt flüssig, die erzählte Geschichte ist in sich stimmig und lässt sich dadurch wunderbar lesen. Und als Leser muss man sich nicht über irgendwelchen Schwachsinn aufregen.
    Und als Leser frage ich mich, jetzt nicht nur bei Andreas Gruber: Woher nehmen die Autorinnen und Autoren bloß ihre morbiden Ideen. Und man fragt sich weiter: Möchte man mit diesen Damen und Herren wirklich gern einmal allein in einem Raum sein? Kleiner Scherz am Rande jetzt.
    Ich habe mich sehr gut thrillermässig unterhalten gefühlt, habe es zu keiner Zeile bereut dieses Buch zur Hand genommen zu haben. Und dabei wissen wir doch alle, wie schwierig es ist Menschen gut und anregend zu unterhalten.
    Ein wirklich lesenswerter Thriller – 8 Eulenpunkte für eine reife Leistung.

    Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst. (Evelyn Beatrice Hall) ich wünsche allen einen schönen Tod und eine geruchslose Verwesenung.